FSV – TSV 1860 München II 1:2 (0:1): Sprung auf Aufstiegsplatz verpasst

[inspic=121,,,0]Das war nichts. Nach einer schwachen Leistung verlor der FSV gegen die zweite Mannschaft vom TSV 1860 München am Samstag mit 1:2 (0:1). Dabei kam das junge Gästeteam durch zwei Distanzschüsse zum Erfolg: Bei beiden sah FSV-Keeper Patric Klandt nicht gut aus. Zuerst zog Anton Fink, der nicht energisch genug gestört wurde, aus 25 Metern unbedrängt zum 1:0 ab (21.), dann schloss Björn Ziegenbein einen Konter ebenfalls mit einem Distanzschuss erfolgreich ab (69.) Dies freilich schon in Unterzahl, weil der Münchner Baumgartlinger zuvor Gelb-Rot gesehen hatte (56.). Mehr als diese beiden Distanzschüsse war von den Löwen in der Offensive nicht zu sehen – allerdings reichte das aus, um den FSV, bei dem nicht nur der schwache Patric Klandt dieses Mal enttäuschte, zu bezwingen.

Zu keiner Phase des Spiels kam der FSV mit der starken Defensive der Löwen zurecht, spielte ideenlos und auch phlegmatisch. Nur kurz nach der Halbzeitpause, in der der gerade eingewechselte Sead Mehic mit seinem ersten Ballkontakt den 1:1-Ausgleich erzielte (66.), trat der FSV engagiert auf und erspielte sich auch Chancen. Als Ziegenbein dann allerdings das 2:1 machte, war der Widerstand des FSV gebrochen. „Wir haben alles versucht, aber es hat am Ende auch der finale Passe gefehlt“, sagte Innenverteidiger Markus Gaubatz, der den gesperrten Daniel Schumann vertrat. „München hat aus 0,5 Chancen zwei Tore gemacht.“ Dass Patric Klandt an beiden Treffern nicht unschuldig war, wollte dagegen Christian Mikolajczak nicht überbewerten: „Wir brauchen keinen an die Wand zu nageln. Die waren drin und fertig.“ FSV-Trainer Tomas Oral kritisierte, „dass wir sehr lethargisch und nicht so druckvoll waren, wie in den letzten Wochen. Nach dem Ausgleich waren wir nicht clever genug.“

Geteilt dürfte dann auch die Gefühlslage bei den Fans des FSV sein. Denn, weil der VfR Aalen bei den Stuttgarter Kickers eine 1:5-Klatsche kassierte, ist die Distanz zum ersten Aufstiegsplatz nicht größer geworden. Vielmehr ist die Tordifferenz auf drei Treffer zu den Aalenern geschrumpft. Andererseits verpasste es der FSV mit der Niederlage, Aalen hinter sich zu lassen. Also noch mal Glück gehabt oder eher ärgern über die verpasste Chance?

5 Kommentare für “FSV – TSV 1860 München II 1:2 (0:1): Sprung auf Aufstiegsplatz verpasst”

  1. turbi77 sagt:

    So ein Spiel wie heute kann es halt mal geben. Der FSV spielt seit Wochen in Top Form, da sollte so ein Spiel die Mannschaft nicht umwerfen. Also Kopf hoch Jungs, in Stuttgart könnt und werdwet Ihr wieder den echten FSV zeigen, da bin ich sicher.
    Im Übrigen möchte ich den, wenn`s mal schlecht läuft, sofort lauter werdenden „Nörglern“ sagen: Verdeutlicht Euch mal wo unser FSV noch vor einem 3/4 Jahr war und was die Mannschaft zwischenzeitlich geleistet hat. Statt zu meckern solltet Ihr lieber dem Team, dem Trainer und dem Management höchste Anerkennung für das bisher Erreichte zollen.
    Ich bin stolz ein FSV`ler zu sein.

  2. turbi77 sagt:

    So ein Spiel wie heute kann es halt mal geben. Der FSV spielt seit Wochen in Top Form, da sollte so ein Spiel die Mannschaft nicht umwerfen. Also Kopf hoch Jungs, in Stuttgart könnt und werdet Ihr wieder den echten FSV zeigen, da bin ich sicher.
    Im Übrigen möchte ich den, wenn`s mal schlecht läuft, sofort lauter werdenden „Nörglern“ sagen: Verdeutlicht Euch mal wo unser FSV noch vor einem 3/4 Jahr war und was die Mannschaft zwischenzeitlich geleistet hat. Statt zu meckern solltet Ihr lieber dem Team, dem Trainer und dem Management höchste Anerkennung für das bisher Erreichte zollen.
    Ich bin stolz ein FSV`ler zu sein.

  3. turbi77 sagt:

    sorry hab 2x auf senden geklickt.

  4. SB'79 sagt:

    Volle Zustimmung, Turbi!

    Ansonsten nicht unverdient verloren gegen starke 60-Amateure und trotzdem unsere Situation verbessert……bin garnicht mal sooo unzufrieden…..Danke Stuttgarter Kickers!

  5. Brillo Helmstein sagt:

    Verloren ist auch nach diesem Spiel nichts, weil wir die 3. Liga nicht mehr verlieren können. Und die 2. Liga könnten wir immer noch „aus eigener Kraft“ schaffen!

    So Spiele wie heute passieren. „Mund abbutze“, weiterspielen!

    Abgerechnet wird nach dem 34. Spieltag! (Das wissen seit dem Himmelfahrtstag 2006 alle echten FSV-Fans)

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