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Artikel aus Mai, 2008

Es ist vollbracht: Der FSV ist in der zweiten Liga


Angelo Barletta heulte wie ein Schlosshund, Daniel Schumann sank auf die Knie und ließ seinen Tränen ebenfalls freien Lauf – es waren unbeschreibliche Szenen die sich im Regensburger Stadion abspielten. Nach dem 2:0 (0:0)-Sieg des FSV gegen Jahn Regensburg waren alle Zweifel beseitigt: Der FSV hat den Durchmarsch von der Oberliga in die zweite Liga geschafft. Dennis Hillebrand (50.) und Lars Weißenfeldt (89.) schossen die Tore in einem Spiel, das in die Historie des FSV eingehen wird. Denn der FSV ist zurück auf der Fußball-Landkarte in Deutschland. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte Matias Cenci, während Tomas Oral die Worte fehlten: „Ich bin vollkommen leer im Kopf“, so der Trainer, von Bierduschen durchnässt. „Ich glaube, ich träume.“ Angelo Barletta war fassungslos: „Ich hatte noch nie so ein Gefühl. Da ist alle Last abgefallen.“

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Fakten zum Endspiel: 1000 Fans, Empfang im Römer und ein personeller Ausfall

- der HR überträgt die Partie – aber nicht in ganzer Länge. Wie Bernd Reisig auf der PK mitteilte, liegt das wohl an den Rechten. Der HR darf wohl nur für 60 Minuten den FSV übertragen, 30 Minuten würde dann von den anderen Plätzen gesendet.

- die Mannschaft wird beim Zweitliga-Aufstieg – und nur in diesem Fall – am Sonntag um 18 Uhr im Römer empfangen. Ob es dann vom Kaisersaal auch auf den Balkon geht, hängt natürlich von Euch und Eurem zahlreichen Erscheinen ab. Verlängerung »

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Die Zeitreise des FSV: In acht Jahren von der Hölle in den Himmel?

Jahn Regensburg. Da war doch was. Saison 1999/2000: Der FSV in der Regionalliga, eigentlich schon gerettet (auch wegen des Lizenzentzuges vom FC Augsburg). Aber, weil Elton da Costa im letzten Spiel eingewechselt wurde, obwohl er nicht auf dem Spielberichtsbogen stand, begann das Unheil. Verlängerung »

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Trainingseindrücke vor dem Finale: Gute Stimmung, konzentrierte Vorbereitung

Es wird gelacht beim FSV Frankfurt. „Der hat Altersschwäche“, scherzt Thomas Sobotzik und grinst in Richtung David Ulm. Der junge Stürmer sitzt auf der Ersatzbank und schaut zerknirscht zu, wie seine Mannschaftskameraden sich mit Fußball-Tennis aufwärmen. Eine leichte Zerrung zwingt den 23-jährigen Torjäger des Fußball-Regionalligisten zum Zuschauen. Allenfalls Runden drehen ist angesagt für den Franzosen. Und jetzt muss er sich noch den Flachs von Kollegen anhören, die auch noch zehn Jahre älter sind, als er. Ulm trägt es jedenfalls mit Fassung. Verlängerung »

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Die wundersame Geschichte von Kevin und seinen Reisen

Foto: © Stefan Krieger

Warum der FSV am Samstag aufsteigt? Die Sache ist ganz einfach. Und hat nichts mit Spiel- und Willensstärke oder der besten Ausgangsposition zu tun. Sondern mit Kevin. Und seinem Vater Leo. Ach ja, natürlich auch mit seiner Mutter Iris. Denn wo das Trio auftaucht, ist der Erfolg. Die Geschichte der Familie Fey aus dem Hunsrück ist verrückt, aber wahr. Auch, wenn es kaum zu glauben ist.
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Spieltags-Splitter: Vom WSGFN-Virus, Herrn G. aus F. und Regionalligisten in Luxushotels

Blass um die Nase waren sogar einige der hartgesottenen Fans vor dem Spiel. Der alte Bornheimer Virus – genannt WSGFN (Wichtige Spiele Gewinnt der FSV Nicht) grasiert offenbar immer noch unter den Anhängern. Mancher klagte über Bauchschmerzen und Durchfall (gelle Fozzy), andere beschrieben ihren Gesamtzustand treffend mit einem Wort und einem fürchterlichen Gesichtsausdruck („schlecht“, Sohn Libbach). Wieder anderen war die Hochstimmung schon vor dem Spiel anzusehen („wir steigen auf, nah klar“, O-Ton Levdy). Die Optimisten sollten schließlich Recht behalten. Und der WSGFN-Virus nun endgültig ausgerottet sein. Verlängerung »

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FSV - Ingolstadt: Stimmen zum Spiel

Foto: © Stefan Krieger


„Wir dürfen jetzt nicht blauäugig sein und in Regensburg nur auf einen Punkt spielen wollen.“
Sead Mehic

„Der FSV hat clever gespielt, auf Fehler gewartet und die konsequent genutzt. Im Fußball ist es so, dass Tore entscheiden und nicht Schönspielerei. Wichtig ist, dass man im entscheidenden Moment Tore macht und das hat der FSV besser gemacht.“
Thorsten Fink

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FSV – Ingolstadt 3:1 (3:0): Nur noch ein Schritt zum Aufstieg

Foto: S. Krieger


Nur ein Schritt noch. Ein kleiner Schritt nur. Genauer, noch ein einziger Punkt, dann ist der Traum perfekt. Wer zweifelt noch ernsthaft daran, dass dem FSV der Zweitliga-Aufstieg gelingt? Nach diesem Auftritt gegen Ingolstadt. Nach dieser Demonstration der Stärke und Effizienz in der ersten Halbzeit. Nach einem überzeugenden 3:1 (3:0)-Sieg mit dem der bisherige Tabellenführer eindrucksvoll entthront wurde. Und sich der FSV an die Spitze der Regionalliga Süd setzen konnte. Verlängerung »

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FSV - Ingolstadt. Interview mit Markus Husterer: “Wir werden alles dafür tun, es zu schaffen.”

Foto: S. Krieger

Wie groß ist die Anspannung, vor so einem wichtigen Spiel?

Markus Husterer: Ich sag mal so: Die letzten Spiele waren eigentlich alle wichtig. Da wussten wir auch schon, dass wir gewinnen müssen, wenn wir den Tabellenplatz halten wollen. Oder zumindest nicht verlieren dürfen. Und so gehen wir jetzt auch in dieses Spiel rein: Wir wollen auf Sieg spielen. Aber wir wissen natürlich auch, dass wir auch mit einem Unentschieden leben können.

Gerade die nervliche Belastung in dieser entscheidenden Saisonphase ist ja für die Mannschaft enorm. In wie weit können da die vielen erfahrenen Spieler im Kader, die solche Situationen ja schon öfter durch haben, den Jüngeren helfen?

Wir haben natürlich eine sehr gute Achse von älteren Spielern, die schon sehr viel erlebt haben. Ich bin auf dem Platz mit David Ulm und Patric Klandt jetzt der Zweitjüngste. Aber ich muss auch sagen, dass wir Drei auch schon sehr viel erlebt haben. Deswegen wissen wir die Situation auch gut einzuschätzen. Der, der auf dem Platz steht, weiß selbst genau, was auf dem Spiel steht. Für sich und den Verein.
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FSV - Ingolstadt - Neues von der PK. Tomas Oral: “Wir werden klar auf Sieg spielen.”

Die Chance ist da, dass das Spitzenspiel in der Fußball-Regionalliga Süd gleich zur doppelten Aufstiegsfeier wird. Denn, wenn der Tabellenzweite FSV Frankfurt den Ersten FC Ingolstadt am Samstag (14 Uhr) empfängt, dann könnten bei günstigem Verlauf der restlichen Partien des vorletzten Spieltages für beide Teams die Sektkorken knallen. Sollte nämlich der SV Sandhausen, den derzeit zwei Punkte vom FSV Frankfurt trennen, sein Heimspiel gegen den Karlsruher SC II nicht gewinnen, die Hessen dagegen Ingolstadt schlagen, dann wäre sowohl den Bayern, als auch dem FSV der Aufstieg in die Zweite Bundesliga sicher. Schon ein Unentschieden im Spitzenspiel könnte dagegen das vom ehemaligen Bayern-Profi Thorsten Fink trainierte Ingolstadt für die Aufstiegsfeier reichen. Verlängerung »

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FSV - Ingolstadt: Die Trainer. Heute: Tomas Oral

Foto: S. Krieger

Es gibt diese Geschichte, die viel verrät über den Menschen Tomas Oral. 21
Jahre jung war der heutige Trainer vom FSV Frankfurt im Frühjahr 1994, als ihm auf dem Weg zum Probetraining bei der SG Egelsbach ein Missgeschick passierte. Sein Auto blieb auf der A 661 liegen, gut zehn Kilometer waren es noch bis zu seinem Ziel. Oral fackelte damals nicht lange. Er stieg aus, schulterte seine Sporttasche und rannte los. Zwei, drei Kilometer hetzte er so auf dem Standstreifen entlang, ehe ihn ein LKW-Fahrer schließlich mitnahm. Den damaligen Trainer der Egelsbacher, Herbert Schäty, beeindruckte das mächtig, und er verpflichtete Oral schließlich für die Regionalliga. Verlängerung »

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FSV - Ingolstadt: Die Trainer. Heute: Thorsten Fink

© ddp

Das Duell FSV gegen Ingolstadt ist auch eines zweier Trainer, die wohl unterschiedlicher nicht sein können. Dort der Glamour-Boy Thorsten Fink, der aus der großen weiten Fußballwelt kam, als Aktiver mit dem FC Bayern München alles erreichte, was man erreichen kann.
Hier Tomas Oral, der akribische Arbeiter, die ehrliche Haut, die von großen Sprüchen genau so wenig hält, wie von großen Auftritten. Der es als Spieler nie bis auf das allerhöchste Niveau schaffte, allerdings als Cheftrainer schon jetzt mehr Erfahrung hat, als Fink.

Heute soll Thorsten Fink im Mittelpunkt der Betrachtung stehen, morgen Tomas Oral. Verlängerung »

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FSV - Ingolstadt: Mit mentaler Stärke den (vor)entscheidenden Schritt tun

Bernd Reisig hat eine simple Rechung aufgestellt: „Es ist relativ einfach. Wir müssen nur zwei Mal gewinnen.“ Dann ist der FSV durch. Aufgestiegen in die zweite Liga. Unabhängig davon, wie die anderen spielen. Der Manager des FSV schaut dem Topspiel gegen den FC Ingolstadt am Samstag jedenfalls mit großer Zuversicht entgegen. „Weil wir mental stark sind. Und die Mannschaft gut mit Spitzenspielen umgehen kann.“ Verlängerung »

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SV Elversberg - FSV: Stimmen zum Spiel

„Es ist kein Zufall, was gerade passiert. Wir haben brutal dafür gearbeitet“.
Bernd Reisig

„Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und Charakter gezeigt“.
Tomas Oral

„Jetzt brauchen wir noch vier Punkte, um aufzusteigen.“
Kopfball-Ungeheuer Markus Kreuz

„Jetzt wollen wir auch Erster werden.“
Matias Cenci Verlängerung »

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SV Elversberg – FSV 1:2 (1:0): Der Traum vom “Wunder von Bernem” geht weiter

Der FSV bleibt weiter im Rennen um den Zweitliga-Aufstieg. Mit einem hart erkämpften 2:1 (0:1)-Sieg bei der SV Elversberg hielten die Bornheimer nicht nur die Verfolger auf Distanz. Auch der Abstand zum Tabellenersten Ingolstadt, das gegen den TSV 1860 München II mit 2:1 gewann, wurde gehalten: Die Bayern trennen weiter nur drei Punkte vom FSV. Dagegen hat Aalen nach der 0:1 Niederlage in Pfullendorf, kaum noch Chancen auf den Aufstieg. Erster Verfolger des FSV ist nun der SV Sandhausen, der Hessen Kassel zuhause mit 3:0 besiegte und damit die Nordhessen ins Jammertal stürzte. Verlängerung »

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