Die Malaise im Angriff

Der FSV Frankfurt steht morgen im Auswärtsspiel beim MSV Duisburg unter Zugzwang. Der Aufsteiger hat schon vier Punkte Rückstand auf Platz 16. Teamchef Tomas Oral sagt, die Mannschaft stehe in der Pflicht. Oral kündigt weitere Umstellungen an, vor allem im Sturm, wo Henrich Bencik gegen den SC Freiburg enttäuscht. Youssef Mokhtari lag vier, fünf Tage krank im Bett, „der sah vor ein paar Tagen so schlecht aus, als könne er niemals wieder Fußball spielen“, sagte Bernd Reisig scherzend. Manager und Teamchef wissen, dass die Lage ansonsten ernst ist. Aber sie glauben fest daran, dass die Qualität des Kaders reicht. Immerhin: Daniel Schumann und Lars Weißenfeldt, beide im Profibereich erprobt, sind wohl wieder außen vor, weil ihre Vertreter Emil Noll und Stefan Hickl das Vertrauen erhalten. Die Malaise liegt vor allem im Angriff. Wer kann dem Neuling da zur Winterpause helfen? Der FSV Frankfurt sucht einen Stürmer. Viel mehr als einen unteren sechsstelligen Betrag darf der aber nicht kosten. Wie kommt die Bornheimer wieder auf die Beine?

8 Kommentare für “Die Malaise im Angriff”

  1. Leo sagt:

    Die Malaise liegt nicht im Angriff sondern im Spielsystem.

    Wenn wir mit 7 Feldspielern verteidigen wird es für unsere 3 Offensivkräfte schwer des gegners Mittelfeld die Vierkette und den Torwart zu bezwingen. Das liegt schon in der Natur der Sache.

    Wenn wir weiter versuchen mit Beton Punkte zu ermauern können (sollten) wir uns die Kohle für einen neuen Stürmer im Winter sparen.

    Ich bleibe dabei, der Kader ist zweitligatauglich unser momentanes Spielsystem leider nicht. Das uns diese unattraktive Spielweise verständlicherweise auch noch Zuschauer kostet rundet das Debakel im Bornheimsyle schön ab.

  2. Bernemer Karl sagt:

    Muss mich doch nochmal melden.
    Das Forum des MSV ist zusammengebrochen, der Server verreckt.

    Morgen Abend geht es hoffentlich den Zebras genauso, dank unserer unvergleichbaren
    Angriffspower, werden wir sie in Grund und Boden rennen.
    Ihnen wird Hören und Sehen vergehen. Am Montag brauchen sie einen neuen Trainer.
    Was dass glaubt Ihr nicht, lasst Euch überraschen.

  3. jan sagt:

    Es ist doch wirklich alles gesagt und geschrieben. Die Jungs sollen sich den Kopf frei machen, raus auf’s Spielfeld, hinten bleiben 2,3 Spieler stehen und vorne wird gestürmt, was das Zeug hält.
    So wie die letzten 15 Minuten in Freiburg. Wenn wir dann untergehen, wenigstens mit fliegenden Fahnen, andersrum kann es nur lauten: Wer nix wagt, der nix gewinnt! Uralte Phrase, trotzdem richtig.

  4. John sagt:

    ich wünsche mir mal shapou und ulm vorne…die sind wenigstens beweglich…aber wahrscheinlich wirds wieder anders kommen – egal hauptsache nicht Bencik…
    Moktari mit medizinischer hilfe, Miko und Mehic auf den aussen, der Capitano auf der 6.
    Wahrcsheinlich werden wir wohl wieder mit 2 6ern spielen aus dem Respekt vor dem „Grossen“ MSV Duisburg…
    Innenvertedigung mit Noll und Klitzpera aussen Hillebrand und Hickl….

    was sagt ihr???

    Gruss

    John

  5. John sagt:

    was ist eigentlich mit dem Kreuzer..hat der nicht einen Sponsorentermin geschwänzt?
    Ist der morgen überhaupt im Kader?

  6. John sagt:

    und was ist mit Mokthari? ist der fit genug fuer morgen?? eieieiei, tausend fragen aber keine Punkte!!!!!

  7. Gaga sagt:

    Bernemer Karl!!!! Dem einzigen dem Hören und Sehen vergehn wird, bist du. Wenn du wieder meinst das der Bertl Buchenau und der Mucker-Blum in unserem Team heute noch eine überragende Rolle spielen könnten,wirst du ab dem Kamener-Kreuz laufen müßen.

    Fährt der Bamberg eigentlich auch mit?

  8. Hagen sagt:

    @Leo, Die Malaise liegt nicht im Angriff sondern im Spielsystem…

    Ich glaube weder – noch. (Auch schon) in der 2.Liga entscheiden ganz kleine Zeitfenster zwischen einem gefährlichen Angriff und einem harmlosen. Eine Positivbeispiel wäre die Aktion zum 1:1 gegen Freiburg als (ich hoffe ich habe das richtig in Erinnerung, hatte keinen Nerv auf die DSF-Zusammenfassung) Mikolajczak gesehen hatte, dass er gehen kann, Shapourzadeh ist sofort mitgegangen auf halb-rechts in den Strafraum, wo er bei unserem Spielsystem bei eigenen Angriffen anspielbar hingehört, wenn er nicht sebst den Ball führt, das Timing des Abspiels von Mikolajczak hat gepasst und schon war die Freiburger Abwehr aufgerissen. Ob die Schussposition ideal gewesen wäre, wenn Pouplin nicht foul gespielt hätte ist eine andere Frage.

    Normalerweise spielt aber nur der Gegner gegen uns so und unsere Abwehr hatte Probleme gedanklich mitzukommen. Also haben wir Angst und stehen in einem System mit an sich genug Offensivpotential meistens tief hinten drin. Bei eigenen Angriffszügen geht unser Spieler normalerweise nicht wie Mikolajczak gegen Freiburg, sonst überlegt erst nochmal, spielt quer oder zurück und die folgende Aktion gegen die dann formierte Abwehr des Gegners wirkt notgedrungen harmlos. Und wenn er es versucht, fehlt das Verständnis, denn wenn man schnell spielen will muss man mehr oder minder blind wissen was der Mitspieler macht.

    Das alles ist mMn bedingt durch den anfänglichen Trugschluss, man könne locker mithalten in der 2.Liga, weswegen man nicht erkannt hat, wo wir mit unserer Regionalligaspielweise entscheidende Defizite haben. Im Prinzip verschwendete Zeit, um eine neue Stammformation einspielen und an die Gangart in der neuen Liga zu akklimatisieren. Dann haben das selbst schwächere Gegner wie Wehen aufgedeckt, die wirklich nur 2-3 gute Spielzüge gebraucht haben (der Rest war auch bei denen Mist) und in denen gefährlicher waren als wir in 20. Das geht dann gegen das Selbstbewusstsein und dann kommen ausgerechnet die harten Brocken.

    Da hier in den Beiträgen aber gerade Aufmunterung vor Duisburg angesagt ist: Diese Probleme sind nicht unlösbar, sonst hätten wir die guten Ansätze gegen Nürnberg zumindest in der Abwehr und gegen Freiburg zumindest in den letzten 15 Min. auch durch druckvolle Szenen nach vorne nicht zeigen können. Die Mannschaft hat es im Prinzip drauf.

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