FSV – Oggersheim 2:0 (1:0): Verdienter Arbeitssieg

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Dass es eine ähnliche Fußball-Gala werden würde, wie noch gegen Sandhausen, hatten nur die wenigstens erwartet. Am Ende war der 2:0 (1:0)-Sieg des FSV gegen Tabellenschlusslicht Oggersheim zwar hochverdient, geriet aber, wegen der mangelnden Chancenauswertung des FSV, nach dem Seitenwechsel sogar noch kurzzeitig in Gefahr.

Denn vor allem in der ersten Halbzeit dominierten die Bornheimer zwar das Spiel, sie vergaben allerdings reihenweise Möglichkeiten. Das Tor wurde vor der Pause nur einmal getroffen. Nämlich durch David Ulm (17.), der aus einem Gewühl im Strafraum, nach einer Ecke von Sobotzik, den Ball über die Linie drückte. Danach spielte sich der FSV fast im Stakkato-Rhythmus Chancen heraus: Ulm (18./21./22./34.), Barletta (30.), Weißenfeldt (38.) und Mickolajczak (40.) vergaben aber allesamt aus aussichtsreicher Position. Oggersheim kam dagegen nur einmal durch Camara gefährlich vors Tor (43.). „Wir hätten in der ersten Halbzeit 3:0 führen können“, sagte Lars Weißenfeldt, der erneut in der Anfangsformation stand. „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht.“ Denn nach dem Seitenwechsel wurde Oggersheim stärker und hatte sogar einige Möglichkeiten. Schlabachs Freistoß ging knapp vorbei (53.), Torwart Klandt lenkte einen Distanzschuss von Homola über die Latte (65.), Strohmann schoss aus guter Position ebenfalls daneben (78.). Und der FSV wackelte. „Wir haben uns wochenlang eingeredet, dass wir Oggersheim nicht unterschätzen“, sagte Angelo Barletta. „Und wir haben sie auch respektiert. Aber, wenn du nur zwei Prozent weniger gibst gegen einen Regionalligisten, ist das schon zu viel.“

Das erlösende 2:0 fiel für den FSV dann durch den kurz zuvor eingewechselten Cenci (82.), der erneut Matthias Hagner in der Anfangself Platz machen musste. Gästetrainer Sascha Koch war dann hinterher auch enttäuscht, aber ehrlich: „Wir hätten hier gerne einen Punkt geholt, auch wenn er unverdient gewesen wäre.“ Und Tomas Oral konstatierte erfreut, dass sich der Abstand zu Rang elf erneut vergrößert habe. Kritisch sah der FSV-Coach neben der Chancenverwertung allerdings auch die Tatsache, dass sein Team nach einer Stunde wieder ein altes Verhaltensmuster zeigte. „Da hatten wir dieses Sicherheitsdenken und diese Angst, zu verlieren.“ Lars Weißenfeldt sah es trotz zittriger 25 Minuten seiner Mannschaft in Halbzeit zwei pragmatisch. „Okay, Anfang der zweiten Halbzeit war es auch hässlich. Aber das interessiert am Ende keinen mehr.“ Da könnte er Recht haben, denn unterm Strich stehen drei Punkte. Auch ohne spielerisches Feuerwerk.

Ein Kommentar

  1. dirdybirdy sagt:

    Das Foto der Siegermannschaft ist ein stimmungsvoller Schnappschuss, prächtiger Hintergrund, kontrastreich, in dieser Position wollen wir die Spieler noch öfter diese Saison sehen! Forza FSV!

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