Oral kritisiert Weißenfeldt scharf

Trainer Tomas Oral hat in der Pressekonferenz des FSV zum Heimspiel gegen den Karlsruher SC II Verteidiger Lars Weißenfeldt scharf kritisiert. „Meine Geduld ist zu Ende. Ich werde in den nächsten Wochen genau hinkucken.“ Weißenfeldt, vor der Saison von Kickers Offenbach zum FSV gewechselt, konnte bei seinem neuen Verein noch nicht Fuß fassen, klagte immer wieder über zahlreiche Blessuren, meist muskuläre Probleme. Zuletzt wurde der 28-Jährige sogar vom jungen Stefan Hickl (19) aus der Mannschaft verdrängt. „Er lässt sich von Kleinigkeiten aus der Bahn werfen. Da ist er im Profigeschäft fehl am Platz“, so Oral, der von dem Verteidiger verlangt „alles für dafür zu tun“, um sich wieder aufzudrängen. „Ich hoffe, dass er weiß, was die Stunde geschlagen hat.“ Will heißen: quäl dich endlich.
Klingt nicht gerade so, als wenn Weißenfeldt (hat erst neun Spiele für den FSV gemacht) noch eine Zukunft beim FSV hat, oder?

8 Kommentare für “Oral kritisiert Weißenfeldt scharf”

  1. meister72 sagt:

    Beim OFC hat er ja auch nicht viel gerissen. Wann war der überhaupt das letzte Mal erfolgreich? Vielleicht sollt man ihn – wenn überhaupt – wider im Mittelfeld aufstellen.

  2. dirdybirdy sagt:

    Weissenfeldt hat mich ebenfalls bisher sehr enttäuscht. Keinen Biss, Typ Weichei und dabei ist der Mann erst 28, im besten Fußballeralter. Die Kritik von T.Oral ist absolut richtig, der FSV hat sehr viel Geduld mit dem Spieler bewiesen.

  3. Thomas sagt:

    „alles für dafür zu tun“ und zu „Ich hoffe, dass er weiß, was die Stunde geschlagen hat.“
    – Artikulation war wohl noch nie Orals Stärke.

    Naja, aber dazu sollten wohl einige hier mal versuchen zu begreifen, dass es absolut nicht konstruktiv ist die eigenen Spieler in der Öffentlichkeit so zu denunzieren. Oral hat das beste für seine Mannschaft im Kopf. Ha, da kann ich ja nur lachen. So weit ich weiß ist Weissenfeldt wohl trotz allem der beste Mann in der Mannschaft auf seiner Position und ihn dann noch zusätzlich so zu belasten kann wohl kaum im Sinne der Mannschaft sein.
    Wenn dieser Trainer so weitermacht, sehe ich trotz aller Neueinkäufe nicht das Potenzial, dass drin wäre, wenn die Spieler durch den Trainer genügend gefördert und ermutigt, statt angeschrien würden.

    Schade, aber ich wäre lieber für einen neuen Trainereinkauf! Denn die Mannschaft ist eigentlich ganz in Ordnung.

  4. Torben sagt:

    „Denunzieren“ finde ich in diesem Zusammenhang einen ziemlich krassen Ausdruck. Aber ich habe mich auch sehr gewundert, dass Oral die Kritik dermaßen deutlich, so öffentlich gemacht hat. Sonst macht Oral doch aber gute Arbeit?!

  5. Annette sagt:

    @Thomas:

    „alles für dafür zu tun“, hat Oral so nicht gesagt, war in der Eile Tippfehler meinerseits. Er hat natürlich, „alles dafür zu tun“ gesagt. Sorry.

  6. Barbara sagt:

    Also, heute hat er ziemlich ordentlich gespielt, und dass Cenci den Ball, den er ihm vorgelegt hat, nicht reingemacht hat, war ja wirklich nicht seine Schuld. Tommy hat ihn ja auf der Pressekonferenz auch ausdrücklich gelobt.

  7. Annette sagt:

    Stimmt, Barbara. Und Tommy Oral hat auf der Pessekonferenz dann ja auch zugegeben, dass er mit seinen scharfen Aussagen ganz bewusst gestichelt habe. Wollte ihn wohl wachrütteln. Wenns denn was nutzt…

  8. dirdybirdy sagt:

    Die oben geäußerte Kritik an T.Oral ist nicht nachvollziehbar.
    Er macht einen guten Job, ist ehrgeizig, gibt 110%, ist authentisch.
    Dass er sich vor den Fernsehkameras noch besser verkaufen könnte. OK.
    Doch das lernt man mit der Zeit, in der Oberliga wurde das nicht verlangt.
    Zudem ist er Fußballtrainer und nicht Diplomat oder Politiker.

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