Der nächste Gegner: SV Elversberg – ein Verein vor dem Absturz

Anspruch und Wirklichkeit liegen beim SV Elversberg auseinander. Vor der Saison galt die Qualifikation für die dritte Liga als Minimalziel, sah man sich selbst sogar noch weiter oben. Nun ist die dritte Liga in weite, weite Ferne gerückt. Denn Elversberg muss quasi die letzten drei Spiele gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Denn auch die Tordifferenz von minus 11 gibt nicht gerade Anlass zu überschwänglichen Hoffnungen. Geht man davon aus, dass 46 Punkte zum Erreichen der dritten Liga benötigt werden, müsste Elversberg noch acht holen. Das heißt, sie müssen drei Mal gewinnen, sonst wird das nichts. Restprogramm: FSV (H), Unterhaching (A), Stuttgarter Kickers (H).

Der Platz in Elversberg soll ziemlich schlecht sein. Wie man hört, erhofft man sich von dem unebenen Geläuf höhere Chancen im Spiel gegen die technisch versierten Bornheimer. Wir erinnern uns: Auch in Kassel war der Platz eine Katastrophe, der Begriff „Hoppel-Acker“ noch untertrieben.

Djuradj Vasic – Ex-Trainer des SV Wehen – hat seit Mitte März das Kommando beim SV Elversberg. Er folgte Brent Goulet nach. Seine Bilanz ist allerdings auch nicht gerade berauschend: Seitdem Vasic in Elversberg Trainer ist, holte er in zehn Spielen nur 13 Punkte.

Obwohl es für Elversberg um Alles oder Nichts geht, gehen die Macher des FSV nicht davon aus, dass der Gegner auf bedingungslose Offensive setzt. Schließlich sei das ganz und gar nicht der Stil von Djuradj Vasic, der eher auf kontrollierte Offensive setzt. Weshalb davon auszugehen ist, dass Elversberg eher verhalten beginnen wird.

500 Freikarten stellt Elversberg angeblich für das Spiel gegen den FSV zur Verfügung. Was laut FSV-Manager Bernd Reisig eigentlich nicht erlaubt ist. Der DFB verbiete solche Aktionen für die letzten drei Saisonspiele, aus Gründen der möglichen Wettbewerbsverzerrung. Wobei die Zuschauerzahl in Elversberg ohnehin mau ist, meisten sowieso nur dreistellig.

Sportdirektor Eugen Hach erlitt kurz vor Weihnachten einen Schlaganfall. Mittlerweile befindet sich der ehemalige Trainer von Alemannia Aachen und Greuther Fürth in der Reha, besucht sogar wieder die Heimspiele seiner Mannschaft.

Ein Kommentar

  1. Jonathan sagt:

    Hätte kein Problem damit, wenn „viele“ Zuschauer kommen würden. Ich glaube die Mannschaft auch nicht. Wird bestimmt ein schweres Spiel. Ich glaube aber trotzdem an einen Sieg des FSV. 0:2! Liebe Grüße aus dem Taunus

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