Eintracht weiter am Hang, FSV bindet Geschäftsführung

Die U23 der Frankfurter Eintracht spielt weiterhin am Hang. Der DFB stimmte heute einer dreifachen Nutzung der Spielstätte bis zum Ende dieser Saison zu.

„Wir gehen davon aus, dass mit dem FSV organisatorisch weiterhin alles problemlos verläuft“, so Klaus Lötzbeier, Vizepräsident von Eintracht Frankfurt und Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG.

Stadtrat Markus Frank dankte beiden Vereinen für ihr Engagement, die zusätzlichen Beeinträchtigungen, die durch den Spielbetrieb entstanden sind, durch einen erhöhten Pflegeaufwand des Rasens zu kompensieren. „Wir haben gerne geholfen, damit ein für den Ligabetrieb geeignetes Spielfeld zur Verfügung steht“, betonte Jens-Uwe Münker, Geschäftsführer Organisation des FSV Frankfurt. Der Zweitligist hatte für diesen Zweck zusätzliches Personal für die Rasenpflege eingestellt. „Wir begrüßen es, dass für den Spielbetrieb der Rückrunde diese vernünftige Lösung gefunden wurde und werden auch weiterhin mit ganzer Kraft für eine gut bespielbare Rasenfläche sorgen“, so Münker weiter.
Grundlage für diese Ausnahmeentscheidung ist die Absicht, das Stadion am Riederwald zu einer regionalligatauglichen Spielstätte umzubauen.

Was sagt Ihr dazu?

Zudem: Der FSV bindet seine neue Geschäftsführung langfristig.
Die neuen Geschäftsführer des FSV Frankfurt, Clemens Krüger (Finanzen), Jens-Uwe Münker (Organisation) und Uwe Stöver (Sport) haben am Dienstag langfristige Verträge für die Tätigkeit bei der FSV Frankfurt 1899 Fußball GmbH unterschrieben. Krüger und Münker haben ihre Tätigkeit bis 30.06.2014, Stöver bis zum 31.12.3013 fixiert.

Präsident Julius Rosenthal, der als Präsident den Verein als Gesellschafter der GmbH vertritt, begrüßte die Unterzeichnung der Verträge: „Jetzt wurde diese für den FSV Frankfurt optimale Konstellation der drei Geschäftsführer vertraglich fixiert, die seit zwei Monaten als Anführer den Weg des FSV Frankfurt weitergehen. Diese langfristigen Verträge verdeutlichen die Kontinuität, die der FSV Frankfurt mit seiner erfolgreichen Arbeit an den Tag legt.“

21 Kommentare für “Eintracht weiter am Hang, FSV bindet Geschäftsführung”

  1. Anschließend an meine letzte Antwort im vorigen Blogeintrag poste ich sie hier nun auch noch mal. Ich finde, dass dieses Blog nicht unbedingt nur informieren soll. Wir können es auch gerne so machen, dass ihr mir mal eure Gedanken schickt und ich sie als neuen Thread (und Diskusssionsgrundlagen) veröffentliche…
    i [dot] durstewitz [at] fr-online [dot] de

  2. Rotbart sagt:

    @ Ingo
    Du fragst nach unserer Meinung? Ich antworte darauf mit einer Gegenfrage:

    Was ist denn aus den großspurigen Ankündigungen des Frankfurter Inkompetenzbeauftragten bzgl. der Aufwertung des Riederwaldstadions geworden? Rechtliche bedenken?

  3. Da ich kein Vertreter von Eintracht Frankfurt bin, kann ich die Antwort nicht geben.

  4. Sven_ sagt:

    Dem Rasen hat die Dreifachnutzung nicht viel ausgemacht. Ich habe den Eindruck, der Hang ist wesentlich besser durch den Winter gekommen als die meisten Erst- und Zweitligaplätze. Vor allem im Norden und Osten des Landes sieht es meist böse aus, trotz Einfachnutzung!
    Der Riederwald sieht in der Tat schlimm aus, ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie diese Kiste kurzfristig regionalligatauglich bekommen.
    Wie war das noch? „Tradition kann man nicht verkaufen!“ Nö – aber verkommen lassen.

  5. Jupp sagt:

    Das Stövers Vertrag gleich um Tausend Jahre verlängert wurde finde ich schon etwas übertrieben ….

  6. Michael sagt:

    Was die Verträge unserer Manager angeht ,finde ich die Laufzeiten völlig okay.
    Zumal ja alle einen „Guten Job“ machen.
    C.Krüger ja schon seit vielen Jahren !
    Danke dafür !
    Was die U23 der Eintracht angeht,so ist es wohl eine Gute Lösung das sie am Hang spielen kann.
    Aber eines will mir nicht in den Kopf.
    Wie kann es sein das ein Verein aus der Ersten Liga,der einen Etat von um die 50 Milionen hat.
    Gerade ein neues Sportzentrum gebaut hat.
    Der auf jede Menge Sponsoren hoffen kann.
    Kein Stadion für seine U23 hat ?
    Ich bin keiner der die Eintracht Hasst !!
    Aber es kann nicht sein der ein Verein im laufe der Jahre so viele Milionen in den Sand setzt,“ohne Erfolg“
    Und dann darauf angewiesen ist das der “ Viel kleiner Nachbarverein “ in die Bresche springt.
    Ich hoffe die Verantwortlichen der Eintracht können diese Hilfe „Richtig Einschätzen“

  7. wolfsangel sagt:

    @Michael

    Du verkennst völlig die Tatsachen, dass das Stadion Am Bornheiner Hang der Stadt und nicht dem FSV gehört. Die Verantwortlichen der Stadt Frankfurt haben ein Stadion gebaut bzw. umgebaut (wenn auch noch nicht ganz fertig) in dem jeder Frankfurter Verein spielen kann, auch die Eintracht !!!

  8. Michael sagt:

    @Wolfsangel: Mir ist bekannt das der Hang der Stadt gehört !
    Bleibt die Tatsache das die Eintracht einen riesen Etat hat aber im „eigenen Haus“ keine Platz für seine U23!
    Und wenn ich nicht falsch, liege hat der Fsv noch einen Vertrag der im das Hausrecht zugesteht.
    Ist aber auch egal !
    Ich finde es Peinlich wenn ein Verein so viel Geld über viele Jahre in den Sand setzt,und dann auf Hilfe angewiesen ist,sei es von der Stadt oder eben vom Fsv.

  9. Tartan Army sagt:

    Die SGE ist seit 15 Jahren nur noch peinlich. Hatte sie doch schon 2002 oder 03 als einer der ersten Bundesligisten eine Schlagzeile im Handelsblatt: „Bundesligaverein verbrennt Geld wie Internetunternehmen“…..

  10. BlacknBlue sagt:

    “Bundesligaverein verbrennt Geld wie Internetunternehmen”

    Tartan, ist ja auch nicht schwer, wenn im Notfall die Landesregierung mit dem Scheck wedelt.

  11. Christian sagt:

    Es wär doch Blödsinn in 500 m Entfernung nochmal ein RL-„taugliches“ Stadion hinzustellen. Die kleinen Bayern kicken ja auch an der Grünwalder Straße obwohl sie genug Kohle hätten denen ein eigenes Stadion hinzustellen. Der DFB hätte hier mal über seinen Schatten springen und die unkritischen Spiele am Riederwald zulassen sollen. Bei Spielen gegen Fürth II usw. braucht´s selbst für die SGE keine Blocktrennung, Medienplätze usw., da genügt ein stinknormaler Sportplatz.

  12. Jupp sagt:

    Was die Stadionnutzung betrifft, so ist dies doch wohl nur eine Übergangslösung. Wenn ich das richtig verstanden habe, so soll der Riederwald doch zu einer „regionalligatauglichen Spielstätte“ umgebaut werden. Das dies nicht so schnell gehen kann dürfte jedem klar sein. Ich gehe davon aus, dass die U23 der Eintracht auch in Zukunft ihre „Risikospiele“ am Hang austragen wird, warum auch nicht. Wobei sich dies nach einem möglichen Aufstieg der Südniedersachsen bzw. 98er auch reduziert.
    Aber wie schon „Christian“ richtig anmerkte, der DFB soll mal von seinen Vorgaben etwas abrücken, oder will man die kleinen Vereine nach und nach kaputt machen? Dann brauchen wir Zukunft keine Regionalliga mehr.

    Was die Vertragsverlängerungen betrifft, so finde ich die Entscheidungen schon richtig. Interessieren würde mich aber, wie sieht es mit der Vertragsverlängerung von Boysen und den Spielern aus, bei denen die Verträge am Saisonende auslaufen.

  13. Michael sagt:

    Ich würde doch gerne Wissen was ein Verein wie der FSV,der ja in den vielen Jahren gelernt hat,mit einem sehr kleinem Etat „Erfolg“ zu haben.
    Mit einem 50 Millionen Etat anfangen würde.
    Eben wegen unserem kleinen Etat kann man den Erfolg den wir zur Zeit haben garnicht hoch genug bewerten.

  14. Bernemer Karl sagt:

    War doch zu erwarten , alles ist mehr oder weniger verschuldet gerade die Kommunen
    und die Vereine sowieso. Die DFL und der DFB müssen gezwungenermaßen von ihrem
    hohen Ross absteigen .

    Zum sportlichen , der KSC wird wohl mit Mann und Maus verteidigen.
    Wir werden wohl Geduld brauchen.

    Karlsruhe ist schwer getroffen, weswegen Rapolder sich bereits Gedanken über Umstellungen zum nächsten Spiel macht. „Wir brauchen Alternativen im hinteren Bereich“. Zu dieser Suche nach Alternativen könnte indes auch eine Umstellung des Systems zählen. Denkbar sind drei zentrale Verteidiger, um die Fallhöhe zu minimieren.

    ( Aus dem Kicker )

  15. Gaga sagt:

    Karlsruhe und Ingolstadt sind die spielstärksten Mannschaften die “ da hinten herum Turnen“.
    Rapolder kann der Presse sagen was er will,die können gar nichts anderes als nach vorne zu spielen.In der Offensive haben sie ihre Qualitäten und werden alles andere als mit Mann und Maus verteidigen.

    Wir werden gewinnen weil wir eine komplettere Mannschaft,mit einer besseren Qualität, haben.

    (Wer kann sich an das Tor vom Hammel noch erinnern?????)

  16. Fritz sagt:

    Grundsätzlich ist zu begrüßen, wenn der Bornheimer Hang mehrfach genutzt wird.
    Warum sollten die Städte noch mehr Sportstätten bauen. Für mich sind die Anforderungen an RL Stadion nicht nachvollziehbare. Auch kann ich das Wort „Risikospiel“ nicht mehr hören. Vielleicht sollte der DFB Risikovereine vom
    Spielbetrieb ausschliessen. Es kann nicht sein das bei einem RL Spiel 100 Beamte
    die Sicherheit der friedlichen Zuschauer gewährleisten.
    Wie soll man solch einen Polizeieinsatz rechtfertigen ?

  17. wolfsangel sagt:

    @Gaga

    Das Tor von Hammel muß ja noch zu Oberliga Süd-Zeiten gewesen sein. Kann mich noch gut an ihn erinnern (nicht aber an das Tor). Er kam seinerzeit vom Freiburger FC zu uns. Wenn ich mich recht erinnere spielte er Verteidiger.

  18. Nobby sagt:

    Hsv – St.Pauli 0 : 1

    St.Pauli ist jetzt vor der SGE.

  19. Bernemer Karl sagt:

    Sucht halt selbst im Internet . Heute in der FNP.

    Kampf um HJB und Gjasula , neue Angebote liegen vor.

    C. Müller , Gledson und Cidimar haben noch kein neues Angebot.

    Wir sind , wie sonst noch halb Fußballdeutschland , an Benjamin Förster
    von Chemnitz dran 18 Spiele = 18 Tore. Vielleicht wird es ja etwas.

    Kann nicht mehr verlinken , hier ist scheinbar eine Sperre drin.

  20. Christian sagt:

    Karl das hatte ich auch schon öfter, manchmal geht´s mit dem Verlinken einfach nicht….

    Naja die wichtigste Personalie ist erst mal der Trainer, bevor der nicht feststeht, braucht man mit Spielern wie Müller, Gledson usw nicht groß zu verhandeln. Das ist genau die richtige Vorgehensweise. Fände es sehr schade wenn es mit Boysen nicht klappt, hatte eigentlich fest mit gerechnet, mich würde schon mal interessieren woran es noch „hängt“. Daß er (nur) wegen ein paar Dollars mehr oder weniger pokert kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Kommentarfunktion geschlossen.