FSV – Ingolstadt. Interview mit Markus Husterer: "Wir werden alles dafür tun, es zu schaffen."

[inspic=223,left,fullscreen,thumb]Wie groß ist die Anspannung, vor so einem wichtigen Spiel?

Markus Husterer: Ich sag mal so: Die letzten Spiele waren eigentlich alle wichtig. Da wussten wir auch schon, dass wir gewinnen müssen, wenn wir den Tabellenplatz halten wollen. Oder zumindest nicht verlieren dürfen. Und so gehen wir jetzt auch in dieses Spiel rein: Wir wollen auf Sieg spielen. Aber wir wissen natürlich auch, dass wir auch mit einem Unentschieden leben können.

Gerade die nervliche Belastung in dieser entscheidenden Saisonphase ist ja für die Mannschaft enorm. In wie weit können da die vielen erfahrenen Spieler im Kader, die solche Situationen ja schon öfter durch haben, den Jüngeren helfen?

Wir haben natürlich eine sehr gute Achse von älteren Spielern, die schon sehr viel erlebt haben. Ich bin auf dem Platz mit David Ulm und Patric Klandt jetzt der Zweitjüngste. Aber ich muss auch sagen, dass wir Drei auch schon sehr viel erlebt haben. Deswegen wissen wir die Situation auch gut einzuschätzen. Der, der auf dem Platz steht, weiß selbst genau, was auf dem Spiel steht. Für sich und den Verein.

Wie hat sich das Zusammenspiel mit den vielen Erfahrenen, vor allem auch mit Daniel Schumann, auf Ihre Entwicklung ausgewirkt?

Also der Daniel ist schon ein Stabilisator. Aber ich bin meinen Weg selbst gegangen. Ich habe versucht mich vor jedem Spiel, mehr als früher zu konzentrieren. Ich habe jetzt durch meine Familie sehr viel Kraft bekommen. Das ist wirklich so, dass du im Alltag ruhiger wirst und dich mehr auf deinen Sport und auf das Wesentliche konzentrierst. Und so bin ich in dieser Saison auch stabiler geworden und gewachsen.

So, wie Sie stabiler geworden sind, hat auch die Mannschaft nach einem holprigen Start zusammengefunden. Welche Rolle spielt denn die mannschaftliche Geschlossenheit für den Erfolg des FSV?

Das ist der Grundstein dafür. Dass wir uns alle gut verstehen und das jeder jeden respektiert, hat sehr viel zum Erfolg beigetragen.

Und welchen Anteil hat der Trainer?

Der Trainer hält das alles sehr gut zusammen. Und er weist uns in die Schranken, wenn es nötig ist. Er bringt uns immer wieder in die Bahn, wenn es mal leicht daneben geht. Denn wir sind nur im Kollektiv stark.

Die zweite Liga ist zum Greifen nah. Wie ist es da mit der Angst vor dem Scheitern auf den letzten Metern?

Angst hat keiner von uns. Es ist ein Wahnsinns-Gefühl, dass wir jetzt da oben stehen und es selbst in der Hand haben. Wir müssen auf keinen aufpassen, wenn wir selbst unsere Spiele gewinnen. Wir werden als Mannschaft alles dafür tun, um es zu schaffen.

Ein Kommentar

  1. SB1 sagt:

    Coooooome on Boooooornheim !!!

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