Die Gesichter des Aufschwungs

0:2 in Aachen verloren, na gut, ist nicht angenehm, aber eben auch kein Drama. Ist ganz anderen schon passiert. Dass der FSV aber eine beeindruckende Rückrunde spielt, nein, daran gibt es nicht den geringsten Zweifel. Und auch wenn es die nächsten Gegner in sich haben, so soll hier nun mal über den Vater (oder die Väter) des Erfolges diskutiert werden. Und einer von ihnen (Markus Husterer) fällt jetzt auch noch verletzt aus…

Ist es Tomas Oral, der Teamchef?
Er hat im Winter gemeinsam mit seinem Trainerteam sicher vieles richtig gemacht: Die Mannschaft eingeschworen, eine Einheit geformt, die nicht fitten Spieler fit gemacht, ein Spielsystem gefunden und einstudiert und natürlich an den Standards gefeilt. Das ist schon mal nicht schlecht.

Oder ist es
Patric Klandt, der Torwart?
Er hat seine herausragende Klasse mehr als einmal unter Beweis gestellt. Er gehört sicher zu den besten Schlussmännern in Liga zwei. Bleibt er oder geht er? Auf jeden Fall hat er seinen Beitrag zum Aufschwung geleistet.

Oder ist es
Markus Husterer, der Innenverteidiger?
Seit er in seiner Heimatstadt Ingolstadt nach langer Verletzungspause (Knorpelschaden im Knie) wieder in die erste Elf rückte, steht der FSV hinter sicherer. Er verrichtet seinen Dienst sehr akribisch, sehr unaufgeregt und hart am Mann. Er ist der Stabilisator. Dummerweise fällt er für die restlichen Spiele aus. Der Verteidiger zog sich einen Außenbandriss im linken Knie zu. Das Pech bleibt ihm treu…

Oder ist es
Sead Mehic, der Dauerläufer?
Er steht so ein bisschen im Schatten, dabei stellt sich die gelernte Offensivkraft total in den Dienst der Mannschaft, frisst viele, viele Kilometer im defensiven Mittelfeld. Er ist der Mann im Hintergrund, aber enorm wichtig.

Oder ist es
Oualid Mokhtari, der Dribbler auf rechts?
Er sorgt für das überraschende Momemt, seine Dribblings sind gefürchtet, er kommt an seinen Gegnern vorbei. Verzichtet zumeist auf Firlefanz in seinem Spiel, die Mätzchen behinderen ihn früher.

Was meint Ihr? Habe ich jemanden vergessen (auf Youssef Mokhtari habe ich bewusst verzichtet, weil er meines Erachtens unter seinen Möglichkeiten bleibt und nicht DER Dominator ist)?
Ich denke im Übrigen, der Aufschwung hat mehrere Gesichter, vielleicht alle oben genannten, aber wenn ich ihn an einer Person festmachen müsste, würde ich mich entscheiden für:
Markus Husterer. Auch wenn er es in den nächsten Spielen nicht mehr beweisen kann.

Sportliche Grüße
Ingo

18 Kommentare für “Die Gesichter des Aufschwungs”

  1. Jan sagt:

    ich finde es sehr schwierig, Erfolg an einer (oder 2,3) Personen festzumachen, vor allem in einer Mannschaftssportart wie Fußball. Selbst die Ersatzbank müßte genannt werden, oder Spieler, die nicht oft zum Zug kommen und trotzdem dem Team helfen, selbst wenn sie nur gute Stimmung verbreiten oder zumindest keine schlechte.

    wer selber Fußball gespielt hat, weiß wieviele kleinste Bausteinchen manchmal vonnöten sind, um so einen „Organismus“ zum laufen zu bringen und wie wenig manchmal ausreicht, um eine bestfunktionierende Mannschaft in ein Häufchen Elend zu verwandeln.

    die große Kunst besteht darin, hier die richtige Balance zu finden und das ist die Aufgabe der Trainer und des Managers, insofern sind sie schon die Hauptverantwortlichen über Erfolg oder Mißerfolg. Und wenn man dann bedenkt, mit wie wenig Erfahrung ein Tomas Oral in seine Position als Zweitligatrainer gegangen ist und wie optimal viel er da nach Anlaufschwierigkeiten aus dem FSV-Team rausgeholt hat, trotz des starken Gegenwindes, wäre Tommy eigentlich der Held der Saison, zumindest für mich!

  2. Fsv,ler sagt:

    ohne Husterer im Abwehrzentrum wird es ganz schwer.

    Ich habe ab sofort ein schlechtes Gefühl……………………

  3. Hermann1947 sagt:

    Freunde:

    Und zwar 11 Freunde müssen es sein, sagte schon der alte Sepp (Herberger) und daran hat sich nicht viel geändert.

  4. Gaga sagt:

    ich denke das viele,viele Faktoren zum Umschwung beigetragen haben.

    Aber zusammen gefügt hat es das Trainer-Team und Sir Bernd Reisig.

    All das was der Ingo geschrieben hat ist nur eine MOMENT AUFNAHME,wir haben noch nichts,noch gar nichts erreicht.

    Also,schön den Ball flach halten.

    Machen wir es so wie unser kleiner, dicker Bernemer-Kallsche:aus Freude über jeden Sieg beim Solzer 6 Calvados und einen 5.er Bembel trinken.Nach einem Einkehrschwung beim Dünker,singend durch Alt-Bernem,nach Hause zu gehen.

  5. dirdybirdy sagt:

    Der Ausfall Husterers wiegt schwer, sehr schwer, das ist richtig Sch….!

    Unsere bravoröse Abwehr(arbeit) ist der Schlüssel des Aufschwungs, jetzt bricht ihr ein zentraler Pfeiler weg.

    Fünf unserer lezten sechs Gegner verfügen über einen ausgesprochen guten Sturm!!

    Das Restprogramm der direkten Konkurrenten:

    Ingolstadt (mit neuem Trainer), gegen schlappe Mainzer = 1P, in Nbg = 0P, gg. Ahlen = 3P, gg. Pauli = 3P, beim FSV = 0P, hoffe ich zumindest, gg. Koblenz = 3P, macht 27 + 10 = 37P.

    Osnabrück, gg. Rostock = 1P, in Wiesbaden = 3P, gg. Aachen = 1P, in Nbg = 0P, gg. Ahlen = 3P, in Duisburg (letzter Spieltag) = 3P, macht 28 + 11= 39P.

    Ahlen, gg. Duisburg = 1P, gg. Pauli = 3P, in Ingolstadt = 0P, gg. Koblenz = 3P, in Osnabrück = 0P, gg. Fürth = 3P, macht 33 + 10 = 43P.

    Rostock und Koblenz kommen beide ohnehin über 40 Punkte.

    Also fehlen dem FSV noch sieben Punkte, sauschwer !

  6. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    ich muß Jan zustimmen. Es kamen in der Rückrunde seither einige guten Momente zusammen. In einer Mannschaft – einschließlich Trainer, muß es halt auch menschlich stimmen. Da können auch ruhig einmal die Fetzen fliegen – wie in einer Ehe. Aber am Ende muß der Zusammenhalt da sein, sonst klappt es nicht.

    Der Ausfall von Husterer ist ärgerlich. Aber mit solchen Dingen muß man im Laufe der Saison immer rechnen – da hilft kein jammern. Wenn Qualid M. wieder einsatzfähig ist, könnte es da wieder einen Platz für Barletta geben. Was denkt Ihr dazu?

    Also warten wir auf den Club. Der sollte zumindest für ein gut gefülltes Stadion sorgen. Ein Punkt wäre da schon ein Riesenerfolg.

    Gruß
    Otto Schumann

  7. Bernemer Karl sagt:

    @ gaga

    Du lebst in Deinem Kuhkaff, ich gehe nach getaner Arbeit mittags zum Dünker

    und muss unseren Sportverein verteidigen, nur weil die Eintrachtspilze gegen mich und

    unseren FSV sind, die haben echt Angst vor uns weil wir mit Macht kommen.

    Es ist so schade das Husterer verletzt ist , aber es bricht uns sicher nicht das Genick.

    Wir schaffen es “ Aus eigner Kraft “ .

    Kämpfen Ihr Buben kämpfen, 6 Punkte noch und alle andern können uns hinten rum
    heben.

    Zum Aufschwung, muss mal ein Lob aussprechen , es sieht so aus als ob alle an einem
    Strang ziehen und das ist dass allerwichtigste.

  8. Hermann1947 sagt:

    Lieber dirdybirdy,
    ich will mich nicht wiederholen! Mit jammern gewinnt man nicht, nur mit Vertrauen(Fan) und Selbstvertrauen(Spieler).
    Für letzteres ist der Trainerstab zuständig und da kommen wir(Fan´s) wieder zum Vertrauen und ich vetraue Ihnen.

  9. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    Es gibt viele Väter des Erfolgs. Aber unser Markus Husterer gehört sicherlich ausdrücklich genannt. Ein Mann mit Herz, der zudem mit Verstand Fußball spielen kann. Und Patrick Klandt muss auch genannt werden, weil er der einzige unserer Spieler ist, der Woche für Woche von Beginn an seine Leistung gebracht hat. Aber der Rest der Mannschaft und das Trainer- und Managementteam haben auch ganze Arbeit geleistet. Hut ab, an alle!!! Mit unserem Brüderpaar habe ich oft schon gehardert, weil sie einerseits weltklasse sein, aber im nächsten Moment auch auf B-Liga-Niveau spielen können (weil sie es zu lässig angehen lassen). Doch bei tun uns gut und haben unser Spiel auch entscheidend nach vorne gebracht. Hoffentlich können wir sie halten.

    Noch ist es aber nicht angebracht, dass wir Bilanz ziehen. Es ist noch nichts erreicht und das Restprogramm ist bitter, zumal mit Markus Husterer ein entscheidender Pfeiler fehlen wird. Verdammter Mist!!!! Leider werden wir bis zur letzten Minute der Saison zittern müssen. Die miesen Auswärtsauftritte in Oberhausen, Rostock und Aachen werden uns noch schlaflose Nächte bereiten, weil da einfach mehr drin war und die restlichen Spiele bestimmt nicht einfacher sind.

    Was ist eigentlich mit unserem Aufstiegshelden Daniel Schumann? Wäre der nicht die Alternative für Husti? Kann mich da mal einer auf den neuesten Stand bringen, was Daniel Schumann anbelangt…

  10. Jan sagt:

    Daniel Schumanns „Schicksal“ würde mich auch interessieren, der trainiert scheinbar nicht mal mehr mit der ersten Mannschaft, soweit ich informiert bin.

    ich glaube übrigens eher an unseren Neuzugang Ledesma, der ist ein ähnlicher Spielertyp wie Husterer, wirkt auch sehr cool und abgeklärt, könnte mir vorstellen, dass er die Rolle übernimmt, falls er nach seiner Jochbein-OP wieder fit ist, vielleicht kann er als „Maskenmann“ spielen.

  11. Rotbart sagt:

    Diese Information ist falsch… Schumann trainiert weiterhin bei der Ersten mit und stand soweit ich das mitbekommen habe gegen Aachen sogar im Kader…

  12. Bernemer Karl sagt:

    Denke wie Jan

    Beim 3 – 1 Sieg in Koblenz hatte Ledesma eine gute Vorstellung geboten,
    ich kenne jedoch seinen augenblicklichen Trainings – und Leistungszustand nicht.
    Wäre jedoch eine Alternative in der Verteidigung.

  13. Chris_Ffm sagt:

    @Rotbart: laut Kicker:
    http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/spielpaarungsbericht/object/863952/saison/2008-09/naviindex/1
    saß schumann nicht auf der ersatzbank.

    ich glaube kaum das ledesma schon wieder fit sein wird, bei ihm scheint die verletzung komplizierter/langwieriger zu sein als bei oualid.

    ich tippe daher auf barletta in der innenverteidigung.

  14. Rainer Pflug sagt:

    Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt, der Husterer ist einer der Spieler der den Unterschied zur Vorrundenmannschaft ausmacht. Jetzt fällt er aus und das heißt es wird ab jetzt sehr sehr schwer für uns. Die Alternativen sind nicht so sehr viele. Von dem hier oft genannten Schumann, der in der Aufstiegsmannschaft (neben Husterer) ein Garant war, muß man sagen, er war derjenige, der in der Vorrunde immer und immer wieder für dumme Elfer die Verantwortung trug und zwar immer welche wo viel Überheblichkeit im Spiel war. Also vorsicht. Ich glaube das mit Barletta und Hillebrand Varianten gefunden werden müssen. Dazu muß unbedingt unser lieber Y.M. sich stabilisieren, d.h. mit der Verantwortung auftreten (keine unnötigen Ballverluste in der Vorwärtsbewegung) die seinem Können entsprechen. D.h. Y.M. muß vom Trainerstab in die Verantwortung genommen werden was bestimmt auch geschieht.
    Deshalb jetzt keine Diskussion darüber führen, wer der oder die Väter des Erfolgs sind. Der Erfolg nämlich der Nachabstieg ist noch lange nicht gesichert und wir täten gut daran von den Rängen herunter unserer Mannschaft den Rückhalt zu geben den sie gerade jetzt von uns braucht, deshalb alles was gehen, klettern, kriechen, rollen oder hüpfen kann am Sonntag ins Waldstadion und dort anfeuern und Mut machen, vielleicht reicht es ja schon beim Club das etwas Zählbares dabei rauskommt.

  15. Bernemer Karl sagt:

    Bringe Euch etwas zur Erinnerung, vor 38000 Zuschauern, ein 0 – 0

    Mannschaft:

    FSV Frankfurt 1899
    Klandt – Hickl, Hillebrand, Klitzpera, Noll – Shapourzadeh, Mokhtari, Spilacek, Mehic (90. David Ulm) – Barletta, Cenci (69. Qualid Mokhtari)

    Ging doch auch, warum also diesmal kein Punkt. ?

  16. Moni sagt:

    @Chris
    Schuhmann hat sich genauso wie Hickl mit warmgemacht.Ich gehe davon aus wenn Weissenfeld und Husterer hätten passen müssen wären sie eingesprungen oder wären auf der Ersatzbank gesessen.

  17. Rotbart sagt:

    @ Chris_Ffm
    Mag sein, dass er nicht auf der Bank gesessen hat… Mir wurde in Aachen halt gesagt, er hätte sich mit warmgelaufen…

    Er trainiert aber definitiv mit der Ersten… Davon konnte ich mich mit eigenen Augen überzeugen…

  18. Tartan Army sagt:

    ZUr Erinnerung an das Hinspiel, die Nürnberger waren relativ lange auch nur zu zehnt…..

Kommentarfunktion geschlossen.