FSV – Stuttgarter Kickers: Mit Rückenwind in den Aufstiegs-Endspurt

Man muss wirklich kein Prophet sein, um sich vorzustellen, was am Samstag alles am Hang passieren wird. Wenn ich die Kommentare hier auf dieser Seite lese, ist wohl wieder Gänsehaut-Feeling angesagt. Auch, wenn sich das viele vor dieser Saison nicht vorstellen konnten, spätestens seit dem Spiel gegen den TSV 1860 München II ist klar: Im FSV-Stadion herrscht Zweitliga-Stimmung.
Rückenwind, den auch die Mannschaft begrüßt. Christian Mikolajczak hat unlängst mal gesagt, „die Stimmung hilft uns.“ In der Verfassung, wie gegen Unterhaching ist der FSV dann auch vermutlich nur schwer zu schlagen. Manager Bernd Reisig sagte nach dem Spiel: „Man hat gespürt, dass alle kapiert haben, dass 80 Prozent nicht reichen.“ Ein Selbstläufer ist das Spiel gegen die Kickers aber nicht.

– denn die Kickers spielen um ihre Existenz. Das Erreichen der dritten Liga ist so etwas wie überlebenswichtig. Sollte das Ziel verpasst werden, hat Präsident Dirk Eichelbaum schon angekündigt, in der dreigleisigen Regionalliga wahrscheinlich erst mal nicht um den sofortigen Wiederaufstieg mitspielen zu können. Derzeit trennt die Schwaben ein Punkt von Rang zehn.

– stinksauer war Trainer Stefan Minkwitz nach dem verlorenen Heimspiel (1:2) gegen den TSV 1860 München II am Dienstag. „Wie sich einige Spieler präsentiert haben, das kann ich nicht dulden“, sagte der Coach nach dem Spiel (so ähnlich hat sich ja auch Tomas Oral nach der Partie gegen den VfB II geäußert). Minkwitz kündigte Einzelgespräche an.

– vor dem Rausschmiss aus der ersten Elf sollen Angelo Vaccaro, Oliver Stierle und Ferhat Cerci stehen. Der Coach soll unzufrieden mit deren Einstellung gewesen. Ob Minkwitz gegen den FSV tatsächlich auf junge Spieler aus der zweiten Mannschaft setzt, bleibt indes abzuwarten. Angekündigt soll er jedenfalls schon haben, dass „in Frankfurt eine andere Elf“ aufläuft.

– aufhorchen ließen die Kickers, als sie am 28. Spieltag den VfR Aalen zuhause mit 5:1 putzten. Und damit auch dem FSV einen Gefallen taten. Der Sieg war allerdings der letzte einer Serie von sieben ungeschlagenen Spielen. Dem folgten zwei Niederlagen – gegen Reutlingen (1:3) und eben gegen den TSV 1860 München II (1:2). Fazit: Die Kickers müssen beim FSV unbedingt punkten.

2 Kommentare für “FSV – Stuttgarter Kickers: Mit Rückenwind in den Aufstiegs-Endspurt”

  1. FSV,ler sagt:

    Liebe Kollegen aus Stuttgart – bei uns wird am Samstag nichts zu holen sein .

    Wir spielen nämlich mit 12 Mann!!!

    Die Elf + Zuschauer!!!!

  2. 100% FSV sagt:

    aber hallo die bude wird brennen wir drehen richtig auf und unterstützen das team 90 minuten! die spieler müssen beim einlaufen schon ne gänsehaut haben!

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