"Aua-Team" macht dem FSV keine Sorgen

[inspic=9,,fullscreen,thumb]Neulich haben sich die Verantwortlichen beim FSV Frankfurt etwas Nettes einfallen lassen. Beim offiziellen Fototermin mit der Mannschaft kam ein ganz besonderes Bild zustande. Darauf: Die medizinische Abteilung des Fußball-Regionalligisten und jede Menge Spieler, allesamt Verletzte der Bornheimer. Der Boulevard titelte „Das Aua-Team des FSV“. An der Bezeichnung ist durchaus etwas dran. Denn die Verletztenliste des Vereins hat fast Mannschaftsstärke. Renato Levy, Sebastian Göbig, Matthias Hagner, Thomas Brendel, Andre Laurito, Sead Mehic, Fikri El Haj-Ali, Andreas Wagner und Markus Kreuz zogen sich in der Vorbereitung zum Teil schwere Verletzungen zu. Nur bei Levy, Kreuz und Hagner, die seit Kurzem wieder trainieren, besteht Hoffnung, dass sie am kommenden Samstag zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte gegen Bayern München II wieder im Kader stehen.

Nun ist FSV-Trainer Tomas Oral keiner, der angesichts der Verletztenmisere verzweifeln würde. „Den anderen in der Regionalliga geht es genau so“, sagt er. Sein Ziel, die Qualifikation für die dritte Liga, sieht der Coach nicht gefährdet. Schließlich hat der FSV in der Winterpause personell nachgelegt. Prominentester Zugang ist Ex-Profi Thomas Sobotzik. Eine weitere Option ist Ibrahim Uyanik, der nach seiner Rückkehr aus der Türkei und nach einer Knieverletzung zunächst in der zweiten Mannschaft auf sich aufmerksam machte, nun aber wieder zum Regionalligakader gehört. Neu sind zudem Lawrence Aidoo (siehe nebenstehenden Artikel) und Stürmer David Ulm, der von den Sportfreunden Siegen kam.

Letzterer traf im letzten Test am Samstag gegen den 1. FC Saarbrücken, den der FSV mit 2:1 gewann. Außer Ulm traf Matias Cenci für die Frankfurter, für Saarbrücken war Nazif Hajdarovic erfolgreich.