Der Stadionausbau: Die (vorläufige) Heimstätte Commerzbank-Arena

[inspic=336,,,0]Im vorherigen Beitrag haben wir den Ist-Zustand des Frankfurter Volksbank-Stadions dokumentiert. Nun sollt Ihr auch ein paar Eindrücke von der (vorläufigen) Heimstätte des FSV bekommen. Stefan und ich haben uns gemeinsam in den Stadtwald gemacht, um ein paar Impressionen einzufangen. Alles in allem kann man den Eindruck da draußen mit einem Wort beschreiben: imposant.
[inspic=335,left,fullscreen,thumb]Alles ist viel größer, viel hipper und viel unübersichtlicher, als in Bornheim. Und beim Gang durch die Riesen-Arena wird einem schnell klar: Die Zeiten werden anders beim FSV. Es wird dort draußen nicht mehr viel übrig bleiben, vom kuscheligen Wohlfühlklima des Bornheimer Hangs. Gut möglich, dass für viele Anhänger die Ankunft im Profi-Fußball so etwas wie ein Kulturschock werden wird. Zwangsläufig wird die Distanz zu den Spielern größer werden. Beispiel Mannschaftsbus: der fährt direkt in den Bauch der Arena, von wo die Spieler unmittelbar in den Kabinentrakt gelangen.

[inspic=333,left,fullscreen,thumb]Auch wir Presseleute werden uns umstellen müssen. Nichts ist es mehr, mit dem lockeren Plausch unmittelbar nach dem Spielende auf dem grünen Rasen. Mehr als die Mixed Zone und der Presseraum sind nicht mehr drin. Willkommen in der Welt des Profi-Fußballs.

[inspic=334,left,fullscreen,thumb]Aber: die Lust, auf das was da kommt, auf den 1. FC Nürnberg, Mainz 05, auf den 1. FC Kaiserslautern, auf Hansa Rostock ist auch groß. Und spannend wird nicht nur das sportliche Abschneiden des FSV sein. Sondern auch die Antwort auf die Frage: wie bewältigt der Verein den Quantensprung Profifußball im administrativen Bereich?

[inspic=331,left,fullscreen,thumb]Hier noch ein paar Fakten zur Commerzbank-Arena:
– Fassungsvermögen: 52.300 Zuschauer
– Der höchste Sitzplatz befindet sich 32 Meter über dem Spielfeld
– Der Videowürfel ist 30 Tonnen schwer und hat vier Displays mit je 31 Quadratmeter Fläche
– Die Tiefgarage fasst 1800 Stellplätze
– Es gib vier Umkleidekabinen mit je 150 Quadratmetern Platz

Der FSV plant an Spieltagen mit Sicherheitspersonal in der Größenordnung von 250 bis 300 Beschäftigen (bei angenommenen 10.000 Besuchern).

Zum Vergleich: Eintracht Frankfurt beschäftigt allein 750 Ordner. Es wird geschätzt, dass an einem einzigen Spieltag der Eintracht insgesamt 2000 Menschen (Catering, Polizei, Sanitäter etc.) eingesetzt werden.
So.
Und jetzt erst mal durchatmen.

9 Kommentare für “Der Stadionausbau: Die (vorläufige) Heimstätte Commerzbank-Arena”

  1. jan sagt:

    Wenn ich das alles lese gibt’s nur eins für den FSV: So schnell wie irgend möglich wieder zurück an den Hang! Da ist der FSV zuhause, das ist seine Identität! Es wäre für mich (und wohl für alle FSV-Fans) am schönsten, wenn wir auch dort regulär Zweite Liga spielen könnten und uns ein eigenes, erfolgreiches schwarz-blaues Image aufbauen würden.

    Und ich bin fest davon überzeugt, das es uns gelingen wird! 🙂

  2. Michael sagt:

    Gebe dir völlig Recht Jan. Es kann nur eines geben ,so schnell wie möglich zurück an den Hang ! Erst in zwei Jahren nach dem Aufstieg müssen wir dann dauerhaft im Stadtwald spielen ! Na ,Ja kann doch sein ! Lach.

  3. Hoppi sagt:

    G R U S E L I G!!!!!!

  4. FOZZY sagt:

    Da geht das Familiere flöten
    Hoffe es geht bald wieder an den Hang
    Natürlich möchten wir trotzdem die 2.LIGA halten

  5. Brillo Helmstein sagt:

    Bange machen gilt nicht: Die WM-Schüssel ist halt groß, mehr nicht!

    Vielleicht ist die Arena kurzfristig sogar eine Chance, um an neue Zuschauergruppen heranzukommen. Es gibt genügend Fußballfreunde, die wollen zu bezahlbaren Preisen einfach mal die sonst immer ausverkaufte WM-Arena sehen. Und wer den FSV mal gesehen hat, der kommt vielleicht öfter……….

    Spätestens in der 2. Saison müssen wir aber zurück an den Hang. Der FSV kann bei der Konkurrenzsituation im Rhein-Main-Gebiet im Profigeschäft langfristig nur überleben, wenn er seine eigene Identität bewahrt (aber auch weiterentwickelt). Dazu gehört das kleine enge Stadion, wo die Fans nahe am Geschehen sitzen/stehen. In der Arena wären wir auf Dauer doch nur ein zweitklassige Kopie der hier ortsansässigen Fußball-AG…………….

  6. münchner löwe sagt:

    Mit großem Interesse verfolgen wir vom TSV 1860 in Münchendie Entwicklung der Stadionfrage am Bornheimer Hang.
    Auch wir haben ja in den letzten Jahren nicht gerade einfache Zeiten in der Stadionfrage erlebt.
    Auch wenn mir sehr bewusst ist dass Vereine niemals vergleichbar sind kann ich aus unserer Erfahrung nur raten, wenn irgend realisierbar in das eigene Stadion so schnell wie möglich zurückzukehren. Gerade beim FSV, der wohl doch ein etwas kleineres Umfeld hat als 1860 wird diese Riesenarena den Verein völlig verändern, vermutlich nicht zum positiven. und selbst wir haben ein riesenproblem mit der arena. (grösse, identität etc.) mit dem wunsch für eine realisierbare gute lösung für den fsv

    grüsse aus münchen

  7. Matthias sagt:

    Gibt es denn irgendwas Neues über den Ausbau im Hinblick auf die 2. Bundesliga ?

  8. Annette sagt:

    Also ich hab bislang nix mehr gehört. Ich frag morgen mal nach. Wobei die Mühlen der Politik ja ohnehin langsam mahlen.

  9. ulrich sagt:

    hallo ich war jetzt bei einigen spielen des fsv zu besuch bin zwar kein frankfurt fan aber was nützt es in so einem riesen stadion zu spielen wenn nur ca 5000 zuschauer im schnitt kommen gut gegen mainz waren 13000 fans da die sollen wieder in ihrem stadion spielen die steigen sowieso wieder ab die mannschaft ist nicht 2.liga tauglich

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