Wie in Berlin, nur mit Toren

Hans-Jürgen Boysen hat seine Mannschaft zu Beginn der Trainingswoche gelobt. Und zwar ausdrücklich. Was nach der 0.2-Niederlage von Berlin ungewöhnlich erscheint, hat für den Trainer des FSV Frankfurt einen guten Grund. „Die Art und Weise, wie wir in der Fremde Fußball gespielt haben, war hervorragend“, sagt der 53-Jährige. Das soll gegen 1860 München so bleiben, nur garniert mit Toren. Boysen rechnet mit einem ähnlich unterhaltsamen Spiel wie beim 3:3 in München in der Vorrunde, „weil die Löwen befreit aufspielen können, nachdem die Zukunft gesichert ist“. Kapitän Björn Schlicke hat nach überstandenen Magenproblemen das Training wieder aufgenommen

Klandt – C. Müller, Schlicke (Heitmeier), Gledson, Dahlén – Cinaz,. Wunderlich – S. Müller, Gjasula, Fillinger – Mölders.

38 Kommentare für “Wie in Berlin, nur mit Toren”

  1. Chris_Ffm sagt:

    es lebt!

  2. Tillet sagt:

    Die FR hat uns doch noch nicht vergessen… *smile*

  3. Tillet sagt:

    Speiseplan fürs Wochenende: Freitag gibts Löwenragout zum Abendessen. Und Samstags Rippchen zum Mittagessen.

  4. OldJohn sagt:

    Laut unten verlinktem Artikel …
    „Cheftrainer Hans-Jürgen Boysen gibt sich optimistisch und WILL AUF SIEG SPIELEN.“
    Jetzt wird mir auch klar, warum wir seit 11 Spielen keinen Dreier geholten haben – WIR HABEN GAR NICHT AUF SIEG GESPIELT!

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=9&backPID=574&tt_news=6768&cHash=1ee4c6c448

  5. Tillet sagt:

    Hessen Kassel – OFC 2 : 1. Unsere Pokalhelden von der falschen Mainseite aus dem letzten Jahr lassen sich von einem Regionalligisten aus dem Hessenpokal hauen. Man muss schon sagen, bei denen hat der Trainerwechsel viel bewegt.

  6. stefan1971 sagt:

    hallo,

    habt ihr Holger Stanislawki heute gesehen?
    Respekt!

    By the way, der Investor von 1860 ist im Internet völlig unbekannt, vielleicht ist das auch nur ein Hochstapler. Ich persönlich glaube ja, dass die 60er noch pleite gehen.

    Bis zum Freitag dann.

  7. Christian sagt:

    #6 Naja einen Hochstapler vermute ich da nicht, Google weiß eben nicht alles und gerade größere Drahtzieher in der Wirtschaft sind oft sehr öffentlichkeitsscheu. Trotzdem ist dieser Deal, so er denn zustande kommt, auch wieder nur auf Sand gebaut und keinesfalls eine nachhaltige Lösung. Da wird schon wieder der Buli-Aufstieg 2014 als Ziel ausgerufen ohne daß die eigentlichen Ursachen für die riesigen Verbindlichkeiten beseitigt sind. Falls der nicht kommt, springt der Scheich wieder ab und man steht erneut vor einem Scherbenhaufen. Aber in gewissen Kreisen/Vereinen kann man sich eine derartige Mißwirtschaft eben erlauben, kleinere Vereine werden da vom DFB gnadenlos abgestraft und versinken für die nächsten 30 Jahre in der Bedeutungslosigkeit.

  8. Christian sagt:

    Zum Spiel: Die FNP schreibt vieldeutig „FSV Frankfurt gegen 1860 München unter Druck“

    http://www.fnp.de/fnp/sport/special-fsv/fsv-frankfurt-gegen-1860-muenchen-unter-druck_rmn01.c.8835723.de.html

    Naja, halte die Überschrift für etwas reißerisch, in Bezug auf den Klassenerhalt wird das übernächste Spiel in Osnabrück wesentlich bedeutsamer sein, falls es gegen die Sechziger nicht klappen sollte. Man könnte sich mit einem Sieg über die Sechziger den Druck vor dem Osnasen-Spiel selbst nehmen, denn ich denke, mit nur einem Sieg ist der FSV durch.

  9. Tillet sagt:

    @ 10

    Starkes Interview.

    @9

    Torwartwechsel? Kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Aber vielleicht ist mir dafür der 12. März 2011 noch zu präsent.

    „Nach der Halbzeit wollte ich angesichts dieses Horrorspiels wenigstens etwas Sonne genießen und stellte mich in den Gästeblock. Das lohnte sich nicht nur wegen der Sonne, sondern auch deshalb, weil ich gleich das vierte Gegentor aus wenigen Metern Entfernung “genießen” konnte. Langer spekulierte bei einem Freistoß der Karlsruher darauf, dass ein Karlsruher köpfen würde. Da den Ball aber niemand erreichte, schlug er direkt neben Langer ein. Dieses Tor ging noch mehr auf seine Kappe als das erste.“

    http://www.bornheimer-hang.de/?p=612#comment-22234

    In Kassel muss er eine Woche davor ja richtig gut gehalten haben.

  10. Christian sagt:

    Halte es für undenkbar, daß er Klandt ausgerechnet in einem so wichtigen Heimspiel auf die Bank setzt, und verstehe dieses Getue von Boysen nicht, ihn noch bis zum Spieltag hinzuhalten. Wir sind doch nicht im Kindergarten.

  11. Hermann1947 sagt:

    Christian, er sagt am Spieltag der Mannschaft wer spielt, nicht nur dem Torwart.
    Das hält auch die Spannung jedes einzelnen hoch.

  12. Christian sagt:

    #13 Schon, aber die Frage zielte ja ausschließlich in Richtung Torwartposition, und was hält HJB davon ab, Klandt den Rücken zu stärken? Statt dessen soll er sich bis Freitag in die Ecke stellen und was schämen. So sieht das für mich aus. Naja, HJB wird schon wissen warum er das macht.

    Interessant an dem Interview finde ich auch die überraschend offenen Aussagen zur Anzahl der möglichen Wechsel, auch wenn keine Namen genannt werden.

    „Fünf bis sechs Spielern werden den Verein verlassen, weil die Perspektive nicht da ist. Wir haben drei Spieler, die wir gerne behalten wollen, aber nicht wissen, ob sie das auch wollen. Und dann kann es so sein, dass noch etwas kommt, was wir nicht wissen. […] Insofern könnten zwölf Spieler den Klub verlassen. Ich hoffe, dass es keine zwölf werden, aber sieben oder acht wäre möglich.“

    Die hohe Zahl überrascht auf den ersten Blick, aber bei näherem Hinschauen kommt das schon hin: Bei drei, vier Spielern, die hier praktisch nicht zum Zug gekommen sind wie Mnari, Schulz oder Stein, ist verständlich, daß sie wieder weg wollen, mit Gjasula und Mölders rechne ich nächste Runde auch nicht undbedingt, dazu kommen vielleicht noch Wackelkandidaten wie Gallego oder N´Diaye. Na, mal gespannt was da auf uns zukommt.

  13. Ente sagt:

    1. Ich finde es absolut in Ordnung, die Torwartposition -so wie jede andere Position auch- zur Disposition zu stellen und abhängig von der jeweiligen Tagesform zu machen. Warum denn bitte nicht? Ziel kann nur sein, die beste Elf am Spieltag auf dem Platz stehen zu haben. Und wenn einmal PK nicht dazu gehört, dann muss er halt im Training 150% geben. So einfach ist das. Es geht hier schließlich um Leistungssport.

    2. Nur, dass es nicht in Vergessenheit gerät: Unser Spiel in der Alten Försterei am letzten Sonntag war taktisch eine der besten Auswärtsleistungen in den letzten drei Jahren. Dass wir das nicht mit zwei Toren Unterschied gewonnen haben, lag am Schiri und an unserem Unvermögen, aber nicht am Gegner. Also: Ruhe bewahren.

    3. Wenn man sich das Restprogramm aller untenstehenden Manschaften wirklich einmal konkret Spiel für Spiel anschaut, könnte man durchaus zum Ergebnis gelangen, dass wir gar keine Punkte mehr brauchen. Spielt es selbst mal durch. Hört sich unglaublich an, ist aber tatsächlich im Bereich des Möglichen.

    4. Gewinnen wir morgen gegen München. Da bin ich mir sicher.

  14. Fritz sagt:

    #Ente Ich denke der FSV benötigt noch mindestens 4 Punkten zum Klassenerhalt.
    Man wird zum Ende der Saison noch einige überraschende Ergebnisse sehen.
    Wer hätte in der letzten Saison gedacht das Rostock in Lautern gewinnt ?
    Ich persönlich hoffe darauf das der FSV am Freitag gewinnt und dann mit dem neue Schwung
    die 40 Punkte + x erreicht.
    Im Interview sagt Boysen das es Spieler mit Austiegsklausel gibt ? Sind euch die Namen bekannt ?

  15. Christian sagt:

    #16 „Im Interview sagt Boysen das es Spieler mit Austiegsklausel gibt ? Sind euch die Namen bekannt ?“

    Bei Mölders ging ja schon häufiger mal das Gerücht um, daß er trotz Vertrag für 500.000 Ablöse gehen kann, unter anderem hier erwähnt:
    http://www.bornheimer-hang.de/?p=595#comment-21496
    Falls das stimmen würde, dürfte es da eine ganze Reihe von Vereinen geben, die bei dieser Summe zugreifen würden.

  16. Chris_Ffm sagt:

    @Christian: „Bei drei, vier Spielern, die hier praktisch nicht zum Zug gekommen sind wie Mnari, Schulz oder Stein, ist verständlich, daß sie wieder weg wollen“

    Schulz ist nur ausgeliehen vom HSV und der vertrag von Mnari läuft aus. genauso die verträge von Christian und Sven Müller, Gledson, Gjasula, Cidimar, Bouhaddouz, Hickl, Pintol und Ugur Albayrak.

  17. Christian sagt:

    #18 Chris, ja ok, aber habe ich etwas anderes behauptet? Ob sie nun von sich aus gehen oder erst keinen neuen Vertrag angeboten bekommen, ist ja egal, es ging ja darum wer geht und wer bleibt.

    Nachtrag zu #17. Das hier war die entsprechende BILD-Meldung im Januar
    http://www.bild.de/sport/fussball/fsv-frankfurt/moelders-im-sommer-weg-15686032.bild.html

  18. Tartan Army sagt:

    Typisches geschwätz von leuten, die sich für so wichtig halten, dass man sie unbedingt erhalten muss wie eine gefährdete tierart. so klangen die E…8ler vor jahren auch: Was wäre das Rhein-Main-Gebiet ohne die Eintracht u.ä. Too big to fail gilt nicht für Fussballvereine. Fussballfans haben ein eher kurzes Gedächtnis. Wer erinnert sich noch an Waldhof Mannheim wenn Hoffenheim spielt? Wer weiß, dass der SC Freiburg bis vor 20-25 jahren der kleinere Freiburger Verein war?

    Aber was kümmert das die Gelddruckmaschine DFL?

  19. Fritz sagt:

    Tartan nicht aufregen. Die 1860 haben schon lange ihre Seele verkauft. Ein Verein der
    vom großen Lokalrivalen FC Bayern München abhängig ist.
    Was sind das für Fans ?

  20. Tillet sagt:

    Also ich finde die Löwen schon sehr unterhaltsam. Richtig gut sind aber auch die:

    „Der Aufsichtsrat von Arminia Bielefeld hat die Geschäftsführung des Fußball-Zweitligisten beauftragt, Geld aus dem Sicherungsfonds der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zu beantragen. „Mit einem Darlehen in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro soll der kurzfristige Liquiditätsengpass des DSC Arminia Bielefeld beseitigt werden“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

    Arminia hat alle 35 Vereine und Kapitalgesellschaften der 1. und 2. Bundesliga über diesen Schritt informiert. Der Freigabe des Geldes in Höhe von zwei geplanten Monatsgehalts-Auszahlungen muss der Ligavorstand am Montag zustimmen. „Wir haben Anspruch auf die Zahlung, das Geld wird kommen“, sagte Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier im Radio Bielefeld-Interview. Bei Auszahlung des Geldes werden Arminia zudem sofort drei Punkte abgezogen. „Der Punktabzug ist schmerzlich, aber gibt in unserer Situation nicht mehr den Ausschlag“, so Schnitzmeier.“

    http://www.nw-news.de/sport/dsc_arminia/4388361_Arminia_beantragt_1_2_Millionen_Euro_aus_Rettungsfonds.html

  21. BlacknBlue sagt:

    Nein, das gibt bei der Arminia sicher keinen „Ausschlag“ mehr, die wollten mit den Großen pinkeln gehen und sind kläglich gescheitert. Wenn da noch einigermaßen Vernunft einkehrt, sollten sie irgendwo weit unten im Amateurbereich neu anfangen, alles andere bedeutet doch nur „Sterben auf Raten“. Trotzdem bedenklich, dass trotz dieser erkennbaren „Schieflage“ immer noch Geld in diesen westfälischen Sarg rein gepumpt wird, schön blöd, wenn die DFL da mitspielt…

  22. Tillet sagt:

    @ 24

    Zweck des Rettungsfonds ist es halt, den Spielbetrieb weiter aufrechtzuerhalten. Spielausfälle würden den anderen Vereinen und vor allem der DFL erhebliche Einnahmeverluste bescheren. Aber ich kann mir inzwischen auch nicht mehr vorstellen, dass dieser marode Laden in den nächsten Jahren im Profifussball noch eine Rolle spielen kann.

  23. BlacknBlue sagt:

    #25
    Bin nur mal gespannt, wie die DFL gedenkt, dieses Geld von denen jemals zurück zu bekommen, die dürften inzwischen so pleite sein, dass an eine Teilnahme an der 2. Liga die nächsten Jahre nicht zu denken sein wird. Frag mich was in Bielefeld für „Verantwortliche“ am Steuer sind, die einen Karren dermaßen versenken können, gibt es da keine Aufsichtsräte oder sowas?

  24. Drucker sagt:

    #24 und #26

    Absolut richtig, BlacknBlue. Was Bielefeld sich in dieser Spielzeit allein (sie haben aus ihrer Vergangenheit mitnichten etwas gelernt, egal wieviele Verantwortliche dort abwechselnd das Sagen hatten) geleistet haben, ist aus meiner Sicht schon nahezu fast als kriminell einzustufen.

    Selbst wenn sie die Lizenz für die Dritte Liga bekommen sollten (was ich mir beim besten Willen kaum vorstellen kann), so würden sie währende der kommenden laufenden Saison noch weitaus größere Schwierigkeiten bekommen und mit Sicherheit Insolvenz beantragen müssen. Jeder vernünftige Mensch müßte dies eigentlich bereits vorabsehen.

    Ich möchte ja an dieser Stelle niemanden etwas böses unterstellen. Dennoch habe ich das Gefühl, daß diese Beantragung einer Summe X aus dem Sicherungsfonds lediglich zur Rückzahlung gewisser Investoren dient, welche doch in der Winterpause nochmals kräftig hingelegt hatten.

    Fakt ist doch, daß in dieser Offenbarung der Beweis liegt, daß die Arminia erneut komplett gegen die Auflagen der DFL agiert hatte. Die finanziellen Probleme einzig auf den Stadionumbau zu schieben, erscheint mir jedenfalls sehr vage. Fakt ist ebenso: sollte die DFL dem Antrag zustimmen, der Verein Bielefeld in den kommenden Monaten dennoch Insovlenz beantragen, so wäre das Geld zu 99%iger Sicherzeit futsch, worunter sämtliche 36 Profivereine der Ersten und Zweiten Liga wiederum mehr oder weniger zu leiden hätten.

    Ich hoffe sehr, daß die DFL mehr als nur genau hinschaut.

  25. Tillet sagt:

    Drucker, schön wieder von Dir zu hören! Ich wusste, Dich hinter dem Ofen vorzulocken geht noch am ehesten mit einer Mischung aus 60 München und Bieletown-;(

    Aber was schreibst Du da:

    „Ich hoffe sehr, daß die DFL mehr als nur genau hinschaut.“

    Ganz bestimmt. So wie bisher schon. Und so, wie sie bei München 60 hingeschaut haben. Und der DFB bei Ulm und Weiden. Und letzte Saison bei… Ach was solls.

    Und was den Sicherungsfonds betrifft, denke ich, ohne mich da in irgendeiner Weise auszukennen, dass der einfach dazu dient, die Erfüllung des Vertrags zwischen der DFL und Sky zu sichern. Im Zeitalter des Pay-TV soll kein TV-Livespiel ausfallen. Was machen da schon sehr wahrscheinlich in den Sand gesetzte 1,2 Millionen?

  26. Drucker sagt:

    Bezüglich 1860.

    Ach Leute, lasst doch mal die Sechziger, die werdens doch eh nicht mehr lernen. Nun haben sie so ein Bürschchen aufgetrieben. Der hat zwar Kohle, aber doch irgendwie nicht ganz so viel wie ein Scheich aus den Nachbarländern. Ach ja, geil auf Fußball isser auch noch, glaubt er. Nun gut, um einen Klub auf der Insel zu ergattern, hat’s womöglich nicht so ganz gereicht. Also nimmt man sich halt irgendeinen heruntergekommenen, der so richtig in der Scheiße steckt.

    12 Mios, welch ein Schnäppchen, dachte er sich wohl. Iss ja wie im Schlußverkauf. Und da Hasan Abdullah Ismaik bekanntlich ein geschäftstüchtiger Schnäppchenjäger ist, schlug dieser selbstverständlich umgehend zu. Aber Ihr wißt ja wohl alle, sie das so mit den Schnäppchenjäger ist, gelle? Oft glauben diese, ein Schnäppchen gemacht zu haben und hinterher merken sie recht schnell, wie scheiße dies doch ist. Nicht nur das, am übernächsten Tag begreifen sie endültig, daß es beiweitem noch mehr scheiße ist als am Tag zuvor.

    Tja, in der Regel gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder man siehts ein (was zumindest halbwegs weise wäre), haut die Scheiße ganz schnell in die Tonne und gut isses. Die weitaus schlimmere Variante besteht allerdings darin, daß Ding irgendwie dennoch retten zu müssen, wobei hierbei wiederum in der Regel zwischen zwei Varianten unterschieden werden sollte. Die eine zeugt aus einer Mischung zwischen Stolz und Verzweiflung, weitere Mios in dieses sinnlose Projekt zu pulvern, um das eigene Image zu bewahren und nebenbei das lästige Harem nicht in größeres Kichern ausbricht.

    Die andere Variante würde ich jedoch als wesentlich realtistischer ansehen. Nämlich daß dieser Herr einfach nur saublöd ist und noch nicht so ganz begriffen hat, daß seine 12 Millionen Euro keine Investition in diesem Sinne darstellen, sondern lediglich die Garantie, daß für ihn wenigstens auch in der kommenden Spielzeit einen komfortablen Sitz in der Allianz-Arena reserviert sein wird und nicht im Grünwalder Stadion stehen muß. Denn will er mehr, nun ja ………………..

  27. Christian sagt:

    Seit fünfzehn Jahren versucht man den Löwen in einen Anzug anzulegen, der ihnen etliche Nummern zu groß ist. Mitte der 90er zog man, damals noch als Bundesligist, ins Olympiastadion um, es folgte der gemeinsame Stadionbau mit den Roten und jetzt das erneute Festhalten an dieser Strategie des Größenwahns durch einen Immobilienfritzen aus dem Morgenland. Alles unter dem Vorwand, nur so könne der Verein überleben. Daß die finanzielle Entwicklung seit dem Abstieg 2004 steil den Bach runtergeht, und man seither nur im Mittelfeld der 2. Liga rumdümpelt, stört die Vereinsführung nicht weiter. Man hätte damals versuchen müssen, sich gesundzuschrumpfen und vor allem aus der Stadionnummer wieder rauszukommen. Genau die ist aber der Sargnagel der 60er, da sind auch die paar Millionen von Ismaik nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Das wird der früh genug merken und sich so schnell wieder verkrümeln wie er aufgetaucht ist. Am Ende wird der Gang in die Insolvenz und ein Neustart in der Oberliga unvermeidbar sein. Das hätte man aber auch schon früher haben können, dann wär man inzwischen vielleicht schon wieder in der 3. Liga, aber auf gesunden Beinen stehend und „artgerecht“ an der Grünwalder Straße spielend.

  28. Ente sagt:

    Noch mal zu Arminia Bielefeld:

    Durch den Sicherungsfond wird verhindert, dass (wie zB in der Regionalliga) ein Verein während des laufenden Spielbetriebes Insolvenz anmelden muss und dass dann alle Spiele des insolventen Clubs annulliert werden würden.

    Das hätte beim FSV nämlich die fatale Folge, dass wir dann 4 Punkte weniger auf dem Konto hätten. Paderborn zwar auch. Osnabrück aber nur 1, Ingolstadt und Karlsruhe nur 3 weniger, wenn ich richtig geschaut habe.

    Also müssen wir froh sein, dass die Arminia diese 1,2 Mio bekommt, Freunde…

  29. Bernemer Karl sagt:

    Wann spielen wir eigentlich wieder mal ? Schwer was los hier die Tage .

    Bielefeld oder 1860 ist mir egal , wir sollten uns um unsern Haufen kümmern , da haben wir genug zu tun.

    Bin mal gespannt ob den großen Worten allerseits , auch große Taten folgen.

  30. Christian sagt:

    Naja die Schicksale anderer Vereine sind insofern relevant auch für den FSV, als daß sie aufzeigen, wie man´s am Besten nicht macht und daß man einer Vereinsführung unbedingt genau auf die Finger schauen sollte. Inzwischen geht es selbst in der Zweit- und Drittklassigkeit um bis zu zweistellige Millionenbeträge und grade am Bsp. Bielefeld sieht man ja, wie schnell selbst ein gestandener Großverein innerhalb von nur 2 Jahren den Bach runtergehen kann, wenn man Amateure in der Vereinsführung werkeln läßt…

    Andererseits hast du ja völlig recht, 5 Stunden vor dem Spiel sollte man eher drüber spekulieren, ob z.B. Björn Schlicke fit genug für die Ersatzbank ist :o) Ich hoffe auch, daß HJB die Mannschaft nicht so verhalten anfangen läßt wie gegen Bochum, denn wenn wir erst wieder einem Rückstand hinterherlaufen müssen, wird das gegen die 60er garantiert nichts.

  31. OldJohn sagt:

    0:1 !! Wie in der Vergangenheit schon öfters … „Schildkröte“ C. Müller zieht im entscheidenden Kopfballduell mit Volland wieder mal den Kopf ein, auch wenn Gledson vorher die Flanke verhindern muss. So wird das nichts mit dem Dreier!

  32. Headbanger sagt:

    Wie immer Angsthasenfußball mit nur einem Stürmer. In der 87. Min. wird bestimmt Cidimar gebracht. Mann oh Mann, so wird kein Spiel mehr gewonnen!!!!

  33. OldJohn sagt:

    MOMAR N´DIAYE macht den Unterschied aus!!!! Super, freue mich riesig!

  34. Christian sagt:

    Ich hab zur Halbzeit fast schon überlegt zu gehen. Das war bis dahin wieder so ein blutarmes Spiel wie gegen Ingolstadt und Karlsruhe. In der 2. HZ hat Boysen endlich mal früher reagiert und mit dem überragenden N´Diaye und dem leider zu übereifrigen Albayrak ein Zeichen gesetzt.

    Meine zwei Spieler des Spiels und auch der gesamten Saison: Gledson und Mölders.

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