Die wundersame Geschichte von Kevin und seinen Reisen

[inspic=248,left,fullscreen,thumb]Warum der FSV am Samstag aufsteigt? Die Sache ist ganz einfach. Und hat nichts mit Spiel- und Willensstärke oder der besten Ausgangsposition zu tun. Sondern mit Kevin. Und seinem Vater Leo. Ach ja, natürlich auch mit seiner Mutter Iris. Denn wo das Trio auftaucht, ist der Erfolg. Die Geschichte der Familie Fey aus dem Hunsrück ist verrückt, aber wahr. Auch, wenn es kaum zu glauben ist.

Kevin ist 14 Jahre alte und schwerer Fußball-Fan. Weshalb er und seine Eltern schon bei vielen,sehr vielen Spielen dabei waren. Und immer, wenn der körperbehinderte Kevin mit seinem Rolli am Spielfeldrand stand, geschah wahrlich Wundersames. Zuerst passierte es dem FSV Mainz 05. Kaum war Kevin dort regelmäßig zu Gast, schon stiegen die Mainzer in der gleichen Saison von der zweiten in die erste Bundesliga auf.

Dann schaute Kevin in der Regionalliga bei der TuS Koblenz regelmäßig vorbei. Und? Auch Koblenz schaffte den Aufstieg. Hoch ging es in die zweite Liga. Als Kevin dann Gefallen daran fand, doch mal beim SV Wehen vorbei zu schauen, spielte der nicht mehr lange in der Regionalliga. Denn, natürlich schafften auch die Wehener den Aufstieg in die zweite Liga.

Mit Kevin. Und einem Stürmer, der keinen Vertrag mehr bei den Taunussteinern erhielt: Matias Cenci. Und spätestens hier schließt sich der Kreis. Denn Cenci, der ja bekanntlich beim FSV anheuerte, forderte die Familie Fey auf, doch künftig in Bornheim vorbei zu schauen. „Das würde mich freuen“, hat der Stürmer gesagt. Und Kevin fand das gut.

Tja, und es kam, wie es kommen musste: Kevin stand am Spielfeldrand und wo steht der FSV? Oben. Und wo wird er, was wir ja alle glauben, nächste Saison stehen? Noch weiter oben, also, eine Liga höher. Womit die unheimliche Serie von Kevin, Leo und Iris fortgeschrieben würde.

Übrigens: Auch eine Liga höher wollen die Drei dem FSV treu bleiben. Obwohl die Sicht für Kevin als Rolli-Fahrer in der WM-Arena nicht so gut sein wird, wie in dem kleineren FSV-Stadion. „Aber wir halten dem FSV trotzdem die Treue“, sagt Vater Leo. Dafür gibt es für seinen Sohn nach dem letzten Regionalliga-Spieltag auch etwas ganz Besonderes: Das Trikot von Matias Cenci. Hat sich der Kevin aber auch wirklich verdient, oder?

6 Kommentare für “Die wundersame Geschichte von Kevin und seinen Reisen”

  1. 100% FSV sagt:

    ich hoffe das der kevin mit seien eltern auch in regensburg ist denn wenn ich ihn dort sehe gehe ich persönlich zu ihm und bedanke mich für die treue unterstützung und ja nur er und kein anderer hat das trikot von cenci verdient! sage nur glücksbringer kevin ich bin stolz auf dich!

  2. Bono sagt:

    Das ist ja wirklich unglaublich!!!
    Was ist wenn die Familie Fey die nächsten drei Jahre unsere Spiele besucht?
    Mir wirds ganz schön unheimlich 🙂

  3. Nobby sagt:

    Kevin, wen wir am Samstag aufsteigen sollten,
    kannst du alles trinken, auf meine kosten.

  4. SB'79 sagt:

    Habe die Familie Fey seit Ingolstadt bei jedem Heim- und Auswärtsspiel getroffen – alle drei sind sehr symphatisch und wenn sie unseren Buben dann auch noch Glück bringen um so besser! 😉

  5. Ina sagt:

    Hallo!

    Ich bin die Schwester von Kevin und freue mich auch sehr das er so ein Glücksbringer ist. Er ist wirklich total vom Fussball begeistert und erzählt mir am Telefon fast nichts anderes mehr 😉
    Er kennt wirklich alle Lieder und singt sie zu Hause immer vor (am liebsten wenn er morgens alleine im Bett liegt).

    Ich hoffe mein kleiner süßer Bruder bringt weiterhin so viel Glück und erhöht die Aufstiegschancen!!!

    LG
    Ina

  6. Annette sagt:

    Hi Ina,

    würde schon reichen, wenn der Kevin in der zweiten Liga die Chancen erhöht, drin zu bleiben 😉

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