Autor-Archiv:Stefan Krieger

Pirson wechselt aus Griechenland zum FSV

Der FSV Frankfurt hat Torhüter Sören Pirson vom griechischen Erstligisten AE Ergotelis verpflichtet. Der frühere Profi von Rot-Weiß Oberhausen kommt nach Vereinsangaben ablösefrei und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Er ersetzt Michael Langer, dessen Kontrakt nicht verlängert wurde.

Mit dem Rad zum Hang

[inspic=1097,,,0]Fans sind Verrückte, und manche Fans sind besonders verrückt. Möglicherweise gerade dann, wenn Triathleten nicht nur ihrem Lieblings-Sport huldigen, sondern auch Fußball-Fans sind. So sind zwei Fortuna-Anhänger auf die “spinnerte Idee” (eigene Diktion) gekommen, den Weg von Düsseldorf nach Frankfurt zum Spiel der Fortunen gegen den FSV am Samstag per Rad zurückzulegen.
Verlängerung »

In eigener Sache

Liebe Freunde des FSV,
wir planen hier in Kürze pünktlich zum Start der Rückrunde ein paar Umbauarbeiten am Blog. Einige Dinge haben sich grafisch leicht verändert (wenn auch so dezent, dass es kaum aufgefallen sein dürfte), eine etwas größere Neuerung wird jedem auffallen: Wir werden einem vielfach von Euch geäußerten Wunsch Rechnung tragen und eine Registrierung einführen. Verlängerung »

Von Schwalben und Schauspielern

Eigentlich kann am Freitag ja nichts mehr schiefgehen. Die Statistik spricht ganz klar für den FSV Frankfurt. „Wir haben zu Hause gegen Kaiserslautern immer gewonnen“, sagt Manager Bernd Reisig. Dann macht er eine Kunstpause und schiebt nach: „Wir haben allerdings auch erst einmal gegen Lautern gespielt.“ Das war am 27. August 1982, damals siegte der FSV mit 3:2 in der ersten Runde des DFB-Pokals. Lang, lang ist’s her.

Am Freitag um 18 Uhr wollen die Bornheimer an diesen Sieg anknüpfen und überdies die 1:2-Niederlage in der Pfalz aus dem Hinspiel vergessen machen. „Damals haben wir ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und unglücklich verloren“, findet Reisig. Nun will der FSV Revanche nehmen.

Nicht dabei sein wird natürlich Torwart Patric Klandt, der nach seiner Roten Karte im Spiel gegen Oberhausen für ein Spiel gesperrt wurde. Dass der Schiedsrichter auf eine Schwalbe von RWO-Spieler Lüttmann reingefallen war, sei zwar ärgerlich, doch „das kann kein Schiedsrichter der Welt sehen“, sagt Reisig. Er prangert ohnehin das Verhalten der Spieler an: „Diese Täuschungen, diese Schwalben sind eine Unsitte. Das sehe ich auch bei unseren Spielern nicht gerne.“ Das ist wohl wahr.
Man kann tatsächlich irgendwie das Gefühl haben, dass diese Unsportlichkeiten wieder zunehmen. Fast an jedem Wochenende gibt es in der ersten oder zweiten Liga Diskussionen um Szenen, in denen Spieler ganz dreist versuchen, Freistöße oder Strafstöße zu schinden. Zudem hält auch die Unsitte wieder Einzug, ständig gestenreich die Gelbe oder Rote Karte für den Gegenspieler zu fordern. Das nervt.
Oder seht ihr das anders? (dur)

Hart auf hart

Hoher Besuch bei der ohnehin gut besuchten Pressekonferenz des FSV Frankfurt vor dem nicht ganz unwichtigen Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag. Bernd Reisig, der Manager, hatte einen Hochkaräter im Schlepptau: Thomas Linke. Der frühere Bayern-Spieler setzte sich im kleinen Presseraum am Bornheimer Hang in die hinterste Ecke und lauschte den Ausführungen von Reisig und Teamchef Tomas Oral. Und natürlich fragten sich alle: Was macht der denn hier? Reisig klärte auf: Linke, in der Sportdirektion von Red Bull Salzburg am Schreibtisch, hospitiert in dieser Woche beim FSV, „er will halt mal einem richtig guten Manager über die Schulter schauen“, witzelte Reisig.

Ansonsten drehte sich natürlich alles um die morgige Partie gegen die Roten Teufel, die der FSV natürlich für sich entscheiden will. Wie die Frankfurter die Pfälzer knacken wollen, blieb allerdings weitgehend im Dunkeln. Vor allem weil Teamchef Oral seine Redezeit in erster Linie dazu nutzte, um nichts zu sagen. „Ich will hier keine großen Reden schwingen“, ließ er wissen. Nur so viel: „Das gibt ein intensives Spiel. Lautern will unbedingt hoch. Aber wir wollen gewinnen.“ Wäre auch das geklärt.
Dann wurde Oral noch zu seinem Kapitän Angelo Barletta gefragt, der in Oberhausen einen, nun ja, eher suboptimalen Arbeitstag hinter sich gebracht hat und auch den Strafstoß zum 0:2 durch seinen Fehler einleitete. Oral hat Anfang der Woche noch auf ein Gespräch verzichtet, weil er selbst noch emotional zu sehr im Spiel war. Nun werde er sich Barletta „aber sicher mal greifen“. Es wird aber wohl eher keine Kopfwäsche geben. Alldieweil: „Angelo ist einer der wenigen Profis, die ihre Leistungen richtig einschätzen können“, sagt Oral. „Er ist sehr selbstkritisch. Manchmal sogar zu selbstkritisch.“ Mal sehen, wie er am Freitag auftritt, wenn es hart auf hart geht, wenn der 1. FC Kaiserslautern seine Chance nutzen will, noch mal oben anzugreifen – und der FSV einen weiteren Schritt in Richtung rettendes Ufer machen will. Man darf gespannt sein. (dur)

Fleißig, fleißig

Wer die Profifußballer des FSV Frankfurt in dieser Woche bei der Arbeit beobachtet, der staunt. Es geht hoch konzentriert und sehr engagiert zur Sache, Teamchef Tomas Oral ist nicht zu überhören und keiner ist da, der sich hängen lässt. „Seit ich die Mannschaft betreue, lasse ich auf die Einstellung im Training nichts kommen“, betont Oral. Am Mittwoch übten die FSV-Fußballer am Nachmittag geschlagene zwei Stunden – Schüsse, Flanken, Taktik. Einziges Manko: Manch gut gemeinter Schussversuch flog über den Gitterzaun direkt in die Baustelle des Volksbank-Stadions. Verlängerung »

Die Wende

Bernd Reisig, der mächtige Manager, ist auch am Tag nach dem Last-Minute-Sieg gegen Osnabrück noch voll des Lobes. Das FSV-Team, zweifelsohne die Mannschaft der Stunde in der zweiten Liga, habe in den vergangenen Wochen „Sensationelles geleistet“. Da regt sich kein Widerspruch. Reisig hat sich die 90 Minuten gegen den VfL Noch einmal in aller Ruhe angeschaut, und er ist der Meinung, dass „der Sieg nicht so glücklich war, wie er medial dargestellt wurde“. Osnabrück habe die „spektakuläreren Chancen gehabt“, aber auch die Frankfurter hätten gute Einschussmöglichkeiten gehabt. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel.“ Das hätten auch alle statistischen Erhebungen bestätigt. Verlängerung »