Der nächste Gegner: SSV Reutlingen – mit Kampfkraft in die dritte Liga

Die kompakte und kampfstarke Spielweise der Reutlinger brachte schon so manches Spitzenteam in Verlegenheit. So gewann der SSV zuletzt gegen den VfB Stuttgart II (1:0) und rang dem VfR Aalen ein Unentschieden ab (1:1). Auch Sandhausen wurde geschlagen (1:0). Reutlingen lebt vom Kollektiv, hat nicht so starke Einzelkönner, wie der FSV, kann aber durch seine Willenstärke brandgefährlich werden.

Selbstbewusst tritt Reutlingen gegen die Bornheimer an. Denn der SSV hat die letzten acht Spiele zu Hause nicht mehr verloren. Das Team ist gut aus der Winterpause gekommen, ist die viertstärkste Mannschaft der zweiten Saisonhälfte. Allerdings muss Trainer Peter Starzmann gegen den FSV auf die gelb-gesperrten Scheuring, Rill und Bischoff verzichten.

Das größte Talent musste Reutlingen im Winter gehen lassen: Sven Schipplock wechselte zum großen Nachbarn VfB Stuttgart. Der Stürmer erzielte in 19 Spielen 8 Treffer. Ohnehin wurde der Kader in der Winterpause verkleinert. Wie es heißt aus finanziellen Gründen.

Obacht vor Patrick Mayer: der junge Stürmer (21) kam in der Winterpause und erzielte in den letzen beiden Spielen gegen 1860 München und beim Sieg gegen den VfB Stuttgart II insgesamt drei Tore. Mayer ist übrigens vom VfB ausgeliehen. Dass man Reutlingen nie unterschätzen sollte, zeigt die Tatsache, dass sie gegen die 60er schon mit 0:2 hinten lagen, dann noch den Ausgleich schafften.