Heißer Tanz

Bernd Reisig, Manager, erzählt den Medienvertretern während der turnusgemäßen Pressekonferenz vor Zweitligaspielen dankenswerterweise immer mal etwas zur Statistik. „In diesem Fall spricht sie für uns“, sagt Reisig. Das kommt so: Bisher gab es vier Partien zwischen dem FSV und Osnabrück (eine im DFB-Pokal), jedes Mal gewann die Mannschaft, die Heimrecht hatte. Dem Gesetz der Serie nach müsste nun also der FSV gewinnen am Sonntag. Oder eben nicht. Auch Reisig sagt: „Statistiken halten so lange, bis sie widerlegt werden.“ Das ist absolut korrekt.

Die Bornheimer erwarten einen heißen Tanz, „Osnabrück wird sich mit Händen und Füßen wehren“, sagt Reisig. Aber Angst haben die Frankfurter natürlich nicht. „Wir haben gutes Selbstvertrauen“, sagt der Manager. Und auch, dass die Mannschaft zuletzt dreimal zu Null spielte, macht ihn hoffnungsfroh: „Das ist eine neue Qualität.“

Zum Schluss noch ein paar Takte zu den Personalien, von und mit Tomas Oral:
Hillebrand: „Hat mit leichtem Mannschaftstraining begonnen.“
Mokhtari: „Kann noch nicht trainieren, aber es ist nicht so schlimm, wie wir alle befürchtet haben.“
Bencik: „Hat einen leichten Rückschlag erlitten.“
Spilacek: „Steht wieder voll im Saft.“

Und noch ein Wort zu Junior Ross, er wird, wie erwartet, erst einmal draußen sitzen: „Er macht im Training einen sehr guten Eindruck. Er wird aber von der Bank aus seine Einsätze bekommen“, sagt Oral.

So könnte der FSV spielen: Klandt – Weißenfeldt, Barletta, Husterer, Noll – Mehic, Y. Mokhtari – Shapourzadeh, Kreuz – Cenci, Bliznyuk

12 Kommentare für “Heißer Tanz”

  1. Alex sagt:

    Mit der Mannschaftsaufstellung kann ich leben, freu mich auf Ross. 🙂

  2. Brillo Helmstein sagt:

    Barletta bleibt in der Viererkette und Mehic der 6er. Diese Kombination hätte ich vor der Saison auch nicht unbedingt auf dem Radar gehabt. Erfolg ist die Legitmation!

    Ich bleibe dabei: Wir sollten die ganzen negativen Emotionen aus dem Vorspiel einfach abhaken. Gewinnen wird das Spiel die Mannschaft, die den größeren Siegeswillen auf den Platz bringt, dabei aber kühlen Kopf behält.
    Schenken werden uns die Osnabrücker zwar nichts, aber ich vertraue unserer Mannschaft: Wir holen die 3 Punkte!

  3. Hermann1947 sagt:

    So sehe ich das auch. Wer am Sonntag an das Hinspiel denkt, verliert.

  4. Hermann1947 sagt:

    Hallo liebe FSV-Fan Gemeinde,
    ich lese regelmäßig Eure Kommentare und habe mich auch schon zu Wort gemeldet.
    Habe mich noch nicht vorgestellt: war zwischen den Jahre 1959 und 1963 Jugendspieler beim FSV.
    Durch Verletzung und privaten Obliegenheiten habe ich den Anschluß verpasst.
    Ich bin in Bernem geboren (Wehrheimerstr.) und aufgewachsen.

  5. sven sagt:

    „Wer am Sonntag an das Hinspiel denkt, verliert.“ Das sehe ich genauso! Aber ich glaube, die Spieler sind Profis genug, sich dazu nicht hinreißen zu lassen. Mir haben damals nach der Partie einige Aussagen von Spielern nicht gefallen – Tenor war sinngemäß, die Osnabrücker seien SO schwach, ohne den Schiedsrichter hätten die NIE gewonnen. Damit wurden eigene Defizite ausgeblendet. Die folgenden Spiele zeigten eben diese Defizite gnadenlos auf.
    So, aber wie gesagt – das muss Schnee von gestern sein. Und ich hoffe, wir haben trotz Faschingsumzug morgen eine lautstarke Kulisse!

  6. Hermann1947 sagt:

    Manno Mann meime Nerven. 90 min zittern am Monitor.
    Sieg ist Sieg und wie sagte ich schon 1:0 reicht

  7. otto schumann sagt:

    Hallo Fans,

    warte, warte nur ein Weilchen … dann kommt auch das Glück zu Dir…. und wenn es bis zur 91. Minute dauert. Glück? Ja Glück gehört einfach dazu und in der Vorrunde fehlte es dem Sportverein meist. Vielleicht hat er da sein Quentum Pech schon eingefahren!

    Jetzt geht es nach Oberhausen! Das wird nach deren Sieg heute auch nicht einfach. Aber einfache Spiele gibt es in der Runde einfach nicht. Übrigens, 5.000 Zuschauer bei der Konkurrenz durch den Fastnachtumzug ist doch auch nicht so schlecht.

    Was haltet Ihr übrigens von der komischen Dopinggeschichte in Hoffenheim? Entweder sind die Spieler, vor allem aber ihre Betreuer zu dämlich um die NADA-Bestimmungen – die sie ja schließlich anerkannt haben oder…? Natürlich hat ein Sportler und seine Betreuer in zehn unbeobachteten Minuten alle Zeit der Welt, um sauberen Fremdurin aufzunehmen(z.B. über einen Katheder), den er dann wohlgemut dem Kontrolleur als seinen eigenen präsentiert – muß im Falle Hoffenheim nicht sein, ist aber theoretisch möglich und wurde in der Praxis auch schon mehrfach angewandt – bis die Kontrolleure dahinterkamen – deshalb die sofortige „Verhaftung“ des zu kontrollierenden. Auf eine veraltete Methode fallen die längst nicht mehr herein: Fremdurin in einem fleichfarbenen Behälter mit sich führen, dann behaupten: „Wenn mir jemand zusieht, kann ich nicht“. Sobald sich der Kontrolleur abwendet, schnell den Fremdurin ins Röhrchen schaffen. Aber wie gesagt, vielliecht sind die Hoffenheimer ja wirklich sauber, nur dämlich.

    Also auf ein Neues in Oberhausen.

    Gruß
    Otto Schumann

  8. Jan sagt:

    Otto, 5000 waren es aber nicht, ich meine es wurde knapp über 4000 angegeben, davon 6-700 aus Osnasenbrück, also das war kein guter Besuch. Die Kasper von der DFL müßte man für diese Spielansetzung während des Faschingsumzug wirklich dreimal durch den Main schwimmen lassen!

  9. Jan sagt:

    Mann, war dieser Sieg dräggisch, Herr Wollitz!

    Was haben die heute für einen Scheiss nach der 30. Minute zusammengespielt? Das war kaum Regionalliganiveau, von beiden Seiten trostlos. Ich habe auf dem ganzen Feld nur einen herausragenden Mann gesehen und das war mal wieder Patric Klandt.

    Hoffentlich sind ganz bald wieder Moki Junior und unser Blitzi wieder fit, heute sah man überdeutlich, wem wir den Aufschwung mitverdanken. Junior Ross wird uns auch noch helfen, da bin ich völlig sicher, das wird mal Einer!

    ansonsten abhaken und weiter die Pflichtsiege gegen die Abstiegskandidaten einfahren, z.B. gg Oberhausen nächste Woche.

  10. Alex sagt:

    Yes, Jr. Ross hat sich sehr gut gezeigt.

  11. Jan sagt:

    aber doch mal eine Frage: was ist eigentlich mit Daniel Schumann, von dem hört und sieht man gar nix mehr, verletzt ist er ja nicht, wurde er aus dem Kader verbannt, oder was ist da los?

  12. dirdybirdy sagt:

    Welch ein süßer Sieg !

    Verständlich, dass der Wollitz nach dieser Niederlage in letzter Minute total angefressen war.
    So sollte man seine Selbstgerechtigkeit bei der PK nicht überbewerten.

    Allerdings möchte ich wissen, was der Wollitz noch getan hätte, wenn die Niederlage nach drei gegen seine Mannschaft gegebenen Elfern und einem Platzverweis erfolgt wäre.

    Manchmal schimmert doch so etwas wie Fußballgerechtigkeit durch.

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