Gefühlte Niederlage
Hinterher saß Christian Mikolajczak ziemlich verloren auf der Ersatzbank und stierte ins Nichts. Möglich, dass dem Mittelfeldspieler des FSV Frankfurt in diesen Sekunden noch einmal jene Szene durch den Kopf gegangen ist, die das Spiel der Bornheimer gegen die zweite Mannschaft von Bayern München wahrscheinlich entschieden hätte. 2:0 führte der FSV nach Toren von Thomas Sobotzik (14.) und Matias Cenci (18.) zu diesem Zeitpunkt, war die dominierende Mannschaft, führte den Gegner vor und sorgte für Verzückung unter den 2200 Zuschauern. Und als Christian Mikolajczak sich in der 28. Minute aufmachte in Richtung Bayern-Tor, zum Heber ansetzte und den Ball über den herausstürmenden Keeper Thomas Kraft lupfte, hatten viele im Stadion schon den nächsten Torschrei auf den Lippen. Doch der Ball trudelte am linken Pfosten knapp vorbei.
Verlängerung »




