Early Bird

Immerhin: Es gab Croissants. Schon um Viertel vor neun hatte der FSV Frankfurt an diesem Morgen zur PK geladen. Eine fast schon unchristliche Zeit, scherzte dann auch Trainer Benno Möhlmann. Was tut man nicht alles, um in der zweiten Liga zu bleiben.
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Draußen brummte nämlich schon der Motor des Mannschaftsbusses, wenig später ging es nach Marienfeld in die Residenz Klosterpforte. Den Geist von Kreuznach im Gepäck. Nur Odise Roshi, für ein Spiel gesperrt, blieb vorerst am Main. „Wir wissen, dass uns in Bielefeld keine einfache Aufgabe erwartet“, sagte Möhlmann. Vor allem die Kulisse nötigte ihm Respekt ab. Die 20 000 Zuschauer werden ordentlich „Feuer und Theater“ machen. Einen Sieg braucht der FSV Frankfurt ja bekanntlich noch aus den verbleibenden zwei Spielen, um die Klasse zu halten. Fünf Punkte sind ein angenehmes Polster, aber kein Ruhekissen. Dresden spielt gegen Kaiserslautern, da sagt der Tabellenstand weniger aus als die aktuelle Form. Ein Herzschlagfinale gegen Köln am letzten Spieltag soll in jedem Fall vermieden werden.
Und noch was ist nicht unwichtig. Um den neunten Platz im TV-Ranking zu halten, muss der FSV vor Bochum landen. Dann gibt’s am Ende dieser Saison 350 000 Euro mehr Fernsehgeld, und dank einer Nachjustierung im Regelwerk durch die DFL die gleiche Summe auch noch mal in der nächsten Runde. Macht unter dem Strich 700 000 Euro. Wenn das mal kein Ansporn ist.

47 Kommentare für “Early Bird”

  1. Tartan Army sagt:

    ward ihr heute morgen alle am Hang und pennt jetzt aus?
    Ihr überschlagt euch ja mit Kommentaren…..

  2. Platz 15 sagt:

    wer nimmt von uns Notiz ?

    was tut der Verein?

    was machen die Fans ?

    ich sehe uns nirgendwo richtig positioniert…?

    schade…

  3. micha sagt:

    #4 deswegen ist der Klassenerhalt sehr, sehr wichtig. Ein Abstieg wäre schon schlimm. Besonders wenn man bedenkt, dass die letzten 6 Jahre überspitzt formuliert quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattgefunden haben. Ein unbemerktes Fußball-Wunder im Schatten der zu über alle Maßen und zu Unrecht gehypten Eintracht.

  4. blocka sagt:

    zu 4 und 5.
    Der Bernemer Karl hatte ein interessante Liste veröffentlicht die ich hier noch mal einstelle
    wir hatten in den sechs Jahren glaub ich immer mit den kleinsten Etat. Von daher ist die Leistung der GF nicht hoch genug zu bewerten uns gerade in den letzten drei Spielzeiten vom Abstieg sicher fern zu halten. Dass dies nicht immer klappt ist nicht verwunderlich. Letztlich sind wir in der Liga weil wir bei den Trainern keine großen Flops gelandet haben und weil vor allem das Scouting immer besser wurde (wobei wir da wohl in erster Linie Stöver dankbar sein müssen).
    Und zur Frage der Notiznahme wiederhole ich mich gerne und stelle das hier zur Frage. Wie können wir uns von der Eintracht abgrenzen? Bislang nur über den Eintrittspreis und vielleicht die bessere Verkehrsanbindung. Ausser der Kohle gibt es nun mal für den unentschlossenen Fussballfan keinen Grund zum FSV zu gehen. Es sei denn man schafft es irgendwie sich abzuheben. Da würde ich nur einen ganz radikalen Weg sehen in dem man z.B. ganz offensiv einen schwul-lesbischen Fanclub etabliert. Das wäre mal ein Alleinstellungsmerkmal und vor allem mal ein Gegenpol zur Eintracht.
    Wobei eine kurze Recherche ergibt, dass die sich bei der Eintracht mit den Regenbogenadlern vor einem Jahr ein Queer-fanclub gegründet hat. Bei unseren vier Fanclubs wäre so etwas aber wohl etwas hervor gehobener.

    Nach den Fall Hitzlsperger wäre das im Profifussball auch mal ein logischer Schritt. Ihr Gewaltproblem hat die Eintracht in den letzten Spielzeiten ja etwas in den Griff gekriegt. Zu Zeiten des Randalemeisters hätte man vielleicht mit einer Zuspitzung auf den Familienverein FSV etwas in die Richtung bewegen können.

    Aber gut, dass ist nur meine graue Theorie und vermutlich werde ich für meine „Queerfantasien“ nur müde Kommentare ernten. Ein anderer Weg wäre der Versuch im grün-linken Millieu fischen zu gehen und sich Richtung St. Pauli zu bewegen. Das war ja mal der Traum von Julius Rosenthal. Blöderweise ist auch da die Eintracht schon da und hat in Person von Omid Nouripour einen Eintrachtfanclub im Bundestag gegründet.

    Cottbus hat leider wieder gezeigt wie schwach unsere Fanbasis ist. Nichtmal 4000 eigene Fans bei einem entscheidenden Spiel um den Ligaverbleib sind mehr als ernüchternd. Da waren wir in den ersten Jahren, als es immer gegen den Abstieg ging schon weiter.

  5. blocka sagt:

    Hier noch einmal die Geldtabelle
    Zur Erinnerung !
    FC Köln 15,0 Millionen Euro für Mannschaft und Trainerstab
    Fortuna 11,0
    1. FC Union Berlin ca. 11,0
    1. FC Kaiserslautern 11,0
    TSV 1860 München 9,0
    FC St. Pauli ca. 8,0
    FC Energie Cottbus 7,8
    SpVgg Greuther Fürth 7,0
    VfL Bochum 7,0
    Karlsruher SC ca. 7,0
    FC Ingolstadt 04 ca. 6,5
    FC Erzgebirge Aue 6,4
    SC Paderborn 07 6,2
    Dynamo Dresden 6,1
    VfR Aalen 6,0
    SV Sandhausen 5,5
    FSV Frankfurt 5,3
    Arminia Bielefeld 4,5

  6. BlacknBlue sagt:

    Ach Leute, was soll diese ewige Jammerei? 4000 gegen den Tabellenletzten nach einer mäßigen Saison sehe ich wieder als weiteren Fortschritt. (liegt vielleicht auch daran, dass mir die ewigen Jahre in der Oberliga vor 4-500 Fans noch traumatisiert eingebrannt sind…)

  7. Waschlapphappel sagt:

    Betr. Zuschauer wurde hier ja schon öfters drüber diskutiert. Ich für mich kann z. B. sagen, dass ich über eine Freikartenaktion „damals“ in die Waldschüssel zum FSV gekommen bin, dann ein paar mal Einzeltickets und „4 Spiele für ein Hallelujah“ (Wer sich noch daran erinnern kann), Rückrundendauerkarte und jetzt seit drei Jahren Dauerkarte… Gleiches gilt – wenn auch zeitlich etwas versetzt – für andere aus meinem Umfeld.
    Beim Thema Zuschauerzuspruch kommen mE mehrere Faktoren zusammen:
    1. Oft wenn die Hütte voll war oder Freikartenaktionen seitens des Vereins gestartet wurden, hat die Mannschaft mehr oder weniger unterirdisch gespielt (siehe exemplarisch das Sandhausenspiel)
    2. fehlendes Dach auf der Süd; ich bin der Meinung, dass unser Stadion den Ansprüchen von „Gelegenheitszuschauern“ in der heutigen Zeit nur bedingt entspricht. Eine Überdachung bei Regenwetter gehört heute einfach dazu und hätte den schönen Nebeneffekt, dass sich die Anfeuerung akustisch verbessert.
    3. Ungenutztes bzw. wenig genutztes Zuschauerpotential im Frankfurter Umland, egal ob Richtung Wetterau oder Hanau oder Aschaffenburg: Hier liegt mE die Chance, neue/weitere Zuschauer zu generieren, z. B. einfach auch durch Werbung für Heimspiele (Plakate etc.) dort. Auch unser Medienpartner FFH tut mE diesbezüglich relativ wenig, könnte jedoch gerade im Frankfurter Raum durch Vor-/Nachberichte zu den FSV-Spielen, Werbetrailer, Ticket-Gewinnspiel (z.B. im Radio zu jedem Heimspiel 2 x 2 Karten o. ä., der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt) etwas für den Zuschauerzuspruch tun. Kurzum, es muss für Außenstehende so rüberkommen, dass es etwas besonderes ist, bei einem FSV-Spiel dabei zu sein. Die Heimspielplakate gehen ja da schon seit letzter Saison in diese Richtung.

    Dass die Mannschaft sich nach dem Aufwärmen vor dem Cottbusspiel bei den Fans bedankt hat, fand ich z. B. super. Ist auch ein Punkt, der einem „neutralen“ Gelegenheitsbesucher auf der Süd, der dem FSV vielleicht grundsätzlich wohlwollend gegenübersteht, positiv auffallen kann… Und nur so kann es meiner Meinung nach gehen: Gelegenheitsbesucher (egal, ob durch Freikarten, Gewinnspiel, von DK-Besitzer „mitgeschleift“ oder spontaner Stadionkassenkauf oder oder…) etwas bieten und den Anreiz schaffen, dass der sich denkt, „Hey, war lustig, hab guten Fußball gesehen, hat mir gefallen, komme wieder…“

    Und nun zum derzeit Wichtigsten, zum Spiel am Sonntag: Ich hoffe, dass die Mannschaft an die Leistung anknüpfen kann, die sie in den letzten beiden Spielen gezeigt hat. Dann dürfte ein Punkt auf der Alm alle mal drin sein. Hoffe insoweit, dass Lautern bei seinem letzten Heimspiel noch mal Biss zeigt und gegen Dresden zumindest nicht verliert;-)

  8. micha sagt:

    „Uralter“ Artikel, aber immer noch aktuell – der FSV wird entweder belächelt oder ignoriert: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/sport/fsv-frankfurt/lokale-rivalitaet-ein-frankfurter-fall-von-ignoranz-1679522.html

  9. jobla sagt:

    1. Der Erste der aus dem FSV das zweite St. Pauli machen wollte war der Schwarze Abt!
    2. Die Zuschauerzahlen sind in dieser Saison erneut gestiegen. Wenn man die erste Saison (Freikartensaison) und die Eintrachtsaison abzieht die bisher bestbesuchte Saison.
    3. Wir grenzen uns von der Eintracht ab. Wir sind der FSV! Wir sind die Marke und diese wächst langsam aber sicher.
    4. Der Klassenerhalt ist dafür sehr wichtig.
    5. Den machen wir am Sonntag perfekt.

  10. Waschlapphappel sagt:

    #8:
    sehe ich genauso, 4000 eigene Leute nach dieser Saison, finde ich jetzt auch nicht soo schlecht… Jo, Jammern bringt nichts, Wischtisch is uff`m Platz und zwar am Sonndach!

  11. BlacknBlue sagt:

    #9
    Bin ich voll bei dir, letztendlich ist es die Mannschaft, die den Zuschauerzuwachs bringt. Wenn wir die Leistungen der letzten Saison auch dieses Jahr erbracht hätten, würden wir vermutlich schon über 7000er Schnitt liegen.
    Hat jetzt -noch- nicht sein sollen, aber grundsätzlich habe auch ich das Gefühl, das die Frankfurter Fußballfans inzwischen recht positiv an den FSV rangehen, belächeln tut uns niemand mehr, die meisten wissen durchaus zu schätzen und respektieren, was wir aus unsern Mitteln machen und sehen uns auch Alternative zum Stadion-Event-Fußball. Was uns tatsächlich fehlt ist die Ausstrahlung ins Umland, das ist alles SGE-Gebiet, und da wo es ist nicht ist, gibt es die Kickers, Darmstadt, Mainz oder die Taunussteiner, hier gibt es wirklich noch eine Menge Acker zu bearbeiten.

  12. blocka sagt:

    @jobla Wo erkennst Du eine Markenbildung. Laut Wikipedia ist eine Markenbildung dadurch gekennzeichnet, dass sie sich von Konkurrenzprodukten abhebt.
    Wir heben uns von der Konkurrenz nur durch eine Merkmal ab und dieses betone ich auch immer wieder in Diskussionen mit Eintrachtfans in meinem Großbetrieb (nebenbei bemerkt ich hab in meinem Kollegenkreis noch nicht einen FSVler getroffen, obwohl es sich um einen der größten Arbeitgeber in Frankfurter Stadtgebiet handelt). Ich nenne es mal den Aus-Scheisse-bonbon-mach-faktor. Der FSV arbeit von allen 26 Profivereinen aus Liga eins und zwei langfristig am effizientesten. Da ich Verschwendungsarien ala Hoffenheim (zeitweise), HSV (aktuell) oder auch Eintracht (Ende der 90er zu Octagonzeiten exzessiv) nicht ausstehen kann habe ich mir auch den FSV ausgesucht und honoriere mit meinem Besuche dieses effiziente Arbeiten. Auch die Eintracht hat sich in den letzten Jahren speziell im Sturm eine unsägliche Reihe von Flops erlaubt. So eine Flopserie hätte den FSV schon dreimal die Ligazugehörigkeit gekostet. Meine Argumente finden durchaus Gehör und belächelt wird der FSV auch nicht, nur scheine ich damit doch recht allein zu stehen. Was zählt für Sponsoren und potenzielle Fans ist nun mal die Begeisterungsfähigkeit und Stimmung der Massen. Und da muss man halt sehen, dass 12.000 orange gekleidete Eintrachtler in Bordeaux oder eine Massenchoreo des Eintrachtfanblocks eine äusserst normative Kraft des Faktischen ist.
    Verbreitung im Umland ist sicher sinnvoller Weg. Andererseits haben wir den den Ruf des sympathischen Stadtteilvereins was ja „Born in Bernem“ nur betont. Da wird es schwer.

  13. blocka sagt:

    edit natürlich aller 36 Profivereine

  14. Fritz sagt:

    Grundsätzlich sind die Zuschauerzahlen in den letzten Jahren gestiegen. (bereinigt um den Sonderfaktor Derby mit rund 50.000 Zuschauer)
    Es gibt natürlich noch gewaltig Luft nach oben. Was ich persönlich bedenklich finde ist das der FSV beim Spieler Budget keinen Schritt gemacht hat. Auch konnte ich nicht nachvollziehen warum man nicht die Karten für das Köln Spiel zuerst Dauerplatzkartenbesucher, Mitglieder und den Fan Clubs angeboten hat. Neue Zuschauer gewinnt man in der Regel nur über die „alten“ Zuschauer.
    Das wichtigste ist am Sonntag den Klassenerhalt zu sichern.

  15. blocka sagt:

    Sollte Leckie ne ordentliche WM spielen werden wir ihn wohl verkaufen können. Aus Ingolstadt gibt es schon mal konkretes Interesse und die würden schon mal ne Ablöse zahlen. Dass unsere GF auf ein Angebot mit ordentlicher Ablöse spekuliert kam in einem Presseartikel vor ein paar Wochen schon deutlich zum Ausdruck. Mein Tipp: 700 Riesen sind die Schmerzgrenze. Die würde Ingolstadt wohl nicht zahlen.

    „Weil Leckie mit seiner enormen Schnelligkeit aber prädestiniert wäre für das von Trainer Ralph Hasenhüttl bevorzugte Umschaltspiel, ist nicht ausgeschlossen, dass die Schanzer zur Zahlung einer stattlichen Ablöse bereit wären. Fraglich ist aber, ob Frankfurt Leckie ziehen lässt und ob nicht auch noch der eine oder andere Bundesligist sein Interesse an den torgefährlichen Offensivmann bekundet“

    http://liga-zwei.de/fc-ingolstadt-interesse-an-mathew-leckie-vom-fsv-frankfurt-wohl-schon-alles-klar-mit-benjamin-huebner/32676

  16. micha sagt:

    #13 belächelt wird der FSV sehr wohl noch – zwar nicht mehr in der Intensität wie vor ein paar Jahren, aber dennoch sorgt ein Hinweis auf die Fanzugehörigkeit bei vielen Leuten für ein belustiges Lachen. Und da kommt kein Zuspruch in Punkto Anerkennung etc.

  17. Bernemer Karl sagt:

    Falls Leckie gehen sollte hoffe ich dass man mehr Knete zieht als damals bei Mölders .

    Zu den 700 T mehr TV Geld falls Bochum hinter uns bleibt denke ich mal könnte die GF
    eine Extraprämie ausloben , wenn nicht schon gemacht. Man muss halt auch ab und
    an mal mit der Wurst nach dem Schinken werfen.

  18. blocka sagt:

    #18 das ist meiner Meinung aus meinem Arbeits- und Bekanntenkreis Vielleicht ist es im Fanmillieu, sprich in der Kneipe anders
    ‚#19 lag die Ablöse für Mölders nicht irgendwo bei 100.000 Euro Ich meine unsere Rekord liegt bei Cinaz für den wir über 200.000 Eur bekamen. Da Leckie noch bis 2016 Vertrag hat würde ich wie beschrieben jenseits von 700.000 als guten Erlös empfinden.

    Heute in der FAZ geht Stöver im Falls Wooten in die Offensive. Trainer und GF sind sich einig, dass man ihn halten will und demzufolge mit Lautern verhandeln wird. Wie schon mehrfach beschrieben wird viel davon abhängen ob noch ein Verein einsteigt. Kann ich mir nicht so recht vorstellen. Unsere Chancen sehe ich hier nicht schlecht und das hängt ja dann wiederum vielleicht auch mit möglichen Einnahmen aus einem Leckieverkauf zusammen. Wobei ein gleichwertiger Leckieersatz eben auch verdammt schwer zu realisieren ist. Wir hätten dann Epstein und Roshie für die offensive Aussenbahnen

  19. BlacknBlue sagt:

    #18
    Keine Ahnung, mit wem du deine Zeit verbringst ;)…

    in meinem Bekanntenkreis jedenfalls wird der FSV in sportlicher Sicht von niemanden mehr belächelt, inzwischen sind sogar die meisten unserer Spieler recht bekannt. Die meisten Fragen in Sachen FSV habe ich diese Saison bekommen, warum der FSV trotz der guten Einzelspieler und dem guten Trainer in der Tabelle einfach nicht auf die Füße kommt, was ja auch eher für eine gewisse Anerkennung spricht. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass vor allem Benno Möhlmanns Arbeit dazu beigetragen hat – seitdem der da ist, spricht man irgendwie anners vom FSV.

    Wenn überhaupt werden wir eher wegen der schwachen Zuschauerzahlen und dem „leicht merkwürdigen“ Fanverhalten belächelt, ist aber auch schon besser geworden, wie ich finde.

  20. Fritz sagt:

    #Micha was sollen die Leute sonst kritisieren?

  21. Tartan Army sagt:

    wieso sollten wir Leckie verkaufen? Der hat noch einen Vertrag über zwei Jahre. Wenn er nächste saison bei uns noch mal so einen Fortshritt macht wie diese, dann kriegen wir das Doppelte.

  22. Brillo Helmstein sagt:

    Ich hatte es mir nach dem Aufstieg 2008 deutlich einfacher vorgestellt, das Interesse eines breiteren Publikums zu wecken. Aber der FSV war halt fast 30 Jahre weg von der großen Fußballbühne. Wie ich irgendwo gelesen habe, entscheidet man sich für seinen „Herzblutverein“ meistens als Kind im Alter von etwa 8 Jahren. Und in dieser Altersklasse hatten wir zu Zeiten der Oberliga Hessen wenige Zuschauer im Stadion. Diese Lücke zu schließen, dauert seine Zeit.
    Da das Köln Spiel ausverkauft ist, haben in dieser Saison immerhin rund 106.000 Zuschauer den Weg an den Hang gefunden. Der Trend zeigt nach oben und das ist O.K.
    Unsere Hauptprobleme sind ja oft genug diskutiert worden: Wir besitzen wahrscheinlich das unkomfortabelste Stadion der Liga und in den Medien kommen wir entweder nicht vor oder der FSV wird als langweilig gebrandmarkt.
    Daneben „verkaufen“ wir leider die gleiche „Story“ wie unsere Nachbar AG. Die stellen ihre Geldverbrennungs AG als eigentlich chancenlosen Underdog dar, der sich ganz toll schlägt. Ich erinnere an Oktagon-Millionen, Bankbeteiligungen, Landesbank Bürgschaften ……….. Warum denen diese Geschichte immer noch abgenommen und nicht als Unfähigkeit enttarnt wird, ist mir seit Jahren ein Rätsel.
    Wichtig für uns ist drin zu bleiben in der 2. Liga und im 7. Jahr mit ruhiger Hand Stein für Stein an unserem Haus „FSV“ zu bauen.
    Morgen in Bielefeld müssen wir den Deckel drauf machen. Nach der vom Bernemer Karl eingestellten Geldtabelle hätten wir dann die Erwartungen um mindestens 2 Plätze übertroffen. Das wird schwer genug auf der Alm, aber nach den Leistungen der letzten beiden Spiele glaube ich an unsere Mannschaft. Und am Ende gilt: Der Klassenerhalt ist die Meisterschaft des kleinen Mannes.

  23. MKK sagt:

    Wir sollten realistisch sein. Die Jahre vor d. Aufstieg in die 2. Liga hat niemand in Frankfurt auf uns gewartet. Das betrifft die Masse der fussballinteressierten Öffentlichkeit, die Medien, die Stadt Frankfurt und die potenziellen Sponsoren. Gemessen daran haben wir uns die vergangenen 6 Jahre eigentlich hervorragend gehalten. Natürlich sind die Besucherzahlen bescheiden. Aber regelmäßiger Existenzkampf in der 2. Liga ist halt nur bedingt sexy und spricht die wenigsten Leute an. Als FSV Fan benoetigt man viel Rueckgrat. Daher wird auch in den kommenden Jahren der Zuschauerzuspruch nur langsam wachsen. Aber ich kann mich noch gut an die trostlosen Zeiten in der Oberliga erinnern. Gemessen daran ist heute alles bestens.

  24. Bernemer Karl sagt:

    Aufstehen !

    Matchday , heute gilt es . Fetzen werden fliegen aber wir Bernemer werden siegen .

  25. Platz 15 sagt:

    wieder mal ein wichtiger Tag für unseren Verein – hoffentlich macht er das Beste daraus !!!!!!

  26. claus sagt:

    Lieber Bernemer Karl, wir freuen uns wieder
    über Deine fundierten Beiträge. Sie zeigen, dass Du wieder gesund bist.

  27. claus sagt:

    Ich bin total nervös und angespannt. Müssten wir dies wieder so spannend machen?

  28. kluchscheisser sagt:

    2:0 für Lautern und die letzte halbe Stunde nur noch zehn senffarbene – der sekt kann wohl kaltgestellt werden!

  29. kluchscheisser sagt:

    klassenerhalt – danke ans team!!!!

  30. claus sagt:

    Wir haben es geschafft. Leider verlieren wir wichtige Spieler

  31. kluchscheisser sagt:

    danke auch an mo, dass er den sack heute zu gemacht hat!

  32. OldJohn sagt:

    Koan Geist von Marienfeld, koan Geist von Kreuznach!
    Egal, nächstes Jahr erneut in Liga zwei … das zählt und sonst nichts!

  33. BlacknBlue sagt:

    Hauptsache es geht weiter in Liga 2, die erste Halbzeit war richtig gut, warum aber in HZ2 so wenig Entlastung nach vorne kam erschließt sich mir nicht so ganz, spätestens nach dem 0:2 der Dresdner und der damit verbundenen sicheren Rettung hätten wir auch mal ein bißchen mehr offensiv tun können, so toll war Bielefeld nun wirklich nicht.
    Dennoch haben wir wieder eine gute Abwehrleistung gezeigt, da haben sich momentan die richtigen gefunden, auch Teixeira hat sich wieder gefangen und lieferte eine gelungene Vorstellung.

  34. MKK sagt:

    Die Erfolgsgeschichte des FSV geht weiter. Bin einfach nur glücklich und stolz. Niemand konnte heute mehr als Krampf und Kampf erwarten.

  35. kluchscheisser sagt:

    … ob Costa R. wohl nächste saison noch die pälzer trainieren wird?! (egal – hauptsach, de Benno macht kei dummheite …)

  36. Stefan1966 sagt:

    @ kluchscheisser # 40

    Als Lauterer hoffe ich, dass er es nicht tun wird…..
    Dachte immer, dass es nicht schlechter geht als unter Franco Foda, aber unter Coach Kosta ging es weiter abwärts.
    Heute bin ich einfach nur froh, dass der FSV den Klassenerhalt geschafft hat und in die 7. 2. Liga-Saison geht.

  37. Platz 15 sagt:

    für mich hört es sich so an , als ist 2014/15 Benno Möhlmanns letzte Saison am Hang .

    Er sieht keine Perspektive ….

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?jmpage=1&rubrik=55633&mediakey=fs/heimspiel/2014_05/140504193718_moehli2_29485&type=v&jm=1&key=standard_document_51640777

  38. micha sagt:

    Ich glaube Benno Möhlmann kommt es auch in erster Linie auf den Willen an, und da hat sich die Mannschaft über die Saison gesehen nicht mit Ruhm bekleckert. Ich kanns verstehen, wenn er nicht über das Jahr 2014/15 hinausdenkt – was überaus Schade wäre. Nächstes Saison muss die Mannschaft nicht nur um den Klassenerhalt, sondern auch um den Trainer kämpfen und das vom ersten Spiel an. So ein Schlendrian die Liga vorzeitig habzuhaken, dass hat den Trainer sehr nachdenklich gemacht. Da stehen vielleicht keine Typen auf dem Platz, die um jeden Preis jedes Spiel gewinnen wollen.

    Mal schauen wie das Köln-Spiel ausgeht und den Trainer vielleicht versöhnlicher stimmt, damit er mit positiven Gedanken in die Sommerpause geht.

  39. kluchscheisser sagt:

    #42:
    einerseits kann ich Bennos leichten frust verstehen, andererseits sind die verflixten fünf niederlagen doch mit dem heutigen spieltag abgehakt – und fehler hat m.m.n. grundsätzlich immer das gesamte team zu verantworten.
    der gf wünsche ich ein „glückliches händchen“ bei den nötigen neuverpflichtungen und wir sollten uns auf eine hochkarätige zweitligasaison 14/15 freuen, in der unsere „schaufenstermannschaft“ sicher am ende wiederum ihre besten akteure verlieren könnte. (aber besser, durch gute leistungen beeindrucken, als voreilig den kopf in den sand stecken!)
    die underdog-rolle kann der sportverein nun mal besser, als die des geheimfavoriten.
    (und mit den limonadenpanschern und scheich-gepamperten können wir normalerweise nicht mithalten.)
    paderborn hat allerdings gezeigt, dass mit selbstvertrauen und cleverness im fußball immer was geht … das sollte auch uns für kommende saison mut machen!

  40. micha sagt:

    #7 Wenn man bezüglich der Geldtabelle auch noch die Punkte berücksichtigt, dann wären wir nach Paderborn, Greuther Fürth, Sandhausen und Aalen 5. in der Kategorie Budget pro Punkt (139.473€).

    Aber das ist eine Statistik, die wohl keinen mehr interessiert.

  41. Tartan Army sagt:

    Ein halbwegs verwöhnliches (Fast)Ende einer verkorksten Saison. Irgendwie scheinen wir den 4. Platz der letzten Saison nicht verdaut zu haben. Dazu der schwächelnde Käptn, ein Patrick Klandt, der auch nicht ganz an die vorangegangenen Leistungen anknüpfen konnte und Görlitz mit weniger Durchschlagskraft. Teixeira haben wir ausgiebig thematisiert, es geht ja eigentlich, aber….Yelen hat uns natürlich gefehlt, da habe ich noch ein Fünkchen Hoffnung, aber wenn nicht, dann muss es auch ohne gehen. Ouali und Epstein haben eingeschlagen, Kauko kommt langsam, Ziereis und Pagenburg waren Flops, Djengoui ist eine Wundertüte. Ruuka hat sich nicht durchsetzten können und heute eine 20 minütige Abschiedsshow geboten, Wooten mit überraschend wenig Einsatzzeiten (aber vielleicht sind wir auch durch Micanski verwöhnt gewesen), Toski auch kaum auf dem Platz, unsere Wintepausen- und Leihspieler haben nicht gerade eingeschlagen. Kruzska kann ich irgendwie nicht beurteilen.
    Und dann natürlich noch die Kapplani Suspendierung. Ohne die Heimniederlage gegen den damals Letzten, Bielefeld, sähe auch einiges besser aus. da haben wir es uns auch richtig selbst vermasselt.
    Gut war wir eigentlich nur, wenn es Spitz auf Knopf ging und (bis auf die 5 Niederlagen in Folge) wenn wir die Punkte dringend brauchten. Im Endeffekt hat das 3:2 gegen Dresden den Ausschlag gegeben.

  42. Bernemer Karl sagt:

    Sehr , sehr sparsamer Kick gegen eine absolute Gurkentruppe . Da muss mehr rumkommenn , egal wie man es sieht , vor allen Dingen nachdem gewusst wurde wie
    es in Lautern steht .

    Dass Benno sauer ist verstehe ich zwar , aber er hat sicher auch daran einen nicht
    unerheblichen Anteil .

    Aber was soll es , vorwärts schauen , gegen Kön einen Sieg und die 700 T mitnehmen
    und danach besser verpflichten als diese Saison , es wird schon . Auch wenn der Klassenerhalt noch schwerer werden sollte.

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