Sonntags gegen Ahlen, freitags in Koblenz und Fürth

Das Fußballjahr 2009 beginnt für den FSV Frankfurt am Sonntag, 1. Februar, um 14 Uhr. Da trifft die Mannschaft von Teamchef Tomas Oral in der Commerzbank Arena im ersten Rückrundenspiel auf Rot-Weiß Ahlen. Diesen und zwei weitere Termine hat die Deutsche Fußball Liga am Donnerstag festgelegt. Nach der Partie gegen Ahlen gastiert der FSV am Freitag, 6. Februar, 18 Uhr, bei der TuS Koblenz. Die darauf folgende Partie bei der Spielvereinigung Greuther Fürth steigt ebenfalls freitags, am 13. Februar.

10 Kommentare für “Sonntags gegen Ahlen, freitags in Koblenz und Fürth”

  1. Bernemer Karl sagt:

    Andreas, Du meinst es sicherlich gut. Jedoch frage ich mich wie einst Heinrich Heine
    “ was soll das bedeuten “ bis zur Rückrunde sind noch 9 ! Wochen.

    Also sind doch aktuelle Fakten und Fragen wichtiger, oder ?

  2. Bernemer Karl sagt:

    Interessant ist zum Beispiel die Frage wie wird unsere Truppe gegen 11 Mainzer Kicker
    und 10000 Mainzer Fans bestehen .

  3. Rainer Pflug sagt:

    Vielen Dank für die neuen Termine. Interessant ist schon, dass die DFL unsere Truppe als Freitagsspieler wohl dauerhaft ausgewählt hat. Hoffentlich bleibt es dabei, dass dies hauptsächlich für die Auswärtsspiele gilt.
    Natürlich gehört es dazu, dass sobald der Blogbetreuer etwas neues zu berichten hat, dies sofort tut wir spielen ja schließlich nicht mehr in der Hessenliga.

  4. Frank sagt:

    Ich finde diese Freitagsspiel schei…
    Wie soll eine arbeitende Person Freitags um 18 Uhr bei einem Auswärtsspiel sein.
    Ich jedenfalls nicht, bin gerade so im Stadion bei unseren Heimspielen gegen 17.30 Uhr.
    Nach Koblenz währe ich z.b. gerne.

  5. Trainer sagt:

    Koblenz 120 km. Das ist auch Freitags machbar.

  6. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    nur um „Trainer“ zu antworten: Es gibt auch noch FSV-Anhänger, die an Freitagen arbeiten müssen und für die 120 Kilometer zu weit sind, um um 18,00 Uhr in Koblenz zu sein.

    Es ist schon richtig, daß der DFB, bzw. die Liga, auf die Interessen der Fans überhaupt keine Rücksicht nimmt. Die zuständigen Leute haben doch längst die Bodenhaftung, die Verbindung zur Basis verloren! Die haben ein PC-Programm. Dorthin geben sie die Namen der Vereine ein und dann kommt der Spielansatz heraus. In der Regionalliga setzen sie gar Spiele an Wochentagen am frühen Nachmittag an – mit Zuschauern rechnet man da wohl eh nicht mehr – entscheidend ist alleine, was das Fernsehen will. Dort kommt die Kohle her – Zuschauer sind da unwichtiges Beiwerk. Irgendwann werden sich die Kroßkopfeten beim DFB aber selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Fußball war von Anfang an ein Volkssport, ein Sport für hart arbeitende Menschen – für die intereressiert sich aber bei uns schon längst niemand mehr – bis diese Masse einmal aufmuckt.

    Aber das alles hilft uns in unserer Sorge um den FSV nicht weiter – da müssen wir durch. Einmal wird das Glück auch zum FSV zurückkommen…. vielleicht schon gegen Mainz – die haben auch mal klein angefangen, haben sich aber langsam nach oben gearbeitet. Längst spricht niemand vom Karnevalverein mehr.

    Gruß

    Otto Schumann

  7. Michael sagt:

    @ Otto Schumann: Natürlich sind Uhrzeit und Spieltag für alle Fans ,von allen Vereinen , absolut unmöglich ! Aber warum werden die Spiele so gelegt !? Seid Monaten Zocken die Vereine der 1und 2 Liga um mehr Geld ! Immer mit der begründung ;so können wir nicht mithalten im Internationalen Geschäft . Wir brauchen mehr Geld !Schaut mal welche Summen da im Raum stehen . Der FSV (Manager) sagt auch “ wir können uns keine teuren Spieler leisten,die kommen nicht zu uns ! Ich halte das für Falsch ! Ein guter Fußballer muß nicht unsummen kosten ! Ein Beispiel ist Hoffenheim. Die spielen ganz oben mit ! Vergleicht man den Etat mit dem von Bayern,dann könnten sie,dürften sie sportlich nicht mithalten . Oder ? Es ist so das die Vereine immer mehr wollen( wohl auch Brauchen) aber wo soll es her kommen? Die Eintrittspreise sind schon sehr Hoch,kaum noch Luft nach oben ! Sponsoren die viel Zahlen sind auch nicht leicht zu finden ! Wir hatten großes Glück Volksbank und Hyundai gewinnen zu können ! Und Trotzdem reicht es nicht um mitzuhalten, wird gesagt !Auf dauer, macht man so den Fußball kaputt ! Ich bin froh das unser Verein da nicht so Handelt,und jeden Preis zahlt den der Berater haben will ! Aber,wie gesagt: Guter Fußball ist auch mit weniger Geld möglich !

  8. Brillo Helmstein sagt:

    Je mehr ich über Hoffenheim lese, desto mehr Respekt bekomme ich vor dem, was dort geschieht. Denn dabei handelt es sich um ein langfristiges Gesamtkonzept!
    Für Dietmar Hopp wäre es mit seinem Milliardenvermögen eine einfache Sache gewesen, das Portmonaie aufzumachen und den übrigen Bundesligisten die besten Spieler wegzukaufen – Abramowitsch lässt grüßen.
    Aber er hat in Infrastruktur investiert: Stadion, Trainerstab, Fußballinternat, Scouting-System, Management…………. Und hier sollten wir nicht vergessen, dass sowas ebenfalls viel Geld kostet.
    Das Stadion in Mannheim ist bei den Spielen ausverkauft. Also besteht scheinbar in der Region auch ein Bedarf, den der Bundesligist „TSG Hoffenheim“ bedient. Es bleibt abzuwarten, ob die Hoffenheimer auf Dauer mit so einer „preisgünstigen“ Mannschaft Top-Bundesliga-Fußball spielen können. Die Champions-League-Clubs haben ihre Späher schon ausgeschickt. Dann werden die Geldkofferträger auch bald nachrücken……..
    Profifußball ist mittlerweile ein großes Geschäft, an dem viele verdienen. Irgendwann wird der finanzielle Bogen überspannt und dann wird es zum Einbruch kommen, weil die Fans den Tanz ums goldene Kalb nicht mehr mitmachen.
    Dazu gehören insbesondere die einzig auf das Fernsehen ausgerichteten Anstoßzeiten und tendenziell weiter steigende Eintrittspreise. Laut Wirtschaftswoche beträgt der durchschnittliche Eintrittspreis in der 1. Bundesliga 25 Euro, in der englischen Premier-League liegt er sogar bei 43 Euro. Da sehen wir, wo die Reise irgendwann einmal auch in Deutschland hingeht.
    Wir als FSV können zurzeit leider nur entweder die „Marktmechanismen“ akzeptieren oder uns auf immer und ewig in der Amateurliga einrichten.

  9. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    weil Hoffenheim angesprochen wird: Dort gibt es ein mittelfristiges Konzept, das langsam aber stetig die Leistung steigert. Übrigens: Hopp fördert nicht nur den Fußballverein Hoffenheim, sondern auch handball und Eishockey der Region …. und gerade hat er Waldhof Mannheim ein Darlehen von 500.000,00 € gegeben um die Insolvenz abzuwenden – auch den Klinikneubau von Müller – Wohlfarth in München hat er vorfinanziert. Es ist deshalb falsch, Hoffenheim als „Millionärverein“ abzustempeln, kein Vergleich mit anderen Neureichen, die sich Vereine in England oder Italien leisten.

    Wegen des kommenden Spiels gegen Mainz fällt mir noch ein: Vor Jahren sang der Mainzer Dachdeckermeister Ernst Neger, begleitet am Klavier vom blinden Toni Hämmerle, nicht nur „heile, heile, Gänschen, es wird schon widder gut“ …. sondern auch … „und schießt bei uns der Sportverein am Sonntag mal ein Tor …. das kommt ganz selten vor ….“ Seitdem hat sich der Mainzer FSV langsam aber sicher eine Basis geschaffen. Das dauerte Jahre. Der Frankfurter FSV war dazwischen ganz unten – z.B. warf ihn der Wechselfehler gegen Stuttgart Amateure um Jahre zurück, jetzt rappelt er sich wieder auf. Auch er wird Jahre brauchen, bis er eine konkurrenzfähige Mannschaft aufgebaut hat – das geht nicht über Nacht. Nehmen wir ein Beispiel, ob uns das paßt oder nicht: Die Eintracht hat 14.000 Mitglieder, der FSV? Ich denke um 1.000. Auch die 14.000 kamen nicht über Nacht.

    Fazit: Der FSV hat sich innerhalb von zwei Jahren aus der Oberliga Hessen in die 2. Liga hochgeboxt. Soweit die erfreuliche Tatsache. Da ist die Infrastruktur nicht schnell genug mitgewachsen – konnte sie auch gar nicht. Hinzu kam, daß der Bornheimer Hang als Festung für Heimspiele nicht zur Verfügung steht – auch der wäre für einen systematischen Aufbau wichtig gewesen. Ob die Schiedsrichter dem Verein immer wohlgesonnen waren wollen wir gar nicht untersuchen. Im Laufe der Saison gleichen sich solche Dinge aber gewöhnlich aus.

    In diesem Jahr kann es nur darum gehen, den Abstieg doch noch zu vermeiden – und das ist nicht unmöglich. Es kann aber nur gelingen, wenn Rückschläge verdaut, eine konstante Mannschaftsaufstellung gefunden und mühsam Punkt für Punkt ergattert wird – am Ende der Vorrunde sehen wir schon etwas klarer.

    Also freuen wir uns auf den Montag!

    Otto Schumann

  10. Benemer Karl sagt:

    Otto, Schwarzblauer Herzblütler,

    1. wir gewinnen gegen unseren Namensvetter ,die stürmen und wir schießen die entscheidenden Tore.
    2.auch in Ingolstadt wird gepunktet ( wenn die uns sehen, Fracksausen ).

    Außerdem zur Spielansetzung, den oder die kleinen beissen die Hunde d.h. Newcommer müssen sich
    immer hinten anstellen, wie im echten Leben. Wer soll solche Sachen beeinflussen ?
    Alles wird gemanagt,Geld regiert. (banal aber wahr )

    Geld regiert. (banal aber wahr )

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