FSV unterliegt Augsburg und verliert Reisig

Der 11. Dezember geht als „Schwarzer Samstag“ in die Vereinsgeschichte des FSV Frankfurt ein. Erst verloren die Bornheimer das Spitzenspiel gegen den FC Augsburg 1:2, anschließend trat Geschäftsführer Bernd Reisig nach einer zwanzigminütigen Abrechnung mit der Frankfurter CDU mit sofortiger Wirkung zurück.

Bernd Reisig hatte Tränen in den Augen, seine Stimme vibrierte. Nach der verbalen Abrechnung mit Sportdezernent Frank begründete er seinen Schritt: „Ich habe keine Kraft mehr, um diesen wunderbaren Verein weiter zu führen. Ich werde mit sofortiger Wirkung aus meinem Amt ausscheiden. Ich bedaure dies sehr, weil der FSV ein Teil meines Lebens ist. Es tut mir so unendlich leid, für meine Freunde hier in diesem Verein, für diese vielen großartigen Menschen, die hier in meinem Verein leben. Bitte seid nicht enttäuscht von mir. Ich wollte immer mit euch kämpfen, stark sein – wollte niemals aufgeben. Aber ich schaffe es nicht mehr. Ich trete nicht zurück, weil ich verloren habe. Ich habe schon so viele Niederlagen und Rückschläge in meinem Leben hinnehmen müssen. Das hat mich nie aus der Bahn geworfen. Ich trete zurück, weil ich nicht mehr kann.Ich bin oft hingefallen, aber immer wieder aufgestanden. Und jetzt bleibe ich liegen, jetzt will ich liegenbleiben, ausruhen, einfach nur Ruhe, kein Kampf kein Streit Ich lasse den Verein heute im Stich, aber ich werde ihn immer im Herzen tragen. Bitte helft diesem Verein, er hat es verdient.“

88 Kommentare für “FSV unterliegt Augsburg und verliert Reisig”

  1. wolfsangel sagt:

    Nach einem recht schwachen Kick von beiden Seiten gewann die etwas bessere an diesen tristen Nachmittag nicht ganz unverdient. Der FCA wollte den Sieg unbedingt einfahren und hat nach dem 0:1 mehr dafür getan. Unsere Mannschaft wollte offenbar das Remis verwalten. Das zeigten auch die Auswechselungen.
    Insgesamt gesehen war der FCA die bisher stärkste Mannschaft am Hang. Sie werden ihren Weg machen, nachdem sie sich bereits ihre Krise genommen hatten. Dennoch, denke ich, können wir mit der Vorrunde unseres FSV mehr als zufrieden sein. Wer hätte gedacht, dass wir nach 16 Spielen einen einstelligen Tabellenplatz inne haben mit 28 Punkten ? Sensationell !! Weiter so, dann werden die restlichen 12 noch bis Mitte Februar eingefahren sein und dann sehen wir weiter…

  2. wolfsangel sagt:

    Reisig also, wie erwartet, zurückgetreten. Jetzt beginnt eine neue „Zeitrechnung“. Es wird weiter gehen am Hang. Unser FSV hat in den 111 Jahren schon schlimmeres erlebt. Jeder Mensch ist nunmal ersetztbar, auch ein B. reisig, dem wir durchaus für die geleistete Arbeiten hohen Dank schulden. Mal einige zeit abwarten, was passiert. Für mich ist er „nie“ ganz weg. So wird es auch diesmal vermutlich wieder sein…

  3. Tartan Army sagt:

    das unsere damen und herren kommunalpolitker unfähig und jeder euro für diese baggage zuviel ist, wr ja schon vorher klar.
    aber jetzt kommen all die artikel, dass br und der fsv ein opfer kommunalpolitischer auseinandersetzungen ist.
    wo waren all die tollen kommentareschreiber , als es um die wurst ging? da wurde stimmung gemacht gegen den fsv mit seinen wenigen zuschauern und seinen „ansprüchen“, die in wirklichkeit von dfb gefordert werden.
    da waren sie dabei, diese heuchler!!

  4. BlacknBlue sagt:

    Die Mannschaft konnte heute nicht an die letzten tollen Leistungen anknüpfen, vor allem in der 2. HZ wirkte sie müde und auf dem tiefen Platz gaben sie das Spiel immer mehr gegen ausgezeichnet stehende Augsburger ab und verloren am Schluß nicht mal unverdient, auch wenn ich, vor dem entscheidenden Tor keinen Eckball für den FCA gesehen hatte. Falls ich Recht habe mit dem allgemeinen Kraftverschleiß sehe ich der Begegnung mit unermüdlich kämpfenden, heimstarken Erzgebirglern etwas skeptisch gegenüber, das wird ein sauschwere Kiste nächste Woche.

    Von den 3500 Zuschauern bin ich eigentlich nicht enttäuscht, es ist halt unser momentaner Stamm, der sich bei Wind und Wetter (und gleichzeitiger Liveübertragung) in den Regen stellt, mehr geht da noch net, das braucht man auch nicht ständig zu wiederholen.

    Ansonsten eine hammergeile Hinrunde von unsern Jungs, ich denke die werden auf gutem Niveau weiterspielen und noch die eine oder andere Überraschung schaffen, ein Platz unter den ersten 5-6 ist durchaus möglich.

    Wie das nun in unserer Vereinsspitze weitergeht, vermag ich nicht zu sagen, Bernd Reisig hat 20 Jahre hier nen Riesenjob gemacht und da hat er sich eine Pause verdient, von einem Ruhestand mag ich nicht reden. Kann mir schon vorstellen, dass er weiter einige Fäden zugunsten der Bornheimer ziehen wird, wie auch immer! Machs gut, Bernd!

  5. stefan1971 sagt:

    besonders interessant die Passage von Bernd Reisig:
    „mit Vorfreude blicke er auf den Tag der Veröffentlichung bestimmter Dokumente“.

    Bitte den dafür besten Termin vor der Wahl aussuchen.
    Danke.

    Sehr geehrter Herr Reisig,

    Sie und die FSV Mannschaft haben mich und meinen Vater nach vielen Jahren wieder dauerhaft an den Hang gebracht.
    Dafür danke ich Ihnen sehr.
    Viel Glück auf Ihrem weiteren Lebensweg.

    Den verantwortlichen Politikern wünsche ich nichts.

  6. Sven_ sagt:

    Menschlich kann ich Reisigs Entscheidung teilweise nachvollziehen. Nur, in der Stadionfrage war immer klar, dass der Verein am kürzeren Hebel sitzt – Ränkespiele in der CDU hin oder her. By the way: Wo war eigentlich die Frankfurter SPD in dieser Tragödie? Sie glänzte wie immer mit inhaltlicher Unentschiedenheit.
    In Reisigs Ungeduld liegt wohl sein „wunder Punkt“.
    Dem FSV hat Bernd Reisig mit seiner Entscheidung sicher keinen Gefallen getan. Da hilft auch kein Appell an die Öffentlichkeit, „bitte dem Verein zu helfen.“ Ich hoffe, der FSV ist auf den nun eingetretenen Tag X vorbereitet.
    Keine Frage, Bernd Reisig war ein Glücksfall für diesen Verein. Hoffentlich wird sein Abtritt kein Wendepunkt in der Geschichte des FSV.

  7. BlacknBlue sagt:

    Kann man eigentlich irgendwo das ganze Statement von Reisig nachlesen, bzw sehen?

  8. Fritz sagt:

    Naja Sven die Ungeduld von Reisig war und ist berechtigt bei einem
    Umzug in den Stadtwald besteht die Gefahr dass die Lichter ausgehen.
    Wer soll die zusätzlichen Kosten tragen ?
    Die Augsburger oder Hertha können ihr Budget um einige 100.000 EURO
    reduzieren. Diese Möglichkeit besteht beim FSV nicht mehr.
    Ob die Aussage von H. Frank stimmt das der FSV weiterhin am Bornheimer
    Hang spielen darf bestehen doch erhebliche Zweifel.

    Hinsichtlich des Spiels ist anzumerken Augsburger war stärker als der FSV.
    Wobei das Tor durch eine Fehlentscheidung des Schiedrichters eingleitet
    wurde. Ich gehe davon aus das die Augsburger aufsteigen !
    Aber auf die erreichten 28 Punkte kann die Mannschaft und ihr Trainer
    stolz sein. Vielleicht kann man noch einen Punkt in Aue holen.

  9. Sven_ sagt:

    Fritz, mein Beitrag ist ein Versuch, Bernd Reisigs Entscheidung differenziert zu betrachten. Es sollte kein allgemeines Urteil über seine Person werden.
    Wenn Augsburg nicht aufteigt, werden auch die Probleme mit den Finanzen bekommen. Ihr Hauptsponsor hat sich zum Sommer verabschiedet, dem war der FCA in den letzten Jahren lieb und ZU teuer.

  10. BlacknBlue sagt:

    Stimmt das eigentlich, dass die hochsensiblen Schalker samt Schleifer Magath in der Halbzeit das Stadion verlasssen mußten, weil ihnen die Ärsche abgefroren sind auf den schmucklosen Holzbänken der Bornheimer Hauptribüne?

    Sportstadt Frankfurt!

  11. Rotbart sagt:

    Nein, die haben sich auf der zugigen Gegentribüne den Besagten abgefroren…

  12. Tartan Army sagt:

    und auf der überdachten (!) gegenibüne waren vor spielbeginn alle schalensitze pitschnass.

    Copyright für baustuss by stadt frankfurt am main.

  13. Fritz sagt:

    Sven andere Vereine haben einBudget das einige Millionen höher ist.
    Wenn Augsburg sein Budget um 2.000.000 kürzen muss stehen die immer
    noch besser da als der FSV (wirtschaftlich)

  14. Tillet sagt:

    Ich denke nicht, dass Reisig sich jetzt vom FSV abnabelt, ganz im Gegenteil. Der Rücktritt war offenbar eine ganz kurzfristige Entscheidung auf das, was ihm Roth am Montagabend mitgeteilt hat. Am Sonntagmittag war er noch ganz normal bei dem Regionalligaspiel der U 23 gegen Hoffenheim II. Nach dem 0 : 3 verließ er die Tribüne sichtlich angefressen. So sieht keiner aus, der die Brocken hinschmeißen will.

    Der Rücktritt soll ihm – nachdem in der Tribünenfrage sonst keine Option verblieb – offenbar die Möglichkeit eröffnen, Frank und dessen Kumpane so anzugreifen, wie er es als Repräsentant des Vereins nicht könnte. In seiner Rücktrittsrede fing er damit ja auch schon recht ordentlich an, indem er Frank unverhohlen vorwarf, er wolle das gesamte Projekt hintertreiben, um sich in seiner Partei durchzusetzen und Roth vorzuführen. Ich bin mir sicher, dass Reisig zu einem passenden Zeitpunkt nachlegen wird, und zwar nicht zu knapp.

    Und wenn die Tribünenschlacht irgendwann geschlagen ist, wer sagt denn, dass Reisig nicht ganz schnell wieder an Bord ist?

  15. Tillet sagt:

    Ach ja, ein Spiel gab es heute ja auch. Ich fand keineswegs, dass die erste Halbzeit schwach war. Sie war sicher nicht spektakulär, aber intensiv und von Taktik geprägt. Es spielten zwei Mannschaften, die sehr viel Respekt voreinander hatten und möglichst wenig Fehler machen wollten. Ein Spitzenspiel also. Leicht feldüberlegen war der FSV.

    Unser Führungstor brachte die Wende, leider zu unseren Ungunsten. Wenn das nicht gefallen wäre, wäre das Spiel vielleicht 0 : 0 ausgegangen. So war das Tor der Startschuss für die Augsburger, ihre taktische Zurückhaltung auszugeben und ihre offensiven Qualitäten auszuspielen. Das überraschte unsere Mannschaft sichtlich, und nach dem schnellen Ausgleichstor fand sie überhaupt nicht mehr zu ihrem Spiel. Egal, wir können von der billigsten Mannschaft der Liga nicht verlangen, dass sie in jedem Spiel brilliert. Und das Siegtor war wirklich irregulär, da es statt der Ecke, die zu dem Tor führte, Abschlag hätte geben müssen (wie überhaupt einige Entscheidungen des Hansels mit der Pfeife heute bizarr waren). Das ändert aber nichts daran, dass Augsburg heute völlig verdient gewonnen hat.

    Keine Ahnung, ob die nächstes Jahr aufsteigen. Zu den Favoriten gehören sie sicher. Die Saison ist aber nicht mal zur Hälfte rum. Und zu Saisonbeginn wussten ja auch alle, dass Hertha ganz sicher aufsteigt. Also abwarten…

    Bei uns hat heute Christian Müller ein richtig starkes Spiel gemacht. Die Krönung war das Solo durchs Mittelfeld, mit dem er das Führungstor vorbereitet hat. Er wollte offenbar Herrn Luhukay etwas beweisen. Das ist ihm gelungen. Daneben war Schlicke wieder sehr souverän. Nicht so sehr glänzen konnten unsere Offensivakteure. Die Augsburger Abwehr war allerdings auch beeindruckend effektiv.

    Aue wird ein anderes Spiel. Ich denke nicht, dass die so stark spielen können wie Augsburg in der zweiten Halbzeit.

  16. blocka sagt:

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Registrierung funktioniert wieder, womit ich jetzt auch meinen Senf dazu geben kann.

    Augsburg hat nach dem Gegentor den Schalter umgelegt und unsere Jungs an die Wand gespielt. Insgesamt war es kein schlechtes Spiel, wobei auf unserer Seite N’Diaye und auch Cinaz ziemlich neben der Kapp standen. Aber es sei ihnen gegönnt. Jetzt noch in Aue eine ordentliche Leistung abliefern und dann kann der Verein in der Winterpause erst einmal durchatmen. Sehr schade, dass BR geht. Aber wenigstens hat der Verein schon so gut wie Planungssicherheit für eine weitere Zweitligasaison. Hoffen wir mal, dass HJB verlängert.

  17. Nobby sagt:

    Nach langem Überlegen habe ich mich durchgerungen , etwas zum heutigen Tag zu
    schreiben.

    Die Niederlage von heute schmerzt mich am wenigsten , aber die Kriegsschauplätze neben dem Sport sind schon tragisch.
    Ich kann BR verstehen , wenn du wie ein dummer Junge vorgeführt wirst ,
    damit die Herren und Damen, oder andersrum, gut dastehen.

    #16
    Das ist ganau das , was ich auch glaube.
    Denn BR läßt nichts auf sich sitzen.
    Ich glaube eher das er jetzt erst richtig die Messer wetzt.

    Ich habe mich so gefreut , das diese Saison ( ? ) ohne Angst vorrüber geht
    und jetzt das.

    Nach 54 Jahren am Bornheimer Hang ist man aber einiges gewöhnt ,
    nur das unsere Stadt von I…… regiert wird ,ist neu.

  18. Christian sagt:

    Das Spiel heute ist nicht ganz so glücklich verlaufen wie die letzten. Da Augsburg hinten wirklich gut gestanden hat und in der 2. HZ auf den Sieg gedrängt hat, ist das Ergebnis trotz einiger recht fragwürdiger Schiri-Entscheidungen ok. C. Müller hat mich ebenfalls sehr positiv überrascht der hatte heut mal richtig Selbstvertrauen im Spiel nach vorne, ist man gar nicht von ihm gewöhnt.

    Den Schock mit B. Reisig müssen wir wohl alle erst mal verdauen. Insofern gut, daß die Winterpause bald ansteht. Im neuen Jahr wird politische Karriere von Schnittchenfresser M. Frank wird einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Daß die Sache mit dem Stadion so verläuft wie von ihm angekündigt, dürfte ihm wohl keiner mehr abnehmen. Wenn die von BR erwähnten Gutachten tatsächlich so ausgefallen sind, daß ein Umbau vom Kosten/Nutzen-Aspekt her absolut unwirtschaftlich wären, ist die von ihm vorgeschlagene Vorgehensweise Betrug am Steuerzahler – und das wollen er und die anderen Polithansels uns als die beste und zukunftsträchtigste Lösung verticken. Ich glaub die haben sie nicht mehr alle.

  19. schlappeseppel sagt:

    Sevus!
    Ich war gestern am Hang und bin bis zum Ende der Pressekonferenz geblieben. Schade, das Reisig zurückgetreten ist. Ich hoffe, das der FSV dadurch kein Schaden nimmt. Ich hoffe auch, das die Infos die Reisig angesprochen hat, rechtzeitig zum Wahlkampf veröffentlicht werden. Ich glaube, das die CDU mit Frank an der Spitze ein Wahldesaster erhält. Ich habe gestern im Stadion auch zwei Eintrachtler dabei gehabt. Die haben sich das genau angehört.
    Der eine hat daraufhin gesagt: „Wenn der Frank beim FSV Unterlagen und Gutachten seinem Magistrat vorenthält, wird er es auch bei anderen Sachen tuen. Darum ist dieser Mann für mich nicht wählbar!“

    Wenn ich in Frankfurt wohnen würde, würde ich die CDU und Frank nicht wählen. Ich würde auch die Roth nicht wählen, da der Frank ihr im Nacken hockt und auf Kosten und zum Schaden der Bürger parteiinterne Machtspiele betreibt. Die CDU soll lieber mal die Aufgaben erledigen, die sie den Bürgern bei der letzten Wahl versprochen hat.

    Frank=Blatter
    Fifa=CDU

    mfg Schlappeseppel

  20. Sven_ sagt:

    Aus heutiger Sicht habe ich Zweifel, ob das Thema Stadionumbau einen wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis der Kommunalwahl haben wird – es sei denn, der Verein hat dramatische Beweise für unlauteres Handeln Franks. Ich lasse mich da gerne überraschen. Bisher verweist Frank auf juristische Zwänge, was zunächst schwer zu widerlegen sein dürfte.
    Machen wir uns nichts vor: Im Umfeld des FSV wählt sowieso kaum jemand CDU oder FDP. In der breiten Öffentlichkeit, die der Unterhaltungsindustrie Fußball nicht nahe steht, sind finanzielle Bezuschussungen von Stadien, die dem Profifußball dienen, alles andere als populär, vor allem in Zeiten knapper Kassen. So etwas wird eher zähneknirschen hingenommen. Also könnte Frank mit seinem Verhalten sogar noch punkten. Profilierungssüchtig ist er ja, aus strategischer Sicht würde es Sinn machen.

  21. Sven_ sagt:

    OB-Wahl ist erst 2013, bis dahin fließt noch viel Wasser den Main hinunter. Chancen hat er, vorausgesetzt er wird von seiner Partei als Kandidat gekürt. In der SPD gibt es jetzt schon wieder Unruhe, wer für sie kandidieren soll:

    http://www.fr-online.de/rhein-main/kandidatin-zur-unzeit/-/1472796/3116642/-/index.html

    Schön Aussichten also – wie immer!

  22. schlappeseppel sagt:

    Natürlich ist es bis zur OB-Wahl noch lange hin. Aber wenn vor der Kommunalwahl an die Öffentlichkeit glangt, das ein CDU Sportdezernent Gutachten oder Ähnliches unterschlägt, dann kann das schon Auswirkungen auf die Wähler haben. Und ein schlechtes Kommunal-Wahlergebnis wird die Probleme und Streitigkeiten innerhalb der CDU verstärken. Und eine CDU, die nach Aussen uneinig und zerstritten wirkt, deren OB-Kandidat wird es schwer haben.

    Wenn das alles so stimmt, wie es Reisig auf der Pressekonferenz vorgetragen hat, dann wünsche ich der CDU mit ihrem Frank alles schlechte. Mit dem werden sie noch ihre Freude haben. Wie der mit der OB umgeht, wirft ja ein Licht auf sein Charakter.

    Vieleicht macht es ja der Paris (OB).

    Ich finde es wirklich schlimm, wie der FSV behandelt wird. Die Stadt sollte auf den Verein und das geleistete stolz sein. Stattdessen versuchen einige Kräfte den FSV zu vernichten. Jeder weis, das ein Saison in der Commerzbank-Arena finanziell nur unter grössten Entbehrungen durchzuführen ist.

    Die wollen nur einen Profiklub aus Frankfurt. Was machen die eigentlich, wenn die Eintracht absteigt, was ja im Bereich des Möglichen liegt?

    mfg Schlappeseppel

  23. BlacknBlue sagt:

    „Was machen die eigentlich, wenn die Eintracht absteigt, was ja im Bereich des Möglichen liegt?“

    Dann stecken sie über die Helaba, Fraport, Mainova, RMV so viel Geld rein , dass ihnen gar nichts anderes übrigbleibt, als gleich wieder aufzusteigen. Das Ganze wird sehr „wohlwollend“ vom Hessischen Rundfunk, der Landesregierung, der Stadt Frankfurt und einigen Parteien begleitet, so wie immer halt…

  24. schlappeseppel sagt:

    Ich glaube solangsam das hier in Frankfurt keine friedliche Koexistenz geduldet wird.

    Da bleibt nur noch ein Fazit:

    „Die Eintracht muss sterben, damit der FSV leben kann!“

    mfg schlappeseppel

  25. Rotbart sagt:

    @ #26
    Sorry, aber: BULLSHIT!!!

    Nicht „Die Eintracht“ ist das Problem, sondern die Kommunalpolitiker, die ihre Handlungsweisen anhand der Resonanzmasse beider Vereine bei den Wahlen ausrichten…

    Und daher hat sich dieser eine Herr aus der schwarzen Fraktion für seine Machtspielchen eben den FSV ausgesucht, weil er hier a) weniger Widerstand und b) weniger negative Auswirkungen auf seine Wählergunst erwartet hat, bzw. erwartet…

    Der Mehrheit sind „Einschnitte“ oder „Hindernisse“ immer besser zu verkaufen, wenn dabei eine Minderheit betroffen ist… Da kann aber die Mehrheit nicht zwingend was für… Das ist reinstes eiskaltes politisches Kalkül…

    Die Koexistenz der beiden Vereine ist besser, als Du vielleicht glaubst… DAS PROBLEM hier ist derzeit die Koexistenz Roth/Frank… Und wir dürfen das halt ausbaden…

  26. Fritz sagt:

    BlacknBlue was bei der Eintracht gelaufen ist passiert bei fast allen Bundesligavereinen. In Bielefeld z.B. ist sogar das städtische Krankenhaus
    eingesprungen oder die Büromöbel wurden im Sales and lease back Verfahren an die Sparkasse verkauft. Teilweise sind die Geschichten abenteuerlich.
    Aber das können wir nicht ändern. Der FSV muss schauen das er noch ein weiteres Jahr am Bornheimer Hang spielen kann.
    Man sollte versuchen einen erfahrnen Mann oder Frau an den Bornheimer
    Hang holen um die anstehenden Probleme zu lösen. Vielleicht können mit neuen Ideen neue Sponsoren und Zuschauer gewonnen werden.
    Die sportliche Seite wird von Stöver und Boysen gut abgedeckt.
    Was sicherlich problematisch ist ,wenn BR versucht weiterhin die Strippen
    zu ziehen.

  27. wolfsangel sagt:

    …und da würde ich mir wünschen, dass er sich ganz heraus hält ! Das würde nur wieder neue Unruhe in den Verein bringen. Er hat freiwillig, ohne jeden Zwang zu einer, aus meiner Sicht, Unzeit seinen Platz geräumt. Jetzt soll er auch gefälligst draußen bleiben und nicht versuchen als „graue Eminenz“ hinter den Kulissen mitzumischen, wie seinerzeit bei Kiefer/Hinkel !

  28. dirdybirdy sagt:

    Rotbart, Deine Analyse trifft voll ins Schwarze.

  29. Tillet sagt:

    @ 27

    Ich kann mich auch nur anschließen. Das letzte, was wir brauchen, wäre auch noch Krach mit der SGE. Und beim Thema Finanzen sollten wir nicht vergessen, dass auch wir eine ganze Anzahl von Sponsoren haben, die vom Land oder von der Stadt getragen werden.

    Der SV Wehen hat heute mal wieder bewiesen, dass sie mit sportlicher Fairness so ihre Schwierigkeiten haben. Sie haben zum Heimspiel gegen Worms praktisch eine komplette Drittligamannschaft aufgeboten. Zum Glück haben sie es vermasselt:

    http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/rlsued/regionalliga-sued/2010-11/20/1016127/spielschema_sv-wehen-wiesbaden-ii-5550_wormatia-worms-4455.html

    Im Darmstädter Forum hat das jemand nach Drittligaspielen und -toren in dieser Saison ausgewertet (in Klammern):

    „Domaschke (2/0) – Billick (1/0), Lanzaat (17/0), Schönheim (18/2), B. Hübner (11/0) – Mintzel (17/0), Ledgerwood (7/0) / 58. Janjic (19/8 ), Fießer (16/0) / 20. Boskovic (17/1), Bohl (13/2) / 43. Salem (10/0) – Sailer (16/2), Ziemer (16/3)“

    Noch ein Zitat aus diesem Beitrag:

    „Ich war da. Ich finde das fast schon einen Skandal, was die da abgezogen haben. Nur gut, dass die Lettieri-Gurkentruppe mal gar keine Lust hatte und entsprechend grottig gekickt hat. Die Wormatia hat hochverdient gegen eine unfassbar schlechte Wehen-Profitruppe gewonnen.“

  30. Tillet sagt:

    Bei Sport1 wollen sie gegen Ende der gerade laufenden Hattricksendung Hintergründe zum Reisigabtritt mitteilen. Na da sind wir aber mal gespannt, was die so recherchiert haben -;(

  31. schlappeseppel sagt:

    Und ich bin mal gepannt, wer der Nachfolger von Reisig wird!?

    mfg schlappeseppel

  32. Tillet sagt:

    Aus dem Römer kommen erste Reaktionen auf Reisigs Pressekonferenz. Frank bestreitet, Gutachten aus dem Verkehr gezogen zu haben, und Heuser bestreitet milde, dass es eine Abstimmung in der CDU-Fraktion gegeben habe.

    http://www.fr-online.de/sport/fsv-frankfurt/viel-rauch-um-eine-tribuene/-/1473448/4917658/-/index.html

    Gleichzeitig weiss er aber, dass es zwei etwa gleichstarke Gruppen in seiner Fraktion gibt. Also waren die Kräfteverhältnisse klar, selbst wenn es keine förmliche Abstimmung gegeben haben sollte. Und zu der Drohung der Ausschreibungsfraktion, sich nicht an die Fraktionsdisziplin zu halten, sagt er gar nichts. Das ist schon sehr vielsagend.

    Weiter gibt es erste Andeutungen, wie es beim FSV weitergehen soll:

    „In den nächsten Tagen will der Verein mitteilen, wer den seit Samstag verwaisten Job des Geschäftsführers übernehmen wird. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Lücke aus den eigenen Reihen geschlossen wird. Erste Namen wurden bereits gehandelt. So könnte etwa der für den Sport verantwortliche Manager Uwe Stöver zum Zug kommen, aber auch der Jurist Jens-Uwe Münker, bislang zuständig für Recht und Organisation beim FSV, wäre eine Option. Denkbar wäre auch eine Doppelspitze. Aus beiden.“

    http://www.fr-online.de/sport/fsv-frankfurt/-ich-lasse-den-verein-heute-im-stich-/-/1473448/4917654/-/index.html

    Weiter steht da:

    „So ganz geht Reisig aber wohl doch nicht. „Sein Vertrag wird erst zum 31. Dezember aufgelöst“, verriet Rosenthal. Und Vizepräsident Ludwig von Natzmer ließ durchblicken: „Er wird dem FSV sicherlich weiter beratend zur Seite stehen.““

    Wieso erstaunt mich das jetzt nicht? Münker und Stöver sind Reisigs Leute. Er zieht sich vielleicht aus dem Tagesgeschäft komplett zurück. Aber ich würde mich doch sehr wundern, wenn er in den strategischen Fragen nicht weiter der bliebe, der die Strippen zieht. Reisig hat ein Amt aufgegeben. Aber nicht seine Rolle im Verein.

  33. Tillet sagt:

    Die FNP-Berichterstattung klingt dagegen etwas naiv.

    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/fsv-frankfurt-nach-reisigs-ruecktritt-fuehrungslos_rmn01.c.8502147.de.html

    Immerhin: Morgen gibt es da „das erste ausführliche Interview mit Bernd Reisig nach dem Rücktritt“. Die Aktivitäten nach dem Rücktritt sind also schon in vollem Gang.

  34. SK sagt:

    @ #32 Tillet
    Hat Sport 1 denn was Neues gewusst? Ich konnte es leider nicht sehen.

  35. Tillet sagt:

    SK, auf Sport1 lief nur die tränendrüsenreizende letzte Sequenz von Reisigs Rede. Die mit dem Liegenbleiben. Ansonsten wurde nur vage darauf hingewiesen, dass das mit den Verzögerungen beim Tribünenbau zu tun hat. Aber immerhin: Das Stadionthema hat jetzt bundesweite Presse. Und wir sind dabei die Guten und die im Römer die Bösen. Bisher funktioniert der Masterplan.

  36. wolfsangel sagt:

    War für mich klar und hatte das ja auch schon geschrieben/befürchtet. Reisig wird also als „graue Eminenz“ weiter die Strippen ziehen. Finde ich ganz und gar nicht gut jetzt ein oder zwei Marionetten zu installieren. Das tut unserem Verein bestimmt nicht gut. Entweder er bleibt oder er soll sich ganz raushalten. Soll dem Verein, den neuen Leuten die Chance geben, sich selbst zu entfalten und ihre eigenen Ideen zu verwirklichen. Ein „light Reisig“ braucht niemand !!!

  37. FASF sagt:

    Guten Morgen,
    OB Roth entlarvt Frank: http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/ob-veraergert-ueber-ihre-partei-frank-hatten-keine-andere-wahl_rmn01.c.8503621.de.html

    Auch ganz interessant: FNP vom Samstag, Seite 15 (leider nicht verlinkt): „ABG übernimmt Bürgerhäuser“
    Darin heißt es, dass der Magistrat 30 Immobilien zum symbolischen Preis von 50 € der städtischen ABG Holding in deren Eigentum überträgt. Dies geschehe, weil die Saalbau GmbH mit 20 Millionen Euro Kosten für deren Sanierung überfordert sei.

    Warum, fragt man sich, geht das nicht auch mit dem Stadion am Bornheimer Hang?

  38. MichaelHaka sagt:

    Sensationell! Wie es Politiker doch hinbekommen, immer wieder ihr Fähnchen in den Wind zu drehen. Und mit der Sprähdose versucht man, die Sicht zu trüben. FR schrieb:
    Da die Ausschreibung bis März andauert, wird das Stadion nicht vor der Saison 2012/2013 fertig sein. „Hier ging es einzig und alleine um die rechtliche Frage, ob es in Europa möglich ist, eine Tribüne ohne Ausschreibung zu bauen. Und das ist es nicht“, sagte Sportdezernent Frank der FR. Den Rücktritt Reisigs bedauerte er, könne den Zeitpunkt jedoch nicht nachvollziehen. „Das Ergebnis sagt doch, jetzt geht es endlich los“, sagte Frank.
    “ jetzt geht es endlich los“ “ jetzt geht es endlich los“. Was heißt das??? Baubeginn der Sanierung des Stadions war im Dezember 2007. Sei Mai 2008 ist der FSV in der 2.Liga.
    2 1/2 Jahre ist nichts passiert. Und nun soll angeblich bald die Ausschreibung beginnen. Das ist “ jetzt geht es endlich los“??? VIER jahre Planung und Bauzeit für ein Projekt, das im besten Fall nach einem halben Jahr abgeschlossen sein kann. Hier wird versucht, dem Wähler für die bevorstehende Wahl zu besänftigen und für dumm zu verkaufen. Ohne mich meine Herren

  39. Gaga sagt:

    Zitat aus dem FNP-Bericht

    …….Wenn die jetzt beim Stadion am Bornheimer Hang angeführten Argumente richtig seien, dann wäre auch der Neubau des Waldstadions nicht möglich gewesen.

    Es ist nicht zu glauben was die CDU da angerichtet hat.Denke auch das die bei der Wahl die Quittung bekommen werden.
    Wenn BR verspricht, das er mit Fakten an die Öffenlichkeit geht, werden wir -hoffentlich-auch bald erfahren was da mit den 18,5 Mio noch so gebaut wurde.

  40. Gaga sagt:

    #37 Tillet,#38 wolfsangel
    habe von euch schon „besseres“ gelesen.

    Anstatt die Entscheidungsträger unseres Vereins zu unterstützen macht ihr sie zu
    willfähige Marionetten.Die Befürchtungen/Gerüchte die ihr da in die Welt setzt haben mit der Realität eines Wirtschaftsunternehen, mit ca.12,0 Mio.Jahresumsatz, nichts zu tun.

  41. Gaga sagt:

    aus der Bild…………………..

    „Dafür spricht auch dieses Zitat, das der unsägliche Herr Frank bei der Einweihung eines Kunstrasenplatzes in Kalbach vor Zeugen gesagt hat: „Lieber weihe ich 10 Kunstrasenplätze ein, als eine Tribüne!“

    Frank hat als Vertreter der Stadt dem FSV schweren Schaden zugefügt.

  42. SK sagt:

    FNP-Interview mit B. Reisig:

    «FSV wurde von der CDU geopfert»
    Der zurückgetretene Geschäftsführer erhebt vor allem gegen Sportdezernent Markus Frank schwere Vorwürfe

    http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/fsv-wurde-von-der-cdu-geopfert_rmn01.c.8505205.de.html

  43. der offenbacher sagt:

    Hallo Nachbarn,
    die Weltstadt Frankfurt und ihre Provinzposse um euer Stadion kann ich nur mit leicht ungläubigen kopfschütteln verfolgen. Mir BR verliert ihr einen umtriebigen Mann an eurer Spitze gerade in einer Phase wo es für eure Verhältnisse sportlich überragend läuft (trotz NL gegen Augsburg).
    Ich hoffe das es bei unserem Stadionneubau nicht so zu solchen „Turbulenzen“ kommt.
    in diesem Sinne ein Gruß über den Main
    der Offenbacher

  44. Gaga sagt:

    #45 der offenbacher
    ………Ich hoffe das es bei unserem Stadionneubau nicht so zu solchen “Turbulenzen” kommt.

    wünsche ich euch auch.

  45. Sven_ sagt:

    Ja, Offenbacher – so eine Posse wünscht man in der Tat nicht einmal seinen Rivalen. Rückblickend komme ich mittlerweile zu dem Schluss, es wäre besser gewesen, mit Euch gemeinsam am Kaiserlei zu bauen:
    Die Städte Frankfurt und Offenbach hätten jeweils nur 15 Mio in die Hand nehmen müssen für ein schönes Stadion mit Komplettüberdachung, ohne fehlende Rückwände und ohne sinnfreie Freitreppe. Wir würden nicht im Schlamm vor der Stehtribüne herumstampfen, weil das Geld sogar für einen vernünftigen Wasserabfluss gereicht hätte. Keine Nachbarn würden sich von parkplatzsuchenden fans gestört fühlen, weder bei Euch noch bei uns und Ihr hättet endlich einen Bahnanschluss am Stadion. Ihr hättet die eine Stehtribüne und wir die andere. Also auch das wäre kein Grund zur Aufregung gewesen. Ich meine, eine Menge Vorteile!
    Aber damals war dieses Projekt auf beiden Seiten nicht durchsetzbar.

  46. Sven_ sagt:

    …und für die Namensgebung einschl. Co-Finanzierung des Stadions hätte sich sicher auch eine Lösung gefunden, schließlich sind das verwandte Genossenschaftsbanken.

  47. Mainzer Adler FSV sagt:

    @BERND REISIG:
    Herzlichen Dank, lieber Bernd Reisig, für Deine tollen Verdienste rund um den FSV. Ohne Dich, und da gibt es keine zwei Meinungen, stände der FSV sicher nicht da, wo er jetzt ist. Ich bedauere Deinen Schritt sehr, weil Du aus der „grauen Maus FSV“ eine echte Hausnummer im Deutschen Fußball gemacht hast und es für Deinen Nachfolger schwer werden wird, Deine Position so zu bekleiden, wie Du es getan hast. Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft. Ich hoffe, der ein oder andere hier im Forum hat recht mit der Vermutung, dass Du dem FSV irgendwie weiterhin erhalten bleibst.
    Mach`s gut.
    Grüße aus Mainz

    Zum Spiel:
    Es gibt in der 2. Liga diese Saison nur ganz wenige Vereine, die spielstärker sind als der FSV. Der FCA gehört zweifellos dazu. Es ist erstaunlich, wie die nach dem Rückstand quasi auf Knopfdruck das Tempo angezogen haben. Das war bei Weitem die stärkste Mannschaft, gegen die der FSV bislang gespielt hat. Von daher kann man die Niederlage verschmerzen. Ich sehe es auch so, dass in Aue was möglich ist. Da kann der FSV völlig befreit aufspielen und ggfls. wie in Duisburg auf seine Chancen lauern.

  48. Mainzer Adler FSV sagt:

    @45-48
    Das wäre ein schönes Projekt geworden mit dem OFC. Leider gibt es auf beiden Seiten zu viele Traditionalisten, für die ein Umzug und gemeinsame Sache nie in Frage kommen würde.
    Aber was wäre das so schön, wenn der FSV nun bekannt geben würde, den Bornheimer Hang zu verlassen, um mit dem OFC ein neues Stadion zu planen. Da möchte ich die Gesichter im Römer mal sehen. Was werden sie dann den Wählern erzählen, warum so viele Millionen sinnlos am Hang verbrannt wurden? Das wäre zu schön… Ich wäre dafür, aber ich nehme mal an, dass die Bornheimer Urgesteine dann auf die Barrikaden gehen würden.

    Aber es geht nicht nur um die Haupttribüne in unserem Stadion. Sollen zukünftig mehr Zuschauer kommen, müssen alle Stadionteile auch noch überdacht werden. Und das kostet sicher auch noch mal drei Millionen zusätzlich.
    Ansonsten kommen nur die ca. 3000 FSV-Verrückten, um bei 2 Grad im Schneeregen im Stadion zu stehen. Aber nicht mehr…

  49. wolfsangel sagt:

    @Gaga
    ich unterstütze durchaus unsere „Entscheidungsträger“. Will aber nicht einsehen, dass man wegen einer solchen Sache die „Flinte ins Korn“ wirft und den FSV damit in einem Augenblick im Stich läßt, wo wir uns anschicken in der 2. BL endlich Fuß zu fassen und vielleicht in den nächsten Jahren auch mal nach oben angreifen könnten. Da sollte ein „Kapitän“ wegen einem dumm-dreisten Politiker names Frank nicht von Bord gehen. Ich kann durchaus seinen Ärger verstehen. Verstehe aber nicht, dass er nicht weiterkämpft. Reisig hat gerade bei unserem FSV 1996, als wir kurz vor der Auflösung standen, seine Kämpferqualitäten bewiesen. Hier war damals weit mehr gefordert, als jetzt. Und er hatte es geschafft den FSV nicht nur zu retten, sondern auch wieder auf sportlichen Kurs zu bringen. Krönung der Aufstieg in Liga 2 !! Jetzt von Bord zu gehen und ein/zwei Leute aus seinem Umfeld mit der Leitung der GmbH zu beauftragen, zeigt eben, dass er nicht wirklich ganz geht. Bin deshalb ohnehin nicht für diese Lösung. Möge auch Münkers durchaus geeignet sein. Ich würde mir eine externe Lösung von einem Fachmann, der auf diesem Gebiet schon etwas geleistet hat, wünschen. Ich weiß, derzeit sehe ich keinen am Markt der für uns bezahlbar wäre. Sollte es so sein, dann sollte man versuchen einen Wirtschaftsfachmann mit guten Kontakten zu engagieren. Sportliche Kompetenz braucht dieser nicht. Dafür sind Stöver/Boysen zuständig, was sich ja gerade in dieser Saison auszahlt bei den Neuverpflichtungen, die im Gegensatz zum Vorjahr (Reisig/Oral) allesamt brauchbar sind.

  50. Fritz sagt:

    Man sollte einen Neuanfang machen. Ein Mann wie Stöver ist sicherlich ein
    Fußballfachmann aber der FSV benötigt einen Fachmann der Bilanzen lesen kann und neue Zuschauer und Sponsoren für den FSV gewinnen kann.
    Man sollte auch nicht in einen Dauerstreit mit der CDU beginnen. Der FSV Frankfurt
    ist nicht Schalke 04 mit über 100.000 Vereinsmitglieder !

  51. Rotbart sagt:

    Einige kennen’s vielleicht schon, aber um mich hier nicht nochmal zu wiederholen:

    http://schwarzblauesbornheim.wordpress.com/2010/12/12/haupttribune-was-passiert-hier-eigentlich/

  52. Michael sagt:

    Beim FSV gab es immer „Schwere Zeiten“ !
    Und dann gab es immer einen Weg aus der Krise.
    Und dieser Weg Begann in Bornheim immer mit „Jetzt erst Recht “
    Das ist sich auch im Sinne von Bernd Reisig.
    Ein „Neuer Starker Mann “ sollte aus dem Verein kommen !
    Warum also nicht Michael Görner !
    Er kommt aus der Wirtschaft,hat sehr gute Kontakte zu vielen Firmen,kennt den Verein wie seine Westentasche. Und hat sich schon sehr Verdient gemacht um „seinen FSV“
    Und ist sicher auch ein „Sehr Guter Diplomat“
    Und der ist sicher ganz wichtig in der nächsten Zeit !

  53. Ente sagt:

    Was mich langsam resignieren lässt, ist die Aussage von BR, dass die Volksbank eventuell Ihr Engagement beenden wird, weil die Gesamtsituation untragbar ist. Dann gehen für den FSV im Profifussball wahrscheinlich die Lichter aus und die Stadtverordneten können sich in den Logen der Commerzbank bei einem Spiel der ach so tollen Eintracht zuprosten… Schlimm…

  54. wolfsangel sagt:

    Genau das wird doch von der „Eintracht-Lobby“ im Rathaus gewünscht. Der FSV soll klein gehalten werden, damit er der SGE nicht gefährlich werden kann. Man hat die „Hosen gestrichen voll“ wenn man an „Freiburg“ denkt (auch wenn Tillet das nicht wahr haben will. Unser FSV ist vielleicht näher dran, als mancher glauben will in den nächsten Jahren).

  55. schlappeseppel sagt:

    @57 wolfsangel

    Genau meine Rede. Es war noch nie so gefährlich für die Eintracht wie zur Zeit, ihre Vormachtsstellung in Frankfurt und Umgebung zu verlieren.

    1.) Der FSV Mainz 05 hat sich nicht nur dauerhaft in der 1. Bundesliga etabliert, er ist auch deutlich vor die Eintracht gerückt. Das ist für einige Fans eine echte Altenative, da die Mainzer ja auch Hessen sind. Die Stadt Mainz und die Sponsoren im Umfeld von Mainz „pushen“ den FSV, z.B. mit dem Stadionneubau.

    2.) Der FSV Frankfurt hat sich nach langer Abwesenheit im Profifussball zurück gemeldet. Die Jugendarbeit ist hervorragend. Der FSV scheint sich auch in der 2. Bundesliga zu etablieren, mit Potenzial nach oben. Das neue Stadion ist fast fertig und gibt dem FSV die Möglichkeit, günstig in der 2. Bundesliga dort Spiele auszutragen.

    3.) Der OFC spielt in der 3. Bundesliga oben mit und wird wahrscheinlich in die zweite Bundesliga aufsteigen. Dazu beginnt der Stadionneubau im nächsten Jahr, was ein erneuter Schub für den OFC bedeutet. Ausserdem werden Sponsoren eine weitere Alternative haben, in einem neuen Stadion zu werben.

    4.) Der SV Wehen Wiesbaden, hat ja auch ein neues Stadion bekommen mit Hilfe der Stadt Wiesbaden und einem Sponsor. Die Landeshauptstadt wird nicht locker lassen, den sie will wie die Bundesländer Bayern, Hamburg, Bremen, NRW, Reinland-Pfalz, Baden-Würtemberg und Niedersachsen einen Klub im Oberhaus führen.

    5.) Die Eintracht:

    1. Das alles und noch andere Aktivitäten wird der Eintracht potenzielle Fans entziehen da ja genügend Alternativen da sind.

    2. Sponsoren brauchen sich nicht bei der Eintracht mit Nebenwerbeflächen zufrieden geben, da sie ja auch in einem der anderen neuen Stadien werben können.

    3. Viele erfolgreiche Profieklubs in und um Frankfurt bieten auch jungen Talenten eine Alternative zur Eintracht. Das wiederum zwingt die Eintracht mehr Geld für diese Spieler auszugeben, als wenn dies Talente in den Amateurklubs rund um Frankfurt spielen.

    4. Die Werbeartikel verteilen sich auf mehrere Klubs und nicht nur auf Eintrachtartikel (oft gekauft aus Mangel an Alternativen)

    5. Die Belastung der Eintracht z.B. im Bezug auf die Commerzbankarena beträgt 10 Mill. in Jahr. da kann sich die Eintracht einen Ausflug in die 2. Liga nicht Leisten.

    6. Sollte die Eintracht in dieser oder der Nächsten Saison schlecht spielen kostet sie das Fans.

    7. Sollte die Eintracht gar absteigen, spielt sie gegen den FSV und den OFC, vieleicht sogar gegen Wiesbaden. Das werden Derby-Schlachten, bei denen die Eintracht nur verlieren kann. Und der FSV Mainz ist dann die alleinige Macht im Reihn-Main-Gebiet.

    8. Sollte der FSV aufsteigen, bei gleichzeitigem Abstieg der Eintracht ist das eine sehr sehr schwere Breitseite für die Eintracht, von der sie sich nicht so schnell erholen wird. Da sich ja das gesamte Verhältnis umdrehen würde.

    Ich habe bestimmt noch ein paar Aspekte vergessen, aber die Brisanz ist auch den Eintracht-Beschützern bewusst. Deswegen riskieren sie sogar ihre eigene politische Karriere, wie z.B. Herr Frank.

    mfg Schlappeseppel

  56. GPAdler sagt:

    #58
    Interresante unf futuristische Thesen. Trotzdem gehört Mainz noch immer zu
    Rheinland-Pfalz.

  57. schlappeseppel sagt:

    @ 59
    Kulturell sind es aber Hessen (Rhein-Hessen) und mit der Region Frankfurt enger verbunden, wie mit dem Reinland-Pfälzischen Hinterland.

  58. SK sagt:

    @ #59 GPAdler
    Schlappeseppel bezieht sich wohl darauf, dass Mainz von 1816 bis 1945 zum Großherzogtum Hessen (Hessen-Nassau) gehörte.

    Seine Analyse finde ich auch ganz interessant, allerdings klingt sie für mich zu optimistisch. Weder kann fest damit gerechnet werden, dass wir uns dauerhaft in der 2. Liga und noch dazu in der oberen Hälfte (vom Aufstieg will ich gar nicht reden) etablieren (auch B. Reisig hat ja gerade frustriert seine Zweifel daran verkündet), noch mit einer baldigen Schwäche der Eintracht rechnen. Sie haben doch eine ganz ordentliche Hinrunde hingelegt und Mainz schwächelt jetzt doch auch ein wenig. Mal sehen, wie die Kräfteverhältnisse am Saisonende so sind.
    Und selbst wenn die Eintracht ab- und wir gleichzeitig aufsteigen sollten, heißt das noch lange nicht, dass es zu einer Ablösung käme. Wahrscheinlicher ist, dass die Eintracht in Liga 2 doppelt soviele Zuschauer haben würde als wir in Liga 1.

    Es gab übrigens schon mal so einen Fall. 1984/85 hatte der damalige Zweitliga-Aufsteiger Blau-Weiß 90 den Bundesligaabsteiger Hertha überholt. Blau-Weiß wurde 7., die große Hertha nur 14.
    http://www.fussballdaten.de/zweiteliga/1986/
    Im Folgejahr ging dieser Machtwechsel weiter. Blau-Weiß stieg in die Bundesliga auf, Hertha und TB Berlin aus der 2. Liga ab.
    http://www.fussballdaten.de/zweiteliga/1986/
    1986/87 spielte Blau-Weiß also als einziger Berliner Klub im Profifussball in der 1. BL, Hertha dagegen in der Amateurliga. Was daraus geworden ist, ist bekannt. Von Blau-Weiß spricht nach Lizenzentzug und Konkurs niemand mehr, und Hertha ist und bleibt eben Hertha.

    Lasst uns an dieser Saison freuen und hoffen, dass der Erfolg in kleinen Schritten für die Zukunft gefestigt wird. Alles andere wird die Zeit zeigen.

  59. Tillet sagt:

    @ 61

    SK, ich muss doch darauf bestehen, dass Meenz zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörte-;(

    @ 58

    Werter Schlappeseppel, Rotbart hat es unter # 27 doch schon prägnant zum Ausdruck gebracht: Wir haben KEIN Problem mit der Eintracht, und umgekehrt ist das genauso. Herr Frank ist kein Vertreter der Interessen der Eintracht, sondern nur der seiner eigenen Interessen. Bernd Reisig hat das am Samstag in seiner Abschiedsrede doch ganz deutlich gemacht. Wir sind das Opfer von Intrigen innerhalb der Frankfurter CDU. Das hat mit der Eintracht nichts zu tun. Noch einmal: Das Verhältnis des FSV zur Eintracht ist ordentlich. Und ohne Eintrachtler werden wir unsere Zuschauerzahlen niemals erhöhen. Deshalb sollten wir hier nicht virtuelle Konflikte eröffnen.

    Und bitte schön: Nicht nur wir und der OFX, sondern auch noch die Filter sind künftige Konkurrenten der Eintracht? Die, die gestern ihre erste Mannschaft in das Regionalligaheimspiel gegen Worms geschickt haben? Endstand 1 : 2 gegen den Tabellenletzten der Regionalliga Süd?

    Ja sicher-;(

  60. wolfsangel sagt:

    Das ist alles richtig, was „SK“ schreibt. Blau-Weiß 90 hatte den Fehler gemacht, sich finanziell zu übernehmen als sie die Nr.1 in Berlin waren. Heute spielt der Nachfolgeclub „SV Blau-Weiß Berlin“ irgendwo in der Kreisliga. Das andere Beispiel ist halt Freiburg mit dem FFC und dem SC Freiburg. 70 Jahre lang war der FFC die Nr. 1 ehe überraschend 1976 der SC Freiburg in Liga 2 aufstieg und noch einige Zeit mit dem FFC zusammen spielte, ehe die sich finanziell übernahmen und heute in der Bedeutungslosigkeit der 6. Klasse spielen. Mußten sogar ihr „Möslestadion“ an den SCF verkaufen. Natürlich würde im Falle eines Falles die SGE in Liga 2 immer noch in den ersten 1, 2 Jahren mehr Zuschauer generieren, als der FSV in Liga 1. Der Wechsel könnte also nur langfristig, bei „Schwäche“ der SGE erfolgen. Natürlich im Moment utopisch und in den nächsten Jahren auch nicht realisierbar. Aber bekanntlich hat auf diesem Planeten alles mal eine Ende….auch das der SGE….selbst das des FC Bayern…!!

  61. wolfsangel sagt:

    Na ja „Tillet“. das Verhältnis, wahrscheinlich hast Du das schon wieder vergessen, ist zur SGE nicht „ordentlich“. Ich erinnere nur an den Fahnenstreit im Waldstadion und anderen kleinen Gehässigkeiten, die sich die SGE im ersten Jahr unseres Seins im Stadion ausdachte. Also ganz so „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist das Verhältnis nun auch wieder nicht. Und Frank vertritt genauso die Interessen der SGE, wie der FDP´ler Trinklein. Oder glaubst Du wirklich, die fressen die Schnittchen im Stadion ohne Gegenleistung ? Auch der frühere AR-Vorsitzende und Handwerkspräsi Ehinger mischt da als CDU-Mitglied eifrig hinter den Kulissen mit, dass der SGE ja nichts passiert. Wie war das nochmal bei dem drohenden Lizenzentzug der SGE ? Wer hat da alles „mitgeholfen“ in Frankfurt, in Hessen ? Selbst der Herr „Landesvater“ Koch hat es sich nicht nehmen lassen, sich für die Helaba-Bürgschaft, die eigentlich gar keine war, einzusetzen. Wenn ein Verein in Hessen (Landespolitik) und in Frankfurt bevorzugt wird, dann ist das die SGE. Selbst der Sportredakteur des Eintracht-Premiumpartners „Neue Presse“ Veith hat das in seinem Kommentar überraschend offen zugegeben, dass zuerst in Frankfurt die SGE kommt, zum zweiten wiederum die SGE und zum dritten nochmals die SGE ehe überhaupt dann mal ein anderer Verein kommt. Wir, der FSV, laufen bei der Stadt, vielleicht die OB ausgenommen, unter ferner liefen. Klar, dass Du das als „Darmstädter Heiner“ nicht so mitbekommst.

  62. SK sagt:

    @ #62 Tillet
    Wo Du Recht hast, hast Du Recht!
    Danke für die Richtigstellung.

    @ #63 wolfsangel
    Ich will ja nur sagen, dass es beide Fälle schon gab. Natürlich ist Freiburg ein Traum für uns, aber man darf auch nicht so naiv sein zu glauben, wenn die Eintracht nur mal schwächelt und wir gleichzeitig in nie gesehene Höhen aufschwingen, dass damit die Jahrzehnte alte Hierarchie im Frankfurter Fußball dauerhaft über den Haufen geworfen wäre. Außerdem: Wer könnte ausschließen, dass im Rausch einer solchen Situation nicht auch wir uns übernehmen würden wie einst Blau-Weiß? Ich denke, wenn es uns wirklich gelingen sollte, die nächsten fünf Jahre kontinuierlich 2. Liga zu spielen, so wäre erst das die Basis, um langfristig mal an mehr zu denken.

  63. Tillet sagt:

    OK, ich kapituliere. Jetzt sehe ich es auch. Das ist alles eine riesige Verschwörung. Gesteuert von der SGE. Herr Bruchhagen ist wahrscheinlich der geheime Diktator. Von Frankfurt. Und nicht nur das: Von ganz Hessen! Er hat die kommunale und die Landespolitik unter seiner Fuchtel! Und er versucht, alle anderen hessischen Fussballvereine oberhalb der Hessenliga kleinzuhalten. Sogar den großartigen, traditionsreichen Hauptstadtclub vom Halberg! Nur der OFC bekommt auch ein paar Krumen ab, wegen seiner Sympathisanten beim HR. So hat heute abend der Landessender vom Bieberer Berg gesendet, und Herr Husterer durfte mal wieder über den FSV plaudern. Und ein richtiges neues Stadion bekommen die auch noch! Nur wir nicht!

    Leute, ich weiss, die Saison und das Geschehen drumrum ist stressig. Aber wir sind dabei, uns in der zweiten Liga zu etablieren. Und wenn man nicht zu empfindlich ist, stellt man fest, dass die meisten uns und die Spielweise unserer Mannschaft mögen. Einschließlich der meisten SGEler.

    Mit einer Wagenburgmentalität kommt man heutzutage eher selten weiter. Wir sollten uns auf die wirklichen Gegner konzentrieren.

  64. Chris_Ffm sagt:

    ich bin mal gespannt ob wir in der winter transferperiode spieler abgeben müssen. wir können uns jedenfalls keine neuen leisten, der verein wird jetzt wohl viel sparen müssen.

    alle die jetzt noch an aufstieg denken sind für mich fantasten. ich wäre schon mit platz 10 absolut zufrieden.
    hoffentlich lässt sich die mannschaft nicht zu sehr von diesem ganzen hickhack beeinflussen.

  65. Sailor Ripley sagt:

    Eigentlich war ich hier schon raus, aber ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Stichwort: Lobby und das Verhältnis Eintracht vs. FSV: Unter den Fans gibt es da keine Probleme, auf dem politischen Terrain sieht das mit Sicherheit anders aus, weil hier das Thema Wahlkampf und Mehr- und Minderheiten eine Rolle spielen, wie „Rotbart“ richtigerweise schreibt. BR hat einen Machtkampf in der CDU ausgemacht. Das war das Einfachste und das Offensichtlichste, was er sagen konnte. Den Machtkampf gibt es tatsächlich, nach all dem, was man seit einigen Tagen lesen kann. Ein weiteres Fass hätte ich an seiner Stelle auch nicht aufgemacht, weil es schwer zu beweisen gewesen wäre, was aber nicht heißt, dass das Fass nicht existent ist. An seiner Stelle hätte ich auch nicht erwähnt, dass der FSV einfach keine Lobby hat und der ein oder andere Politiker lieber seine Ruhe hätte, als sich mit dem FSV befassen zu müssen. Wie hätte denn das ausgesehen? Wohl eher wie eine Verschwörungstheorie und so hätte man es auch öffentlich zerrissen und sich vermutlich darüber lustig gemacht. Einige clevere Leute, wie zum Beispiel Klaus Veit von der FNP haben dennoch ihre Schlüsse aus den jüngsten Ereignissen gezogen.

    Zur Realität: Ein Herr Trinklein (Ex-Eintracht-Kicker und FDPler) lädt den FSV plötzlich nicht mal mehr zum Hallenturnier ein. Wir als FSV-Fans können zwar alle auf dieses „Event“ mit schlechter Unterhaltung und miesen kulinarischen Darbietungen gut und gerne verzichten, aber es ist die Geste, die zählt. Nein, es schmeckt einigen Leutchen gar nicht, dass wir so eine prima Runde spielen und es wird auch alles dafür getan, dass das eine Ausnahme bleibt. Ob es aus Angst ist sei mal dahingestellt: Wenn’s nach der Nase von einigen Leuten geht, spielt zukünftig die Eintracht U23 am Hang und der FSV sonstwo in der Versenkung auf dem Nebenplatz und das sind Leute wie Fischer, Trinklein und Co. Denen gilt es künftig sinnbildlich kräftig in den Arsch (sorry) zu treten, wo immer es auch möglich ist und Leuten wie Herrn Frank, die kräftig an diesem Szenario arbeiten ebenfalls!!!

  66. Christian sagt:

    Dass sich der FSV schon in der 2. Liga etabliert hat würde ich so nicht unterschreiben. Diese Saison dürfte es mit dem Klassenerhalt sicher klappen aber im Sommer droht wieder ein großer Umbruch und mangels Stadion ist nächste Saison erneut Schmalhans Küchenmeister. Ob die Volksbank als Geldgeber bleibt, steht noch keineswegs fest, die Verträge von Gjasula, den beiden Müllers und Cidimar laufen aus (um nur mal die Namen aus den „ersten 13“ zu nennen), und ob uns Klandt, Wunderlich und Mölders trotz laufenden Vertrags erhalten bleiben, steht in den Sternen. Im worst case, d.h. wenn dann wieder die halbe Stammmannschaft ersetzt werden muß, steht auch das Bleiben HJBs auf der Kippe, der ja kürzlich erst gesagt hat, daß er keinen Bock auf ständigen Abstiegskampf hat.

    Mag sein, daß uns die schlechten Nachrichten der letzten Woche viel Wohlwollen seitens der Kommentatoren und der Fußballszene allgemein eingebracht haben. Was die weitere sportlich Entwicklung anbelangt, dürfte uns spätestens zum Saisonwechsel ein rauher Wind ins Gesicht wehen. Genau diese Befürchtung hat BR ja auch gestern zum Ende des Interviews in der FNP geäußert, daß sich nämlich die Verzögerung beim Tribünenbau negativ auch auf die sportliche Entwicklung auswirken wird (ist leider nicht online verfügbar, aber die meisten werden´s gelesen haben).

    Die Ankündigung Reisigs, sich nochmals ausführlich zu Wort zu melden um die Vorgänge um den Stadionumbau noch genauer zu beleuchten und zu belegen, sind auch nicht gerade förderlich für den Verein. Das würde die bestehenden Gräben nur noch weiter vertiefen und die parteiübergreifende Anti-FSV-Fraktion im Römer nur noch mehr gegen uns aufstacheln. Daß wir bei diesen politischen Ränkespielchen in der Regel den Kürzeren ziehen, ist ja nun in aller Deutlichkeit nachgewiesen. Ich bin mal gespannt wie der neue Geschäftsführer mit dieser Situation umgeht.

  67. Christian sagt:

    Sorry für den Doppelpost, das Interview ist doch online verfügbar, von #44 verlinkt.

    Die Aussage BRs, die ich in #69 meinte, ist:
    „Wir werden diesen Status, den wir im Moment erreicht haben, nicht halten können. Wir können uns mit dem kleinsten Etat und dem schlechtesten Stadion der 2. Liga nicht dauerhaft im oberen Drittel der Tabelle behaupten. Durch die Entscheidung vor allem der CDU, den Tribünenbau erneut zu verschieben, sind wir in den Abstiegskampf eingemauert worden – und das für die kommenden Jahre.“

  68. Fritz sagt:

    Bitte haltet doch einmal den Ball flach. Da gibt es einen H. Frank der sich auf
    Kosten des FSV versucht zu profilieren. Zusätzlich wird von der rechten Presse
    FNP und FAZ unterstützt.
    Evtl. hat H. Frank nach der Wahl viel Zeit sich um die Eintracht und seine Tankstelle
    zu kümmern.
    Man sollte jetzt Gespräche mit Frau Roth suchen das die DFL dem FSV ein
    weiters Jahr am Bornheimer spielen lässt.
    Was ein Absteigertyp wie Husterer zu sagen interessiert mich soviel wie ein Sack Reis
    der China umfällt. Ich finde es gut das der FSV nicht am Hallenturnier nicht antritt
    die Winterpause ist viel zu kurz. Die Eintracht wird sicherlich mit einer U23 Mannschaft
    antreten. (mit 2-3 Profis von der Tribüne)
    Der neue Mann hat jetzt 6 Monate Zeit zusätzlich Sponsoren zu gewinnen.
    Im Sommer sind auch keine Massen an den Bornheimer Hang geströmt.
    Gegen Bielefeld waren 4.000 Zuschauer im Stadion.

    Die neue Tribüne ist wichtig für den FSV aber alles auf die Tribüne zu schieben greift doch etwas zu kurz.

  69. Bornheimer Rainer sagt:

    B.R. hat uns zum Abschied die Botschaft hinterlassen, das es für den FSV sehr sehr schwer wird und wohl auch damit eingestanden, das er es sich nicht mehr zutraut uns noch einmal aus allen kommenden Schwierigkeiten heraus zu führen. So habe ich ihn verstanden:
    – keine Lobby in unserer Heimatstadt weder in der Politik noch in der Bevölkerung
    sprich Fanszene
    – die gute Leistung unserer Mannschaft jetzt kostet Geld welches wir nicht haben =
    Siegprämien in der laufenden Saison, Angebote für Spieler die noch Vertrag haben (halten oder verkaufen) und notwendige Vertragsverlängerungen bzw. Neuverpflichtungen
    Was wir jetzt brauchen ist eine langfristige und realistische Planung (Bundesligaaufstieg gehört da nicht dazu – vielmehr das langfristige Halten in der 2. BL so wie Fürth) ein diplomatisches Vorgehen mit dem vorhandenen Umfeld, um mehr Freunde oder vielmehr um weniger Feinde hier im Umfeld zu haben.
    Wer bei uns nicht wahrnimmt, das es wenig Sinn macht uns mit Gott und die Welt anzulegen und wer glaubt wir könnten 30 Jahre Enwicklung im deutsche Fußball zurücktrehen und noch einmal der SEG das Wasser reichen, der liegt meiner Ansicht nach weit weg von der Realität.
    Wer sollten die Chance nutzen und nach dem Abgang einer Reizfigur wie sie B.R. war eine Pernsönlichkeit zu suchen, die eher verbindet und nicht spaltet.

  70. Christian sagt:

    Sehr gut zusammengefaßt, Rainer.

    @Fritz ich stimme dir in allem zu bis auf den letzten Punkt: Die Tribüne mag im Hinblick auf die Zuschauerzahlen relativ unwichtig sein, für den bestehenden bzw. für den neuen Namensgeber des Stadions ist sie aber ein zentraler Aspekt. Die 500.000 € pro Anno gibt die Volksbank (oder wer auch immer) ja nicht nur dafür aus, damit der Unternehmensname im Kicker-Spielbericht erscheint. Sie erwartet dafür auch angemessene Räumlichkeiten für Geschäftspartner usw. Und gerade für eine Bank wirkt ein baufälliges Gebilde mit 50er Jahre-Ambiente nicht gerade repräsentativ.
    Oder, um es mit den Worten von BR zu sagen: „Eine Volksbank kann sich auf Dauer nicht leisten, ihr 22 Meter großes Logo auf eine Tribüne zu nageln, die aussieht, als würde sie demnächst zusammenbrechen.“

  71. FASF sagt:

    Markus Frank rudert bereits zurück. Zu Radio hr1 sagte er vergangenen Freitag, die OB habe in Verhandlungen mit der DFL erreicht, dass der FSV auch in der kommenden Saison am Hang spielen dürfe. Das sei ein großartiger Erfolg. Heute, in einem Interview der FAZ, spricht er bloß noch von „guten Gesprächen und vielversprechenden Signalen“ und davon, dass die Stadt einen Antrag des FSV bei den Fußballverbänden auf jeden Fall unterstützen werde.

    http://www.faz.net/s/Rub80909BDA2B1F49209036E609CF8A0870/Doc~E53CC3886AB5E4FACBC3DAF14DB9207E3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  72. Jupp sagt:

    #74 Da hat er wohl gemerkt, dass er zu vorschnell war, was ja auch B.R. kritisiert hat.

    Bei dieser Aussage liegt Frank wohl schief, Zitat aus Interview FAZ:
    „Sie müssen wissen, dass die Investitionen dafür im Wettbewerb zu anderen Maßnahmen stehen – dem Bau von Kindergärten zum Beispiel. Bei einem solchen Einsatz von Steuergeldern ist es doch naheliegend, dass das gewählte Parlament und der Magistrat sich Zeit nehmen, um solche Entscheidungen begründet zu treffen.“

    Die 10,5 Mio. für den Tribünenausbau stammt doch aus dem Konjunkturprogramm 2008 des Bundes, und haben somit nichts mit anderen Bauvorhaben des Städtischen Haushalts zu tun. Oder irre ich mich da?

  73. Sailor Ripley sagt:

    Der eigentliche Skandal an der ganzen Sache ist doch, dass sich eine Frankfurter Volksbank im Jahre 2006 auf das Betreiben der OB hin für den FSV engagiert hat und die Namensrechte am Stadion erworben hat, jetzt durch die Politik verprellt wird. Seit der Stadioneröffnung im Juli 2009 ist nichts passiert, obwohl die Problematik allgegenwärtig war. Es wird von allen Leuten gefordert, dass Vereine durch Unternehmen aus der Privatwirtschaft unterstützt werden sollen. Dass das nicht mit einem halbfertigen Stadion und einer baufälligen Tribüne geht, sollte jedermann klar sein. So, wie die Sache abgelaufen ist, muss man schon Böswilligkeit und Absicht unterstellen. Es wurde bewusst in Kauf genommen, dass die Volksbank als Namensgeber und Sponsor verprellt wird.

    Ansonsten ist es wirklich wichtig, dass jetzt neue Leute in den Vordergrund treten. Der Bau der Haupttribüne ist noch längst nicht durch, das heißt, es gilt jetzt Fakten zu schaffen und das geht vermutlich nur mit viel Diplomatie und Geschick und da ist es gut, wenn die persönlichen Fronten nicht so verhärtet sind, wie im Moment.

  74. Sven_ sagt:

    Guter beitrag, Bornheimer Rainer!
    Ich halte nichts von diesen Theorien, dass die Stadt den FSV zugunsten der Eintracht „klein halten will“. Wer das behauptet, überschätzt die Bedeutung des FSV maßlos.
    Der Eintracht wurde finanziell unter die Arme gegriffen, weil Bau und Finanzierung der üppigen WM-Arena von einer sinnvollen Nutzung nach der Weltmeisterschaft abhing.
    Eine WM ohne Frankfurt und Hessen wäre eine Riesenblamage für Stadt und Land gewesen und im Hinblick auf die Bedeutung Frankfurts als internationaler Verkehrsknoten eigentlich auch nicht denkbar.
    Mit der heutigen Situation des FSV hat das nichts zu tun. Unser strategisches Problem ist, dass sich leider sehr wenige Fußballanhänger für den FSV interessieren, anders kann man die knapp 3500 Zuschauer in dem so bedeutungsvollen Spiel gegen Augsburg nicht deuten. Wenn regelmäßig 10.000 Zuschauer kommen würden und die Haupttribüne krachend voll wäre, hätte der Verein doch ganz andere Argumente.
    Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht aus Enttäuschung in unseren gedanklichen Schützengräben einbunkern. Vielleicht ist das die Chance, die der Rücktritt Reisigs bietet (sollte er tatsächlich endgültig sein) – bei allen finanziellen und sportlichen Problemen, die nun wohl auf den Verein zukommen.

  75. Sailor Ripley sagt:

    @ Jupp

    Müssen wir hier eigentlich noch diskutieren, was Herr Frank sagt und was er lieber verschweigt? In puncto DFL wäre es einfach das beste er würde einfach mal Schweigen und gar nichts mehr sagen. Er hat dem Verein schon genug geschadet und ansonsten wird er überall gebetsmühlenartig erzählen, dass es keine Alternative zur jetzigen Entscheidung gegeben hätte, obwohl in anderen Fällen offenbar (siehe #39) anders verfahren wird und diese Entscheidung in dieser Form auch vor 1,5 Jahren hätte fallen können! Es ist einfach wichtig, dass dieser Typ sich bald wieder um seine Tankstelle kümmern kann!!!

  76. wolfsangel sagt:

    @Sven

    Ich überschätze die Bedeutung des FSV keineswegs. Der FSV ist seit rund 50 Jahren hinter der SGE die Nr. 2 in der Stadt. Und eine Stadt wie Frankfurt, die gerne vorgibt eine „Sportstadt“ zu sein, sollte es allemale gut zu Gesicht stehen, wenn sie in ihren Mauern einen zweiten Profiverein hat. Frankfurt ist im Moment die einzige Stadt in Deutschland (von den drei Millionenstädten München/HH/Berlin mal abgesehen) die zwei BL-Vereine hat. Weder Stuttgart, noch Köln oder Hannover/Bremen können das nachweisen, deren „Nr. 2“ irgendwo im Nirvana spielt. Deshalb bin ich schon der Auffassung, das die Stadt nicht allzu einseitig alles nur der SGE in den „Rachen“ schieben soll.

  77. SK sagt:

    fnp-Artikel:

    Wer beerbt beim FSV Bernd Reisig?
    Droht dem Fußball-Zweitligisten FSV Frankfurt jetzt ein Sterben auf Raten?

    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/wer-beerbt-beim-fsv-bernd-reisig_rmn01.c.8507845.de.html

  78. Platz 15 sagt:

    @ alle

    es muss festgestellt werden , dass wir unter einem massiven Identifikationsproblem

    leiden .

    das Stammtischgeplauder hier hilft dem Verein nicht weiter

    es mangelt an Zuschauern , an Zuspruch und an Aktionen der Mitglieder.

    Mir Reden passiert nichts – Aktionen sind gefragt , um Zuschauer zu mobilisieren

    Aktionen der Mitglieder , die auf die Strasse gehen , um den Fsv bekannt zu machen

    Wenn man realistisch ist sind 30 millionen für den Ausbau und 3.500 Zuschauer

    ein Witz . Dann haben wir in dieser Liga nix verloren und für die Sponsoren entsteht

    kein Mehrwert. Die werden aufhören .

    Die „Masse“ muss sich bewegen – tut sie aber nicht ……….

    Weder im Stadion ( kaum Anfeuerung ) noch in der Öffentlichkeit (keine Aktionen).

    Wer soll da auf uns aufmerksam werden ???????????

    In gewisser Weise kann ich den Rücktritt auch verstehen , nicht alles hat er ,B.R. ,

    offen und direkt ausgesprochen , aber „keine Kraft und er lässt uns im Stich“

    ist auch ein wenig Enttäuschung über uns drin .

  79. franky schwarz-blau sagt:

    Lt Bild hat die VOBA den Sponsorenvertrag verlängert und wird dies am Mittwoch offiziell verkünden, dank tatkräftiger Unterstüzung von OB Petra Roth.
    Das ist eine gute Nachricht.
    Stöver als Nachfolger von BR finde ich personlich gut und nachvollziehbar.
    Die Chance hat er sich verdient.
    Es geht weiter mit dem FSV…

  80. Fritz Freyeisen sagt:

    Der FSV in den letzten 4/5 Jahren

    19.01.06
    Bornheimer Hang wird regionalligatauglich
    Bürgermeister und Sportdezernent Achim Vandreike hat heute auf einer Pressekonferenz die Ergebnisse eines interdisziplinären Realisierungswettbewerbs für den Umbau des Stadions am Bornheimer Hang der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Den 1. Preis machte dabei der Vorschlag des Planungsbüro Dierks, Blume, Nasedy (Frankfurt), sowie deren Partner Klahn+Singer+Partner (Karlsruhe) und Prof. Pfeifer und Partner (Darmstadt)

    Es wurden noch drei weitere Preise vergeben, die allesamt in den VIP – Räumen des FSV Frankfurt vom 21. – 27. Januar täglich von 13 – 17 Uhr der als öffentliche Ausstellung präsentiert werden.

    FSV – Vizepräsident Ludwig v. Natzmer zeigte sich erfreut über die Arbeiten: „Dieser Wettbewerb hat viele kreative Möglichkeiten hervorgebracht, die den „Bornheimer Hang“ nach dem Umbau zu einem kleinen Schmückkästchen machen werden.“

    Vandreike betonte, dass das Stadion mindestens 7.000 Zuschauer fassen muss und alle Regionalliga-Auflagen erfüllt werden.

    Vertraglich hat die Stadt Frankfurt mit dem FSV Frankfurt eine Vereinbarung getroffen, dass jeder Frankfurter Verein im Falle eines Aufstieges in die Regionalliga seine Heimspiele dort austragen kann.

    (26.11.07)
    FSV lädt zur Abriss-Party ein

    Am Dienstag, den 4. Dezember lädt der FSV Frankfurt alle Mitglieder, Fans und Freunde des FSV Frankfurt ab 19 Uhr ins Frankfurter Volksbank Stadion zur Abriss-Party ein.
    In der Südkurve (bisherige Stehplatz-Tribüne der Gästefans) wird gefeiert. Die Besuche haben die Möglichkeit einen „echten Stein“ aus dem altehrwürdigen Stadion als Andenken mitzunehmen. Wer ein „Echtsheits-Zertifikat“ haben möchte, kann dies käuflich vor Ort erwerben. Die Einnahmen kommen der Nachwuchsarbeit des Vereins zu Gute.
    Außerdem hat der Verein sich noch ein besonderes Highlight einfallen lassen. Ein personalisiertes „Abriss-Shirt“ mit dem persönlichen Namen kann ebenfalls an dem Abend erworben werden.
    Zieht Euch warm an – die Party ist im Freien und kommt alle zahlreich am Dienstag, den 4. Dezember ab 19 Uhr ins Frankfurter Volksbank Stadion.
    (28.04.08) FSV feiert Aufstieg in die 3. Liga
    Der FSV Frankfurt feiert seinen Aufstieg in die neue 3. Liga mit allen Freunden, Mitgliedern und Sponsoren des Vereins.
    Am 11. Mai geht es auf das Schiff „Nautilus“ und dann will man den sportlichen Erfolg gemeinsam auf einer Schifffahrt auf dem Main genießen.
    Der Verein hat hierfür alle Mitglieder per Post eingeladen. Sollten mehr Rückmeldungen kommen, als Plätze auf dem Schiff verfügbar sind, entscheidet man über die Teilnahme per Losverfahren. Allerdings garantiert der Verein all denen, die ein „Sonder-Trikot“ mit den Namen aller Vereinsmitglieder bestellt haben oder bis zum 3. Mai noch bestellen, einen Platz auf dem Schiff.
    Der Verein bittet nochmal die Rückantwort bis spätestens 3. Mai zurückzusenden oder faxen. Die Einlasskarten werden dann umgehend per Post verschickt.

    (31.05.08)
    Jaaaaaaaaaa !!! Der FSV hat es geschafft – wir sind in der 2. Liga Das „Wunder von Bernem“ ist Wirklichkeit. Der FSV Frankfurt ist am letzten Spieltag der Regionalliga – Saison 2007/08 in die 2. Bundesliga aufgestiegen.
    Ein Traum wurde wahr.
    Der direkte Durchmarsch von der Oberliga in die 2. Bundesliga ist geglückt.
    Freude pur in Frankfurt.
    Jetzt wird gefeiert.
    Kommt alle am morgigen Sonntag um 18 Uhr zum Römer. Dort wird es eine große Fanparty geben und die Mannschaft wird sich auf dem berühmten Balkon sehen lassen.
    Hüllt den Römer in ein „schwarz-blaues“ Fahnenmeer.
    Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, der FSV ist in der 2. Bundesliga !

    13.12.2010
    Nach zwei schweren Jahren in der 2.BL heute auf Patz 7 der Tabelle. 28 Punkte nach 16 Spielen und Torverhältnis von 25:18. 3 Punkte bis zum 3. Platz und 13 Punkte vor dem 16. Platz!!!

  81. Fritz sagt:

    Platz 15 teilweise muss ich dir zustimmen. Nur ganz so negative sehe ich das
    ganze nicht. Das Stadion war in dieser Saison schon einmal ausverkauft 10.500
    Zuschauer und gegen Hertha war knapp 8.000 Zuschauer im Stadion.
    Die bisher verbauten 17 Mill zweifele ich in der Höhe an.
    Man hätte sicherlich ein vernünftiges Zweitligastadion für 18.Mill bauen können.
    (10.000 Sitzplätze und 5.000 Stehplätze). Ich muss immer das Beispiel Ingolstadt
    bemühen. Dafür ist die Stadt Ffm verantwortlich. Oder schaue dir Kosten in Sinsheim
    an (Baukosten ./. Plätze). und überdacht !!!!!

    Hinsichtlich der Zuschauern muss ich dir leider zustimmen. Kaum ist das Spiel rum
    rennen die Leute aus dem Stadion als gebe es einen Bombenalarm. Ich kann
    nicht nachvollziehen das nach so einer guten Vorrunde die meisten Zuschauer fluchartig aus dem Stadion strömen.
    In sportlicher Hinsicht haben die Herren Boysen und Stöver bis sehr gute Arbeit geleistet. Nur bei der Erweiterung der Anhängerschaft ist beim FSV wenig
    passiert das Stammpublikum bewegt sich zwischen 3.000 – 4.000 Zuschauer.
    Ohne Aktionen aus dem Umfeld passiert nichts. Auch müßten die Verantwortlichen
    ihre Aktivitäten überprüfen.
    Ich behaupte sogar das mit entsprechender Unterstützung bei den Heimspielen
    der FSV 3-5 Punkte mehr auf dem Konto hätte.

    Wer möchte das der FSV weiterhin in der 2 Liga spielt soll einfach beim nächsten
    Heimspiel gegen RWO noch 2 Freunde mitbringen.

  82. Sven_ sagt:

    @79 Wolfsangel
    Ich möchte die Situation in Frankfurt nicht schönreden, aber sehen wir mal nach München/Hamburg/Berlin, was diesen Städten ihre „Zweitvereine“ wert sind:

    München: Bauverbot für das Stadion Grünwalder Straße mit dem Hinweis,sich doch gefälligst am Bau der Münchener Arena zu beteiligen. Und das trotz „Sechzger-OB“. Die Stadt finanzierte nur die Infrastruktur um das Stadion, die 400 Mio € für den Stadionbau mussten die Vereine selbst organisieren. Das Ende dieses Abenteuers für die Löwen ist bekannt.

    Hamburg: Für das Millerntor gab die Stadt einen einmaligen Zuschuss von 5,5 Mio. €.

    Berlin: Keinen Cent für die Alte Försterei, dafür eine Mietstundung für Hertha.

    So sieht es aus…

  83. Sailor Ripley sagt:

    @ all

    der FSV hat meiner Meinung nach derzeit ein Zuschauerpotential von eigenen (heimischen) Fans in einer Größenordnung von 5000-6000. Daran gilt es zu arbeiten, dieses Potential auszuschöpfen, auch wenn die Rahmenbedingungen im Stadion nicht gerade toll sind. Dann befinden wir uns in bester Gesellschaft mit Mannschaften wie Fürth, Oberhausen, Ingolstadt.

    Ansonsten ist das Engagement in Reihen der FSV-Anhänger tatsächlich verbesserungswürdig. Wer ist denn von Euch an der Aktion „Frankfurt-tu-was“ beteiligt und damit meine ich nicht nur, dass er im Freundes- oder Bekanntenkreis Unterschriften gesammelt hat? Ein schöner Gradmesser übrigens der belegt, dass vieles leider doch ausschließlich im Internet passiert und damit kommt man in der Tat auf Dauer nicht voran!

  84. schlappeseppel sagt:

    Ich habe unterschrieben und 4 Leute auch dazu gebracht. Und die sind nicht aus Frankfurt. Ausserdem überrede ich bei jedem Heimspiel das ich besuche ( 3 Stück habe ich verpasst), Bekannte und Freunde zu einem Stadionbesuch. Ich schleife jedesmal 4 Leute mit. Leider sind das meistens Eintracht, oder Bayern-Fans, da ich aus dem Kahlgrund im Spessart komme. Mir ist es aber schon gelungen, zwei Leute zu FSV-Fans zu machen, die regelmässig ins Stadion gehen. Ich bin bei uns im Spessart alleine auf weiter Flur. Durch die gute Hinrunde interresieren sich aber immer mehr Leute für den FSV. Ich werde jetzt schon nach den Ergebnissen des FSV gefragt, auf dem Sportplatz oder in der Kneipe. Das wäre vor ein paar Jahren undenkbar gewesen. Im Frühsommer werde ich einen Bus mieten, da ich in meinem Umfeld ca 20-30 Leute habe, die sich den Bornheimer Hang und den FSV mal anschauen wollen. Die werden zwar nicht ihren Verein wechsel, aber wenigstens gibt es jetzt ein Interesse am FSV.
    Was ich damit sagen will (und das habe ich schon in einem früheren Artikel angeschnitten), das der FSV Fans von anderen Vereinen abwerben muss. Darauf zu warten, das Jugendliche heranwachsen und sich dort eine breite Basis bildet, ist in Ordnung, nur der FSV hat diese Zeit nicht. Der FSV muss viel offensiver und positiv agressiv um vorhandene Fans werben. Und das meiste Potenzial hat nun mal die Eintracht. Dort liegt der Schlüssel zu mehr Zuschauern.
    Ich hätte da ein paar gute Ideen für Werbestrategien, nur weis ich leider nicht, ob die überhaupt einer vom FSV hören will.

    mfg Schlappeseppel

  85. Sailor Ripley sagt:

    @ 87

    Kannst Du ja mal hier posten:

    http://fsv-forum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=2560

    Da wurde die derzeitige Situation und auch notwendige Aktivitäten in einem gesammelten Thread diskutiert. Denke schon, dass da auch Vereinsverantwortliche reinschauen, wenn ich die Anzahl der Aufrufe als Indikator nehme.

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