Das Derby

Am Sonntag passiert’s: Der FSV und die Eintracht treffen sich auf Augenhöghe in der zweiten Liga. Wie ist die Lage? Wer Favorit?

Dieser Frage haben sich am Freitag auch die Nachrichtenagenturen verschrieben. Hier die redaktoinelle Ausbeute des Tages:

Frankfurter Derby der Rivalen: Eintracht Favorit
Von Detlef Rehling und Rainer Fülscher, dpa
Die beiden Stadtrivalen FSV und Eintracht Frankfurt sind sich seit dem 27. Januar 1962 immer aus dem Weg gegangen. Aber am Sonntag (13.30 Uhr) ist es wieder soweit. Das erst Stadtderby seit dem 27. Januar 1962 bringt die Rivalen zum Heimspiel des FSV wieder zusammen.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) – Das Duell der ungleichen Stadtrivalen FSV und Eintracht Frankfurt ruft Erinnerungen bis in das vergangenen Jahrhundert wach. Die Vorfreude ist prickelnd. Die Unsicherheit der Protagonisten vor dem Derby auf Augenhöhe ist umso größer. Aber das erste Frankfurter Stadtderby seit fast 50 Jahren bringt dem FSV Frankfurt am Sonntag gegen Bundesliga-Absteiger Eintracht die höchste Einnahme und größte Kulisse in der Vereinsgeschichte des Zweitligisten.
Der FSV hat sein Heimspiel aus finanziellen Gründen in die WM-Arena verlegt. Die Brutto-Einnahmen betragen über eine Million Euro. Die beiden Clubs sind sich seit dem 27. Januar 1962 immer aus dem Weg gegangen. Aber am Sonntag (13.30 Uhr) ist es wieder soweit.
Die Eintracht ist bei den Wettanbietern wie „mybet.com“ der 16:1-Favorit und will vom Rivalen FSV Frankfurt nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. „Wir nehmen die Favoritenrolle an“, sagte Trainer Armin Veh am Freitag. Doch der gebürtige Augsburger hebt gleich den Finger. „Underdogs wie der FSV haben die besseren Karten. Wir haben wesentlich mehr Druck, wir haben was zu verlieren“, erklärte Veh.
„Die Eintracht ist der Favorit, wir wollen gewinnen“, sagte Boysen am Freitag. „Aber der Rasen ist so schlecht. Das ist ein Kartoffelacker, der im Widerspruch zum Anspruch der Eintracht steht. Da passen die Schuhe nicht zum Anzug“, schimpfte der 54 Jahre alte Coach nach dem Vormittagstraining. Derweil musste Veh mit seinem Kader auf dem Gelände vor der Arena üben.
Aber darüber hinaus ist vor dem Derby beim FSV nur die Vorfreude und keine Missstimmung zu spüren, obwohl der FSV saisonübergreifend seit acht Spielen ohne Sieg ist. „Vor der großen Kulisse wollen wir beweisen und demonstrieren, dass der FSV nicht die Schießbude der Liga ist“, meinte Boysen. Wir haben ja erst ein Spiel in der neuen Saison verloren.“ Mit drei Punkten aus vier Spielen stehen die Bornheimer ein gutes Stück vom Tabellen-Siebten (8) entfernt.
Die Zeichen stehen zwar auf Vorteil für die Eintracht, obwohl deren Torjäger und Spielmacher Alexander Meier mit gelb-rot gesperrt ist. Aber Boysen hofft auf die Überraschung. „Das ist sicher kein Nachteil, dass die Schlüsselfigur der Eintracht ausfällt. Insgesamt ist die Eintracht favorisiert. Aber wir wollen ganz spontan deren spontane Schwächung ausnutzen.“
Das Auswärtsspiel in der Commerzbank Arena soll für die Eintracht ein Heimspiel sein. Der überwiegende Teil der erwarteten fast 50 000 Zuschauer werden Eintracht-Anhänger sein. Dass sein Team in der neuen Runde mit den Unentschieden gegen den FC St. Pauli und Fortuna Düsseldorf noch sieglos ist und seit März 2011 erst ein Heimsieg auf der Habenseite verbucht wurde, schreckt Veh nicht.
„Vielleicht fahren wir noch ein paar Mal um den Block. Dann denken alle, wir sind irgendwo auswärts“, scherzte der Eintracht-Coach, der bei sich keine rechte Derbystimmung bemerkte. „Die kommt meist erst am Spieltag.“ Gegen den noch sieglosen FSV, der nach drei Unentschieden und einer Niederlage Platz 14 belegt, kann Veh wieder auf seinen gegen Düsseldorf schmerzlich vermissten Kapitän Pirmin Schwegler zurückgreifen.
„Er ist fit“, betonte der Eintracht-Trainer. Dafür muss in Meier der mit fünf Treffern beste Torschütze nach seiner Gelb-Roten-Karte passen. Als Ersatz für Meier auf der Position hinter Stürmer Theofanis Gekas bietet sich der vielseitige Benjamin Köhler an. Der Stadtrivale wurde ausgiebig unter die Lupe genommen, auch beim FSV-Training in der Commerzbank Arena waren Eintracht-Spione da.
Der große Favorit will sich schließlich nicht vom kleinen Stadtrivalen überraschen lassen. Die miserable Qualität des Rasens fuchst Veh wie sein Kollege Boysen: „Da weiß er mal, wie das ist“, meinte der Eintracht-Coach. Er lobte die guten Standards des FSV, auch das schnelle Umschaltspiel und die Konterstärke. „Aber wir haben eine starke Mannschaft, wir gehen selbstbewusst in die Partie, wir wollen gewinnen“, sagt Veh.

FSV David gegen Eintracht Goliath – Erstmals seit 49 Jahren kommt es am Sonntag wieder zum Frankfurter Stadtderby
Von Reinhard Sogl
Frankfurt (dapd). Für den FSV ist es das Spiel des Jahres, für die Eintracht kein Spiel wie jedes andere: Erstmals seit 49 Jahren stehen sich am Sonntag (13.30 Uhr) die beiden Frankfurter Zweitligisten gegenüber. „Das Spiel ist nicht gewollt. Aber jetzt nehmen wir es, wie es kommt. Derbys sind doch was Schönes“, sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner im Interview mit der Frankfurter Rundschau vor dem mit mehr als 50.000 Zuschauern praktisch ausverkauften Auswärtsspiel im eigenen Stadion. Und sein Kollege Uwe Stöver vom FSV gibt zu: „Natürlich wäre es ein absolutes Highlight für alle FSV-Fans, wenn wir gewinnen sollten.“
Es ist ein Duell der Gegensätze. David FSV gegen Goliath Eintracht. Der Erstligaabsteiger vom Riederwald ist der Topfavorit auf den Aufstieg mit einem Mannschaftsetat von 19 Millionen Euro. Der Traditionsverein aus Bornheim hat allein den Klassenverbleib als Ziel, der mit einem Budget von 5,1 Millionen Euro gesichert werden soll. Eine Summe, die immerhin um 600.000 Euro höher liegt, als eigentlich geplant. Dem Betriebsunfall der Eintracht sei Dank, denn dieses Plus ist den Zuschauereinnahmen aus dem kommenden Stadt-Derby geschuldet.
Zwtl: Heimspiel für die Gäste
Die Eintracht-Fans spülen dem FSV die Kassen voll. 90 Prozent der Besucher werden mit der Mannschaft von Trainer Armin Veh sympathisieren. Dennoch warnt der Fußballlehrer der Eintracht davor, den Gegner und die Konstellation zu unterschätzen. „Der Underdog hat in solch einem Spiel in psychologischer Hinsicht die wesentlich besseren Karten. Wir haben den viel größeren Druck“, konstatiert Veh aufgrund eigener Erfahrung. Als Trainer des Zweitligisten Greuther Fürth hat er zwei Heimspiele (einmal Liga, einmal Pokal) gegen den favorisierten Club im Nürnberger Stadion ausgetragen – beide Male gewann Fürth. Und in der vergangenen Saison verlor Veh mit dem Hamburger SV das Derby gegen den FC St. Pauli.
Auch FSV-Coach Hans-Jürgen Boysen setzt auf die auch bei Pokalspielen oft beschworenen eigenen Gesetze eines Derbys und sieht gerade die zu erwartende Heimspielatmosphäre für die Eintracht als Vorteil für seine Mannschaft. „Sie haben in der noch frischen Saison auswärts zweimal gewonnen und zu Hause zweimal unentschieden gespielt. Deswegen wollen wir ihnen das Gefühl der Heimat geben“, sagt der Trainer im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung listig. Die Eintracht darf in ihrer Kabine bleiben, ihre angestammte Trainerbank nutzen und ihre Fans müssen auch nicht ihren traditionellen Block verlassen.
Neben dieser Taktik aus der psychologischen Trickkiste setzt Boysen auf den kämpferischen Einsatz seiner Spieler und eine stabile Defensive. Bei der individuell fast auf jeder Position besser besetzten Eintracht kehrt der beim 1:1 gegen Düsseldorf schmerzlich vermisste Kapitän Pirmin Schwegler nach seiner Rückenverletzung in die Mannschaft zurück. Sollte dennoch das Kalkül des Außenseiters aufgehen und der FSV sogar gewinnen, käme das in Frankfurt laut Hübner einem „Erdrutsch“ gleich.

Eintracht-Coach Veh kritisiert Frankfurter Rumpel-Acker
FRANKFURT/MAIN, 19. August (SID) – Trainer Armin Veh vom Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt hat vor dem Stadtderby gegen den FSV am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und Liga total!) den Rasen in der WM-Arena heftig kritisiert. „Den Platz betreffend haben wir die schlechtesten Voraussetzungen der ganzen Liga. Das liegt an der Betreiberfirma. Der FSV kann froh sein, dass er bei seinem nächsten Heimspiel in 14 Tagen wieder auf seinem Rasen spielen kann“, sagte Veh am Freitag. Nach fast einem halben Jahrhundert treffen die Fußball-Zweitligisten FSV und Eintracht Frankfurt wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Der FSV ist wegen des zu erwartenden Andrangs von über 40.000 Zuschauern in die Heimstätte der Eintracht ausgewichen. Die dortigen Platzverhältnisse sind derzeit aber nicht zweitligareif. Die Eintracht ist seit nunmehr fünf Monaten ohne Heimsieg. Wegen des Umzugs des FSV in die WM-Arena muss sich die Veh-Elf also auch vor dem anstehenden Auswärtsspiel mit dem Heimkomplex beschäftigen. „Natürlich hat es der FSV leichter, weil wir den Druck haben, gewinnen zu müssen“, sagte Veh, der nur auf den gesperrten Alexander Meier verzichten muss. Dagegen kann der zuletzt verletzte Pirmin Schwegler wieder mitwirken.

46 Kommentare für “Das Derby”

  1. Fritz Freyeisen sagt:

    Allein die Begegnung auf „Augenhöhe“ ist für jeden FSVler ein Hochgefühl!

  2. schlappeseppel sagt:

    So, habe eben den Beitrag “FSV-Fans drücken euch die Daumen” im FSV-Forum hochgeladen. Jetzt kann jeder dort der Mannschaft oder auch einzelnen personen eine Botschaft übermitteln.

    http://tinyurl.com/Daumendruecken

  3. Fussballfreund sagt:

    @ schlappeseppel

    …habe gerne Folge geleistet, meine Wünsche stehen im Forum. Wenn jetzt rotzdem nicht 5:0 gewonnen wird, bin ich aber so was von sauer 🙂

  4. Fritz sagt:

    Wenn der FSV kämpft wie einem Pokalspiel wird der FSV als Sieger den Platz verlassen.
    Ich bin gespannt mit welcher Mannschaft der FSV aufläuft. Mein Tip ein 2:0 Sieg für
    den FSV.

  5. Nobby sagt:

    Gladbach – Wolfsburg 4 : 1 , Gladbach Tabellenerster.

  6. Tillet sagt:

    „Am Sonntag passiert’s: Der FSV und die Eintracht treffen sich auf Augenhöghe in der zweiten Liga. Wie ist die Lage? Wer Favorit?“

    Was für eine Frage. Der FSV natürlich.-;(

    Der Kapitän zum Derby:

    http://www.fnp.de/fnp/sport/fussball/bjoern-schlicke-jeder-wartet-mit-spannung-auf-das-spiel-_rmn01.c.9140125.de.html

  7. Hermann1947 sagt:

    Ich freue mich jetzt schon auf das erste aufeinandertreffen von Gekas und Gledson, ich glaube danach geht der Grieche gefrustet vom Platz.

  8. Tillet sagt:

    Die Art und Weise, wie die Fortuna heute abend die starken 60er auseinandergenommen hat, hilft bei der Einordnung der Leistung der Eintracht am Montag ungemein. Bei denen war man ja relativ unzufrieden mit dem Spiel. Dabei haben sie allerdings nicht berücksichtigt, dass die Fortuna diese Saison zu den Topmannschaften der 2. Liga zählt. Rösler, Beister und Lampertz gehören zu den besten Offensivspielern, die die Liga zu bieten hat. Das Spiel am Montag war ein technisch starkes und für Zweitligaverhältnisse ungeheuer schnell geführtes Spiel zweier ungemein dynamischer Mannschaften, die sich allerdings weitgehend neutralisiert haben. Wir können uns auf dieses Tempo nicht einlassen. Wir haben nur eine Chance, wenn wir den annern die Lust am Spielen nehmen. Da ist Bernemer Beton gefordert!

  9. Tillet sagt:

    http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/556741/artikel_pyrotechnik_rechtsgutachten-sollen-weiterhelfen.html

    Ich verstehe die Diskussion nicht. Das Zeug ist gefährlich und gehört an keinen Ort, an dem sich eine größere Zahl von Menschen aufhält. Es sei denn, es wird eine Veranstaltung von Profis durchgeführt. Ich habe jedenfalls keine Lust auf Fussballspiele, bei denen ich nicht weiss, ob es nicht in der nächsten Sekunde neben mir kracht, weil irgendwelche Freaks meinen, sich ausleben zu müssen. Wenn das Zeug zugelassen wird, wird es irgendwann irgendwo Verletzte geben. Das will natürlich niemand. Das liegt aber in der Natur der Sache.

  10. Christian sagt:

    #9
    Ich stimme dir in der Sache zu, mir wird auch heute noch schlecht wenn ich an diverse Hust- und Kotzanfälle anläßlich der in den 80ern und 90ern noch halblegalen Zündeleien denke. Okay, vielleicht war ich damals schon zu alt um darin ein Stimmungselement zu erkennen und bin es heute erst recht.
    Trotzdem könnte eine Legalisierung unter bestimmten Bedingungen den „Zündstoff“ aus der Sache nehmen – im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn es nicht mehr illegal ist, verliert es seinen Reiz.

  11. Christian sagt:

    #2 Seppel: Super-Aktion!

  12. schlappeseppel sagt:

    Ich erwarte von euch, das ihr der mannschaft auch einen aufmunternden Spruch hinterlässt. Also los!!!

    http://tinyurl.com/Daumendruecken

    Die Jungs können sich heute Abend dann mal zwischendurch eure Kommentare durchlesen.

  13. Bernemer Karl sagt:

    Bin schon hippelisch.

    http://www.fnp.de/fnp/sport/fussball/auf-zum-kartoffelackerderby_rmn01.c.9142031.de.html

    http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/ganz-frankfurt-ist-im-derbyfieber_rmn01.c.9142047.de.html

    Heute in der FNP auf Seite 3 tolle Bericht über das letzten Derbys und
    ein Artikel über Friedel Späth mit interessanten Anekdoten .
    Finde keinen Link , zu Hintergrund .

  14. Nordlicht sagt:

    «Das ist sicher kein Nachteil, dass die Schlüsselfigur der Eintracht ausfällt“, sagt Boysen. Ich denke schon, denn der Meier hat auch immer seinen Ex Verein geärgert, und dieser Ex-Verein liegt mir, wie der FSV, sehr am Herzen (siehe Nickname). Deshalb freue ich mich auch, dass er nicht mitwirken kann, aber natürlich wünsche ich ihm gute Besserung. Für Sonntag hoffe ich auf ein Unentschieden, ein Sieg wäre zwar geiler, aber wohl ist dort eher der Wunsch Vater des Gedanken. Na, Wunder geschehen immer wieder.
    Wir sehen uns im Stadion und hoffentlich nur auf der FSV Seite

  15. OldJohn sagt:

    Ich glaube, die FAZ hat ihr Herz für den FSV entdeckt …

    http://www.faz.net/f30/common/Suchergebnis.aspx?term=cocktailbar&allchk=1

  16. Fritz sagt:

    Hallo FSV Fans ich habe noch eine Karte frei (Gegentribüne) 26A. Nur an FSV Fan abzugeben.
    galo [at] gmx [dot] net

  17. Bornheimer Rainer sagt:

    Man braucht Geduld um hier rein zu kommen.
    Heute am Samstag so kurz vor dem ersten Derby der Neuzeit erstmals auf Bundesliga-Ebene -wenn auch nur die zweite- gehe ich voller Zuversicht in das Derby. Die ganze Familie ist mit Karten versorgt, überall kann man lesen und hören, dass die Eintracht wohl gewinnt und wir das Geld einnehmen dürfen. OK – aber bange machen gilt nicht.
    Das Einige sogar meinen das echte Derby wäre das gegen die OF Kickers – nun gut wenn ihr das sehe wollt müßt ihr nur nochmals absteigen in der 2. BL gibts nur uns und wir versprechen euch einen heißen Tanz auf euerem Kartoffelacker.

  18. Chris_Ffm sagt:

    vielleicht sollten wir von den einnahmen noch einen trainer für unsere U23 einstellen, kassel führt 2:0.

  19. Chris_Ffm sagt:

    Michaty scheint überfordert zu sein: 3:0

  20. Bernemer Karl sagt:

    Chris , das war doch irgendwie zu erwarten .
    Aber zwei Siege und man ist wieder in der Tabellenmitte.
    Also noch etwas Zeit lassen. Steigt da eigentlich jemand ab ?

  21. Christian sagt:

    Geht ja ganz schön drunter und drüber in der Liga, Union schlägt Bochum!

    #20 Daß die U23 in Kassel verloren hat kommt doch jetzt nicht wirklich überraschend, verstehe nicht wieso du das Michaty anlastest?

  22. Fussballfreund sagt:

    #18

    Hervorragender Vorschlag von wegen nur noch ein Abstieg bis zum „richtigen Derby“. Sollten die Spieler des Vereins mit Alleinvertretungsmandat für die Region gleich mal am Sonntag mit dem Projekt Doppelabstieg anfangen (lief bisher in dieser Saison ja noch nicht so rund) und, sagen wir mal, 1:2 gegen unsere Jungs verlieren.

  23. Tillet sagt:

    @ 20

    Bei der Besetzung unserer U 23 ist ein 1 : 3 in Kassel ein recht normales Ergebnis.

    @ 21

    „Steigt da eigentlich jemand ab ?“

    Nein. Es kommen alle in die neue fünfgleisige Regionalliga, nur der Meister nicht. Der darf in die 3. Liga. Das wird für die meisten Vereine die langweiligste Saison ihrer Vereinsgeschichte. Nur für die, die ernsthaft oben mitspielen, bleibt es spannend. Für unsere U 23 ist die Punktausbeute daher völlig egal. Den Trainer braucht man allein daran zu messen, ob er Spieler weiter bringt, und nicht, wieviele Punkte er holt.

  24. Tillet sagt:

    @ 23

    Da hätte ich nichts dagegen. Dann hätten sie gleich noch ein zweites „richtiges“ Derby am Böllenfalltor. Das wäre auch ein richtiger Spaß!

  25. Tillet sagt:

    Hihi. Hier herrscht die Ruhe vor dem Sturm.-;(

  26. Chris_Ffm sagt:

    naja, am freitag werde ich ja sehen wie unsere U23 drauf ist. 3 spiele und noch kein stürmertor hört sich erstmal nicht so berauschend an, pfullendorf sollte aber allemal zu schlagen sein.

  27. Tillet sagt:

    Chris, die U 23 tut sich in der Regionalliga schwer. Das war unter Berndroth so, das war unter Trares so, und das ist jetzt nicht anders. Ich denke, das wird sich auch mit den nächsten Trainern nicht wesentlich ändern. Wir sind schwächer als die meisten anderen Mannschaften in dieser Liga. Wieviele U 23-Trainer möchtest Du in dieser völlig belanglosen Saison haben?

  28. Tartan Army sagt:

    also, ich ziehe mcih jetzt zur vorbereitungsphase zurück.

    ich hoffe, wir geraten nicht zu früh in Rückstand und kriegen kein spätes tor.

    vielleicht ist ein dreckiges unentschieden drin.

    echter fussball gegen lindenstrasse.

    come on, get in to it!!!

  29. Chris_Ffm sagt:

    @Tillet: bei Michaty hab ich nur deswegen bedenken weil er ja auch leiter des nachwuchsleitungszentrums ist und es vielleicht zuviel arbeit für ihn sein könnte, auch noch die U23 zu trainieren.

  30. Tartan Army sagt:

    da schrecke ich doch noch mal hoch und frage mich: gibt es morgen das legendäre bobby car rennen der fans ? und falle erschöpft zurück, ich muss ja nicht fahren….

  31. Tillet sagt:

    Geil. Da bin ich seit Tagen zum ersten Mal wieder im SGX-Forum und stoße auf diese Perle:

    „Es kommt mir ein bißchen so vor wie bei dem von römischen Legionen umzingelten unbeugsamen Dorf.

    Bei den Römern ist aufgrund einer langen Epoche ohne Feindseligkeiten so etwas wie Sympathie für die Belagerten entstanden. An Markttagen werden sogar vereinzelte Römer zum Einkauf in Bernevinum gesichtet.

    Nun endlich öffnet sich endlich das Tor, und man erwartet auch von den Galliern ein freundliches Entgegenkommen.

    Stattdessen gibts kurz und heftig was auf die verdutzte Nase, und danach schliessen sich die Tore wieder.

    Wie wohl die Eintracht-Legionen auf eine solche Erfahrung reagieren würden?

    Ich hoffe, es bleibt ein Gedankenspiel…“

    http://www.eintracht.de/meine_eintracht/forum/1/11184877/?page=2#f12679811

    Ich nicht…

  32. Fussballfreund sagt:

    Wann hat die E. zum letzten Mal ein Pflichtspiel gegen einen hessischen Verein verloren?
    Ich tippe mal: 10.09.1983, 1:2 beim OFC (Ausgleich E. in der 88., Siegtor OFC in der 89.) So ein Verlauf wäre natürllich auch morgen durchaus nett und würde (wie im Frühjahr ´84 für den OFC) ein 0:3 im Rückspiel relativ leicht ertragbar machen.

    Falls ich mich irren sollte und es noch eine Niederlage der E. jüngeren Datums gibt – ich bitte um Nachsicht (etwaige Pleiten einer E-Jugend gegen gleichaltrigen Liliennachwuchs im Viertelfinale um den Mathilden-Höhen-Cup, Jugendstiel, you know) zählen allerdings nicht, Tillet.

    In der Hoffnung darauf, dass JEDER Fußballinteressierte morgen um ca. 15.20 Uhr weiß, wann die letzte Niederlage der E. gegen einen hessischen Verein war, gehe ich jetzt auch in die mentale Vorbereitung.

  33. Tillet sagt:

    @ 33

    „Falls ich mich irren sollte und es noch eine Niederlage der E. jüngeren Datums gibt – ich bitte um Nachsicht (etwaige Pleiten einer E-Jugend gegen gleichaltrigen Liliennachwuchs im Viertelfinale um den Mathilden-Höhen-Cup, Jugendstiel, you know) zählen allerdings nicht, Tillet.“

    Hihi, da kenn ich mich überhaupt nicht aus. Wenn wir uns auf die ersten Mannschaften beschränken, hast Du sicherlich recht. Danach hat vor dem FSV nie mehr eine hessische Mannschaft in derselben Lga wie die Eintracht gespielt. Sofern man nicht Mainz 05 als hessische Mannschaft zählt.-;(

    Das 3 : 0 im Frühjahr 1984 hat übrigens der Darmstädter Held Bodo Mattern erzielt. Es blieb sein einziges Tor für die Eintracht.

  34. Christian sagt:

    MATSCHTAG! Ich bin schon total hibbelich und hoff daß ich recht zeitig aufwach.

  35. Nobby sagt:

    10.30 Fußballpunktspiel von meinem Enkel ,danach ins Auto und von Friedberg
    zum Flughafenstadion.
    Ich hoffe das alles von der Zeit her klappt.

    Und bei einem Punkt oder “ MEHR “ hat sich die Hatz gelohnt.

  36. BlacknBlue sagt:

    So richtig uffgerescht bin ich komischerweise gar net. Mache mir eher Gedanken, ob wir nach diesem fünften Spiel von einem schlechten Saisonstart sprechen müssen und wie bzw. wann wir dann da wieder rauskommen, leider mal wieder…

    Wäre schon wichtig, wenn wir gegen diese Absteiger da heute nen Sieg holen würden.

  37. Bernemer Karl sagt:

    #37 BlacknBlue

    Wie sang Katja Epstein “ Wunder gibt es immer wieder “ ich glaube es auch.

    Zur Erinnerung : Heute vor ziemlich genau 5 Jahren siegten wir 3 – 1 bei Karlsruhe,
    bei Karlsruhe II wohlgemerkt , und verbesserten uns auf Tabellenplatz 13 in der
    RL Süd. Wie es weiterging weiß wohl jeder von uns.

    Ich denke Heute wird die Geschichte weitergeschrieben und fortgesetzt.
    So will ich es und so kommt es.

  38. BlacknBlue sagt:

    Bernemer Karl, laß uns net von einem Wunder reden. Das hört sich immer so an, als wenn das alles so aus heiterem Himmel gekommen wäre. Ist es aber nicht. Da haben beim FSV einige Leute, bei Bernd Reisig angefangen, einen verdammt guten und nachhaltigen Job gemacht, vielleicht gemessen anhand der bescheidenen Möglichkeiten den besten im deutschen Profifussball. Das wird leider immer noch viel zu wenig gewürdigt, selbst hier in Frankfurt. Ich hoffe wirklich dass dieser Fakt heute bei diesem Derby im Kopf der Zuschauer, der Medien und der Politiker dieser Stadt endlich mal ankommt!

  39. Chris_Ffm sagt:

    @BlacknBlue: „Ich hoffe wirklich dass dieser Fakt heute bei diesem Derby im Kopf der Zuschauer, der Medien und der Politiker dieser Stadt endlich mal ankommt!“

    träum weiter! ;(

  40. BlacknBlue sagt:

    Naja, Chris. So ganz können sie sich ja schließlich nicht davor verschließen. Sonst würde „ihre“ Eintracht ja nicht heute gegen uns auf dem Platz stehen, oder?

  41. Michael sagt:

    Der FSV kann heute Geschichte schreiben.
    Die Mannschaft wenn sie alles gibt.
    Und wir Fans,wenn auch wir alles geben um der Mannschaft zu helfen.
    Ein Tolles Spiel und friedliche Fans, sind die beste Werbung für den FSV.
    Sollte ein Sieg rauskommen,dann wäre die Bundesweite beachtung garantiert.
    Und ein Sieg ist möglich !
    Also ,gebt alles Jungs.

  42. Bornheimer Rainer sagt:

    # 39 BlacknBlue dieser Fakt wird wohl von keinem so richtig gesehen, weil z.B. Politiker nur ihre eigenen wie auch immer zustande gekommenen „Verdienste“ sehen. Die die uns etwas mehr helfen könnten wie z.B. große Banken udgl. haben Schweizer und andere Multis an der Spitze wo soll da eine Frankfurtbzogenheit herkommen.
    Ich denk da z.B. an eine Deutsche Börse, der es gut anstehen müßte wenn sie einem Frankfurter Großverein helfen könnte, aber da kommt wohl nichts, die gehen nach N.Y. und lassen in Frankfurt sogar die Arbeitsplätze saußen.
    Nein wir werden egal wie heute das Derby ausgeht, nach wie vor die Kleinen, die Emporkömmlinge, die Exoten mit der Bratwoscht am Tapeziertisch sein.
    Für unseren Verein gilt was die letzten 112 Jahre gegolten hat und auch in den näüchsten 100 Jahren gilt: „Aus eigener Kraft“ und man kann hinzufügen „immer nur so viel wie wir uns leitsten können“.
    Wenn wir das so durchhalten und weiter langsam wachsen, dann können wir es sogar schaffen später einmal einen Status als Kultverein wie z.B. St. Pauli zu erreichen.

  43. Schwarzblauer Dubbe sagt:

    So, die FSV-Flagge hängt in der Ernst-May aus dem Fenster, auch wenn es heute vielleicht stürmt. Allez le schwaz`bleu!

  44. Magic sagt:

    Wenn man Spieler ohne Zweitligareife wie den Chancentod Gueye sowie Gaus in die Startformation stellt,dann muss man sich nicht wundern,wenn es nach einer halben Stunde schon 2:0 für die Adlerträger steht.

  45. FSV-Fanclub Schwarz-Blau 1979 sagt:

    Unser Bericht und unsere Meinung zum Derby:
    (Bilder auf http://sb79.de )

    FSV Frankfurt – SG Eintracht Frankfurt 0:4

    Waldstadion, 50.250 Zuschauer, ca. 42.000 “Gästefans”

    Unsere erste Arbeitscrew traf sich bereits um 10 Uhr am Hauptbahnhof, um in Ruhe die Choreo für unser Derby im Stadion vorzubereiten. Die Woche zuvor haben wir bereits mehrfach eifrig gewerkelt.
    Um 10.30 Uhr versammelten sich weit über 100 FSV Fans an Bornheim Mitte. Die liefen dann von dort zum Hauptbahnhof und fuhren weiter mit der Straßenbahn ins Waldstadion. Hier und da mal ein wenig Rauch, viel Gesang und keinen Ärger mit über den Weg laufenden Gästefans. Aufgrund des einsetzenden heftigen Regens waren aber alle klatschnass, als sie im Block 20 eintrafen.
    Hier waren die Arbeiten für die besagte Choreo bereits abgeschlossen und es wurden fleißig Plastikfähnchen an die Stehplatzbesucher verteilt. Schon alleine deswegen hat es sich ausgezahlt, dass das Spiel im Stadtwald ausgetragen wurde, denn am Bornheimer Hang wären wir mit unseren Megaplanen auf der unüberdachten Südtribüne schön abgesoffen. Die riesige Schüssel füllte sich zusehends und es erwuchs eine phantastische Kulisse von 50.250 Frankfurtern. Lediglich der Businessbereich wies Lücken auf. Vereinsrekord für ein Heimspiel des FSV! Dass davon 85% für die Eintracht waren, kratzt uns mal überhaupt nicht. Die wiederum stellten auch einen Rekord auf, denn noch nie wurde die Eintracht von 42.000 Fans zu einem Auswärtsspiel begleitet. Die Kräfteverhältnisse auf den Rängen waren schon mal ganz klar.

    Natürlich wussten wir das nicht erst seit Sonntag um 13.30 Uhr, daher war unsere Strategie, dass wir uns in diesem rot-schwarzen Meer, als kleine schwarz-blaue Insel präsentieren. Als der kleine sympathische Stadtteilverein in der selben Großstadt.
    Wir sind mit unserer Choreo auf unsere Herkunft und Tradition eingegangen. Am Oberrang daher das Spruchband „Seit 1899“, unserem Gründungsjahr und unten am Zaun ein großes Spruchband über die ganze Breite des Blocks mit unserem Vereinsmotto „Aus eigner Kraft“. Und zwar in der Schreibweise von damals, so wie es eben im Vereinsbanner eingestickt ist.

    Auf einer 17×14m großen Überziehfahne haben wir die Wolfsangel, das Wappen von Bornheim, präsentiert. Alles von fleißigen Helfern in liebevoller Handarbeit gemalt und gefertigt! Und dazu 800 schwarz-blaue Schwenkfähnchen.
    Das hat wirklich fett ausgesehen, schon Minuten vor dem Anpfiff. Der Hammer! Die Aktion in dieser Größenordnung war für uns absolutes Neuland und daher waren wir mit der Durchführung mehr als zufrieden.

    Im Nachbarblock gab es eine zweite Choreo und zu der muss man erst einmal kurz die Geschichte von Oliver R. (39, selbstständig, geschieden, 2 Kinder) erzählen: Oli ist seit seiner Kindheit glühender FSV Anhänger. Ständiger Antreiber in unserer Fanszene, Mitbegründer des Fan-Clubs FASF. Von 1996 bis zum Jahre 2000 war er sogar Geschäftsführer aller Vereins GmbH. Mehr FSV geht nicht! Dann kam der Bruch mit der Vereinsführung und er zog sich komplett zurück. Irgendwann kam das was sich niemand hätte vorstellen können. Er wurde Eintracht Fan. Ein aktiver noch dazu und er gründete eine eigene Gruppe.
    Seit einiger Zeit wird er aber wieder auf der Südtribüne und sogar bei Auswärtsspielen (wenn die SGE nicht spielt) gesichtet. Er hat seine alte Liebe, nein nicht seine Frau,
    neu entdeckt.
    Nun weiß er, dass zum ersten Pflichtspiel seiner beiden Clubs seit 49 Jahren, 2 Herzen in seiner Brust schlagen. Und genau dies hat er sich zum Motto für seine Choreo genommen. Sein großes Banner vom Oberrang mit dem Spruch „2 Herzen in einer Brust“, beiden Vereinswappen und dem Schriftzug „Frankfurt am Main“ sah unbestritten klasse aus und löste positive Reaktionen aus.

    In den ersten 20 Minuten des Spiels war auch unser Support richtig laut. Wir hatten 2 Capos auf dem Zaun, Henry von den Pugnatores und Thomas von SB`79. Die Maßnahme zahlte sich schon mal aus. Wir konnten in den ersten 20 Minuten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Optisch wie akustisch einen guten Eindruck zu hinterlassen.

    Dann stand es auf einmal 0:2 und alle unsere Pläne waren durchkreuzt. Ein früher Rückstand, ein deutlicher noch dazu war Gift für die Stimmung im Block 20. Zur Halbzeit stand es bereits 0:3 und die Luft aus dem Spiel war raus. Der Super GAU war eingetreten.
    Das Umfeld, die Fans, einfach alles war professionell, nur unsere Mannschaft spielte bis auf die Anfangsphase schlichtweg peinlich. Sich so zu präsentieren war einfach nur enttäuschend und in einem solchen Derby geht das überhaupt nicht. Die Eintracht empfahl sich mit ihrer Leistung auch nicht gerade für die 1. Bundesliga, aber für unsere Pappnasen reichte das. Wir wollten uns neue Sympathien erspielen und bekamen Mitleid – Höchststrafe!
    Im 2. Durchgang waren die Jungs auf dem Zaun bemüht, die Sache nicht einschlafen zu lassen und die Supporter bei Laune zu halten. Auch wenn es natürlich nicht mehr brachial rüber kam, aber es war immer noch ein wenig Leben im FSV Bereich der Südosttribüne.

    Im gegenüberliegenden Sektor war das natürlich komplett anders. Es gab zwar kein spezielles Intro zum Auswärtsspiel, aber die Nordwestkurve macht auch mit den Schwenkfahnen, Doppelhaltern und der Masse an Leuten genug her. Da singen schon 1.000 Fans, wenn der Martin Stein (ganz professionell mit Headset und Beschallungsanlage) nur den Mund aufmacht. Und Grund zu singen hatten die an dem inzwischen sonnigen Sonntag genug. Also wirklich unglaubliche Atmosphäre, auch für uns ein Erlebnis. Und jetzt müssen wir den amtierenden Randalemeister auch einmal lobend erwähnen. Es gab zu keiner Zeit feindselige Gesänge, Schmährufe oder ähnliches gegen uns. Und sie machten sangestechnisch zwischendurch immer mal eine Pause, in der wir uns dann mal wieder lauter in Szene setzen konnten. Die Stimmung im und um das Stadion war ausgesprochen friedlich. Die Leute, die sich beim letzten Derby vor 49 Jahren die Regenschirme auf die Köppe gekloppt haben, sind zum Großteil nicht mehr am Leben und heutzutage gibt es keine große Rivalität mehr. Es gab auf keiner Seite Pyro, es lief alles so wie das in den Vorbesprechungen ausgemacht war. Dort hatten die Gäste alle Privilegien inklusive ihrer Tribüne zugesichert bekommen, bei dem Versprechen diese Freiheiten nicht auszunutzen.

    Nachdem die grausame Begegnung endlich abgepfiffen wurde, kam ein Teil der Mannschaft doch zu uns an den Zaun und wurde aufgemuntert. Aber jedem von uns war zum kotzen zumute.
    Rund um das Stadion an den Getränkeständen sah man überall Bornheimer und Riederwälder bunt gemischt ihren Schoppen zischen. Wir waren noch auf ein paar Getränke am Zelt von Black&Withe – die wurden ja auch im Jahre 1979 gegründet – bevor es uns zum Wunden lecken ins Binding Eck verschlug.

    Fazit: Ein Derby mit Kuschelfaktor, nur auf dem Platz hätte das nicht sein müssen. Die FSV Fanszene hat sich ordentlich präsentiert, allerdings wurde an diesem Sonntag wieder klar, dass uns in allen Bereichen Lichtjahre von Eintracht Frankfurt trennen. Aber auch wenn es von der Ferne nicht sichtbar erscheint, da wir immer noch wenig Leute sind, es ist in den letzten Jahren ein Strukturwandel eingetreten. Es kommen immer jüngere Leute nach und ersetzen ältere Haudegen, die es ruhiger angehen lassen. Insgesamt ist es ein harmonisches Miteinander von langjährigen und relativ neuen Fans. Und wenn die Gruppe der 16 – 25 jährigen noch größer wird, wächst auch unser Block in die Höhe und Breite.

    Danke an:

    Alle, die viele Stunden Mal- und Klebearbeit in die Choreo investiert haben und dabei warmes Binding Bier trinken mussten. Hat Spaß mit Euch gemacht!

    Alle, die für die selbige gespendet haben, das Geld wurde sinnvoll ausgegeben.

    Alle, die im Block supportet haben und auch beim Stande von 0:3 nie aufgehört haben. Ihr seid unser Antrieb immer weiter zu machen. Wir singen nicht nur wenn wir gewinnen.

    Oliver R., Du warst, bist und bleibst einer von uns. Auch wenn wir FASF nie mochten… 😉

    Die Mitarbeiter des FSV Frankfurt. Außenstehende wissen gar nicht, was die vor dem Spiel geleistet haben.

    50.250 Frankfurter.

    Yvonnsche, für die ersten Fotos.

    Danke für nichts an:

    Unsere Mannschaft und Trainer! Schämt Euch.

    Sport 1, für ihre Scheiß Berichterstattung. Man muss nicht immer auf dem kleinen Verein herumhacken, sondern könnte auch mal lobend erwähnen, was wir auf die Beine stellen. Um dem Zuschauer genaue Impressionen zu vermitteln, kann man ruhig mal beide Fanlager einblenden.

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