Bornheim – Riederwald 0:0

Am Ende waren dann beide Trainer einigermaßen zufrieden. Armin Veh von der Eintracht, weil seine Spieler in Bewegung geblieben sind, und Benno Möhlmann, weil seine Mannschaft die gute halbe Stunde der Eintracht ohne Gegentor überstanden hat.
Knapp 4.300 Zuschauer am Hang sahen ein recht flottes Spiel mit vielen Chance auf beiden Seiten. Dass es am Ende beim freundschaftlichen 0:0 blieb hatten die Gastgeber vor allem der mangelnden Chancenauswertung der Eintracht vor der Pause zu verdanken – und einem gut aufgelegten Patric Klandt.

Benno Möhlmann wollte sich nach dem Spiel noch nicht zur nächsten Pflichtpartie äußern. Das sei alles noch zu weit weg. Und so trennte man sich um kurz vor neun in aller Freundschaft – ganz so, wie auch das Spiel gelaufen war.

50 Kommentare für “Bornheim – Riederwald 0:0”

  1. Steffen sagt:

    Wieviele Zuschauer waren denn da ??

  2. Teilzeit-Torwart sagt:

    Unser TW schreibt sich zwar ohne „k“ – aber trotzdem vielen Dank für den Eingangseintrag!

  3. Tillet sagt:

    Spätsommerkick. Mehr gibts dazu kaum zu sagen. Naja das noch: Nach Pfostentreffern gings 2 : 1 fürs Imperium aus, dafür haben wir mal wieder das Abseitsverhältnis gewonnen.-;(

    @ 1

    Schau oben noch mal nach!

  4. blocka sagt:

    Was war denn mit Texeira los? Aus der zweiten Reihe hat mir Kaffenberger noch am besten gefallen. Yun hat noch großen Rückstand.

  5. Drucker sagt:

    #4

    Zitat: „Was war denn mit Texeira los?“

    Blocka, der hat die Nominierung des Kicker in die Elf des Tages net verkraftet. Oder auch einfach net ertragen, wie es überhaupt dazu gekommen ist. 🙂

    http://fsv-forum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=3050

  6. 111jahre sagt:

    Texeira hat sich heute mit Oberschenkelproblemen abgemeldet.

    Mal sehen ob dies unser nächster kranheitsbedingter Ausfall ist ?

    Bambara auf dieser Position ist aber noch schlechter als Texeira oder ?
    Was der heute gezeigt hat war nicht zweitligareif, überhaupt hat der bisher noch
    nicht überzeugt oder ?
    Was Benno wohl bei der Verpflichtung von Bambara gedacht hat ?

  7. Tillet sagt:

    @ 6

    „Was Benno wohl bei der Verpflichtung von Bambara gedacht hat ?“

    Abgang Cinaz, Verletzung von Stark, die Not war groß. Aber so schlecht sieht Bambara bisher doch nicht aus, oder? Wenn ich daran denke, wie sich heute der ein oder andere bei der SGE präsentiert hat…

  8. Brillo Helmstein sagt:

    #6+7
    Bambara hat wahrscheinlich seine Fähigkeiten, sonst hätte ihn unser Benno nicht geholt, aber Außenverteidiger kann er definitv nicht…………

  9. Drucker sagt:

    Ich habe dem (uninteressanten) Kick heute zwar nicht beigewohnt, aber sich bereits jetzt auf Bambara als Fehleinkauf einzuschießen, halte ich für ziemlich überzogen.

    Erstens wurde er mit seiner Verpflichtung ins kalte Wasser geworfen, hatte er doch keinerlei Vorbereitung mit der Mannschaft absolviert.

    Zweitens hat er in sechs Spielen (incl. diesem heute früh Abend) meines Wissens bereits einige Positionen absolvieren müssen. In Großaspach war er als Außenverteidiger fehl am Platz, womöglich wollte Benno in halt außen nochmals testen, wie er halt dort in Zusammenarbeit mit der Hintermannschaft zurecht kommt. Von daher war der Test jetzt auch nicht unbedingt verkehrt. Erfahrung macht klug, sollte zumindest so der Fall sein.

    Drittens hat Benno ihn nicht einfach nur mal so nebenbei ein paar Mal spielen sehen, er hatte eine Zeit lang mit ihm zusammen gearbeitet. Also weiß er sehr wohl, was er in ihm sieht.

    Und viertens: als Sechser mit Zug nach vorne fand ich ihn in den bisherigen Zweitligapartien gar nicht mal so verkehrt.

    Einfach mal abwarten, heißt die Devise. Erinnert Euch mal an die Anfänge anderer Leistungsträger bei uns. Gledson beispielsweise wollte man bereits nach wenigen Spielen zum Teufel jagen.

  10. 111jahre sagt:

    In Ingolstadt (fast Absteiger letzte Saison) wollte man Bambara nicht mehr haben, bei uns kommt er jetzt groß raus ?

    Geschätzte 80% Ballverluste im Spiel, bis jetzt für nicht 2. Liga tauglich.
    Auf der Position AV absolut untauglich.

  11. Bornheimer Rainer sagt:

    Das Freundschafts-Derby war in Ordnung – beide Mannschaften haben ihr Spiel gespielt und der FSV hat die Taktik des tiefen-Stehens geprobt. Das keine Tore gefallen sind, ist auf jeden Fall ein Erfolg für unsere Truppe, denn Cottbus ist m.A.n. nicht stärker wie die im Derby angetretene SEG-Formation.
    Übrigens wer jetzt schon die Verfplichtung von Bambara als Fehleinkauf bezeichnet hat doch einen Dubbe. Dieser Spieler wurde sofort nach seiner doch sehr späten Verpflichtung -ohne Vorbereitung- als Feuerwehr auf alle Postionen in der Hintermannschaft und in der Mitte eingesetzt und hat dort zumindest vom Kampf her seine Rollen angenommen, da hätte wohl manch anderer viel mehr noch durchgehangen. Nun den Benno hat ihn dafür wohl auch geholt und kennt ihn und weiß wohl, dass es nur besser werden kann und das weiß wohl der Spieler auch.
    Das Runteputzen nach einem so erfolgreichen Start sollte man lassen.
    Ich bin darüber hinaus der Meinung, das das Freundschaftsderby und die Stimmung am Hang so manchen neutrale Besucher zum wiederkommen veranlassen wird und das unsere Mannschaft aus diesem Spiel egal wie die Eintracht-Aufstellung ausgesehen hat neues Selbstbewustsein nimmt.
    Gefreut habe ich mich über die eingesetzten U19 Spieler, bei denen man die Rivalität aus vielen Derby gegen die Eintrachtjungendmannschaften gespürt hat, die wollten was zeigen und das ist ihnen in der kurzen Einsatzzeit auch gelungen.

  12. Bornheimer Rainer sagt:

    Bevor wieder einer fragt was SEG ist, ich meinte natürlich SGE.

  13. SK sagt:

    War das Schlicke-Interview hier schon verlinkt? Wenn ja, verzeiht die Doppelung:

    Schlicke: „Es geht trotzdem gegen den Abstieg“

    http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/vereine/574496/artikel_schlicke_es-geht-trotzdem-gegen-den-abstieg.html

  14. Fussballfreund sagt:

    War nicht da. Habe keine Freundschaft zur sxe. Und wenn ich die Zuschauerzahl sehe, möchte ich fast von einem gepflegten Schlag ins Wasser sprechen. Falscher Zeitpunkt, falsche Etikettierung. Wäre besser gewesen, das Spiel gegen Ende der Saisonvorbereitung, eine Woche vorm Zweitligastart, als „Stadtmeisterschaft“ zu verkaufen. Man könnte versuchen, dies zur Tradition zu machen als eine Art Test unter Wettkampfbedingungen in dem es um mehr geht als um die Frage 4:1 oder 9:0 im Testspiel gegen den Landesligisten xy. (Was nicht heißt, dass diese zu gründende Tradition sterben müsste, wenn die sxe endlich in der Landesliga angekommen ist.) Wenn man noch etwas mehr Schwung in die Bude bekommen will, lädt man den OFC (haben ja schon ne Frankfurter Telefonvorwahl) und gnadenhalber Wehen, SVD oder sonstiges Gemurks zur Auffüllung des Feldes ein und macht solche 60-Minuten-Blitzturnier-Spielchen. Ein richtiger Kick über 90 Minuten FSV-sxe wäre mir aber lieber.

  15. Bornheimer Rainer sagt:

    # 14 Fußballfreund – ein Schlag ins Wasser war das wohl nicht, denn 4000 Zuschauer obwohl Länderspiel, Eishochey und Dippemess ist m.A.n. gut.
    Ich bin auch kein Freund der SGE aber bis die tiefer absteigen als bis zu Liga zwei, da mußt du wohl noch ein bisschen warten.
    Man hat allerdings am Besuch der Südtribüne gemerkt, dass viele aus der jungen Fan-Szene ein solches Derby nicht mögen, oder die Knaben haben heute mal auf Nord gestanden, kann ja sein. Es ist allerdings so, dass der Besuch der Südtribüne für mich eine herbe Enttäuschung war, fast keine Fahnen und wenig Stimmung, die Gegengerade -Sitzplätze der Rentner und Familien aus beiden Lagern- war recht gut besetzt.
    Die Hauptsache aber war, das außer einer Knallerbse kurz vor dem Spiel nichts abgebrannt wurde und auf diese Feuerwerker-Szene können wohl beide Frankfurter Clubs verzichten, ist meine Meinung.

  16. Fritz sagt:

    #Bornheimer Rainer die Südtribüne ist bis zu heutigen Tag gegen Pauli nicht ausverkauft.
    Warum soll bei einem Freundschaftsspiel ein großer Zuschauerandrang sein. Auch „die Steher“
    auf der anderen Seiten waren höchstens 800 Zuschauer.
    Auf jeden Fall war der FSV im Gespräche in der Stadt und besser
    als ein Freundschaftsspiel gegen Saarbrücken in Bad Vilbel.

    Warum Bambra ein „Fehleinkauf“ sein soll kann ich nicht verstehen. Im Rahmen der
    Möglichkeiten ist er sicherlich kein schlechter Spieler.
    Der FSV hat bei der Verpflichtungen mit neuen Spieler auch einige Absagen erhalten.
    Die finanziellen Mittel sind halt begrenzt.

  17. Bernemer Karl sagt:

    Unser nächster Gegner .

    http://fsv-forum.de/forum/index.php?page=Thread&postID=33221#post33221

    Ganz toll gemacht von Christian. Danke

  18. wolfsangel sagt:

    #17

    Ja, das hat der Christian wirklich toll gemacht. Schade, dass er sich hier im Blog selbst herausgekegelt hat mit seiner „Strafgesetzbuch“-Aktion. Hätte wirklich nicht sein brauchen.

  19. MKK sagt:

    Lese gerade im HR Videotext,daß sich Görlitz beim Kick gegen die SGE verletzt hat. Die Rede ist von einer Muskelverletzung. Bin nur noch sprachlos über unsere ständigen Ausfälle.

  20. Bernemer Karl sagt:

    Habe ich auch sofort nach dem Spiel geäußert.
    HR online akt.

    +++ Klandt beklagt Zuschauerverhalten +++
    FSV-Keeper Patric Klandt hat das Zuschauerverhalten beim Zweitligisten kritisiert. Es sei enttäuschend gewesen, dass beim 1:0-Sieg der Frankfurter gegen Aue nur 4000 Zuschauer gekommen seien, sagte der Torwart der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Und das, obwohl die Bornheimer stark in die Saison gestartet sind und aktuell Platz drei belegen. „Wir müssen versuchen, als Verein noch präsenter zu sein. Wir müssen zeigen, dass es auch den FSV gibt“, fordert Klandt. Wenn es der FSV schaffen würde, dauerhaft um den Aufstieg zu spielen, kämen auch mehr Fans zu den Spielen, glaubt der Schlussmann.

  21. Bornheimer Rainer sagt:

    Wenn es nur eine Muskelverhärtung ist, dann ist dies eine Sache für die Massageabteilung. Es ist zu hoffen, das es nicht mehr ist.

    Zu den Zuschauern, man weiß nicht woran es liegt, ich hatte zumindest zum letzten Punktspiel gegen Aue auch mehr erwartet. Zum Freundschaftsderby war ´s wohl so in Ordnung. Gegen Pauli rechne ich aber mit einem vollen Haus und einer voll besetzten Südkurve, sonst stimmt da was nicht.

  22. Michael sagt:

    Patric Klandt kann ich sehr gut verstehen !
    Ich habe hier nach dem Aue Spiel geschrieben, das ich die 4012 Zuschauer als Beleidigung für die Mannschaft sehe.
    Es kommen nicht nur sehr wenige Zuschauer an den Hang,die wenigen die kommen sind auch noch ganz schwer zu motivieren,der Mannschaft zu helfen !
    Jetzt beim „kleinen Derby“ waren es doch auch fast nur die Fans der Eintracht die zu hören waren.
    Hier im Forum liest man dann: War nicht da“Habe keine Freundschaft zur SGE“
    Oder: Habe dem uninteressanten Kick heute nicht beigewohnt.
    Und so könnte man weitermachen,mit dem was „FSV Fans“ so schreiben oder sagen.
    Da muß man doch nicht fragen warum das Stadion leer bleibt !

    Wir brauchen doch keine Kampanien oder Initiativen zu Starten,wenn die die sich selbst für „treue Fans“ halten nicht ins Stadion kommen.
    Jetzt kommt der Herbst ! Damit auch der Regen und die Kälte.
    Da ist es dann das fehlende Dach warum man Zuhause beibt !
    Natürlich kann man nicht zu jedem Spiel kommen,weil es eben auch Verpflichtungen gibt.
    Aber daran liegt es nicht !
    Es gibt zuviele „Lippenbekenntnisse“ auf die keine Taten folgen !
    Es ist eben so im Leben: Wenn mir etwas wirklich wichtig ist „dann mache ich es auch“
    Ansonsten bleibt der Hang leer !
    Schade Schade ! Der Verein, und alle die für in arbeiten, und auch die Fans die viel Zeit und auch Geld aufwenden um ihren FSV zu sehen hätten mehr verdient !

  23. wolfsangel sagt:

    Das ist halt alles ganz schön und gut mit den „Fans“, oder auch nicht !
    Ich bleibe dabei, was ich schon vor Jahren hier geschrieben habe. Uns fehlen seit ca. 50 Jahren (seit es die BL gibt mit der SGE) die Fans. Ganze Fußballgenerationen wurden nur durch die SGE zum Fußball hin sozalisiert, während unser FSV mehr oder weniger erfolgreich in den darunter liegenden Ligen spielte. Zweimal rd. 13 Jahre Hessenliga bis zum Wiederaufstieg in Liga 2 (und gleich der blamable Abstieg 94/95). Dann wieder rd. 13 Jahre Hessen- und RL bis 2008 haben ganz einfach ihre Spuren beim Frankfurter Fußballpublukum hinterlassen. Wieviele waren es denn in den letzten Jahren in der Hessenliga ? Nicht mehr als 400 bis max. 600
    …und jetzt spielen wir das fünfte Jahr 2. BL….und – ausbekannten Gründen – nur gegen den Abstieg. Ja liebe Freunde, wer soll denn da den Weg zum Hang finden.
    Klandt hat recht, wenn er im Interview mit der FAS davon spricht, dass wir nur über einen langanhaltenden Erfolg mehr Zuschauer gerieren können. Eine Eintagsfliege wie vor zwei Jahren mit 28 Punkten in der Vorrunde reicht nicht. Die Leute trauen „dem Braten“ halt nicht…und sie hatten leider recht, denn mit grausligen 10 Punkte und gerade noch dem Klassenerhalt ging diese Saison mit der besten Vorrunde in der 2.Liga-Geschichte zu ende.
    Vielleicht gelingt es ja Möhlmann unsere Mannschaft endlich in ein ruhiheres Fahrwasser zubringen und allmählich zu stabilisieren. So wie er es in Fürth gemacht hat, Jahr für Jahr eine bessere Platzierung in der oberen Hälfte der Tabelle anzustreben. Wenn das nachhaltig geschied, werden die Zuschauer langsam aber sicher auch den Hang wieder entdecken, wie das auch in den 40/50iger Jahre der Fall war, als 20.000 und mehr keine Seltenheit in der alten Oberliga Süd waren.

  24. Bernemer Karl sagt:

    Habe gestern im Radio HR1 so kurz vor 16 Uhr auf der Autobahn ein Interview mit
    Benno gehört , Fazit : “ Ich bzw. wir müssen versuchen so etwas wie in Fürth zu in-
    stalieren , will sagen unter den ersten 5- 10 der Tabelle mit Blick nach oben , dann
    wird es auch sicher mit dem Zuschauerzuspruch kontinuierlich besser werden “ .

    Seine Worte in Gottes Ohr.

  25. Fussballfreund sagt:

    #22

    Halt den Ball mal etwas flacher. Finde es etwas seltsam, dass Du mich (Dauerkarteninhaber) im Zusammenhang mit dem leeren Stadion zitierst. Und meine Meinung zum Kick gegen die sxe habe ich wohl nicht alleine, siehe Zuschauer“zuspruch“. Aber gegen St. Pauli kommen wieder ein paar mehr Schwarz-Blaue, ich auch, und Du?

  26. Michael sagt:

    @Fußballfreund:
    Es ging mir nicht um dich Persönlich,sondern um den Zuschauerzuspruch,und das was so alles gesagt oder geschrieben wird,warum „man“ doch nicht zum Hang kommt.
    Es geht doch garnicht um die Eintracht,oder gegen wen wir sonst auch spielen.
    Es geht darum das zuwenig Zuschauer kommen !
    Gegen ST,Pauli müßte es eigentlich eine „volle Hütte“ geben.
    Aber es werden wider nur 6000 kommen !
    Die „Leute“ Reden immer nur von „unserem FSV“ aber sie lassen ihn im Stich !
    Und das ist Traurig !
    Nochmal,ich habe die nicht Persönlich gemeind.
    Trotzdem Entschuldigung wenn du es so verstanden hast !

  27. blocka sagt:

    @Michael Du scheinst das ganze ja persönlich zu nehmen. Es ist so wie es ist. Diese Saison wurden 1700 Dauerkarten verkauft, wenn ich mich recht erinnnere. Damit haben wir noch nicht mal einen neuen Rekord aufgestellt, sonst hätte man was gelesen. Der feste Stamm hat die 4000 noch nicht überschritten. Das muss man sich hart erarbeiten. Warum soll es uns besser gehen als Fürth oder eben jahrelang Mainz? Auch Ingolstadt trotz fehlender Konkurrenz im Umfeld hat keinen überragenden Schnitt. Wenn es eisig und windig wird werden wir auch in dieser Saison leider noch unter 4000 Zuschauer fallen. Lasst uns erst einmal das neue Stadion erfolgreich einweihen und dann mal schauen, ob die Mannschaft den Kontakt nach oben halten kann.

  28. Fussballfreund sagt:

    @26

    Danke für Deine Klarstellung. Offenbar habe ich das Zitat überbewertet, mein Fehler.

    Dass zu wenig Zuschauer zu den Pflichtspielen kommen, ist unstreitig. Darüber zerbreche ich mir aber nicht mehr den Kopf, nicht weil´s mir egal ist, sondern weil ich seit 3.827 Zuschauern (oder so ähnlich) vor 2 Jahren im Spitzenspiel gegen Augsburg (9 Minuten Tabellenführer, wir erinnern uns) resigniert habe.

    Gegen Ingolstadt war im letzten Heimspiel 2007/2008 in der RL die Bude mit damals 4.999 Zuschauern voll, mehr gingen nicht hinein. Das indiziert, dass im Erfolgsfall, aber eben auch nur dann, durchaus Potenzial da ist. Wieso das gegen Aue trotz des ansehnlichen und erfolgreichen Spiels gegen BSC nicht abgerufen werden konnte, weiß ich nicht. Wenn es aber gelänge, aus CB einen – besser natürlich: drei – Punkte mitzunehmen, dann darf man ja mal auf 7.500 Zuschauer gegen Pauli hoffen.

  29. Fritz sagt:

    Liebe Leute ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Der FSV hat in 4 Spielen 10 Punkte eine Superbilanz. Aber dadurch ändert sich nicht der Zuschauerzuspruch. Zur Erinnerung T.Oral konnte auch in 4 Spielen 10 holen ! (Pauli,Aalen,Koblenz und Fürth)

    # Michael ich glaube nicht das die Fans den FSV im Stich lassen ! Nur bewegt sich das
    Potenial zuzeit bei ca. 4.000 Zuschauer bei normalen Spielen. Die Ursachen liegen nicht im sportlichen Bereich.
    Wolfsangel hat nach meiner Einschätzung die richtigen Gründe genannt.
    Zusätzlich kommt noch hinzu das es nicht genügend Sitzplätze gibt.
    Ich persönlich gehe davon aus das gegen Pauli mindestens 8.000 Zuschauer kommen.

  30. Tillet sagt:

    @ 29

    „Potenial zuzeit bei ca. 4.000 Zuschauer bei normalen Spielen. Die Ursachen liegen nicht im sportlichen Bereich.“

    Eben. Das Potential in der erfolgreichen Vorrunde vor zwei Jahren lag bei 3.000 + x. Es geht aufwärts, wenn auch nicht mit einer Riesengeschwindigkeit.

    „Ich persönlich gehe davon aus das gegen Pauli mindestens 8.000 Zuschauer kommen.“

    Glaub ich nicht ganz. Ich bin leider nicht da.-;(

  31. Bornheimer Rainer sagt:

    Nun Tillet dann kommen eben 7999.
    Gute Nacht- wir werden das wohl heute nicht mehr lösen, da wir Geduld haben müssen.
    50 Jahre sind drei Generationen Vater 60, Sohn 39 und Enkel 15 allle kennen nur die Eintracht und haben ihr Leben lang nichts anderes wahrgenommen. Wie sollen wir die jetzt überzeugen. Die gehen noch zur Eintracht wenn wir aufsteigen und die Eintracht gleichzeitig absteigt. Die kämen nur dann wenn wir gegen die Bayern spielen und freuen sich dann noch wenn wir verlieren. Also habt Geduld, den unsere Situation ist nicht mit Mainz oder Fürth zu vergleichen.

  32. Fritz sagt:

    Bornheimer Rainer Ich denke die Situation in Fürth ist ähnlich. Selbst im Aufstiegsjahr war
    das Zuschauerinteresse bescheiden (für die tolle sportliche Leistung)

  33. Bornheimer Rainer sagt:

    Lieber Fritz ich glaube nicht. Wir düften zur Zeit bereits alle echte FSV-Fans die über unseren 50Jahre Aussetzer jetzt noch und wieder da sind gebunden haben.
    Wir müssen zur Erkenntnis kommen, das nur eine modarate Einstellung des offiziellen Vereins zur Frankfurter Eintracht dazu führt, dass wir auch Publikumsschichten in großer Anzahl ansprechen, die sowohl zu uns als auch zur Eintracht gehen. Nur dann haben wir eine Chance dass es mehr wird, neben den anderen Faktoren Leistung und Stadion.
    Wer mit offenem Auge sich im Straßenverkehr in ganz Süd-Hessen bewegt wird feststellen, dass das Potenzial bekennender Eintracht-Anhänger (Aufkleber an Autos) fast bei 80% liegt, da haben wir keine Verdrängungschance sondern nur eine Chance in der Anlehnung. Das hat wohl auch unsere Vereinsführung erkannt, und wir auch die 400-500 harten Fanatiker -zu denen ich mich zähle und trotzdem zum Derby gehe- sollten dies tolerieren.

  34. Sven_ sagt:

    Moin auch von mir.
    Ein paar Gedanken zu unserem Lieblingsthema:

    In Deutschland fehlt leider generell, im ggs. z. B. zu Britannien, die Akzeptanz für Zweitvereine großer Städte. Ausnahmen hiervon sind nur Hamburg, Berlin und München, also deutlich größere Städte als Frankfurt.

    München ist die einzigste deutsche Fußballstadt mit einer traditionellen Rivalität auf Augenhöhe, wenn sich die Waage auch immer mehr zu den Bayern geneigt hat.
    Hamburg und Berlin sind ebenfalls Sonderfälle. In HH hat es der FC St. Pauli und v.a. sein teils ungewöhnlicher Anhang geschafft, sich als etwas anderer Verein darzustellen. Bis in die Achtziger Jahre dümpelte auch St. Pauli in Sachen öffentlicher Aufmerksamkeit vor sich hin. Weiter unten, bei Victoria oder Altona gehen die Lampen auch schnell aus.

    Berlin, fast fünfmal soviel Einwohner wie Frankfurt, die ehemals geteilte Stadt, was in mancher Hinsicht bis heute nachwirkt: Union repräsentiert immerhin eine gute Million Ost-Berliner Fußballfreunde. Vor diesem Hintergrund ist ihr Zuschauerschnitt von etwas über 16.000 auch nicht gerade berauschend. Im ehemaligen West-Berlin standen immer alle Konkurrenten der Hertha auf Graue-Maus-Status. Ausnahme: TeBe, Blau-Weiß 90 oder Tasmania verirrten sich kurzfristig in die Bundesliga.

    Seht mal nach Köln (300.000 mehr Einwohner als Frankfurt). 40.000 Leute rennen alle zwei Wochen unentwegt zum bald 3.FC Köln. Viktoria hat ca. 2.000 Zuschauer als Tabellenführer der Regionalliga, das entspricht ungefähr den Zahlen unserer letzten Regionalligasaison. Bei Fortuna sind es höchstens 1.000.

    Die Stuttgarter Kickers hätten in unserer Situation eine sicher etwas bessere Bilanz. Das ist das einzigste Beispiel, wo ich den FSV unter vergleichbaren Bedingungen im Nachteil sehe.

    Schwacher Trost, sicher. Aber wir sollten uns öffentlich nicht schlechter machen als wir sind. Davon kommen auch nicht mehr Leute.

  35. RalleRalunke sagt:

    @ 29: “Zusätzlich kommt noch hinzu das es nicht genügend Sitzplätze gibt.”

    Ich denke auch, dass das der Knackpunkt aktuell ist. Für das Pauli-Spiel sind bspw. alle Sitzplätze ausverkauft.
    Auch wenn die “Defender of the true Football” die Nase rümpfen, aber die sog. neutralen Zuschauer, die es zu Dauerbesuchern zu “konvertieren” gilt, stellen sich nicht auf die Süd. Dafür brauchen wir mehr Sitzplätze.
    Warten wir auf die neue Haupttribüne und dann sehen wir weiter.

  36. FASF sagt:

    Mehr Sitzplätze? Gibts im Waldstadion…
    Spaß beiseite, die Gegentribüne ist doch bisher bei den allermeisten Spielen eher gähnend leer gewesen. Wenn die mal ausverkauft ist, dürfte das die absolute Ausnahme sein. Und wenn die Haupttribüne mal fertig ist, herrscht an der Autobahn eh wieder Leere.

  37. Block A sagt:

    Ich bin ja immer ein Freund von Meinungsfreiheit, aber das ist ja echt Quatsch mit „die Gegentribüne ist doch bisher bei den allermeisten Spielen eher gähnend leer gewesen“, da nachweisbar falsch, siehe Online-Ticketing. Gegen Hertha: Tribüne ausverkauft. Zuschauer, die auf Tribüne wollten, wurden auf die Stehplätze verwiesen. Gegen Pauli?: Tribüne seit Wochen ausverkauft, Stehplätze?: Erhältlich. Nachzuschauen im Online-Ticketing.
    Übrigens war es in der Rückrunde letzte Saison genauso.

  38. FASF sagt:

    Mag ja sein, Block A, dass die Gegentribüne schon das ein oder andere Mal ausverkauft war, wenn ein Top-Gegner kam. Die Auslastung dürfte, seit die Haupttribüne nicht mehr zur Verfügung steht, selbstverständlich auch besser geworden sein. Aber bei den allermeisten Spielen ist es doch wohl überhaupt kein Problem, einen Sitzplatz auf der Gegentribüne zu bekommen. Ich kann mich hingegen an viele Spiele erinnern, bei denen dort nicht besonders viele Leute gesessen haben – um es mal diplomatischer zu formulieren. Ich seh da wirklich kein Problem, Besucherplätze – ob Sitz- oder Stehplätze – haben wir genug.

  39. MKK sagt:

    Für die Rückrunde der vergangenen Saison und die aktuelle Vorrunde trifft der Mangel an Sitzplatzkarten auch zu. Aber in d. genannten Zeitraum stand uns die Haupttribüne auch nicht zur Verfügung. Da war es natürlich leicht einen ausverkauften Sitzplatzbereich zu vermelden. Inkl. der neuen Haupttribüne wird meiner Meinung nach bedauerlicherweise kein Mangel mehr an Sitzplätzen bestehen. Ich wäre selbstverständlich froh, wenn es anders kommen sollte.

    Bei der Bewertung der Zuschauerzahlen sollten wir realistisch sein. In Frankfurt hat vor fünf Jahren niemand auf unseren Aufstieg gewartet. Am Ende hatten wir in der Oberliga Hessen auch nur noch kümmerliche 300 – 600 Zuschauer im Schnitt. Im Grunde waren wir doch schon weg vom Fenster.
    Wir sind zur Zeit kein Massenevent und werden es auch in nächster Zeit nicht werden. Über die Jahren können und werden wir sicherlich kontinuierlich wachsen. Das ist uns die letzten fünf Jahre auch schon gelungen. Mehr ist aber nicht möglich.

  40. de bernemerbub sagt:

    Napoleon hatte einmal gesagt, wenn du deinen Gegner nicht bezwingen kannst, dann verbünde dich mit ihm. Neben der Eintracht, buhlen, wie schon sehr oft hier im blog besprochen, auch andere Vereine, um die Gunst der Zuschauer in Frankfurt. So geschehen z.B. nach dem SGE-Spiel mit den Eishockey Löwen, am Haupteingang des Richard Herrmann Platzes. Auch der FFC im Frauen Fussball oder Skyliners im Basketball machen mit div. Marketingaktionen auf sich aufmerksam. Wie schwierig es ist, Marktanteile zu generieren zeigt auch das Beispiel MC Donald zu Burger King, oder Coca Cola zu Pepsi seit Jahren. Hier finden kaum noch Marktanteilverschiebungen der Nr. 2 zur Nr. 1 prozentual statt, da der Markt gesättigt, die Präferenzen der Endverbraucher klar verteilt sind. In diesem Verdrängungsmarkt ist es Afri Cola und Sinalco Cola trotzdem gelungen, hier für sich Nischen zu entdecken, um den Großen der Branche, einige Marktanteile abzunehmen und für sich zu gewinnen. Es gilt also Strategien auszuarbeiten bzw zu entwickeln. Ich bin auf die weiteren Schritte gespannt, die aufgrund der Ausarbeitung und Analyse der stattgefundenen Fanbefragung initiiert werden. Ein bisschen Geduld sollten wir alle daher noch aufbringen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

  41. MKK sagt:

    Glaube nicht, dass auch noch so ausgeklügelte Marketing-Strategien an den aktuellen Präferenzen der Fussball-Fans im Großraum Frankfurt etwas wesentlich verändern können. Das Verhalten ist über Generationen gewachsen und das derzeitige Verhalten wird sich auch erst über Generationen verändern. Die Eintracht stand nun einmal 50 lange Jahre sportlich deutlich vor uns. Außerdem ist der aktuelle sportliche Unterschied auch nicht zu unterschätzen. In der letzten Saison wurden wir schließlich 2x vorgeführt. Da konnten wir kaum Neukunden für den FSV gewinnen.
    Aber das sollte uns nicht die Laune verhageln. In den vergangenen fünf Jahren haben wir sensationell viel erreicht. Darauf können wir alle Stolz sein!

  42. wolfsangel sagt:

    Genau so ist es „MKK“ und die anderen !
    Wir müssen kontinuierlich daran arbeiten weitere Zuschauerkreise zu generieren. Das braucht Zeit, weshalb wir noch lange mit „4.000“ leben müssen (von Spitzenspielen mal abgesehen). Genau hier liegt der „Hund begraben“. Wir müssen einfach sportlich versuchen eben in einer Saison „mehr Spitzenspiele“ zu bekommen. Wie schon von mir erwähnt, vertraue ich da ganz auf die Erfahrungen die Möhlmann in Fürth gemacht hat. Ich denke, in 5 Jahren werden wir schon wesentlich weiter sein und einen Schnitt von 6.000 haben.

  43. Bernemer Karl sagt:

    #42 MKK

    Alle , hier und sonstwo , dürfen stolz sein , außer meiner Wenigkeit .

    Ich meckere zu viel und feuere zu wenig an und das schon seit anfang der 50ziger Jahre. Bin beschämt und stelle mich sofort in die Ecke. Der Schirm vom Pittsche ,
    den er dem Kreitlein auf den Derz gepfeffert hat , ist das einzige was mir noch geblieben ist.

  44. wolfsangel sagt:

    Richtig „Bernemer Karl“ !!
    Der Kreitlein hat uns immer verpfiffen genau wie der Mannemer Jacobi. Kein Wunder, dass wir die BL 1963 nicht erreichen konnten.

  45. Fritz sagt:

    #FASF zurzeit könnte der FSV sicherlich einige Sitzplatzkarten mehr verkaufen.
    In den letzten Monaten war die Gegentribüne öfters ausverkauft. Dadurch gehen dem Verein zurzeit Zuschauer verloren. Nicht jeder „Sitzer“ will auch stehen.
    Die meisten Zuschauer wollen zu günstigen Preisen sitzen.
    Wenn die Haupttribüne in 2013 fertigt ist der Mangel beseitigt.
    Das Thema mit unserem Nachbarn mit dem großen Geldbeutel geht mir auf die Nerven.
    #Bornheimer Rainer was verstehst du unter einer moderaten Einstellung zur Eintracht ?

    Das Rhein Main Gebiet ist vergleichbar mit der H.Hamburg mit einem hohen Potential an
    Fußballfans. Ein Blick zu den Kickers und Darmstadt zeigt das man gute Zuschauerzahlen
    erzielen kann .
    Beide Vereine haben auch ein großes Zuschauerpotenial im Umland.

  46. Bornheimer Rainer sagt:

    Lieber Fritz da darf ich Dir hier antworten. Man muß sie nicht mögen, aber man sollte den jetzt eingeschlagenen Kurs der Vereinsführung „Umarmung, Kooperation, Freundschaftsderby s usw.“ einfach stillschweigend mittragen.
    Man hilft damit auch das Klima zu entschärfen. Natürlich sitzt auf der SGE-Seite mindestens das 10-fach Potenzial an Leuten, die genau so hart ablehnenent sind wie bei uns einige, aber mindestens genau so viele die „leben und leben lassen“ ohne zu meinen jetzt gebe ich auch noch meinen „Feinden“ Futter.
    Meine Forderung ist, geht wenn auch im Einzelfall nicht jubelnd doch den Weg der Vereinsführung beim Miteinander und Nebeneinander einfach nur mit, dann geht alles wie von selbst.
    Es ist nun mal so, nach 50 Jahren Monokulter können wir die wenigsten umtrehen, aber einige Tausend dazu bringen uns zu akzeptieren und hin und wieder zu kommen – uns langen ja 10% von den 50.000 im Wald zusetzlich auch einmal bei uns.

  47. Bernemer Karl sagt:

    Die Verhältnisse normalisieren sich . Geht mal auf die FSV Homepage und schaut
    Euch mal den Artikel an. Auf folgende Zeile klicken :

    „Man sieht das Spielfeld in einer völlig anderen Dimension“

  48. Born in Bornheim sagt:

    Hat Jemand eine Ahnung, was ein der kleinen Logen in etwa kostet?

  49. Mainzer Adler FSV sagt:

    Aber es gibt auch schöne Nachrichten: So hat die U11 des FSV als erstes Team der Bornheimer ein Bundesliga-Nachwuchs-Turnier gewonnen. Im Halbfinale wurde dabei immerhin der VfB Stuttgart ausgeschaltet. Zwei weitere Jugendmannschaften hatten es jeweils mit dem OFC zu tun. Zweimal gab es für die Oxxen eine Klatsche, 1:4, 0:6. Die Nachwuchsarbeit des FSV der letzten Jahre ist sensationell…
    Der Verein ist definitiv auf einem guten Weg. Und über Zuschauerzahlen haben wir schon so oft philosophiert. Das wird aber noch Jahre dauern, um eine stattliche Zahl am Hang zu etablieren… Darüber sich aufzuregen lohnt sich nicht, weil es derzeit nicht zu ändern ist.

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