Geldstrafe für Mikolajczak

Christian Mikolajczak kommt ohne Sperre davon. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Mittelfeldspieler des FSV Frankfurt wegen dessen Aussagen nach dem Spiel in Osnabrück („Wir haben mehr verdient, als beschissen zu werden“) zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt. Das Gericht wertete die Aussage des 27-Jährigen als unsportliches Verhalten, weil er die „Unparteilichkeit des Schiedsrichters infrage gestellt“ habe. Mikolajczak akzeptiert die Geldstrafe.
Derweil hat der DFB, wie Ihr vielleicht schon wisst, den Osnabrücker Coach Claus-Dieter Wollitz zu einer Stellungnahme aufgefordert. Wollitz soll FSV-Teamchef Tomas Oral zu Beginn der zweiten Halbzeit beleidigt haben. Der Osnabrücker Coach bestreitet den Vorwurf allerdings.

3 Kommentare für “Geldstrafe für Mikolajczak”

  1. Hesse sagt:

    18.09.2008 15:07 DFB-Sportgerichtsbarkeit
    Geldstrafe für Mikolajczak und Wollitz-Verfahren eingestellt
    Christian Mikolajczak © Bongarts/GettyImages
    Christian Mikolajczak

    Christian Mikolajczak vom Zweitligisten FSV Frankfurt wurde am 18. September 2008 vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt.

    Der Spieler hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

    Mikolajczak hatte sich nach Spielende der Zweitliga-Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und FSV Frankfurt (3:2) am 14. September 2008 in einem Interview mit dem Fernseh-Sender DSF die Unparteilichkeit des Schiedsrichters in Abrede gestellt.

    Das Verfahren gegen den Osnabrücker Trainer Claus-Dieter Wollitz wurde vom DFB-Kontrollausschuss mit Zustimmung des DFB-Sportgerichts eingestellt. Wollitz stand unter dem Verdacht, sich unsportlich geäußert zu haben. In einer Stellungnahme an den Kontrollausschuss bestreitet er diesen Vorwurf. Nach Auswertung der vorliegenden Beweismittel hat sich der Tatverdacht nicht bestätigt.
    [mh]

  2. Andreas sagt:

    Der Kommentar von Hesse macht eine neue Meldung überflüssig. Also: Claus-Dieter Wollitz kommt ungeschoren davon, weil es auf den TV-Bildern nicht eindeutig zu belegen war. dass er Tomas Oral beleidigt hat. Deswegen: In dubio pro reo.

  3. Rainer Pflug sagt:

    Wenn die Wahrheit den Preis von 1500 Euro hat, dann muß man eben zahlen. Zum Verhalten des Osnabrücker Trainers von hier keine weitere Aussage. Die Wahrheit liegt auf dem Platz und da müssem wir jetzt langsam ohne in Unruhe zu geraten richtig ran.
    Auf gehts gegen RWO

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