Der Achterbahnfahrer – Stefan Hickl hat sich ins Team gespielt

Von Andreas Hunzinger
Eigentlich müsste sich Stefan Hickl nichts sehnlicher wünschen, als dass die Vorrunde in der Zweiten Bundesliga nie aufhören möge. Schließlich ist der junge Verteidiger derzeit eine feste Größe beim FSV Frankfurt, nachdem er zu Beginn der Saison als Hinterbänkler im Kader des Zweitligisten galt.
In den Vorrunden der vergangenen Spielzeiten hat Hickl auch meist gespielt. Aber mit Rückrunden hat der drahtige Verteidiger, der 2003 vom Frankfurter Stadtteilverein Viktoria Preußen rüber an den Bornheimer Hang wechselte, ein Problem. Im Jahr 2006 rückte Hickl auf der FSV-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft auf. Und immer, wenn seitdem die Fußball-Saison in ihre zweite Hälfte ging, war er außen vor.
Das war so, als der FSV als Aufsteiger in der Regionalliga Süd in die zweite Liga durchmarschierte und Hickl in der Vorrunde regelmäßig spielte sowie in der Rückrunde ebenso regelmäßig zuschaute. Und das war in der vergangenen Saison in der Zweiten Bundesliga so, als Hickl am 30. Oktober 2008 in der Partie beim 1. FC Nürnberg sein Debüt gab, anschließend noch vier Begegnungen absolvierte, um nach der Winterpause wieder komplett in der Versenkung zu verschwinden und nicht eine Minute mehr zum Einsatz zu kommen.
Ein Wechsel war für nie ein Thema. Hickl glaubte immer
an seine Chance
Hickl macht im Gespräch allerdings nicht den Eindruck, als wünsche er sich den Zeitstillstand; auch, weil er ein unkomplizierter Charakter ist und die langen Monate des Reservistendaseins anscheinend locker weggesteckt hat. Viele seiner Profikollegen hätten sich nach so vielen Achterbahnfahrten schon längst nach einem anderen Verein umgeschaut, „ich habe nie daran gedacht, woanders hinzugehen“, sagt der Blondschopf mit Nachdruck. Trotz der frustrierenden Reservistenrolle „habe ich immer daran geglaubt, dass ich mich durchsetzen kann.“
„An meiner Technik muss ich noch feilen“, sagt der Abwehrspieler selbstkritisch
Selbst als der FSV im Sommer seinen Kader radikal umkrempelte und in Christian Müller (vom FC Augsburg) sowie Dajan Simac (vom SV Wehen Wiesbaden) gleich zwei neue Rechtsverteidiger verpflichtete, „war mir das egal“, sagt Hickl. Der 1,89 Meter große und 83 Kilogramm schwere Defensivmann, der aus der Julius-Brecht-Straße − einem sozialen Brennpunkt im nordwestlichen Frankfurter Stadtteil Frankfurter Berg − stammt, nahm die Herausforderung an, sich an das Team heranzukämpfen, zu dem er eigentlich nur noch gehörte, weil die Deutsche Fußball Liga es den Profiklubs auferlegt, vier sogenannte Local players (im eigenen Verein ausgebildete Spieler) im Kader zu führen.
Doch Stefan Hickl gab nicht auf. Und weil Konkurrent Nummer eins Müller (Kreuzbandriss) verletzt und Konkurrent Nummer zwei Simac vor der Partie in Aachen an einer Magen-Darm-Grippe litt, schlug am Tivoli seine Stunde, seitdem ist er drin im Team. Als Stammspieler, sagt er, „sehe ich mich aber noch nicht. Wenn ich mal 20 Spiele hintereinander gemacht habe, dann vielleicht.“
Erst mal ist er nur froh, dass er spielen darf. Denn Hickl, der die Schule nach der achten Klasse verließ, will als Profi Karriere machen und irgendwann „in die Bundesliga. Das ist ein Traum.“ Dass er sich dafür verbessern muss, weiß er. „Ich muss an meiner Technik feilen“, bekennt er freimütig. Und Stefan Hickl muss es gelingen, in der Startelf des FSV Frankfurt zu bleiben. Denn die Zeit steht nicht still. Und die Rückrunde kommt bestimmt.

117 Kommentare für “Der Achterbahnfahrer – Stefan Hickl hat sich ins Team gespielt”

  1. Hans 1938 sagt:

    Vor „Stefan Hickl“, wie sagt Nicky Lauda bei bestimmten Anlässen immer so schön, kann man nur Die „Kappe“(den Hut) ziehen! Für sein Alter schon sehr reif und inzwischen ein wirklich guter Spieler. Ich hoffe, er bleibt uns noch lange erhalten! Betr. Gemiti, ich habe gestern ein Bild von ihm gesehen, 2oo6 Mannschaftsfoto (Modena, 2.Liga Italien), die Ähnlichkeit mit Thomas Oral war frappierend ( Grösse, Statur , Frisur etc) Das hat natürlich nicht`s damit zu tun , ob er uns spielerisch weiterhelfen würde. Ich wollte es nur einmal am Rande erwähnen! Ausserdem ist das Foto 3 Jahre alt. In diesem Sinne herzl Grüsse. Hans.

  2. Tillet sagt:

    Vorhin wurde im Forum der Wehener noch ein mir recht glaubhaft erscheinender Augenzeugenbericht über die Vorfälle vom Freitagabend in Wehen gepostet:

    „Ich will euch/ dir ja nicht an`s Bein pissen, aber couragiert würde es sein, wenn ihr den Frankfurtern Krawallbrüdern direkt aus dem Weg gehen würdet.

    Ihr baut eine „Ultraszene“ um den SV Wehen Wiesbaden auf, habt nicht erst einmal erlebt, dass es mit anderen „Fan-Gruppen“ zu Ausschreitungen kommen kann & wundert euch dann, wenn es knallt?

    Eine direkte Provokation von eurer Seite her zu leugnen ist mehr als lachhaft. Schaut auf eure Fahnen, schaut auf eure Gestik hört euch selbst sprechen – das alles sind klare Zeichen. Als die Bornheimer Sonderschüler in Richtung Gästeblock um die Ecke bogen, war ganz klar das Kommando „Los rauf da jetzt, alle!“ zu hören & viele von euch (nicht alle) rannten die Treppenstufen runter um wie die Wilden in (noch) sicherer Entfernung vor den FSVlern rumzuhampeln und lustige Wörter zu rufen.

    Als es dann kurz knallte – geb euch Recht, die ersten Handgreiflichkeiten und der Zug in Richtung Tribüne ging klar von den Bornheimern aus – waren zwei, drei Mann von euch ziemlich schnell „am Mann“ und teilten fröhlich aus um auch fleißig einzustecken.
    Als dann alles durch ein paar Hiebe gekärt war, kam die große Ansprache vom, ich nenn ihn mal Chef: „Wenn ihr seht, dass ich verprügelt werde – oder dass die kommen, dann müssen alle drauf, alle!“ …

    Viele von euch sind noch ziemlich jung, die fegt der erste Windstoß aus der Unterbuchse. Zählt ihr euch zu dieser „Untersektion“ und habt keine Lust auf Prügelei, dann solltet ihr euch genau überlegen in welcher Gruppe ihr unterwegs seid.
    Ich versprechs euch – irgendwann knallt`s mal richtig, dann trefft ihr auf Leute, die nur mal auf ein kurzes „schief Anschauen“ warten um euch dermaßen die Fresse zu polieren, dass ihr ein paar Tage aus der Schnabeltasse sauft!“

    Hat nichts mit Stefan Hickl zu tun, ich weiß, ist aber trotzdem interessant. Das sollten sich auch unsere Senseless Crew-Helden hinter die Ohren schreiben.

  3. Bernemer Karl sagt:

    Hickl macht sicher seinen Weg. Sehr positive Entwicklung.

    Über Kullerballi und Gemiti , das Spiel in Wehen , und etliches mehr.

    http://www.fnp.de/fnp/sport/fussball/rmn01.c.6838416.de.htm

  4. Heinz sagt:

    Hickl ja , Kullerballi und Gemiti nein. Wobei Kullerballi vieleicht nochmal was werden könnte, denn mit dem Ball kann er umgehen.

  5. Maddin sagt:

    @Tillet

    Ach wär doch schön wenns mal so richtig knallt. Diese Idioten braucht weder das Land noch der FSV.

  6. Tillet sagt:

    @ 5

    Yep.

    Sehr guter Bericht über das Spiel der U 23:

    http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/rmn01.c.6838270.de.htm

    Die halten sich auch ohne Profiabstellungen super. Nur das 1 : 0 war eigentlich ein Eigentor. Bouhaddouz setzte nach, über die Linie gedrückt wurde der Ball allerdings von einem Karbener. Aber ich gönne das Tor natürlich dem Jungen. Der hat gerade einen Superlauf.

  7. Tillet sagt:

    @ 3

    Boysens Einschätzung von Coulibalys Verfassung und Leistungsvermögen scheint mir sehr vernünftig zu sein. Coulibalys hat technisch einiges Potential, liegt körperlich aber weit hinter den Anforderungen. Das sah man am Freitag wieder sehr deutlich. Nach seiner Einwechslung spielte er zunächst recht überzeugend, aber schon nach 25, 30 Minuten merkte man, dass ihm die Puste ausging. Seine eigene Meinung zu seinem Fitnesszustand klingt arg unrealistisch. Er kann es allenfalls noch schaffen, wenn er bis zur und in der Winterpause sehr ernsthaft an seinem körperlichen Zustand arbeitet. Nach seinen eigenen Äußerungen bin ich skeptisch, ob er die dazu notwendige Einstellung hat.

  8. Enkheimer sagt:

    @ 4 Heinz, was nutzt es denn wenn der Ball nicht sein Feind ist, er aber den körperlichen Zustand eines Frührentner hat, ich sage es nutzt garnix.

  9. fsvler sagt:

    also ich kann die meinung von hans 1938 bezüglich stafan hickl nicht teilen.

    stefan ist nun schon einige jahre beim FSV, hat die letzten jahre immer im kader der 1. mannschaft trainiert. für mich ist er noch immer nur ein talent und kein fussballer auf 2 liga nivau. es ist ja wohl unbestritten das wir auf dieser position (auch auf der anderen außenbahn) nicht so gut besetzt sind wie im vorjahr.

    stefan kann leider nicht über die gesammten 90 minuten auf gleichem nivau spielen, hat in jedem spiel seine mehr oder weniger großen aussetzer. woran kann dies liegen ?
    an der kondition dürfte es eigentlich nicht liegen, aber ihm fehlt die konzentration über die gesammte spielzeit. auch im spiel nach vorne geht bei ihm sehr wenig, ganz selten mal eine brauchbare situation nach vorne.
    vielleicht schafft h.j. boysen mehr konstanz in sein spiel zu bringen, aber in erster linie muß stefan selbst daran arbeiten, die schwächen müßten ihm sicherlich bekannt sein.
    stefan hat jetzt die große chance sich einen stammplatz zu erkämpfen und für seine fullballerische laufbahn etwas zu tun. ich befürchte nur das er es vom kopf her nicht schaffen wird, schade er hätte alle voraussetzungen für einen wiklich guten fussballer.

  10. Bernemer Karl sagt:

    @ 9 Hallo Fsvler , habe des öfteren das Training beobachtet, ich kenne Hickl nicht
    persönlich , ich habe jedoch gesehen dass sich Kleppinger den Jungen während
    des Trainings öfters zur Seite nahm und ihn auf Unzulänglichkeiten ansprach , die Hickl
    auch unverzüglich abzustellen versuchte. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben
    also lassen wir uns überraschen und wie A.H. von der FR schreibt weiß Hickl was
    noch zu tun ist. Deshalb kann er sich, wenn er auf dem Boden bleibt, auch positiv
    weiterentwickeln.

  11. Chris_Ffm sagt:

    @fsvler: „stefan kann leider nicht über die gesammten 90 minuten auf gleichem nivau spielen, hat in jedem spiel seine mehr oder weniger großen aussetzer. woran kann dies liegen ?“

    vielleicht weil er erst 21 jahre alt ist und erst 13 spiele in der 2. bundesliga gemacht hat? wie kannst du da von ihm jetzt schon durchgehend fehlerlose spiele erwarten? so schlecht wie du sehe ich ihn übrigens nicht, mir gefällt seine spielweise durchaus.

    für mich ist er unser momentan größtes talent (neben benjamin pintol) und gehört unbedingt aufgestellt, damit er die nötige erfahrung bekommt.

  12. Enkheimer sagt:

    Ich kann es nicht mehr hören und sehen. Alles schreit nach jungen unverbrauchten
    Spielern mit Perspektive.

    Wenn sie dann spielen dürfen sie keine Fehler machen , das ist absolut lächerlich.

    Gerade Vereine wie der unsere brauchen solche Leute. Ich persönlich sage, mehr davon.

    Felix Magath zeigt allen wie man so etwas handhaben kann.

    HJB wird es schon machen, er hat keine Vorurteile gegenüber jungen Spielern,
    siehe Göbig.

  13. happe sagt:

    @9
    ich bin der gleichen Meinung.

    Ich glaub eher er wird vom Verein ein bisschen in den Vordergrund gehoben, in den letzten Wochen sind doch immer wieder Berichte zu lesen gewesen. Allerdings passt lob und Leistung nicht zusammen und dass B.R. die Frankfter Press im Griff hat ist uns ja allen bekannt.

    Leider hat er mich auch nicht überzeugt, er ist nicht mehr wie ein durschnittlicher Kicker!

  14. Gaga sagt:

    #13 happe (Zitat)
    „Allerdings passt lob und Leistung nicht zusammen und dass B.R. die Frankfter Press im Griff hat ist uns ja allen bekannt“.

    Lese zwar täglich zwei Frankfurter Zeitungen,aber das ist mir noch nicht aufgefallen.
    Denke das du Relität mit Wunschdenken verwechselst.
    Wenn du öfters einmal eine Zeitung lesen würdest,hättest du eine etwas andere Meinung.

  15. Schwarz-Blaues Blut sagt:

    Es stimmt, dass Hickl zuletzt in den Medien stark vertreten war. Ich nehme an, es beruht einfach auf seinen hezeigten Leistungen. Hoffentlich wird er nicht von einem Berater bereits stark ferngesteuert, der ihn nur bekanntmachen will, um dann Kohle abzusahnen. . Ich habe hier seit einiger Zeit schon die Leistung von Stefan Hickl positiv gewürdigt. Der junge Spieler von hoher Einsatzbereitschaft leistet auch viel für die Offensive und ich habe von ihm kaum so kapitale Fehlpässe gesehen, von denen wir ja in dieser Saison wie von einer Seuche betroffen sind. Der Protagonist auf dieser Position in der letzten Saison: 0 nach vorne, 0 Geschwindigkeit, und es schien so: 0 Wille.

    Nichtsdestotrotz: Hickl soll in Wehen grottenschlecht gewesen sein. Ich wünsche ihm alles Gute für den weiteren Weg!

  16. Schwarz-Blaues Blut sagt:

    Zu Coulibali: Die Meinungen des Trainers und Soielers zum Fitnesszustand gehen weit auseinander. Es scheint sich noch nicht viel geändert zu haben.

    Dagegen konnte Aziz Bouhaddouz für mich schon gegen Bielefeld einmal kurz durch seine enorme Geschwindigkeit aufblitzen. Wenn er dann auch noch Tore schießt (15), umso besser.

    Die Geschwindigkeit des jungen Mannes muss noch aus einem anderen Grund beeindruckend sein: Am Samstag um 14 Uhr wurde er mir bei der Autogrammstunde des FSV im Hessen-Center vorgestellt. Um 14Uhr30 legte er in Klein Karben los!?

  17. Bernemer Karl sagt:

    @ 15 , so schlimm sah ich Weißenfeld nicht , er hatte halt Muffe über die Mittelinie
    zu gehen. Vielleicht durfte er auch nicht , wer weiß das schon.

    Noll – Kujabi das wäre eine Klasse Seite geworden, aber was soll es ,vorbei ist vorbei.

  18. fsvler sagt:

    ich bin unbedingt dafür dass wir in unserer 1. mannschaft junge spieler einsetzen müssen. dass diese spieler auch ihre zeit benötigen sich in dieser liga zu etablieren ist mir doch auch klar. wir haben ja auch das eine oder andere talent, aber haben wir auch die zeit um in dieser saison die klasse zu halten.

    ich verfolge die entwicklung von stefan hickel nun schon einige jahre an, kenne ihn auch schon aus der jugend. aber mir fehlt bei ihm eine richtige weiterentwicklung. er hat mit seiner schnelligkeit und atletik beste voraussetzungen, aber er kann es leider nicht immer umsetzen. und ich bleibe dabei, in jedem spiel seine aussetzer die uns auch in dieser saison schon punkte gekostet haben. auch gegen bielefeld kurz vor schluss ein kapitaler bock der uns fast wieder den einen punkt gekostet hat.

    und am freitag in wehen, da hätte er wie übrigens auch andere spieler lieber im bett bleiben sollen. lag wahrscheinlich am freitag den 13. eine für mich unterirdische leistung.

    übrigens andere spieler in diesem alter haben es bereits geschaft und spielen 1. liga bzw. international. alles nur auf das alter zu schieben ist mir zu billig.

    stefan muss jetzt mal in die pötte kommen und seine leistung stabilisieren, könnte bei ihm evtl. auch eine kopfsache sein. wenn er jetzt die gebotene chance nicht nutzt dann ist ihm nicht zu helfen.

  19. Chris_Ffm sagt:

    noch was zu coulibaly: wie ist das eigentlich mit der afrikameisterschaft geregelt, die vom 10. – 31. januar 2010 stattfindet? muss er dort antreten wenn er in die nationalmannschaft von mali berufen wird, oder kann er trotzdem bei uns spielen?

  20. Bernemer Karl sagt:

    @19, ab nach Afrika , er kommt vielleicht als Granate zurück , allein mir fehlt der Glaube.

  21. happe sagt:

    Er sollte lieber darauf Verzichten und sich voll in Abstiegskampf hängen.
    Für den FSV 100% geben, das sollte sein Motto sein.
    Falls nicht kann er gleich in Afrika bleiben! Könnte dann gut auf Ihn verzichten!

  22. Heinz sagt:

    Warum haut ihr denn ständig auf Stefan Hickl rum, hört auf damit und überlaßt das dem Trainer. Nur junge Spieler zu fordern ist doch blödsinn wozu soll das denn führen, man muß es jetzt laufen lassen es geht eh nicht mehr anders. ich glaube aus dem Fall Robert Enke haben manche nichts gelernt, haut also weiter drauf.

  23. happe sagt:

    Sollen wir nun alle nur noch Lobeshymnen singen?
    Ich finde den Fall Robert Enke auch sehr schlimm.
    Allerdings sollte man auch daran denken, dass Sie alle freiwillig in der Öffentlichkeit stehen, dass bringt dieser Beruf „Fussballprofi“ nun mal mit sich.
    Kritik sollte jeder etragen können.
    Er wird ja nicht beleidigt, sondern lediglich seine Leistungen bewertet.
    Manche finden ihn gut, ander eben nicht.

  24. Tillet sagt:

    Es ist sicher nicht fair, Hickl die Hauptschuld für die drei Gegentreffer aus der ersten Halbzeit in Wehen anzulasten. Die ganze Viererkette Voigt – Husterer – Gledson – Hickl, die gegen Bielefeld noch so sicher gespielt hat, stand völlig neben sich und ließ den Wehenern alle Freiheiten, um deren Tore locker herauszuspielen. Das war ein kollektives Versagen, das auch noch durch den Umstand gefördert wurde, dass Diakite auf der defensiven Mittelfeldposition neben Mehic spielte und dort, naja, nicht gerade ein stabilisierender Faktor war. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir den auf dieser Position noch oft sehen werden.

    Ansonsten sehe ich Hickl eher in der Mitte zwischen Euren gegensätzlichen Positionen. Er hat seine Sache bisher ordentlich gemacht, vor allem wenn man sein Alter und seine geringe Erfahrung in höheren Spielklassen berücksichtigt. Andererseits ist er natürlich noch ein ganzes Stück davon entfernt, ein etablierter Zweitligaspieler zu sein. Dazu muss er sich defensiv und vor allem offensiv weiter steigern. Aber hinter Simac braucht er sich nicht zu verstecken. Mal schauen, wo er steht, wenn Müller wieder fit ist. Und Gallego habe ich eigentlich auch noch auf der Rechnung.

  25. Heinz sagt:

    @23happe
    Mußte auch dann auch ( Robert Enke „weil Profi “ ) diese Kritik ertragen?, Du siehst das schon wieder so als sei nichts gewesen. Auch Robert Enke „stand“ in der Öffentlichkeit, allerdings jetzt nicht mehr, Du bist einer von denen die das verharmlosen. Aber bitte Du kannst ja machen was Du willst so gesehen hast Du recht, hast Du auch ein GEWISSEN ?.
    Das war das letzte mal das ich das Thema behandle denn es tut mir nur Kopfschmerzen bereiten.

  26. wolfsangel sagt:

    Grundsätzlich bin ich dafür, dass jungen Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs gefördert werden. Betonung liegt auf „fördern“ und nicht auf „verbrennen“. In dieser Saison ist es ein Unding von einem Spieler wie Hickl eine fehlerfreie Partie zu erwarten. Ganz davon abgesehen, sollten diese Talente eben gerade n i c h t in diesem nervenaufreibenden Abstiegskampf verschlissen werden. Sie sollten langsam und behutsam aufgebaut und eingesetzt werden. Schlimm genug, dass wir wieder in dieser „Sch….“ stecken und somit unserem eigenen Nachwuchs wie Hickl, Pintol, Schneider, Bouha u.a. das antun müssen…

  27. Hermann1947 sagt:

    Lieber Wolfsangel, irgendwann müssen sie es doch lernen. Ob wir nächstes Jahr noch, oder im Mittelfeld, oder wieder um den Abstieg spielen, weiß doch keiner. Ich bin bin auch für das langsame heranführen, aber bitte nicht zu langsam, sonst sind unsere Talente bald Topspieler bei anderen Vereinen, weil sie dort spielen dürfen.

  28. Heinz sagt:

    @28Bernemer Karl
    Bist heute aber spät aufgestanden, der Artikel ist supi.
    Gruss Heinz

  29. black&blue sagt:

    Wieder ganz toll von der FAZ, dass zu dieser Thematik gleich im ersten Satz grade unser Stadion erwähnt werden mußte. Als wenn der FSV der Hort der Ultrabewegung wäre, unser großer Nachbarverein wird natürlich nicht einmal erwähnt, ach so ja, die müssen ihre VIP-Logen ja noch abverkaufen, danke liebe FAZ!

  30. Gaga sagt:

    gibt es auch bei uns Ultras?
    Bin ich naiv so eine Frage zu stellen?
    Mir ist bis jetzt eigentlich noch nichts aufgefallen.Bitte um entsprechende Info.

  31. black&blue sagt:

    Ja, die Jüngeren von der Senseless Crew verstehen sich wohl so, aber genau weiß ich alter Sack das auch nicht.

  32. Gogo sagt:

    Weißenfeld fand ich auch gut. Überhaupt fand ich die Truppe letztes Jahr um eine Klasse besser als die jetzige. Man hätte sie weiter entwickeln sollen. Coulibaly ist Standfußballer, zu alt und fastet zuviel (der Figur sieht man es nicht an). Außerdem ist er schnell beleidigt und arbeitet gegen seinen Verein und Brötchengeber. Ich hätte ihn schon längst weggeschickt. Er war mal ein Guter und hat technische Fertigkeiten. Aber wenn das alles ist, könnte man auch einen Zirkusartisten engagieren. Hickl wird noch viele „Böcke“ schießen. Für einen Ergebnis-Trainer wie Boysen eine Gefahr.

  33. Bernemer Karl sagt:

    Da erwartet uns einiges.

    Rot-Weiß Oberhausen – Bor. Mönchengladbach 0:1 (0:0)

    Mit einer starken Leistung hat sich der SC Rot-Weiß Oberhausen im Testspiel gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach präsentiert.

    Trotzdem musste sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Luginger dem fünfmaligen Deutschen Meister 0:1 (0:0) vor 1.841 Zuschauern geschlagen geben. Das entscheidende Tor für die Gäste erzielte Filip Daems in der 71. Minute per Foulelfmeter.

    RWO: Pirson – Reichert, Miletic, Schlieter, Schmidtgal (65. Embers) – Gordo, Kaya (65. Schüßler) – Petersch (46. Landers), Stoppelkamp (65. Heppke), Terranova (46. Schönfeld) – König (65. Tullberg)

    Tor: 0:1 Daems (70., FE)

  34. Gogo sagt:

    Ich rechne trotzdem mit dem ersten Auswärtssieg (RWO-FSV 0:1). Tor: Cenci 68. min.!

  35. Gaga sagt:

    #34 Bernemer Karl
    du bist und bleibst eine alte Unke!!!!!

    Was sollte uns den dort erwarten? Das wird ein ganz „normales Auswärtsspiel“,dass wir gewinnen werden.
    Wir waren doch letzte Saison dort.
    Das ist keine Übermannschaft.Sie bringt nur in jedem Spiel, das was sie kann, zu 120%.

    Putz dir die Brille und „gug e mal“deinem Lieblingsspieler,dem König,etwas genauer auf die Socken.
    Du wirst dann feststellen das der, ausser seinem Nasenbein,kein anderes Gelenk hat.

  36. Bernemer Karl sagt:

    @ GAGA , keine Übermannschaft

    „Sie bringt nur in jedem Spiel, das was sie kann, zu 120%.“

    Ich hoffe das machen wir auch , trotzdem gibt es viel Arbeit und ich bete dass sich nicht
    wieder einer so blöd gegen König anstellt wie damals in Wiesbaden.

    Sonst macht der wieder , trotz nur einem Gelenk, ein Tor.

  37. Adrian sagt:

    Am Wochenede spielen in userem Stadion die U23 der SGE gegen den SVD…Da wirds gut abgehen…da kann man unsere Fanscene nicht als ultras bezeichnen

  38. wolfsangel sagt:

    @Adrian

    Da wird gar nichts abgehen !!!
    Zeitgleich spielte auch die BL-Elf der SGE in der CoBa-Arena.
    Werden die „Heiner“ wohl unter sich sein !!!

  39. Adrian sagt:

    Naja ich denk schon das ein paar Krawallmacher da sein werden…aber in wehen ist es ja noch besser…da kommt der ofc

  40. black&blue sagt:

    SGE, Darmstadt, Wehen, OFC??

    Wen interessiert das hier, sollen die sich gegenseitig vermöbeln und gut ist!

  41. Tillet sagt:

    @ 40

    Im Frühjahr gab es die Paarung SGE-U 23 gegen den SVD schon einmal am Bornheimer Hang, ebenfalls parallel zu einem Bundesligaheimspiel der Eintracht. Da waren abgesehen von vielleicht einem Dutzend SGEler fast nur Darmstädter da. Es war völlig friedlich. Leider hat die Eintracht 2 : 1 gewonnen. Das sollte sich diesmal ändern.

  42. 1314 sagt:

    Hier wird manchmal echt blödsinn am fliessband verfasst……
    opel könnte den ein oder anderen von euch brauchen

  43. 1314 sagt:

    kennt ihr eigentlich den schon:

    Verehrte Damen, geehrte Herren,

    aus Kostengründen wird das Licht am Ende des Tunnels zum Monatsende ausgeschaltet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gott

  44. Tillet sagt:

    @ 43

    Lies das mal bis zum Schluss des Threads, und dann komm uns nochmal mir „Blödsinn am Fliessband“!

    http://www.blog-g.de/alle-jahre-wieder.html#comment-239610

    Wobei ich das sinnfreie Gebabbel drüben beim großen Bruder schon amüsant finde…

  45. black&blue sagt:

    So eine zweiwöchige Fussballpause tut halt niemandem gut, irgendwann wird mangels Neuigkeiten nur noch sinnfrei gebabbelt.

  46. Bernemer Karl sagt:

    Tut mir leid , ist zu lang , müßt ihr manuell eingeben.

  47. Heinz sagt:

    Karl was machste dann ach.

  48. black&blue sagt:

    Vielleicht kommen sie demnächst auf die Idee, den OFC auch noch auf unsern Sportplätzen trainieren zu lassen, dann sind endlich alle Rhein-Main-Vereine am Bornheimer Hang vereint:

    http://www.op-online.de/sport/kickers-offenbach/kickers-muessen-parkplatz-wald-trainieren-532109.html

  49. Tillet sagt:

    „op-online“… was Ihr so alles lest!-;)

  50. black&blue sagt:

    Ich schäme mich…

  51. Bernemer Karl sagt:

    @ black&blue , nicht schämen , Tillet liest ja sogar im Unaussprechlichen-Blog.

    Ist ja sonst nix los.

    Heute Abend kickt der Frankenbub S. Kießling mal wieder für uns alle,
    hoffentlich trifft er mal die Hütte , ich sehe ihn lieber als Gomez und würde
    mich freuen wenn er zuschlägt.

  52. black&blue sagt:

    Ich dachte ich poste den OP-Artikel mal hier rein, um zu zeigen, dass es dem FSV in punkto Trainingsbetrieb doch echt ganz gut geht. Dagegen die Offebäscher Matschkicker…
    Auch daran zeigt sich Zweitligatauglichkeit.

  53. Gaga sagt:

    unsere Nachbarn sind schon arm dran.Es rächt sich halt wenn ein Verein kein langfristiges Konzept,oder einen Bernd Reisig,hat.
    Irgendwann werden sie auch ein neues Stadion,wir eine neue Tribüne, bekommen.

  54. Gaga sagt:

    kall,wenn hier nix los ist könnste doch eigentlich emaaal dei Fenster butze

  55. Bernemer Karl sagt:

    @ Gaga
    Würd ich ja gern emaal mache abber mir is de Rolladegort gerisse , da sied sowieso kaaner wie dreggisch mei Fensder sinn .

  56. Tillet sagt:

    Karl, wolltest Du das heute morgen verlinken?

    http://www.fr-online.de/top_news/2086481_Unterwegs-mit-Hooligans-Ploetzlich-knallts-halt.html

    Ist schon beachtlich, was für Hobbys manche Leute haben. Hat aber mit Fussball eigentlich nichts zu tun.

  57. Bernemer Karl sagt:

    Ja Tillet, abber mei Omma hat schon immer zu mir gesacht , Bub du bist bleed
    aus dir werd emol was.

  58. Bernemer Karl sagt:

    Unser Julius ist ja ein ruhiges Bürschlein.

    Rekordstrafe für loses Mundwerk.

    Schiedsrichter Carlos Eugenio Simon wurde beleidigt .

    Da ist Luiz Gonzaga Belluzzo deutlich zu weit gegangen: Der Präsident des Erstligisten SE Palmeiras aus Sao Paulo darf nach einer heftigen Schelte an Brasiliens WM-Schiedsrichter Carlos Eugenio Simon neun Monate lang seine repräsentativen Funktionen im Fußball nicht ausüben.

    Der Klubboss hatte den Referee, der an den WM-Turnieren 2002 und 2006 teilgenommen hatte und auch für die Endrunde im nächsten Jahr in Südafrika vorgesehen ist, als „Betrüger, Gauner und Taugenichts“ beschimpft.

    Sogar Prügel angedroht.

    Nach der 0:1-Niederlage des Titelfavoriten beim Abstiegskandidaten Fluminense Rio de Janeiro drohte Belluzzo dem Unparteiischen gar mit Prügel. Simon hatte Palmeiras‘ Führungstor wegen angeblichen Foulspiels nicht gegeben.

  59. Peter K. sagt:

    In der Tat hat der FSV sich sehr gute Trainingsbedingungen in der Ära Reisig erarbeitet. Ich kann mich auch noch erinnern, wie es keinen Rasenplatz auser im Stadion gegeben hat und unter Gerster in Liga 2 sogar auf dem Hartplatz trainiert wurde.

    Wir können stolz darauf sein, was hier alles infrastrukturell erreicht wurde und meines Wissen, dass meiste, was die Plätze betrifft, in Eigeninitiative ohne Unterstützung der Stadt. Lediglich der Kunstrasen ist nach jahrelangem Kampf von der Stadt gebaut worden.

  60. Heinz sagt:

    @58Bernemer Karl
    Du Karl, mei Gurte sinn noch in Ordnung butz doch mei Fenster.

  61. Heinz sagt:

    @62 Peter K.
    Odder willst Du mei Fenster butze?

  62. black&blue sagt:

    Wer putzt mein Fahrrad? Sieht aus wie SAU!

  63. Heinz sagt:

    @65 black&blue
    Wo wohnste denn will maa Gugge ob ichs machche kann.

  64. Bernemer Karl sagt:

    @ Peter K. soweit ich mich noch zurück erinnere war der Platz an den Kleingärten
    hinter der Seckbacher Kurve in den 60zigern ein Rasenplatz, er aber wurde nie gepflegt und im 16er war alles Gras weggetreten.

  65. Bernemer Karl sagt:

    @63Heinz
    Schreibe mir nicht so einen Scheiss bist wohl ein bischen Blöde.

  66. Hermann1947 sagt:

    Karl, auf dem Platz habe ich noch gespielt.
    Hinter der Tribühne war ein Hartplatz, rechts davon für Hockey und links ein Rasenplatz (kurz).

  67. Nobby sagt:

    #69

    Ich auch , habe 1956 beim Fsv angefangen .
    Mein Vater war sauer , weil ich nicht zur Eintr8 gegangen bin.
    Aber die Jungs in der Schule haben immer über den Fsv gelästert,
    da war meine Endscheidung klar.
    Mit diesem arroganten Volk wollte ich nicht’s zu tun haben,
    obwohl wir noch Kinder waren.

  68. Hermann1947 sagt:

    QNobby

    Ich bin als FSV-ler auf die Welt gekommen, was Anderes gabs nicht bei uns. Mei Großvater hatte schon damals die goldene Ehrennadel, für 50 Jahre gehabt.

  69. black&blue sagt:

    Selbst der große Platz im Stadion war zu Zweitligazeiten in den Siebzigern eine Katastrophe, ich durfte da einige Spiele um die Frankfurter Schulmeisterschaft austragen, Löcher über Löcher, da würde heute vermutlich auch kein Profispiel mehr angepfiffen werden.

  70. black&blue sagt:

    Hermann, war bei mir genau so, in meiner Familie hätte ich mich nie trauen dürfen, mit SGE-Zeugs aufzutauchen, (meine Gene hätten es aber auch nie zugelassen… 😉

    SGE war für mich seit meiner Geburt immer ein Großkotzverein für Leute aus den „besseren Kreisen“, mein Vater (Arbeiter) hat sie zutiefst gehasst, egal wie beschissen es um den FSV stand.

  71. Gaga sagt:

    #70 Nobby

    In was für eine Schule bist du eigentlich gegangen?
    Bei uns in der Kirchner-Schule hat es keinen gegeben der zu dene,deren Namen ein ordentlicher Bernemer nicht ausspricht,gehalten hat.

    Wer die Mannschaftsaufstellung vom Sonntag nicht auswendig wußte,wurde unserem Lehrer Röhre gemeldet.Wir haben vom Goethe und Schiller nichts gewußt.Aber ob mir gegen Nürnberg mit Doppelstopper aufgelaufen sind das wußte jeder.Gehörte halt zu unserer
    Kultur.

    Gute Nacht ihr Schwarz/Blauen.Habe schön einen im Schuh.

  72. otto schumann sagt:

    Zu Nr. 73:

    Ja so war das halt früher. Ich habe gerade in dem Buch geblättert, „100 Jahre unter der Kuppel“ – Geschichte der Frankfurter Festhalle“. Als die Halle 1909 eingeweiht wurde, waren die Arbeiter noch außen vor. O.B. Adickes wollte die nicht dabei haben. Erst 1912 wurde ihnen die Festhalle vermietet (für ein Konzert der Arbeiter-Sänger, Kreis Rhein-Main-Gau – 1.000 aktive Arbeitersänger schmetterten, daß es das Zeug hielt.

    Was haben sich seitdem die Zeiten geändert – heute las ich eine Befragung von Gernot Grumbach darüber, wie er die Frankfurter SPD aus dem Tief herausholen will – das wird wohl nichts mehr. Heute ist Frankfurt keine Arbeiter-, sondern eine Multi-Kulti-Stadt – das merkt man auch im Fußball. Jeder Zuwanderergruppe hat einen eigenen Fußballverein – siehe Gruppenliga, noch mehr Kreisoberliga Frankfurt. Die Klientel des FSV ist auf eine ganz kleine Gruppe innerhalb der Einwohnerschaft zusammengeschmolzen …. anders als bei der Eintracht wurden wenig Anhänger aus der Umgegend hinzugewonnen. Das merkt man am Besuch der Heimspiele. Die Eintracht mag so schlecht kicken wie sie will, mindestens 35.000 Menschen aus dem weiten Hessenland (einschließlich Rheinhessen und Unterfranken) kommen in die Arena im Stadtwald. Zum Hang? Schätzen wir einen harten Kern von 2.000 – und das sind schon 1.500 mehr als zu Oberliga-Zeiten. Die Richtung stimmt also … und wenn Erfolge kommen, dann steigt auch die Zahl der Anhänger weiter – das hängt untrennbar voneinander ab.

    Hoffen wir also auf einen Erfolg in Oberhausen. Dann kommen zum nächsten Heimspiel vielleicht 4.000 Zuschauer – sonst 2.000! Für Erfolg gibt es eben keinen Ersatz!

    Gruß
    Otto Schumann

  73. Bernemer Karl sagt:

    Prima Otto,

    falls Euch die Historie interessiert , etwas zum Nachlesen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitersport_in_Deutschland#Deutsche_Meisterschaftsendspiele

    Außerdem gab es noch 1925 die 1. Internationale Arbeiter Olympiade in Frankfurt,
    1929 die 2. in Nürnberg.

    Dann ging leider nichts mehr, denn die unsäglichen Braunhemden kamen ans Ruder.

  74. black&blue sagt:

    Ja und dieses Nazipack hat den FSV dann 1939 im Pokalfinale gegen Rapid Wien übelst beschissen, das wäre unser größter Vereinserfolg gewesen…

  75. black&blue sagt:

    Wäre diese „Mainzer Idee“ nicht auch was für den FSV?

    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/sport/lokalsport/fussball/7854901.htm

  76. Bernemer Karl sagt:

    black&blue
    Ich glaube ich habe schon über Schulbesuche unserer Fußballer auf der offiziellen
    FSV – Seite gelesen, wie , was und wo kann ich nicht mehr erinnern.

  77. Hermann1947 sagt:

    Gelle Karl, wenn mer älter werd, läßts Gedächtnis eim in Stich?

    Das ist proportional Gegensätzlich: mehr Alter – weniger Gedächtnis.

    Gruß Hermann (ein Leidensgenosse)

  78. black&blue sagt:

    Ich habe mal gehört, dass sich das Gehirn auch bei alten Säcken noch trainieren läßt, (wenn man das denn überhaupt will…)

  79. Bernemer Karl sagt:

    Hermann und b&b , Ihr habt gut reden , ich vergesse schon meine Arzttermine.
    Außerdem müßt Ihr unterscheiden zwischen Lang-und Kurzzeitgedächnis.

  80. black&blue sagt:

    Selektive Gedächtnislücken können aber auch durchaus zum Vorteil sein.

  81. Bernemer Karl sagt:

    @ Gaga , hat nicht mal ein Lehrer der Kirchner-Schule bei uns in der 60zigern gekickt, Emanuel Linkert ? Ich meine er wäre ein Guter gewesen war zu Zeiten
    von Friedel Späth. Meistermannschaft ?

  82. Hoppi sagt:

    #84
    Emo hat bei uns gekickt und war ein Guter. Ich bilde mir ein, ihr habt
    Recht, daß Gedächtnis lässt nach, sein Bruder hat damals auch beim FSV
    gespielt.

  83. Bernemer Karl sagt:

    @ Hoppi, Danke für Deine Mitteilung, sein Bruder hat nach dem FSV noch bei der SGB
    gekickt. Wusste ich nicht, sagte mir Gaga tel.

  84. Gaga sagt:

    #84 Bernemer Karl

    Emo kam als Auswahlspieler aus der DDR und war der Klassenlehrer von meinem Bruder in der Kirchner-Schule und der Hang-Schule.
    Das war ein richtig Guter.(Linker Läufer)Er hat auch bei der SG.Bornheim gespielt und trainiert.

    Friedel Späth (vom KSC),Mucker Blum,Stracke (einer der besten Mittelläufer im Rhein-Main-Gebiet)Paulsche Hamann,Straub,Muth,u.a. waren seine Mitspieler.

    Ich glaube du meinst die Meisterschaft der 2.Liga Süd.Im selben Jahr wurde die Bundesliga gegründet und wir waren,trotz Meisterschaft,wieder nur in der 2.Klassse.

  85. Heinz sagt:

    @87 Gaga
    Der Spieler Stracke wurde dann von TUS Neuendorf abgeworben, Sracke selbst sagte mal das war ein fehler danach hörte man nicht mehr viel von ihm ( leider ). Da war auch Havanidis eine super Stürmer aber auch der ist verschwunden und nie mehr gesehen.

  86. Bernemer Karl sagt:

    @ Heinz , Havanidis war ein ganz ausgebuffter hat die Ablöse von DM 30000,-
    in den eigenen Sack gesteckt und ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden.
    Aber er war ein begnadeter Kicker, die damaligen Nürnberger Gegner haben noch
    heute Knoten in den Beinen.

  87. black&blue sagt:

    Dann interessiert euch sicher das hier:

    http://www.eintracht-archiv.de/1961/1961-09-10st.html

  88. Bernemer Karl sagt:

    b&b , Tschenscher hat uns immer verpfiffen. Hat auch ab und zu mal einen Schirm
    auf die Birne bekommen. Geschah ihm recht.

  89. Bernemer Karl sagt:

    Nachtrag zu 91 , von SR Jacobi , Mannheim ganz zu schweigen , war auch sehr be-
    liebt am Hang.

  90. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    jetzt hat es auch die Viktoria aus Ascheberg erwischt – Insolvenzantrag wurde gestellt, rund 500 T€ Verbindlichkeiten – es ist immer das gleiche Problem. Um einigermaßen mithalten zu können, will man gute Spieler verpflichten. Die Einnahmen konnten aber nicht mithalten. Die werden wir also wahrscheinlich im kommenden Jahr in der Verbandsliga Süd erleben.

    Ich habe zwei Problenvereine näher verfolgt: Egelsbach (ehemals Regionalliga Süd) und Erzhausen (ehemals Oberliga Hessen) Egelsbach ist irgendwo in den Niederungen der Kreisliga verschwunden, Erzhausen nimmt einen Mittelplatz in der Kreisoberliga ein. Daß beide Vereine überhaupt überlebten, war dem Umstand geschuldet, daß sie sehr viele Mitglieder haben, die durch Sonderbeiträge zur Kasse gebeten wurden. So wurden die Verbindlichkeiten geschultert, die Gemeinnützigkeit wieder gewonnen. In Egelsbach muß der Vorstand nun ein Darlehen von 1,5 Mio € aufnehmen (für einen Anbau an eine Schulturnhalle, die dem Kreis gehört). Für den Schuldendienst muß jedes Mitglied vier Jahre lang jährlich 30,00 € Sonderbeitrag aufbringen – dabei wird es wohl nicht bleiben.

    Erzhausen konnte überleben, weil die Gemeinde für ein Bankdarlehen die Bürgschaft übernahm. Auch hier mußten die Mitglieder Sonderbeiträge aufbringen. Am 05.12. will der Vorstand nun Rechenschaft darüber ablegen, wie erfolgreich die Sanierungsbemühungen waren und wie es weitergehen soll. Wahrscheinlich gibt es die Notwendigkeit weiterer Sonderbeiträge. Die Kicker und Trainer Epp sind längst weitergezogen – meist zu Viktoria Urberach, wo es mit dem Höhenflug in der Hessenliga auch nicht so zu klappen scheint.

    Fazit: Die oft noch ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder haben es schwer, wenn sie erfolgreich Vereine führen wollen. Getrauen sie sich nichts, werden sie als zu vorsichtig verdammt, machen sie Schulden, um gute Spieler verpflichten zu können, bekommen sie auch Probleme. Sicherlich, sie haften persönlich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Aber wo liegt die Grenze zur groben Fahrlässigkeit, wenn sie Spieler verpflichten in der Hoffnung, neue Sponsoren gewinnen zu können und dies nicht eintrifft?

    Zum Bernemer Kall: Mit der unterschiedlichen Ausrichtung von bürgerlichen und Arbeitersport und den Auswirkungen des Verbots von 1933, habe ich mich sehr befaßt und darüber in Fachzeitschriften auch einiges veröffentlicht. Zum Beispiel darüber, daß Vereinsfahnen, von den Frauen in langen Winterabenden bestickt, Ehrenpreise und Sportgeräte abgegeben werden mußten. Von Sportlern, die Geräte in Scheunen versteckten, von Sportgeräten, die noch schnell verkauft wurden, bevor sie von der SA abgeholt werden konnten – das waren in ihrer Art kleine Helden, Menschen, die sich dagegen wehrten, daß das, was sie Groschen für Groschen erschaffen hatten, zerstört werden sollte.

    Allerdings ist auch wahr, daß viele Arbeitersportler der Eisernen Front nahe standen. Die hatten Waffen gesammelt und warteten im Januar 1933 auf den Befehl, gegen Hitler loszuschlagen. Die Parole hieß: „Arbeitersportler schlagt Hitler“. Der Befehl kam nicht, die Sportler warteten vergeblich …. und ihre Vereine wurden verboten. Wer zwei Bürgen beibrachte, durfte dann als Sportler nach sechs Monaten einem bürgerlichen Verein beitreten. Er galt dann als „gleichgeschaltet“.

    Frankfurt war damals eine Hochburg des Arbeitersports – alles längst vergessen.

    Schauen wir aber vorwärts auf das Spiel am Samstag in Oberhausen – der Blick zurück hilft nichts mehr.

    Gruß
    Otto Schumann

    Fazit:

  91. Gogo sagt:

    Auch wenn ihr wieder in der Vergangenheit schwelgt und die treue Arbeitersolidarität beschwört, muß ich Euch ein Kompliment machen: Rechtschreibung und Satzzeichensetzung ist aller Ehren wert. Hat sich durch meine – kleines Eigenlob – Hinweise doch auch deutlich verbessert. Ja, damals hat man in der Volksschule noch etwas gelernt. Heute ist das alles eine Katastrophe. Braucht man nur einmal den SGE-Blog anschauen.

  92. Gaga sagt:

    #90 black&blue,#93 otto schumann

    danke,du hast mir eine große Freude gemacht.

    Kann mich an diese Niederlage noch gut erinnern.Habe 3 Tage nix gegessen (heute würde meine Frau vor Freude einen Rosenkranz beten)
    Unser damaliger Fußballgott (Bertel Buchenau) hat in diesem Spiel auch nicht viel gebracht.In der Rundschau-Kurve (spätere Seckbacher-Kurve) war eine Stimmung wie am Volkstrauertag.

    Otto:die Hochburg vom Arbeitersport war die May-Siedlung im Riederwald.Dort hat es noch bis 1941 aktiven Widerstand gegen die Faschisten gegeben.

  93. black&blue sagt:

    In den Artikeln von damals (1961) liegt, für mich als später Geborenen, schon was tragisches, vor allem der letzte Beitrag trifft es sehr gut, es war die Zeit in der sich die Geschichte beider Vereine bis heute trennte, wenn ich mir alleine die Bilder der vollen Tribünen am Hang anschaue bekomme ich Wehmut…
    Man kann echt nur hoffen, dass wir Schwarzblauen die Kurve endlich wieder kriegen!

  94. Hermann1947 sagt:

    Gaga, damals saß ich Gegengerade, vor der Bande, und habe geheult wie ein Schloßhund.
    Das werde ich nie vergessen, die Stimmung daheim war unter aller Sau, Gott sei Dank hat das mein Opa nicht mehr erlebt, der hätte damals garantiert ein Herzinfarkt gekriegt.

  95. wolfsangel sagt:

    @otto schumann

    bei den beiden von Dir gennnten Vereinen bin ich mir nicht ganz so sicher, dass da a l l e Mitglieder zur „Kasse“ gebeten wurden. Beide Vereine sind sogenannte „Breitensportvereine“ mit vielen unterschiedlichen Abteilungen, von denen „Fussball“ nur eine von vielen ist und war. Gerade bei der SG Egelsbach, deren Fussballabt. 1945 geründet wurde (der FC Egelsbach musste damals den „Sportgemeinschaften“ beitreten und blieb dort), wurde von einem Sponsor gefördert, dem es schließlich gelang die Mannschaft von der Kreisklasse A bis zur RL Süd hochzuhiefen. Als ihm das Geld ausging, sollte, so kenne ich es, der „Hauptverein“ einspringen, der aber kein Interesse an einer besonderen Förderung der Fussballer hatte. Mehr als den normalen Beitrag des Hauptvereins, gemäß der Mitgliederstärke der Abteilung, sollte nicht fliesen, worauf die Fussballabt. den Rückzug angetreten hat und heute in der Kreisklasse A Offenbach-West spielt. Beim SV Erzhausen ist es ganz ähnlich gewesen. Übrigens auch in Baunatal beim KSV dem 3. größten Sportverein in Hessen. Auch hier hat der Vorstand des Gesamtvereins ganz klar der Fussballabt. gesagt, dass sie nur dann in der RL spielen könne, wenn sie die entsprechenden Gelder/Sponsoren selbst bei bringt. Vom Verein sei nichts zu erwarten. Zweimal musste der der KSV Baunatal „passen“ und wird auch in dieser Saison wohl nicht aufsteigen, auch wenn sie Platz 1-4 belegen sollte.

  96. wolfsangel sagt:

    @Hermann1947

    …nach dem letzten Spieltg dieser Saison habe ich geheult wie ein Schloßhund. Da stand erstmals der Abstieg aus der 1.Liga nach dem 0:1 beim FC Bayern Hof fest….

    PS: Nachdem die SGE kurz vor Rundenschluß in Schweinfurt „sang und klanglos“ mit 0:3 unterging und damit den 05ern den Klassenerhalt bescherte. Es gab damals „viel böses Blut“ zwischen den Anhängern beider Vereine, da man der SGE vorwarf absichtlich verloren zu haben. Man wolle verhindern, dass der FSV in der darauf folgenden Saison mit der Süddeutschen Meisterschaft die Eintracht aus der BL kegeln könnte. Übrigens ist dieses „Vorhaben“ tatsächlich einem Verein geglückt: TSV 1860 München. Die „Bayern“ eigentlich gesetzt in der BL mussten weichen.

  97. Egon Loy sagt:

    Ihr träumt ja immer noch! Damals, in der Oberliga Süd, war der FSV doch immer nur eine graue Maus. In Hessen zählten nur die SGE und der OFC, der übrigens in der „ewigen Tabelle“ der Oberliga Platz 2 hinter dem 1.FC Nürnberg belegte. Der FSV hätte der Eintracht niemals (!!!) ein Bein stellen können. Schwarz-Blau war einfach zu schwach und zu Recht abgestiegen. Dasselbe passiert ja wohl diese Saison wieder.

  98. Tillet sagt:

    @ 96

    Auch heute könnten wir 25.000 Zuschauer mobilisieren, wenn es mal wieder ein Punktspiel gegen die SGE gäbe. Leider wären das nur überwiegend Eintrachtler. Die Spielberichte im Eintracht-Archiv

    http://www.eintracht-archiv.de/

    sind übrigens ausgesprochen klasse. Da kann aus den Jahrzehnten, in denen der FSV in denselben Ligen wie die Eintracht spielte, auch eine Menge über die Geschichte des FSV erfahren. Wirklich phantastisch, was die alles zusammengetragen und archiviert haben.

  99. Tillet sagt:

    @ 100

    Egon, dafür bekommst Du das hier:

    http://www.eintracht-archiv.de/1954/1955-02-13st.html

  100. Tillet sagt:

    Es ging früher öfter mal ordentlich zur Sache:

    http://www.eintracht-archiv.de/1931/1931-10-04st.html

  101. black&blue sagt:

    @Nr 100

    Vor ein paar Jahren hätte es auch niemand für möglich gehalten, dass Vereine wie Mainz05 oder Hoffenheim, Wolfsburg oder Leverkusen mal deutlich vor der Eintracht stehen würden. Laßt uns mal ein Jahr Zweite Liga gemeinsam spielen und die Karten werden neu gemischt, da geb ich dir Brief und Siegel drauf. Die Zuschauer heute sind mit den Vereinen nicht mehr so fest verbunden wie früher, es zählt der Erfolg und der Event und wer mehr davon zu bieten hat, hat die Gunst der Zuschauer.

  102. Egon Loy sagt:

    Kann man mich genau erinnern. Das Siegtor des FSV war Abseits. Im übrigen, ich glaube es war der einzige Sieg in der Oberliga. Und der einzige, der Fußball spielen konnte, war doch der Hofmann. Seid nicht traurig, die FSV-Mannschaft war halt brav und wenig spektakulär. Denkt doch mal an unser Meisterjahr 1959. Damals…

  103. black&blue sagt:

    Tja, Herr Loy, 1959…
    Danach kam dann auch nicht mehr viel, eigentlich nur noch der UEFA Poal, das ist aber auch schon 30 Jahre her.

  104. Nobby sagt:

    #106
    Hat alles nichts genutzt, bin Fsv’ler geblieben.

    Ja, im Meisterjahr war ich als 11 jähriger Bursch , auch am Römer ,
    ABER NUR AUS NEUGIER,
    das wurde aber immer schlimmer, den mein Vater, für in gab es nur die Eintr8,
    Ich mußte bei jedem Spiel mit, hauptsächlich Europapokal,
    erst Young Boys Bern und die Rangers aus Glaskow.
    Das war eine Supermannschaft muß ich ganz ehrlich zugeben,
    aber heute ist es nur eine Chaotentruppe die nach jedem Sieg schon wieder
    Deutscher Meister ist. Und 50 Ts. rennen alle 14 Tage hin und ärgern sich
    warum sie überhaupt noch sich die Spiele antun.

    Geht uns ja genau so, aber wir können halt die Zuschauerzahlen nicht halten, und das ist unser Problem.

    Hoffe das wir am Samstag was reissen.

  105. Tillet sagt:

    Die Wasserstandsmeldung vor dem Spiel:

    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/fsv_frankfurt/2091766_Neuer-Anlauf-nach-Pleiten-Der-boese-Auswaertsfluch.html

    Aaarg… ich hatte gerade den grausamen Kick auf dem Halberg verdrängt, und schon kommen sie wieder damit…

  106. wolfsangel sagt:

    @Egon Loy

    na ja, Dein Gedächtnis ist auch nicht unbedingt das Beste !!
    Wie war das nochmals in der Saison 48/49 und 49/50 ? Da ist Deine Eintracht ganz knapp am Abstieg in die damalige Landesliga vorbei geschrammt. In all den Jahren bis zur Saison 51/52 stand der FSV in der Oberliga Süd bis auf 46/47 immer v o r der SGE. Im übrigen gewann der FSV noch in der Saison 53/54 mit 2:1, 55/56 mit 1:0 und im Pokal 56/57 gar mit 3:1 am Riederwald.
    Natürlich, das muss man halt auch zugeben, ab 1953 stand und steht die SGE immer vor unserem FSV nicht nur in der alten Oberliga , sondern seit 1963 auch in Ligen über uns. Aber, das wird sich irgendwann auch mal ändern. Denke mal an Freiburg !!!!!

  107. Tillet sagt:

    @ 111

    Schneller!

    Dass war wie Junior Ross gegen Alex Voigt!-;)

  108. Bernemer Karl sagt:

    Spielvorschau

    http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/2-bundesliga/2009-10/13/938419/spielvorschau_rot-weiss-oberhausen-101_fsv-frankfurt-1295.html

    Da liegen Drei verträumte Punkte , die müssen nur abgeholt werden.
    Also ihr Buben kämpfen und siegen.

  109. Heinz sagt:

    @113 Bernemer Karl
    Hallo Karl,
    meinst Du das wir wegen unserer ( Reservebank ) das Spiel in Oberhausen gewinnen werden, ich bin übrigens in Oberhausen und hoffe wie immer auch auswärts zu gewinnen.

  110. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    zu 98: Bei der SG Egelsbach und dem SV Erzhausen müssen tatsächlich alle Mitglieder den Sonderbeitrag bezahlen, ganz gleich ob sie Fußballer, Handballer oder passives Mitglied sind. Es gibt auch keine Rabatte, wie sie sonst z.B. für Familien gibt. Nein, jeder muß zahlen …. und zahlte in der Vergangenheit auch. Nur so konnte der Bankrott der beiden Vereine abgewendet werden. In Egelsbach war es ganz klar. Hannes Kappes hatte versprochen, für die Saison 500.000,00 – damals noch DM, zu geben. Dann hatte er selbst finanzielle Schwierigkeiten, erlitt schließlich einen Schlaganfall und wird heute im Rollstuhl herumgefahren. Die verantwortlichen der Fußballabteilung packten schließlich alle offenen Rechnungen in einen Korb und brachten den zum Hauptvorstand – der war völlig überrascht, denn er hatte ja nie kontrolliert, ob z.B. Lohnsteuern und Sozialversicherung angeführt wurden. Die Steuerfahndung kam früh morgens, einmal in die Privatwohnungen der Vorstandsmitglieder, anerde erschienen auf der Arbeitsstelle. Ein Bekannter von mir war Schatzmeister der SGE, beruflich Leiter einer Zweigstelle der Dresdner Bank. Er hatte Probleme, seinem Vorstand klarzumachen, daß das nicht gegen ihn persönlich ging.

    Der Fußballclub 1903 Egelsbach wäre alleine am Ende gewesen, wenn nicht alle Mitglieder, Tennisspieler, Rollsportler, Handballer usw. zusammengestanden und die Krise gemeistert hätten.

    Ich war an sich nie ein Freund großer Sammelvereine. Aber in dieser Situation zeigte sich, daß ein Großverein doch besser durch eine Krise kommt.

    Gruß
    Otto Schumann

  111. black&blue sagt:

    Otto, irre was du immer so alles weißt, du bist ja ein „hessisches Fussballgedächtnis“ 😉

    Nach dem Bielefeld-Spiel war ich noch sehr optimistisch, dass wir in Oberhausen endlich auswärts was reißen, das gute Spiel gegen den Tabellenführer hätte doch eigentlich Selbstbewußtsein genug geben sollen. Und dann kamen zwei Wochen Pause und eine überflüssige Fahrt nach Wehen… und schon ist mein Optimismus wieder verflogen. Ich hoffe aber wenigstens mal auf einen Punkt.

    ps:Was macht Junior Ross, ist er schon wieder mit im Training oder noch in der Reha?

  112. wolfsangel sagt:

    @otto schumann

    Danke, Otto, für die Klarstellung. Dass es dieses Ausmaß annahm für die beiden Verein, hatte ich nicht gewußt. Der FC 03, hätte er bestanden, wäre in der Tat „fertig“ gewesen. Insofern bieten diese „Großvereine“ schon eine gewisse Sicherheit für die einzelnen Abteilungen. War unser FSV ja auch einmal….

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