Erste Heimniederlage in diesem Jahr

Der FSV Frankfurt hat am Sonntag erstmals in diesem Kalenderjahr eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den TSV 1860 München unterlagen die Bornheimer mit 0:1 (0:1). Es war letztlich eine unglückliche Niederlage.
Am Ende war es Alexander Huber, der Außenverteidiger, der die letzte Chance vergab, kurz vor Schluss schoss er den Ball ans Außennetz statt ins Tor. Es wäre das 1:1 gewesen, ein Remis wäre für den FSV das mindeste gewesen, was er verdient gehabt hätte. So aber blieb es beim 0:1 – trotz Ballbesitzquote von 57 Prozent, trotz 54 Prozent gewonnener Zweikämpfe, trotz 25:8 Torschüsse und trotz 41:8 Flanken. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, sagte Manuel Konrad. „Aber haben unsere Chancen nicht genutzt.“
Benjamin Lauth machte somit in der 36. Minute das Tor des Tages. Für die Löwen rettete auch Torwart Gabor Kiraly den Sieg, besonders spektakulär rettete er gegen John Verhoek kurz bvor der Pause. Trainer Benno Möhlmann sagte, die Mannschaft tue ihm leid, weil sie sich nicht belohnt habe. Nur eine positive Nachricht gab es für ihn: Dass der Heimnimbus endlich der Vergangenheit angehört. „Dieses Gelaber konnte ich nicht mehr hören.“

51 Kommentare für “Erste Heimniederlage in diesem Jahr”

  1. BlacknBlue sagt:

    Warum genau haben die Löwen das jetzt gewonnen?

    Ok, sollte heute nicht sein, ich finde es war eigentlich nicht schlecht von uns, vielleicht insgesamt zu oft durch die Mitte versucht zu Chancen zu kommen, zu viele Ungenauigkeiten und sicher auch einiges Pech dabei.
    Naja, wir hatten in anderen Spiel auch manchmal ziemliches Glück, heute eben mal nicht. Gleicht sich eben alles irgendwie aus, in Dresden ist durchaus wieder ein Dreier möglich.
    Ich finde Teixeira hat sich mal eine Denkpause verdient, da kommt auf seiner Seite nach vorne selten was brauchbares und nach hinten läuft er oft hinterher. Da würde ich gerne mal den Anthony Jung sehen. Auch Heitmeier fiel heute deutlich ab, er kann überhaupt nicht an letzte Saison anknüpfen, leider.

    Am meisten freue ich mich heute über die Siege unserer A19 und A17 über die Eintracht. Das ist wirklich unglaublich wie der FSV im Jugendbereich zur großen Eintracht aufgeschlossen hat. Und das ist für die Zukunft unglaublich wichtig für unsern kleinen Verein.

  2. OldJohn sagt:

    @1 BlacknBlue

    Thumbs Up!

  3. RoedelheimerBub sagt:

    Glaube wir haben nur aufgeschlossen mit unsere U19 weil wir eine guten Jahrgang haben. Konstant im Jugendbereich erfolgreich zu sein können nur wenige Vereine wie der VfB, Bayern und eben die Sportfreunde aus dem Riederwald.

    Wäre schön wenn es bleiben würde aber da glaube ich nicht dran.

  4. BlacknBlue sagt:

    #3

    Hatte ich im Stadion vorhin richtig gesehen, dass die U17 5:0 gegen die SGE gewonnen hat? Das ist doch eine richtige Klatsche für die SGE. Dazu ja auch noch der Sieg der U23 neulich, das kann ja nicht alles Zufall sein?

  5. OFFSV sagt:

    Wir hätten noch Stunden spielen können und wohl das Tor nicht getroffen! Und wenn doch, hätte es der sehr schlechte Schiedsrichter sicher abgepfiffen.

  6. dirdybirdy sagt:

    Als der FSV die Punkte dringend brauchte hat er die 60er geschlagen. 3x hintereinander am Hang.
    Heute benötigten die Münchner die Punkte dringender angesichts ihrer kleinen Krise.
    Damit hat der FSV Maurer vorerst den Job gerettet.
    Die Löwen waren nicht besser als die Bornheimer, hatten aber das Glück auf ihrer Seite.

    U19: DEUTSCHER MEISTER WIRD NUR DER FSV!

  7. Chris_Ffm sagt:

    @#4 BlacknBlue: das sollte man nicht überbewerten, unsere U17 hat letzten sonntag gegen die U16 von der SGE 5:0 gewonnen.

    deren U16 ist viel weiter als unsere U17, die spielen in derselben liga: http://ergebnisdienst.fussball.de/tabelle/bj-hessenliga/hessen/b-junioren-hessenligen/b-junioren/spieljahr1213/hessen/M34S1213W340073Atabelle

  8. wolfsangel sagt:

    Ich hatte es ja schon gesagt, dass 60 zu einem ungünstigen Zeitpunkt bei uns aufkreuzt. Leider war es so ! Schade, aber diesmal war einfach zu wenig Bewegung im Spiel. Die Pässe kamen kaum an. Yelen als Taktgeber fehlt an allen Ecken und Enden. Dadurch hängen die beiden Stürmer mehr oder weniger in der Luft. Allerdings muß man auch sagen, dass sowohl Kapllani als auch Verhoek weit von ihrer Anfangsform entfernt sind, als dass sie Gefahr für das gegnerische Tor darstellen. Verhoek mußte kurz nach der Führung unbedingt den Ausgleich machen. Stattdessen knallt er den Ball Kiraly an die Nase.
    Na ja Mund abbutze ! Weiter geht es in Dresden…

  9. Fritz sagt:

    Schade… Es wurde leider eine große Chance vergeben sich im oberen Drittel der Tabelle
    festzusetzen. Grundsätzlich hat der FSV ein Problem nach einem Rückstand das Spiel
    nochmals zu drehen.

    Auch die Zuschauerkulisse mit 5.200 Zuschauer war trotz guter Leistung in den letzten
    Wochen schwach.

    #RoedlheimerBub auch wenn die U19 im nächsten Jahr etwas schwächer spielt.
    Man muss auf jeden Fall festhalten das die U19 vor einigen Jahren Lichtjahre von
    Bayern,VFB oder der Eintracht entfernt war.

  10. jobla sagt:

    Ich sehe es ähnlich wie Kommentator 8. Die Löwen kamen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Auch die Spielweise der Löwen mit der angekündigten Devensive hat uns meines Erachtens überhaupt nicht behagt. Die Mannschaft hat auf dem schlechten Geläuf enorm gerackert aber oft sehr ideenlos agiert. Oft wurden die Bälle nur hoch vorne rein geflankt. Die Löwen Verteidiger hatten damit leichtes Spiel. Das der Löwen Torwart gut ist wissen wir ja auch nicht erst seit gestern. Er ist einer der Besten in der 2. Liga.
    Aus meiner Sicht hätte gestern eine vorzeitige Umstellung des gescheiterten Versuchs unseren Spieler Görlitz als verkappten Spielmacher einzusetzen, gut getan. Wieder auf die rechte Seite wo er hingehört. Nach der Halbzeit hätte man des weiteren Leckie sofort bringen sollen und Verhoeck raus nehmen sollen. Der ist gestern nur rumgerutscht.
    Kein Standard war gefährlich. Keine Flanke war wirklich gefährlich. Auf dem nassen Boden keinerlei Fernschüsse. Die Schussversuche von Stark und Kapllani eine reine Katastrophe. Positiv bleibt, dass wir den Vorsprung auf die Abstiegsränge gleichgehalten haben (12 Punkte). Allerdings haben wir es versäumt ihn nochmals zu vergrößern.
    In Dresden gibt es ein Kampfspiel um jeden Meter. Die Ausschnitte von deren Spiel in Cottbus haben das bereits angekündigt. Das wird viel, viel schwerer wie das gestrige Spiel.

  11. jobla sagt:

    Die Jugendarbeit des FSV verdient eine hohe Anerkennung. In einem Zeitungsbericht (FAZ) hat sogar unser Nachbar die Jugendarbeit des FSV schon vor einiger Zeit gewürdigt. Dies ist umso höher zu bewerten, da doch nur bescheidene Mittel zur Verfügung stehen.
    Der Einsatz der Eltern, der Trainerteams und der Mitarbeiter des Vereins und der GmbH ist enorm.
    Auch die Fussballschule des FSV genießt über den Raum Frankfurt a.M. hinaus einen sehr guten Ruf und ist immer ausverkauft.

  12. MKK sagt:

    #8 und 10:

    Aber wann wäre denn der richtige Zeitpunkt gewesen? Nach 8 Spieltagen war 60 ungeschlagen Tabellendritter. In der Phase wäre ich auch nicht gerne auf diese Mannschaft getroffen. Im Grunde sind wir gestern auf eine Mannschaft aus München gestoßen, die sicher nicht vor Selbstvertrauen gestrotz hat. Das hat vom Termin schon gepasst.

    Abgesehen vom Ergebnis sehe ich die gestrige Partie nicht negativ. Wir hatten die Gäste und die Begegnung stets im Griff. Das ist gegen eine Mannschaft wie 1860 keine Selbstverständlichkeit. Das wir selbst in der 2. Hz. kaum gefährliche Konter zugelassen haben, war Defensiv gesehen schon ein Erfolg. Auch wirkt das Team immer organisiert und diszipliniert. Das war schon alles in Ordnung! Nur der Abschluss wollte uns am Sonntag nicht gelingen. Aber solche Tage gibt es nun einmal.
    Allerdings hätte ich mir die Einwechslung von Roshi und Leckie auch deutlich früher gewünscht. Besonders Leckie hat in der letzten Viertelstunde noch zwei richtig starke Szenen gehabt.
    Jetzt müssen wir halt in Dresden punkten. Aber vielleicht entlassen die noch vor d. Freitag Herrn Loose. Dann wäre der Termin am Freitag vielleicht auch ein unglücklicher Zeitpunkt. 😉

  13. jobla sagt:

    12
    Starke Löwen wären mir wie auch in der Vergangenheit wesentlich lieber gewesen, da die Löwen dann wesentlich offensiver agieren. Darüber hinaus kommt dann auch deren Arroganz zum tragen. Das war gestern leider nicht der Fall. Wir sind in den letzten Jahren damit wesentlich besser zurecht gekommen. Gestern haben die Löwen eher mit eingezogenem Schwanz gespielt.
    Eine Mannschaft / Trainer die mit dem Rücken zur Wand steht ist immer gefährlich und deshalb unangenehm zu spielen.

  14. MKK sagt:

    Will das Thema hier nicht vertiefen aber die Löwen hatten gestern nun wirklich wenig Selbstvertrauen. Die haben sich fast nur auf die Defensive beschränkt. Wir hätten unsere wenigen Chancen nutzen müssen und alles wäre fein gewesen. 1860 hätten wir gestern mit „Normal-Glück“ geschlagen.

    Und was die „Rücken zur Wand“-These betrifft, so stehen Dresden, Bochum, Regensburg etc. schon einige Zeit mit d. Rücken zur Wand und reißen dennoch nichts. Eine Negativserie hat meiner Meinung nach noch niemand stärker gemacht.

  15. Bernemer Karl sagt:

    Aus weiter Ferne , bin enttäuscht , wie immer wenn es gilt wird versagt .
    Wir wären lange vorne drin geblieben.

  16. BlacknBlue sagt:

    Hey Karl, versagt haben unsere Jungs gestern bestimmt nicht, dass war halt ein Spiel was mal vorkommt, wir haben sehr anständig nach vorne gespielt, und genug Chancen gehabt, es sollte eben nicht sein mit einem Punkt, von der Leistung her wäre auch durchaus ein Sieg möglich gewesen. Und nicht zu vergessen, es waren die 60er Löwen, die haben ganz andere Zielsetzungen als wir, trotzdem waren wir schon die besseren, und wir haben keinen „Scheich“ im Rücken 😉

  17. jobla sagt:

    3 Löwen Spieler in der „Elf des Tages“. Das ist wohl ein schlechter Witz!

  18. MKK sagt:

    #15 + 16

    Bin auch enttäuscht aber versagt hat die Mannschaft mit Sicherheit nicht. Sehe ich wie BlacknBlue. Die Löwen haben nun wirklich einen anderen Etat und entsprechend auch eine ambitioniertere Saisonzielsetzung als wir.
    Ab sofort Dresden fest im Blick!!!!

  19. Fritz sagt:

    In der letzten Zeit kann ich mir den Eindruck nicht erwehren das die Mannschaft
    bei wegweisenden Spielen mit dem Druck nicht zurechtkommt. Bei einem Sieg hätte
    sich der FSV in der Spitzengruppe festgesetzt. (ohne Scheich und großen Etat)

  20. Chris_Ffm sagt:

    wenigstens kann unsere mannschaft jetzt nicht so abheben wie in der saison 2010/11.
    ich möchte jedenfalls nicht nochmal so eine katastrophale rückrunde erleben.

    wir brauchen noch 19 punkte aus den verbleibenden 21 spielen, alles andere ist doch erstmal unwichtig.

  21. BlacknBlue sagt:

    Ich glaube, dass manche hier schon deutlich höhere Erwartungen entwickelt haben, aber Leute: wir steuern auf einen guten Mittelfeldplatz zu, nach all dem was unsere Mannschaft bisher gezeigt hat und das ist toll!
    Und einen richtigen Einbruch erwarte ich für diese Saison nicht mehr, dafür sind wir sowohl vom Potential der Einzelspieler als auch von der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Spielverständnis inzwischen besser als einige andere, teils viel größere Vereine, das hat sich der FSV über die Jahre selbsttätig erarbeitet, ohne reichen Wohltäter im Rücken und auch das ist toll!

    Kann nur für mich sprechen, aber die gesamte sportliche Entwicklung, mitsamt der super Jugendarbeit, einem hervorragenden Trainer und demnächst einer nagelneuen Haupttribüne finde ich rückblickend das komplette (fast schon abgelaufene) Jahr einfach nur großartig, wäre froh wenn das auch nur halbwegs so weiter geht.

  22. Schwarz-Blaues Blut sagt:

    Glückwunsch an die U19, haben im Riederwald ein Riesenspiel gemacht.

    Die erste Mannschaft war von Pech verfolgt. Wenn sich Glück und Pech auf ganze Spiel verteilen, haben wir mehr Punkte (3 statt 2). Also ein Dreier her in Dresden (mit etwas Glück).

    Die IV bei Sechzig war allererste Klasse (nur unsere ist noch besser). Vielleicht wäre mit mehr Flügelspiel etwas zu holen gewesen. Es waren aber auch nicht alle Flanken so schlecht. Huber hat sich unter Möhlmann auch verbessert. Er überspielt die Gegner reihenweise und auch Flanken kommen oft an. Seine Torchance am Ende war wohl nur eine kleine, weil zu überraschend.

  23. Schwarz-Blaues Blut sagt:

    #21 absolute Zustimmung!

  24. BlacknBlue sagt:

    Das ich das noch erleben darf, der Hessische Rundfunk schreibt einen Jubelartikel über „Bornheims goldene Generation“:

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=36654&key=standard_document_46637279

  25. OldJohn sagt:

    @21 BlacknBlue

    Beide Daumen hoch!!!

    @24 BlacknBlue

    Ein solcher Artikel tut einfach nur gut! Einfach toll, was sich da entwickelt (hat). Deswegen halte ich den Klassenerhalt unserer U23 für eine nach oben durchgängige Entwicklungsmöglichkeit für so wichtig.

  26. micha sagt:

    #25 ein Klassenerhalt was aber nix nützt, wenn man mit der ersten Mannschaft absteigen würde. Aber ich denke mal, wenn sich das Lazarett lüftet, dass der eine oder andere Spieler über die U23 Spielpraxis sammeln und da der ein oder andere Sieg auch rausspringen könnte.

  27. OldJohn sagt:

    @26

    „Aber ich denke mal, wenn sich das Lazarett lüftet, dass der eine oder andere Spieler über die U23 Spielpraxis sammeln und da der ein oder andere Sieg auch rausspringen könnte.“

    Das denke ich auch. Man hat ja bereits in der jüngsten Vergangenheit gesehen, dass der ein oder andere Spieler aus der 1. Mannschaft die Mannschaft stabilisieren konnte – siehe die Achse Pirson, Heitmeier, Leckie.

  28. Tartan Army sagt:

    Die Löwen gestern waren einfach zu schwach, das schwächste Team nach Regensburg. Leider haben wir nicht die Mittel , um so ein Team durch permanenten Druck in die Knie zu zwingen. So hat ein äußerst unglücklich Aktion zum Tor geführt und uns hat ein bischen das Glück gefehlt, das wir diese Saison schon reichlich hatten.

  29. kluchscheisser sagt:

    #25
    … leider lüftet sich kein lazarett – aber vielleicht lichtet es sich das sxchwarz-blaue ja bis freitagabend – und dann sollte bei den rabauken im „tal der ahnungslosen“ auf jeden fall was drin sein.
    … und ein tim heubach in der form vom sonntag gehört eigentlich fett in jogis notizbüchelche!

  30. OldJohn sagt:

    Laut F.A.Z von heute sieht das bei Zafer Yelen trotz der anfänglichen Besserung nach der Spritzenbehandlung nicht gut aus. Unser Geschäftsführer Sport will sich kurzfristig mit Yelen über die weitere Vorgehensweise unterhalten. So langsam werden alle ungeduldig, was zu verstehen ist. Ich hoffe auf ein Ende seiner Beschwerden, und sei es auch nur mit Hilfe einer offenbar unausweichlichen Operation und einem damit verbundenen längeren Ausfall.

  31. highlander sagt:

    @28+@29
    Völlig richtig, so habe ich es auch gesehen, die Löwen waren wirklich schwach und Heubach einfach überragend-umso schlimmer gegen diesen Gegner nicht zu punkten.
    Wie es hätte laufen können hat in den letzten Minuten Lecki gezeigt, warum er so spät kam bleibt rätselhaft.
    Gegen Dresden hilft wahrscheinlich nur „Daumen drücken“ und Angstfreiheit!

  32. blocka sagt:

    Ich war leider nicht im Stadion und habe nur die Zusammenfassung bei Sport1 gesehen. Unglücklich verloren. Da fehlte die Effektivität vorm Tor mir welcher wir andererseits schon ein paar glückliche Punkte gesammelt haben. Gleicht sich also irgendwo wieder aus. Letztlich setzt die Mannschaft die Vorgabe von BM um: Man will jedem Gegner auf Augenhöhe begegnen. Bisher war das wohl einmal in Aalen nicht der Fall. Ansonsten immer knappe Ergebnisse, oft nur mit einem Tor gewonnen bzw. verloren. Gegen Dresden erwarte ich wieder ein offenes Spiel vor grosser Kulisse. Gegen Lautern bin ich dann endlich mal wieder im Stadion.

  33. Sven_ sagt:

    Die FR soll heute Insolvenz angemeldet haben, melden „Der Spiegel“ und eben auch der HR.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/frankfurter-rundschau-qualitaetszeitung-meldet-insolvenz-an-a-866984.html

  34. Chris_Ffm sagt:

    was bedeutet das für diesen blog?

  35. Platz 15 sagt:

    dem „Totengräber“ Internet sei Dank ………………………………………

  36. Bornheimer Rainer sagt:

    Ja # 24 dieser Artikel über unsere U19 im HR zeigt, dass es wieder Bereiche gibt, wo wir mit anderen großen Vereinen hier in unserem Umfeld gleich ziehen können. Hoffentlich können wir mehr daraus machen, als Andere dies bisher gemacht haben.
    Es wäre ein Segen wenn all diese genannten jungen Talenten es in die erste Mannschaft schaffen würden.
    Wir sollten dieses Spiel gegen die Löwen abhaken, für mich war es nicht gut, denn ich hatte nie das Gefühl wir könnten noch ein Tor machen und es lag wohl an dem bei weitem nicht vorhandenen Selbstbewusstsein, welches die Mannschaft ausstrahlte, warum auch immer, die Jungs waren verunsichert und gehemmt. Vielleicht doch zuviel Selbstzufreidenheit mit dem bisher Erreichten, der Trainer hats vor dem Spiel angesprochen, konnte dem aber wohl nicht entgegenwirken.
    Vielleicht sind solche ‚Rückschläge immer mal wieder notwendig, damit die Truppe sich wieder zusammen reißt. Mal sehen wie wir in Dresden zurecht kommen und wie wir gegen Lautern auftreten.

  37. Born in Bornheim sagt:

    …das bedeutet für diesen Blog, dass bei einer endültigen Abwicklung der FR irgendjemand die Nutzungsrechte an dieser Website beim Insolvenzverwalter kaufen sollte. Aber vielleicht gehts ja doch weiter bei der FR.

  38. dirdybirdy sagt:

    Sollte die FR wirklich eingestellt werden, dann wäre das für mich als FR-Abonnent sehr bitter. Mir würde meine tägliche Lektüre fehlen. Dieser Blog hätte dann ebenfalls keine Zukunft.
    Als ‚Grauer‘ wird mir gleichzeitig wieder einmal überdeutlich, wie rasant und radikal sich die Zeiten ändern. Da komme ich nicht mehr mit.

    Die jungen Menschen nutzen andere Informationsquellen.
    Die Werbung treibende Wirtschaft setzt auf andere Werbemittel.
    Viele Menschen können oder wollen sich ein Abo nicht mehr leisten.

    Schade, aber ich werde mich ggf. damit abfinden müssen.

  39. Sven_ sagt:

    Die Tageszeitungslandschaft würde sich in Frankfurt böse wandeln. Der FAZ Verlag und Springer hätten hier die tägliche Deutungshoheit – mich gruselt es jetzt schon.
    Passt zwar nicht wirklich zu diesem blog, ich verlinke das hier trotzdem: Man beachte die beschissen hämischen Kommentare der Leser der Zeitung, hinter der angeblich immer „kluge Köpfe“ stecken:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/medien-frankfurter-rundschau-meldet-insolvenz-an-11959199-l1.html

  40. BlacknBlue sagt:

    Ja das wird wirklich toll werden, wenn nur noch Bouffier & Co. hier bestimmen können, was gesagt werden darf und was nicht. Der Traum der Konservativen, der damals mit der völligen Umkrempelung des HR zu einem volkstümlichen Jodelsender ohne jeglichen Anspruch begann, scheint nun in der Realität angekommen zu sein.

  41. MKK sagt:

    # 39 + 40

    Passt tatsächlich nicht zu diesem Blog!

    Aber da wir eh schon bei d. Thema gelandet sind noch einige Zeilen von mir dazu.
    Was die hämischen Kommentare auf der FAZ Website betrifft so wären die Kommentare vieler FR Leser im Falle einer FAZ Insolvenz mit Sicherheit nicht ausgewogener ausgefallen.
    Auch ich bedaure die Entwicklung der FR. Vielfalt ist immer gut. Aber am Ende entscheidet der Markt bzw. der Leser über das Schicksal eines Verlages. Und das ist gut so!
    Vielleicht noch eine Anmerkung zum vermeintlichen Traum der bösen Konservativen. Hat nicht die hessische Landesregierung unter Roland Koch vor einigen Jahren der FR finanziell sogar aus der Patsche geholfen?

  42. OFFSV sagt:

    Übrigens hat unser ehemaliger Spieler Wunderlich einen neuen Trainer!?
    Was ist denn da los.

  43. Drucker sagt:

    Der Niedergang der Frankfurter Rundschau hat sicherlich mehrere Gründe. Wobei das Internet meines Erachtens den geringsten Anteil daran hat. Wenn man die nachhaltige Entwicklung des Blattes der letzten zehn, ja vielleicht sogar 25 Jahre verfolgt hat, so kann man eigentlich nur zu dem einen Ergebnis kommen: Das „Unternehmen“ Frankfurter Rundschau ist innerhalb der Moderne nicht nur gescheitert. Nein, allein dieses selbst trägt die Schuld dafür.

    Eine bedeutende Tageszeitung in ihrem grundlegenden Dasein besteht nicht einzig darin, einfach nur Nachrichten wiederzugeben. Was der FR als eine der ersten Zeitungen nur kurz nach Kriegsende auch eindrucksvoll gelang und ihr überregional Anerkennung brachte. Sie hatte von Beginn an – ähnlich wie das „damalige“ Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ihren eigenen Stil und vor allem, was für ihren Erfolg entscheidend war, sie war von einem gewissen Intellekt geprägt.

    Zum einen hatte sie bereits in den frühen Achtzigern in ihrer traditionell linksliberalen Ausrichtung den Wandel der Zeit, sprich die Entwicklung unter Bezugnahme der Veränderungen innerhalb der politischen Bühne nicht wahr haben wollen. Zum anderen wurde sie, was den intellektuellen Inhalt betrifft, unter anderem aber auch insbesondere von der TAZ nahezu überrollt. Bereits in dieser Zeit hatte die FR vehement an Bedeutung verloren. Allein ihre Tradition hielt sie noch aufrecht. Richtig ernsthafte Probleme bekam sie dann während der „Schröder-Ära“, weil sie zum Teil ihre Grundhaltung aufgeben mußte.

    Noch schlimmer gestaltete sich dies während der darauffolgenden schwarz-roten Koalition. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie sich aufgrund neuer Gesetzmäßigkeiten den Möglichkeiten unterzog, Mitarbeiter mal eben outsourcen und anschließend wesentlich billiger wieder beschäftigen zu können. Was nicht wenige Stammleser mit der Kündigung ihres Abonnements quittierten. Seither konnte sich die FR im Grunde nie mehr in wirtschaftlicher Hinsicht gesunden.

    Auch kann der Rückgang der Anzeigen bei weitem kaum als Grund dargestellt werden Und wenn, dann ist auch dieser Umstand seit Jahrzehnten hausgemacht. Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich im Jahre 1990 einen Mitarbeiter suchte und für eine kleine Stellenanzeige an die 900 D-Mark bezahlen mußte. Nun gut, die Rundschau war seinerzeit das Maß aller Dinge in dieser Hinsicht. Die gleiche Anzeige startete ich parallel in der FAZ, sie kostete mich damals allerdings nicht mal ein Drittel. Ideologie hin oder her, mehr mag ich dazu kaum kommentieren.

    Selbst wenn die Rundschau innerhalb der Insolvenz noch gerettet werden könnte … meines Erachtens hätte sie auch danach keine allzu große Überlebenschance. Dazu hat sie in den letzten Jahrzehnten einfach zu viel vermasselt.

    Okaaay, ich mag Euch mit dem Off-Topic-Kram wohl nerven. Dann halt wieder zurück zum eigentlichen Geschehen. 🙂

  44. BlacknBlue sagt:

    Hey Drucker, das ist doch hier, in einem FSV-Blog, der von der Rundschau zur Verfügung gestellt wurde, nicht off-topic, oder? Danke für deinen Beitrag!

    Wer weiß, ob das hier noch weitergeht, auch wenn das in Anbetracht des Verlustes vieler Arbeitsplätze und der starken Reduzierung der Pressevielfalt im Rhein-Main Gebiet jetzt eher zweitrangig ist.

    Ob mir die Rundschau wirklich fehlen wird, weiß ich noch nicht, sie hat journalistisch in den letzten Jahren stark nachgelassen, sich vielen überflüssigen „Zeitgeistern“ angepasst und ihre Einzigartigkeit schon lange verloren. Auch vom Standpunkt des FSV-Fans muß man deutlich sagen, dass die FR doch sehr, sehr „Eintracht-lastig“ ist, während der FSV eher stiefmütterlich behandelt wird, auch wenn sich das in den letzten Jahren etwas gebessert hat. Aber wie gesagt, unsere Empfindlichkeiten sollten jetzt zurückstehen, wäre schön wenn die FR irgendwie gerettet werden könnte, das ist ein echtes Stück Frankfurt, von dem sowieso schon viel, viel verloren gegangen ist, leider!

  45. jobla sagt:

    Früher war die Frankfurter Rundschau die Zeitung für die SPDler und der kleinen Leute. Eine Art gehobene Volkszeitung die angenehm zu lesen war. Auch in den Berichten wurde deutlich auf welcher Seite man stand.
    Übrigens auch in der Sportberichterstattung wo in den 70iger Jahren unser Verein auch wesentlich besser weggekommen ist.
    Aber spätestens mit dem Verkauf an Investoren war ja nicht mehr das drin was außen drauf stand.
    Ich habe mein ABO gekündigt nach dem in der Sportberichterstattung ein absoluter Wandel zu unserem Nachbar E.F. stattgefunden hat. In sah diese Zeitung daher als eine „Vereinszeitschrift“ von E.F. an. Erst mit unserem Aufstieg fand unser Verein wieder etwas mehr Zuspruch.
    Mir wird jedoch fast immer noch schlecht, wenn ich vor den E. Spielen fast 5 Seiten über diesen Verein durchblättern muss (das will ich nicht lesen).
    Auch die neue Aufmachung als Journal ist Geschmacksache.

  46. Chris_Ffm sagt:

    @#44: wäre das nicht ein job für Boysen? 😀

  47. tigerfisch sagt:

    # 41MKK
    Nein die SPD hat damals die F-R gerettet.

  48. blocka sagt:

    Es gibt mindestens 10 mal so viele Eintrachtsfans wie FSV Fans. Da kann man von keiner Zeitung verlangen, dass der FSV in der Berichterstattung genauso oft vorkommt wie die Eintracht. Ansonsten würden die Zeitungen Gefahr laufen, dass die Eintrachtanhänger ihr Abo kündigen.

    Ich lese nur die FAZ, bin aber mit der Berichterstattung zufrieden. 3-4 mal pro Woche kann man das über den FSV lesen. Gelitten haben vor allem die Drittligavereine, über welche nur noch in Randnotizen geschrieben wird. Der Regionalsportteil der FR ist auch umfangreicher als der der FAZ. Von daher wäre es sehr schade, wenn die FR verschwindet. Ich denke aber, dass es mit einem anderen Betreibermodell weitergeht. Die Redakteure werden weiter bis zur Selbstausbeutung arbeiten. Wenn noch Platz füri Zeitungen wie die Junge Welt oder die TAZ ist, dann wird auch die FR ihre Liebhaber finden.

    Wir würden uns dann ja vermutlich im FSV Forum wiederfinden, oder?

    Zum sportlichen: Mit Zafer Yelen scheint die sportliche Leitung langsam die Geduld zu verlieren. Er will sich nicht operieren lassen. Vielleicht ist es ja auch ein chronisches Leiden, welches nicht so einfach zu operieren ist. Immerhin schleppt er die Schmerzen schon seit seiner Zeit in der Türkei mit sich herum. Das sind 2 Jahre. Wäre jammerschade. Gespräche über eine Vertragsverlängerung liegen auf Eis.

  49. OldJohn sagt:

    @49 blocka

    „Immerhin schleppt er die Schmerzen schon seit seiner Zeit in der Türkei mit sich herum. Das sind 2 Jahre.“

    Beide Sprunggelenke von Yelen sind offenbar sprichwörtlich seine
    „Achillessehne“. Aber seit 2 Jahre mit diesen Beschwerden bereits leben müssen? Es gab doch einen medizinischen Check bei seiner Verpflichtung.
    Oder wird da wie so häufig das linke mit dem rechten Sprunggelenk verwechselt? Die akuten Probleme, die zur Zeit kein durchgängiges Training erlauben und die man hoffte, mit der Spritzentherapie in den Griff zu bekommen, stammen nach Auskunft der Verantwortlichen aus dem Spiel gegen St. Pauli, in dem er ein derben Tritt gegen seinen Knöchel erhalten haben soll.

    Ist aber egal, in jedem Falle fehlt uns mit ihm ein gutes Stück Kreativität in der Offensive, so sehr sich Görlitz auch bemüht, dass durch läuferisches Vermögen und einen bewundernswerten Einsatz zu kompensieren.

  50. MKK sagt:

    #48
    Nur die halbe Wahrheit, 2003 hat die CDU Landesregierung v. Hessen die Frankfurter Rundschau durch eine Landesbürgerschaft unterstützt.

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