Weißenfeldt erhält 15 000 Euro

Lars Weißenfeldt und der FSV einigten sich auf einen Vergleich. Der FSV zahlt. 15 000 Euro.
Hier mal schnell die Agenturversion der Verhandlung vor dem Frankfurter Arbeitsgericht:

Fußball-Profi Lars Weißenfeldt erhält
von seinem früheren Verein FSV Frankfurt nachträglich eine
Nichtabstiegsprämie in Höhe von 15000 Euro. Auf diesen Betrag
einigten sich am Montag vor dem Arbeitsgericht Frankfurt der
Rechtsanwalt des klagenden Spielers und der Vertreter des
Zweitligisten. Ursprünglich lautete die Klage von Weißenfeldt auf
Zahlung von 19000 Euro. Der Verein bot neben bereits im Vorfeld
gezahlten 11400 Euro weitere 7600 Euro. Beide Parteien erbaten sich
eine Widerrufsfrist bis zum 21. Dezember. Sollte der Vergleich noch
platzen, will das Gericht 2010 eine endgültige Entscheidung fällen.
Der FSV stellte sich in der Güteverhandlung auf den Standpunkt,
Weißenfeldt habe lediglich einen Anspruch auf die mit ihm individuell
ausgehandelte Prämie in Höhe von 500 Euro pro Punkt. Bei 38 erzielten
Zählern also insgesamt 19000 Euro. Weißenfeldt dagegen verlangte
auch die gesondert vereinbarte Mannschaftsprämie. Diese sollte nach
Auffassung des FSV aber nur jenen Spielern gewährt werden, die keine
einzelvertraglich vereinbarte Prämie erhielten.
Der Vorsitzende Richter ließ durchblicken, dass er das
Prozessrisiko zu einem erheblichen Teil aufseiten des Vereins sehe.
Darüber hinaus sei der im Oktober vorgenommene Widerruf der
Mannschaftsprämie rechtlich bedenklich gewesen, weil sie lediglich
dem Anwalt von Weißenfeldt und nicht dem zuständigen Mannschaftsrat
mitgeteilt worden sei.

51 Kommentare für “Weißenfeldt erhält 15 000 Euro”

  1. Fuchstanz sagt:

    Beim Tennis nennt man sowas wohl „Doppelfehler FSV“. Im Fußball bestenfalls „FSV-Eigentor“ oder mit anderen Worten:

    Peinlich Reisich!

  2. Hans 1938 sagt:

    Wieder eine gefühlte „Niederlage! Das Chaos auf breiter Front nimmt seinen Lauf.

  3. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    ich fürchte, daß jetzt noch weitere Spieler diese Nichtabstiegsprämie einfordern. Die Arbeitsverträge scheinen also doch nicht so eindeutig abgefaßt worden zu sein wie man immer von Vereins-Seite betonte.

    Ansonsten scheint es tatsächlich so zu sein, daß die Spieler den Ernst der eigenen Lage bis heute nicht erkannt haben. Durch ihr Desinteresse an der Lage des FSV sägen sie doch den Ast ab, auf dem sie selbst sitzen. Möglichereise denken einige, daß anstelle des FSV der Verein X oder Y im Mai 2010 schon sehnlichst auf sie wartet. Kein normal geführter Profiverein wird diese Arbeitsverweigerer aber verpflichten – höchste Zeit, daß diesen das dämmert!

    Natürlich kann man bei der Verpflichtung neuer Spieler trotz Beschreibungen im Internet einmal danebenliegen, wenn dieser hier ganz unbekannt ist. Wieso der FSV aber Leute, die in Wehen gescheitert sind, als neue Heilsbringer verpflichten konnte, dafür gibt es keine logische Erklärung.

    In einem einzigen Gespräch konnten da T.O. und B. R. doch (wie angegeben) nicht feststellen, daß dies ganz starke Charaktere sind. Natürlich konnten sie da mal auf Blender hineinfallen. Aber nicht auf Spieler, die hier vor der Haustür spielten.

    All dies haben wir aber schon oftmals gerügt, hilft uns aber jetzt nicht mehr weiter. Jetzt hilft nur ein Sieg in Koblenz und dann eine vernünftige Vorbereitung auf die Rückrunde. Wegen der Weltmeisterschaft ist diese Pause schon kurz, fast zu kurz, um wirklich eine gute Truppe zu schmieden.

    Etwas ganz anderes: Das Frauenspiel am Brentanobad mußte wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausfallen. Das wird sich der Verband auch in der Frauenbundesliga nicht bieten lassen. Also muß die Stadt entweder den Platz am Brentanobad umgehend ausbauen ….. oder man nimmt den billigeren Weg und verlangt einfach, daß halt der FFC auch am Hang spielen muß. Dann müßte sich der FSV nicht nur mit der U23 der Eintracht, sondern auch mit dem FFC den Hang teilen. Für die eigene U23 bliebe da wenig Raum – in die R.L. könnte die dann gar nicht aufsteigen.

    Die Spielstärke von Oberliga und Regionalliga Süd? Die Oberliga ist ausgeblutet und in der Regionalliga tummeln sich die Reserven der Bundesligavereine – und spielen vor 100 Zuschauern. Die Installierung der 3. Liga hat dafür noch keinen vernünftigen Unterbau geschaffen.

    Ich teile die Meinung, daß die wahre Spielstärke der FSV-U23 derzeit nicht beurteilt werden kann, weil die Gegener einfach zu schwach sind. Aber diese Spieler zeigen wenigstens noch den Einsatzwillen, der ihren Kollegen von der Ersten abgeht.

    Kann es aber nicht sein, daß die Erste deshalb so lustlos kickt, weil es nicht nur mit Weißenfeld, Husterer und Hagner finanzielle Unstimmigkeiten gab oder gibt? Aber auch dann müßten die Spieler aus eigenem Interesse (siehe oben) um ihre weitere berufliche Entwicklung kämpfen – und da beißt sich die Katze ind den Schwanz.

    Gruß
    Otto Schumann

  4. Gogo sagt:

    Das Management hat sich der Mannschaftsleistung angepaßt. Der Trainer läßt in einem entscheidenen Spiel mit einer Spitze spielen. Der Vorstand hält sich nicht an Verträge. Der FSV ist inzwischen absolut nicht zweitligareif. Einfach nur peinlich.

  5. Horst sagt:

    Ja, wirklich peinlich.
    Man hält Verträge ein oder begibt sich in die untere Schublade.
    Unglaublich, was man sich da im Hinblick auf die Außendarstellung da leistet.
    Offensichtlich wurde auch Husterer ein ähnliches Angebot gemacht, damit er stillschweigend und vordergründ im Sinne des Vereins seine Klage zurückzieht.
    Für wie blöde will man eigentlich die Mitglieder und Anhänger noch verkaufen?

  6. Tillet sagt:

    Aus der Agenturmeldung wird kein bisschen klar, was genau der Konflikt war und was konkret Gegenstand des Vergleiches ist. Eine journalistische Meisterleistung. Ich reime mal zusammen, was das heissen könnte:

    Weissenfeldt hat die mit dem Mannschaftsrat vereinbarte Prämie von 11.400 Euro erhalten. Er verlangt mit seiner Klage die möglicherweise zusätzlich im Arbeitsvertrag vereinbarte Prämie von 500 Euro pro Punkt, also 19.000 Euro. Der Verein erkennt, dass er jedenfalls insgesamt 19.000 Euro zahlen muss, weil die niedrigere Mannschaftsprämie die einzelvertragliche nicht reduziert, und bietet daher die Differenz von 7.600 Euro an. Streitig bleiben 11.400 Euro, weil der Verein meint, beide Prämien seien miteinander zu verrechnen, während der Spieler vom Gegenteil ausgeht. Man vergleicht sich auf eine Nachzahlung von insgesamt 15.000 Euro, die die 7.600 Euro sowie weitere 7.400 Euro umfasst. Der Verein gibt damit mit 65 % des noch streitigen Betrages von 11.400 Euro nach. Der Spieler verzichtet auf 35 % dieser Forderung.

    So könnte das zu verstehen sein. Vielleicht ist es aber auch ganz anders. Klar wird aus der Meldung nur, dass der Vorsitzende Zweifel an der Rechtsposition des FSV hatte. Das mag Grund genug sein, es bei dem Vergleich zu belassen. Eine ernsthafte Beurteilung des Verhaltens des Vereins in dieser Affäre lässt die Meldung aber sicher nicht zu.

  7. Horst sagt:

    Zwar off topic, aber wenn´s bei der Punkteteilung im Kellerderby zwischen Rostock und Cottbus bleibt, haben wir mittlerweile einen Rückstand von 10 Punkten (neun + Torverhältnis) auf einen Nichtabstiegsplatz.
    Wie soll denn das mit dem Nichtabstieg noch zu bewerkstelligen sein?

  8. Gogo sagt:

    #6 Tillet: Alles schön und gut, Deine Theorie. Aber bleiben wir doch mal praktisch: Aus einem Angestelltenvertrag sollte doch klar hervorgehen, was der Spieler an Verdienstmöglichkeiten hat. Ist das in einem Vertrag so schwer zu formulieren? Welchen Anwalt, auch wenn es den hier eigentlich gar nicht braucht, hat denn der FSV? Außerdem: Weißenfeldt war ein anständiger Kerl, oder hat er sich etwas zu Schulden kommen lassen? An der Professionalität von B.R. muß man langsam auch seine Zweifel haben. Sorry, aber so ist es!

  9. Gogo sagt:

    #7 Horst: Das kannst Du vergessen. Es geht „nur“ noch um Relegation!

  10. Horst sagt:

    #9 Gogo

    Na klasse, sollen wir etwa die nächsten 17 Spieltage um den Relegationsplatz zittern?
    Das kann´s doch auch nicht sein.

  11. Fritz sagt:

    Hallo Horst es geht höchstens um einen Relegationsplatz. Um einen Nichtabstiegsplatz
    zu kommen müßte der FSV ca. 25 -27 Punkte in der Rückrunde einspielen.

    Ich persönlich würde mich freuen ,wenn die Mannschaft die Relegations erreichen
    würde.
    Sollte am Freitag der FSV in Koblenz verlieren kann man auch langsam den Relegationsplatz abhaken.

    # Gogo es doch vollkommen egal ob die Mannschaft mit 1 2 oder 3 Spitzen spielt.
    Die Spieler sind zu schwach für die 2 Liga.
    Aalen war die bessere Mannschaft am Samstag.
    Keine einzige Torchance in 90 Minuten.
    TO. hätte zur Strafe bis zum Abstieg diese Mannschaft trainieren müssen.
    (war alle seine Wunschspieler)
    Frage welchen Spieler würdest du verpflichten für einen anderen Zweitligaclub?

    Klandt ok. evtl noch Husterer Kujabi (21 Jahre)

    Ich wünsche allen eine Gute Nacht!

  12. OLdJohn54 sagt:

    Nichtabstiegsprämie …

    Schließe mich in dieser Angelegenheit den Vorpostern an.

    Fazit: Beim FSV ist NICHT nur das spielende Personal NICHT zweitligatauglich!!!

  13. Horst sagt:

    Traurig, traurig, … Alles

  14. Tillet sagt:

    @ 8

    Gogo, für die Verträge ist bekanntlich der Herr Münker zuständig:

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?id=678

    (direkt unter Bernd Reisig skrollen). Der, der auch die Ramadan-Klauseln kreiert hat. Ich finde auch, dass er nicht immer besonders glücklich agiert.

  15. Drucker sagt:

    Fehlt eigentlich nur noch die Frage, ob Herr Münker nun auch der Wunschvertragsgestalter von Tomas Oral war …

  16. skugga sagt:

    @ 14, Tillet:

    Arbeitsrechtler scheint er jedenfalls nicht zu sein…

  17. Nobby sagt:

    Jetzt macht nicht alles schlecht ,
    ich kotze schon genug.

    Das ich das noch erleben muß, echt der Hammer.

    Mein Enkel kommt die Tür rein und grinst nur noch.
    Früher hat er gesagt “ Die haben heute einen Scheiß gespielt „.

    Jetzt hat er gemerkt, besser nixxxxxx mehr sagen,
    Opa wird stinksauer.

  18. Enkheimer sagt:

    Es wird aber auch mit dem Geld geaast ,dass es eine Schande ist.
    Hat nichts mit uns zu tun , doch ein kleines bisschen am Rande.

    http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2143962_TuS-Koblenz-Schachmatt.html

  19. Bernemer Karl sagt:

    @ 18, Da bin ich aber auch erstaunt , 700000 Euronen Abfindung ,das dürfte wohl
    das Jahresgehalt gewesen sein. Für einen 2. Liga Trainer, hätte ich nicht gedacht.

  20. fsvler sagt:

    laut kicker war herr rapolder der bestbezahlte 2 ligatrainer mit ca. 500.00 € jahresgehalt. im vertrag waren nochmals 100.00 € als entschädigung für eine frühzeitige vertragsauflösung vereinbart., man hat sich dann wohl auf 70.000 € in ratenzahlungen geeinigt.
    bei einem abstieg aus der 2. liga würde koblenz wohl keine lizenz für die 3. liga erhalten, die finanzen sidn dort wohl ziemlich aus dem ruder gelaufen. zu den bestehenden erheblichen verbindlichkeiten jetzt noch diese abfindung und in der winterpause einen neuen trainer.
    das ist für mich auch noch ein kleiner strohhalm, ob koblenz bei einem sportlichen klassenergalt überhaupt noch die lizenz für die 2. liga bekommt ?

    aber wir sollten auch auf unsere finanzen achten, ob hier alles o.k. ist nach all den infos der letzten tage/wochen ? unsere möchtegern profis spielen ja auch nicht 3,50 € bei uns,
    trainerstab, verwaltung, nachträgliche prämien, spielbetrieb.
    und tommy oral wird ja wohl auch noch bezahlt oder glaubt ihr der verzichtet auf sein gehalt bis mai 2010 ? wenn jetzt auch noch die zuschauer ausbleiben und die sponsoren unzufrieden sind, na ja keine leichte aufgabe für unsere verantwortlichen.

    wird noch spannen werden die rückrunde, hoffe auf ein gutes ende mit klassenerhalt (über relegation) und eine zu verantwortende finanzlage.

  21. Bernemer Karl sagt:

    @ 20 , auch die Wohnung wurde bezahlt , ich weiß das ist Gang und Gebe,
    aber das sind auch noch mal 18000 zusätzlich.

  22. fugger sagt:

    Mein Opa sagte immer: „Der Fisch fängt im Kopf an zu stinken“………………………

  23. Reiner sagt:

    Bei den Koblenzern kommt es doch aufs Geld nicht an.Die und Lautern werden doch gehätschelt vom Land.Als es vor einiger Zeit klamm war dort,beschloss man Werbung im Stadion zu machen für die Bundesgartenschau.Das Land hat geblecht.Und war da nicht auch was mit Schwarzgeldern? Und ist es nicht auch der Heimatverein von Zwanziger?

  24. black&blue sagt:

    Das Land Hessen sponsort durch den Länderfinanzausgleich doch das Nachbarland RLP, und die verjubeln die Steuergelder beim FCK und bei Koblenz, oder?

  25. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    zu Nr. 24: Das stimmt genau und macht mich wütend. Da wird die einfache Rechnung, die sich jeder Familienvater aufmacht: „Auf Dauer darfst du nicht mehr ausgeben, als du einnimmst“ einfach mißachtet. Das gilt für den Sport, aber auch sonst. Warum soll Hessen Kaiserslautern, Koblenz … und Mainz subventionieren und gleichzeitig dem Sport in Hessen erzählen, daß leider gespart werden müsse.

    Wenn in Bayern am Sonntag gewählt würde könnte sich Herr Seehofer warm anziehen. Da sponsert der bayrische Löwe mal eben den Nachbarn Österreich mit über 3,6 Milliarden – die er sich selbst pumpen muß. Leute, auf Dauer wird sich auch der brave deutsche Michel das nicht bieten lassen.

    Wir sind oft schockert über das Fehlverhalten von Jugendlichen auf dem Fußballplatz (am Wochenende in Darmstadt beim Spiel gegen Kassel). Das ist erst die Spitze des Eisbergs, denn die Probleme des Sports sind nur ein Teil der allgemeinen Frustation.

    Schlimm ist ja nur die Ohnmacht des Bürgers gegenüber diesen Machenschaften. Aber die Jugendlichen werden weiter aufmucken, werden sich gegen die Obrigkeit auflehnen. Ob man irgendwann diese Gefahr sieht?

    Zum FSV: Ich glaubte die ganze Zeit, daß die Vereinsführung solide wirtschaftet und daß z.B. die Spieler pünktlich das Geld erhalten, das ihnen vertraglich zugesichert wurde. In den letzten Wochen sind mir da Zweifel gekommen. Ist das die Erklärung für das unlustige Auftreten der Mannschaft in den letzten Spielen?

    Koblenz wird eine Landmarke werden. Wenn dieses Spiel verloren geht, können wir auch die Relegationschance vergessen, obwohl auch andere, vor dem FSV stehende,Vereine, in der Rückrunde ebenfalls Probleme bekommen werden.

    Am Samstag sehen wir auf jeden Fall klarer.

    Gruß
    Otto Schumann

  26. Tillet sagt:

    @ 24

    Du musst das verstehen. Das sind strukturschwache Gebiete. Die benötigen das. Auch Hessen Kassel braucht Hilfe!-;)

  27. otto schumann sagt:

    Zu 26 Tillet:

    Natürlich sind das strukturschwache Gebiete. Schon Kohl lamentierte, als er noch Ministerpräsident von Rhein-Land-Pfalz war: „Wir waren schon immer ein armes Grenzland“. Das stimmt ja, wenn das Geld für Infrastrukturmaßnahmen verwandt würde (aber Vorsicht, da soll eine Moselbrücke gebaut werden, um den Anschluß an den Flughaben Hahn zu verbessern – völliger Blödsinn). Aber …. die Unterstützung schlecht geführter Profivereine kann nie damit gemeint sein.

    Rheinland-Pfalz? Das ist überhaupt nur entstanden, weil man den Franzosen nachträglich eine Besatzungsszone zugeschanzt hat. Dazu mußte Nassau zwei Kreise im Westerwald abtreten …. und Hessen-Darmstadt die Provinz Rheinhessen – alles Zufall der Geschichte. Das Saarland wurde ja erst 1955 zur Bundesrepublik geschlagen, nach dem die Bevölkerung (zum 2. Mal nach 1935) für Deutschland optiert hatte) – „würden wir heute nie mehr tun, sagte mir unlängst ein ehemalige Spitzensportler. Frankreich hat viel bessere Sozialgesetze – am besten gingen wir aber zu Luxemburg“ . Zu Luxemburg ginge auch gerne Ostbelgien (Eupen und Malmedy), falls Belgien wirklich aufgelöst würde. Aber das hilft alles dem FSV nicht weiter. Der muß sich schon selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen – am besten am Freitag damit anfangen.

    Gruß
    Otto Schumann

  28. Bernemer Karl sagt:

    Hat jetzt nichts mit unserem FSV zu tun, aber ich muss Otto antworten.

    Otto, Du weißt aber auch dass es zu Gründungszeiten der Montan-Union in den 50zigern mächtig im Saarland gebrummt hat. Von 1925 bis zum Anschluss 1935
    haben die Franzosen das Saarland ausgebeutet. Für 900 Millionen Franc wurde das Saarland 1935 nach der Volksabstimmung ausgelöst. Diese Ängste und Befürchtungen blieben erhalten und waren auch noch in den 50zigern vorhanden. Das ist historisch. War also kein armes Grenzland , leider ist es dass heute , bedingt durch den Niedergang der Schwerindustrie.

    Während dessen die Rheinland-Pfalz Bewohner schon immer nur , einige Ausnahmen
    bestätigen die Regel, Kartoffeln , Gemüse und Wein anbauen konnten.
    Es war seit seiner Existenz ein armes Grenzland .

    Heute werden natürlich beide Bundesländer aus dem Länderfinanzausgleich kräftig unterstützt.

  29. Bernemer Karl sagt:

    Ich weiß nicht wer von Euch gestern Abend Report – München gesehen hat.
    Es gab einen Beitrag über das abartige Verhalten von einigen frustrierten Fußballfans.

    Dazu passt diese Meldung :
    http://bundesliga.t-online.de/1-fc-nuernberg-morddrohungen-gegen-martin-bader/id_20884928/index

    Was soll man davon halten ?

  30. Tartan Army sagt:

    passt zwar nicht hierher, ärgert mich aber trotzdem:

    FSV Homepage (Stand 15.12.2009 18 h 00)
    „Ab dem Zweitligaheimspiel des FSV Frankfurt am Samstag gegen Rot Weiss Ahlen (12. Dezember, 13 Uhr, Frankfurter Volksbank Stadion) gibt es Sonderangebote im FSV-Fanshop, an diesem Tag startet die Merchandisingabteilung des FSV Frankfurt ihren Lagerverkauf im Fanshop im Frankfurter Volksbank Stadion.
    Das Angebot beinhaltet FSV-Artikel aller Art wie Trikots, Winterjacken, Sweatshirts, T-Shirts und vieles mehr schon ab 1 Euro.
    Achtung: Diese Angebote sind genau eine Woche gültig, der Lagerverkauf schließt am 18. Dezember 2009 um 18 Uhr.“

    War heute um 17 h 00 da. „Lagerverkauf gibts momentan nicht. Soll irgendwann wieder ein paar Tage stattfinden, ich weiß aber nicht genau wann.“ Sinngemäßes Zitat des Verkaufspersonals.

    Da fällt mir echt nix mehr ein, wir hams ja.

  31. Tillet sagt:

    „Sparda-Bank Hessen Stadion“ – es wäre schwer gewesen, einen noch dämlicheren Namen für ein Stadion zu finden:

    http://www.faz.net/s/Rub03C9FED85BCB4813B6D8AB8BC5E9BD3B/Doc~E65ED0F52F0294994B5DFAB51C1DEAAED~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Nur das „Playmobil-Stadion“ kann da mithalten.

    Ich hätte ja „Sparda-Müllberg-Arena“ vorgeschlagen. Mich hat aber mal wieder niemand gefragt-;)

  32. Heinz sagt:

    Hallo,
    der FSV will sich von Spielern trennen um noch Neuverpflichtungen machen zu können so Trainer Boysen in der ( FNP vom 16.12.2009 ).
    Gruss
    Heinz

  33. Heinz sagt:

    @33 Bernemer Karl

    Hallo Karl,
    sorry ich habe nicht gesehen das du schon alles eingestellt hast ( bist heute besonders früh ) also bis dann.
    Gruss
    Karl

  34. Bernemer Karl sagt:

    Heinz , macht nix doppelt gemoppelt hält besser . Gruß Karl

  35. Adrian sagt:

    Also suchen wir dann noch nen weiteren Stürmer und einen Rechtsaußen?

  36. Bernemer Karl sagt:

    Waren das noch Zeiten.

    Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams im Stadion Oberwerth endete mit einem 3:1-Auswärtssieg für den FSV, hier das damalige Spiel in der Statistik:

    FSV Frankfurt: Klandt – Weißenfeldt, Barletta, Klitzpera, Ledesma – Mehic – O. Mokhtari, Kreuz – Y. Mokhtari – Bliznyuk, Cenci

    Einwechslungen:
    73. Shapourzadeh für O. Mokhtari
    77. Mikolajczak für Kreuz
    87. Ulm für Bliznyuk

    Tore: 1:0 Krontiris (28., Linksschuss, Djokaj),1:1 Kreuz (35., Linksschuss, Y. Mokhtari), 1:2 Cenci (37., Linksschuss, O. Mokhtari), 1:3 Shapourzadeh (85., Rechtsschuss, Mikolajczak)

    Spieler des Spiels:
    Oualid Mokhtari
    Assist zum 1:2, ansonsten an fast allen Offensivaktionen des FSV beteiligt.

    Was ist nur aus Oualid geworden ?

  37. Chris_Ffm sagt:

    @Adrian: es sieht wohl so aus, wobei ich auch gerne noch einen linken verteidiger sehen würde…

    ob mokhtari, taylor und diakite wirklich wechseln wollen ist natürlich eine andere frage (welcher verein würde sie denn nehmen?), wahrscheinlich kommt’s eher so das sie ihre verträge aussitzen werden. der fsv kann sie ja nicht zu einem wechsel zwingen.

  38. Adrian sagt:

    ja ich denke auch das wir einen zusätzlichen lv brauchen…Voigt war nicht wirklich erfolgreich…kann man nicht vll Klitze umschulen? Schlechter als Voigt kann er nicht sein als lv…
    um Moki wäre es echt Schade, aber warum er nicht mal eine Chance als Einwechslung bekommt ist mir ein Rätsel…Ledgerwood war bis jetz auch nicht gut…und gegen Rostock und Ahlen hätten man doch alles Offensiv versuchen können…

  39. Chris_Ffm sagt:

    vielleicht kennt boysen den mokhtari noch aus offenbach, das dort irgendwas vorgefallen ist?

    ich würde klitzpera eher für husterer oder gledson bringen, die beiden kommen im spiel nicht gut miteinander zurecht hab ich das gefühl. statt voigt würde ich lieber ledesma sehen.

    müsste hickl nicht wieder fit sein für freitag? wenn ja, muss er unbedingt aufgestellt werden, ledgerwood ist keine alternative.

  40. Bernemer Karl sagt:

    Adrian und Chris , warum nicht wieder Ledesma auf lv , oder hat er das Kicken verlernt.
    Auch hat keiner, oder habe ich es überlesen, erklärt was mit Hickl ist.

  41. Chris_Ffm sagt:

    @Bernemer Karl: hickl hatte doch eine magen-darm-infektion, die sollte aber mittlerweile wieder weg sein.

  42. Adrian sagt:

    Stimmt an Ledesma hab ich gar net mehr gedacht, dabei hat der doch immer einen guten eindruck hinterlasssen…Ledgerwood hat jetz schon einigemale hintereinander eine schlechte Leistung gebracht, wenn Hickl fit ist muss er spielen…
    Das mit Boysen und Moki hab ich auch schonmal überlegt…

  43. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    heute stand in der Zeitung, daß sich der Verein von Mokhtari, Diakite`und Tailor trennen möchte – ob die aber wollen? Damit soll Platz geschaffen werden für Neuzugänge. Ich habe Bedenken, daß dann wieder irgendwelche Pfeifen kommen, die anderswo ausgemustert wurden.

    Zum Bernemer Kall: Ja das ist es ja eben. Die Franzosen haben auch Ostlothringen und das Elsass nur mit bombastischen Denkmälern beglückt. Trotzdem wollen die Leute nicht mehr zu Deutschland kommen. Genzübergreifend arbeiten die aber in der Region Sa/Lo/lux zusammen – sogar im Bereich des Sports. Das scheint einigermaßen zu klappen. Ich bin Ehrenmitglied in einer Altsportlervereinigung. Da gehören sogar die Luxemburger sehr aktiv dazu. Die Wiener dagegen sind ausgetreten. Die sprechen sogar von einer 1938 erfolgten Annexion. Ich hielt ihnen die Bilder vom Heldenplatz vor. Der war brechend voll, als Hitler in Wien einzog – das wollen sie heute nicht mehr hören.

    Aber das alles darf uns nicht vom Spiel am Freitag in Neuendorf ablenken.

    Gruß
    Otto Schumann

  44. fritz sagt:

    Die Spieler werden den Verein nur verlassen, wenn ihnen ein anderes Angebot vorliegt
    oder der FSV ein Abfindung. Ich würde auch keiner Aufhebungsvereinbarung
    zustimmen, wenn ich keinen neuen Arbeitgeber hätte.
    Hinsichtlich des Stadionausbau kann man nur Druck ausüben, wenn die sportlich
    Leistung des FSV stimmt.

  45. Hermann1947 sagt:

    @Otto und Fritz

    Vllt merken die Spieler, dass sie keiner will und Sie strengen sich dann mehr an, was ich ja bezweifle. Die sind doch so von ihrem können überzeugt, dass sie glauben in die 1. BL zu gehören.

  46. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde, insbesondere Fritz, Nr. 47:

    wir klammern uns halt an das kommende Spiel in Koblenz und die dann folgende Rückrunde. Ob die Spieler das auch so sehen? Mir kommen immer mehr Zweifel.

    Zum weiteren Stadionsausbau: Nur wenn die 2. B.L. erhalten wird, hat die Stadt überhaupt ein Interesse am weiteren Ausbau. In der 3. Liga wird der Zuschauerschnitt dann bestenfalls bei 2000 Besuchern liegen, in der R.L. bei 500 – wie zu Oberligazeiten. Dazu reicht doch die derzeitige Ausbaustufe.

    Ich sagte es schon: Es gibt zwar auch ein Interesse an dem Ausbau des Brentanobads und des Riederwalds (für 5.000 Zuschauer). Für die Stadt wäre es aber viel bequemer, die U23 der Eintracht und die Frauen am Hang spielen zu lassen… und dazu reicht der derzeitige Status allemal. Zeitliche Probleme gäbe es bestenfalls, falls die U23 des FSV in die Regionalliga aufsteigen würde (ist das finanziell verkraftbar?). Dann gäbe es ein Gedränge…. das könnte sich verstärken: In Offenbach soll 2010 und 2011 am Bieberer Berg das neue Stadion für 18.000 Zuschauer entstehen. Der Spielbetrieb des OFC soll in der Baustelle weitergehen. Wird dem der DFB, bzw. die DFL zustimmen? Käme dann in der heißen Umbauphase nicht die Idee auf, daß der OFC auch nach am Hang spielen könne?

    All diese Fragen würden aber für den FSV freundlicher beantwortet werden, wenn der Abstieg vermieden wird. Nur dann wird man die Belange des Vereins ernst nehmen.

    Wir können es also drehen und wenden wie wir wollen (hoffentlich sehen die Spieler das auch so): Am Freitag muß in Koblenz gewonnen werden, dann muß eine vernünftige Vorbereitung kommen und dann Erfolge in der Rückrunde. Ich denke, daß dann auch Vereine wie Oberhausen, Paderborn, Fürth … und gar Rostock noch lange nicht über dem Berg sind.

    Gruß
    Otto Schumann

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