Spieltags-Splitter: Fleischküchle und Aufzüge

[inspic=111,left,fullscreen,thumb]Am Rande des Nervenzusammenbruchs waren die gesperrten Angelo Barletta und Christian Mikolajczak beim Spiel gegen Reutlingen. Die beiden fieberten auf ihre Weise unterm Tribünendach mit ihren Kameraden mit. Während Barletta ständig hin und her tigerte und gar nicht mehr ruhig sitzen konnte, kommentierte Mikolajczak jede Szene. „Komm Che, komm Che, gut gemacht…und jetzt bring den Ball, ja, ja…..“ Hinterher war nicht nur Mikolajczak arg geschafft: „Das ist ja schlimmer, als wenn du selber da unten rum rennst.“

Was in aller Welt sind Fleischküchle? Diese Frage stellte sich zumindest den auswärtigen Besuchern des Spiels. Denn neben den obligatorischen Würstchen und Schnitzelbrötchen standen auch die mysteriösen „Küchle“ auf der Karte. Die Auflösung: Als Fleischküchle bezeichnet der Schwabe Frikadellen-Brötchen. Waren übrigens sehr lecker.

Der schöne Blick war allein schon sein Eintrittsgeld in Reutlingen wert. Über das Stadion hinweg sind nämlich am Rande des Horizonts die Höhen der schwäbischen Alb zu sehen. Die fast genau so imposant waren, wie die hochmoderne Haupttribüne, die noch zu Zweitliga-Zeiten errichtet wurde. Zur Pressetribüne ging es übrigens – ganz nobel – mit einem Fahrstuhl.