FSV siegt auch in Koblenz

Der FSV Frankfurt hat auch das zweite Spiel der Rückrunde in der Zweiten Bundesliga gewonnen. Nachdem die Mannschaft von Teamchef Tomas Oral am vergangenen Sonntag Rot-Weiss Ahlen 4:0 besiegt hatte, gewann sie am Freitagabend auch bei der TuS Koblenz, und zwar mit 3:1 (2:1). Allerdings musste der FSV zunächst einem Rückstand hinterher laufen, nachdem der Koblenzer Emmanuel Krontiris sein Team mit einem sehenswerten Direktschuss in Führung gebracht hatte (27.). Doch der FSV, bei dem Neuzugang Kirian Rodriguez Ledesma sein Debüt als linker Verteidiger gab, schlug danach binnen drei Minuten zurück. Erst traf Markus Kreuz aus 30 Metern zum 1:1 in den rechten Torwinkel (35.), dann drückte Matias Cenci nach einer Flanke von Oualid Mokhtari den Ball aus wenigern Metern zum 2:1 über die Linie (38.). Für die endgültige Entscheidung zugunsten der Bornheimer sorgte Amir Shapourzadeh, der nach herrlicher Flanke von Christian Mikolajczak mit einem ebenso schönen Volleyschuss zum 3:1 traf (85.).

Koblenz: Yelldell – Forkel, Mavric, Richter, Stieber – Cha, Sukalo (61. Pektürk), Hartmann, Krontiris – Djokaj (39. Kuqi), Vata (52. Fischer).
Frankfurt: Klandt – Weißenfeldt, Barletta, Klitzpera, Ledesma – Mehic – O. Mokhtari (73. Shapourzadeh), Y. Mokhtari, Kreuz (77. Mikolajczak) – Cenci, Blizniuk (86. Ulm).
Schiedsrichter: Robert Kempter (Sauldorf). – Zuschauer: 6977. – Gelbe Karte: Hartmann. – Beste Spieler: Cha, Yelldell – O. Mokhtari, Mehic, Cenci, Y. Mokhtari.

Stimmen zum Spiel:
Christian Mikolajczak: „Anfangs hatten wir ein bisschen Glück. Aber dann hat man gesehen, dass die Moral in der Mannschaft stimmt. Kompliment.“
Angelo Barletta: „Am Anfang hat man gemerkt, dass es ein Spiel gegen den Abstieg ist. Aber in der zweiten Halbzeit hatten wir mehr Abteile. Deshalb ist der Sieg verdient.“
Oualid Mokhtari: „Am Anfang waren wir nicht so gut. Nach dem 0:1 haben wir Moral bewiesen. Das war heute ein Schritt.“
Tomas Oral: „Wir sind mit einer gehörigen Portion Respekt nach Koblenz gekommen. Aber der Sieg war verdient. Aber wir dürfen nicht abheben. Nach 19 Spieltagen haben wir noch nichts erreicht.“
Uwe Rapolder: „Ich hatte heute eine Armee ohne Generäle. Der FSV hat guten Fußball gespielt und verdient gewonnen.“

131 Kommentare für “FSV siegt auch in Koblenz”

  1. sven sagt:

    AUSWÄRTSSIEG! Es bleibt dabei – beim FSV wird es nicht langweilig. Die Achterbahnfahrt geht weiter. Nach dem Sturzflug nun die Überholspur. Ich habe heute böse geschwitzt am live-Ticker.
    Mit einer gesunden Moral und Selbstvertrauen trotz Rückstand scheint nun auch das notwendige Glück wiedergekehrt zu sein nach der fast unglaublichen Serie von Punktverlusten in den letzten Minuten der Vorrundenauswärtsspiele. Irgendwie war es heute einfach soweit!

  2. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    Auch wir haben geschwitzt. Nicht nur wegen unserem Fieber, sondern auch wegen der Spannung in Koblenz. Die Jungs haben es geschafft, da geht es uns doch gleich viel besser. Der grippale Infekt ist jetzt leichter zu ertragen. Danke an unser Team, macht weiter so! Auch in Fürth ist ein Remis möglich. Und dann gilt’s: Gegen Osnabrück haben wir noch eine Rechnung offen. Allez, allez – nur der FSV!!!

  3. Jan sagt:

    Es freut mich vor allem auch für unsern Tommy Oral, wer hat den schon alles rausgeschrieben (hier im Blog übrigens auch). Endlich hat er seinen verdienten Erfolg, und man muß es sagen, es war doch für alle schon in der Vorrunde zu sehen, das wir nicht so schlecht waren wie unser Tabellenstand und es dem FSV oft einfach auch an Glück fehlte.

    Jetzt wechselt er in drei Spielen nacheinander goldrichtig aus, seine Joker stechen und entscheiden die Spiele. Die Mannschaft wirkt jetzt einfach physisch und mental wie ausgewechselt und das ist immer die Handschrift des Trainers.

    und an die Jungs: Riesenspiel, weiter so!

  4. Tartan Army sagt:

    ein sieg in einem sogenannten 6-punktespiel ist unglaublich wichtig.
    nur wirkt die mannschaft nicht wie ausgewechselt, sie ist es zu einem goßen teil und das vor allem in der offensive. 2 x mokhtari und der blitz machen viel aus. dazu kommt ein husterer, der wie ein fels in der brandung steht und ein kreuz, der während der 11 (oder soähnlich) sieglosen spiele teilweise nur auf der tribüne sass.
    übereinstimmend wurde nach dem spiel festgestellt, dass der spieler, der sich am besten entwickelt hat und konstant die beste Leistung bringt, Patrick Klandt ist.

  5. Traumtore von Kreuz und Shapo – mal schauen ob es zum Tor der Woche reicht, Mokis beide sehr schön gespielt, Mikolajczak eine Super Vorarbeit zum 3. Tor, Cenci sein 6. Tor gemacht. Der FSV ist wieder da 🙂 Glückwunsch ans Team und die Trainer

  6. dirdybirdy sagt:

    DER FSV IST WIEDER DA !

    Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer konnte nach dem Sieg gegen Ahlen vermutet werden.

    Mit dem 3:1 in Koblenz machen sich nun wahrlich Vorfrühlingsgefühle breit.

    Danke an die Mannschaft für diesen galaktischen Abend am Rhein.

    Alle können jetzt eine Woche beflügelt sein.

  7. Alex sagt:

    Erinnert mich an die Regionalliga 🙂

  8. Brillo Helmstein sagt:

    Zurück aus Koblenz: Senk ju vor träwelling!

    Der FSV-Bord-Bistro-Talk könnte in den nächsten Wochen freitags eine feste Größe werden. Das war wirklich nett!

    „9 Punkte in 15 Spielen,
    10 Punkte in 4 Spielen!“,
    diese Zahlenrelationen habe ich im IC von Koblenz bis Frankfurt gefühlte 100mal wiederholt: Und die Relation gefällt mir immer noch!

    Wir sind wieder voll im „Geschäft“!

    Laut DSF sind wir seit 4 Monaten erstmals wieder auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

    Dazu zitiere ich nur das Stadionlied von „Ich und Ich“: „So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht……………………“

    Es war heute nur ein Zwischenschritt, aber wir schaffen das mit dem Klassenerhalt: Ein FSVler gibt nie auf………..

  9. Bernemer Karl sagt:

    War einfach genial, nie aufgeben lohnt sich eben doch.

    Ganz stark war Qualid, wenn jetzt noch der Peruaner einschlägt sind wir für
    alle Gegner nicht mehr so leicht berechenbar.

    Tomas hat bei den Aus- beziehungsweise Einwechselungen ein glückliches Händchen,
    so kann es bleiben.

    Übrigens ein Stadion wie das Oberwerth bekommen wir doch allemal hin.

    2. Liga wir bleiben, Hang wir kommen.

  10. Rainer Pflug sagt:

    Ja der Sportverein unser FSV hat es geschafft, das nennt man den Beginn einer Serie so wie in der letzten Saison in der Regionalliga, nur dieses Mal das Ziel wir bleiben!
    Schönes Spiel, prima Körpersprache unserer Mannschaft jetzt von Spiel zu Spiel Körnschen für Körnschen und weiter in der nächsten Saison in der alten Heimat.
    Gratulation an die Mannschaft, Gratulation an das Trainerteam unter Tommy Oral, Gratulation an den Manager für die gekonnte und den Geldbeutel nicht überfordernde Personalpolitik.

  11. Blanca Grana sagt:

    20 Minuten Dauergesang und ein ganz souveräner Sieg … Nach 14 Jahren gewinnen wir auch Auswärts wieder in Liga 2 …

  12. die Gesänge hat man auch im TV gehört. Beste Stimmung herrschte auch in der Kneipe. Es macht Freude FSV Anhänger zu sein. 2. Liga Bornheimer Hang! Der FSV ist wieder da!

  13. mike sagt:

    Das war wichtig und die Moral die an den Tag gelegt worden ist, super. Doch in der ersten Hz empfand ich die linke Abwehrseite als äusserst grenzwertig. Ein ums andere mal kam Koblenz gefährlich da rüber. Auf der anderen Seite Weißenfeldt im Spielaufbau eine Katastrophe. Naja, nach dem Spiel gegen Fürth wissen wir mehr. Heute freuhe ich mich wieder das Kreisblatt und die Bildung aufzuschlagen.

  14. Bernemer Karl sagt:

    @ Mike

    Deine Aussage ist leider wahr, die linke Seite ist und bleibt unsere Achillesferse.
    Trotz dem Tor des Monat Feb. und des guten Einstandes unseres Spaniers.

    Keine Nörgelei, sondern eine Feststellung.

  15. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    ein Stein fiel uns vom Herzen. Kommt jetzt das Glück, das seither oft fehlte? Denken wir schon wieder weiter. Am Sonntag stehen wieder Spiele an, die für die Tabellensituation wichtig sind. Ja und dann kommt das Sechspunktespiel gegen Osnabrück. Das ist schon vorentscheidend!

    Wichtig ist, daß die Trainer mehr Möglichkeiten haben, weil sich viele Spieler ihrer Bestform nähern …. und damit der Zweitligatauglichkeit. Da kommt man leicht auch einmal vor Glück durcheinander wie Tartan Army für den Husterer „der Fels in der Brandung“ war. Nur …. der hat in Koblenz wegen Krankheit gefehlt, wurde aber durch Klitzspera recht gut vertreten.

    An Kreuz scheiden sich die Geister. Er ist ein guter Linksfuß, der in der Offensive sehr wertvoll ist …. und auch Tore machen kann. Das Aushelfen in der Abwehr war aber noch nie seine Stärke und wird es auch in Zukunft kaum noch werden.

    Wichtig ist, daß die Mannschaft nun schwerer auszurechnen ist, daß sie auch gute Spielzüge hinbekommt. In der Vorrunde gab es nur eine Möglichkeit: Hinten dichtmachen und vorne hilft der liebe Gott. Nun ist das Spiel offensiver angelegt und zwangsläufig gibt es dann auch mal Lücken in der Abwehr. Das ist ganz normal, damit müssen wir leben.

    Nach dem Fürthspiel ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. Es scheint aber heute schon nicht vermessen zu sein wenn wir feststellen, daß Trainer und Spieler die letzten Wochen gut genutzt haben.

    Vielleicht entwickelt sich der Verein ja dann auch gegenüber der übermächtigen Eintracht etwas besser, was die Wahrnehmung durch Anhänger, Medien (hat sich Frau Knieß schon einmal mit überschlagender Stimme für den FSV ereifert?) und Wirtschaft in Frankfurt und Umgebung angeht. Immerhin hat man sich dort für ein weiteres Jahr Mittelmäßigkeit entschlossen – der Vorstand setzte sich gegen die Bedenken im Aufsichtsrat durch. Das dürfte dem FSV entgegenkommen … ohne jetzt gleich übermütig werden zu wollen. In kaum einer deutschen Großstadt gibt es zwei gleichstarke Vereine. Das sehen wir in München, Stuttgart, Hamburg und sonstwo. Muß die Reihenfolge für alle Zeiten fest zementiert sein? Haben „die Kleinen“ nicht doch eine Chance?

    Auf gehts gegen Osnabrück … vor hoffentlich 8.000 Zuschauern.

    Gruß
    Otto Schumann

  16. Jan sagt:

    @Otto

    ich glaube, den Vergleich mit der Eintracht brauchen wir nicht anzustellen, die SGE ist Hessens Nr.1, das Zuschauerpotential bei denen kommt zu 60-70 Prozent gar nicht aus Frankfurt, sondern aus einem Einzugsbereich von rund 250 Kilometern. Die wollen das „Event“ Bundesliga sehen mit der ganzen Show drumrum, deswegen hat die Eintracht ja trotz meist höchst mittelmäßigem Gekicke auch das Haus immer voll.
    Für junge Fussballfans rund um Frankfurt ist die Eintracht ein Gemeinschaftsereignis samt Ultra-Kultur, Auswärtsfahrten, Choreos, Adrenalinstress mit der Polizei und Gegnerfans usw. Bei vielen steht da der reine Fussball eher nicht so im Mittelpunkt.

    Warum sollten die SGE-Fans aus der Wetterau, Odenwald, Taunus-Wiesbaden usw. zum FSV gehen? Die Bornheimer sind ein Frankfurter Stadtteilclub, wir werden immer nur einen begrenzten Kreis an potentiellen Zuschauern aus Frankfurt haben, den wir uns mit der Eintracht, auch den Oxxen usw. teilen müssen. Selbst wenn FSV und SGE in der Zweiten Liga wären, würde es wahrscheinlich nicht viel anders aussehen. 50 Jahre deutliche Klassenunterschiede haben halt vieles festgezurrt!

    Aber ehrlich gesagt: über etwas mehr Begeisterung für den FSV in der Stadt würde ich mich schon freuen, aber bei fortgesetzt guten Leistungen wird das schon, da bin ich mir sicher. Schließlich läuft unser „Werbefeldzug in eigener Sache“ ja noch nicht so besonders lange, im Grunde erst eineinhalb Jahre. Und das ist im Fussball zeitlich betrachtet gar nix!

  17. Rotbart sagt:

    @ Otto Schumann

    Wir spielen erst in und gegen Fürth und dann erst gegen die Osnasen im Wald… 😉

  18. Frank sagt:

    8000 Zuschauer gegen Osnabrück kriegen wir selbst mit Freikarten am Fastnachtsonntag nie im Leben.
    Wie kann man so einen Termin in Frankfurt vergeben.
    Am Rosenmontag findet in Köln,Düsseldorf und Mainz auch keon Fussball statt.
    Zum Spiel in Koblenz:

    Solide Leistung, linke Seite etwas anfällig,manchmal einen Tick zu verspielt im Mittelfeld ( Y.Moki), Abstimmungsprobleme in der Abwehrzentrale ( hoffnung Husterer, vielleicht Barletta ins def. Mittelfeld) , tolle Torchancenverwertung ( im gegensatz zur Hinrunde),
    das Glück war wieder da bei den wenigen Chancen der Koblenzer,
    Klassererhalt wir mit der Leistung der letzten Spielen erreicht.

  19. Tartan Army sagt:

    Lieber Otto Schumann, ich habe schon gemerkt, dass Husterer in Koblenz nicht dabei war, aber er hat ja in Ingolstadt, gegen St. Pauli und Ahlen gespielt. Ich wollte nur darlegen, dass in den vergangenen 4 erfolgreichen Spielen fast eine halbe Mannschaft spielte, die zu Zeiten des trostlosen Fussballs in der Hinrunde verletzt, nicht fit, verbannt oder noch nicht verpflichtet war.
    Happy bin ich trotzdem….

  20. Jupp sagt:

    Der FSV überrascht immer wieder.
    Trotz der Umstellung in der Abwehr war ich mit der Leistung zufrieden, das kann man nach einem Auswärtssieg (endlich !) auch sein.
    Was mir immer noch nicht gefällt sind die leichtsinnigen Fehler im Mittelfeld (vor allem Kreuz). Warum muss man da immer versuchen kompliziert zu spielen, dies einfachen Mittel sind meistens am besten.
    Auffällig ist für mich die Schwäche bei den Einwürfen, mehr als die Hälfte gehen direkt zum Gegner, vor allem auf der rechten Seite, wo Weißenfeldt scheinbar immer froh ist wenn der Ball gespielt gespielt wurde. Der traut sich einfach zu wenig zu.
    Ich will hier nicht unnötig rumnörgeln, aber gegen stärkere Gegner werden solche Schwächen gnadenlos bestraft.

  21. FSV-Forum sagt:

    @Jupp

    wegen mir können die jungs 10 x falsche Einwürfe machen und ab und an Fehlpässe spielen. wenn der gegner 1 Tor schiesst und der FSV 3 Buden macht, davon 2 x Tor des Monats soll es mir recht sein

  22. Joachim sagt:

    Das war ein hervorragend herausgespielter Sieg!

    Man kann grundsätzlich nicht davon ausgehen, dass sich die Gegner nicht wehren! Unsere Mannschaft hat sich mit zunehmender Spielzeit kämpferisch und auch spielerisch durchgesetzt. Herausheben möchte ich keinen Spieler. Alle haben ihr Bestes gegeben. Tolle Tore, die für viel Selbstvertrauen sprechen. In der Auswärtstabelle können wir mit fast allen mithalten. Jetzt wird die Leistung auch zu Hause zunehmend umgesetzt, dass wird sich in den nächsten Spielen zeigen!

    Auch die herausragende Leitung des Vereins bestätigt sich hier erneut. Erst ein ganz hervorragender Neujahrsempfang. Dann eine sehr gut organisierte Jahreshauptversammlung mit richtungsweisenden und sehr gut vorbereiteten Beschlüssen. Ruhe bewahren und arbeiten und das beste für unseren Verein rausholen. Das hat sich offensichtlich auch auf die Mannschaft übertragen, die überall anwesend war und das miterleben konnte und in der Vorbereitung das ihre getan hat.

    Auch die in Koblenz anwesenden Fans haben es endlich begriffen, auch wenn wir nicht so viele sind. Wir müssen die Mannschaft richtig anfeuern. Gestern war das endlich mal so und zwar von Anfang an. Hoffentlich bleibt das so. Die Saison ist noch sehr lange.

    Deshalb richte ich hier auch an dieser Stelle einen erneuten Appell an alle die zu Hause geblieben sind. Fahrt mit, unterstützt den Verein mit Eurer Anwesenheit. In die Kneipe könnt Ihr nach dem Spiel immer noch gehen und im Bus gibt es auch ein Bierchen. Außerdem haben wir immer eine gute, angenehme Stimmung und ausdauernde Diskussionen rund um den Verein und das anstehende Spiel.

    Der Verein möchte wie ich gestern Abend gehört habe, nach Fürth wieder einen Bus einsetzen. Meldet Euch an, damit der Bus voll wird. Gestern war der Bus halb leer!

  23. dirdybirdy sagt:

    Zu Weissenfeldt: Eure Beobachtung ist nicht falsch, doch gestern hat LW das 2:1 von OM eingeleitet.

    Dann soll er als Verteidiger zunächst seine Seite defensiv abdichten. Das muss Vorrang haben. Unter Druck und im Zweifel ist es dabei immer besser, einen langen Ball zu schlagen als mit riskanten Kurzpässen für Gefahr vor dem eigenen Tor zu sorgen.

    LW ist ein erfahrener Spieler und er kennt seine Grenzen, übrigens sicher auch sein Trainer und der Verein.
    Dennoch ist er ein wichtiger Spieler und DEUTLICH bessere haben wir nicht.

  24. Olli aus R (OLeiJo1) sagt:

    @dirdybirdy: Du meinst LW hat die Vorarbeit zu QM Vorarbeit geleistet 😉
    Ja, ich bin überglücklich. Wir sind weg vom Abstiegsplatz. Das sollte weiteres Selbstvertrauen geben. Ich hoffe in Fürth auf einen Punkt und dann kommt Osna und dann nach Oberhausen.
    Erst nach diesen Spielen werden wir sehen was diese kleine Serie Wert ist.
    Wenn wir 7 Punkte holen, sind wir wieder im Soll.

  25. otto schumann sagt:

    Hallo Fans,

    ich weiß auch leider, daß viele Zuschauer heute nicht mehr wegen des Sports kommen, sondern wegen der Gaudi. das sah man ja bei den Spielen der inzwischen verblichenen
    Footbal-Liga. Da kamen die Zuschauer eher wegen der hübschen Beine der Cheerleaders als wegen des Rennens und Gekicke der Spieler – wir können die Zeiten nicht zurückdrehen.

    Es ist auch völlig richtig, daß der FSV die Anhänger nicht uin Massen hat, die über 200 Kilometer und mehr zu den Heimspielen kommt. Das läßt sich auch nicht sprunghaft ändern. Was mich ärgert ist halt die stiefmütterliche Behandlung des FSV durch Medien und Organisationen.

    Daß die DFL überhaupt nicht an Zuschauer, an Sport, sondern nur an Reibach (Kapitalismus pur) denkt, ist auch klar. Dabei war mir noch gar nicht aufgefallen, daß das Spiel gegen Osnabrück am Fastnachtsonntag stattfindet. Ich war früher ein Anhänger der Fastnacht … als es noch geistvolle Büttenreden gab. Heute sind doch selbst Fernsehsendungen wie „Mainz bleibt Mainz“ zu Wahlveranstaltungen mit genau vorgegebenem Ablauf verkommen – die sehe ich mir gar nicht mehr an und gehe auch zu keiner Fremdensitzung mehr. Deshalb habe ich diese Terminansetzung völlig übersehen – sie paßt jedoch ganz ins Bild.

    Die Anmerkung zu Huster war nicht bös gemeint. Der ist schon eine große Stütze der Hintermannschaft. Daß sein Ausfall in Koblenz gut kompensiert wurde spricht für die neue Leistungsbreite des Kaders.

    Also Fürth. Unangenehmer Gegner, aber nicht unschlagbar.

    Gruß
    Otto Schumann

  26. Tartan Army sagt:

    Lieber Otto Schumann, habs auch nicht so aufgefasst.
    Nur am Rande, ich war auch nach dem Spiel nicht durcheinander und habe auch Polizei und Ordner gefragt und musste trotzdem 45 Minuten nach Spielende feststellen, dass ich entgegen aller Auskünfte am falschen P+R Parkplatz gelandet war. Aber der Busfahrer hat mich gerettet. Nachdem ich ihm meine ungefähre Anfahrtsroute beschrieben hatte (ich bin ja schlieslich auch mit nem Shuttle Bus zum Stadion gefahren), hat er mich mit seinem Gelenkbus nochmal 20 Minuten durch Koblenz zu meinem Auto gefahren. Absolut sensationell!!!

  27. Trainer sagt:

    Super Spiel. Tolle Stimmung. Weiter so!

  28. Michael sagt:

    @Brillo : Ja war eine Tolle Rückreise ! Ich würde dein Zahlenspiel gerne weiter aushalten ! Würde ja bedeuten dass wir weiter Punkte sammeln ! Ich denke wir können es packen,aber wir müßen auf dem Teppich bleiben ! Wir haben drei Punkte geholt,und ein “ Gutes Spiel“ gesehen . Geändert hat sich zur Hinrunde,dass wir jetzt unsere Chancen nutzten ! Vor der Winterpause haben wir das nicht gemacht ! Wenn wir jetzt noch die Abwehr dicht kriegen,und dem Gegner nicht sooooo viel Raum lassen wie in Koblenz brauchen wir uns keine Sorgen machen . Dann könnte es mit einem Frühzeitigen Klassenerhalt klappen . Also : Bodenhaftung behalten und immer von Spiel zu Spiel denken. In Führt gehts wieder weiter in Richtung Klassenerhalt. Ich bin dabei !

  29. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    @Otto Schumann: Zunächst, als FSV-Fan zu FSV-Fan sage ich DU – ich hoffe DU bist einverstanden?! Ich bin mit dem, was Du weiter oben sagst, voll und ganz einverstanden. Noch werden wir in der lokalen Presse im Frankfurter Umland totgeschwiegen. Die schreiben im Kreisanzeiger für Wetterau und Vogelsberg (gehört zum Gießener Anzeiger) eher über die 3. Ligisten aus Offenbach, aber leider keine Silbe über uns. ABER: Wenn wir drin bleiben, wird sich das ändern! Wir haben eben 25 Jahre Nachholbedarf! Dennoch hat der FSV gerade bei uns in der Wetterau noch etliche Symphatisanten. In Büdingen, Nidda, Friedberg und Bad Nauheim gibt es noch Fußaball-Fans, die schwarzblaues Blut haben. Die Betonschüssel ist weit draußen, die kommen wieder, wenn es am Hang in der 2. Liga rundgeht. Eintracht ist Event, FSV ist ehrlicher Fußball. Wenn wir den bieten und erfolgreich sind, dann kommen mit dem Frühling auch die alten und viele neue Fans zum FSV. Ich selbst bin erst wieder in der Regionaliga infiziert worden, nachdem ich jahrelang gar keinen Fußball mehr geschaut habe. Jetzt tragen meine Kinder schwarzblaue Trikots, ebenso meine Neffen. Und sie machen es gerne, weil sie erkannt haben, dass der FSV ein Verein mit niederschmetternden Niederlagen ist, sich aber nie unterbuttern hat lassen. Ich habe es schon mal gesagt: FSV, das ist Tradition, Herz und Kampf mit Auf und Ab. Aber immer aufrecht und ehrlich. Wenn wir sportlich wieder fit sind, dann werden wir auch 10.000 Zuschauer in der 2. Liga haben. Am Hang wäre das eine stimmungsvolle Traumkulisse!
    Jetzt heißt es aber: Weitermachen, Punkte sammeln und die Klasse halten.

  30. Jan sagt:

    Es müßte auch noch mehr Verzahnung mit dem Stadtteil geben, ich fände es z.B. klasse, wenn wir in der Berger Strasse so eine Art FSV-Shop oder FSV-Treff hätten, wo man alles rund um den FSV kaufen kann, vom Trikot zur Eintrittskarte usw.
    Da laufen jeden Tag tausende Bornheimer (und auch Leute aus anderen Stadtteilen) vorbei, das wäre eine gute Möglichkeit noch mehr Präsenz zu zeigen und vielleicht könnte sowas wie eine „Info-Börse“ rund um den FSV entstehen und auch hin und wieder mal der Trainer, die Spieler oder der Manager den Fans dort Rede und Antwort stehen.

    Zur großen Erfolgszeit des FSV bis in die Fünfziger gab es diverse Läden, Kneipen, Kioske in Bornheim die „in schwarz-blauer Hand“ waren, wo man immer das Neueste vom Verein erfahren konnte, der FSV war einfach mittendrin in Bornheim und so kamen dann auch viele, viele Zuschauer ins Stadion.

    Klar, es sind andere Zeiten heute, aber etwas mehr „schwarzblaue Farbtupfer“ könnten Bornheim/Nordend/Seckbach usw. mit seinen rund 100000 Bewohnern schon haben. Was haltet ihr davon?

  31. Michael sagt:

    @ Jan: Eine Gute Idee,ein Fan Shop auf der Berger Strasse ! Neue Zuschauer zu gewinnen und sie dann auch auf dauer an den FSV zu binden geht nur über eine sportlich gut Leistung über einen langen Zeitraum . Nur über den Erfolg kommen die Zuschauer zurück an den Hang ! Die Werbe Aktionen waren deshalb absolut richtig.und müßen weiter gehen ! Was ich persönlich auch noch für sehr Wichtig halte ist das auftreten der FSV Fans ! Wir, die Fans geben in der Öffentlichkeit ein Bild des Vereins ab, auf das die Leute achten und reagieren . Die Leute kommen auch wieder ins Stadion wenn sie sich wohl gefühlt haben ! Oder zum beispiel keine Angst um ihre Kinder haben müßen ! Fans die sich ( anständig) verhalten sind mit die Beste Werbung für einen Verein . Die Zuschauer Zahlen sind ja auch schon erheblich besser geworden. Aber bis wir bei einem Schnitt von 10000 sind brauchen wir Zeit, und natürlich auch die hilfe der Medien ! Im HR gab es heute eine Bericht zum Koblenz Spiel. Ich fand den richtig gut ! Wenn wir immer wieder Freunde mit ins Stadion bringen,und der Verein sich weiter so viel Mühe gibt mit Werbe Aktionen, und solch gute Ideen aufgreift wie deine. Dann werden die Zuschauer kommen ! Aber es wird dauern ! Am Hang könnte es etwas schneller gehen, den da am Hang entsteht die Nähe zu FSV ! Die Nähe zu den Spielern,eben zum Verein ist, glaube ich dass was uns von anderen unterscheidet,wenn das die Leute erkennen ist das auch ein Grund wieder zu kommen . Also, es gibt viele gut Gründe FSV Fan zu werden,aber die beste Werbung ist der sportliche Erfolg !

  32. Herbert sagt:

    Einen Fanshop auf der Bernemer Zeil wäre echt ne gute Sache, am besten zwischen Saalburg und Höhenstrasse, da stehen doch sowieso ständig irgendwelche Läden leer, da müßte sich was finden lassen. Ich fände es auch gut den FSV für die große, fussballbegeisterte Multikulti-Gemeinde in Bornheim noch attraktiver zu machen, auch mal ne Werbeaktion auf türkisch, arabisch oder sowas, wir haben doch auf dem Platz auch eine richtig schöne Multikulti-Truppe!

  33. sven sagt:

    Hallo Zusammen,
    über die eintrachtlastige Berichterstattung in hr Funk und Fernsehen kann ich mich manchmal schon amüsieren, das ist halt leider so! In FR und FAZ wird ausführlich über den FSV berichtet, das sollte man der Fairness halber schon erwähnen. Über die Verpflichtung der Mokhtaris hat sogar die Süddeutsche einen Bericht geschrieben. Ich kann ja die Ungeduld derer verstehen, die seit x Jahren bei Wind und Wetter auch in dunklen Oberligazeiten mit 500 Unentwegten bei allen Spielen dem Verein treu waren – ich war da nicht dabei. Ich komme erst seit dem Beginn der Regionalligasaison regelmäßig, obwohl ich die sportliche Entwicklung seit etlichen Jahren in den Medien verfolgt habe. Es braucht seine Zeit, der FSV hat eine ganze Generation von Fans auf Grund der sportlichen Situation nicht erreichen können. Beispiel: Bei mir im Büro sind 7 Kollegen aus Süd- und Mittelhessen, alle durchaus mit neugierigem Interesse am FSV – aber ob ich die je zu einem Heimspiel überreden kann?
    Ein FSV-shop an der Berger oder z.B. ein Stand samstags auf dem Bornheimer Markt ist eine gute Idee, die Präsenz im Stadtteil ist nicht so überwältigend. Am Bornheimer Uhrtürmchen ist ein Infokasten der Bornheimer Vereine, der vom FSV ist wirklich lausig, ungepflegt und dort gibt es nicht einmal Hinweise auf das nächste Heimspiel.
    Aber ich will gar nicht meckern, der Verein entwickelt sich wirklich gut und ich bin sicher, wenn der sportliche Erfolg stimmt, kommen mit der Zeit auch die Zuschauer in größerer Zahl!

  34. Brillo Helmstein sagt:

    @sven
    Auch um Leute aus „Süd- und Mittelhessen zu übereden“ hat der FSV die ganzen Marketing-Aktionen gestartet.

    So leid es mir tut, aber ich muss es mal wieder sagen: Der Stadtteil Bornheim ist zu klein, um einen Zweitligisten wirtschaftlich über Wasser zu halten.

    Wir müssen zwar unsere Identität bewahren. Und diese Identität hat viel mit dem kleinen Stadion zu tun, der Nähe zur Mannschaft, einem Umfeld ohne Krawalle…………. Wir dürfen uns aber auch nicht als „Sekte“ abschotten.

    Ich persönlich finde zum Beispiel Gesänge wie „Steht auf für den FSV“ bsser als „Steht auf, wenn Ihr für Bornheim seid“. Denn mit der Überbetonung des Stadtteils werden wir nie die Akzeptanz eines größeren Teils der Frankfurter Bevölkerung erreichen. Auch unsere Fan-Szene muss sich öffnen!

    Wie der Schwarz-Blaue-Büdinger schon mehrmals beschrieben hat: „Bernemer“ zu sein ist keine Frage des Wohnortes, sondern eine Frage der Einstellung!

    Hinfallen, Aufstehen, Wieder auf die Schnauze bekommen, Wieder Aufstehen, weiterkämpfen…………….Das ist ein echter „Bernemer“…….egal wo er wohnt!!!!!

  35. Bornheimer sagt:

    gefunden auf youtube

    FSV Fans in Wiesbaden
    FSV Gästeblock
    FSV auswärts dabei

    habt ihr das fsv video auf youtube schon gesehen?
    bin beim stöbern darauf gestoßen. finde ich absolut cool, schaut mal rein

    http://www.youtube.com/watch?v=5j9-UEE1Frg

  36. Rainer Pflug sagt:

    Der FSV ist an sich nicht unbedingt als Stadtteilverein Bornheim zu sehen. Er war und ist schon immer auch ein Verein aus Frankfurt am Main und das seit 1899. Nur war der FSV immer ein Verein der „einfacheren Leute“ und die Eintracht der Verein des Bürgertums = „der besseren Leute“. Dies hat sich in der Kernanhängerschaft von Generation zu Generation weitervererbt auch wenn heute der Enkel oder Urenkel eines Bernemer Gastwirts Bankdirektor ist und der Enkel oder Urenkel eines Professor med. heute ein Hartz IV-Empfänger.
    Der Einflussbereich der Bornheimer geht in Richtung Norden d.h. bis in die Wetterau, denn früher wurden Ehen auf dem Vilbeler- und Berger-Märkten angebahnt auf denen sich die Bauern bis zum Vogelsberg hoch trafen.
    Im Fußball waren deshalb sehr sehr viele Leut aus diesem Bereich auch mit dem FSV verbunden. Leider hat sich das nach Gründung der Bundesliga bei der wir gerade stark schwächelten von selbst erledigt. Seit dem sammelt die Eintracht alle jungen Fußballfans in ganz Süd-Hessen ein und wir waren und sind es bis heute „weg vom Fenster“. Nur bei den Alten den Erbe -siehe Anfang- lebt dieser Gegensatz noch fort – siehe z.B. die Reaktionen eines SEG-Präsidenten Fischer-.
    Nur durch j a h r e l a n g e Leistung werden wir dort aufholen, wahrscheinlich nur ein bisschen.
    Aber Kopf hoch jetzt zählt das wir nicht absteigen und weiter siegen. Am 20. August 2009 werden wir dann hoffentlich als Verein der 2. BL unser 110 Jahre Jubiläum feiern.

  37. Bernemer Karl sagt:

    Auszug aus der Grußschrift zum 90zig jährigen Jubiläum.

    Für jemanden der Bornheim groß wurde ist der ist der FSV nicht einfach nur ein Sportverein sondern eine Institution.

    In Rundfunkreportagen hieß es immer nur die Bornheimer.

    Das führte natürlich dazu , daß der FSV in den ersten 50 Jahren weitgehend mit der
    Arbeiterschaft in Bornheim gleichgesetzt wurde.

    Die mit ihm verbunden waren wurden geprägt.

    Aber diese Prägung ging auch über die Vereinsgrenzen hinaus : der FSV war Teil der Bevölkerungskultur in Bornheim, Nordend und Ostend. usw, usw.( Ende des Auszuges )

    Liebe Freunde und Mitstreiter diese Zeiten sind ein für alle mal vorbei.

    Das müssen wir uns vor Augen halten, Arbeiter gibt es kaum noch und denkt bitte nur an die Bevölkerungsstruktur heute in diesen Stadtteilen.

    Deshalb müssen wir neue Wege gehen, ausgetretene Wege verlassen, den Bekanntheitsgrad erhöhen und einfach eine neue Zuschauerklientel ansprechen.

    Wir brauchen um unseren Schnitt zu erhöhen einfach unsere Mitbürger ausländischen
    Ursprungs.

    Deshalb finde ich die og. Ideen von Herbert , Sven, Brillo, Jan usw. hervorragend.

    Wir bleiben in der Liga , spielen im Sommer wieder am Hang, und haben dann dank div.
    Aktionen immer 5000-10000 Zuschauer mit Vereinsindentifikation.

    Das wäre mein Traum.

  38. Hagen sagt:

    Hi, habe den Beitägen oben wenig hinzuzufügen, aber vielleicht sind die aktuellen Zahlen zum Thema Zuschauer interessant:

    1 1. FC Kaiserslautern ……….. 35.675
    2 1. FC Nürnberg ………………. 32.484
    3 TSV 1860 München …………. 29.180
    4 FC St. Pauli ……………………. 22.005
    5 1. FSV Mainz 05 ……………… 19.788
    6 Alemannia Aachen ………….. 18.310
    7 FC Augsburg ………………….. 15.132
    8 VfL Osnabrück ………………… 14.151
    9 MSV Duisburg …………………. 14.017
    10 SC Freiburg ………………….. 13.278
    11 Hansa Rostock ……………… 12.978
    12 TuS Koblenz …………………. 9.002
    13 SV Wehen Wiesbaden …… 7.538
    14 FSV Frankfurt ……………….. 7.417
    15 Rot-Weiß Oberhausen …… 6.909
    16 SpVgg Greuther Fürth ……. 6.852
    17 FC Ingolstadt 04 …………… 5.855
    18 Rot Weiss Ahlen ……………. 4.519

    Quelle: http://www.weltfussball.de

    Der OFC hat lt. der gleichen Quelle in der 3.Liga z.Z. einen Schnitt von 7.168 Zuschauern, also liegen die drei Vereine „hinter“ der Eintracht in Südhessen z.Z. etwa gleich auf. Obwohl wir uns alle wünschen, dass das mehr wird, finde ich den momentanen Weg gar nicht so schlecht. Zwar begünstigt durch diverses Marketing, das aber auch notwendig war, um dem Verein wieder eine positive Wahrnehmung in der Region zu verpassen, aber nicht begünstigt durch den Verlauf der Vorrunde.

    Wenn wir ehrlich sind – bevor sich Fans Gedanken darüber machen können, dem Verein in schwierigen Zeiten die Treue zu halten, müssen sie erstmal überhaupt zu dem Verein kommen und das werden sie nur, wenn es Spass macht, sprich sich gewisse Erfolge einstellen. Bevor das der Fall war, hatten auch die Mannschaften, die jetzt in dieser Statistik oben stehen, wenig Zuschauer, lt. Bernd Reisig, als er das Thema mal im Interview aufgegriffen hatte, z.B. Mainz noch weniger als wir.

    Ob es einen „übermächtigen“ ersten Verein in der Stadt gibt, spielt in den großen Städten eigentlich keine Rolle. So lange der kleinere Verein eigene klare Konturen hat. Die Messlatte liegt allerdings etwas höher als in Koblenz, Augsburg, etc.

  39. Olli aus R (OLeiJo1) sagt:

    @Brillo. Danke für Deine Worte. Denn genauso definiere ich mich als Bornheimer, auch wenn ich beruflich bedingt vielleicht das Pech haben werde nie im Rhein-Main-Gebiet, in Frankfurt oder gar in Bernem zu wohnen.
    @Rainer: Höchst interessant dieser kleine historische Ausflug in die sozio-kulturellen Verflechtungen. Sowas liest man auch sonst nirgendwo.
    Wenn wir wieder am Hang spielen werden die Leute schon kommen. Bim ersten Heimspiel 94/95 waren doch auch 8000 da. Und Fortuna Köln hat bestimmt nicht so viele Leute mitgebracht. Diese Zahl plus moderne Werbekampagnen sollten einen Schnitt um die 10.000 realistisch werden lassen, bei ensprechendem Nicht-Abstieg! Wovon wir jetzt aber mal ausgehen wollen.

  40. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    eigentlich habt ihr in euren Beiträgen schon alles gesagt. Natürlich war der FSV ein Arbeiterverein und war darauf stolz. Auch die Eintracht fing klein an. Erst am Roseggerplatz, dann am Riederwald, einen Steinwurf vom Hang entfernt. Nach1945 wurde er Schuttabladeplatz, wurden Trümmerverwertungssteine. dort gewonnen. Arbeiter, Malocher, gibt es heute nicht mehr soviel in Frankfurt; zumindest unter den Ureinwohnern.

    Die wohnen nicht mehr unebdingt hier, zogen ins Umland. Frankfurt ist eine Multikultistadt geworden und vielleicht hat der FSV unter den Migranten und ihren Kindern noch nicht die Basiserweiterung gefunden, die eigentlich normal wäre. Aber …. über die Jugendabteilung gelingt auch das. Es braucht halt seine Zeit.

    Sicherlich war meine Ansicht optimistisch, daß gegen Osnabrück 8.000 Zuschauer kommen würden. Unmöglich wegen des Fastnachtumzugs? Ich denke, das wird auch vom Ergebnis des Spiels in Fürth abhängen. Wird das verloren gibt es vielleicht nur 4-5.000. Aber wenn es gewonnen wird? Der Fastnachtumzug in Klaa-Paris am Rosenmontag kann sich trotz der großen Konkurrenz behaupten. Sooo beherrschend ist der Frankfurter Umzug am Sonntag auch nicht. Ich erinnere mich an die Zeit des letzten Aufstiegs des FSV in die 2. Liga. Gleichzeitig lief ein Drahtseilkünstler über den Römerberg zum Dom. Die Innenstadt war gesperrt, die Menschen drängten sich auf den Brücken bis nach Sachsenhausen. Trotzdem war der Hang proppenvoll und nach dem Sieg wurde gesungen: „Nie mehr Oberliga, nie mehr. nie mehr“. Der überraschende Aufstieg war geschafft …. und die Menschen kamen zum Hang; trotz des Seilkünstlers! Will sagen …. wenn die FSV-Mannschaft weiter Hoffnung verbreitet, dann wird auch der Fastnachtszug verkraftet. Daß der Verein damals organisatorisch und sportlich noch nicht auf die 2. Liga vorbereitet war und sang- und klanglos wieder abstieg, steht auf einem anderen Blatt. Diesmal ist man offensichtlich besser gerüstet; auch wenn das in der Vorrunde nicht immer so aussah.

    Eines ist aber auch klar: Oben wurde angedeutet, daß sich unter den Fangruppen anderer Vereine auch Radaubrüder befinden, die nur auf Krawall aus sind. Das war beim FSV seither nie der Fall. Sicherlich wurde auch am Hang über den Schiedsrichter gegrätscht, Spieler ausgepfiffen. Die Polizei hatte aber im allgemeinen einen ruhigen Job zu verrichten. Anhänger von Gastvereinen wurden wohl mit gutmütigem Spott überschüttet, aber sie mußten nicht um ihr Leben fürchten. Das ist das positive Ergebnis dessen, daß die Fan-Szene des FSV klein aber fein war und wohl auch noch einige Zeit bleiben wird. Also wollen wir auch das Positive sehen. Auch wenn Martina Knieß sich – wie gestern wieder aus der Commerzbank-Arena, für die Eintracht, aber nicht gleichermaßen für den FSV ereifert, wenn der in seinen „Heimspielen“ dort ungern geduldeter Gast ist. Die Probe aufs Exempel ist gegen Osnabrück fällig.

    Alles ist vom Erfolg abhängig und wenn ich mich nicht täusche, sind Trainer und Manager des FSV nach den letzten Spielen zumindest bei der schreibenden Zunft der Reporter doch interessanter geworden; wenn auch fast kein Tag vergeht, in dem zum Beispiel für die Heimspiele von Wehen in Wiesbaden geworben wird.

    Also warten wir jetzt zunächst auf die weiteren Ergebnisse der 2. Liga und dann auf den nächsten Spieltag.

    Gruß
    Otto Schumann (der sich immer bewußt ist ein Arbeiterbub zu sein und damit ein Vertreter der „Kleinen Leute“.

  41. sven sagt:

    @ Brillo: Ich sehe das genauso, der Verein wird nur von Bornheim, Nord- u. Ostend nicht leben können. Dafür wäre der Aufstieg auch nicht nötig gewesen! Die Freikartenaktionen waren in Ordnung, haben nach meiner Beobachtung auch ein paar Sympathiepunkte gebracht, aber so etwas darf man natürlich auch nicht überstrapazieren. Auch in der letzten Saison waren die Zuschauerzahlen lange nicht überragend, erst als der Zweitligaaaufstieg realistisch wurde, lagen sie beständig bei 3.000+. Im Spätsommer 2007 waren es oft 1.000-1.500, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Die Zuschauerzahlen zum Start in diese Saison waren zufriedenstellend, leider wurde in der Folge die Grundlage für neue Publikumsbindungen durch die grauenvollen Spiele gegen Sechzig, Aachen und Mainz beschädigt. Schade, aber nicht mehr zu ändern. Aber ich bleibe da Optimist, wenn Perspektive und Leistungen weiterhin stimmen, kommen im Frühjahr auch diese Leute wieder. Der Abstiegskampf wird wohl (leider!) ziemlich spannend.
    So, nun habe ich genug geschwafelt – die Wahrheit liegt auf dem Platz – und nun 3€ ins Phrasenschwein!

  42. Rainer Pflug sagt:

    Heute ist auch klar, dass der 15. Platz bis mind. nächsten Freitag Gültigkeit hat, denn die Taunusteiner haben verloren. Ich habe das Spiel im FS gesehen, sowohl der MSV wie auch Wehen haben so gespielt, dass ich sagen muß wir der FSV können es besser. Deshalb voller Hoffnung nach Fürth die kochen auch nur mit Wasser -siehe Hinspiel- und die müssen uns erst mal schlagen da gehören zwei dazu.
    Auf nach Fürth und dann gegen den Wollitz was wollen wir mehr und wenn des gegen Fürth einigermassen klappt, dann sind 10000 im Stadion setzt die roten Nasen auf und kommt alle, zum Zug gehen wir am Fassnacht-Dienstag nach Klaa-Paris.

  43. Bernemer Karl sagt:

    Wo und wann fährt der Bus nach Fürth, wie sind die Anmeldungsmodalitäten ?
    Erbitte Info. Danke Karl

  44. Tartan Army sagt:

    – gegen Fortuno Köln gabs auch Freikarten für Jugendteams
    – Wieso soll man nicht „steh auf wenn du Bornheim bist“ singen, wieviel Eintracht Fans
    sind/kommen aus Frankfurt/M (plus 15 KM) und wieviel Schalker aus Gelsenkirchen.
    – bevor ich einen Fanshop eröffne, sollte ich wirklich erstmal
    im „Vereinsaushangskasten“ vorbildlich auftreten. Die Idee sollte aber aufgregriffen
    werden, siehe Eintracht – Shop.

  45. Barbara sagt:

    Also, zu den Aushangkästen muss ich jetzt doch mal was sagen. Die beiden Bornheimer Kästen am Marktplatz und in der oberen Berger Straße werden seit Jahren ehrenamtlich von meinem Mann Bernd (der immer die FSV-Fotos macht, die auf Bornheim.net zu sehen sind) und mir betreut. Wir tun unser Bestes, manchmal haben wir aber auch eine Menge anderes um die Ohren (im Moment zum Beispiel gerade einen Umzug, und zwar keinen Faschings-). Wenn dann der Kasten mal nicht pünktlich bestückt wird, ist das kein böser Wille, sondern schlicht zeitweilige Überforderung wegen notwendiger anderer Prioritäten.

  46. Rainer Pflug sagt:

    Ach übrigens Bernermer Karl zum aus Auszug aus der Grußschrift – habe ich eben erst gelesen -. Ich habe das nicht nötig bin fast 70 und habe sehr vieles selbst erlebt, da ich bereits mit 6 mit meinem Opa regelmäßig zum Bernermer Hang gegangen bin und bis heute zu den regelmäßigen Besuchern zähle (zum Leiidwesen meiner Frau).

    Zum nächsten Spiel sollten wir die Daumen für unsere Truppe drücken, denn da ist wohl jetzt der Grippegilb drin. Also gute Besserung an alle die die Darm- und sonstige Grippe haben.

  47. Bernemer Karl sagt:

    @ Rainer

    Ich wollte damit nur klarstellen was sich in den letzten 20 Jahren alles
    Bevölkerungspolitisch geändert hat und wie man damals dachte.

    Bin zwar erst 63, habe jedoch auch noch Zeiten erlebt wo wir Kinder uns auf die Aschenbahn setzten mussten, weil die Stehränge voll besetzt waren.

    Solche Dinge sind heute schon alleine aus Sicherheitsvorschriften undenkbar.

    Gruß Karl

  48. Gaga sagt:

    @Rainer und @Bernemer Karl

    habt ihr vergessen das auch zu Oberligazeiten der Zuschauerschnitt bei 10.000 lag?
    (Ausnahme Spitzenspiele und Derby´s)
    Unser Verein ist als Frankfurter Sportverein im Stadtteil Bornheim zu Hause.Freunde und Anhänger findest du in ganz Hessen.Diese Erfahrung habe ich bei den Auswärtsspielen in der Hessenliga immer gemacht.Es wurde immer mit Achtung aber mit Bedauern über die damalige Situation des FSV gesprochen.

    Wir müßen uns „nur“ sportlich stabilisieren und in der 2.Liga etablieren, dann kommen die Zuschauer auch wieder.

    Kleines Beispiel:

    Ich wohne im Hessischen Hinterland zwischen Marburg und Dillenburg und fahre
    ca.170 Km zu den Spielen nach Frankfurt.
    Vor dem Spiel gegen Mainz hat mein Briefträger geklingelt und mich gefragt wo er am Stadion parken könnte er hätte zum Spiel für seine Jungs zwei Freikarten bekommen.
    Natürlich sind wir dann zusammen gefahren. Das Spiel haben wir -und wie- verloren,aber der gute Mann ist auch zum Spiel gegen St.Pauli mit gekommen.

    Auf nach Fürth!!!!!!!!!!!!!!!!

  49. Olli aus R (OLeiJo1) sagt:

    Habt Ihr das gelesen?

    „Aber dann drei Minuten zum mit der Zunge schnalzen. Erst hämmerte Kreuz aus 20 Metern zum 1:1 in den Winkel (35.). Dann tanzte Oualid Mokhtari durch die Koblenzer Abwehr und seine Flanke verwandelte Matias Cenci mit seinem sechsten Saisontor zum 2:1 (38.).

    Danach war der Koblenzer Trainer Uwe Rapolder so sauer, dass er Teamchef Tomas Oral anbrüllte: „Halt mal
    deine Fresse.“

    Quelle: Schäfer, Manfred 2008: „3:1-Sieg in Koblenz Darmgrippe, aber FSV hat ´nen Lauf“, in Bild Frankfurt vom 08.02.09

    STIMMT DAS?? Hat da jemand was gehört?

  50. Leo sagt:

    Hallo Olli,

    hab mir das Spiel auf Premiere angesehen.

    Rapolders Worte: „Halt mal Deine Fresse“ waren deutlichst im TV zu hören.
    Als der Linienrichter bzw. 4.ter Mann in zur Ordnung gemahnt hat, hat er dem auch noch ein Maul angehägt.

    Da lagen die Nerven ziehmlich blank………

    Gruß
    Leo

  51. Bernemer Karl sagt:

    @ Olli

    Von uns Fans konnte das niemand hören, wir standen bzw. saßen in der SO- Kurve
    dort hat man noch nicht mal die Rappolder raus Rufe gehört.

    War auch ,bedingt durch die Laufbahn ums Spielfeld, eine riesige Entfernung.

    Gruß Karl

    Hatte ich schon gestern geschrieben, Qualid war der beste Mann auf dem Platz.
    Lies mal den FR- Artikel

    Fummler auf dem Vormarsch

    VON ANDREAS HUNZINGER

    Flink unf dribbelstark: Oualid Mokhtari (Bild: Rhode/FR)

    Nach 70 Minuten war Schicht im Schacht. Nichts ging mehr. „Ich war platt“, sagte Oualid Mokhtari. Also machte er unmissverständliche Handzeichen in Richtung Trainerbank des FSV Frankfurt, und zwei Minuten später wurde der Mittelfeldspieler erlöst – Auswechselung gegen Amir Shapourzadeh. Dass dieser 13 Minuten später mit einem sehenswerten Volleyschuss zum 3:1 für den FSV im Spiel bei der TuS Koblenz traf und den ersten Auswärtssieg des Aufsteigers in der laufenden Saison in der Zweiten Bundesliga unter Dach und Fach brachte, machte den Tausch Shapourzadeh für Mokhtari im Nachhinein noch besser.

    Beinahe hätte Shapourzadeh sein spektakuläres Tor aber gar nicht erzielt. Denn außer der körperlichen Müdigkeit hatte an diesem Abend nichts dafür gesprochen, Oualid Mokhtari vorzeitig vom Feld zu nehmen. Der 26 Jahre alte Dribbelkünstler hatte bis dahin ein starkes Spiel gemacht und zum ersten Mal so richtig gezeigt, weswegen er im vergangenen September vom FSV noch verpflichtet worden war. Der jüngere der beiden Mokhtari-Brüder ließ seinen direkten und erst 20 Jahre jungen Gegenspieler Zoltan Stieber mehrfach alt aussehen, bisweilen nahm er es erfolgreich mit zwei Gegenspielern auf. Ertrag seiner Dribblings: Die scharfe Flanke, die Matias Cenci zum 2:1 für den FSV über die Linie drückte.

    Nun ist es nicht so, dass die von Mokhtari gezeigten Qualitäten irgendeinen Fußballkenner überraschen könnten. Seit Jahr und Tag gilt der 1,80 Meter große und 73 Kilogramm schwere Flügelspieler als potenzieller Erstligakicker. Dass er bislang keine einzige Minute in Deutschlands höchster Spielklasse absolviert hat, begründen nicht wenige damit, dass Mokhtari zu selten das abruft, was er kann. Dieser Wankelmütigkeit ist es unter anderem wohl auch geschuldet, dass andere Vereine bei Mokhtari im vergangenen Sommer, nach dem Abstieg seines letzten Arbeitgebers Kickers Offenbach, nicht gerade Schlange standen.

    Mokhtari hatte selbst zum Ende der Transferperiode am 31. August noch keinen Klub gefunden, ehe ihn der FSV doch noch verpflichtete. Der Kicker selbst will zu den bangen Wochen des Wartens eigentlich nichts mehr sagen. Nur so viel: „Ich bin nie unruhig geworden. Und ich habe meine Lehren gezogen.“

    Der flinke Dribbler will sich lieber auf die Zukunft konzentrieren. „Alles andere interessiert mich nicht“, sagt er mit Nachdruck. Denn sein Vertrag beim FSV läuft lediglich bis zum Ende der aktuellen Saison, und deswegen weiß Mokhtari nur zu gut, „dass ich meine Leistung bestätigen muss. Noch habe ich keine Bestform.“ Doch nachdem er in der Vorrunde – vor allem wegen körperlicher Defizite aufgrund der langen Wettkampfpause – nur als Einwechselspieler zum Zug gekommen war und selten überzeugt hatte, sieht er sich mittlerweile „auf einem guten Weg“. Sein Formanstieg ist für ihn schnell erklärt. „Im Sommer hatte ich keine Vorbereitung, jetzt hatte ich eine“, sagt er.

    Dass er mit dem FSV den Klassenerhalt schaffen kann, davon ist Mokhtari überzeugt. Und dass er einen wesentlichen Teil dazu beitragen kann, daran glaubt er ebenfalls fest. Denn: „Ich bin erfahren im Abstiegskampf.“ In Koblenz hat Oualid Mokhtari jedenfalls Taten sprechen lassen.

  52. Bernemer Karl sagt:

    Betr. Zuschauerinteresse

    Kam heute glückselig in die Firma, jeder weiß das ich FSV- Fan bin habe an der Wand im Büro einen FSV-Aufstiegsschal
    aus Regensburg und einen Uraltwimpel festgepinnt.

    Unser Disponet, ein Thüringer Junge, kam zu mir und freute sich mit mir ,er sagte super vom FSV , schade dass ich nur 1-2 auf Sieg getippt habe.
    Hoffentlich spielt ihr bald wieder am Hang ,komme dann mit meiner Freundin mit dem
    Fahrrad zum Zuschauen, wohnt in Petterweil, denn ins Stadion ist es mir zu weit.

    Dass ist nur einer von, denke ich mal, vielen.

    Wir müssen es schaffen sowohl mit dem Klassenerhalt als auch mit dem Bernemer Hang.

    ( Joachim , denk an die Blog – Info wegen der Busfahrt nach Fürth.Danke Karl )

  53. Frankfurter sagt:

    Zum Thema Identität:

    St. Pauli heißt auch nicht „Hamburger Sportverein 2“ oder „der kleine HSV“ sondern legt großen Wert auf seine eigene Identität, trägt braun statt blau rot . Dennoch ist es ein Hamburger Verein. Pauli war im Vergleich zum FSV viel länger auf Augenhöhe mit dem HSV in einer Liga. Auch ST. Pauli hat seine Fans nicht nur in der Umgebung HH sondern bundesweit.

    Was macht den Kultcharakter St. Paulis aus? Arm oder reich? Arbeiter oder Angestellte? Linkes Milieu oder die politische Mitte? Arbeitslose oder Interlektuelle Avandgarde? Langzeitstudis und Lebenskünstler oder erfolgreiche Geschäftsleute? Wo liegt die Motivation jedes einzelnen sich zu solch einem Verein zu bekennen der eine Piratenflagge hisst?

    Weil er WELTPOKALSIEGERBEZWINGER ist und die Bayern geputzt hat. Und weil jeder ein persönlicher RETTER sein konnte und auf der Reeperbahn sein Shirt kaufen konnte.

    Der FSV ist schon lange kein Stadtteilverein mehr, das war er vielleicht früher als der FSV noch in Augenhöhe mit der Eintracht war. Das war Rivalität pur in den Ortsteilen. Das war in den 50igern. Da ging es richtig zur Sache mit blutigen Faustkämpfen in den Apfelweinkneipen Bornheims.

    Als Frankfurter Profiverein und Bundesligist soll und muß aus wirtschaftlicher Sicht in und ausserhalb des Rhein Main Gebietes geworben werden. Das er nicht nur von Bornheim, Nord- und Ostend leben kann, leuchtet jedem ein.

    Die FSV Datenbank gibt Auskunft darüber, wie sich der derzeitige feste Zuschauerstamm von ca. 3.000 zusammensetzt.
    Darunter kommt ein nicht zu verachtener %-Teil des festen Zuschauerstammes aus den o.e. östlichen Stadtteilen Frankfurts. Deshalb darf auch ruhig die örtliche Präsenz gepflegt werden, zumal ab Sommer vorraussichtlich auch wieder in Bornheim gespielt wird. Gegen Ingolstadt waren es am Hang 5.000 bei guter sportlicher Leistung sprich Aufstiegseuphorie.

    Nichts macht erfolgreicher wie der sportliche Erfolg selbst. Der Name Fjörtoft zum Beispiel mit seinem Übersteiger zum 5:1 gegen FCK sind legendär. Die Fans wollen sich mit den erfolgreichen Spielen/Aktionen Ihres Vereins identifizieren. Lange Zeit hat die Eintracht seit 1992 in Rostock nichts mehr sportlich gerissen. UEFA + DFB Pokal (1980 1981) daran zehren die Fans der SGE heute noch. Namen wie Grabowski, Nickel, Yeboah, Bein, Okocha sind jedem ein Begriff. Diese Namen stammen aus erfolgreichen Zeiten der SGE.

    Die Eintracht ist mit sehr großem Abstand die Nr. 1 und daran wird sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Der FSV ist aber auf einem guten Weg aus der Bedeutungslosigkeit, aus dem Schattendasein der übermächtigen Eintracht herauszutreten. Und solche Spiele wie 4:0 oder 1:3 im Abstiegskampf machen die Fans stolz auf diese gezeigte Leistung. Hinrunde ganz unten am Boden gelegen, mausetot, von jedem bereits als Absteiger abgeschrieben, fightet der FSV wieder und rockt die Liga 2. Stolze freudige Fans machen fast alles für Ihren Verein und zeigen das auch nach aussen. Und dabei ist es egal ob sie aus Bernem, Sachsenhs. Niederrad, Marburg, Giessen oder sonst wo herkommen.

  54. Thorsten sagt:

    Was dem FSV auch helfen könnte ist der sportliche Stillstand bei der Eintracht, ich kenne viele SGE-Fans, denen jedes Jahr Mittelfeld Platz 8-12 ohne Option auf oben oder unten ziemlich langweilig wird. Da kann ein „gut inszenierter“ Abstiegskampf in der Zweiten Liga wesentlich reizvoller und emotionaler für die Fussballfans sein.

    Außerdem tut der FSV einfach mehr für seine (noch wenigen) Fans, die Eintracht ist da ganz schön arrogant und meint die Leute kommen eh von selber und deswegen braucht man ja nix zu machen. Das das aber immer so weiter geht mit den guten Zuschauerzahlen bei der SGE ist für mich nicht unbedingt ausgemachte Sache.

  55. FR Leser sagt:

    Die Idee eines FSV-Fanshop ist an sich sehr gut.
    Die Mieten für einen FSV Fan Shop auf der Bergerstrasse sind aber immens hoch und verursachen zusätzliche Kosten für den Verein. Könnte der FSV nicht einfach bestehende Institutionen als Fan-und Ticketshops nutzen?
    Nur 1 Beispiel zu SV Wehen: Jet Tankstelle an der Berliner Strasse. Da gibt es Karten und Merchandising Artikel zu kaufen. U.a. steht ein Stopper an der Zufahrt der Tankstelle „offizieller SV Wehen Ticket und Fanshop“.

  56. bernemerjung sagt:

    Aber bitte net an einer Tanke, wo die ganzen giftigen Dämpfe in der Luft sind. Nee uff gar kein Fall. Obwohl, dann könnte man in der Halbzeitpause dieses Gewinnspiel mit den Bobbycar´s lassen und dann denn Wettbewerb einführen …. Nach was riecht der Schal „Diesel oder Super“ 😉

  57. Thorsten sagt:

    finde die Fanshop-Idee auch super, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Mieten auf der Berger soo hoch sind, wenn ich sehe welche Ramschläden da auf und zumachen. Was meinst du mit „bestehende Institutionen“?, es ist doch was anderes nen fetten, geilen Laden mit Riesen-FSV-Leuchtschrift auf der Berger zu haben, wo auch ein kleines Cafe oder sowas mit drin sein könnte, als sich unpersönlich die Karten an der Tanke zu holen, was man nebenbei natürlich auch noch machen könnte.

    Außerdem könnte der FSV vielleicht damit zwei oder drei FSV-Fans die von Hartz 4 leben oder keinen Job haben noch einen guten Dienst erweisen, ich kann mir nicht vorstellen, das sowas finanziell für einen Zweitligisten nicht zu stemmen ist.

  58. FSV-Forum sagt:

    was nützt ein FSV Treff wenn vor und nach den Spielen keiner hingeht….

  59. Thorsten sagt:

    kann man ja nicht wissen.

    man muß so nen Laden halt interessant aufziehen, aber da haben wir ja mit Bernd Reisig nicht gerade den Ideenlosesten 😉

  60. Jupp sagt:

    Die Idee mit einem Fan-Shop (oder auch mehr …) in Bornheim ist eigentlich gut.

    Das hat aber nach meiner Meinung einen kleinen, aber nicht unwichtigen Haken.
    Wenn es „mehr“ sein soll (@Thorsten: wo auch ein kleines Cafe oder sowas mit drin sein könnte) dann läuft es wohl auf einen Gaststättenbetrieb hinaus (FSV-Treff ..). Dann wird die Sache aber schon finanziell aufwendiger (Ausstattung, Konzession, Personal usw.)
    Wenn ich an meine Jugend denke hatten wir in Bornheim eigentlich eine Anlaufstelle auf der Berger Straße, nämlich den Zigarren Herrmann. Dort wurden Eintrittskarten verkauft und mein Vater hat mich immer mitgenommen wenn er dort seine „Kumpels“ getroffen hat.
    Das Geschäft von Werner Niebel (oder ohne „ie“ ?) – Schumacher und Abwehrspieler – war eigentlich keine Anlaufstelle, da habe ich meine Fußballschuhe gekauft.
    Und es gab natürlich viele Gaststätten wo man sich getroffen hatte (Dicke Fritz, Alter Schlagbaum, Sporteck usw.).

    Einen richtigen Fan-Shop aufzuziehen bedarf schon einer intensiven Planung und natürlich auch einer entsprechenden finanziellen Investition.
    So gut diese Idee auch ist, ich glaube das es an den finanziellen Möglichkeiten scheitern würde. Es wäre natürlich für den Verein und die Fans, auch für die zukünftigen, eine tolle Sache.
    Ich wünsche mit aber, dass ich in dieser Sache falsch liege ……

  61. Bernemer Karl sagt:

    @ Frankfurter, Deine Analyse ist hervorragend , nur sie nutzt uns nichts.

    Wir sind leider nicht das Sammelbecken der Andersdenkenden und der Unverbesserlichen( positiv gedacht ) sondern wir sind eine Gruppe die kleine
    Brote backen muss.

    Aber eines schwöre ich Dir, wir kommen noch dahin.

    Wir holen einen Punkt in Fürth und dann haben wir erstmals eine bundesweite
    Medienpräsents. ( nach dem Motto ,Underdog holt auf )

    Wie auf unserer Fahne steht “ AUS EIGNER KRAFT “ .
    das schaffen wir.

    Auch“ Bernemer“ sind nicht normal . Gruß Karl

  62. sven sagt:

    @Frankfurter –
    eigentlich ist das hier nicht der richtige Platz, aber zu Deinem ansonsten interessanten Beitrag zum Thema St. Pauli erhebe ich einen Widerspruch: Kultig war St. Pauli längst vor dem Weltpokalsiegerbesiegerspiel und auch die Rettungsaktion hätte ohne vorhandene Bindung an den Verein nie funktioniert – selbst der Manager der Weltpokalsieger war unter den Käufern. St. Pauli verkörpert den Wunsch nach dem sauberen, ehrlichen und unerschrockenen Fußball der underdogs, die sich in der Welt des Kommerzes, des großen Geldes behaupten. Dieser Wunsch hat Freunde in allen Schichten. Eigener Erfolg ist da nur bedingt Voraussetzung, den hatten sie immer nur vorübergehend. Ideal für den Verein ist seine Verwurzelung zwischen St. Pauli und Schanzenviertel mit seinen vielfältigen und manchmal kuriosen Bewohnern. Auch ohne den sich vornehm gebenden Nachbarn von der Rothenbaumchaussee wäre das Phänomen St. Pauli wohl so nicht entstanden. Andererseits war St. Pauli bis in die achtziger Jahre eigentlich ein stinknormaler Verein ohne große Aura und mit eher schmalem Anhang.
    Was heißt das nun für den FSV? Gar nix, außer der sicheren Erkenntnis, dass er weder St. Pauli noch die Eintracht oder sonstwer ist oder sein will. Der FSV soll seinen EIGENEN Weg gehen, seine Tradition bewahren und seine Herkunft achten und sich Neuem öffnen. Er soll weiter auf auf charakterstarke Typen auf dem Platz setzen, die hat er, sonst wäre die Mannschaft nicht so zurückgekommen. Und dann hat er den Respekt seiner Anhänger und aller Fußballfans.

  63. Tartan Army sagt:

    Liebe Barbara, es war nicht persönlich gemeint. Aber ein Verein, der mittlerweile ca. 10-12 Angestellte beschäftigt, sollte in der Lage sein, die Basisarbeit, die bei kleineren Vereinen ehrenamtlich (wie von Deinem Mann) gemacht wird, halt besser zu unterstützen.

  64. Bernemer Karl sagt:

    Hallo Mitstreiter, war schon einer von uns als Kiebitz im Training und kann eine Info.
    zu Speedy geben ? Würde mich und sicherlich nicht nur mich interessieren.
    Danke Karl

  65. Rotbart sagt:

    Kann man sich das Kreuzer-Tor eigentlich nochmal irgendwo anschauen? Bei der ARD scheint das ja nicht zu gehen…

  66. Rotbart sagt:

    Danke… Lass mich raten, Du bist Telekom-Kunde… 🙂

  67. Bernemer Karl sagt:

    @ rotbart . Selbst als Nichtkunde sollte Dir doch unser FSV und dieses geile Tor die paar Cent wert sein.
    Nichts für ungut . Gruß Karl

  68. Jupp sagt:

    @ Bernemer Karl
    Die schreiben TUS Koblenz – FSV Frankfurt 3:1 ???
    Sind halt doch Tele-Komiker …

  69. Bernemer Karl sagt:

    @ Jupp

    Erstens ich bin nicht die Telekom und zweitens wenn die Trottel am Freitag schreiben
    Fürth- FSV 3-1 und es wäre umgekehrt, genau wie gegen Koblenz, hätte ich absolut nichts dagegen.

    Gruß Karl

  70. Rotbart sagt:

    @ Bernemer Karl
    Für das Tor wurde schon Eintritt bezahlt und Sprit verfahren… 🙂

    Ich finds halt ne schwache Vorstellung von der ARD, einem zwar die Wahl aber keine Möglichkeit zu geben, sich die Auswahl auch anzuschauen…

  71. otto schumann sagt:

    Hallo Fans,

    die Diskussion über einen Fan-Shop ist zwar schön und gut. Ein völliger neuer Laden mit eigenem Personal wird sich aber nicht rentieren. Ein Wirt wird das aus Idealismus nebenbei auch nicht machen.

    Vor wenigen Wochen nervte mich mein Neffe, der in einem abgelegenen Dorf im Hunsrück wohnt, weit und bereit kein großer Verein, selbst Koblenz oder Mainz sind weit weg. Er wollte unbedingt ein Eintracht-Trikot. Also erfüllte ich ihm widerstrebend den Willen und stellte fest: 1. Der Fan-Shop der Eintracht in der Nähe des Römerbergs ist ein müder, trostloser Laden. 2. Das Trikot war teuer und von so mieser Qualität, das kann eigentlich keine Werbung darstellen. Das sollte uns nicht als Vorbild dienen.

    Denken wir aber jetzt voraus, auf das Spiel in Fürth. Die stehen ja überraschend derzeit auf einem Aufstiegsplatz – aber Nürnberg holt gewaltig auf. Für den FSV hat das den Vorteil, daß sie vielleicht unterschätzt werden. Auf jeden Fall muß Fürth auf Angriff spielen, wenn sie sich weiter da oben halten wollen. Das müßte Platz schaffen für schnelle Konter des FSV (vielleicht mit Ulm?). Aber vielleicht ist ja der Mann aus Peru auch schon so weit. Also: Aus einer starken Abwehr (Klandt hat mich angenehm überrascht. Ich hielt ihn lange für einen Galeriespieler, für einen „Flieger“ im Tor) heraus schnelle Angriffe und die können zum Erfolg führen – eigentlich eher als gegen Osnabrück. Die werden hinten drin stehen und der FSV muß das Spiel machen.

    Also…. in Fürth mindestens ein Punkt. Dann sind 8.000 Zuschauer gegen Osnabrück keine ireale Wunschvorstellung, sondern Wirklichkeit.

    Ansonsten? Natürlich müssen in erster Linie Punkte gegen Osnabrück, Oberhausen, Ingolstadt und Wehen her. Aber in Kaiserslautern und gar in Mainz wird man jetzt schon nervös, weil sicher geglaubte Punkte flöten gingen. Das erhöht die Außenseiterchancen des FSV gegen diese Top-Clubs, die eigentlich aufsteigen wollen, zum Teil gar müssen.

    Schon gehört: Dem Tradititionsverein Waldhof fehlen in dieser Saison 700.000,00 €. Für Tradition alleine kann man sich nichts kaufen. Die Engländer haben da einen guten Spruch: „Traditionen sind wie Laternen, die den Weg erhellen…. Aber nur Betrunkene halten sich daran fest“. Will sagen … die Tradition des FSV ist gut und schön. Aber die Gegenwart muß halt gemeistert werden. Danach sind auch Visionen erlaubt. Was wäre die Welt ohne Visionen? Altkanzler Schmidt meinte zwar mal (wohl im Gegensatz zu Herbert Frahm, Kampfname Willy Brandt) „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen“. Ich kann ihm da nicht folgen.

    Deshalb: In diesem Jahr den Abstieg vermeiden und danach ruhig Visionen entwickeln, die für den FSV eine bessere Zukunft bedeuten.

    Gruß
    Otto Schumann

  72. Bernemer Karl sagt:

    @ Rotbart

    Hast ja Recht !

    Ich habe alles probiert, ZDF,ARD, HR und SWR, es geht nichts, kein Video zu finden.

    Quoten sind alles, wir sollen halt die Sportschau glotzen.

  73. Enkheimer sagt:

    Gegenüber Zigarren-Herrmann neben Meder, steht ein kleines Lädchen leer
    war mal ein Juweliergeschäftchen.

    Wäre doch was als Point wie man heute sagt, Karten im Vorverkauf , Fanutensilien Mitfahrgelegenheiten und ähnliches.

    Schau mal nach Bernd.

  74. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    @otto schuhmann: Ich kann es nicht nachvollziehen, wie Du Deinem Neffen ein Eintracht-Trikot kaufen kannst. Ich habe in der Jugend mal notgedrungen bei der Eintracht gekickt, mein Vater MUSSTE mich an den Riederwald prügeln, weil ihm die Alternative Oxxenbach überhaupt nicht schmeckte. Damals haben nur diese beiden in der Wetterau nach neuen Jugendspielern gefischt. Nach zwei Jahren war ich dann dort, wo mein Onkel mit mir ab 1976 mindestens einmal im Monta bis 1981 Zweitligafußball angeschaut hat: bei meinem FSV! Ich habe es zwar nicht geschafft, aber dem FSV bin ich immer treu verbunden geblieben.
    Meine Söhne wollten im Sommer ein Bayern-Trikot und bekamen eines vom FSV! Sie tragen es mit Stolz! Aber ein Eintracht-Trikot hätte ich ihnen nie gekauft, da kenne ich nix! Für Bruchhagen-Truppe habe ich nichts übrig, nicht mal einen Cent.
    Wie ihr seht, muss man nicht aus Bornheim kommen, um Rivalitäten zu pflegen. Ich ziehe das bis heute gnadenlos durch.

  75. FSV-Forum sagt:

    hat jemand von Euch alte FSV Fanutensilien aus vergangen Tagen? SAT1 sucht FSV Fans die etwas zum Traditionsverein erzählen/zeigen können

    s. fsv-forum Info

  76. Bernemer Karl sagt:

    Was macht eigentlich unser peruanischer Pfeil ( [pfaɪl] m (Pfeil[e]s; Pfeile) flecha )
    bin traurig , keiner gibt mir Antwort.

    Kickt er , kickt er nicht , kann er es , kann er es nicht .

    Gebt doch mal Antwort. Danke Karl

  77. Enkheimer sagt:

    Hervorragend “ GNADENLOSER SCHWARZBLAUER BÜDINGER “

    Bei mir sind und werden es immer die UNAUSSPRECHLICHEN sein und bleiben.

  78. 100% FSV sagt:

    Ich könnte meinen Vater mitbringen (Peter Koch) hat ja von 1971-79 gespielt u.a. auch von 75-79 2.Liga! wäre ne Idee er kann viel erzählen!

  79. Blacky sagt:

    @Enkheimer (No. 75)
    In dem Juwelierlädchen ist inzwischen ein Handyladen, weil es noch nicht genug davon gibt auf der Berger…..

  80. Blacky sagt:

    @ Bernemer Karl
    Normalerweise bin ich oft beim Training. Aber momentan wird neben der Wintersporthalle trainiert. Das ist mir ehrlich gesagt – nur um beim Training zuzuschauen – zu weit.

  81. Jan sagt:

    Ja, der Peter Koch, das war so ein richtiger 100% FSVler, so treue Spieler gibt es heute gar nicht mehr. Der FSV könnte auch in der „Traditionspflege“ noch mehr machen, wir hatten eine Menge richtig guter Fussballer, aber nur noch wenige erinnern sich noch daran. Auch das macht einen Verein aus, oder?

  82. FSV-Forum sagt:

    wäre eine große Ehre ein FSV Idol wie ihn vor lfd. Kamera zu bekommen 🙂

    ihm zu ehren

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/5329203

  83. Jan sagt:

    Schönes Bild, ist das hinter dem Peter nicht der Oliver Posniak?

  84. Hoppi sagt:

    @ Bernemer Karl
    Ich habe ihn im ersten Training gesehen. Starker Typ, schnell,
    beweglich mit guter Technik und einem guten Schuß, wenn jetzt noch
    ins Mannschaftgefüge und System passt haben wir einen sehr guten Griff getan.

    @Jan
    Korrekt!

  85. 100% FSV sagt:

    Ok ich komme mit meinem Vater er freut sich total drauf und wird von den guten alten Zeiten erzählen und berichten 😉 bringt auch noch Bilder und Ausschnitte von damals mit!

  86. Rotbart sagt:

    Und hinter Posniak ist die Haupttribüne… Und die ist voll!!!

  87. Jan sagt:

    Ja eine volle Haupttribüne, das kam auch durchaus mal vor, früher…

    umso geiler wäre es , wenn der FSV es wirklich dauerhaft wieder schafft in der Zweiten Liga zu spielen, diese „good old times“ sind schon soo verflucht lange her!

  88. Tartan Army sagt:

    Das letzte Mal, dass die Hauptribüne voll war, war gegen Ingolstadt…..2008,
    der Rest fehlte halt. Stopp, wir hatten ja noch die Stahlrohrtribüne, die war auch gut besucht.

  89. Chris_Ffm sagt:

    also fanshop ist ja schön und gut, aber wer soll die miete (gerade auf der bergerstraße!) und den verkäufer bezahlen? wenn da vielleicht 30-50 leute pro tag reinschauen und 10-20 davon etwas kaufen lohnt sich das keinesfalls.

  90. Nobby sagt:

    Habe noch ein schönes Foto, von der Meistermannschaft 1972.

  91. HeikoRacky sagt:

    Kleine Anmerkung:
    Der Spieler hinter Peter Koch ist Hubert Genz
    und nicht Oliver Posniak, der kam erst etwas später zum FSV.

  92. 100% FSV sagt:

    Heiko Racky das ist richtig es ist Hubert Genz hat mein Vater auch gesagt! Possniak war da noch nicht beim Fsv.

  93. Bernemer Karl sagt:

    @ Hoppi

    Danke für Deine Information Gruß Karl

  94. Gaga sagt:

    Hallo Heiko Racky,alter Bernemer!

    als ehemaliger Spieler könntest du ja auch viel erzählen.Deine Jugendsünden -bei der Eintracht- habe ich dir schon lange vergeben.
    Was machst du den so??

    Gruß Gaga

    natürlich ist das der Hubert Genz, Posnik war auch ein Guter,kam aber viel später.

  95. otto schumann sagt:

    Hallo Schwarzblaúer Büdinger,

    Du hast ja recht wenn Du nicht verstehst, daß mein Neffe unbedingt ein Eintracht-Trilkot haben wollte. Aber in seinem abgelegenen Dorf im Hunsrück ist die Eintracht sehr bekannt, obwohl sich kaum einer leisten kann zu einem Spiel nach Frankfurt zu kommen. Vom FSV hat man dort seit Jahren gar nichts gehört. Deshalb käme auch dort niemand auf die Idee, sich einen Fan-Artikel des FSV zu kaufen. Das paßt doch alles damit zusammen daß wir immer wieder feststellen, daß der Bekanntheitsgrad des FSV erst wieder steigen muß.

    So ist es selbst in Frankfurt. Ich sprach unlängst mit einer älteren Frau. Die sagte: „Ach der Sportverein. ja das war in meiner Jugend mal ein guter Verein“. Wir alle sind doch auch aus dem Jugendalter heraus. Die Menschen um die 30- 35, die normalerweise die Anhängerschaft bilden müßten, sind meist Migranten …. und die haben ihre eigenen Fußballvereine. Schaut Euch doch die Tabellen der unteren Ligen an. Jeder kocht sein Süppchen für sich. Ich sagte es schon: Der FSV hat seit Jahren eine gute Jugendabteilung, in der auch Migranten ihren Platz haben. Dadurch könnte sich mittelfristig etwas zugunsten des FSV ändern – wenn die ihre Väter und Onkel mitbringen. Die Frankfurter Ureinwohner sterben halt langsam aus … und damit die Anhänger des FSV, die älter als 60 sind. Also müssen andere gewonnen werden.

    Mal was ganz anders: Ich war die Tage bei einer Protestveranstaltung gegen den Flughafenausbau. Wetten, daß eine Protestwelle wie damals, als es gegen den Bau der Startbahn-West mit Pfarrer Oeser an der Spitze heute nicht mehr geben wird? Die damaligen Protestler sind müde geworden, neue wachsen nicht nach. So ist das nun einmal in diesem, unseren Land und deshalb ist es auch so schwer, für den FSV neue Anhänger zu rekrutieren.

    Gruß
    Otto Schumann

  96. Jan sagt:

    Ja Otto, leider kommt es immer mehr „aus der Mode“ sich für irgendetwas zu engagieren, weder politisch, noch für Vereine, die Vereinzelung der Menschen nimmt immer mehr zu, für eine Gesellschaft ist das auf Dauer ein sehr ernsthaftes Problem.

    Der Fussball ist da eine der letzten Bastionen eines Gemeinschaftsgefühls, umso
    wichtiger ist es, das er auch für alle bezahlbar bleibt. Insofern ist es gut, dass sich unser FSV mit seinen Aktionen für finanziell schlechter Gestellte so positiv darstellt. Das sollte auch bei einer Rückkehr an den Bornheimer Hang so beibehalten werden, falls
    es finanziell für den Verein machbar ist.

  97. Gaga sagt:

    @Jan,Otto

    unser Verein steht für das „Gemeinschaftsprofil“.Solange Bernd Reisig und unser jetziger
    Vorstand in „Amt und Würde“bleibt, wird sich daran auch nichts ändern.
    Heißt aber auch nicht das die Herren sich vor notwendige Neuerungen verschließen.Kann mir auch vorstellen das das Spagat zwischen Tradition und Neuem manchmal gar nicht so einfach ist.

  98. Tartan Army sagt:

    Der 100. Kommentar !!!!!! Erstmals dreistellig!

  99. SGE4EVER sagt:

    1.) Also was ich hier teils so lese, bringt mir einerseits zum lachen aber andererseits auch zum weinen. Die bööööse SGE, die ja ach immer so von der Politik gefördert wurde und der arme kleine FSV der wie ein Stiefkind in den Keller gesperrt wurde.. Wisst ihr was euer Problem ist? Dieses ganze getrete nach der Eintracht.. Würdet ihr euch mal auf eure Stärken besinnen und anfangen eine Fanszene auf zu bauen, dann würde sich am Zuschauerschnitt auch was tun..
    Mein Onkel ist seit jeher FSV Fan und ich ich bin SGE Fan (Onkel ist 59 und ich 21).. Aber er heult nicht so rum und sagt der FSV muss die Dinge jetzt anpacken.. Die Fanclubs müssen sich um neue Mitglieder bemühen, für optische Aspekte sorgen (große Schwenkfahnen, Doppelhalter, Banner etc..) und nicht die Hälfte im Block schon besoffen sein bevor dass Spiel überhaupt los geht und statt Gesang nur noch Würfel gehustet werden..

    2.) Die Eintracht Fans würden zum großen Teil aus Jugendlichen bestehen, die auf Krawalle mit Polizei und Gegner-Fans aus sein.. Es ist ein geringer Teil der mit diesen Absichten ins Stadion geht, aber bei so einer riesigen Fanszene lassen sich diese Leute nunmal nicht aus den eigenen Reihen filtern..

    2.1) Die meisten Eintracht Fans kommen nicht aus Frankfurt und von daher hätte der FSV gar keinen schlechten Schnitt in Frankfurt.. Ein Vorposter hat schonmal die Gründe dafür genannt, warum sich die Ortsverlagerung so entwickelt hat.. Frankfurt ist eine massiv überfremdete Stadt, ob ich das jetzt toll oder schlecht finde, sollte meiner Objektivität nichts in den Weg legen.

    Nun zum Kernpunkt was ich euch sagen möchte:

    Ich wohne in Bornheim und habe viele Freunde in meinem alter (18-25) die absolute Eintracht Fans sind.. Die aber auch nen Hang zum FSV haben und ihn auch supporten würden aber nicht zum FSV gehen, da viele sagen wenn „Die“ Fans vom FSV was gegen uns haben, dann gehen wir halt nicht dahin.. Und ich wage jetzt mal die Schätzung das es sich hier um 150-200 lautstarke junge Kerle handeln würde, die den FSV regelmäßig bei Heimspielen am Hang unterstützen würden..

    Denk mal drüber nach, in meiner Brust schlagen 2 Herzen, eins für den Hang und eins im Stadtwald..

  100. Block E sagt:

    „Der 100. Kommentar !!!!!! Erstmals dreistellig!“

    Sehr schön, dass es im Moment so viel gutes über den Sportverein zu schreiben gibt.

    Das Foto zeigt übrigens P. Koch beim Sturzflug gegen Bürstadt – ein glasklarer Elfer, wie viele immer noch sagen. *grins*

  101. Block E sagt:

    Lieber SGE4Ever,

    dass wir FSV´ler was gegen Eintrachtfans haben entbehrt jeder Grundlage. Bei Heimspielen sind immer SGE-Fans im Block 38 und selbst auswärts werden wir hin und wieder von Eintrachtlern begleitet und supportet.
    Seit den 80er Jahren haben wir zudem sehr gute Kontakte zu AF und Presswerk – wir Jungs von „Schwarz-Blau ’79“ haben zudem gute persönliche und freundschaftliche Kontakte zu Teilen der UF und BN, ist also alles halb so schlimm…. ;-))

    Dass du und deine Freunde zu Spielen des FSV willkommen sind ist also selbstverständlich!

    Fahre übrigens selbst seit fast 30 Jahren „zweigleisig“ – mein erstes Auswärtsspiel mit der schönen SGE war 1981 das Pokalfinale gegen die Kartoffelköpp‘!
    Und das Spiel gegen Tottenham 1982 war einfach nur ein unglaubliches Erlebnis für mich als 11-jährigen. Fast so geil, wie Regensburg, letzten Sommer….. 🙂

  102. Hoppi sagt:

    @Heiko Racky
    Sorry, Du hast natürlich Recht. Ich hätte genauer hinsehen
    sollen, trotzdem ist es ein herrliches Bild aus „alter Zeit“.

  103. SGE4EVER sagt:

    Hallo Block E,
    hab mich mich jetzt auch nur auf einige Kommentare hier im Forum bezogen.. Fällt mir jetzt etwas schwer die aus den mitterlweile 103 rauszufiltern;)
    Mir ist bewusst dass sich diese abneigende Meinung nicht auf alle FSV’ler bezieht. Dennoch müsste meiner Meinung nach das Eis zwischen beiden Fanlagern entgültig brechen.. Ich bin auch öfters beim FSV, diese Saison Rostock, 1860, Mainz und Oberhausen, aber den meisten Bornheimern fällt es unheimlich schwer die Hand zu reichen.. Und das finde ich lapidar gesagt, einfach schade..

  104. Jan sagt:

    also, bei den allermeisten jüngeren Fans gibt es wirklich keinerlei „Berührungsängste“ zur Eintracht, wie BlockE schreibt, haben in letzter Zeit eine ganze Menge SGEler, auch aus der Ultraszene, dem FSV einen Besuch abgestattet und auch gut mitgemacht, oft siehst du auch Eintracht Klamotten bei uns im Block.

    Ich kenne keinen einzigen aus unseren Reihen, der was dagegen hätte wenn sich die mit dem FSV sympathisierenden Bornheimer Eintracht-Fans, die von SGE4ever genannt wurden, auch mal bei uns im Stadion blicken lassen würden, im Gegenteil!

    Mir als „älteren“ Fan wäre allerdings in Zukunft schon eine deutlichere Abgrenzung zur Eintracht lieber, ich weiß nicht ob es gut, immer nur so als „kleiner Bruder“ der großen SGE gesehen zu werden, ein eigenständiges Profil des FSV wäre mir eigentlich lieber. Und vielleicht kommt ja auch irgendwann wieder die Zeit, wo man im Derby klar Stellung zu „seinem“ Frankfurter Verein beziehen muss…

    bißchen mehr Konkurrenz wär nicht schlecht, denke ich, und nicht vergessen: der Feind steht in Offenbach, Wehen, Kassel und Mainz 😉

  105. Nordlicht sagt:

    Über 100 ist wirklich Wahnsinn, auch das zeigt doch, dass es erhebliches Interesse am FSV gibt. Damit sich das mal wieder in Zuschauerzahlen niederschlägt, bedarf es meiner Meinung nach diverser Dinge:
    1. Die Aktionen des Vereins sind schon einmal ein guter Start, den Verein in Hessen (und nicht nur in Frankfurt) wieder bekannt zu machen. Ich kenne viele Fussballinteressierte, die wissen noch gar nicht, dass es in Frankfurt zwei Bundesligavereine gibt. Dazu gehören auch solche Dinge, wie Fanshop auf der Berger, Schaukästen, die aktuell sind oder Plakate an Littfaßsäulen etc.
    2. Weiterhin ist es wichtig, erfolgreich zu spielen. Wenn die Mannschaft nur verliert und der Standartplatz „Absteigsplatz“ heißt, dann wird man für ein Spiel nicht viele Personen vom Sofa ins Stadion locken. Natürlich ist ein Abstiegskampf auch mal interessant und spannend, und wenn er gut ausgeht auch ne tolle Sache, aber eigentlich wolle Menschen doch feiern, und das geht am besten, wenn die eigene Mannschaft erfolgreich spielt
    3. Der Verein/die Mannschaft/die Fans müssen positiv rüberkommen, so dass sich die neuen Zuschauer auch damit identifizieren und gerne den Weg ins Stadion gehen. Dann sagen bestimmt auch viele Familienväter mal wieder, „kommt Jungs, wir gehen heute mal zum FSV“, und nicht zur Eintracht, weil es dort „gefährlicher“ ist (und das meine ich jetzt nur wegen der Anzahl der Gäste)
    4. Und last but not least das Stadion. Ich habe nichts gegen die Schüssel im Wald, aber ich fühle mich wohler am Hang, denn dort ist die Atmosphäre, bezogen auf 5-10 Tsd. Zuschauer doch erheblich besser. Und auch deshalb gehe ich zum Fussballspiel. In der Betonschüssel ist doch quasi null Stimmung (denn es ist auch schwierig, mit dieser Personenzahl in so einem Stadion für Stimmung zu sorgen). Dann kann ich auch daheim Arena schauen.

  106. Jan sagt:

    ps: übrigens wirklich Wahnsinn wie groß dieser thread geworden ist!

  107. Jan sagt:

    Noch eine gute Nachricht: der FSV hat seit Jahresbeginn ein Nachwuchsleistungszentrum.

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=9&backPID=574&tt_news=4288&cHash=6805accd95

  108. FSV-Forum sagt:

    @ SGE4ever

    also im backstage, HaKa, Bernemer Adler und Irish Pub reichen sich SGE´ler + FSV´ler neben den Händen auch gescheseitisch de Bembel nix für ungut….

    ach ja und Jürgen Grabowski ist halt doch nur die Nr.2 der Frankfurter Idole kommt aber gleich nach Richard Herrmann

  109. Alex sagt:

    @ SGE4EVER – Wir von SC’02 (Senseless Crew 2002) zählen uns auch nicht zu denen die, die SGE meiden. Wir stehen auch mit sehr vielen Leuten der SGE in Kontkat u.a Inferno , UF. Das sind dann wohl die etwas älteren Herren die sich darüber etwas aufregen.

  110. SGE4EVER sagt:

    Kenne paar von der Crew und muss sagen da sind wahrlich keine abneigenden Tendenzen zu spüren.. Ich „schlimmsten“ Fall neutrale Meinungen zu Vernehmen.. Werde mir mit Sicherheit die nächste Saison, egal ob 2. oder 3. Liga, eine Dauerkarte beim FSV holen, sofern er wieder an Hang spielt.. Würde mich dann natürlich freuen bei ein paar Bierchen mal drüber zu quatschen, was die Fußballwelt in Frankfurt so bewegt^^

  111. Brillo Helmstein sagt:

    Die Eintracht baut an ihrem Haus und der FSV baut an seinem Haus. Man muss sich nicht lieben, nur weil man in der gleichen Stadt baut. Aber es gibt auch keinen Grund aufeinander los zu gehen. Das Haus des FSV ist ein bisschen kleiner als das Haus der Eintracht. Aber es erfüllt uns schwarz-blaue Bauherren mit Stolz. Was wir nicht brauchen, sind großkotzige Nachbarn, die uns immer nur erklären wollen, was in ihrem Haus alles besser ist und dass wir nur an einer Hundehütte bauen. Alle anderen Nachbarn sind uns ansonsten willkommen. Denn Fußball ist ja die schönste Nebensache der Welt, über die man tagelang diskutieren kann………….

  112. Bernemer Karl sagt:

    @ Brillo

    Wir werden ein schönes Häuschen bauen und im Sommer ist es fertig,
    darin wohnen nur glückliche Menschen und die Farbe ist Schwarz-Blau
    und nicht die Farbe des Neides Gelb.

    Unsere GASTFREUNDSCHAFT wird wie immer GROSS geschrieben werden.

    Denke wie Du. Gruß Karl

  113. Hagen sagt:

    Die Eintracht baut an ihrem Haus und der FSV an seinem, aber beide haben die gleiche Zielgruppe, Fussballfans aus Frankfurt und Umgebung. Wenn die bis vor 2 Jahren nicht Minigolf spielen waren oder ins Kino gegangen sind, waren sie bei der Eintracht. Also haben wir entweder „Doppelfans“ beim FSV, mit Präferenz hier oder dort vielleicht, oder gar keine. Bis auf 500 Oberligazuschauer und von denen auch schon die Hälfte Eintracht/FSV.

    Deswegen muss man ja kein Anhängsel sein. Der FSV ist nicht SGE II. Wenn man seine eigenen Stärken, seine eigenen Traditionen und sein eigenes Profil betont, „wir sind wir,“ wird niemand etwas dagegen haben. Im Gegenteil, das ist äusserst wichtig, wer würde sich schon für eine Schmalspur-SGE interessieren. Das reicht aber auch. Ich bin zwar hauptsächlich FSV-Fan, aber warum ich deshalb gegen die Eintracht sein sollte erschliesst sich mir nicht ganz. Nicht dass ich das aus den Beiträgen herauslesen würde, ich sage es nur weil die Diskussion aufgekommen ist. Ich war auch früher oft bei der Eintracht, nicht so oft wie beim FSV aber immerhin, und habe sie in jüngeren Jahren sogar gelegentlich supportet. In Block G, hat Riesenspass gemacht 🙂

  114. Tartan Army sagt:

    Lieber SGE4FOREVER, halte mal den Ball ein bischen flacher.
    „Die bööööse SGE, die ja ach immer so von der Politik gefördert wurde “ . Das böse kannste streichen und sonst stimmts. Kannste noch die presse hinzufügen. Wir haben kein problem mit der SGE, aber dass sie (und da kann man ja eigentlich nix dafür, weil ja frankfurt das WM Stadion haben wollte/gerade gebaut hat) trotz ihrer desaströsen finanziellen und sportlichen Führung von der öffentlichen hand gefördert bzw. gerettet wurde, wie kein verein vorher in Deutschland (nachher vielleicht noch eschborn) ist einfach eine tatsache. wieso gibt man das nicht einfach zu und fertich?
    „Dieses ganze getrete nach der Eintracht..“ Gottchen, als hätte sich die eintracht an den paar FSV fans jemals gestört. Viel schlimmer ist doch die unerträgliche Arroganz vieler Eintracht Fans, die sich als „einzigen Verein in Hessen“ begreifen, bestes Beispiel ist doch, das viele Eintrachtler glaubten, die commerzarena sei „ihr“ stadion. mittlerweile hat man ja wohl gemerkt, dass es der Stadt gehört, siehe madonna konzert.
    „Die Eintracht Fans würden zum großen Teil aus Jugendlichen bestehen, die auf Krawalle mit Polizei und Gegner-Fans aus sein“. Eine grobe verallgemeinerung. Tatsache ist jedoch, dass Eintracht fans seit jahren immer wieder mal negative schlagzeilen in der presse verursachen, essen, mainz u.a. selbst bei oberligaspielen am hang gabs grossen pyro einsatz….richtig vorbildlich ist das alles nicht. Auch wenn das immer nur wenige sind scheints der großen fangemeinde doch zu gefallen, sonst würde man sich selbst disziplinieren.
    „Die meisten Eintracht Fans kommen nicht aus Frankfurt “ Wer das bestreitet, belügt sich selbst. die meisten eintracht fans leben im rhein main gebiet, das trifft es schon eher.

    Ich bin überrascht, welche probleme die eintracht (Management und Fans, und ich verallgemeinere hier selbst etwas) mit dem FSV in der 2.Liga hat. In der Oberliga waren wir das fast ausgestorbene exotische kleintier und jetzt haben wir alle einen hass gegen die eintracht und man ist empört ob der frechheit der Kleinen. ich finde (und das habe ich schon sehr, sehr oft geagt) die Eintracht sollte etwas von ihrem hohen ross herunterkommen und weniger arrogant gegenüber den kleineren auftreten. Man sollte dem liebem Gott danken und in der kirche eine kerze anzünden, dass man vor einigen jahren die lizenz auf so wundersame weise noch erhalten hat und einfach die klappe halten, anstatt darauf herumzureiten, dass die eintracht und nur die eintracht, Frankfurt und die region repräsentiert und somit auch mit steuergeldern erhalten werden muss. muss sie nicht, ist aber meine persönliche meinung.

    aber das ist geschichte, man sollte nicht daran verbittern, das leben ist nicht immer gerecht. Wichtig ist, und da gebe ich dir recht, der FSV muss daran arbeiten, ein (oder zwei) verlorene generationen an fans wieder zu gewinnen. das geht am besten mit erfolgen, sprich klassenerhalt, und stimmungstechnisch deutlich besser nur am bornheimer hang. dann entwickelt sich vielleicht auch eine gegenkultur zum 150% vermarkteten, plastikhaftigen und gekünstlichten (gibts die worte überhaupt?) Bundesligatheater in der Commerzarena. aber selbst im günstigstens fall dauert das ziemlich lang.

    nimms nicht persönlich 4ever, aber in meiner brust schlägt leider nur ein herz für eine vereinsmannschaft, und das ist schwarz-blau. aber das komische team mit dem unaussprechlichen namen, dass die AC Milan Farben spazieren trägt und deren Anhänger so tun, als hätte die Mannschaft erst gestern heldenhaft gegen real madrid verloren und nicht in den letzten 10 jahren 3 mal aus der bundsliga und fast in die Regionalliga abgestiegen, das ignoriere ich so gut ich kann………nix für ungut.

    Quantität ist nicht gleich Qualität.

  115. Hagen sagt:

    Ich frage mich wirklich was für Eintracht-Fans Du kennst

  116. Tartan Army sagt:

    ein paar….

  117. Tartan Army sagt:

    …und ich lese, was Eintracht Fans so schreiben.

  118. Chris_Ffm sagt:

    @Tartan Army: jetzt bestätigst du aber genau das was SGE4ever in seinem ersten beitrag geschrieben hat, nämlich das einige fsv fans sehr viele vorurteile gegen eintrachtler haben.

    übrigens gebe ich ihm recht das wir endlich mal organisierter auftreten müssen und z.B. auch einen trommler haben sollten.

  119. Tartan Army sagt:

    Chris, sei mir nicht böse, aber was was da jetzt ein vorurteil? Die eintracht wurde von der politik/öffentlichen hand gerettet. punkt, okay, war so, kann ich nicht ändern, fand ich nicht gut, lebe damit. kann ich aber immer noch darauf hinweisen. ich finde, die eintracht, management, wie eine mehrzahl/große zahl (vielleicht weniger

  120. Chris_Ffm sagt:

    kann ja alles möglich sein aber was hat das mit den eintracht fans zu tun die auch zu unserem fsv kommen möchten um uns zu unterstützen? du schaffst hier gerade eine künstliche rivalität die eigentlich nicht sein muss.

  121. Tartan Army sagt:

    Chris, sei mir nicht böse, aber was war da jetzt ein vorurteil? Die eintracht wurde von der politik/öffentlichen hand gerettet. punkt, aus, okay, war so, kann ich nicht ändern, fand ich nicht gut, lebe damit. kann ich aber immer noch darauf hinweisen, oder?
    ich finde, die eintracht, management, wie eine mehrzahl/große zahl von fans, wie auch immer, tritt/trat mit einer überheblichkeit (von mir aus „unverständlichen selbstverständlichkeit“) auf, die nicht gerechtfertigt ist. Erinnerst du dich an die diskussionen um die commerzarena, „wem“ die gehört und das die SGEler erst mal Valium nehmen mussten, als der FSV die Sitze im Oberrang mit den weißen Hutzen überzogen hat?
    Also, ich hab kein Vorurteil gegenüber den Unaussprechlichen mit den menstruations-schwarz-farbenen Trikots, ich kann beobachten und, wie bereits, lesen. Vielleicht sollte ich es betonen, ich nehme es der Entracht nicht krumm, dass sie damals von der Politik gerettet wurde, nur das man es als so selbstveständlich erachtet , verstehe ich nicht.
    Hätte z.B. die Stadt Frankfurt beschlossen, einen Superdome für 50.000 Zuschauer zu bauen, in dem Eishockey,Basketball und Football gespielt werden kann, und die hätten Probleme bekommen, häte man die gerettet und nicht die Eintracht. So denken Politiker.
    Das ist alles.
    Ein wenig sticheln darf ja wohl erlaubt sein.
    Dass ich die grosskotzernden (hat nix mit kotzen zu tun, soll bayrisch sein), die ihr eigenes stadion verfallen lassen und das städtische als ihr eigenes betrachten, obwohl es vom FSV eingeweiht wurde und sie nach dem krieg am hang spielen durften, als ihr eigenes noch nicht bespielbar war, nicht so doll leiden mag, ist alles, nur kein vorurteil. Die Ignoranz haben sie sich über lange zeit erarbeitet, es gab auch zeiten, wo ich samstag im waldstadion und sonntags am hang war.

    und noch was, wo wir leider nicht übereinstimmen: wir brauchen keinen trommler. ich finde, der zugespielte trommler in der commerzarena war irgendwie blöd. ich erinnere mich an oberligazeiten, wo die letzten dorfclubs mit 10 leuten kamen und der trommler mir den letzten nerv raubte. Wir sind doch nicht bei der bundeswehr.

  122. Tartan Army sagt:

    oops, da ist die 121 aber in die Hose gegeangen….naja wieder einer mehr.

  123. Tartan Army sagt:

    noch einer, bevor schluss ist für heute.
    lieber chris, ich will hier keine künstliche rivalität schüren, ich wollte nur ein paar sachen geraderücken. und ein ehrlicher eintrachtleer hat damit meines erachtens auch keine probleme.

  124. andreas sagt:

    Mir egal. Ich bin SGE-Fan. Und ich find‘ den FSV gut.

  125. Hagen sagt:

    @Tartan Army

    Die Haltung der Eintracht-Fans, die ich kenne, schwankt so zwischen „wenn es auch nächstes Jahr kein Punkte-Derby gegen den FSV gibt, dann haben wir zumindest alles defür gatan :-)“ und „wir sind froh, dass wir da stehen, wo wir sind. Ein Riesen-Fortschritt gegenüber den letzten 10/15 Jahren.“ Großkotzinge oder arrogante gegenüber dem FSV kenne ich persönlich nicht, obwohl es die sicher gibt – gibts überall.

    Was die schreiben, na ja, ich habe auch mal in den FSV-Thread im Eintracht-Forum geschaut. Hatte erst den Eindruck, dass die Haltung uns gegenüber ganz positiv ist. Die Anti-FSV Minderheit wurde gleich zum OFC gewünscht und weggemobbt. Das ist dann beim Commerzbankarena-Streit umgeschlagen. Das mag für einige von uns zwar schwer verständlich sein, aber die haben sich ihrerseits angepisst gefühlt, dadurch wie sie Äusserungen von Bernd Reisig aufgefasst haben. Und wenn man sich als Eintracht-Fan angepisst fühlt, ob zu Recht oder nicht, ist es mit der Sympathie schnell vorbei. Das ist klar und umgekehrt auch so.

    Jeder kann seine Meinung sagen, aber ich denke wir sollten versuchen dem nicht Vorschub zu leisten. Du weißt, dass ich dem Punkt Recht habe, dass die meisten unserer potentiellen Zuschauer und viele der realen Zuschauer der Vorrunde mit der Eintracht sympathisieren. Die wollen wir ja nicht wegekeln, egal ob man Eintracht-freundlich eingestellt ist wie ich oder weniger wie Du. Heimpublikum zu ziehen, ob mit SGE-Sympathien oder nicht, ist schliesslich im Interesse des FSV.

    Was das Stadion anbelangt, weiss ich auch nicht ob die Vorteile da wirklich bei der Eintracht liegen. Wir können ebensogut dort spielen, müssen es aber nicht, wenn der Hang ausgebaut ist. Dort spielen zu müssen, rechnet sich für die Eintracht vielleicht insofern, als sie das durch Zuschauereinnahmen decken können, aber nicht insofern, als es nicht teuer wäre im Vergleich zu einem eigenen Stadion mit entsprechender Kapazität. Den Erhalt/Ausbau des Stadions am Erlenbruch – sicher zu klein für die Bundesliga, wäre aber früher eine Alternative gewesen und jetzt noch im Fall eines Abstiegs – hat die Eintracht zwar versucht bei der Stadt durchzusetzten, wenn ich das nicht ganz falsch in Erinnerung habe, aber nicht bekommen. Ehrlich gesagt sehe ich in Richtung Spielstätte und öffentlicher Finanzierung eher uns im Vorteil.

    Oder sehe ich das falsch ? Selbst wenn – was beim FSV in den 60er 80er und 90er Jahren verbockt wurde, dafür muss er sich den Schuh schon selbst anziehen. Das hat nichts mit der Eintracht oder vermeindlichen und tatsächlichen Zuwendungen an selbige zu tun.

  126. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    @Tartan Army: Ich muus Dir einfach nur Recht geben. Alles richtig, was Du sagst! Ich habe auch ganz herzlich gelacht als die gute Eintracht sich Real Madrid eingeladen hat und so tat, als sei sie Teil der ganz großen Fußballbühne. Außer dem damaligen Real-Coach Schuster und dem Real-Tribünen-Sitzer Metzelder hat doch bei den Madrilenen keiner gewusst, dass es Eintracht Frankfurt gibt. Das Größte war dann noch das Bankett am Vorabend im Kempinski Gravenbruch – da gab es im HR-Fernsehen sogar ein Live-Schaltung einen Tag vor dem großen Spiel „auf das ganz Deutschland schaut“ (das hat der HR-Affe allen Ernstes damals so gesagt). Ich bin ihm dafür sehr dankbar gewesen, denn ich kann darüber noch heute richtig gut lachen. Bruchhagen der alte Schnösel pisst immer die großen Bayern an, weil die bösen Bazis so viel Kohle haben. Mir kommen dann immer die Tränen. Hoeneß hat die Kohle immer beisammen gehalten und auch immer ein Herz für Traditionsverein gehabt. Wo haben die Bayern nicht alles ihr Geld gelassen bzw. welches in die Kassen gespielt. Auch schon für die Eintracht! Aber Eintracht-Fans haben das natürlich längst vergessen, hassen diese arroganten Bayern. Ich hasse die wirklich arrogante Bruchhagen-Eintracht (siehe Fahnenstreit etc. zu Saisonbeginn) nicht. Ich freue mich übrigens immer wenn unsere hessischen Vereine gewinnen (gut, Kassel ist schon Niedersachsen). Dennoch, liebe Eintracht-Fans: Euer Verein ist in seiner Führungsspitze schon sehr überheblich und betrachtet uns von oben herab. Wir (ich bin erst Anfang 40) waren lange in der Versenkung verschwunden, aber wenn wir mal wieder ein paar Jahre in der 2. Liga spielen könnten, bekämen wir am neuen, kleinen, überschaubaren Hang auch wieder ein neues, junges Publikum, das seine Spieler nicht nur mit dem Fernglas vom Oberrang herab sehen, sondern eben auch richtig anfassen kann. Der FSV ist noch in der Stadt präsent, der FSV bleibt klein, familiär und echt – eben ein krasser Gegensatz zur heimatlos gemachten SGE im städtischen Stadion im fernen Wald. Der Riederwald gammelt vor sich hin, die Möchtegern-Stars der Eintracht sieht man nur noch im sterilen Betonumfeld bei den hohen Bäumen. Wir werden dazu einen Gegenentwurf liefern. Es wird dauern, Zeit brauchen: Aber wir werden kommen. Und wer weiß, lieber SGE4EVER, vielleicht wirst auch du eines Tages erkennen, dass der FSV, der Verein der einfachen, netten und guten Menschen von nebenan, der liebenswertere, weil authentischere Frankfurter Verein ist. Es lebe der Fußballsportverein! Am 110. Geburtstag spielen wir 2. Liga!!!

  127. Brillo Helmstein sagt:

    @hagen
    #115
    Dass FSV und Eintracht die gleiche Zielgruppe haben, da muss ich Dir nur bedingt Recht geben. Im Rhein-Main-Gebiet wohnen schätzungsweise 2 Mio. Leute. Davon ist ein Drittel bis die Hälfte am Fußball interessiert. Obwohl die Commerz-Schüssel bei Eintracht-Spielen fast regelmäßig ausverkauft ist, haben viele der genannten Fußball-Fans im Rhein-Main Gebiet auf den Besuch von Bundesligaspielen bisher aus den verschiedensten Gründen verzichtet. Hier liegen ungenutzte Potenziale. Konkurrenz belebt das Geschäft: Der gleiche Kuchen wird nicht einfach durch 2 geteilt, sondern ein größerer Kuchen wird geteilt.

    @Tartan Army
    Seit dem groben Foul-Spiel, das die Eintracht AG im Zuge ihrer verschleppten Insolvenz im Jahr 2002 begangen hat, gehen die Sympathiewerte bei mir auch gegen Null, obwohl ich früher ebenfalls häufiger mal im Waldstadion war.

    Nur zur Erinnerung: Der „Konzern Eintracht“ hatte 2002 trotz leerer Kassen und kreisendem Pleitgeier über der „Eintracht AG“ rund 3,5 Mio. DM in den Eintracht e.v. gepumpt, damit die Amateure mit aller Gewalt in die Regionalliga aufsteigen sollten. Danach hat die Eintracht AG um Staatsknete gebettelt und erhalten. Der Eintracht e.V. hat in dem folgenden Regionalliga-Spieljahr rund 800.000 neuer Schulden angehäuft. Wirtschaftliche Konsolidierung sieht anders aus! Wenn in der heutigen Finanzkrise ein Wirtschaftsunternehmen auf diese Weise verfahren würde, dann wäre die öffentliche Empörung groß. Leidtragender war damals der FSV, der trotz solider Finanzen und haushohem Vorsprung als Zweitplatzierter nicht aufsteigen konnte.

    Seitdem haben Bruchhagen und Funkel beim Bau ihres Hauses gute Arbeit geleistet. Die Eintracht steht in der Tabelle der Bonitäts-Ratings hinter Bayern und Bremen auf Rang 3 der Liga. Funkel hat erreicht, dass sich unser Nachbar einigermaßen in der 1. Liga festgesetzt hat. Trotzdem haben viele Fans schon wieder vergessen, aus welchem tiefen Keller die Eintracht kommt. Es geht ihnen alles zu langsam, die Eintracht muss die europäischen Plätze angreifen, die Eintracht gehört da einfach hin…………Das ist die Art von Arroganz, die ich nicht leiden kann.

    Lassen wir den Schnee von gestern! Wir sollten nach vorne schauen und weiter an unserem (!) Haus bauen. Und da hat unser Vorstand in den letzten Jahren gute Arbeit an den Fundamenten und am Rohbau geleistet. Jetzt muss die Mannschaft am Innenausbau arbeiten (= Klassenerhalt). Im Sommer ziehen wir dann zurück in unser neues Wohnzimmer- das Volksbank-Stadion – und dann gehen wir die nächsten Ausbaustufen an. Ich bin überzeugt, dann wollen sich auch mehr Leute an unserem Hausbau beteiligen………

  128. […] den Spielverlauf kann man sich getrost an andere Stelle informieren, zb hier; herausheben möchte ich ein paar andere Dinge, die den Stellenwert des Spiels […]

  129. Andreas sagt:

    @128: Ah was. jeder hat doch seinen Verein, so oder so. Und man hat noch andere Sympathien. Authentisc hin hin, nette Leute her..

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