Bornheimer-Hang.dePosts RSS Comments RSS

Boysen im Kreuzverhör

“Wir waren immer die Jäger”, sagt Hans-Jürgen Boysen. Nun hofft er, dass die Jagd erfolgreich ist. Und die Klubs über dem FSV nervös werden. “Das könnte unser Vorteil sein”, sagt der Trainer im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Vor dem Heimspiel am Freitag um 18 Uhr gegen Energie Cottbus stand der 52-Jährige der FR Rede und Antwort. Er erklärte, weshalb es im Sommer einen neuen Umbruch geben müsse und weshalb für ihn Alexander Voigt neben Torwart Patric Klandt der beständigste FSV-Spieler sei. “Er hat immer ein ordentliches Niveau gehabt und eine hervorragende Partien gespielt”, sagte er.

Er führte aus, dass er ein Trainer sei, der gerne mit “jungen, hungrigen Spielern” arbeite, die sich an einigen erfahrenen orientieren könnten. “Und sie sollen mich verstehen können.” Oder die Sprache schnell lernen.
Nachzulesen in der FR.
So könnte der FSV am Freitag spielen:
Klandt - Müller, Klitzpera, Gledson (Husterer), Voigt - Ledgerwood - Galego, Gjasula, Munteanu - Mölders, Cidimar.

13 Kommentare

13 Leserkommentare zum Artikel

  1. Tilletam 25. Februar 2010 um 23:11

    Ich hoffe, dass die Aussagen von Boysen im vollständigen Interview plausibler sind als die vorstehenden Schnipsel. Das, was da steht, wirkt für mich wie im falschen Film. Wenn er Voigt neben Klandt als den konstantesten Spieler der Saison sieht, hat er eine komplett andere Saison gesehen als ich. Der fängt sich gerade erst seit den letzten Spielen. Was hat er noch gegen Fürth für einen Chaosauftritt hingelegt. Auch angesichts seines vorgerückten Alters brauchen wir - den Klassenerhalt vorausgesetzt - für die nächste Saison dringend eine starke Alternative für links hinten. Gerne auch ein junger, hungriger Spieler.

    Und ein neuer Umbruch im Sommer? Nö danke. Davon hatten wir genug. Natürlich muss an der Peripherie der Mannschaft aussortiert und die Mannschaft punktuell verstärkt werden. Der Stamm der Mannschaft, der sich ja jetzt erst einigernaßen gefestigt hat, sollte aber - so weit es geht - unbedingt zusammengehalten werden. Es gibt kein Gesetz, dass der FSV jedesmal die Klasse hält, obwohl er die Hinrunde derart in den Sand gesetzt hat wie in dieser und der letzten Saison. Wir brauchen Stabilität von Beginn an, sonst gibt es jedes Jahr einen Tanz auf der Rasierklinge. Und das geht auf Dauer nicht gut.

  2. Hans 1938am 25. Februar 2010 um 23:20

    Schon wider ein toller “Umbruch” geplant, das kann und will ich nicht glauben! Das halten selbst die nervenstärksten Anhänger des FSV nicht mehr aus.

  3. Bernemer Karlam 26. Februar 2010 um 08:07

    Hans , habe das Interview gelesen. Der entscheidende Satz :

    “Im Sommer wird es wieder einen Umbruch geben, und da müssen wir, wenn wir es
    jetzt packen, vieles richtig machen. Denn unser Ziel muss dann in der nächsten Saison sein, nicht ein drittes Jahr gegen den Abstieg zu spielen. ”

    Er ist für weniger Spieler und ein engeres Zusammenrücken .

    Ist auch meine Meinung , zumal mindestens 8 - 10 Mann den Hut nehmen bezw.
    nehmen müssen. Dann entscheidet die Qualität der Neuen.

    Ich denke dass er dann alleinverantwortlich handelt und sich seinen neuen Haufen
    selbst zurecht stellt. Lassen wir uns überraschen.

    Aber wie gesagt , LIGA halten hat absoluten Vorrang.

  4. Merkuram 26. Februar 2010 um 08:08

    Insgesamt gesehen ist dieses Interview durchaus aufschlussreich. Auch verfällt Boysen nicht wie Skibbe in eine Beschimpfung des Vorstandes bzw. des Geschäftsführers oder sportlichen Leiters. Ich meine allerdings schon zwischen den Zeilen lesen zu können, dass er seinen Vorgänger in der Auswahl der Spieler für die Saison 2009/2010 mit in die Verantwortung nimmt. Mit sog. “Umbrüchen” sind wir FSV Fans in der Tat seit Jahren geplagt. Kontinunität ist leider im Moment ein Fremdwort. Den derzeit auf dem Platz aktiven Teil der Mannschaft (incl. Ergänzungsspieler) sollte man durchaus halten. Allerdings erreichen z.B. Voigt, Mehic und Kitzpera ein Alter, bei dem man eigentlich davon ausgehen muss, dass der Zenit überschritten ist. Auch ich bin der Auffassung, dass weder Klandt noch Voigt in der bisherigen Saison die stärksten Spieler waren. Ich muss gestehen, dass ich keinen Spieler ausdeuten kann der sich, bezogen auf die bisher gelaufenene Saison, besonders hervorgetan hat. Bleiben wir bei dieser Saison und hoffen, dass die Bornheimer ihren Lauf gegen Cottbus fortsetzen. Die Nagelprobe kommt sowieso an den beiden kommendens Wochenenden, wenn es gegen Kaiserslautern und Düsseldorf geht.

  5. Bernemer Karlam 26. Februar 2010 um 08:52

    Laut FAZ sind Heute die alten Bernemer Tugenden gefragt :

    RENNEN - GRÄTSCHEN - KÄMPFEN , dem ist nichts hinzuzufügen.

  6. Romarioam 26. Februar 2010 um 11:15

    Bitte Gledson.

  7. Tilletam 26. Februar 2010 um 11:19

    Hier das komplette Interview:

    http://www.fr-online.de/in_und.....aeger.html

    Das meiste, was Boysen zu sagen hat, klingt für mich doch sehr vernünftig. Seltsam allerdings die Aussagen zum Einsatz von Coulibaly und Taylor nach der Winterpause. Die könnte man so verstehen, dass er sie spielen ließ, damit sich ein Abnehmer für sie findet. Wenn das richtig ist, hätten wir das Spiel gegen Fürth fast mutwillig abgeschenkt. Und seine Bemerkungen zu Voigt dürften vor allem dazu dienen, ihn stark zu reden. Es gibt halt gerade keine ernsthafte Alternative.

    Was genau er mit “Umbruch” meint, wird aus dem Gespräch nicht deutlich. An sich bringt ja jede neue Saison einen Umbruch. Hoffen wir mal, dass er damit nicht wieder einen Radikalumbau meint.

  8. Tilletam 26. Februar 2010 um 11:23

    @ 6

    Wahre Worte des Trainers:

    “Er ist der vielleicht beste Kopfballspieler der zweiten Liga, er ist schnell und hat ein gutes Zweikampfverhalten. Aber er spielt nicht immer 90 Minuten hochkonzentriert und konsequent. Er unterschätzt die Gefahr oft, und manche Fehler von ihm sind tödlich. Das darf einem Spieler seines Formats nicht passieren. Wenn er vernünftig ist, ist er ein hervorragender Zweitligaspieler. Leider war er zu selten vernünftig in dieser Runde.”

    In der Gesamtabwägung ist ein fitter Husterer deshalb Gledson vorzuziehen. Allerdings war es immer beeindruckend, wie er seine Gegner im Kopfballspiel dominiert hat.

  9. Bernemer Karlam 26. Februar 2010 um 11:39

    Tillet, gebe nur zu Bedenken :

    Sturm Cottbus : Jula 192 cm , Petersen 188 cm , somit bietet sich Gledson förmlich an.

  10. wolfsangelam 26. Februar 2010 um 15:25

    Es war klar, dass es wieder ein “Umbruch” geben wird, nachdem die vorher “Verantwortlichen” zum zweiten Male nacheinander in die “Sch….” gegriffen haben (Wühltisch etc.). Hier erwarte ich mir von Boysen, dass er talentierte, hungrige Spieler an den Hang holt. Von mir aus auch ausgeliehen von BL-Vereinen, bei denen diese Talente im Moment noch nicht so weit für die “Erste” sind. Union Berlin macht es gerade hier vor wie das geht. Ansonsten, den Klassenerhalt vorausgesetzt, würde ich mir mal eine stressfreie 2.BL-Saison wünschen….

  11. fsvleram 26. Februar 2010 um 15:44

    welche Schnarschnase hat den bei der Frankfurter Rundschau die Anstoßzeiten der 2. Liga auf 19.oo Uhr gesetzt ?????
    Wird dies nicht vorher abgestimmt bzw. Korrektur gelesen ???

    Schade für die neutralen Zuschauer die evtl. heute erst um 19 Uhr erscheinen und die 1. Halbzeit verpassen.

    Das sind wirklich amateurhafte Fehler, faßt so wie beim HR.

  12. Tilletam 26. Februar 2010 um 16:26

    Übrigens, Karl: Vorsicht beim Torjubel nachher!

  13. Bernemer Karlam 26. Februar 2010 um 16:41

    Tillet, danke für die Erinnerung , ist wieder alles ok.
    Eine bis zwei Zerrungen sind einkalkuliert.

    Etwas anderes , Heute in der FAZ ein Artikel über die Selbstüberschätzung der
    Lilien. Kannst ja am Samstag mal schauen im FAZ - Net , steht ja vielleicht drin.
    War im Rhein - Main - Teil.

Kommentieren

Login erforderlich um einen Kommentar zu schreiben.