Bilanz: 296 745 Euro Verlust

Es waren die nackten Zahlen, die am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Bornheim im Mittellpunkt des allgemeinen Interesses standen. Demnach hat der FSV das am 30. Juni 2009 abgelaufene Geschäftsjahr mit einem minus von 296 745 Euro abgeschlossen.

„Damit haben wir gerechnet“, sagte Geschäftsführer Bernd Reisig zufrieden. Die vor einem Jahr gegründeten FSV Frankfurt 1899 Fußball Gmbh wies dabei im Schrumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2009 einen Jahresfehlbetrag von 700 218 Euro aus. Der Verein erwirtschaftete einen in Höhe von 403 473 Euro. Der für die Finanzen zuständige FSV-Vizepräsident Ludwig von Natzmer verkündete voller Stolz ein Umsatzsteigerung des Vereins um 144 Prozen auf knapp acht Millionen Euro.

Drei Tage nach der 0:1-Heimniederlage des FSV Frankfurt gegen Hansa Rostsock machten die Chefs in Otimismus: „Ich bin optimistisch, dass wir auch in diesem Jahr den Klassenerhalt schaffen“, rief Präsident Julius Rosenthal den 160 Mitgliedern zu und Bernd Reisig ist davon überzeugt, „dass sich Geschichte wiederholen wird“. Denn auch vor genau einem Jahr standen die Bornheimer in der Zweiten Liga mit dem Rücken zur Wand und schafften in der Rückrunde ein „neuerliches Wunder von Bornheim“, wie Rosenthal betonte.

Die 83 Minuten dauernde Jahreshauptversammlung nutzte Reisig zur Generalabrechnung mit der Stadt Frankfurt, die den geplanten Abriss und Neubau der Hauptribüne des Frankfurter Volksbank Stadions auf unbestimmte Zeit ausgesetzt habe. „Wir nehmen das so nicht hin, wir wollen, dass man sich seitens der Stadt Frankfurt an klare Zusagen hält.“

Wer von Euch war im Bürgerhaus? Sagt Eure Meinung…

77 Kommentare für “Bilanz: 296 745 Euro Verlust”

  1. Tillet sagt:

    Jörg, Du meinst doch nicht, dass wir die von Dir genannten Zahlen verstehen können? Die GmbH erwirtschaftet einen Halbjahresverlust von 700.000 Euro. Der Verein (im selben Zeitraum oder in zwölf Monaten?) einen von 400.000 Euro. Das ergibt einen Gesamtverlust von 300.000 Euro?

    Das ist mir zu hoch.

  2. Reiner sagt:

    Der Verein machte 400 000 Gewinn !

  3. Tillet sagt:

    Ok, ich habs kapiert.

    403.473 – 700.218 = – 296.745 Euro. Der Verein hat also einen Gewinn von 400.000 Euro gemacht, was einen Gesamtverlust von 300.000 Euro ergibt.

  4. Tillet sagt:

    Reiner, danke, Du siehst, bei mir ist doch noch der Groschen gefallen. Wie war denn die Stimmung auf der Versammlung?

  5. Reiner sagt:

    Hab ich aus dem HR-Videotext :-))

  6. Drucker sagt:

    Mich würde interessieren, ob auf der Versammlung auch einen derzeitigen Stand der Dinge bezüglich der zukünftigen Stadionbetreiber durchgegeben wurde. Könnte jemand dazu etwas berichten?

  7. Tillet sagt:

    „Der für die Finanzen zuständige FSV-Vizepräsident Ludwig von Natzmer verkündete voller Stolz ein Umsatzsteigerung des Vereins um 144 Prozen auf knapp acht Millionen Euro.“

    Schön und gut. Aber entspricht das nicht einfach der Differenz zwischen der alten Regionalliga in der Saison 2007/2008 und der 2. Liga in der Folgesaison mit den für diese Liga spezifischen Fernseheinnahmen?

  8. Drucker sagt:

    @Tillet:

    Sehe ich allerdings ebenso. Dann erscheint mir eine Umsatzsteigerung von 144 Prozent allerdings nicht recht enorm, wenn man die Verhältnisse zwischen der damaligen Regionalliga und der Zweiten Bundesliga berücksichtigt.

    Desweiteren würde mich an dieser Stelle interessieren, wie der Verein ohne seine komplett ausgegliederte Profiabteilung einen Gewinn von satte 400 Mille realisieren konnte? Sind diese in erster Linie vor der GmbH-Gründung erwirtschaftet worden oder danach? Hierbei wäre es interessant, eine zeitliche Abfolge der Einnahmen sowie der Ausgaben einsehen zu können.

    (Vorläufiges) Fazit: wie die Rechnerei jedenfalls zustande kam, werden wir so oder so nie erfahren. Fakt ist, wir haben insgesamt 300 Mille Miese gemacht und übrig bleibt die Hoffnung, daß diese wahrhaft auf die Miete der COBA-Arena zurück zu führen ist.

  9. Drucker sagt:

    Abseits der Geschehnisse und Ergebnisse der JVH hier nochmals ein Statement der Borneim-Bombs. Gerade deshalb, weil Gerüchte aufgetaucht waren, sie hätten angeblich unverschämt hohe Forderungen an den Verein gestellt gehabt.

    http://www.bornheimerhang.de/forum2/showthread.php?id=1441&eintrag=60

  10. Peter K. sagt:

    BR hat gestern in einer großartigen Rede zu allen aktuellen Fragen Stellung genommen. Es scheint in der Tat so zu sein, dass viele hier im Forum zumindest keine FSV – Mitglieder sind. Ob tatsächlich Fans des Vereins sei mal dahingestellt.

    Fakt ist, dass die Band zum Beispiel wohl plötzlich eine Forderung von 6.000 € plus Produktionskosten und später dann die Forderung auf 3.000,– € plus Produktionskosten zurückgeschraubt hat. Der Verein war bereit die tatsächlichen Kosten, also Produktionskosten, GEMA Gebühren etc. zu übernehmen. Ausserdem wollte die Band die Rechte an dem Lied nur für eine begrenzte Zeit an den Verein übertragen. BR machte unmissverständlich klar, dass man sich durch die Stimmungsmache nicht unter Druck setzen lassen wird. Die Mitglieder honorierten das mit lauten und teilweise anhaltentem Applaus.

    Auch zum Stadion legte BR ausführlich Fakten auf den Tisch und forderte die Stadt auf, zu den gemachten Zusagen zu stehen. Ein sehr fundierter Beitrag mit allen Daten, Fakten und den vereinbarten Eckwerten.

    Abschliessend bleibt festzustellen, dass die Mitglieder gestern eine höchst informative Versammlung erlebt haben, einen gut aufgelegten Geschäftsführer, der eine souveräne Rede ablieferte. Die gefühlte Zustimmung war u.a. durch den sehr starken Applaus zu spüren. Da es dann auch keine weiteren Fragen oder Redebeiträge mehr gab, außer ein Vertreter von der Tennisabteilung, der nochmal an die Moral der Spieler appellierte, sind wohl auch Fragen restlos beantwortet worden.

    Die Stimmung und vorallem Zustimmung bei den Vereinsmitgliedern ist wohl wesentlich besser, als hier und in anderen Foren. Was immer man daraus auch deuten will oder kann !

  11. Reiner sagt:

    Friede,Freude,Eierkuchen

    oder

    Alles ist gut

    Ich bin begeistert

  12. Brillo Helmstein sagt:

    @Tillet
    Der FSV hat in diesem Jahr die Fußballabteilung aus dem Verein in eine GmbH ausgegliedert. Dadurch sind zwei berichtspflichtige Einheiten entstanden, ergo wurden auch zwei Jahresabschlüsse erstellt.

    Im Abschluss des FSV e.V. wird ein Jahresüberschuss von 3.183.473,53 EUR ausgewiesen. Darin enthalten sind sonstige Erträge von 2.780.000 EUR. Dieser Betrag wird dem Eigenkapital des e.V. ezugeführt, so dass ein ausgewiesener Bilanzgewinn von 403.473,53 EUR verbleibt.

    Die 2.780.000,00 entsprechen dem von einem Wirtschaftsprüfer im Rahmen des Ausgliederungsverfahrens festgestellten Vermögens des e.V., das im Sommer 2009 auf die FSV GmbH übertragen wurde. In der Bilanz des e.V. finden sich als Gegenposten Anteile an verbundenen Unternehmen von 2.500.000 EUR wieder, was den Buchwert der GmbH-Anteile repräsentiert. Mit dem verbleibenden Betrag sind – so vermute ich – im Rahmen eines „Passivtauschs“ Verbindlichkeiten durch Eigenkapital ersetzt worden. Denn das Fremdkapitalvolumen hat gegenüber dem Vorjahr deutlich abgenommen.

    Bei der FSV GmbH wurden leider keine Bilanz und keine GuV der Mitgliederversammlung vorgelegt. Hier wurde lediglich verkündet, dass für das Rumpfgeschäftsjahr 01.01. bis 30.06.2009 ein geplanter und bei früheren Mitgliederversammlungen bereits angekündigter Verlust eingetreten ist. Dieser beträgt 700.218 EUR und ist maßgeblich durch die hohen Kosten in der CoBa-Arena entstanden. Dabei sei die Stadt dem FSV bei der Miete zwar entgegengekommen, aber aufgrund der Weitläufigkeit des Stadions und der umfangreichen sicherheitsrechtlichen Vorgaben, seien die Nebenkosten (z.B. für Personal) unvertretbar hoch gewesen.

    Es gibt für mich keinen Grund an diesen Aussagen zur wirtschaftlichen Situation von e.V. und GmbH zu zweifeln. Da vertraue ich auf den Sachverstand von Ludwig von Natzmer, der in der Vergangenheit die Kasse zusammengehalten hat und maßgeblich an der Entschuldung des Vereins beteiligt war.

    Thema „Vereinshymne“:
    Hier hat B.R. gesagt, dass zu Beginn des Projekts „Vereinshymne“ von den Bernem Bombs ausschließlich die Erstattung der Produktionskosten verlangt worden war. Daraufhin wurde der Liedtext unter Mitwirkung von Bernd Winter erarbeitet. Erst im nachhinein hätten die Bernem Bombs zusätzliche Forderungen an den FSV gerichtet. Es ging um einen 4stelligen Geldbetrag plus Produktionskosten plus GEMA-Gebühren plus Beteiligung an den Vermarktungserlösen. Dies wurde – nach meiner Meinung zurecht – von den Verantwortlichen des FSV abgelehnt.

  13. Heinz sagt:

    @10 Peter K.
    Hallo Peter,
    ich bin nicht so begeistert wie Du hier, die JHV sind meist alle gleich und sind doch nur da um nichts genaues weis man von sich zu geben, auch habe ich mich mit meinem Beifall nicht übernommen da ich nicht so schnell zu überzeugen bin. Aber was soll`s es war halt wie immer und groß „REDEN“ kann( darf ) man eh nicht.
    Gruss
    Heinz

  14. Reiner sagt:

    Wurde auch über das Thema „Arbeitsgericht“ gesprochen? Geht es nur um die beiden bekannten Spieler oder warten da noch mehr auf Geld?

  15. Hans 1938 sagt:

    Habe soeben in meiner Tageszeitung Wetzlardruck/Lahn-Dill Zeitung gelesen, dass Math. Hagner(jetzt Eintracht Wetzlar) gestern ebenfalls Klage vor dem Arbeitsgericht eingereicht hat. Es geht wie bei „Husterer um ebenfalls 8ooo, Euro.

  16. black&blue sagt:

    Erich Honecker redete vor 160 begeisterten SED-Anhängern und am Ende durfte dann der Leiter des Tenniskombinats noch kurz eine aufmunternde Grußbotschaft an die Delegierten des Parteitags verlesen.

    (hat jetzt nichts mit dem FSV zu tun 😉

  17. lemming sagt:

    @#16: Der wohl beste Kommentar seit langer, langer Zeit hier. Hat mir den Tag gerettet, danke.

    Nur: Was sagte Margot?

  18. Reiner sagt:

    Margot (in Gestalt von HJB) wird sich seinen Teil denken.Gestern Abend im HR-Fernsehen erklärte ja auch unser grosser Vorsitzender wie toll doch alles ist.Das einzige was nix taugt ist die Mannschaft.

    Und natürlich hat der Herr Moderator freundlich alles abgenickt.Kritische Fragen in dieser Kaffee-Runde sind da ja unerwünscht.

  19. lemming sagt:

    Und was wurde als Losung ausgegeben?

    „Vorwärts immer, Fehlpass nimmer!“?

  20. black&blue sagt:

    Den FSV in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!

  21. black&blue sagt:

    @Peter K.

    Wurden vor Beginn des Partei.. -ääh der JHV eigentlich auch schwarzblaue Winkelemente an die Delegierten verteilt?

  22. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    für die FSV-Leitung besteht keine Veranlassung, den Mitgliedern eine konsolidierte Bilanz vorzulegen. Bezüglich GmbH haben die Mitglieder in Zukunft sowieso kein Recht auf Auskunft. Umsatzsteigerungen sind völlig wertlos, wenn damit keine Gewinnsteigerung verbunden ist (man kann ein Produkt auch unter dem Einkaufspreis verkaufen und dadurch eine Umsatzsteigerung erzielen). Den Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins mußte bei Ausgliederung der Profiabteilung in eine Gmb H klar sein, daß sie damit auch auf Rechte verzichten – sonst hätte man ja keine GmbH gebraucht. Dem steht der Vorteil gegenüber, daß der gemeinnützige Verein erhalten bleibt, wenn die GmbH in Insolvenz gehen sollte.

    Wir werden sowieso keinen genauen Überblick gewinnen können. Uns bleibt nur die Hoffnung, daß die Mannschaft den Abstieg verhindert und sich dadurch auch die wirtschaftliche Situation der GmbH verbessert. Dort hängt alles von den Fernseheinnahmen und Sponsorengeldern ab. Die Einkünfte aus Eintrittsgeldern sind bei 4.000 Besuchern eine zu vernachlässigende Größe.

    Neue Forderungen von Spielern werden also kommen (siehe Hagner). Damit muß sich die GmbH auseinandersetzen. Die Spieler, bzw. ihre Berater, werden halt in Zukunft das Kleingeduckte genauer lesen müssen. Mündlich Nebenabsprachen haben in der Profiwelt keine Gültigkeit mehr. Wir haben dadurch nur zur Kenntnis zu nehmen, daß der Sport längts nicht mehr die heile Welt darstellt, die wir gerne sehen würden.

    Gruß
    Otto Schumann

  23. Tillet sagt:

    Dieser Bericht macht die Nichtabstiegsprämiengeschichte etwas transparenter:

    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/rmn01.c.6916088.de.htm

    Die Spieler haben danach für die letzte Saison neue Verträge unterzeichnet, in denen aus Sicht des Vereins Nichtabstiegsprämien nicht mehr vorgesehen sind. Die Spieler haben davon nichts mitbekommen und sehen das anders. Das erinnert schon etwas an die Ramadanklauseln. Redet man mit den Spielern über Vertragsinhalte nicht?

    Laut Münker soll es neben Husterer und Weissenfeldt keine weiteren Fälle geben. Stimmt die Information von Hans unter Nr. 15, dass jetzt auch Hagner klagt, ist das schon mal nicht richtig.

    Zum Thema Bornheim Bombs: Ist es wirklich so unverschämt, wenn Musiker für ein Lied 3.000 Euro fordern und nicht unbegrenzt auf ihre Rechte daran verzichten wollen? Das Lied hat gut zum Verein gepasst und hätte gerade gegenüber jüngeren Fans das Vereinsprofil gestärkt. Ich halte es für einen Fehler, dass man sich mit der Band nicht geeinigt hat. Man sollte die Bedeutung derartiger Dinge für das Vereinsimage nicht unterschätzen.

  24. Tillet sagt:

    Hankammer jr. spuckt große Töne:

    http://www.faz.net/s/Rub6CA0075ACD054684B48CD743621C3DEB/Doc~EAB22E5C35A87492280082CF48F6BAB38~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Man darf das wohl so verstehen, dass die Firma Brita auch in den nächsten Jahren weiter ordentlich Geld in den SVWW pumpen wird. Für mich sind die nach Leverkusen und Wolfsburg der dritte Werksverein im deutschen Fussball. Es ist wettbewerbsverrzerrend und ärgerlich, dass DFB und DFL einerseits das 50+1-Prinzip hochhalten, andererseits aber so etwas zulassen.

  25. Gogo sagt:

    Die Rechenspiele zwischen GbmH und e.V. verstehe wer will. M.E. ist der Verlust von 700.000 € der Profiabteilung („GmbH“) die entscheidende Zahl. Der Gewinn des „Vereins“ („e.V.“) ist heiße Luft und kein (!) Cash-Gewinn, sondern nur durch Bilanz-Politik entstanden; d.h. „Papiergewinn“. Wieso ist denn die GmbH jetzt auf einmal mehrere Millionen wert? Tatsache ist, daß das erste Jahr 2.Liga einen Cash-Verlust von 700.000 € „gebracht“ hat. Das ist kein Untergangsszenario, aber auch nicht so positiv, wie es dargestellt wird.

  26. Fritz sagt:

    Liebe Freunde der Verlust sagt nichts über die Liquidität der GmbH und des FSV
    aus. In der Frankfurter Neuen Presse wurde Geldscheine beim Artikel abgelichtet sind
    natürlich irreführend.
    Ich persönlich kann zu diesen Zahlen keinen Kommentar abgeben.
    Dazu fehlen einfach zu viele Info.
    Hat der Verein eine Überschussrechnung erstellt oder bilanziert er nach § 4(3) ESTG?
    Wie kommt der Gewinn des Vereins zustande?
    Warum wurde den Mitgliedern keine Bilanz G&V und Anhang vorgelegt ?
    Wie wurden die 2,5 Mil. ermittelt ?
    Auf jeden Fall deuten die Zahlen darauf hin das die wirtschaftliche Situation
    keine Neuverpflichtung zuläßt.

  27. Chris_Ffm sagt:

    was ich nicht verstehe: wenn man 20.000 euro für eine nichtabstiegsprämie von EINEM spieler ausgeben kann (zumindest stand das ja wohl im spielervertrag von weißenfeldt so drin), wieso ist man dann nicht mal dazu bereit, lächerliche 3.000 euro für die bornheim bombs zu bezahlen?

  28. Chris_Ffm sagt:

    @#26 Fritz: „Auf jeden Fall deuten die Zahlen darauf hin das die wirtschaftliche Situation keine Neuverpflichtung zuläßt.“

    ich denke wir brauchen eigentlich auch keine neuverpflichtung in der winterpause. wenn christian müller, dajan simac und (vor allem) junior ross wieder fit werden, reicht unser kader doch eigentlich aus.

  29. black&blue sagt:

    Peter schrieb oben, die Bornheim Bombs wollten 6.000 € plus Produktionskosten und Verkaufsanteil. Finde ich für einen Song schon etwas viel, oder? Und verkauft hätte der sich vielleicht 4-500 Mal, wenn überhaupt.

  30. Brillo Helmstein sagt:

    #25
    Die von Dir so bezeichneten „Rechenspiele“ sind ganz normale Vorgänge bei der Ausgliederung eines „Betriebsteils“ in eine eigenständige Gesellschaft

    #26
    Jedem bei der JHV anwesenden Mitglied wurde eine GuV und eine Bilanz zur Verfügung gestellt.

    #26
    Die Ermittlung der 2,5 bzw. 2,78 Millionen erfolgte nach den Regularien der DFL und die Richtigkeit wurde von einem Wirtschaftsprüfer testiert. Interessierte Mitglieder hätten im Sommer im Rahmen des Ausgliederungsverfahrens Einsicht in die Berechnungen nehmen können.

  31. fritz sagt:

    # 30 welche Bilanzposition nach HGB betreffen die 2,7 Millionen?
    Vielen dank für die Info

  32. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    wegen der Nichtabstiegsprämie scheint es tatsächlich so gewesen zu sein, daß in den Regionalligaverträgen eine solche vereinbart war. Als dann für die 2. B.L. neue Verträge abgeschlossen wurde, fehlte dieser Zusatz – was die Spieler und/oder ihre Betreuer nicht bemerkten.

    Einerseits kann man jetzt zu den Spielern sagen: „Ihr seid doch selbst schuld, lest gefälligst die Verträge, bevor ihr unterschreibt“ – insofern kann ich mir nicht vorstellen, daß die Spieler beim Arbeitsgericht obsiegen werden. Eine ganz andere Sache ist die, daß solche Spielchen mit den Spielern dem Betriebsklima wohl kaum dienlich sind. Jede Bilanz eines Gewerbebetriebs sagt nichts aus über den Wert der Mitarbeiter, die ja auch vom Betriebsklima bestimmt wird. Ein Prüfer kann das nur herausfinden, wenn er mehrmals Betiebsbesichtigungen vornimmt und sich dabei nicht nur vom Chef herumführen läßt, sondern unbeaufsichtigt mit Arbeitern spricht. Dem deutschen Arbeitmehmer konnte man in der Vergangenheit im Regelfall eine hohe Identivikation mit seinem Arbeitsplatz un terstellen – erst recht trifft das auf einen Fußballspieler zu. Sobald aber der Arebitnehmer das Gefühl erhält, daß er für die Geschäftsleitung nur ein beliebiges (auch austauschbares) Objekt zur Gewinnmaximierung ist, wird er sich unwillkürlich darauf einstellen – die Arbeitsmoral sinkt halt – oft zunächst kaum merklich.

    Wir sind natürlich in unserer Einstellung zum Sport noch sehr von den Idealen des 19. und 20. Jahrhunderts geprägt. Der Profisport ist aber ein knallhartes Geschäft. Da ist für unsere Ideale eigentlich kein Platz mehr.

    Es ist auch unabdingbar, daß Profifußballvereine Kapitalgesellschaften abspalten. Wenn aber im Geschäftsleben eine Personengesellschaft in eine GmbH umgewandelt wird, gehen normalerweise bei Kreditgebern alle roten Warnlampen an „warum sollen wir mehr Vertrauen in eine Firma setzen, als deren Inhaber?“ Kredit kommt bekanntlich von credere, vertrauen. Volksmund zu GmbH: „Geste mit, biste hin“.

    Machen wir uns nichts vor: Die meisten Profivereine stehen kurz vor dem finanziellen Ruin (die Bayern machen da eine Ausnahme). Beispielsweise hat gestern die Eintracht verkündet, daß sie wahrscheinlich in diesem Jahr einen Verlust einfahren wird – trotz in der Regel 50.000 Zuschauern bei Heimspielen und Vorsicht beim Einkauf neuer Spieler (sieht man davon ab, daß in den letzten Jahren auch hier rund 10 Mio in den Sand gesetzt wurden). Der FSV ist da erst ganz in der Entwicklung begriffen. Wir können doch nicht so blauäugig sein und erwarten, daß dem Neuen“ das besser gelungenist.
    gruß
    otto schumann

  33. Brillo Helmstein sagt:

    #31
    In der Bilanz des FSV e.V. sind die 2,5 Mio. EUR unter der Position „Anteile an verbundenen Unternehmen“ zu finden. Das sind die vom Verein gehaltenen GmbH-Anteile.

    Wie die Einlage des Vereins in der Bilanz der FSV GmbH angekommen ist, kann ich nur vermuten, denn diese Bilanz wurde nicht verteilt. Da es sich aber weitgehend um Rechte, Lizenzen etc. handelt, gehe ich davon aus, dass diese bei der FSV GmbH als „immaterielle Vermögensgegenstände“ bilanziert wurden.

  34. Horst sagt:

    @ #32

    Verstehe ich nicht. Wenn doch in den Regionalligaverträgen eine Nichtabstiegsprämie festgelegt war, dann müssen sie diese doch auch bekommen.

  35. otto schumann sagt:

    Zu Nr. 34 Horst

    Wenn das so stimmt, wie es in der Zeitung stand, dann ist der Regionanligavertrag mit der Prämie hinfällig geworden und durch einen neuen (für die 2. Liga gültigen) ersetzt worden, in dem eben diese Prämie nicht steht. Die Spieler haben offensichtlich vor ihrer Unterschrift übersehen, daß im neuen Vertrag dieser Passus fehlte – Pech gehabt, kann man sagen. Aber …. stärkt sowas das Vertrauen des Spielers in die Lauterkeit seines Arbeitgebers und damit seine Arbeitsmoral?

    Ich sehe das so, daß die Spieler schlechte Karten haben, wenn sie die Prämie trotzdem durchsetzen wollen. Die Arbeitsgerichte klammern sich natürlich an Förmlichkeiten, damit sie in der Sache selbst gar nicht entscheiden müssen.

    Zu den Unsicherheiten bezüglich Bilanzen Verein und GmbH. nochmals meine Meinung, daß in der Mitgliederversammlung die Bilanz der GmbH von der Geschäftsleitung gar nicht erklärt werden muß. Verein und GmbH sind nun einmal zwei verschiedene Rechtspersönlichkeiten.

    Natürlich sickert immer mal etwas durch. So wurde zur Finanzlage von Schalke auch schon viel in Zeitungen geschrieben. Aber das ist bei dem Club auch nicht neu – ein Schatzmeister ertränkte sich deshalb einmal in der Emscher …. und das ist Jahrzehnte her.

    Der FSV hatte nach dem letzten Abenteuer 2. B.L. schon einmal große Finanzprobleme – das wißt Ihr natürlich. Man muß aber anerkennen, daß die danach folgenden Vorstände die Sache in den Griff bekamen – unter Beschränkung auf das Kerngeschäft, aber auch durch erhebliche Sponsorengelder. Auch der ehemalige Präsident Görner (sein Vater war einmal ehrenamtlicher Betreuer der Schiedsrichter) hat laut Presse beim Ausscheiden einen nicht unerheblichen Betrag gegeben.

    Auch das ist kein Einzelfall. Denken wir nur an den OFC. Die waren auch schon ganz klamm. Der Bernemer Karl May (Sportkreisvorsitzender) erzählte mir einmal, daß der Verein mit den Beiträgen zur Sportversicherung im Rückstand war. da sei er (May) zu einem Vorstandsmitglied gefahren und habe gesagt: „was sagst du den Eltern eines Fußballbuben, wenn der sich beim nächsten Spiel verletzt und die Versicherung nicht zahlt? Ich gehe hier nicht weg, ehe Du mir nicht privat einen Scheck mitgibst, den ich der Versicherung für die Prämie einreiche“ – und das habe geklappt.

    Deshalb …. finanzielle Probleme sind nicht neu. Hoffen wir, daß die FSV-Spielbetriebs GmbH ihre in den Griff bekommt.

    Gruß
    Otto Schumann

  36. Tillet sagt:

    @ 35

    Otto, die wirksame Streichung einer einschlägigen Vertragsklausel wäre keine „Förmlichkeit“, sondern hätte zum Wegfall der Rechtsgrundlage auf die Nichtabstiegsprämie geführt. Gibt es keine Rechtsgrundlage für einen Anspruch (mehr), kann kein Gericht auf der Welt ihn zusprechen.

    Ich verstehe die Geschichte mit den Nichtabstiegsprämien allerdings nach wie vor überhaupt nicht. In der Regionalligasaison 2007/2008 ging es doch gar nicht im technischen Sinn um die Vermeidung eines Abstiegs, sondern in erster Linie um die Qualifikation für die 3. Liga (der Aufstieg in die 2. Liga war bekanntlich die nicht zu prognostizierende Zugabe). Damals machten Nichtabstiegsprämien keinen Sinn. Stattdessen hätte man Prämien für die Qualifikation für die 3. und die 2. Liga vereinbaren können. Und dann sollen in der nächsten Saison für die 2. Liga Nichtabstiegsprämienklauseln gestrichen worden sein, wo sie wiederum Sinn gehabt hätten?

    Naja, ohne nähere Kenntnis der Vertragsklauseln kann man nur spekulieren.

  37. fugger sagt:

    Also, ich will `mal folgendes Szenario fiktiv konstruieren: Die gesamte Mannschaft (also jeder einzelne Spieler) hat eine vertraglich zugesicherte „Nichtabstiegsprämie“ in Höhe von pro Punkt -nehmen wir einmal an 500 €- erhalten. Da einige Spieler für ein ganz kleines Grundgehalt (ca. 3-5 Tausend €) spielten, haben diese nochmals eine „Nichtabstiegsprämie“ in ihren Vertrag hineinschreiben lassen. Bei Weißenfeld wären das z.B. bei 30 mitgewirkten Punkten und 600 € pro Punkt 18000 €. Bei Husterer wären das z.B. bei 16 mitgewirkten Punkten und 500 € pro Punkt 8000 €. Bei Hagner usw., usw……

    Jetzt kann der Verein sich auf den Standpunkt stellen, obwohl es so in den Verträgen niedergeschrieben ist, kann eine Nichtabstiegsprämie nur einmal bezahlt werden, und das ist mit den 500 € pro Punkt für die gesamte Mannschaft bereits geschehen. Der Passus ist somit hinfällig.

    Wie gesagt, das ist ein fiktiver Konstrukt, so könnte es sein……wie es tatsächlich ist, wird eine öffentliche Sitzung des Arbeitsgerichtes ans Licht bringen.

  38. Dennis sagt:

    auf der HP von der SC ist ne Stellungnahme.

    lg

  39. Gogo sagt:

    Noch einmal: Den „Gewinn“ des Vereins kann man getrost vergessen, der existiert nur buchhalterisch auf dem Papier. Gravierender, weil real, ist der Cash-Verlust der GmbH von 700.000 €. Wenn man unterstellt, daß dieses Jahr mindestens (!) ein Verlust in derselben Höhe entsteht, geht der FSV bei Abstieg mit mindestens 1,5 Mio. Schulden in die Dritte Liga. Vermutlich wird der Verlust aber höher sein, weil bei den vielen Neuzugängen natürlich auch höhere Personalkosten anfallen als letztes Jahr. Die Zuschauerzahl hat sich auch nicht erhöht. Im Gegenteil, bei den bisher gezeigten Leistungen der Mannschaft ist mit niedrigeren Zuschauerzahlen zu rechnen. Die einzige Position, die das Ganze noch rausreißt wäre der(die) Sponsor(en). MNan versteht jetzt, warum B.R. hinter jedem „Tausendeuroschein“ her ist.

    Otto Schumann: Warum ist der FC Bayern, der einzige gesunde Verein? Weil sie seit Jahren ein hervorragendes sportliches und kaufmännisches Management haben. Alle anderen sind dagegen Versager: siehe z.B. Dortmund, die trotz riesiger Einnahmen, das Kunststück fertigt brachten, den Verein an die Wand zu fahren. Wer war’s? U.a der Manager, der jetzt den 1.FC Köln leitet und u.a. Podolski für 10 Mio. € eingekauft hat. Hier besteht schon wieder Abschreibungsbedarf. Ich hoffe, B.R. hat die Sache beim FSV im Griff!

  40. Robert sagt:

    Ich denke die GmbH-Bilanz wird später im elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de) abrufbar sein. Die Dokumente kosten dort zwar einen Obulus (ich glaube 1,50 EUR), aber das sollte ja nicht so schwer sein.

    Die Kapitalerhöhung auf 2,5 Mio EUR Stammkapital (der GmbH) wurde erst am 19.10. in das HR eingetragen.

    @otto schumann (#32): Dass die Fussballvereine dauernd Verlust machen liegt meines erachtens genau an der von dir beschriebenen Problematik. Sportliche Ideale und betriebswirtschaftliche Interessen sind nur äusserst schwierig zu vereinbaren.

    Aber Warum sitzen dann überall so abgehalfterte Ex-Spieler im Management? Die sind meiner Meinung nach der Grund, warum die Vereine Pleite gehen – sie haben von den wirtschaftlichen Dingen keine Ahnung.

  41. Robert sagt:

    Zur Verrechnung der e.V.-Gewinne und GmbH-Verluste in ein Misch-Masch-Wert habe ich gerade mein Konzernrechnungslegungsbekannten gefragt. Seine Antwort:

    Kann man auf die schnelle so machen. Hat aber nur Wert, wenn der Verein als alleiniger Gesellschafter fungiert. Gibt es einen Gesellschafter mehr, wird der Verlust aber nicht zwingend 50/50 geteilt – wie sich DAS verhält, ist im Gesellschaftervertrag der Kap.Ges. geregelt.

  42. Robert sagt:

    ach ja, und bitte berücksichtigen:
    das geschäftsjahr geht vom 1.7. eines jahres bis zum 30.6. es folgejahres.

    die 144% umsatzsteigerung sind dann (wenn ich das richtig gelesen habe) auf die vorige zweitligasaison bezogen.

    und das OBWOHL der geschäftsbereich lizenzsport zum 1. januar 09 in eine eigenständige GmbH ausgegliedert wurde (was wohl der größte umsatztreiber sein dürfte).

  43. Gogo sagt:

    #41 Robert: Das sehe ich ganz anders. Das Wichtigste bei einem Profi-Fußballverein ist, daß das Management die Qualitäten einzelner Fußballspieler und das Mannschaftsgefüge und den Markt für Fußballer einschätzen kann. Das kaufmännische Management muß sicherstellen, daß wenigstens eine „schwarze Null“ geschrieben wird. Die Zielsetzung heißt ja: Maximaler sportlicher (!) Erfolg unter der Nebenbedingung, daß man wenigstens ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt.

    Ehemalige (National-)Spieler sind grundsätzlich sehr gut geeignet, einen Verein zu leiten. Namen sind Legende: Hoeneß, Rummenigge, Magat, Netzer, etc. Das hat mit abgehalftert gar nichts zu tun. Natürlich ist nicht jeder Fußballer als Manager geeignet. Gegenbeispiel: Meyer bei Köln (Pleite bei Borussia Dortmund hat vor allem er zu verantworten!). Der gute Mann ist ja geradezu bekannt für sein Mißmanagement. Und der war eben kein Fußballer, sondern ist Betriebswirt oder so etwas ähnliches…

  44. Drucker sagt:

    Gogo hat vollkommen recht.

    Dazu wäre zu erwähnen, daß nahezu sämtliche Fußball-Manager und sportliche Leiter mitnichten etwas mit den Finanzen zu tun haben. Diese Angelegenheit ist bei (fast) allen deutschen Proficlubs Fachleuten (oder auch solche, die sich dafür halten) vorbehalten. Und das sind Personen, die selten früher im Profifussball aktiv gewesen sind.

    Bestes Beispiel Bayern München. Dort leitet Karl Hopfner seit eh und je die Finanzen und wenn der nein sagte, dann hätte nicht mal Uli Hoeness was ausrichten können.

  45. Tillet sagt:

    @ 40

    Gogo, so lange man nur Presseveröffentlichungen kennt, sollte man sich mit solchen – potentiell rufschädigenden – Spekulationen zurückhalten. Der Verein hat unter dem derzeitigen Präsidium bisher seriös gewirtschaftet. Bei Deinen Mutmaßungen berücksichtigst Du etwa nicht, dass der Verein auch viele Spieler abgegeben hat und dass die Kosten für die CoBa-Arena weggefallen sind. Aber warum differenziert analysieren, wenn man auch ordentlich draufhauen kann. Das macht ja viel mehr Spaß.

    @ 43

    Robert, die Bilanz betrifft das Geschäftsjahr 2008/2009 bzw. bezüglich der GmbH das Halbjahr Januar bis Juni 2009. Die Umsatzsteigerung kann deshalb nicht auf eine Zweitligasaison bezogen sein.

  46. Robert sagt:

    nagut, ihr habt mich überzeugt.

    aber eines ist halt ganz klar: sportlicher erfolg ist ohne wirtschaftlichen erfolg nicht realisierbar – und anders herum!
    😉

  47. Gogo sagt:

    #46 Tillet: Du schreibst mal wieder totalen Blödsinn. Wo habe ich „potentielle Rufschädigung“ betrieben? Ja, Du hast recht, ich bin kein „Insider“. Alle Meldungen entnehme ich der Presse, Fußballmagazinen und z.B. diesem Blog. Darf man dann keine Meinung äußern? Wenn etwas nicht stimmt bzw. etwas falsch eingeschätzt wird, kann es von anderen (und insbesondere von der FSV-Presseabteilung) korrigiert werden. Übrigens: Welche Spekulation meinst Du eigentlich? Die GmbH hat einen Verlust von 700.000 € produziert. Das ist eine Tatsache, die zählt. Und bisher sehe ich vor allem teuere Rumpelfußballer. Die sollen billiger sein als die letztjährige Truppe? Das soll mir mal einer und dem ganzen Blog erzählen. Aber nun gut, wir müssen jetzt das Beste draus machen. Meine Sorge gilt ja dem (nicht unrealistischen) Fall, daß wir absteigen. Ich hoffe, daß der FSV dann nicht ins Bodenlose fällt. Das Management ist aufgefordert, einen (finanziellen) Plan B zu erstellen. Die Stadt wird ihn übrigens normalerweise auch fordern. Schließlich können nicht Millionen von Steuergeldern für eine neue Tribüne in den Sand gesetzt werden, wenn die Zukunft nicht gesichert ist.

  48. Tillet sagt:

    @ 48

    Zitat: „Alle Meldungen entnehme ich der Presse, Fußballmagazinen und z.B. diesem Blog. Darf man dann keine Meinung äußern?“

    Man darf. Es herrscht Rede- und Meinungsfreiheit. Man kann nur keine seriösen wirtschaftlichen Analysen durchführen. Und wenn man das nicht kann, sollte man nicht ins Blaue hinein Millionenverbindlichkeiten in den Raum stellen. Ich halte das für eine potentiell rufschädigende Spekulation.

    Aber Du machst ja fröhlich weiter. Deiner Meinung nach sind offenbar alle Dilletanten außer Uli Hoeness und Dir. Der eingetretene Verlust der GmbH war – jedenfalls nach der Darstellung von Reisig – eingeplant und angekündigt und dürfte mit den CoBa-Kosten zusammenhängen. Wie teuer unsere aktuellen – in Deiner Diktion – „Rumpelfussballer“ sind, weisst Du genausowenig wie ich. Viele von ihnen waren Last-Minute-Verpflichtungen. Das wird nicht daran gelegen haben, dass der Verein mit Geld um sich geschmissen hat. Deine Aussagen klingen so, als ob die Vereinsführung aus wirtschaftlichen Analphabeten bestünde und nicht den Laden über viele Jahre saniert hätte. Du forderst einen finanziellen Plan B? Glaubst Du wirklich, dass die Vereinsführung nicht auch für den Abstiegsfall plant? Soll sie Dir die Planung vorab exklusiv zukommen lassen?

    Übrigens: Wenn man den Halbjahresverlust der GmbH auf eine Saison hochrechnet, verdoppelt er sich. Mit dem Verlust des ersten halben Geschäftsjahres läge das Defizit dann nicht bei 1,5, sondern über zwei Millionen Euro, wenn es linear so weiterginge wie im ersten halben Geschäftsjahr. Wie gesagt: Die Zahlen kann hier niemand seriös analysieren. Deshalb kann man warnen. Aber man sollte nicht Behauptungen über Millionenverluste zum Ende der Saison in die Welt setzen.

  49. Chris_Ffm sagt:

    Hallo, hier sind noch mal die Bornheim Bombs.
    Dies ist eine Erklärung unsererseits, keine Rechtfertigung, um Gerüchte zu vermeiden.
    Wenn der FSV schon mit Zahlern glänzt…das können wir auch:

    Zu den Zahlen:
    6000 Euro standen als VB zu Beginn (Oktober) im Raum, am Ende ging es letzte Woche um sage und schreibe 3000.- Euro plus 10% Beteiligung, wenn der Verein (NICHT WIR!) seine CD’s verkauft. Zudem hatten wir vorgeschlagen, den Song für die Fans umsonst zum Download auf der FSV Website anzubieten. Dann hat die Vereinsführung letzte Woche die Verhandlungen mit uns abgebrochen, nicht wir mit Ihnen. Ob diese Summe jetzt viel oder wenig ist für die Überlassung sämtlicher Produktionsrechte !!! und Merchandise Rechte an den Verein, bleibt jedem Einzelnen überlassen. (Wie gesagt, es geht um 3000 Euro, nicht um 6000 € wie auf der Mitgliederversammlung behauptet!) Es haben uns auch schon Leute ausgelacht, als sie den Betrag gehört haben. Jeder Grafiker, der ein Logo entwirft und anfertigt, erhält für seine Arbeit mehr Geld. Wir sind Musiker, schreiben Songs, verkaufen auch Songs! Es ging hier um Augenhöhe, nicht um Reibach machen.
    Zum Verlauf:
    Es gab mindestens 5 -6 Treffen und wir hatten immer den Eindruck, dass die Vereinsführung uns am Liebsten gar nichts bezahlen will, noch nicht mal Studiokosten übernehmen möchte. Wir wurden wochenlang hingehalten. Der Standardsatz war: „Das ist mit der Vereinsführung nicht zu machen.“ – Wer das denn genau ist, wurde uns im Einzelnen nicht mitgeteilt. Mit BR gab es nie ein Gespräch. Aussagen des FSV’s in Zeitungsnachrichten wie : „Wir, der FSV, haben die Hymne selbst geschrieben mit Hilfe der Bornheim Bombs“ führten zu verbalem Protest unsererseits und haben bei uns ebenfalls einen schalen Beigeschmack hinterlassen!!!
    Fazit: Das Ding scheint leider gelaufen zu sein, und jeder kann sich selbst seine Meinung bilden. Wir werden und müssen uns nicht rechtfertigen. Und wenn jemand denkt, dass wir hier reich geworden wären, dann bitte noch mal von Vorne anfangen zu lesen.
    Bornheimer Gruesse an alle Fans!!!

    DIE BORNHEIM BOMBS

    http://fsv-forum.de/forum2/showthread.php?id=1441&eintrag=95

  50. Fuchstanz sagt:

    @ Tillet

    Bist du etwa angefressen, weil sich jemand traut, nicht deiner Meinung zu sein?

    Anders kann ich dein wieder einmal oberlehrerhaftes In-den- Senkel-stellen (diesmal von Gogo) nicht verstehen:

    Überflüssig und peinlich! (ist nur meine Meinung.)

    Schlimm genug, dass du vermutlich als Einziger (siehe #1) gar nicht kapiert hast, um was es geht; Jörg hat nachvollziehbar berichtet, was los ist.

    Ich bitte dich ernsthaft, lass doch anderen ihre eigene Meinung.

    Kleiner Tip: Recht hat nicht der, der am häufigsten schreibt, oder siehst du das auch nicht ein?

    Schlaf gut!

  51. black&blue sagt:

    Wäre dann ja mal interessant zu erfahren, an welchen aus unserm „Wasserkopf“ die Bornheim Bombs beim FSV bei diesen Verhandlungen geraten sind, hört sich auf alle Fälle extrem unprofessionell an, finde ich.
    Natürlich verhandelt man als Fussballverein selten mit Bands, GEMA, Aufführungsrechten oder Musikproduktionskosten, aber das müßte doch eigentlich eine „Kernkompetenz“ unseres Geschäftsführers sein, als ehemaliger Musik und Medienmanager. Der hätte das ja wohl in einer Stunde regeln können, oder hatte er gar keinen Bock auf die „Bombs“ und will uns lieber was aus den „Talentschmieden“ Bohlen & Co. andrehen?

    Unterm Strich kommen wir Fans um eine richtig gute FSV-Hymne und das alles hinterläßt einen sehr, sehr faden Beigeschmack.

  52. Robert sagt:

    @chris_ffm. das ist schade. wie sieht es denn mit der derzeitigen rechte-situation aus? wer hat die denn überhaupt? ich mein, wenn die bei euch liegen könntet ihr ja eine nicht-offizielle version, so wie sie ist, veröffentlichen (ggf. das FSV rausnehmen, der verein reagiert darauf vielleicht mit einem kleinen anaphylaktischem schock). so wie es aussieht, bleibt ihr ja eh erst ma auf den kosten sitzen – egal wie hoch die waren.

    ich finde eure hymne gut und fände es gut, wenn die auch nicht als offizielle fsv-hymne trotzdem irgendwo zu bekommen wäre. von mir aus auch für 0,99 EUR im itunes store. das hätte sogar ein bischen was undergroundiges. denn eine richtige hymne hat der fsv ja eh nicht.

  53. […] bei den Spekulationen im FR-Blog ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, will ich meine Diplomarbeit mal kurz links liegen lassen und […]

  54. Tillet sagt:

    @ 51

    „Ich bitte dich ernsthaft, lass doch anderen ihre eigene Meinung.“

    Ja klar. Aber meine soll ich verschweigen?

    Auch Dir gute Nacht, Du Lilienignorant!-;) Warum schreibst Du eigentlich nicht mehr in diesem Forum?

  55. Drucker sagt:

    Mein Statement zur Situation FSV versus Bornheim-Bombs (original übertragen aus dem FSV-Forum):

    Ich kann mich dem Unmut der Bornheim-Bombs auch jetzt noch (oder besser gesagt jetzt erst recht) in aller Deutlichkeit anschließen.

    Wenn ich in all den heutigen Beiträgen permanent lesen muß, daß sich die Hymne finanziell nicht rentieren würde (nach dem Motto: „Och joo, da hammer ja gar nix devon. Mir wolle doch schließlich selber nur Geld verdiene.“), dann bekomme ich einfach nur noch das große Kotzen.

    An all diejenigen, welches das Angebot als überzogen empfinden: Hallo? Ist bei Euch noch alles klar im Kopp? Was glaubt Ihr eigentlich, wer wir – was heißen soll: der FSV Frankfurt 1899 e.V. – denn überhaupt sind? So allmählich habe ich das Gefühl, daß der eine oder andere im Verein sich gewissen Zwangsneurosen ausgeliefert fühlen muß, der kommerziellen Hochleistungsgesellschaft im Profifußball stand zu halten. Zumindest kann ich es mir nicht anders erklären, warum man aus jedem Detail immer wieder einfach nur Gewinne erzielen möchte. Nein, das hat mit Vereinsleben oder gar öffentlicher Gemeinnützigkeit absolut nichts mehr zu tun!

    Wohlgemerkt, wir reden hier von vergleichsweise lächerlichen 3000 Euro (die Übernahme der Produktionskosten seitens des Vereins sollten ja wohl selbstverständlich sein), welche einem Umsatz von sage und schreibe acht Millionen Euro gegenüber stehen würden. Zum weiteren Vergleich: eine zukünftig eventuelle Beteiligung der Bornheim-Bombs in Höhe von 10% am Erlös hätte der Band wenigstens die eine oder andere Kneipentour durch Bornheim finanziert (mehr aber wohl auch nicht). Dagegen haben die Verantwortlichen des Vereins FSV Frankfurt völlig eigensinnig die Möglichkeit mit voller Gewalt in die Tonne getreten, mit einem Stück mehr Identifikation auch außerhalb unseres bescheidenen Umfelds positives Aufsehen zu erregen.

    Wer mir jetzt noch erzählen will, der FSV beinhalte einen gewissen Kultstatus, den nehme ich keiner Weise mehr ernst. Absolut nicht. Darüber hinaus braucht sich endgültig absolut niemand mehr zu wundern, wenn wir in unserer doch kleinen Gemeinschaft außerhalb unseres Umfelds gar nicht mehr ernst genommen werden. Matrix lässt grüßen …

  56. BORNHEIM BOMBS sagt:

    @12 – Brillo Helmstein
    BORNHEIM BOMBS SPEAKING:
    Wenn BR das wirklich gesagt hat, stimmt das nicht. Er war NIE an einem Gespräch zwischen den Bornheim Bombs und den FSV Verhandlungspartnern zugegen. Forderungen unsererseits wurden nicht nachträglich erhoben sondern direkt nach dem Spiel gegen den FCK, unserer Live Performance, die als Testballon galt, um zu sehen, ob die Fans den Song überhaupt gut finden oder nicht!
    Der Song ‚Immer wieder FSV‘ ist seit Sommer 2009 als Text und Komposition bei der GEMA von mir als Urheber eingetragen. Herr Winter hat keine rechtlichen, textlichen Anteile daran, sondern nur gebeten den Teil ‚ein leben lang* im Refrain zu singen. Ursprünglich lautete die Zeile ‚ebbelwoi und Gesang vom Bornheimer Hang‘. Wir wurden aus vertragsinternen Sponsorenrechten gebeten, diese Zeile zu ändern und kamen dieser Bitte nach!
    Diese ganze Geschichte nervt und jetzt dermaßen, dass wir uns nicht mehr äussern werden. Unser Statement dazu (siehe oben) haben wir geliefert.
    Und, Mr .Brillo – wir heißen Bornheim Bombs, nicht Bernem Bombs, bitte hinter die allwissende Brille schreiben!!
    Die Bornheim Bombs!!!

  57. Heinz sagt:

    Hallo,
    ob Bombs oder B.R. dieser ganze Mist verschleiert das ganze andere was noch wichtiger ist, unseren verbleib in der 2.Liga. Aber wenn ihr der Meinung seit das,dass wichtiger ist dann habt Euch weiter in der Wolle.
    Gruss
    Heinz

  58. Chris_Ffm sagt:

    @#53 Robert: ich selbst bin kein mitglied der band bornheim bombs. 😉

  59. Peter K. sagt:

    Ich lese gerade in der Rundschau, dass Husterer und Weißenfeldt vom Verein eine Nichtabstiegsprämie bekommen haben und das es den Spielern bzw. den Anwälten und Beratern wohl um eine „doppelte“ Nichtabstiegsprämie geht.
    Das hört sich ja nun wieder schon ganz anders an. Bislang wurde immer davon gesprochen, dass die Spieler keine Nichtabstiegsprämie bekommen haben.
    Damit wird wohl auch klarer, warum die Vereinsführung hart geblieben ist und sich nicht dem öffentlichen Druck gebeugt hat, wie Herr Reisig auf der Mitgliederversammlung klar und deutlich machte.

    Man sieht mal wieder, wieviel Mist in einem Forum so den ganzen Tag über spekuliert wird.

    Zu der Band und dem Lied kann ich nur sagen, dass ich den Eindruck habe, dass man einfach ein bißchen Geld abzocken wollte und der Verein „nein“ gesagt hat. Erst wollte man wohl 6.000,–, dann später 3.000,–. Zusätzlich kamen noch Produktionskosten, GEMA-Gebühren etc. dazu. sowie eine nochmalige Beteiligung an möglichen Verkauferlösen. Nicht schlecht für eine Band, die dem FSV (angeblich) ein Lied machen wollte.
    Mich würde mal interessieren, welche Verträge die Band mit einer ganz normalen CD-Firma hat. Ob sie da auch solche Summen verlangen/bekommen ?

    Unterm Strich ist es doch genauso wie es auf der Mitgliederversammlung gesagt worden ist. Man wollte ein (kleines) Geschäftchen machen und der FSV hat nicht mitgemacht. Danach hat man versucht die Leute aufzuwickeln, damit öffentlicher Druck entsteht. Die FSV-Führung lässt sich davon aber nicht beeindrucken und das ist auch gut so !

  60. Bernemer Karl sagt:

    Betr. Peter K.
    Habe ich eben auch gelesen, warum wurde das nicht füher veröffentlicht, das
    hätte uns einige Schlagzeilen erspart.

    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2115759_FSV-Spieleranwalt-Kletke-Dazu-gehoert-Mut.html

    Nur eine Kleinigkeit. Heute in der Faz ,der OFC hat Verbindlichkeiten in Höhe
    von 3,2 Millionen . Gebe zu Bedenken die spielen eine Klasse tiefer, die sind
    zum Aufstieg verdammt, sonst gehen die Lichter aus.

    Noch etwas, Osnabrück beziffert den Abstiegsschaden auf 5 Millionen ( durch Spielmanipulation ? ) , falls man nicht aufsteigt wird der Schaden noch wesentlich höher.

    Was sind da 700000 Miese berichtigt 300000 ?

    Wieder zum Fußball , interessantes Interview auf der FSV – Hompage mit Hickl ,
    es sind noch 9 Punkte zu holen.

  61. happe sagt:

    Peter, glaubst du das alles was in der Zeitung steht zu 100% stimmt?
    Hut ab!

  62. Brillo Helmstein sagt:

    #40
    „Den “Gewinn” des Vereins kann man getrost vergessen,…..“
    Starker Tobak von einem, der seine Informationen nur aus der Presse zieht! Das grenzt wirklich an „Rufschädigung“.

    #57
    Werde meine Brille putzen und „Bornheim“ dahinter schreiben. Wenn ich die Aussagen an der JHV richtig interpretiere, dann ist den Verantwortlichen des FSV negativ aufgestoßen, dass die Forderungen der Bornheim Bombs erst zu einem sehr späten Zeitpunkt erhoben wurden. Das wurde als nachträgliche Erhöhung entgegen vorheriger Absprachen gewertet . Ich war bei den Gesprächen nicht dabei, also auch von mir kein weiterer Kommentar zum Thema!

  63. black&blue sagt:

    Ich fände es für alle Fans super, wenn sich der FSV und die Bornheim Bombs noch mal an einen Tisch setzen würden. An den Bombs wird das nicht scheitern und Bernd Reisig ist ja auch dafür bekannt, über seinen Schatten springen zu können und kein Sturkopf zu sein. Dann wird sich eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung finden lassen und allen Seiten wäre geholfen, vor allem vielen jüngeren Fans, denen viel an dieser Hymne liegt.

  64. FASF sagt:

    Hallo,
    auf eine sogenannte Hymne, aus der der Begriff Bornheimer Hang rausgestrichen wurde, kann ich persönlich getrost verzichten.

  65. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    zu 61, vom Kall: Auch ich habe mit Interesse die heutigen Beiträge über die Kickers und die SGE gelesen …. und die Zeitung um und um geblättert, aber nichts über den FSV gefunden.

    Sicherlich wissen wir alle keine Einzelheiten. Grundsätzlich scheint es aber so zu sein, daß (fast?) alle Bundesligaclubs über ihren Verhältnissen leben. Bruchhagen rechnet für die Eintracht in diesem Jahr mit einem Verlust – und die haben gute Sponsoren und bei Heimspielen immer die Hütte voll. Es ist doch immer gleich: Die Anhänger verlangen guten Fußball. Kommen die Verantwortlichen diesen Forderungen nach und kaufen ein, kommen am Ende rote Zahlen raus. Beim FSV ist das genau so, wenn auch (hoffentlich) im überschaubaren Rahmen. So oder so werden die beiden ersten Bilanzjahre der GmbH Verluste ausweisen. Inwieweit die dem Stadionumbau oder einer teilweise verfehlten Personalpolitik (viele Gehaltsempfänger sind für die 2. Liga ungeeignet) geschuldet sind, können wir nicht beurteilen.

    Nach wie vor bin ich der Meinung, daß im Falle eines Abstiegs die finanzielle Situation noch viel schlechter wird. Es werden sich kaum neue Sponsoren finden lassen, bestehende werden ihr Engagement vielleicht überprüfen, die Fernseheinnahmen werden sinken. Ja und die ansich zu vernachlässigende Zahl der Zuschauer? Die wird eher noch mehr zurückgehen. Aus all dem folgt, daß es wirklich überlebensnotwendig ist, daß in der Abstieg vermieden wird.

    Zu den Arbeitsgerichtsprozessen: das Gericht wird sich doch die bestehenden Verträge anschauen …. und darin wohl keine Nichtabstiegsprämie finden. Wenn aus diesem Vertrag keine Verbindung auf ein im Grunde übernommenes früheres Vertragsverhältnis zu entnehmen ist, (ich gehe davon aus, daß man den Eindruck eines Kettenvertrags vermieden hat) wird das Gericht gar nicht weiter in die Sache einsteigen und den Anspruch abschmettern. Trotzdem: Gerade in der schwierigen sportlichen Situation sind diese Querelen überflüssig wie ein Kropf.

    Uns bleibt doch nur die Hoffnung, daß in den kommenden drei Spielen Koblenz noch überholt wird, damit in der Rückrunde ein Nichtabstiegsplatz erreicht werden kann.

    Gruß
    Otto Schumann

  66. Enkheimer sagt:

    „Ursprünglich lautete die Zeile ‘ebbelwoi und Gesang vom Bornheimer Hang’. Wir wurden aus vertragsinternen Sponsorenrechten gebeten, diese Zeile zu ändern und kamen dieser Bitte nach! “

    Ebbelwoi – geht nicht weil Binding
    Bornheimer Hang – geht nicht weil VB , ist doch zu verstehen oder ?

  67. Gogo sagt:

    #40 Brillo: Der „Gewinn“ des Vereins ist irrelevant. Der Verlust der Gesellschaft („GmbH“) ist die entscheidene Zahl. Ich bin mir sicher, daß den Verantwortlichen der Arsch auf Grundeis geht. Die Klasse muß (!!!) unbedingt gehalten werden und man kann es auch schaffen. Die Brisanz kann man doch an Beispielen wie Osnabrück oder auch OFC sehen. Und die haben mehr Zuschauer (auch in der Dritten Liga) als wir. Die Mannschaft soll endlich aus dem Tiefschlaf erwachen und endlich richtigen Fußball spielen. Das ist sie dem Verein schuldig. Wenn der Klassenerhalt nicht geschafft wird, sehe ich schwarz. Das ist kein (!) Wissen, aber eine Form von Ahnung.

  68. Enkheimer sagt:

    Von Otto aus Nr.66
    Aus all dem folgt, daß es wirklich überlebensnotwendig ist, daß der Abstieg vermieden wird.

    Dieser Satz beinhaltet alles , das und nur das ist vorrangig .

    Nur das müssen alle verinnerlichen vom Tormann bis zum Platzwart.
    Da ist Selbstüberschätzung und Überheblichkeit total fehl am Platz.

  69. FASF sagt:

    @ #67

    Ja sicher, das liegt das auf der Hand. Das macht die Sache allerdings keinen Deut besser. Eine „Hymne“ sollte eben mehr sein als ein Marketinginstrument. Sie sollte Identität ausdrücken, das beinhalten, was die Fans denken und fühlen. Und sie sollte so formuliert sein, wie die Fans es sagen würden. Der FSV hat eine Tradition von 110 Jahren und nun darf im Vereinslied, der Vereinshymne nicht einmal mehr der Name „Bornheimer Hang“ auftauchen? Ich finde, ehe man sich derart den Vermarktungszwängen beugt, sollte man das klägliche Unterfangen besser ganz bleiben lassen.

  70. black&blue sagt:

    Vielleicht sollten die Spieler zusammenlegen und uns Fans als „Wiedergutmachung“ für das Scheiss-Spiel gegen Rostock die Hymne sozusagen „spendieren“, das würde denen finanziell nicht sonderlich weh tun und wäre ne nette Geste an uns FSV-Fans, die sich an dem Abend den Arsch abgefroren haben und extrem enttäuscht nach Hause gingen.

  71. Brillo Helmstein sagt:

    #68
    Der Gewinn des FSV e.V. ist real und relevant. Hier fallen Erträge und Aufwendungen aus den übrigen wirtschaftlichen Aktivitäten des FSV (Mitgliedsbeiträge, Fußballschule etc.) an. Nur wenn es dem FSV e.V. finanziell gut geht, dann ist das dauerhafte „Überleben“ des Vereins gesichert.
    Die drohenden Anfangsverluste der GmbH wurden bereits anlässlich der vorletzten JHV transparent gemacht. Es gibt keinen Grund diese linear hochzurechnen und irgendwelche Horrorzahlen hier zu verbreiten.
    Ansonsten ist es allgemein bekannt, dass in der 2. Liga rund 5 Mio. EUR höhere Fernsehgelder als in der 3. Liga vereinnahmt werden. Bei wahrscheinlich ähnlich hohen Kosten der jeweiligen Kader profitieren hiervon besonders zuschauerschwache Vereine. Ein Nichtabstieg würde die zukünftige Arbeit des GmbH Managements ohne Zweifel einfacher machen. Aber einen Sturz ins Bodenlose wie vor 15 Jahren würde es in keinem Fall wieder geben.

  72. Bernemer Karl sagt:

    @ 71 b&b , Du bist lustig , ab sofort wird eisern trainiert für den Klassenerhalt und nachmittags, nach den Trainingsqualen, werden die Verträge durchgelesen.
    Da hat man keine Zeit mehr für soziale Gedanken.

  73. black&blue sagt:

    Zehn Minuten, um die paar Kröten zu überweisen, werden die Jungs schon noch von ihrer Zeit abknapsen können, danach dürfen sie die ganze Nacht weiter in ihren Verträgen schmökern.

  74. Heinz sagt:

    @73 Bernemer Karl
    Hallo,
    die Armen Profis werden dann garnicht mehr auflaufen sie verweigern sich ja schon jetzt, wenn ich Husterer ( Husti ) sehe der nur noch ein Schatten vom vergangenem jahr ist. Bin mal gespannt was da wieder in Augsburg auf mich zu kommt.

  75. Hans 1938 sagt:

    Normal kann die innenverteidigung in augsburg NUR lauten: klitzpera/ gledson: klitzpera hat nach klandt den besten notendurchnitt aller fsv – spieler (für alle spiele): klandt 3;o4 bzw klitzpera 3;2o Lt: kiCker: husterer dagegen nur 3;87: es hat also garnichts mit der klage zu tun: ich bin ich mal gespannt; wie sich boysen entscheidet!

  76. […] es hierbei um Geld. Während Geschäftsführer Reisig auf der Jahreshauptversammlung am Mittwoch wohl postulierte (vorsicht: Zitat aus zweiter Hand) Fakt ist, dass die Band zum Beispiel wohl plötzlich eine […]

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