Ohne Gledson und Stein gegen Aachen

Drittes Heimspiel, dritter Sieg? Der FSV möchte seine gute Heimbilanz am Dienstagabend (17.30 Uhr) gegen Alemannia Aachen weiter ausbauen.

Trainer Hans-Jürgen Boysen überlegt noch, ob er gegen Aachen „dem ein- oder anderen Spieler eine Verschnaufpause geben soll. Das entscheide ich nach dem Feedback der Spieler nach dem Abschlusstraining am Dienstagmorgen.“ Ausfallen werden weiterhin Gledson und Marc Stein.

Zudem warnt Boysen vor den Aachenern: „Wir sind gut beraten, den Gegner an der Qualität der Spieler zu messen, nicht an den Punkten. Die Aachener hatten einen Umbruch und seit Saisonbeginn einen neuen Trainer. Aachen ist auf einem guten Weg, man spürt die Entwicklung, das zeigen auch das Unentschieden in Fürth und die zweimalige Führung gegen die Spitzenmannschaft aus Cottbus.“

33 Kommentare für “Ohne Gledson und Stein gegen Aachen”

  1. FalkenMarc sagt:

    Fan-Treff vor dem Aachen spiel!!! an alle Fsv fans.
    Wir treffen uns alle am 21.9.2010 ab 15 Uhr im „Gambrinus am Eck“ Ringelstraße 54 · D-60385 · Frankfurt – Bornheim,auf eins, zwei Bier um uns alle ein bissel näher zu kommen und dann von dort aus alle gemeinsam zum Stadion zu Laufen ab 16:30 wir würden uns auf ein zahlreiches erscheinen sehr freuen.
    Liebe Grüße
    Bornheimer-Falken

    http://www.gambrinus-am-eck.de/Gambrinus_am_Eck/Anfahrt.html

  2. Tillet sagt:

    Der Ausfall von Gledson ist sehr unschön, wenn man bedenkt, dass bisher fast in jedem Spiel mindestens einer der Innenverteidiger gegen Ende angeschlagen war. Gegen Düsseldorf war das besonders bedenklich. Heitmeier war schon angeschlagen ausgewechselt, und Schlicke war nach dem Zweikampf mit Torghelle angeknockt wie ein Boxer nach einem Wirkungstreffer. Der eine Ausfall konnte mit den Zurückziehen von Cinaz in die Abwehr leidlich kompensiert werden. Trotzdem wäre ein weiterer Innenverteidiger im Aufgebot dringend nötig gewesen. Ich wäre dafür, morgen Schulz auf die Bank zu setzen. Der hat zuletzt in der U 23 recht ordentlich gespielt. Im Gegensatz zu Hickl. Dessen Auftritt in der Innenverteidigung gegen Fürth II war nicht gerade überzeugend.

  3. dirdybirdy sagt:

    Wenn sich die Mannschaft nicht erheblich steigert gegenüber dem Spiel in Fürth dann wird es morgen keine Punkte geben. Bitte nicht wieder nur brotloses Ballgeschiebe im Mittelfeld ohne Zug zum Tor. Die Konkurrenz hat inzwischen geblickt, dass man so vor dem FSV keine Angst haben muss.

    Die Aachener sind viel besser als ihr Tabellenplatz und vor allem im Angriff gefährlicher als der FSV. Dort spielt ein Auer, der ist kopfballstark und hat gegen den FSV noch immer getroffen.

    Nach den Eindrücken vom Fürth-Spiel, wäre ein Remis wohl bereits als Erfolg zu werten.

  4. wolfsangel sagt:

    Es muss vorallendingen mal möglich sein 90 Minuten durchzuspielen. Es darf nicht wieder nach 60 Minuten der Betrieb eingestellt werden. Das wird gegen die Alemannia diesmal „ins Auge“ gehen. Hoffe dennoch auf einen Sieg, wie schon im anderen Blog geschrieben, kommt es dann knüppeldick. Da können wir ganz leicht wieder hinten reinrutschen, trotz GOGO´s grenzenloser Optimismus, der dann auch nichts mehr nutzt.

  5. Tillet sagt:

    Auer ist zum Glück noch nicht in bester Verfassung.

    http://www.az-web.de/sport/alemannia-aachen-detail-az/1413110?_wo=Sport:Alemannia&_link=topnews&skip=&_g=Probleme-mit-der-Koenigsdisziplin.html

    Und Alemannia die perfekte Besetzung für die Opferrolle. Das passt doch!

    Aber im Ernst, die haben in Fürth nicht verloren und Cottbus an den Rand der Niederlage gebracht. Deren neue Mannschaft scheint einiges an Talent zu haben, ihr scheint aber noch etwas die Cleverness zu fehlen. Das klingt wieder nach einem engen Spiel auf Augenhöhe.

  6. Christian sagt:

    Wir sollten immer noch berücksichtigen daß wir erst vor dem 5. Spieltag stehen, daß wir eine ganze Reihe von Spielern haben, die diese Saison erstmals Zweitligaluft schnuppern und sich allein deshalb noch steigern werden, weil sie noch lernen werden, ihre Kräfte besser einzuteilen (Heitmeier, Cinaz, Wunderlich), daß Boysen den Mut hat, ein System spielen lassen, das zum einen die Spieler fordert und fördert und für uns die zuschauen geradezu eine Wohltat gegenüber dem Auf-Gut-Glück-nach-vorne-Gekicke der letzten Spielzeiten ist. Und selbst wenn wir die beiden Spiele diese Woche verlieren _würden_ stünde der FSV mit 6 Punkten immer noch nicht auf einem Abstiegsrang. Don´t panic.

    Ganz so skeptisch wie einige hier bin ich für das Aachen-Spiel nicht. Daß in Oberhausen und Fürth mehr drin gewesen wäre, heißt ja noch lange nicht, daß uns Aachen morgen an die Wand spielt. Und Karlsruhe wird schwer aber anders als in der letzten Saison als wir das Auswärtsspiel praktisch schon vor dem Abpfiff abgeschenkt haben, ist dieses Mal dort ein Punktgewinn nicht unmöglich. Also bitte mal auf dem Teppich bleiben und keine Teufel an die Wand malen.

  7. Christian sagt:

    Edith würde statt „vor dem Abpfiff“ „vor dem Anpfiff“ sagen…

  8. Bernemer Karl sagt:

    Aufstehen und Stimme ölen , heute ist Matchday.

    Variabler und mit kleinen Änderungen ?

    http://www.fnp.de/fnp/sport/ueberregional/zuversicht-beim-fsv_rmn01.c.8221773.de.html

  9. BlacknBlue sagt:

    Wenn ich so auf die Tabelle schaue; wir könnten einen ganz schönen Satz vor die gesamte Abstiegszone machen. Auch wenn es noch früh in der Saison ist, 7-9 Punkte Vorsprung sind schon vorläufig ein kleines Polster, was die anderen erstmal einholen müssen.

    Deswegen an unsere Jungs: Zerreißt euch gegen die Alemannia, holt den nächsten Dreier!

  10. Bernemer Karl sagt:

    Hat nix mit unserrem heutigen Spiel zu tun .
    Aber wir müssen wieder einmal herhalten .

    http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E1E2B39B818AC41A6B7C2B38A741ED473~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  11. BlacknBlue sagt:

    #12

    Ist mal wieder typisch. Diese Entwicklung ist im Profifussball seit Jahren überall zu beobachten, aber schön dass sich die FAZ hier den „in den Medien kaum wahrgenommenen“ FSV als Aufhänger mal richtig vornimmt und ihm „nordkoreanische Öffentlichkeitsarbeit“ unterstellt.

  12. wolfsangel sagt:

    Das ist außerordentlich bedauerlich, solche Machenschaften in unserem Verein. Hier ist das Präsidium und ggf. der Aufsichtsrat gefordert. Meinungsfreiheit auch für Profifußball sollte selbstverständlich sein. Aber das ist mal wieder typisch Reisig !!!
    SChade, dass unser FSV sich hier dem sogenannten „Mainstream“ nahtlos anschließt. Ich dachte immer, wir sind ein „anderer Verein“. Na ja, so ist halt das Geschäft….

    PS: Wenn wir nichts schnell gelernt haben seit der Oberliga, dann ist es das: Auffallen durch negative Schlagzeilen“

  13. OldJohn sagt:

    @ 12, 13

    Halte diese Entwicklung, unabhängig vom Artikel der FAZ, für bemerkenswert und auch nachdenkenswert. Daß der FSV neben all den Beispielen aus der 1. Bundesliga besondere Erwähnung findet, scheint mir unter anderem auch hiermit zusammenzuhängen:

    „Und der Verein ließ ihn trotz einer Vertragsverlängerung wenige Wochen zuvor ziehen – aber der Stürmer überlegte es sich dann doch noch einmal anders. Er blieb. *** Der Geschäftsführer machte den Vorgang öffentlich ***“.

    Ein gefundenes „Fressen“ für die Medien!

  14. Merkur sagt:

    Aus meiner Sicht ist der Spieler als Arbeitnehmer in einer (Kapital)Gesellschaft zur Verschwiegenheit und Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber verpflichtet. Ich darf auch nicht als Arbeitnehmer in aller Öffentlichkeit über meinen Arbeitgeber herziehen oder Internas erzählen. Und ein Pressegespräch eines Spielers ist geradezu das Paradebeispiel von Öffentlichkeit. Trotzdem ist die Reaktionen des Vereins überspitzt und erfüllt den Tatbestand der Zensur. Das FSV täte gut daran, wenn er sich nicht an der Praxis anderer Bundesligavereine orientiert und eine undemokratische und tendenzielle Öffentlichkeitsarbeit macht sowie das Recht auf freie Meinungsäußerung einschränkt. Sollte das tatsächlich so weiter gehen, muss ich mir überlegen, ob ich zukünftig noch zu den Spielen gehe, wenn die Demokratie vor dem Volksbankstadion aufhört.

  15. Tillet sagt:

    Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass die interne Arbeit eines Wirtschaftsunternehmens und damit verbundene Auseinandersetzungen unter Mitarbeitern nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden sollen. Der FAZ-Artikel ist insoweit an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Die FAZ führt ihre Redaktionskonferenzen ja auch nicht öffentlich durch und hätte sicherlich etwas dagegen, wenn ein Streit unter ihren Redakteuren öffentlich in der Presse und im Fernsehen geführt würde. Es gehört auch ohne besondere Arbeitsvertragsklausel zu den Nebenpflichten von Arbeitnehmern, in der Öffentlichkeit keine Erklärungen abzugeben, die legitime Interessen ihres Arbeitgebers verletzen.

  16. Tillet sagt:

    Ich bin mal gespannt, ob angesichts dieser genialen Anstoßzeit heute mehr als 3.000 Zuschauer da sein werden. Aus Aachen braucht man nichts zu erwarten:

    http://www.alemannia-brett.de/forums/showpost.php?p=216264&postcount=96

    Immerhin ist das Wetter ja klasse.

  17. FASF sagt:

    Hallo,
    da ist natürlich was dran, dass Angestellte einer Firma nicht ohne weiteres in der Öffentlichkeit über ihre Arbeit, die Kollegen und den Chef Auskunft geben können. Allerdings sind Fußballprofis auch keine gewöhnlichen Arbeitnehmer. Ihr Beruf ist ohne Öffentlichkeit gar nicht denkbar. Und seien wir mal ehrlich: Wir alle blättern doch jeden Tag als erstes den Sportteil in der Zeitung auf, um das Neueste über unseren Verein, und was dessen kickende Angestellte so treiben, zu lesen. Ich behaupte mal, dass vorgefertigte, weichgespülte, oder gar zensierte Statements nicht das sind, was uns wirklich interessiert.

  18. BlacknBlue sagt:

    Natürlich kann man diese informellen Einschränkungen kritisieren, aber die Zeitungen sind ja auch selbst schuld, da wird mangels Personal kaum noch selbst was recherchiert, es trifft sich doch gut wenn da ein Pressesprecher sitzt und vorbereitete Erklärungen verliest, in der Politik ist das längst Gang und Gäbe. Reine Hofberichtserstattung.

    Man könnte ja z.B. in einer Pressekonferenz auch mal spitzer nachbohren, aber guckt euch die PKs vom FSV an, die paar „Journalisten“ vor Ort sind froh, wenn sie ohne weitere Nachfragen ganz dalli wieder verschwinden, ob vor oder nach dem Spiel, das ist dort fast immer so. Für mich vergießen die Medien a la FAZ reine Krokodilstränen, die haben einfach den investigativen Journalismus verlernt oder wollen ihn wegen der eigenen Werbekunden auch gar net mehr.

    So und jetzt ab ins Stadion, auf dem Platz liegt die Wahrheit und nirgends anners!

  19. FASF sagt:

    Nur als Ergänzung:
    Ich glaube, der Grund, warum die FAZ diesen Artikel gebracht hat, ist darin zu suchen, dass das Blatt anlässlich des Falles Sarrazin das Ende der Meinungsfreiheit gekommen sieht und diese These mit einer Vielzahl von Leitartikeln und Kommentaren zu untermauern sucht. Offenbar sucht man nun nach weiteren Beweisen in anderen Feldern der Gesellschaft, um diese Behauptung zu stützen.

  20. Platz 15 sagt:

    @ alle

    für mich fällt das Spiel heute aus – muss arbeiten

    Viel Erfolg

  21. Tillet sagt:

    @ 19

    Da ist natürlich auch etwas dran. Die Vereine nutzen die Spieler gerne zu ihrer Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit, wenn die positiv wirkt. Eine anrührende Homestory über Mölders und Töchter als Ergänzung eines Spielberichts ist klasse. Eine Stellungnahme desselben Spielers über seine sommerlichen Transferirrungen wird dagegen unterbunden. Das wirkt manipulativ. Trotzdem finde ich es abseitig, wenn die FAZ so tut, als ob sie ein Recht darauf hätte, jeden internen Vorgang im Profifussball zu erfahren und publizieren zu können. Mit ihren Interna geht sie jedenfalls nicht so um.

  22. Hermann1947 sagt:

    @Tillet
    die versucht nur die Blöd zu übertreffen.

  23. snoerks sagt:

    Für die, die es (wie ich auch) heute nicht zum Hang schaffen: http://atdhe.net/24507/watch-fsv-frankfurt-vs-alemannia-aachen.

  24. Chris_Ffm sagt:

    DIE SOLLEN ENDLICH MAL LERNEN DEN BALL RAUSZUHAUEN!!!!

  25. Bernemer Karl sagt:

    Beschämend , eine solche Dominanz und sich dann so abschlachten lassen.
    Mir fehlen echt die Worte. Ich muss mich erst wieder beruhigen.
    Alles draufhauen bringt jetzt nichts , ob HJB diesen ungeordneten Haufen noch
    mal auf Vordermann bringt. Ich hab da so meine Zweifel.

  26. Tillet sagt:

    Wow, bin ich bedient. So ein Chaos wie in den letzten zwanzig Minuten habe ich seit den schlimmsten Coulibaly-Zeiten nicht mehr gesehen. Ich hatte schon in der ersten Halbzeit kein gutes Gefühl. Zu viel Breitwandfussball ohne zwingenden Zug zum Tor. Man sonnte sich in der eigenen Kunstfertigkeit. Büskens hätte wieder unsere gute Ballzirkulation gelobt. Für die kann man sich aber nichts kaufen.

    Nach dem 1 : 0 dachte ich, dass es jetzt doch zu drei Punkten reichen müsste. Aber nach dem ersten ernsthaften Angriff der Alemannia war alles vorbei. Im Angriff hatten wir nichts mehr zuzusetzen, und hinten brach die reine Panik aus. Wenn wir da sechs Stück bekommen hätten, hätten wir uns nicht beschweren können. Wenn ich alleine an die beiden Pfostentreffer von Gallego und Schlicke denke… Und Klandt schien mir bei zwei Toren auch nicht den sichersten Eindruck zu machen. Das muss ich mir aber noch einmal im Fernsehen anschauen.

    Irgendetwas stimmt nicht mit der Mannschaft. Entweder ist es die Fitness oder die Taktik. Offenbar spielt sie zu Beginn jedes Spiel zu aufwändig und kann dann nichts mehr zusetzen. Aachen hat vorgemacht, wie es besser geht.

    Und was wird derzeit eigentlich mit Gallego gemacht? Am Samstag stellt ihn Berndroth eine viertel Stunde lang in den Sturm, und heute soll er Linksverteidiger spielen. Auch das war keine gute Idee. Der Mann gehört auf die rechte Seite.

    Was wären das für wichtige drei Punkte gewesen, die wir fahrlässig aus der Hand gegeben haben. Jetzt sind wir wieder richtig in der Realität angekommen. Vor uns stehen das Spiel in Karlsruhe und die Spiele gegen Cottbus und Hertha. Wenn es dumm läuft, stecken wir danach wieder ordentlich im schönsten Abstiegskampf.

  27. BlacknBlue sagt:

    Die Aachener hatten es doch ganz einfach: Montags die Zeitung aufmachen, Sportteil lesen, 60 Minuten abwarten und dann gegen den FSV gewinnen…

  28. Tartan Army sagt:

    vollmondspiel.
    GOGO hatte recht, eine Gurkentruppe, die Ostbelgier.
    und dann laden wir die so ein.
    waren dahlen und fillinger verletzt ode warum mussten die raus? Gallego auf der falschen seite mit zu vielen fehlern und tosunoglu im falschen film.
    wo ist der kampf und der wille?
    wir machen es uns nur selbst schwer.
    wenigstens hat mölders wieder mal getroffen.
    wunderlich war einer, der wirklich permanent wirbelt.

    nur nicht in schönheit sterben…….

  29. Chris_Ffm sagt:

    es wird zeit das Stein und Gledson fit werden.

  30. Fritz sagt:

    Man kann über die FAZ nur den Kopf schütteln. FAZ Mitarbeiter dürfen auch nicht
    über interne Dinge des Verlages reden. Oder da wirlich ein kluger Kopf hinter der FAZ
    steckt ist zu bezweifeln

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