Die neue Geschäftsführung: "Ein 3+1-Modell"

Die FSV Frankfurt Fußball GmbH hat eine neue Geschäftsführung: „Ein 3+1-Modell“, sagte Clemens Krüger. Der Prokurist sowie sein Kollege Jens-Uwe Münker und der bisherige Leiter Sport, Uwe Stöver übernehmen ab sofort dauerhaft gemeinsam die Aufgaben des am Samstag zurückgetretenen Bernd Reisig. Ihnen steht Vereinspräsident Julius Rosenthal als Vertreter des Gesellschafters in der Geschäftsführung zur Seite.

Die Geschäftsführer sind für folgende Bereiche zuständig: Clemens Krüger als Geschäftsführer Finanzen, Jens-Uwe Münker als Geschäftsführer Organisation und Uwe Stöver als Geschäftsführer Sport. Julius Rosenthal bildet das Bindeglied zwischen Verein und GmbH. „Wir sind ein Team“, sagte Rosenthal bei der PK am Mittwoch. „Wir fällen alle Entscheidungen gemeinsam. Da wir vier sind, kann es natürlich eine Pattsituation geben, aber da werden wir uns schon einigen.“

16 Kommentare für “Die neue Geschäftsführung: "Ein 3+1-Modell"”

  1. FASF sagt:

    Ich bin enttäuscht! 3+1-Modell, was soll das denn sein? Ich würde ein 1+0-Modell klar bevorzugen. Und da kann es eigentlich nur einen geben: FRANK the TANKwart!
    Warum nur kam er nicht zum Zuge? Wurde er nicht gefragt? Ist er nicht gut gelitten am Hang? Kaum vorstellbar. Wahrscheinlich hatte er rechtliche Bedenken…

  2. Tillet sagt:

    @ 1

    „Ich würde ein 1+0-Modell klar bevorzugen. Und da kann es eigentlich nur einen geben: FRANK the TANKwart!
    Warum nur kam er nicht zum Zuge? Wurde er nicht gefragt? Ist er nicht gut gelitten am Hang? Kaum vorstellbar. Wahrscheinlich hatte er rechtliche Bedenken…“

    Genau. Er bestand auf einer europaweiten Ausschreibung, deshalb kommt er erst an 2012 in Betracht!

  3. Ente sagt:

    Das scheint in der Tat eine live webcam zu sein. Es ist jetzt langsam dunkel und nix von Schneeräumung zu sehen dort…

    http://www.fc-erzgebirge.de/index.php?shlink=1550

  4. Tillet sagt:

    Auch ganz interessant:

    „Zur zukünftigen Rolle von Bernd Reisig äußerte sich am Ende der Pressekonferenz auch noch Präsident Rosenthal. “Bernd wird keine graue Emminenz im Hintergrund führen”, so Rosenthal. Daran, dass der Ex-Geschäftsführer jedoch auch nicht völlig außen vor bleiben wird, lässt der zufrieden wirkende Präsident aber auch keine Zweifel. “Dazu sind wir zu gut befreundet”.“

    http://www.block-o.de/neue-fuhrung-fordert-klarheit-von-der-politik

    Ich bin mal gespannt, wie sich das entwickelt. Ein wirklicher Neuanfang ist das jedenfalls nicht. Aber der ist ja eigentlich auch nicht nötig.

  5. OldJohn sagt:

    PERMANENTES 3+1-Modell … sehr enttäuschend!
    Ich hatte auf eine Übergangslösung gehofft, bis ein neuer starker 1. Mann gefunden wird: Mit guten Kontakten zu Wirtschaftsunternehmen im Rhein-Main-Gebiet und mit der nötigen Bestimmtheit aber auch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl bei Verhandlungen mit der Stadtpolitik. Ein Mann, der sich vermehrt um Marketingaufgaben, speziell um PR, kümmert und das Verhältnis des FSV zu Funk, Fernsehen und Print Medien auf eine neue Basis stellt!
    Und, und, …
    Auch wenn ich mich wiederhole: ENTTÄUSCHEND!

  6. Ente sagt:

    Papperlapapp. Wo soll „der neue starke Mann“ denn bitte herkommen? So einen brauchen wir auch gar nicht. Der FSV hatte und hat personell mehr als nur BR zu bieten und sollte jetzt auch langsam mal auf eigenen Füssen stehen. Das ist Alles schon sehr gut so gelöst worden.

    Und zum tausendsten mal: Wichtig ist aufm Platz. Tore und Punkte sind die beste Politik.

  7. Christian sagt:

    Pragmatisch und angesichts der anstehenden Dinge sinnvoll ist es schon daß die Leute, die mit der aktuellen Situation gut vertraut sind, ins Rennen schickt. Daß mit Münker der Eloquenteste der 3+1 Riege mit dem wichtigsten Thema Stadion betraut ist, beruhigt mich am meisten. Daß diese Konstellation auf Dauer Bestand haben wird, glaube ich nicht. Aber das ist für den Moment auch nicht so wichtig. Im nächsten Jahr stehen immens wichtige Weichenstellungen an, daher ist es schon ok wenn das Leute in die Hand nehmen, die die Probleme und Fallstricke schon kennen.

  8. Mainzer Adler FSV sagt:

    Das sehe ich auch so wie Christian. Es gibt durch diese Lösung keine Verschnaufpause für die Stadt. Die neue Geschäftsführung kann nahtlos mit der Stadt weiter verhandeln, da alle bereits in der Thematik drin stecken.
    Ich gebe Ente auch recht – wo soll ein starker Mann plötzlich her kommen? Jemand Prominentes von außen? Dafür fehlen dem Verein die Finanzmittel. Und es ist gut, dass der Verein zeigt, dass es Krisen aus dem eigenen Beritt lösen kann. Ich bin sehr zuversichtlich.

  9. Fritz sagt:

    Liebe Freunde Bernd Reisig hat sich kurzfristig entschieden zurück
    zutreten. Wo soll der neue Mann herkommen ?
    Ein guter Buchhalter zu finden dauert oftmals einige Monate. Einen GF
    für einen Profiverein findet man in einer Woche.

  10. Hermann1947 sagt:

    @Fritz, einen, irgendeinen ja, aber einen der sofort weitermachen kann, ohne Einarbeitung?
    Ich finde diese Lösung nicht schlecht, laßt sie mal ein Zeitlang in Ruhe arbeiten, ist das positiv, ist es gut, wenn nicht kann man immer noch einen Anderen suchen.
    Das heißt für uns Fans ruhiig bleiben und beobachten was passiert.

  11. Adosch sagt:

    2. Liga: Aue gegen Frankfurt abgesagt Die für Freitag angesetzte Begegnung der 2. Bundesliga zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FSV Frankfurt wird abgesagt. Aufgrund des starken Schneefalls in den vergangenen Tagen kann im Erzgebirgsstadion in Aue kein Spielbetrieb stattfinden. Eine ordnungsgemäße Durchführung der Partie wäre nicht gewährleistet. Zudem wäre aufgrund vereister Zu- und Abfahrtswege sowie der unüberdachten Zuschauerbereiche im Stadion die Sicherheit für die Besucher nicht ausreichend gewährleistet.

    Quelle: http://www.bild.de/BILD/sport/telegramm/sport-telegramm,rendertext=15089882.html

    Schade!!!

  12. Gaga sagt:

    Hoffentlich „fällt“man nicht auf einen der vielen „Schaumschläger“ herein, die jetzt schon in den Startlöchern stehen.(z.B.Berthold,Strunz,etc.)
    Das fehlerfreie Sprechen von einigen Sätzen und eine Schwarz-Blauen Seele,genügen nicht als Qualifikation für diese vakante Stelle.

    In unserem Verwaltungsbeirat sind etliche kompetente Persönlichkeiten die in der
    „Suche“mit eingebunden werden sollten.

    Vorrübergehend kann man mit der gefundenen Lösung schon „Leben“.
    .

  13. Sailor Ripley sagt:

    Mal was anderes: anbei die Pressemitteilung der Initiative „Frankfurt-tu-was“. Analog zur Aussage von Jens-Uwe Münker hgeht die Aktuion weiter, bis der dringend notwendige Umbau der Haupttribüne nicht unumstößlich feststeht. Also an alle: Weiter Unterschriften sammeln:

    Zu früh für Entwarnung

    Dezember 16, 2010

    Die Initiative Frankfurt tu was! hat die Nachricht, dass die Frankfurter Volksbank ihr Sponsoring des Stadions am Bornheimer Hang und des FSV Frankfurt fortsetzen wird, mit Freude aufgenommen. „Mit diesem Schritt zeigt die Bank, dass sie zum FSV Frankfurt und zum Stadion am Bornheimer Hang steht sowie dass beide eine Zukunft haben und verdienen. Das Engagement der Frankfurter Volksbank ist ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Sportstätte weiter sinnvoll genutzt werden kann und nicht als Bauruine enden muss“, sagt Andreas Wörner, der Sprecher der Initiative Frankfurt tu was!.

    Gleichzeitig warnt er vor übertriebenem Optimismus: „Alles hängt jetzt davon ab, ob die DFL für die kommende Saison eine Ausnahmegenehmigung für den Spielbetrieb in der 2. Fußball-Bundesliga im Frankfurter Volksbank Stadion erteilt. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Frankfurter Volksbank bei einem erzwungenen Umzug des FSV in die Commerzbank-Arena von ihrer soeben getroffenen Zusage zurücktritt. Dieses Szenario wäre der Super-Gau für den FSV Frankfurt, der dann mit Sicherheit nicht mehr konkurrenzfähig und zum Abstieg verdammt wäre. Auch die Zukunft des Stadions am Bornheimer Hang wäre dann massiv infrage gestellt und damit die Sinnhaftigkeit der bisher dort verbauten 18 Millionen Euro Steuergeld. Bis zur endgültigen Entscheidung der DFL ist also noch nichts sicher“, betont Wörner.

    Wenig überraschend kam für die Initiative Frankfurt tu was! das Abrücken des Frankfurter Sportdezernenten Markus Frank von seiner Radio hr1 gegenüber getroffenen Aussage, die Frankfurter Oberbürgermeisterin habe in Verhandlungen mit der DFL erreicht, dass der FSV Frankfurt weiter am Bornheimer Hang spielen dürfe. Wenige Tage nach dieser Erklärung sprach Frank in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung lediglich noch von „guten Gesprächen und vielversprechenden Signalen“. Die Initiative sieht die Stadt Frankfurt und insbesondere OB Roth sowie Stadtrat Frank in der Pflicht, alles in ihrer Macht stehende dafür zu tun, damit die DFL die erhoffte Zusage erteilt. Und selbstverständlich fordert Frankfurt tu was! nach wie vor die baldige Offenlegung der konkreten Umbaupläne, die den Anforderungen der DFL Rechnung zu tragen haben.

    Kritisch wertet Frankfurt tu was! die per Presseerklärung des Fraktionsvorsitzenden Helmut Heuser bekundete Haltung der Frankfurter CDU, Kunstrasenplätze für Amateur- und Jugendmannschaften bauen, den Profisport aber sich selbst zu überlassen zu wollen. „Wenn dieses Verständnis von Sportförderung sich durchsetzt, bedeutet dies das politisch gewollte Aus für jeglichen Profifußball in unserer Stadt unterhalb von Eintracht Frankfurt. Heute und auch nicht in absehbarer Zeit hat kein anderer Frankfurter Fußballverein die Möglichkeit, die WM-Arena im Stadtwald wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Allein mit eigenen Mitteln wird auch kein Verein eine kleinere, angemessene Sportstätte errichten können“, stellt der Sprecher der Initiative, Andreas Wörner, klar. „Wir bedauern es, dass die CDU versucht, den Amateur- und Breitensport gegen den Spitzensport in Stellung zu bringen. Unserer Meinung nach sind Amateur- und Profisport, Basis und Spitze, untrennbar aufeinander angewiesen und sollen ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechend auch zu ihrem Recht kommen“, so Wörner.

    Die Initiative Frankfurt tu was! schließt aus dieser verschiedentlich postulierten Haltung der CDU, dass die Christdemokraten den Umbau des Frankfurter Volksbank Stadions offenbar nur widerwillig begleiten. Die Initiative hält es sogar für denkbar, dass die Entscheidung zur europaweiten Ausschreibung des Tribünenumbaus vor allem wegen strategischer Überlegungen im Vorfeld der Kommunalwahl getroffen worden ist. „Vielleicht glaubt Stadtrat Frank, mehr Sympathien gewinnen zu können, wenn er vor der Wahl zehn neue Kunstrasenplätze einweiht anstelle einer Tribüne“, sagt Wörner. „Es sollte aber jedem Wähler klar sein, dass die CDU-Fraktion sehenden Auges die Existenz des FSV Frankfurt als Profifußballverein aufs Spiel gesetzt hat, als sie den Umbau des Bornheimer Hangs aufs nächste Jahr verschob“, sagt Wörner abschließend.

    http://www.frankfurt-tu-was.de/blog.html

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