Stadion-Streit spitzt sich zu

Hi Leute, hier die kurze FR-Meldung zum Stadion-Streit.

FSV droht der Stadt -Stadionstreit geht weiter

Um die Nutzung des Stadions am Bornheimer Hang ist ein offener Streit zwischen der Stadt und dem FSV Frankfurt entbrannt. Die Kommune informierte am Donnerstag den Deutschen Fußball Bund (DFB) darüber, dass künftig die U23-Mannschaft von Eintracht Frankfurt das Volksbank Stadion nutzen darf.
Noch am Abend widersprach der FSV scharf. Der Vertrag zwischen Verein und Stadt sehe vor, dass der FSV ein „vorrangiges Nutzungsrecht“ besitze. „Völlig inakzeptabel“ nannte es der FSV, dass er mit seiner U23-Mannschaft in Zukunft das WM-Stadion bespielen soll. Dafür müsse der Verein 327500 Euro pro Saison zahlen. Der Verein drohte der Stadt mit „Rechtsstreit“.
Sportdezernent Markus Frank (CDU) versuchte, die Wogen zu glätten: „Das Volksbank Stadion soll ein Stadion für alle werden.“ Da der DFB nur zwei Mannschaften pro Arena zulasse, „musste ich eine Entscheidung treffen“. Jedoch habe die Stadt den DFB um eine Ausnahmeerlaubnis für drei Teams gebeten.

PS: In der FR betreut das Lokale alle Themen, die sich mit Stadien befassen. Ich werde die Kollegen morgen mal anspitzen, etwas tiefer in die Materie einzudringen. Liebe Grüße, Ingo

73 Kommentare für “Stadion-Streit spitzt sich zu”

  1. BlacknBlue sagt:

    Sehr gut Ingo, das würde uns hier alle wirklich stark interessieren, warum der fette Bundesligist plötzlich wunderbar locker und ziemlich kostenfrei aus der „Sache U23“ rauskommt, während der wesentlich kleinere FSV die Arschkarte ziehen und für Regionalliga-Verhältnisse gigantische Stadionmieten für die WM-Arena bezahlen soll.

    Da bin ich wirklich mal auf Erklärungen aus dem Römer interessiert, vielleicht klärt sich dabei dann auch mal auf, wer so alles auf der „Payroll“ der SGE steht, (für den Steuerzahler sicher nicht so ganz uninteressant!), für wen die Herren Frank, Stein, Trinklein oder Cunitz u.a. Politik auf Kosten der hessischen Steuerzahler betreiben und andere hessische Vereine nach Strich und Faden bescheißen und benachteiligen.

  2. Tillet sagt:

    Der Antrag an den DFB geht in die richtige Richtung. Der ist der Hauptschuldige an dem Dilemma. Man fragt sich allerdings, warum das erst jetzt passiert. Der Druck auf den DFB hätte schon länger erheblich erhöht werden müssen. Allein in diesem Jahr sind in der Regionalliga mit TeBe Berlin, Hansa II, RWE, Bonn, Waldhof, Reutlingen und Bamberg nicht weniger als sieben Vereine aus wirtschaftlichen Gründen abgestürzt, und Alzenau hätte ein weiteres Jahr Regionalliga wohl auch nicht mehr gepackt. Die hohen Herren vom DFB, die mit ihrem Verband durch die Vermarktung von jedem Scheissdreck gigantische Summen einstreichen, müssen endlich kapieren, dass man es den Regionalliga-Vereinen und deren Kommunen nicht zumuten kann, Anforderungen an die Infrastruktur zu erfüllen, die vor ein paar Jahren nicht einmal in der 2. Liga galten. Wenn sie das nicht bald einsehen, können sie ihre Pleiteliga demnächst mangels Masse dichtmachen.

  3. BlacknBlue sagt:

    Natürlich sind die wahnwitzigen Auflagen des DfB hier Hauptschuldige, dennoch fände ich es sehr interessant, mal aufgedeckt zu bekommen, wie die Stadt Frankfurt (bzw einige der scheinbar so neutral wirkenden „Sportfunktionäre“) darauf kommt, in dieser Sache völlig parteiisch zugunsten des wesentlich größeren und finanzstärkeren Bundesligisten zu entscheiden, wohlwissend, dass der FSV die horrenden Kosten für die WM-Arena niemals alleine tragen kann. Für mich sieht das nach Kalkül aus, einen eventuellen Konkurrenten mit Hilfe der Politik aus dem Weg zu schaffen, ziemlich übel das Ganze!

  4. Tillet sagt:

    @ 3

    BlacknBlue, ich hatte es vorhin ja schon einmal anzudeuten versucht: Eine für mich plausible Hypothese ohne Verschwörungstheorie ist die, dass die Stadt der Eintracht vor ein paar Jahren einen Verzicht auf ihr Riederwaldstadion damit schmackhaft gemacht hat, dass sie der Eintracht zugesagt hat, mit der U 23 am Bornheimer Hang zu spielen. Das könnte die Geschäftsgrundlage der Bauprojekte am Bornheimer Hang und am Riederwald gewesen sein.

    Und das die Commerzbankarena betreffende Angebot der Stadt ist genauso ernst zu nehmen wie das des FSV. Keiner der Beteiligten, weder die Stadt noch der FSV noch die Eintracht, hat eine viertel Million Euro übrig, um eine Regionalligasaison einer U 23 im Waldstadion zu sponsoren. Diese Vorschläge sind nicht mehr als Showeinlagen für die Galerie.

    Ich hab es schon vor Wochen geschrieben, und es hat sich nichts geändert: Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Die vernünftige wäre die, den DFB von seinem hohen Ross zu holen und ihn dazu zu bewegen, eine Sondergenehmigung zu erteilen. Die andere ist die, dass eine U 23 ins Umland ausweicht. Dass das Dröse-Stadion in Hanau nicht regionalligatauglich sein soll, wäre mir neu, ich kann es aber nicht ausschließen. Der Hinweis der FNP auf das Böllenfalltor ist eindeutiger Unfug. Man kann nicht in das – ohnehin zu weit entfernte – Stadion eines Ligakonkurrenten mit der – nennen wir etwas problematischen – Fanstruktur des SV 98 ausweichen. Aber es steht zumindest das Alzenauer Stadion zur Verfügung. Das ist nicht gerade schön, aber es liegt nur ein paar Kilometer weiter weg als das in Hanau und erfüllt seinen Zweck. Es würde weder der Eintracht noch uns ein Zacken aus der Krone brechen, da mal ein Jahr zu spielen.

    Freunde, beruhigt Euch, es geht nicht um die Existenz des FSV. Wie oft wart Ihr in den letzten Jahre bei Spielen der U 23?

  5. Jupp sagt:

    Also die These von Tillet finde ich schon interessant. Wir wissen alle nicht was unter den Politikern so alles Abgesprochen und vereinbart war in den letzten Jahren, das werden wir wohl auch nie erfahren. Genauso welcher Entscheidungsträger auf welcher Sponsoren liste steht …

    Was ich jetzt vermisse ist die Gleichbehandlung von Seiten der Stadt.
    Wenn ich als städtischer Betreiber schon diese Problem habe, so versuch ich doch zu einer einvernehmlichen Lösung mit allen Beteiligen zu kommen. Da kann es doch nicht sein, dass der eine Verein (U 23 der Eintracht) 85.000 Euro pro Saison zahlt, und der andere Verein 327.000 Euro, quasi als Sonderangebot, zahlen soll.
    Das Argument der Stadt, dass die U 23 der Eintracht aus polizeilicher Sicht am Hang spielen muss, halte ich für völlig abwegig. Wenn es hier um die Sicherheit ginge, dann könnte die U 23 der Eintracht auch im Waldstadion spielen, zumindest ihre Problemspiele dort austragen.
    Was die weitere Erklärung von „Herrn Frank“ in der FNP angeht, dass die U 23 der Eintracht „schon seit zwei Jahren am Hang“ spielen würde und der FSV mit seiner U 23 erst in diesem Jahr aufgestiegen sei kann ich nur sagen, die U 23 des FSV spielte schon IMMER am Hang.
    In diesem Zusammenhang finde ich das Zitat aus der FNP interessant, das aus dem Nutzungsvertrag Vertrag des FSV mit der Stadt stammt :
    „Der FSV verpflichtet sich, nach Beginn der städtischen Sanierungsarbeiten einem Verein aus Frankfurt, der sich für die Regionalliga qualifiziert hat, zu ermöglichen, dass dessen Heimspiele innerhalb der Regionalliga im Stadion am Bornheimer Hang ausgetragen werden können“
    Dem steht gegenüber, dass dem FSV ein „vorrangiges Nutzungsrecht“ am Bornheimer Hang eingeräumt worden sei.

    Um an die Wurzel des Übels zu gehen sind aber gemeinsame Anstrengungen (Stadt, FSV und Eintracht) gefragt, um diese unsinnigen Vorgaben der DFB zu ändern. Wenn diese Anforderungen so bestehen bleiben, werden wir in ein paar Jahren keine Regionalliga mehr haben. Dann kann doch nicht Sinn und Zweck bei der Neugliederung der Spielklassen gewesen sein.
    Völlig unverständlich ist für mich, dass nur zwei Vereine aus den ersten vier Spielklassen ein Stadion gemeinsam nutzen dürfen.

  6. Brillo Helmstein sagt:

    Hauptschuldiger an der Misere ist wirklich der DFB, der für die Regionalliga absolut überzogene Anforderungen zu Lasten des Steuerzahlers stellt.
    Das Angebot der Stadt ist aus meiner Sicht ein Teil der Verhandlungstaktik des Tankwarts aus Sindlingen. Der will den FSV weichklopfen, damit der Verein den Betreibervertrag auflöst. Die nächste Drohung wird sein, dass unsere 1. Mannschaft in den Stadtwald umziehen soll, wenn die U23 des FSV die Stadionmiete nicht zahlen kann. Dann würde einerseits nämlich unsere U23 gleichbehandelt mit der U23 des Nachbar e.V., weil sie ebenfalls für 85.000 Euro am Hang spielen könnte. Andererseits würde das Profiteam des FSV endlich richtig zur Kasse gebeten. Geisterspiele in der Riesenarena und erhöhte Spieltagskosten werden zur Freude der Herren Frank(en)Stein von selbst dafür sorgen, dass der ungeliebte „Emporkömmling“ wieder in der Versenkung verschwindet.
    Also ich würde diesen weiteren Diskussion aus dem Weg gehen. Daher würde ich entweder ins Umland ziehen (Hanau, Alzenau, Aschaffenburg wären zu prüfen). Oder ich würde die U23 irgendwo im fußballerischen Niemandsland von Mittelhessen als „Farmteam“ antreten lassen. Möglicherweise trifft unsere U23 dort sogar auf größeres Zuschauerinteresse bei geringeren Kosten. Ich weiß allerdings nicht, wie die Stadionsituation z.B. in Lauterbach, Wetzlar, Alsfeld, Grünberg etc. aussieht.

  7. schlappeseppel sagt:

    Das eine Stadt wie Frankfurt nicht in der Lage ist, beiden Frankfurter Fussballvereinen die nötige Infratruktur für 1., 2. und Regionalligafussball zu bitten ist lächerlich. Das die Stadt dann auch noch Verträge berechen will, und einen Verein zwingen will, sich finanziell zu schaden ist armselig. Aber das man sich als Sportstadt ersten Grades in der Öffentlichkeit presentiert, ist asozial.

    Zitat von Sportdezernent Markus Frank: „Wir sind stolz darauf, dass wir als Sportstadt wohl die einzige deutsche Großstadt sein werden, die alle Spiele von der Vorrunde bis zum Finale überträgt“. ( aus Internetseite der Stadt Frankfurt gelesen am 11.6.10, mit folgendem Link;

    http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar%5B_id_inhalt%5D=6944305

    mfg Schlappeseppel

  8. Tillet sagt:

    @ 7

    Mit dem Vorwurf des Vertragsbruchs sollte man vorsichtig sein, so lange man den Vertrag nicht kennt. Jupp hat schon auf Folgendes hingewiesen:

    „In dem 2004 mit der Stadt abgeschlossen Nutzungsvertrag heißt es aber auch: Der FSV «verpflichtet sich, nach Beginn der städtischen Sanierungsarbeiten einem Verein aus Frankfurt, der sich für die Regionalliga qualifiziert hat, zu ermöglichen, dass dessen Heimspiele innerhalb der Regionalliga im Stadion am Bornheimer Hang ausgetragen werden können.»“

    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/fsv-will-um-spielstaette-kaempfen_rmn01.c.7817323.de.html

    Wenn das stimmt, ist die Rechtsposition des FSV möglicherweise doch nicht so gut, wie wir bisher geglaubt haben. Und „vorrangige Nutzung“ bedeutet nicht ohne weiteres „alleinige Nutzung“.

  9. Fritz sagt:

    info [at] cdu-fraktion [dot] frankfurt [dot] de

    Schreibt an die CDU ! Städte wie Hamurg Berlin und München haben auch 4-5 Vereine in
    höheren Klassen spielen. Herr Frank ist überfordert !

  10. Bernemer Karl sagt:

    Trotz dieser ganzen Stadionscheiße , es geht weiter.

    Testspiele :

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=9&backPID=574&tt_news=5793&cHash=4a03a604a2

  11. wolfsangel sagt:

    Das Ganze ist ein abgekartetes Spiel der städt. „Eintracht-Mafia“ (Trinklein/Stein/Frank/Cunitz etc.).
    Das Ziel, der FSV soll gezwungen werden wieder mit seiner ersten Mannschaft in der Arena zu spielen, damit er baldmöglichst wieder, wie schon „Brillo“ schreibt, in der Versenkung verschwindet.
    Eigentlich schade, dass Rot-Weiss nicht aufgestiegen ist. Was wäre dann ? Hätte man die in die WM-Arena geschickt ? Nein, man hätte erst recht unsere „erste“ verdonnert in der WM-Arena zu spielen.
    Die genannten „Farm“-Stadien sind m.E. alle nicht RL-tauglich. Von Wetzlar ist es bekannt, schließlich verzichtete der SC Waldgirmes in der vorletzten Saison als Hessenmeister auf den Aufstieg deshalb. Marburg könnte m.E. RL-tauglich gemacht werden. Die „Johanissau“ in Fulda ist auf jedenfall RL-tauglich. Nachdem die Borussia nunmehr in der Gruppenliga spielt, wäre hier höherklassiger Fußball nicht uninteressant.

  12. Tillet sagt:

    Ich verstehe ja die Empörung, aber was denkt Ihr denn über die sich aus dem von mir unter # 8 verlinkten FNP-Artikel ergebende Klausel in dem Stadionüberlassungsvertrag? Meines Erachtens ergibt sich daraus – soweit man das anhand der bekannten Informationen beurteilen kann – recht klar ein Recht der Stadt, einen anderen Frankfurter Verein zu benennen, der während der Laufzeit des Vertrages im Stadion am Bornheimer Hang Regionalliga spielen darf. Dementspechend wäre das Verfügungsrecht des FSV über das Stadion in diesem Umfang eingeschränkt. Das würde mit meiner Hypothese über die Ursache des Problems auch recht gut übereinstimmen. Es würde sich dann um eine „Eintracht-Klausel“ handeln, die 2004 geschlossen wurde, um den Umzug der Eintracht-U 23 an den Bornheimer Hang zu gewährleisten. Stimmt das, dann fürchte ich, dass nicht das Verhalten der Stadt vertragswidrig ist, sondern das Ansinnen des FSV, die eigene U 23 statt der der Eintracht im Stadion spielen zu lassen. So leid mir das tut.

  13. SK sagt:

    Auch anderswo gibt es einen Stadionstreit, der vielleicht noch weitreichendere Auswirkungen haben könnte:

    SC Paderborn darf montags nicht mehr kicken
    http://www.derwesten.de/wp/region/SC-Paderborn-darf-montags-nicht-mehr-kicken-id3091760.html

  14. Hagen sagt:

    @Tillet: Das glaube ich auch.

    Logisch wäre, mit beiden I. im Waldstadion zu spielen und mit beiden II. am Bornheimer Hang. Das wird der FSV aber nicht machen, wegen der Miete und weil die dem FSV wohlgesinnten Leute bei der Voba bei sich hausintern den Sponsoringvertrag für die Namensrechte nicht rechtfertigen könnten, wenn die I. nicht am Bornheimer Hang spielt. Diese Vorteile (der FSV stellt sich hier deutlich besser als zumindest die allermeisten Proficlubs) brauchen wir aber, um die Nachteile bei den Fernsehgeldern als Newcomer, der gerade so eben den Klassenerhalt schafft, und die noch relativ niedrigen Zuschauereinnahmen zu kompensieren und trotzdem in den 2.Liga konkurrenzfähig zu sein. Mit den Ausgaben segelt der Verein eh schon hart am Wind, wie die Transferdiskussionen zeigen. Unabhändig davon, das man einzelne Personalien vielleicht auch anders hätte lösen können.

    Das alles in der allerdings nicht ganz unbedründeten Hoffnung, dass der Verein sich bis zum Auslaufen der Nutzungsverträge mit den Fernsehgeldern und Zuschauern besser aufstellt, also vom Eidotter der Altverträge nicht mehr zehren muss.

    So würde ich in etwa die taktische Lage sehen. Das ist nicht unangemessen viel, was der FSV hier erwartet, Städte helfen Proficlubs nun mal ab und zu und Frankfurt der Eintracht auch. Nicht am Riederwald vielleicht, aber trotzdem genug. Uns fehlt leider etwas die Lobby. Hoffentlich wissen sie bei der Stadt wenigstens, dass der Kuchen ganz weg ist, wenn der FSV wieder nach unten geht.

  15. wolfsangel sagt:

    Dass die Stadt Frankfurt bei Sanierung/Neubau des Stadions am Bornheimer Hang dieses Stadion auch für andere Frankfurter Vereine öffnet, ist völlig unbestritten. Da gibt es sicherlich auch unter uns FSV-Fans keine zwei Meinungen. Das „Problem“ welches „Tillet“ anscheinend noch nicht erkannt hat, ist der „Schildbürgerstreich“ die „Erste“ Mannschaft des FSV am Hang spielen zu lassen, die U-23 aber nicht. Bisher war das ja kein Problem, als nur die U-23 der SGE in der RL spielte. Jetzt ist es doch ein Witz zu sagen, die U-23 des FSV soll für € 327.000.– in der WM-Arena spielen, während die U-23 der SGE weiterhin für € 85.000,– am Hang spielen kann. Ich habe, für mich gesprochen, nichts dagegen, wenn die U-23 im Waldstadion spielt, dann aber bitte zu den gleichen Konditionen wie die SGE am Hang spielt. Alles andere ist eine nicht hinnehmbare Ungleichbehandlung.
    Es wurde von mir und anderen schon mehrfach erwähnt, der eigentliche Grund ist doch der, man will den FSV zwingen mit seiner 2.-Liga Elf wieder im Stadion zu spielen. Nichts, aber auch gar nichts anderes ist der Grund.
    …und damit will man den FSV wieder da hin bringen wo er herkam…
    In Frankfurt, zumindest bei der „Eintracht-Mafia im Rathaus ist halt anscheinend nur Platz für die Eintracht. Die „böse Konkurrenz“ muß „weggebissen“ werden.
    Es wird diesen „Politschmarotzern“ vermutlich auch noch gelingen…leider !!!

  16. Tillet sagt:

    Zitat: „Es wurde von mir und anderen schon mehrfach erwähnt, der eigentliche Grund ist doch der, man will den FSV zwingen mit seiner 2.-Liga Elf wieder im Stadion zu spielen. Nichts, aber auch gar nichts anderes ist der Grund.“

    Wolfsangel, Du hast mir endlich die Augen geöffnet. Danke!

    Und die 9,5 Mio. Euro für die Tribüne werden nicht für unsere erste ausgegeben, sondern dafür, dass die 200 oder 400 Zuschauer bei den U 23-Spielen endlich angemessen untergebracht werden können-;(

  17. BlacknBlue sagt:

    #15
    Zitat: „dann aber bitte zu den gleichen Konditionen wie die SGE am Hang spielt. Alles andere ist eine nicht hinnehmbare Ungleichbehandlung.“

    Wolfsangel, genau so sehe ich das auch, wo liegt eigentlich das Problem, dass sich beide Vereine dann diese Gesamtkosten teilen (85.000 + 327.000 = ca 400.000, für jeden also ca 200.000) ?

    Wobei wir natürlich dann als finanziell deutlich schlechter aufgestellter Verein so oder so keine Gleichbehandlung in der gleichen Liga mit der SGE hätten. Würde gerne mal wissen, was andere Regionalligisten für Stadionkosten haben, aber 200.000 ist in dieser 4.Liga schon ein heftiger Betrag. Aber wenn hier schon die Stadt glaubt entscheiden zu müssen, sollte für beide der gleiche Betrag fällig werden, das ist das Mindeste!

  18. wolfsangel sagt:

    @Tillet

    Schön, dass ich Dir „helfen“ konnte.
    Wenn Du als Darmstädter aufmerksam die Frankfurter Zeitungen verfolgt hättest, dann hättest Du immer wieder lesen können in Kommentaren, aber auch Leserbriefen, dass Frankfurt ja ein 1.u.2.Liga-taugliches Stadion hat. Weshalb der Hang dann noch 2.Liga-mässig ausgebaut werden soll, entschließt sich manchen, der insbesondere mit Fussball wenig am Hut hat ohne hin nicht. Der Steuerbund hat schon wegen dieser „Verschwendung“ moniert. Dies stellt aber keinesfalls meine Meinung dar. Ich bin nachwievor dafür, dass der FSV in erster Linie das „Hausrecht“ im Stadion am Bornheimer Hang hat. Genauso wie dei SGE auf ihr vermeintliches „Hausrecht“ im Waldstadion pocht (SGE war „überaus begeistert“ als sie hörte, dass wir in ihrem Stadion spielen sollten/Fahnenstreit etc. schloss sich an).

  19. wolfsangel sagt:

    Habe noch vergessen daran zu erinnern, dass es selbstverständlich nur um diese Saison geht, dass unsere „Erste“ im Stadion spielen soll. Man hofft, dass unsere U-23 dann wieder Hessenliga spielt. Warum wohl wurde das Angebot gemacht mit U-23 im Stadion für € 327.000.– zu spielen ? Doch nur, damit das vom FSV abgelehnt wird. Im stillen glaubten die Politiker der FSV würde dann seine erste dort hinschicken.
    Natürlich muss und wird der Hang 2.Liga-tauglich ausgebaut werden müssen.

  20. Fritz sagt:

    Liebe Freunde auch wenn ich mich wiederhole der FSV sollte die U23 in der Hessenliga
    spielen lassen und das zusätzliche Geld in Profi Mannschaft investieren.
    Das Angebot von der Stadt war natürlich kein Angebot. Wo soll der FSV 327.000 EUR für
    die Miete aufbringen da kommen noch die Sicherheitskosten hinzu da ist man locker bei
    600.000 EUR.
    Wolfsangel warum soll die Eintracht und der FSV Hausrecht haben ? Die Eintracht hat keinen
    Cent investiert. Dem FSV kann man zumindestens zugute halten das z.B. die Rasenheizung
    bezahlt wurde.

    Der FSV hat nur eine Zukunft in der 2 Liga, wenn der Bornheimer Hang zweitligatauglich wird.
    Das Waldstadion ist eine Spielstätte für eine Bundesligamannschaft.
    Ein Umzug ins Waldstadion bedeutet das aus für den FSV.(nicht nur in der 2 Liga) Dieser Sachverhalt ist den Herren Frank und Herrn Trinklein auch klar.
    Ich kann den ganzen Tribünenumbau nicht verstehen, wenn sich die Kapazität der Plätze
    nicht vergrößert. Dann ist der Bornheimer Hang immer noch nicht zweitligatauglich.
    Kann mir jemand diesen Sachverhalt erklären??

  21. SK sagt:

    Das wär doch was: Statt nächstes Jahr Championsleague auf Schalke gegen unsere U 23 in Alzenau. Magath braucht wohl neue Herausforderungen:

    „Medien:RB Leipzig verhandelt mit Magath

    Regionalliga-Aufsteiger RB Leipzig sorgt für Spekulationen über einen Coup. So soll sich Meistertrainer Felix Magath Medienberichten zufolge mit ‚Red-Bull‘-Chef Dietrich Mateschitz getroffen haben. Der Coach von Schalke 04, der noch einen Vertrag bis 2013 hat, wird demnach als Kandidat für die Nachfolge von Tino Vogel gehandelt, der nach dem Aufstieg in die Regionalliga entlassen wurde.
    Ein ‚Red Bull‘-Sprecher bestätigte ‚bild.de‘ das Geheim-Treffen: ‚Es gibt schon länger Kontakt zwischen uns. Jetzt ist nichts mehr unvorstellbar.'“

    (ARD-Videotext v. 11.6.2010, 20.40 Uhr, Seite 204)

  22. BlacknBlue sagt:

    #Fritz

    Warum sollten wir verzichten? Auch uns kann es nicht schaden, sich mit der U23 in der Regionalliga zu behaupten und Talente ranzuziehen, warum soll das nur die SGE?

  23. Chris_Ffm sagt:

    @Tillet: na wenn Tosunoglu sich da nicht mal selbst überschätzt…

  24. Fritz sagt:

    Weil wir nicht genügend Geld haben ! Kurzfristige Ziel kann nur Klassenerhalt sein !

  25. wolfsangel sagt:

    @Fritz

    Hatte „Hausrecht“ extra mit den berühmten „Gänsefüsschen versegen….

  26. Tillet sagt:

    Ich mache noch einmal Reklame für die Petition zur Regionalligareform. Die haben aktuell binnen zwei Tagen 3.000 Unterschriften von Fans von mehr als hundert verschiedenen Vereinen aus allen denkbaren Klassen eingesammelt:

    http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/petition.php

    Wer noch nicht unterschrieben hat, sollte das jetzt tun. Das ist ganz einfach und ohne Registrierung möglich. Der FSV stand gestern auf Platz 100 bei der Zahl der Unterzeichner:

    http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=11&start=0

    Da sollte doch gerade angesichts der vom DFB verschuldeten Stadionprobleme unserer U 23 mehr drin sein. In die Petition sollen jetzt auch Forderungen nach einem Abbau der überzogenen DFB-Anforderungen an die Stadioninfrastruktur aufgenommen werden:

    http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=11&start=10

    Wir haben also allen Grund, uns zu beteiligen.

  27. Brillo Helmstein sagt:

    @Fritz
    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, denn wir sollten wirklich alle möglichen Mittel für den Klassenerhalt in der 2. Liga verwenden. Aber glaubst Du, dass die reinen Personalkosten in der Hessenliga soviel niedriger lagen als jetzt in der Regionalliga? Es wäre aus meiner Sicht grob fahrlässig gewesen, wenn wir die „historische“ Chance nicht wahrgenommen hätten, mit unserer 2. Mannschaft in der gleichen Klasse wie Hessen Kassel oder Darmstadt 98 zu spielen. Für einen Verein, der sich langfristig in der 2. Liga etablieren will, ist eine Mannschaft zwei Klassen tiefer einfach der ideale Unterbau. Und weist Du, welcher Dorf-Krösus in der nächsten Saison aufsteigen will?
    @Wolfsangel
    Wann kapieren es die anderen endlich, dass die ganze Diskussion von Frank(en)Stein um die U21 nur einen Sinn hat: Unsere 1. Mannschaft soll zurück in die Commerz-Schüssel gehen. Objektiv vermittelbare Gründe gibt es doch genügend: Auf diese Weise spart die Stadt erstens die Kosten für den Ausbau der Haupttribüne, die wird nämlich bei einem Umzug unnötig. Zweitens wird die Riesenschüssel im Stadtwald dadurch auch in der Zukunft besser ausgelastet. Denn die in den Zeitungen veröffentlichten Pressemitteilungen haben bei den Rentabilitätsrechnungen einige Fakten unterschlagen: In der Vergangenheit hatte ein SV Wasserfilter und ein FSV Frankfurt von 1899 e.V. die GuV aufgepeppt. Die spielen jetzt in anderen Stadien. Auch der FSV Mainz wird irgendwann ein UEFA-Cup-taugliches Stadion haben. Das Kunstprodukt „Galaxy“ gibt es vorerst nicht mehr. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung der Commerz-Schüssel wird zukünftig nicht mehr so gut aussehen…………..
    Der dritte und wichtigste Grund für den Umzug unseres FSV in den Stadtwald ist aber, dass sich die Herren Frank(en)Stein auch mal mit einem schwarz-blauen Schal um den Hals in der Commerz-Schüssel ablichten lassen wollen. Nun ja nehmen wir die Ironie heraus!

    Stellen wir lieber eine realistische Frage zum Motiv: Sollte der wirkliche Grund dafür sein, dass Herr Frank den seit 1899 in der Stadt existierenden FSV Frankfurt alle möglichen Knüppel zwischen die Beine wirft, weil er unseren Verein einfach nur platt machen will?
    Denn die Riesenschüssel können wir uns finanziell nicht leisten. Neue Zuschauer bekommen wir in dieser Geisterkulisse ebenfalls nicht, die Kosten insgesamt sind mit 5.000 Zuschauern nicht zu tragen. Bei einer Kapazitätsauslastung von nur 10 Prozent würde jede Fabrik dicht gemacht. Und Ruck-Zuck wäre das Problem „FSV Frankfurt“ in der Versenkung verschwunden.
    Bin gespannt was in diesem Forum los ist, wenn der FSV mit seiner 1. Mannschaft wieder dort spielt (= Regionalliga oder tiefer), wo er nach Meinung vieler Kommunalpolitiker hingehört. Mein Tipp: Nichts!!

  28. Tillet sagt:

    @ 28

    Ich lasse mich ja gerne von allem überzeugen. Aber die ganze Diskussion über eine Rückkehr unserer ersten Mannschaft in das Waldstadion kam doch erst auf, als klar wurde, dass der FSV auf den Aufstieg der U 23 nicht verzichtet und dass der DFB für den Bornheimer Hang keine Sondergenehmigung erteilt. Lasst uns ein externes Stadion für die U 23 präsentieren, und die Diskussion ist beendet. Die Stadt hat doch nicht 20 Millionen Euro in den Bornheimer Hang investiert, damit da zwei U 23-Mannschaften kicken.

  29. fsv300 sagt:

    eschborn hat doch ein regionalligafähiges Stadion …..oder nicht?die frage ist nur.. die bonzen! oder wir..echt ein armutszeugnis.die eintracht soll sich schämen.ekelhaft

  30. Bernemer Karl sagt:

    Bitte genau lesen , es geht ums Geld , um sonst garnichts.

    Vertrag mit FSV gekündigt !

    http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/ob-roth-kuendigt-vertrag-mit-fsv_rmn01.c.7819866.de.html

    Ich vermute sogar wenn wir bereit wären 300 Tausend Euro abzudrücken
    dass dann unsere 2. am Hang spielen könnte.

  31. Gaga sagt:

    Tillet,obwohl du „nur Darmstädter“bist,schätze ich deine Beiträge .
    Natürlich hast du recht mit deiner Feststellung, wenn wir eine externe Spielstätte für unsere U 23 finden,das das Thema dann vom Tisch ist.
    Auch wird dann der restliche Umbau für die 2.Liga realisiert.

    Wenn wir aber weiter auf unser Nutzungsrecht bestehen,wird es keinen weiteren Umbau für die 2.Liga mehr geben.(Ich vermute das es bis heute noch nicht einmal eine Auschreibung gibt)
    Wenn die Sondergenehmigung des DFL dann abgelaufen ist, müßten wir dann im Frankfurter- Waldstadion spielen.
    Was das für den FSV bedeuten würde kannst du dir ja denken.

    Fazit ist das wir von der Stadt erpresst werden.(Mietkosten)
    Habe an anderer Stelle schon geschrieben das der DFB die Anforderungen für die
    Damen-Bundesliga ändern wird.(Rasenheizung,etc.)
    Da die Stadt die Sportsätte vom FFC nicht ausbauen werden, liegt doch die Vermutung nahe,dass die auch am Hang spielen werden.

    Ich vermute das die Stadt folgendes Ziel hat:Mannschaften der 1.und 2.Bundesliga
    im Waldstadion,FFC und U23 der Unaussprechlichen am Hang,unsere U23 irgendwo
    in Hessen.
    (Schön wird es wenn RW-Frankfurt,mit seinen Chef- Lobbysten Steubing und Trinklein,in die Regionalliga aufsteigt.)

  32. BlacknBlue sagt:

    Zwei neue Artikel aus der heutigen FAZ:

    http://www.faz.net/s/Rub80909BDA2B1F49209036E609CF8A0870/Doc~EEC67065D5BFB40B1A51EFD7E8971ACE1~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    http://www.faz.net/s/Rub3DFC0DABC5664C30AC70700DD10A965D/Doc~E53BE37622115411EB2310938F7D7A2E9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Daraus der Abschnitt: „Die zweite Mannschaft der Eintracht wird wie bisher schon am Bornheimer Hang spielen. Wenn nun auch der FSV meint, sich eine zweite Mannschaft in der Regionalliga leisten zu wollen, dann wird er das vermutlich in der WM-Arena tun und dafür auch selbst zahlen müssen.“

    Wir hätten also doch lieber erst mal untertänigst Stadt & Eintracht um Aufstiegserlaubnis fragen sollen.

  33. Bornheimer Rainer sagt:

    Nun ich glaube das die Angelegenheit wohl jetzt zu einer Entscheidung kommt, die das Sein des FSV selbst stark beeinflussen wird.
    Die Stadt Frankfurt einschl. der Bürgermeisterin nutzt wohl die Zeit in der in Wiesbaden ein Machtvakuum besteht, denn in Person des jetzigen Innenminsters haben wir einen starken Verbündeten der zusammen mit unserem Aufsichtsratvorsitzenden auch einen gewissen Einfluß haben könnte, wenn er denn nicht z.Zt. sehr stark mit sich selbst befaßt wäre.
    Man will uns kaputt machen zugunsten der SEG und der Verein sollte darauf reagieren und zwar ähnlich wie die Deutsche Börse AG.
    Man sollte Gespräche mit der Stadt Eschborn führen ob man dort auf absehbare Zeit Interesse daran hat einem Verein der 2. BL Heim, Obdach und evtl. die Unterstürzung zu mehr zu gewähren. In einem neuen Umfeld begründet auf dem Geist eines alten freien und von Frankfurt eroberten Dorfs Bornheim. Wir haben jetzt 111 Jahre Geschichte hinter uns in der wir schon sehr oft beschissen, betrogen und bestohlen wurden. Jetzt will uns die Stadt unsere Heimat nehmen, dann können wir auch ganz weggehen und dies alles zum Anlaß nehmen dieser Frankfurter Mischboke die Stirn zu bieten. Man sollte auf jeden Fall einen Plan B haben und wenn er noch so unglaublich klingt.

  34. wolfsangel sagt:

    „Bornheimer Rainer“ das ist sicherlich gut gemeint. Käme aber, wie schon mal von mir erwähnt, einer Kapitulation gleich. Wir müssen um unsere Rechte gegen diese Eintracht-Mafia kämpfen, da hilft halt alles nichts. Und wenn „Tillet“ meint, dass die Stadt das Stadion nicht umgebaut hätte für rd. 20 Mio. um dann nur RL-Fußballspiele zu veranstalten, da hat er sich gründlich getäuscht. Das Stadion ist und wird niemals gemäß den DFL-Regeln 2.Liga-tauglich (sprich 15.000 Zuschauer fassen). Dieses Stadion ist einzig und alleine für die SGE/FFC und vielleicht noch eines Tages RW gebaut worden. Also maximal für Liga 3 in der wir dann auch spielen dürften. Es zeichnet sich doch immer mehr ab, dass man uns von vorneherein als 2.Ligist nur im Waldstadion sehen wollte, damit diese „Schüssel“ ausgelastet ist („Brillo“ hat es ja ganz deutlich erkannt).
    Es hilft alles nichts. Im Notfall muss halt unsere U-23 vorerst mal in Alzenau spielen, bis sich der DFB mal „bewegt“ seine Regularien dahinhgehend zum ändern, dass auch 3 Mannschaften in einem Stadion spielen können. Wie schon mal von erwähnt, ist der Rasen kaputt, müssen die beteiligten Vereine für Ersatz sorgen. Wenn es sein muss halt 2-3 mal in der Saison. So einfach wäre das „Problem“ welches in meinen Augen gar keins ist, zu lösen. Aber dazu müssten die „Datterkreisen“ an der Otto-Fleck-Schneise mal ihre lahmen Ä….e bwegen !!!

  35. Bornheimer Rainer sagt:

    Natürlich müssen wir im Notfall mit unserer U23 uns jetzt einen auswärtigen Platz suchen. Aber mittelfristig läuft seitens der Stadt alles drauf hinaus uns entweder Kaputt zu machen oder in den Dornröschenschlaf zu schicken. Man ist dort wohl der Meinung wir gehören mit unserer 1. Mannschaft in die Regionalliga höchstens jedoch in die 3. Liga. So laufen alle Planungen. Das unsere 2. Mannschaft inzwischen Zeit dort ist wo man die Erste sieht stinkt diesen feinen Herren und der Dame Roth im Römer. Aber mittelfristig müssen wir ans Überleben denken denn sonst brauchen wir erst gar nicht mehr weiter Fußball zu spielen. Das Ziel dieses Mannschaftsspiels ist immer Meister werden und aufsteigen auch wenn man Jahre oder Jahrzehnt auf der Stelle verharrt und kleine Schritte macht. Wenn aber die Möglichkeit weiter zu kommen vom Umfeld nicht gewollt ist, dann muß man sich ein anders Umfeld schaffen, denn sonst hat man kein Ziel mehr nach oben und das heißt man hat keine sportliche Pespektive mehr man ist scheintot.
    Warum sollte der FSV Frankfurt nicht die gleichen Möglichkeiten ins Auge fassen wie dies vor einiger Zeit aus dem gleichen Grund der FSV Mainz getan hat, als die Stadt Mainz dort jede Unterstützung ermissen ließ dem Verein die Möglichkeiten mit zu schaffen die dieser für die BL benötigt. Auch dort hat der Verein ernsthafte Verhandlungen mit der Stadt Wiesbaden wegen einer neunen Heimat = neues Stadion in Mainz-Kastel verhandelt. Warum sollten wir nicht auch unsere Möglichkeiten nutzen.

  36. wolfsangel sagt:

    Sicher kann man zu einer solchen Feststellungen gelangen. Will ich gar nicht abstreiten. Aber wo ? In Eschborn wollte ja mal ein „Geldverrückter“ zwischen Eschborn und Steinbach ein 2.Liga-Stadion für 15.000 Zuschauer bauen…aber der „Betrügerverein“ ist vorher aus der RL abgestiegen…
    …und wir können uns kein Stadion leisten. Und ob beispielsweise Eschborn bereit wäre, uns ein Stadion hinzustellen…na, ich denke, die hoffen eher wieder auf den „Betrügerverein“ unter anderer Führung, dass da wieder etwas geht.
    Nein, wir gehören nach Bornheim und wir b l e i b e n in Bornheim, komme was da wolle. Die Stadt wird es sich noch mal sehr deutlich überlegen, ob sie auf einen weiteren Werbeträger, sollten wir uns in Liga 2 etablieren, so ohne weiteres verzichten kann. Ganz davon abgesehen, die SGE hat ja auch schon zweimal in Liga 2 gespielt: Gerade bei der SGE ist nichts für die „Ewigkeit“. Lasse heute mal Bruchhagen weggehen, schneller als gedacht wird der Verein wieder im Chaos versinken…

  37. U-MAN sagt:

    ekelhaft, was hier mit dem FSV abgezogen wird. ich will nur wissen wo genau das geld für den stadion-umbau hingeflossen ist? betreiber-konzept für das Volksbankstadion, wie soll das den aussehen? soll die kelly-family da auftreten oder wie? nicht mal überdacht das ganze, wenn es regnet werden die zuschauer alle nass, wer will das schon bei einem bezahlten event, konzert etc. ?

    ich bin sprachlos und unendlich wütend, nach den ganzen meldungen.

  38. Nobby sagt:

    HR – Text : Seite 207

    Jetzt geht’s an Eingemachte.

  39. Brillo Helmstein sagt:

    #29
    Tillet, die 20 Mio. EUR wurden von der Stadt in der Aera „Vandreike“ investiert. Da kann „unser Freund“ Frank seine Hände in Unschuld waschen und irgendwann mit ruhigem Gewissen – falls er überhaupt eines hat – behaupten, dass man schlecht investiertem Geld kein gutes Geld hinterherwerfen soll. Abgesehen davon wäre eine Verkleinerung des Stadiongeländes wegen des Autobahnausbaus unumgänglich geworden. Das war aus meiner Sicht immer noch der wahre Grund für die Ausbauentscheidung. Und das andere Argument hast Du ja selbst in Deinem Beitrag #3 genannt. Das Riederwaldstadion sollte teilweise einem Straßenbahndepot weichen, dafür wollte die Stadt einen Ausgleich schaffen…..

    Die 11-Freunde Romantik ist im heutigen Profifußball schon seit langer Zeit dem eiskalten Profitstreben gewichen. Red-Bull Leipzig ist da nur ein erster Vorgeschmack, was noch alles passieren wird.

    Daher handelt es sich bei der derzeitigen Stadiondiskussion aus meiner Sicht schlicht und einfach um einen „Wirtschaftskrieg“.
    Der jahrzehntelang unangefochtene lokale Monopolist für das Angebot „Bundesligafußball“ sieht plötzlich einen längst vergessenen Mitbewerber wiederauferstehen. Am Anfang dachten die Vertreter des Monopolisten noch, dass sich das Thema nach einem Jahr in der Riesenschüssel von selbst erledigen würde. Aber der kleine Emporkömmling hält sich nun schon in der dritten Saison in der 2. Bundesliga. Durch den Umzug in das eigene Stadion hat dieser Mitbewerber jetzt sogar die Möglichkeit eine eigene Marke „FSV“ aufzubauen. Viele potenzielle Kunden des Monopolisten – und zwar gerade im Kindesalter – gehen mittlerweile zum Emporkömmling und damit dem eigenen Merchandising verloren. Hier wächst auf einmal in Frankfurt ein Oligopol heran: Zwei Anbieter des gleichen Produktes teilen sich einen Markt. Marktanteile und Profite gehen dem bisherigen Monopolisten verloren. Das darf aus Sicht des ehemaligen Monopolisten nicht sein.
    Meine schulische Ausbildung liegt zwar schon länger zurück, aber an die Handlungsoptionen von Oligopolisten kann ich mich noch erinnern. Die können entweder kooperieren, wie es die Ölkonzerne tun, und die Kunden schröpfen. Oder sie treten in einen halsabschneiderischen Wettbewerb ein, bis einer der Anbieter vom Markt verschwindet. Letzteres passiert zurzeit in Frankfurt. Die politischen Lobbyisten Frank, Stein, Trinklein etc. wurden in Stellung gebracht, um eine neue Offensive in diesem Wirtschaftskrieg einzuläuten: Den FSV zurückdrängen in die Riesenschüssel, wo er nicht überlebensfähig ist.

  40. Tartan Army sagt:

    letzte woche wurde der betreibervertrag als sittenwidrig und ungültig bezeichnet,
    jetzt wollen diejenigen, die dies behaupten, diesen sittenwidrigen und ungültigen vertrag kündigen.

    was sind das bloss für schachköpfe? und die entscheiden ja nicht nur über unser stadion, sondern über den gesamten etat der stadt frankfurt.
    diese leute sind eine gefahr für die allgemeinheit.

    wahrscheinlich sind politiker unterbezahlt, sonst würden sich intelligente menschen für diesen beruf interessieren……

  41. wolfsangel sagt:

    Danke, „Brillo“ !!!!
    Du hast etwas angestoßen, an welchem ich in meiner romatisch-verklärten Art den Fußball zu sehen, nie und nimmer gedacht hätte.
    Bei diesen, Deinen Gedanken kann einem Angst und Bange werden um unseren FSV.
    Bei näherer Betrachtung muß ich Dir leider recht geben. Genaus so hat die Eintracht ihre, im Rathaus sitzende Kolonne bezahlt um uns „fertig“ zu machen. Und das wird mit allen Mitteln versucht. Jetzt bekommen die „kleinen Scharmützel“ (Fahnenstreit) eine ganz andere, unheilvolle Bedeutung. Das war wohl nur der Anfang….
    Ganz schlimm !
    Aber eines muß sich die Eintracht-Mafia merken, kampflos werden wir Bornheimer nicht aufgeben.
    Den berühmten „Bornheimer Kampfgeist“ sollte niemand unterschätzen…

  42. BlacknBlue sagt:

    Brillo gut geschrieben, so wird es sein. Ich hätte nicht gedacht, dass uns diese sch**ss-SGE mitsamt ihrer politischen Vasallen das Leben so schnell so schwer machen würden und vor allem mit welch unverhohlener Dreistigkeit sie das tun. Das könnte die nächsten Jahre tatsächlich schwieriger werden gegen diese Mafia anzukämpfen als in der 2.Liga sportlich die Kurve zu kriegen.

    Vielleicht werden wir jetzt doch für den schnellen Aufstieg bestraft, bei dem einfach die Zeit fehlte, selber solche lobbyistischen „Netzwerke“ aufzubauen, ohne die es heute scheinbar nicht mehr geht. Aber ich halte es mit Wolfsangel: Am Bernemer Beton haben sich schon ganz andere die Zähne ausgebissen als diese Schmalspur-Politiker, der FSV ist nicht umsonst 111 Jahre alt!

  43. fechenheimer sagt:

    Auch ich stimme Brillo absolut zu und bin überzeugt, dass die Eintracht bzw. die Absicherung des jahrzehntelang unangefochtenen Eintracht-Monopols in der Stadt durch deren Günstlinge in der Politik hier eine größere Rolle spielen als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Als niederklassiger Stadtteilklub war der FSV keine Gefahr, als Zweitligist in der dritten Saison schickt er sich aber an, ganz allmählich auch interessant für weitere Kreise zu werden – mab bedenke etwa das junge Publikum am Hang, das die früher so charakteristischen, schimpfenden Rentner auf der Tribüne längst abgelöst hat. Optimistisch stimmt mich einzig und allein, dass der FSV eine starke Führungsriege hat – allen voran Reisig -, die sich nicht so einfach beiseite schieben lässt.

  44. Tillet sagt:

    Freunde, ich könnte mir vorstellen, dass die aus vielen Eurer Postings deutlich werdende FSV-Wagenburgmentalität eher ein Teil des Problems ist, weil sie auch den Umgang des Vereins mit der Stadt kennzeichnet. Kommunalpolitik ist kein Fussballspiel zwischen zwei Gegnern. Es spielt da also nicht Eintracht Frankfurt gegen den FSV Frankfurt. Politikern geht es letztlich um ihre Wiederwahl und den Erfolg ihrer Partei. Dazu streben sie eigentlich nur um eines an: Sie wollen der Öffentlichkeit Erfolge präsentieren, die ihr Image bei möglichst vielen potentiellen Wählern mit ganz unterschiedlichen Interessen und Präferenzen verbessern. Außerdem wollen sie vermeiden, in der Öffentlichkeit für Probleme verantwortlich gemacht werden zu können, die imageschädlich sind. Ein nicht zu unterschätzender negativer Imagefaktor ist der Vorwurf, öffentliche Gelder verschwendet zu haben. Der durchschnittliche Politiker – ich generalisiere – ist zudem eitel und machtbewusst. Das muss einem nicht sympathisch sein. Man muss es aber berücksichtigen, wenn man Verhandlungen mit ihnen führt.

    Die Wurzel des jetzigen Problems liegt im Jahr 2004, als die beiden Bauprojekte am Bornheimer Hang und am Riederwald begannen. Die Stadt wollte in beide Projekte investieren. Warum, ist heute letztlich wurscht. Im Fall des Bornheimer Hangs ist immerhin festzustellen, dass die Stadt bereit war und ist, einschließlich der üblicherweise zu erwartenden Kostensteigerungen insgesamt 30 Mio. Euro zu investieren. Dass man die sinnvoller hätte verplanen können, wissen wir alle. Aber es handelt sich um eine Summe, die nicht gerade jede Kommune in das Stadion eines damals noch Viert-, später Dritt- und inzwischen Zweitligisten investiert. Eine solche Investition begeistert nicht gerade jeden Wähler, und dass der Rechnungshof Anstoß genommen hat, wissen wir ja auch alle.

    Um das Projekt plausibel zu machen, wurde durchgesetzt, dass am Riederwald nicht weiteres Geld in ein weiteres für höherklassigen Fussball geeignetes Stadion gesteckt wird. Außerdem kann man eine solche Investition in der Öffentlichkeit und gegenüber Instanzen wie dem Rechnungshof weit besser rechtfertigen, wenn sie nicht nur einem Verein zugutekommen. Die Teilung der Nutzung des Stadions am Bornheimer Hang war daher für die Stadt ein integraler Teil des Gesamtkonzeptes. Dies wurde gegenüber dem FSV offenbar mit der gestern bekannt gewordenen Klausel im Stadionbetreibervertrag abgesichert. Und Brillo, ich denke, dass das für die Politik nicht nur in der Vergangenheit relevant war. Auch die noch kommenden Investitionen müssen gerechtfertigt werden.

    Wie vor diesem Hintergrund der FSV mit Gewalt versuchen kann, durchzusetzen, dass am Hang unsere U 23 statt der der Eintracht spielt, erschließt sich mir nicht (mehr). Klar: Auch ich würde unsere U 23 gerne weiter am Hang sehen, in der Regionalliga noch mehr als in der Oberliga. Aber deshalb führt man doch keine massiv öffentlichkeitswirksame Auseinandersetzung mit den Politikern, deren Unterstützung man beim Tribünenausbau dringend benötigt, zumal wenn man die Auseinandersetzung nach den gestern bekannt gewordenen Informationen offenbar ohnehin nicht gewinnen kann. Schon die vor ein paar Wochen herausgegebene Pressemitteilung, dass die Stadt dem Tribünenumbau zustimme, muss ein böses Eigentor gewesen sein. Dass man so etwas nicht machen kann, bevor die zuständigen Instanzen das abgesegnet haben, hätte jedem klar sein müssen.

    Ähnliches gilt für die Frage der Stadionbetreibergesellschaft: Natürlich ist das eine dicke Kröte, die der FSV schlucken muss. Aber es ist der nicht wegzudiskutierende Wille von Herrn Frank und der maßgeblichen Gremien. Die Stadt macht den Tribünenumbau schon seit Wochen davon abhängig, dass eine ihr genehme Lösung hinsichtlich des Stadionbetreibers gefunden wird. Der FSV wird nicht verhindern können, dass es früher oder später dazu kommt. Man kann nur auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr hoffen. Aber – wie wir heute gelernt haben – möglicherweise nicht einmal darauf, da der Stadionbetreibervertrag offenbar vorzeitig kündbar ist. Wobei jedoch nicht klar ist, zu welchem Zeitpunkt das eigentlich möglich sein soll. Unabhängig davon verstehe ich nicht, wie man auch in dieser Frage versucht, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen. Wir sind doch eigentlich primär daran interessiert, dass die neue Tribüne möglichst bald fertiggestellt wird, oder?

    Ich denke, es ist höchste Zeit, gegenüber der Stadt Deeskalation zu betreiben und sich nicht in Positionen zu verbeissen, die nicht zu halten sein werden. Die Stadionfrage ist für Leute wie Herrn Frank inzwischen ein sehr leidiges Problem, weil es seit längeren die Presse füllt. Natürlich sind sie dafür zum großen Teil selbst verantwortlich. Trotzdem muss man ihnen eine Lösung bieten, die sie nicht nur den FSV-Fans verkaufen können.

    Und Brillo, Deine These von der Konspiration der Eintracht gegen den FSV vermag ich – offenbar als einziger hier – nicht zu teilen. Die Eintracht spielt fast regelmäßig in einem ausverkauften Waldstadion und versucht offenbar, in der nächsten Saison die Euro-League-Plätze in der Bundesliga anzugreifen. Was interessiert die, ob es in der Nachbarschaft einen kleinen Zweitligisten gibt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Herr Bruchhagen wegen dem FSV schlaflose Nächte hat. So wichtig sind wir nicht.

  45. wolfsangel sagt:

    Lieber „Tillet“ dann beschäftige Dich mal mit der Geschichte beider Vereine und vor was die SGE so ihre Befürchtungen in den letzten 50-60 Jahren hatte hinsichtlich unserem FSV (seit der Oberliga Süd). Das zieht sich durch wie ein roter Fade !
    Die SGE mag ja in den letzten Jahren Dank Bruchhagen stabiler und vorallendingen auch seriöser geworden sein. Dennoch, ich hab es ja schon mal erwähnt, scheut die Eintracht „Freiburger Verhältnisse“ wie der Teufel das Weihwasser. Nur ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit der Eintracht. Verzweifelt kämpfte die SGE vor einigen Jahren mit Unterhaching um die 2. Liga-Lizenz. Erst eine dubiose „Bürgschaft“ von unserem „Landesvater“ eingefädelt, verhalf ihr schließlich dazu. Anstatt, wie Hansa Rostock heute, froh zu sein, nochmals davon gekommen zu sein,meldete sie ihre U-23 als RL-Aufsteiger an und musste in Hanau vor 80-100 Zuschauern spielen. Stieg prompt ab mit einem Minus von rd. DM 700.000,– (Hansa Rostock hat für die neue Saison ihre U-23 aus der RL zurückgezogen, nachdem sie gerade noch die Lizenz für Liga 3 bekam). Dreimal darfst Du raten, wer anstelle der SGE-U23 hätte aufsteigen können….ganz recht unser FSV….und das musste, koste es was es wolle, verhindert werden…
    So sieht es nämlich aus. Die haben schlicht und ergreifend trotz eines Vorteils von mehr als 40 Jahren noch immer die „Hosen voll“ wenn es um uns und Profifußball geht.

  46. SK sagt:

    zu #46 Tillet
    Ein hervorragender Beitrag. Ich teile Deine Überlegungen vollkommen. Weder sehe ich eine Grundlage für eine Verschwörungstheorie (ich kann mir nicht vorstellen, dass die wirtschaftlichen Verluste der Eintracht durch die zunehmende Popularität des FSV in -den nächsten Jahren eine nennenswerte Größe darstellen wird) noch für eine „Wir gegen den Rest der (Frankfurter) Welt“-Mentalität. Die mag zwar emotional verständlich sein, aber sie ist letztlich m. E. kontraproduktiv, weil kein Fußballverein letztlich gegen die eigene Stadt überlebensfähig ist. Wenige Vereine sind so stark, dass sie ihrerseits der jeweiligen Stadt in Augenhöhe gegenübertreten können, die meisten sind auf den „good will“ der Städte angewiesen. Wie sehr haben die Aachener gezittert, bis der Rat der Stadt das Überleben der Alemannia gesichert hat. Und das letztlich auch nur, weil sie sonst auf einem frisch gebauten Stadion sitzen geblieben wären, für das es keinerlei Nutzungsperspektiven geben würde. Arminia Bielefeld hat es nicht mehr geschafft, die Stadt hinter sich zu bringen, und wäre jetzt eigentlich weg von der Bühne, wenn sie es nicht geschafft hätten, potente Privatkredite zu bekommen. Das ist erstens ein Sonderfall und zweitens fraglich, ob es wirklich eine Hilfe für den Verein ist. Und RW Essen hat sich schließlich völlig verkalkuliert in der Annahme, sie seine für die Stadt viel zu wichtig, als dass man sie fallen lassen könnte. Der vor einem Jahr neu gewählte Oberbürgermeister hat aber genau das getan und den Geldhahn zugedreht. Und in Essen ist kein Großunternehmen in die Bresche gesprungen, obwohl 150 Fans sogar durch die Essener Innenstadt von Firma zu Firma gewandert sind und buchstäblich um Hilfe gebettelt haben.
    In all den Fällen ist die Stimmung der Bevölkerung übrigens immer mehr gegen die Unterstützung der Fußballvereine gewachsen. In Zeiten völliger Überschuldung der öffentlichen Kassen (in NRW sind viele Kommunen kaum noch zahlungsfähig) haben selbst viele Fußballfans kaum noch Verständnis für kostspielige Stadionum- und neubauten, von Krediten ganz zu schweigen. Tillet hat völlig Recht, die Politiker können selbst bei gutem Willen solche Sachen der Öffentlichkeit nicht mehr vermitteln.
    Hier könnt Ihr nachlesen, wie sich in Essen die Diskussion um den Stadionumbau gestaltet, nachdem RWE, wenn überhaupt, fünftklassig ist.

    Stadionneubau : „OB Paß hat Rot-Weiss Essen hängen lassen“
    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/rwe/OB-Pass-hat-Rot-Weiss-Essen-haengen-lassen-id3092908.html

    Ich betone noch mal: Fußball, weder Amateur- und schon gar nicht Profifußball, geht gegen die jeweilige Stadt. Ich hoffe, dass FSV und Stadt zu einer Befriedung der Stimmungslage gelangen und eine für alle konstruktive Lösung finden, die Planungssicherheit für die Zukunft gewährleistet. Dann sind auch die Kapazitäten der Vereinsführung für die sportliche Planung frei, ich fürchte, die leidet unter dem derzeitigen Knatsch nicht unerheblich.

  47. U-MAN sagt:

    #46 …danke Tillet. irgendwie sprichst du mir aus der seele. ich gebe den leuten wie wolfsangel, BlacknBlue, Brillo auch recht, auch wenn ich nicht so genaue hintergrundkenntnisse habe wie sie, vielleicht auch altersbedingt, aber diplomatisch verhält sich der FSV nicht und das sollte er gerade jetzt tun. der FSV soll die U-23 irgendwo im „ausland“ spielen lassen und gut ist. wir fans sollten den radau veranstalten, mit bannern in der kommenden saison, mit viel mundpropaganda, „wir haben kein dach über den kopf, aber 30mio. Steuros sind weg“ etc. etc. da kann niemand mehr, den FSV oder hr. Reisig dafür verantwortlich machen und die leute kriegen trotzdem alles mit, sogar medienwirksam. ich habe es schon mal geschrieben, der hr. Reisig ist bestimmt ein „guder“ der den FSV auch voran bringt, aber medien-technisch ist er nicht so dolle und mittlerweile ein richtiger unsympath, das ist nicht unbedingt meine meinung, aber so wird es jetzt dargestellt. mag sein das das alles richtig ist, was er und ihr behauptet, aber es ist der falsche weg, was dagegen zu machen. vor allem wenn man so ein schlechtes blatt hat. die SGE würde ich nicht so verurteilen, die feden die ihr mit dem verein hattet, liegen jahrzehnte zurück und interessiert die jüngeren fans des FSV keinen meter, erst recht nicht wenn man auch die Eintracht liebt und das sind bestimmt 50% der jungen leute. was glaubt ihr warum St. Pauli so beliebt ist, bestimmt nicht weil die macher und geschäftsleute so toll sind, sondern wegen den fans, die einiges angeleiert haben in der deutschen fussball geschichte. ich kann mir vorstellen das das auch dem FSV gelingen kann, aber eben nicht so, wie es gerade der fall ist. ihr redet doch vom tollen Bornheim, da muss man eben auch mal den fans und bürgern trauen und was daraus machen. bin ja schliesslich auch hier und lese alles mit, obwohl ich erst seit dem aufstieg in die 2.liga richtig aufmerksam alles verfolge. das viele gekrekel um die SGE geht mir jedenfalls voll gegen den strich. obwohl ich es natürlich auch beschissen finde, das der viel grössere „big player“, seine U-23 mannschaft am bornheimer hang für peanuts kicken lässt.

  48. Tillet sagt:

    @ 47

    Wolfsangel, es werden gerade nicht die Kämpfe geführt, die vor 10, 20 oder 50 Jahren ausgetragen wurden, sondern die heutigen. Und da scheint mir das Hauptproblem zu sein, dass wir ein paar Politikern zu viel auf die Füsse getreten haben. Vor allem dürfte es ein großer Fehler gewesen sein, das gute Verhältnis mit der Oberbürgermeisterin so zerrütten zu lassen.

    @ 48

    In Darmstadt wurde Mitte des letzten Jahrzehnts noch einmal ein Wiederaufstieg in die 2. Liga angestrebt. Bruno Labbadia sollte es sportlich richten. Parallel dazu sollte ein neues Stadion gebaut werden. Das Ganze scheiterte, weil die Stadt das Geld dazu nicht hatte. Ich möchte nicht wissen, wo der SV 98 heute stehen würde, wenn er damals ein 30-Mio.-Euro-Stadion hingestellt bekommen hätte.

  49. wolfsangel sagt:

    Natürlich kann man die Meinungen von Tillet, SK bis hin zu U- Man teilen. Sie sind nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Aber um was geht es denn eigentlich ? Es geht doch schlicht und ergreifend um eine „Gleichbehandlung“ des FSV gegenüber der SGE, oder nicht ? Wenn die SGE mit ihrer U-23 am Hang spielen soll (wohl in erste Linie aus Sicherheitsgründen wegen ihrer „dollen“ Fans) und dafür € 85.000,– zahlen soll, dann kann man den FSV nicht in die Arena schicken um dort für die U-23 eine Miete von sage und schreibe € 327.000,– zu zahlen. Was steckt denn dahinter ? Ganz, einfach, man weiß natürlich, dass der FSV seine U-23 für diesen Betrag nicht in der Arena spielen lassen wird. Also hofft man im Stillen bei derStadt die erste Mannschaft wird dorthin ausweichen. Und genau das ist der springende Punkt. Die „Erste“ wird weiter am Hang spielen !!! Und die U-23 sollte als Frankfurter Verein auch in Frankfirt spielen. Hat sich schon mal einer Gedanken darüber gemacht, wenn RW Frankfurt aufgestiegen wäre ? Wo sollten die denn spielen, vielleicht in Alzenau ??? Doch wohl kaum !!! Warum also sollte unsere U-23 auswärts spielen ? Wenn die SGE für € 85.000,– in Frankfurt spielen kann, dann kann die U-23 des FSV ebenfalls für den gleichen Betrag spielen, oder vielleicht nicht ? Wo würde sonst das Gleichbehandlungsprinzip bleiben ? Nur darum geht es jetzt noch. Da die WM-Arena der Stadt gehört sollte sie die Differenz tragen und gut ist !!

  50. wolfsangel sagt:

    @Tillet

    …wahrscheinlich auch beinahe insolvent da wo er heute auch spielt. denn die finanziellen Schwierigkeiten der Lilien waren bekanntlich „hausgemacht“ Stichwort: Wiesinger und Konsorten.
    Hat also mit dem Stadion m.E. wenig, bis garnichts zu tun.
    Ich hatte ja oben schon erwähnt, dass man sich durchaus über die „Vorgehensweise“ streiten kann, die Reisig an den Tag gelegt hat. Aber wir brauchen uns auch nicht alles gefallen zu lassen. Und, dass die Animositäten zwischen der SGE und uns auf Jahrzehnte zurück gehen und immer wieder mal von Zeit zu Zeit aufbrechen, kann nur der verstehen, der diese Jahre alle miterlebt hat. Zugegeben, es hilft uns jetzt auch nichts. Es muss und sollte nun pragmatisch entschieden werden, denn die Hauptschuld tragen die „Deppen“ vom DFB die nicht über ihren Schatten springen können und drei Mannschaften am Hang spielen lassen können. Dies ist ohne große Umständen möglich. Ist der Rasen kaputt, wird ein neuer verlegt und die Kosten tragen die beiden Vereine. So einfach wäre das „Problem“ welches für mich gar keins ist, zu lösen.

    PS: Wer den „Acker“ in Ahlen gesehen hat, der weiß, dass der DFB sich einen sch… darum kümmert, wie die 2.Liga-Plätze aussehen…

  51. Brillo Helmstein sagt:

    #46
    Die Nachbarn hätten damals sogar ihre AG pleite gehen lassen, weil sie daran sowieso nur noch 51% der Aktien besaßen. Eigentümer der restlichen 49% war Octagon. Nach dem Konkurs hätten die Nachbarn mit der 1. Mannschaft ebenfalls in der Regionalliga gespielt, allerdings unter dem Status der rechtlichen Person „Nachbar e.V.“.
    Und den Nachbar e.V. hatten die Verantwortlichen damals immerhin noch nicht verscherbelt, sondern besaßen davon 100% der Anteile.
    Wir hatten damals fast 75 Punkte in der Oberliga erzielt. Der Tabellendritte lag am Ende rund 10 Punkte hinter uns. Eigentlich eine tolle Saison. Es gab sogar ein richtiges Derby mit 4.000 Zuschauern in der Riederwald-Ruine am Ostermontag 2002. Wir hatten 0:1 verloren durch einen blöden Kurzpass von Ucar. Am Ende lag der Nachbar e.V. einen Punkt vor uns.
    Nun ja, die Politik wollte die Nachbar AG retten, aber warum durfte die U23 mit Geld, das der Nachbar-Konzern nicht hatte, aufsteigen? Das war 2002 einfach ein „taktisches Foul“.

    #50
    Dieser Vorfall liegt erst 8 Jahre zurück, hat den FSV richtig viel (Fernseh-)Geld gekostet und den Fans 5 dunkle Jahre Oberliga beschert!

    #47
    Tja Tillet, einige positive Aspekte hat Dein Beitrag aufgezeigt. Denn eine Wagenburgmentalität bringt mittelfristig wirklich nichts. Auch die vorgezogene Pressemitteilung war ein taktischer Fehler! Wir müssen einfach das politische Spiel der Nachbar AG mitspielen!
    Auch wir müssen uns eine Lobby in der Politik aufbauen.
    Allerdings denke ich, dass uns Herr Frank als Lobbyist seit einigen Jahren verlorengegangen ist.
    Ansonsten wurden bislang übrigens erst 20 Mio. EUR in unser Stadion investiert – den Rest für die Haupttribüne versucht Herr Frank auf den St. Nimmerleinstag zu verschieben. Allerdings frage ich mich immer wieder, wo diese angeblich investierten 20 Mio. Euro geblieben sind? Nicht-Überdachte Stehränge, eine zugige kleine Gegentribüne ohne Rückwand, eine unberührt gebliebene Haupttribüne: Wo sollen hier objektiv 20 Mio. EUR verbaut worden sein? Oder besser gefragt: Wer hat sich hier die Taschen voll gesteckt?
    Und das Argument, dass die Nachbar AG regelmäßig vor ausverkauftem Haus spielt, zieht aus meiner Sicht ebenfalls nicht so 100%ig. Vor dem CL Endspiel stand zum Beispiel im Handelsblatt, dass die Bayern nur noch 21% ihres Umsatzes über die Eintrittsgelder machen. Der Rest sind Werbung, Merchandising, Fernsehgelder….. Und an allen diesen Fronten könnten wir der Nachbar AG lästig werden. Daher sagt sich Herr Bruchhagen wahrscheinlich: Wehret den Anfängen!

  52. SK sagt:

    Was die utopische Stadionmiete für unsere U 23 im Waldstadion (327000 €) angeht, ist mir folgende Passage aus dem neuen FNP-Artikel aufgefallen:

    „Er erinnerte daran, dass Mietzahlungen an die Kommunen in der 2. Bundesliga zwischen 300 000 und vier Millionen Euro jährlich liegen. Dies sei das Mindeste an Engagement, das man von einem Nutzer erwarten dürfe, betonte Stein.“
    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/die-woche-im-roemer-ob-roth-kuendigt-vertrag-mit-fsv_rmn01.c.7820940.de.html

    Vielleicht geht es auch darum, dem FSV deutlich zu machen: 300.000 € aufwärts ist die Summe, die ihr abdrücken müsst. Entweder für Eure Erste am Hang oder halt für Eure Zweite im Waldstadion?

    Und zu #51 wolfsangel:
    Das Problem mit der Gleichbehandlung ist, dass die Stadt nicht die beiden Zweiten Mannschaften isoliert betrachtet, sondern den Hang und unser Nutzungsrecht als „Gesamtpaket“.

  53. U-MAN sagt:

    #51: ist ja auch alles richtig wolfsangel, aber der FSV sitzt nicht am längeren hebel und ich schreibe das auch unter schmerzen. durch die ganzen streitereien haben wir jetzt den salat. hr. Reisig hat sich bezogen auf das „kleingedruckte“ im vertrag von 2004. das hat die politiker so angepisst, das sie auch was „kleingedrucktes“ gefunden haben:

    „Den formellen Anlass für die Kündigung bietet der Umstand, dass der FSV den Spielbetrieb der Profis in eine GmbH ausgelagert hat. Während der Verein der Ansicht sei, dass sich damit nichts an der Vertragslage ändere, ist die Stadt laut Heine anderer Meinung. Die GmbH sei eine eigene Rechtspersönlichkeit, mit der kein Vertrag bestehe.“

    würde der FSV grundsätzlich in einem guten licht stehen oder hr. Reisig in der öffentlichkeit ein richtig sympathischer mensch, hätte er ohne weiteres auf die klausel im vertrag bestehen können. so aber, haben die klientel-politiker solange rumgesucht, bis sie was gefunden haben, um den vertrag und den FSV dumm aussehen zu lassen. es wird einfach nicht angemessen reagiert, wenn man die situation bedenkt, in der sich der verein befindet.

    braunlippe Stein will auf gut deutsch kohle sehen vom FSV und sagte: „Er erinnerte daran, dass Mietzahlungen an die Kommunen in der 2. Bundesliga zwischen 300 000 und vier Millionen Euro jährlich liegen. Dies sei das Mindeste an Engagement, das man von einem Nutzer erwarten dürfe, betonte Stein.“

    da nutzt es nichts zu sagen, der FSV hat doch auch 4mio. investiert, denn der gemeine steuerzahler sieht nicht, das geld zurück fliesst, in die kasse der stadt und so ist es ja leider auch.

    der andere idiot Frank „wünscht sich ein ähnliches Modell wie bei der Commerzbank Arena. „Eine solche Erfolgsstory wollen wir auch am Bornheimer Hang.“
    Natürlich gebe es diesbezüglich mit dem FSV Gespräche, „aber klar ist auch, dass wir ein Betreiberkonzept für die Refinanzierung brauchen“, betonte der Stadtrat.

    die wollen einfach kohle sehen vom FSV. deswegen schreibe ich ja auch immer wieder, wie wichtig es ist, wo 30mio. hingeflossen sind, denn die will ja die stadt durch „betreiberkonzepte“ wieder zurückfliessen lassen. dafür brauch man wahrscheinlich jahrzehnte und ist völlig utopisch, das so erfolgreich zu führen wie die „schüssel“.

    Brillo hat dazu ja folgendes geschrieben: 20 Mio. EUR wurden von der Stadt in der Aera „Vandreike“ investiert. Da kann „unser Freund“ Frank seine Hände in Unschuld waschen und irgendwann mit ruhigem Gewissen – falls er überhaupt eines hat – behaupten, dass man schlecht investiertem Geld kein gutes Geld hinterherwerfen soll.

    wer auch immer „Vandreike“ ist, aber darauf sollte man die stadt hinweisen. nicht der FSV hat so viel kohle verpulvert, also kann die stadt jetzt auch nicht so viel vom FSV zurückverlangen. gerechtigkeit ist nicht gleich recht, habe es in letzter zeit so oft im leben erfahren müssen. es ist extrem wichtig wie sich der FSV, nach „aussen“ hin verkauft und da ist hr. Reisig nicht der richtige mann. er hat noch nicht mal die figur, für solch einen drahtseilakt ohne netz und boden.

    und glaubt mir, ich finde es wirklich scheisse, wie es momentan einfach aussieht.

  54. Drucker sagt:

    #46 (Tillet) und #48 (SK)

    Danke.

    @Alle anderen:

    Leute Leute, kommt mal wieder herunter. Ich weiß, Ihr seid allesamt Schwarzblaue. Aber meint Ihr nicht auch, daß Ihr Euch ein wenig zu sehr von Euren Emotionen aufheizen lasst? Die Eintracht nun als sogenannte Polit-Mafia hinzustellen … damit machen wir uns als kleiner Verein (der wir nun mal sind) wirklich lächerlich. Und dies nicht zu knapp. Damit gewinnen wir nirgendwo neue Freunde beziehungsweise Anhänger.

    Die U23 unseres Nachbarn spielt nunmehr seit zwei Jahren am Hang. Was selbstverständlich noch lange kein Gewohnheitsrecht ausübt, aber verständlicherweise will sie dort aus wirtschaftlichen Gründen auch weiter spielen. Was durchaus für wirklich jeden nachzuvollziehen sein sollte. Auch ich dergleichen jedoch nicht kann, ist die Ansicht einiger hier, die Eintracht hätte ein Problem mit uns. Fahnenstreit und Sitzplatzbezüge hin oder her, das sind für mein Empfinden eher nekische Spielchen gewesen, die halt letztendlich durch wen auch immer hochgekocht wurden.

    Und Wolfsangel (ich zitiere Dich: „….und das musste, koste es was es wolle, verhindert werden…“), ich lese Dich zwar nicht ungern, aber an dieser Stelle übertreibst Du es leider ziemlich maßlos. Zur Erinnerung: Die Eintracht hatte seinerzeit mit Sicherheit ziemlich andere Sorgen, als mit dem FSV (und außerdem noch Darmstadt sowie dem OFC) in einer Liga zu spielen. Ihr ging es in wirtschaftlicher Hinsicht einfach nur um die nackte Existenz und sonst gar nichts. In solchen Momenten denkt man einzig an sich selbst und bestimmt nicht, daß der Nachbar schadenfroh an einem vorbei ziehen könnte. Und aufgestiegen wären wir im Falle eines Lizenzentzugs der Riederwälder nur deshalb, weil der Hessenmeister Eintracht Frankfurt II eben nicht in die Regionalliga hätte aufsteigen dürfen. Es wäre also aus unserer Sicht kein sportlicher Aufstieg gewesen, wir hätten die Regionalligateilnahme lediglich durch Umstände errungen, die weder mit der damaligen vierten noch mit der dritten Liga etwas zu tun hatten. Was insofern auch schon eine gewisse Kuriosität dargestellt hätte.

    Auch solltest Du berücksichtigen, daß nicht nur die Eintracht in dieser Phase Probleme hatte. Wir hatten zwar wider aller Erwarten eine gute und recht erfolgreiche Mannschaft beisammen, die quasi bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mit spielte. Jedoch ging es bei uns insofern drunter und drüber, als der gepriesene Sanierer Bernd Reisig seinen Rücktritt als Präsident vollzog, weil er sich verdientermaßen „zur Ruhe setzen wolle“ (Originalaussage Reisigs). Interessanterweise kam er wie bekannt jedoch sehr schnell als ehrenamtlicher Manager wieder zurück. Und zwar einzig unter der Bedingung, daß von sämtlichen Sponsorengeldern, welche er an Land zieht, 20% an seine Medien-GmbH abzuführen sind. Die wenigen Treuen, die dem FSV seinerzeit die Stange hielten, sagten ja und Amen. Einfach nur in der Hoffnung, daß es doch irgendwie noch aufwärts geht. Aber es waren halt auch nicht alle, die dazu standen. Last but not least litt zum Saisonendspurt womöglich auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft, woraufhin der in nahezu allen Teilen des Vereins überaus beliebte Trainer Martin Hohmann nach dem letzten Spiel das Handtuch warf. Und zwar völlig unabhängig davon, ob der FSV Meister geworden wäre oder nicht. Er wollte einfach nicht mehr mit dem Mensch Reisig zusammenarbeiten, was er auch öffentlich wiedergab.

    Jedenfalls wäre es stark zu bezweifeln gewesen, daß der FSV damals in der Regionalliga überhaupt konkurrenzfähig gewesen wäre. Selbst wenn wir die Klasse gehalten hätten, an das Potenzial der Eintracht wären wir trotz Ligazusammengehörigkeit niemals auch nur ansatzweise heran gekommen. Bei der Eintracht hätte eine Trotzreaktion stattgefunden, ihre eingefleischten Fans hätten Ihr auch dann beigewohnt. Wir hätten unseren Zuschauerschnitt aufgrund der Derbies gegen eben die SGE, sowie OFC und Lilien womöglich derart angehoben, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Ob dies uns jedoch sportlich weitergebracht hätte, kann man durchaus bezweifeln. Zumal bekannt sein dürfte, daß nach dem vorausgehenden Putsch gegen das Kurzzeit-Präsidium unter Carlo Kiefer das finanzielle Risiko wieder angehoben werden sollte.

    Soweit so gut. Was die heutige Situation betrifft, so muß ich mich doch nochmals wiederholen. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, warum die Eintracht vor dem FSV Angst haben sollte. Egal in welcher Hinsicht. Schon gar nicht in der Ansicht, daß wir dem Nachbarn Anhänger abgrasen könnten. Eine solche Annahme wäre absolut lächerlich. Wahre FSV-Fans werden immer zum FSV halten, unabhängig der Ligazugehörigkeit. Warum glaubt Ihr, sollte das bei der Eintracht anders sein?

    Wir können noch weitere fünf oder auch zehn Jahre Zweite Liga spielen. Solange der regionale Primus (der die SGE nun mal ist und vom Umfeld her über lange Sicht auch bleiben wird) sich auch nur halbwegs ordentlich im Fußball-Oberhaus präsentiert und somit weiterhin zigtausende Event-Begeisterte in die Waldschüssel wandern … weswegen sollten sie sich um den Nachbarn aus Bornheim scheren?

    Wir müssen irgendwie unser Ding machen. Und zwar ohne auf die anderen zu schauen. Und wir sollten gewisse Dinge und Umstände auch ein wenig objektiver betrachten. Natürlich sollten wir alle immer zu unserem FSV halten und mit ihm kämpfen, aber bitte nicht auf Kosten anderer. Und auch nicht mit Mitteln, mit denen man sich letztendlich nur unbeliebt macht.

    PS: Die Bürgschaft der Helaba für die Eintracht war damals weniger dubios, vielmehr die Urteilsbegründung dieser richterlichen Dame mit Doppelnamen beim ständigen neutralen Schiedsgericht. Die Dubiosität lag mehr darin, daß sie den Lizenzentzug abschmetterte, weil ein Kontrollanruf seitens des DFB insofern scheiterte, da bei der Helaba nach 16:00 Uhr keiner mehr den Telefonhörer abnahm. Einzig aus diesem Grund hob diese unsägliche Trulla die Entscheidung des DFB auf. Weil es allein ihm zuzuschreiben war, daß dort bestimmte Personen gezwungen sind, länger zu arbeiten als solche in anderen Institutionen und weil der Tag halt nicht nachmittags endet sondern eben erst dann, wenn die beiden Uhrzeiger ganz oben stehen.

    Der Rechtsstaat läßt grüßen.

  55. U-MAN sagt:

    #56 danke Drucker… lieber den ganzen frust der SGE, auf den DFB umkanalisieren. da gehört er nämlich auch hin. ohne diese neuen bescheuerten regeln, bräuchten wir jetzt nicht soviel schreiben ;=P

  56. Drucker sagt:

    #53

    Brillo, beim allerbesten nix für ungut … aber in gewissen Punkten schreibst Du leider sehr polemisch.

    Zitat: „Nun ja, die Politik wollte die Nachbar AG retten, aber warum durfte die U23 mit Geld, das der Nachbar-Konzern nicht hatte, aufsteigen? Das war 2002 einfach ein “taktisches Foul”.

    Nun, es war das gute Recht des „Vereins“ Eintracht Frankfurt, seine zweite Mannschaft in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen zu lassen. Warum auch nicht? Du machst an dieser Stelle den Fehler, die Belange des Vereins und dieser der ausgegliederten AG in einen Topf zu werfen. Daß der Verein mit der Teilnahme seiner U23 an der Regionalliga in der „kommenden“ Saison ein derartiges Minus erwirtschaften würde, hätte man zwar voraussehen können, hat jedoch mit der „Gesamtsituation“ der Eintracht zu dem von Dir genannten Zeitpunkt letztendlich nichts zu tun.

    Zitat: „Dieser Vorfall liegt erst 8 Jahre zurück, hat den FSV richtig viel (Fernseh-)Geld gekostet und den Fans 5 dunkle Jahre Oberliga beschert!“

    Bitte jetzt … wieviel Fernsehgeld gab es denn damals für die Regionalligisten? Soweit ich mich erinnere, gerade mal 200.000 D-Mark (nein, nicht Euro!). Und Du glaubst, das hätte uns ernsthaft weitergebracht? Bitte lese Dir meinen vorher gehenden Beitrag durch (ja, ich weiß … Du wirst diesen vom Inhalt allenfalls ungern wahrhaben wollen). Von daher muß ich Dich fragen, warum wir trotz dieser unerwartet nahezu hervorragenden Saison (auch wenn wir sportlich nur Zweiter geworden waren) es nicht geschafft hatten, darauf aufzubauen. Stattdessen lief es ja nahezu immer schlimmer. Und daran soll jetzt die Eintracht schuld sein?

    Zitat: „Allerdings denke ich, dass uns Herr Frank als Lobbyist seit einigen Jahren verlorengegangen ist.“

    Markus Frank mag vielleicht ein geheimer Lobbyist sein, zumindest derzeit aus unserer Sicht. Allerdings möchte ich (trotz Abneigung seiner Person gegenüber) etwas vorsichtiger mit dieser Bezeichnung umgehen. Rein objektiv gesehen: wenn man ihn zu dieser Couleur einordnen würde, so kommt man nicht umgegen, Bernd Reisig als ebensolchen zu bezeichnen. Ja klar bestreite ich nicht, daß er den FSV nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht hochgebracht hat. Er war es jedoch auch, der immer wieder den Kontakt zu allen möglichen, teils hochrangigen Politikern gesucht hat. Weshalb auch immer. Den designierten hessischen Ministerpräsidenten Bouffier zum Mannschaftskochen eingeladen, nur als Beispiel. Gerne hat man gewisse Aktionen immer wieder in den letzen Jahren öffentlich nicht nur präsentiert. Nein, gar zelebriert. Zuletzt hat man sich den völlig planlosen Vandreike mehr oder weniger ins Boot geholt und diesem die „Stadionfrage“ schmackhaft gemacht. Das konnte aus meiner Sicht schon damals unmöglich gut gehen. Vor allem deshalb, als ich die geplante Summe von lächerlichen 4,3 Millionen Euro an Umbaukosten zu lesen bekam.

    Man muß doch auch mal versuchen, all diese Gegebenheiten von außen zu sehen. Und einzuordnen. Ja klar hat Bernd Reisig in all diesen Jahren alles für den FSV gegeben, nur ist dies halt stets auch im seinem (materiellen) Sinne gewesen, was seit Jahren nicht nur bekannt ist sondern auch seitens des Vereins sowie dessen Mitglieder überwiegend nach wie vor geduldet wird.

    Allerdings möchte (und muß) ich an dieser Stelle betonen, daß ich mit meiner Ausführung keine Kritik an die Person Reisig richten möchte. Ich kritisiere und verachte vielmehr einfach die Entwicklung des Fußballs im allgemeinen.

    Bitte Brillo, ich respektiere Dich sehr. Du bist ein Teil von uns. Aber ich bitte Dich … bitte sehe das ganze auch mal ein wenig über die schwarzblaue Kante heraus. 😉

  57. wolfsangel sagt:

    Danke „Drucker“ für Deine erhellenden Ausführungen. Manches von dem was Du schreibst, ist beispielsweise mir „in der Hitze“ des Gefechts nicht mehr ganz bewußt gewesen, obwohl ich wie Du, dem FSV seit Jahrzehnten angehöre. Dass Reisig auch nicht immer alles so macht, wie Du und ich es sich vorstellen, ist klar. Deshalb wird er auch von mir, insbesondere in sportlichen Dingen, massiv und hart, ich denke zu recht, kritisiert (auch wenn das einigen hier nicht immer gefällt, die auf seine ach so tollen Verdienste hinweisen, die er zweifellos hat). Ein ausgebuffter Reisig macht nichts ohne Hintergedanken, was für ihn dabei herausspringt).
    Hoffen wir alle, dass sich diese „Posse“ um die U-23 baldmöglichst erledigt. Insoweit wäre ich schon dafür mal die Vorrunde bis auf weiteres in Alzenau zu spielen und dabei weiter mit dem DFB/Stadt verhandeln. Jedenfalls sollten wir auf keien Fall auf den Aufstieg der U-23 verzichten.

  58. fechenheimer sagt:

    Vieles, was hier gesagt wurde, ist nicht von der Hand zu weisen, so etwa die Ausführungen Tillets über die Mechanismen kommunaler Politik. Ich bleibe aber dabei, dass die Eintracht nicht das geringste Interesse an der Existenz eines FSV im Profifußball hat und als Platzhirsch keinen zweiten Bäcker in der gleichen Straße möchte, auch wenn dessen Laden (noch) recht klein ist. Aus der Sicht der SGE genügt ein FSV als Bornheimer Stadtteilklub, der maximal (mit der Ersten) Regionalliga kickt, voll und ganz. Zweitligisten stehen schon ganz anders im Fokus der Öffentlichkeit als Dritt- oder Regionalligisten und sind auch für Kids, die sich nicht mit „Losern“, sondern mit höherklassigen Vereinen identifizieren wollen, schon echte Alternativen. Und wo die Kids hingehen, findet man auch die Papis. Zudem lässt Reisig keine Gelegenheit aus, den FSV ständig ins Gespräch zu bringen, und macht das aus Sicht des „Kleinen“ gar nicht ungeschickt. Ich arbeite beruflich viel mit Google Alert über Vereine aus anderen Sportarten. Da bekomme ich die Nachrichten/Meldungen/News zu den Klubs ständig per Mail ins Haus. Rein spaßeshalber habe ich auch den FSV auf meiner Liste. Und der FSV erfreut sich inzwischen einer immense Medienresonanz, dazu zählen ja längst nicht bloß die Blätter des Rhein-Main-Gebiets. Der Platzhirsch will seine Vormachtstellung erhalten und der kleine „Emporkömmling“ wächst aus dem Strampelanzug heraus, stellt Ansprüche und kommt damit dem „Großen“ plötzlich ins Gehege. Die Eintracht betreibt schon Machtpolitik – da ist es absolut zweitrangig, dass unter den jüngeren Fans nicht wenige ein Herz für beide Vereine haben – und hat eben über Jahre gewachsene und gepflegte Klientelbeziehungen aufzuweisen, auf die man in solchen Fällen zurückgreifen kann. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern ein fast schon normaler Vorgang. Dennoch gilt es, die Attacken gekonnt – okay, auch ein bisschen diplomatischer, das räume ich ein – abzuwehren. Es geht aber immer auch um Macht- bzw. Vormachtstellungen in Stadt und Region. Was meint Ihr, warum man in OFC-Kreisen derzeit so böse auf den FSV reagiert. Doch nicht nur, weil Reisig den Kickers ein paar Mal auf die Füße getreten hat, sondern weil man panische Angst hat, über Jahre den traditionell beanspruchten Rang zwei in Hessen an den Konkurrenten aus Bornheim verloren zu haben. Der FSV hat derzeit wenig Freunde, aber ist äußerst präsent – man kann gar nicht an ihm vorbei. Auch und gerade das macht ihn für manche Zeitgenossen gefährlich.

  59. BlacknBlue sagt:

    Abgesehen davon wie die Rechtslage um den Bornheimer Hang, den Spielerverträgen oder das Verhältnis zum großen Nachbarn jetzt reell aussieht befürchte ich auch, dass sich der FSV so langsam aber sicher einen schlechten Ruf als „Streithansel“ einhandelt und das kann in jeder Hinsicht ziemlich kontraproduktiv werden. Man kann schon manchmal den Eindruck bekommen, dass Reisig & der FSV mit aller Macht irgendwie in den Medien auftauchen will, ob positiv oder negativ scheint da manchmal ziemlich egal. Im ersten Jahr 2.Liga habe ich das absolut verstanden, denn wer kannte schon den kleinen Verein aus Bornheim, da zählte jede Schlagzeile. Inzwischen ist mir das aber auch zuviel Säbelrasseln, es fehlt oft das diplomatische Geschick und die Kommunikation nach außen ist nicht die Glücklichste. Ich weiß auch nicht, ob ein zunehmend schlechter Ruf des Vereins einen Sponsor wie Hyundai oder andere potentielle Geldgeber nicht sogar abschreckt.

    Wir sind noch lange kein etablierter Zweitligist, haben den Klassenerhalt wieder nur mit Hängen und Würgen geschafft, da ist es noch etwas zu früh, um mit den Großen des Geschäfts mitpinkeln zu können. Lieber mal etwas Gas rausnehmen und positive Schlagzeilen auf dem Platz produzieren, Herr Reisig!

  60. BlacknBlue sagt:

    Übrigens haben wir einen neuen Spieler und verlieren Alex Voigt:

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=9&backPID=9&tt_news=5796&cHash=b8b89ba62a

  61. U-MAN sagt:

    #60 fechenheimer: also man kann es auch übertreiben. bleib mal lieber auf den teppich. es ist ja nicht gerade so, das der FSV seit 2 jahren auf einem „gesunden“ tabellenplatz in der 2.Liga hockt. das überhaupt wieder junge leute ins stadion kommen, hat natürlich was mit der 2.Liga zu tun, aber hauptsächlich hat das was mit Bornheim zu tun und mit nix anderem. deine geprisene medienpräsenz, ist ein völlig normaler vorgang. man spielt in der 2.Liga und da ist klar das man nicht nur in den regional-blättchen steht. da könnte der verein auch „buxdehude und dahinter“ heissen und es würde über ihn geschrieben werden. hr. Reisig macht halt nur den fehler, das er vor die eigene tür scheisst. es ist wie SK es geschrieben hat (#48), man darf es sich mit der stadt auch nicht verscherzen. der FSV braucht jede hilfe die er kriegen kann und nicht jede schlagzeile, wo hr. Reisig drin vorkommt. einen bellenden hund, will auch niemand streicheln, sondern wird beschimpft als töle. man kennt es vielleicht aus dem freundeskreis, das es meistens jemanden gibt den man necken kann. das funktioniert ja nur, weil sich derjenige auch immer darauf einlässt. das läuft dann solange, bis der „gereizte“ beleidigt aufgibt und genauso so, ist es mit hr. Reisig. statt mal ruhig zu bleiben, um sich was intelligentes auszudenken mit dem man kontert, damit die anderen endlich ruhe geben, weil sie selbst auf einmal die dummen sind, wird halt rumgekläfft. das dumme ist nur, das er verantwortung für den FSV trägt. die SGE geht einfach ihren weg und ich glaube nicht mehr an diese verschwörungstheorien, da es einfach lächerlich wirkt. es wird zeit, sich einfach wieder „normal“ zu benehmen.

  62. fechenheimer sagt:

    #63 U-MAN: Ich bleibe schon auf dem Teppich, kenne aber im Gegensatz zu Dir, altersbedingt, auch andere Zeiten im Rhein-Main-Fußball und habe Vieles von dem seit den späten 60ern hautnah miterlebt, was Du vielleicht gerade aus Erzählungen kennst. Selbstverständlich wird hier Machtpolitik betrieben, natürlich nicht nur von der Eintracht, sondern auch vom FSV. In meiner Sicht aus gutem Grund. Und der FSV hat zurzeit eine Publicity wie viele andere Zweitligisten sie eben nicht genießen – und schon gar nicht solche, die in der Liga erst halb angekommen und sportlich noch graue Maus sind. Ob es auf Dauer zielführend ist, (zu) oft mit negativem Touch in der Berichterstattung zu sein, ist eine andere Geschichte. Aber man ist präsent und alles gefallen lassen von der Stadt und vom großen Nachbarn, der – ob Du das wahrhaben willst oder nicht – nun mal in der Stadtpolitik einen ganz anderen Rückhalt hat als der FSV, muss man sich auch nicht. Reisig will nicht „Everybody’s Darling“ sein – wäre er das, würde er leichter über den Tisch gezogen. Im großen und ganzen finde ich es schon richtig, wenn der FSV klare Positionen bezieht – und da gehören einfach die FSV-Mannschaften an den Hang und nirgends sonst hin. Und aus Kuscherei vor Stadt und SGE auf die eigenen Entwicklungschancen und den entsprechenden Unterbau in der REgionalliga zu verzichten, wäre sogar groß fahrlässig.

  63. fechenheimer sagt:

    letzte Zeile: natürlich muss es heißen „grob fahrlässig“.

  64. U-MAN sagt:

    #64 fechenheimer: schon klar, nur wenn man mit den grossen hunden pinkeln will, muss man auch das bein heben können. das ist halt nicht der fall. was vor 40-50 jahren war, wird junge leute nicht interessieren. ihr herz schlägt doppelt oder meinst du das all die jungen leute, erst fussballfans wurden, als der FSV in der 2.Liga spielt. der grösste teil von ihnen, ist auch Eintracht-fan. mit dem gekrekel gegen die SGE, gewinnt man nichts. heutzutage schielt die SGE auf europapokal plätze, da ist der FSV echt nicht von wichtiger natur. die von dir erwähnte permanente, negative berichterstattung ist ganz sicher nicht gut, für das image des FSV, vorallem falls man absteigen sollte (gott behüte). das man auf die regionalliga verzichten soll, habe ich auch nie geschrieben, erst recht nicht wenn man es nahegelegt kriegt. wenn überhaupt, dann nur um den klassenerhalt zu festigen. es ist einfach nicht die aufgabe vom hr. Reisig sich mit jedem und allem anzulegen. das muss man anders angehen, aber er verhält sich kontraproduktiv und undiplomatisch. das poker spielen liegt ihm nicht. auf lange sicht, wird der FSV nur verlieren und das muss nicht sein.

  65. Fritz sagt:

    U-man und Black Blue. Was soll den Reisig machen. Alles schlucken was die Stadt Frankfurt
    fordert ? Von der FDP Fraktion werden Stadionmieten von 400.000 bis 500.000 EUR und
    mehr ins Spiel gebracht mit dem Verweis auf andere 2 Liga Clubs ! Der Bornheimer Hang
    ist zurzeit nicht anderes als ein Regionalligastadion mit Flutlicht mit 4.000 Sitzplätze und
    6.500 nicht überdachte Stehplätze ! Das die Stadt Frankfurt Millionen verbaut hat ist nicht
    die Schuld des FSV andere Städte Osnabrück, Ingolstadt haben zweitligataugliche Spielstätten ohne das Geld der Stadt FRankfurt
    Wie lange soll BR rühig bleiben ! H. Frank reagiert ja nur wenn er über die Bild Zeitung angegriffen wir.
    A. Aachen hat von der Stad Aachen eine Stadion gebaut bekommen für 50.000.000 Millionen
    Euro. A.Achen hat dafür aber Schmuckkästchen mit allem Luxus. (Vip Räume Loggen usw.)
    Ein Verleich mit dem Bornheimer Hang ist doch nur peinlich.
    Jeder A Ligist hat heute bessere Umkleidekabinen als der FSV ! Über den sogenannten VIP Bereich kann man nur lächeln.
    Der FSV kann doch nur Umbaumaßnahmen zustimmen die er später finanzieren kann.
    Was nutzt es wenn der FSV ein gutes Verhätniss zur Stadt hat und der Verein ist danach pleite

    Jezt zu unseren großen Nachtbarn Eintracht Frankfurt. Ich persönlich würde den Ausdruck
    Mafia nicht benutzen. Auf der anderen Seite gibt es hier einige Leute die recht naive sind.
    Die Eintracht ist seit dem Abstieg der Kickers seit gut 20 Jahren der Platzhirsch
    in Hessen! Der HR Rundfunk berichtet im Profifußball zu 90% nur über die Eintracht.
    Betriebe wo das Land Hessen und Stadt Frankfurt beteiligt sind treten als wichtige Sponsoren auf.
    Zeitungen wie die FNP machen Hofberichterstattung. Ich habe bis zum heutigen Tag keinen
    Bericht über die teueren Lodgenplätze für Mandatsträger lesen können.
    Interessantweise berichtet auch der Steuerzahlerbund nicht über diesen Sachverhalt.
    (FDP nahstehende Org.)
    Jezt kommt der kleine Verein aus Bornheim stellt vieles in Frage.
    Jede Minute Sendzeit die der FSV bekommt geht zur Lasten von Eintracht Frankfurt.
    Warum kann Fraport nicht noch mehr für den FSV tun ?
    Auch im Nachwuchsbereich entsteht mittelfristig eine Konkurenzsituation.
    Ein Bruchhagen braucht nicht sich für seine U23 einzusetzen dafür sind doch die Herren
    Frank, Trinklein usw. da. Und die FNP heizt die Stimmung an.
    Die FNP würde sich nicht getrauen zu fragen warum zahlt die Eintracht sowenig Stadionmiete
    am Bornheimer Hang.

    In der Frage der U23 sollte man ins Umland gehen z.B. Eschborn. Und der Stadt entgegenkommen. Einen neuen Nutzungsvertrag sollte man nur unterschreiben, wenn
    die Stadt garantiert das danach ein zweitligataugliches Stadion zur Verfügung steht.
    Ich hoffe das man sich endlich von diesem Hallentrunier am Ende des Jahres verabschiedet.

  66. Fritz sagt:

    U-Mann ich kenne viele Leute die seit einigen Jahren in Ffm wohnen und nun zum FSV gehen.
    Wir sind nicht mehr in den 50 Jahren ! Jedes Jahr ziehen 1.000 von Leute nach Frankfurt und
    wieder weg.
    U-Man was soll Reisig machen ? Der wurde doch mit dem Rücken an dei Wand gedrückt !
    Herr Frank spielt doch ein Spielchen mit dem FSV.

    .

  67. Bornheimer Rainer sagt:

    Also Leute dass sich jetzt hier Einige auf Herrn Reisig einschiessen halte ich doch für sehr daneben insbesondere deshalb weil er sich zur neuen Situation noch garnicht geäußert hat. iCH BIN SPRACHLOS
    Macht weiter so, dann sind wir bald wieder dort wo man uns hinhaben will.

  68. U-MAN sagt:

    #67 Fritz: hast du die ganze diskussion hier nur überflogen oder auch gelesen?

    der hr. Reisig hat ziemlich viele dinge vergeigt, seit saisonende. z.B. hat er erzählt das der tribünenumbau im oktober anfängt, obwohl diese entscheidung noch gar nicht gefällt war und von den klientel-politikern verabschiedet war. das war ein grosser fehler. in zeiten wo sparpakete geschnürt werden, stellt ER sich hin und verkündet solche botschaften, anstatt zu warten bis das die politiker selbst machen. man braucht die medien auch nicht so hinstellen, als wären sie gegen den FSV. die FNP berichtet relativ neutral, das einzige was man ihr ankreiden kann ist, das es nicht investigativer journalismus ist. es wird zu wenig hinterfragt, sie schreibt nur das, was die politiker und der FSV zu sagen haben. es ist halt nun mal fakt, das der FSV nichts an die stadt zahlt und da ist man nicht in der situation, sich so weit aus dem fenster zu lehnen. dabei ist es egal, ob man dazu in der lage ist, aufgrund des „komischen“ stadions oder nicht. wenn man mitspielt, blufft und nichts in der hand hat, verliert man, so einfach ist das. hier hat niemand geschrieben das der FSV dran schuld ist, das 20mio. verbaut wurden und nichts halbes und nichts ganzes dabei rausgekommen ist. die ganzen argumente von dir die stadionproblematik betreffend, wurden ja nicht vorgetragen, sondern man hat mit dem nächsten hammer wieder pariert. das ist kinder-trotz-verhalten und nicht taktisch klug, wenn man so klein ist, wie der FSV. niemand will den FSV da noch sponsoren oder unterstützen, wenn man sich so verhält und das ist schade.

  69. Fritz sagt:

    U-Man der FSV hat nach meinen Informationen größere Investitionen getätig (Z.B.Rasenheizung)
    Die FNP Kommentar ist extrem einseitig. Die Stadt Frankfurt hat kein vernünftiges Kostenmanagement. Das ist Hauptproblem und in der FNP wird nicht einmal hinterfragt
    wer dies zu verteten hat. Sondern es wird über die Fernsehengelder geschrieben die der
    FSV erhält. (bitte lese die Kommentare der FNP)
    Ich bezweifele das die Botschaftverkündung eine Rolle spielt.

  70. wolfsangel sagt:

    U-23 der SGE sowie FSV und die Erste dürfen am Hang spielen

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