Abstiegskampf und Transferaktivitäten – David Ulm bleibt Bornheimer

[inspic=95,left,fullscreen,thumb]Tomas Oral hat auf der Pressekonferenz zum Spiel gegen die Stuttgarter Kickers Ungewöhnliches von sich gegeben: dass für den FSV nämlich nun der „Abstiegskampf“ anstehe, hat er gesagt. Und freilich damit gemeint, dass der FSV nun in den Kickers (13. Platz) und dem SV Elversberg (14.) auf Gegner trifft, für die es um die Existenz geht. Denn beide Mannschaften kämpfen noch um die Qualifikation für die dritte Liga. „Meine Mannschaft muss diesen Kampf annehmen“, fordert Oral.

Derweil hat sein Stuttgarter Kollege, Stefan Minkwitz, verlauten lassen, nun doch nicht die angekündigten personellen Konsequenzen durchzuziehen. Nach der schwachen Leistung der Kickers gegen den TSV 1860 München II hatte der Stuttgarter Trainer in seiner ersten Enttäuschung angekündigt, einigen gestandenen Regionalliga-Kickern eine Denkpause zu verpassen, stattdessen Spieler aus der zweiten Mannschaft einzusetzen. Was in der Endphase der Saison dann wohl doch ein zu großes Wagnis gewesen wäre.

Präzisiert hat Manager Bernd Reisig indes die Transferpläne des FSV. So ist das letzte Wort bei Jochen Höfler offenbar noch nicht gesprochen. Zwar liegen dem Stürmer zwei Angebote von Regionalliga-Aufsteigern vor, allerdings ist die Tür für Höfler beim FSV noch nicht ganz zu. Reisig traut dem Stürmer noch Entwicklungsmöglichkeiten zu, möglicherweise sei auch ein Ausleihgeschäft sinnvoll, ließ er wissen.

Eine Formsache war indes die Vertragsverlängerung von David Ulm. Der FSV hat die Option zur Verlängerung des Kontraktes gezogen und sich damit erwartungsgemäß die Dienste des Stürmers für ein weiteres Jahr gesichert.

Des weiteren will der Verein Sead Mehic gerne halten, Lars Weißenfeldt hat sich durch seine guten Leistungen in den letzten Spielen ebenfalls eine bessere Verhandlungsposition für eine Vertragsverlängerung erspielt. Ob auch André Laurito noch eine Zukunft beim FSV hat, ist noch nicht klar.