Wieder Punkte kurz vor Schluß verschenkt

Die Reise nach Ingolstadt stand für den FSV nicht gerade unter guten Vorzeichen. Neben dem grippekranken Radek Spilacek, dem verletzten Christian Eggert und dem gesperrten Angelo Barletta meldeten sich kurzfristig auch noch Daniel Schumann und Klitzpera nicht einsatzfähig. Und das zu einem Spiel, bei dem unter allen Umständen drei Punkte her mussten, wollte man nicht bereits einen Spieltag vor der Winterpause als Tabellenletzter feststehen.

Aufgrund der Ausfälle blieb Teamchef Oral fast keine andere Wahl – er bot weitestgehend die Mannschaft auf, die für den Aufstieg in die zweite Liga verantwortlich war.

Ein richtig gutes Spiel bot der Sportverein über gut 30 Minuten der ersten Halbzeit. Schon in der 4. Minute hatte der überraschend aufgebotene Markus Kreuz die Möglichkeit die Bornheimer in Führung zu bringen – er verzog knapp. Auch in der Folgezeit war der FSV die spielerisch und kämpferisch bessere Mannschaft, allein die Chancenverwertung war mangelhaft. Das 1:0 durch Husterer nach Flanke von Hickl in der 25. Minute war so nur logisch. Bis dahin hatte das Tabellenschlußlicht schon ein Übergewicht an Ecken und Spielanteilen erarbeitet. Unerklärlich allerdings anschließend der Einbruch. Ingolstadt kam plötzlich ins Spiel, der FSV verlor schon in der eigenen Hälfte die Bälle, und besonders die rechte Abwehrseite der Bornheimer mit Stefan Hickl stand immer wieder falsch im Raum und zu weit vom Gegner weg. Ingoldstadt erabeitete sich einige Chancen, und nach einem Eckball klärte Husterer ungeschickt – das sah nach Handspiel aus. Erst in den letzten 5. Minuten der ersten Hälfte fingen sich die Frankfurter wieder, und man hätte kurz vor dem Pausenpfiff sogar durch Mikolajcak durch einen schönen Schuß von der Strafraumgrenze die Führung ausbauen können.

Ganz anders das Bild dann in der zweiten Hälfte. Die Bornheimer gaben das Spiel aus der Hand, man agierte nur noch planlos und schlug die Bälle hoch nach vorne – Ingolstadt kam zu immer mehr Chancen. Es brannte lichterloh im Stafraum des FSV, konstruktive Entlastungsangriffe gab es so gut wie keine mehr. Und so kam spät, was kommen musste: Ein langer Ball in die Mitte sorgte für Verwirrung in der Innenverteidigung, der Ball kam in Höhe des Fünfmeterraumes zu Wenczel, der an Klandt vobei zum 1:1 Ausgleich einschob.

Anschließend hatte der FSV durch Cenci sogar noch die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch am Ende blieb es beim 1:1. Aufgrund der beiden Halbzeiten ein gerechte Ergebnis, aber zu wenig für den FSV.

Wieder ein Sieg kurz vor Schluß verschenkt, wieder mit fast leeren Händen auf dem Weg nach Hause. Der FSV überwintert als Tabellenletzter der 2. Fußballbundesliga.

34 Kommentare für “Wieder Punkte kurz vor Schluß verschenkt”

  1. Brillo Helmstein sagt:

    @Stefan
    Mit ganz leeren Händen ist der FSV nich nach Hause gefahren!

    Es war ein Lebenszeichen, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    Das Gegentor in der 87. Minute war natürlich wieder einmal niederschmetternd (An die Spieler: Ich würde an Eurer Stelle in der Weihnachtspause freiwillig mit der Bleiweste zur Ketteler-Allee hoch und wieder runter laufen – mindestens 1000mal, nur um mir nicht nachsagen lassen zu müssen, dass die Kondition nicht reicht. Und ich könnte mir vorstellen, dass es genügend Fans gibt, die gegen Euch um die Wette laufen wollen. Ich steige beim 999ten Aufstieg ein und ich gewinne gegen Euch: Dann seid Ihr allerdings wirklich nicht richtig fit! Bernd Reisig hätte dann beim 1000sden Lauf zumindest die Möglichkeit, dieses Desaster auszugleichen :D).

    Ich konnte diesmal nicht im Stadion sein, war aber im Binding EcK: Eine Oase der Schwarz-Blauen Emotionen! Zwar wirklich gut, aber halt nur fast so gut wie Stadion………..

    Die Einstellung der Mannschaft war o.k. der Punkt lässt uns am Leben, aber ein 3er gegen die Sankt Paulianer ist jetzt Pflicht!

  2. Goralf sagt:

    Es hat die Aufstiegself gespielt, die auch in den ersten Begegnungen der 2 Liga gut aber leider nicht erfolgreich gespielt hat. Hier ist Potential, Leidenschaft und Kampf. Lieber so Absteigen als mit den uninspirierten vom letzen Monatg. Mit dem Kampfgeist der Aufstiegsmannschaft ist noch lange nicht alles verloren. Die Wissen wofür sie Kämpfen. Ich hoffe das sie auch gegen Pauli so auflaufen. Diese Mannschaft noch etwas verstärkt durch einen guten Zweitligastürmer und es ist noch Hoffnung. Habe das Spiel leider nicht gesehen aber das was ich lese reicht mir.
    Auf gehts. Nur mit Kampf können wir bestehen.

  3. Tartan Army sagt:

    Brillo, ein 3er war heute schon Pflicht. Bitter, dass wir das Negativschema aus den ersten Spielen wieder aufgenommen haben, ein entscheidendes Tor in den Schlussminuten. Wenigstens heißt es im Bericht, dass wir in den ersten 30 Minuten nach vorne gespielt haben (!!!). Diesmal kann man dem Teammanager ja wirklich nicht vorwerfen, nicht auf die Aufstiegself vertraut zuhaben, wenngleich auch zum teil nur zwangsweise. War das eine Reaktion auf die Kommentare der Fans?
    Ein Sieg hätte wirklich eine Befreiung bedeutet, das Unentschieden ist zu wenig zum (Über)leben, aber zu viel zum endgültigen vorzeitigen Abschied aus der BL 2.

  4. Erste Halbzeit hervorragend, zweite Halbzeit nur noch gebolzt und auf den
    Ausgleich gewartet. Ein Punkt ist zu wenig!!

  5. Fsv`69 sagt:

    Danke Thomas das du endlich mal die hast spielen lassen, die es verdient haben!!!! Ergebnis ist (für mich) zweitrangig.

  6. Michael sagt:

    Ja Brillo: War schön mit dir !! mich schlapplach ! Ja: Jungs die Leistung war OKAY ! Aber : Euch scheind die Kondition zu fehlen für eine zweite starke Halbzeit. Den Hang rauf und runter ist ein guter Tipp ! Und: Warum nutzt ihr eure Chancen nicht ? 4/5 gute möglichkeiten waren da,da muß man ein Tor machen !Mehr als 4/5 Chancen ergeben sich nicht bei unser Spielweise. Aber : Das war schon ein wenig mehr Arsch in der Hose !

  7. Brillo Helmstein sagt:

    @Tartan Army
    Klar: ein 3er wäre heute eigentlich Pflicht gewesen:Aber wir sind trotzdem noch nicht tot!

    Sollen wir jetzt de Mannschaft runterputzen? Eine andere Manschaft haben wir nicht. Und die Aufstiegsmannschaft – die viele hier gefordert hatten – hat Leidenschaft gezeigt.

  8. Brillo Helmstein sagt:

    @michael
    Gebe Dir grundsätzlich recht: Es waren heute 2 Punkte zuwenig!

    Aber wir haben immer noch 18 Spieltage, um unser „Schicksal“ zu ändern. Und ein bisschen mehr „Arsch in der Hose“ hatte die Aufstiegsmannschaft ja doch……..

  9. Stefan sagt:

    @Brillo Helmstein [1]

    „Mit ganz leeren Händen ist der FSV nich nach Hause gefahren!“

    Richtig. Deshalb schreibe ich ja auch weiter oben „wieder mit fast leeren Händen auf dem Weg nach Hause.“

    Trotzdem bringt das nicht viel. Im Gegenteil. Ein Dreier wäre soviel mehr wert gewesen als nur die zwei Punkte zusätzlich. Er hätte so viel für die Moral der Truppe bedeuten können. Das macht das Unentschieden in meinen Augen so tragisch. Ich befürchte, dass der Sportverein gestern nicht nur die zwei Punkte verloren hat – sondern durch das späte Gegentor auch den Glauben an sich selbst.

    Vielleicht werden wir’s im letzten Spiel der Hinrunde schon sehen.

  10. Gaga sagt:

    Ja,wir leben noch!

    War es nicht das,was wir die ganze Zeit gefordert hatten?????…………………

    Wenigstens 35 min haben wir gezeigt das wir nicht absteigen wollen.Ich habe mir verwundert die Augen gerieben als ich den Kreuz habe grätschen gesehen.Natürlich liegt nach wie vor einiges im Argen,aber die Einstellung hat gestimmt.Wie so oft wurden wir aber nicht belohnt.
    Aber,ihr werdet es sehen, gegen Pauli werden wir gewinnen.

    Freue mich auf Freitag und unseren zweiten Sieg…………………………

  11. Bernemer Karl sagt:

    War auch in der Schwarz-Blauen Oase, unsere Truppe hat uns in der Häfte 1
    richtig Freude bereitet, jedoch mußte ich zu meinem Leidwesen feststellen,
    wie schon des öfteren vorher, durch unerklärbare konditionelle Schwierigkeiten
    fingen wir wieder ein blödes, spätes Gegentor.

    Also wie und was wird trainiert, es kann doch nicht sein dass nach 70 Minuten
    der Dampf raus ist. Unerklärbar !

  12. Stefan sagt:

    Ich habe keine konditionellen Probleme sehen können. Eher die „Angst vor dem Dreier“, die zur Verkrampfung geführt hat. Damit eingehend den Rückfall in lange Bälle aus der Abwehr, ohne erkennbaren Spielaufbau mit vielen Ballverlusten. Das Tor fiel zwangsläufig, es hätte auch schon in der 46. Minute soweit sein können.

  13. Bernemer Karl sagt:

    @stefan, die Krux der Sache ist doch die ,das wir umgegenhalten zu können oder sogar leicht zu dominieren wie gestern die erste Halbzeit, volle Kanne powern müssen. Deshalb fehlen uns immer in den letzten 20 Minuten die Körner und die Folge ist das
    die dadurch überlastete Abwehr froh ist wenn der Ball weg ist.

    Deshalb werden lange , planlose Bälle nach vorne getreten.
    So sehe ich das.

  14. Stefan sagt:

    @Bernemer Karl

    Klar – da spricht einiges dafür. Aber ich denke Du gibst mir Recht, dass das Tor auch viel früher hätte fallen können.

    Das der FSV in der zweiten Liga immer 100% Leistung bringen muss, und das in jedem Spiel über die volle Zeit, um bestehen zu können, war schon vor der Saison klar. Bleibt aber nichtsdestotrotz richtig.

  15. Michael sagt:

    Hallo Stefan. Das es nur über 100% Leistung zum Klassenerhalt geht müßte allen Spieler/Fans klar sein ! Ich Glaube nicht das es für die Moral der Mannschaft einen Knacks gegeben hat ! So wie sie in Ingolstadt aufgetreten ist kann das nur den Glauben an sich selbst Stärken ! Mit dieser Leistung ,vor allem in der erster Halbzeit ist der Zug Zweite Liga sicher nicht Abgefahren ! Warten wir den Spieltag ab ! Kann ja auch für uns laufen ! Dann ein Dreier gegen Pauli,und wir sind im Rennen ! Aber: Es geht nur mit einer Leistung wie gegen Ingolstadt !! Immer 100% von jedem ! Sonst geht garnix !

  16. Hagen sagt:

    #12 Stefan am 6. Dezember 2008 um 10:04
    „Ich habe keine konditionellen Probleme sehen können. Eher die ‚Angst vor dem Dreier‘, die zur Verkrampfung geführt hat. Damit eingehend den Rückfall in lange Bälle aus der Abwehr, ohne erkennbaren Spielaufbau mit vielen Ballverlusten. Das Tor fiel zwangsläufig, es hätte auch schon in der 46. Minute soweit sein können.“

    05.12.08 MATTHIAS GAST http://www.fsv-frankfurt.de
    „‚Wir wurden am Ende um unseren Lohn gebracht,‘ bilanzierte FSV-Manager Bernd Reisig. (…) Tomas Oral begründete den Konzentrationsverlust mit dem hohen Kräfteverschleiß. ‚Wir haben Ingolstadt in der ersten Hälfte neutralisiert, in der zweiten Halbzeit konnten wir das Tempo nicht halten, weil nicht alle bei 100% sind.'“

    Stefan hat Recht. MMn ist es ein mentales Problem, zieht sich so wie ein roter Faden durch fast schon die ganze Hinrunde und überträgt sich auch vom Trainer auf die Mannschaft und umgekehrt, weil er genau so verkrampft ist, obwohl er gar nicht mitspielt. Die Häufung später Gegentore und individueller Patzer gehören dann neben anderem zur Symtomatik. Und jedes mal ist das Ergebnis über die ganzen 90 Minuten betrachtet mehr oder minder folgerichtig.

    Das sehen wir aber nicht so, sondern sind der Meinung es handele sich um Zufall, Pech, den Schiedsrichter, nicht fit wegen Verletzungen oder englischer Woche, spätes Hinzustossen zum Kader und daher fehlende Vorbereitung, fehlende individuelle Qualität der Spieler infolge geringer finanzieller Möglichkeiten des Vereins oder fehlendem Willen zum Sieg. Alles Dinge, die entweder höhere Gewalt sind oder die Schuld anderer.

    Ich denke im Gegensatz dazu, die Qualität des Kaders würde an sich ausreichen und es wird ein unnötiger Abstieg. Und ein Abstieg wird es natürlich, nicht wegen des Punkterückstandes, der noch immer noch relativ schnell aufzuholen wäre, sondern wegen der ständigen Wiederholung der immer gleichen Probleme. Jetzt werden noch Wetten angenommen: was machen wir denn gegen St.Pauli im Fall einer 2:1 Führung in der 88. Minute ? Versuchen wir das Ding „irgendwie“ über die Zeit zu schaukeln, sehnen den Schlußpfiff herbei, lassen uns hinten rein drängen und hoffen, dass wir diesmal „Glück“ haben (das natürlich meistens folgerichtig ausbleibt.) Wahrscheinlich. Aber warum, haben wir einen Minderwertigkeitskomplex ?

  17. Michael sagt:

    Noch aufgefallen ! Gegen Ingolstadt habe ich zum ersten mal seit dem Pokalspiel gegen Osnabrück Leidenschaft,Laufbereischaft, und Willen gesehen ! Mir, macht das Hoffnug !

  18. Jupp sagt:

    Was mir bei diesem Spiel wieder Mut gemacht hat, ist die Tatsache das wieder Tormöglichkeiten herausgespielt wurden.
    Kein Angsthasenfußball im Mittelfeld.
    Und Tormöglichkeiten waren doch genug da. Gegen solche Gegner können wir mithalten.

    Eines dürfen wir nicht vergessen. Wir haben auswärts gespielt. Ingolstadt musste kommen und braucht die Punkte genauso dringend wie wir.
    Ich denke andere Mannschaften hätten in der zweiten Halbzeit die gleichen Probleme gehabt wie der Sportverein.

  19. Olli aus R (OLeiJo1) sagt:

    Konditionelle Probleme habe ich keine gesehen. Wir haben in der 1. HZ Pressing gespielt. Es ist logisch daß man daß nicht über 90 Minuten machen kann.
    Endlich habe ich Oral wieder „jagt den Ball, jagt den Ball!“ rufen gehört.
    Diese Elf hatte Biß. Mit unser Regionalligamannschaft + Youssef scheint nun doch die beste Formation gefunden zu sein.
    Der Ausgleich war schlicht und ergreifen Unglück. Es ist das vielzitierte, „ween Du unten drinstehst…“ Wenn wir keinen Rang zwischen dem 12. und 18. Platz belegen, dann gewinnen wir dort.
    Ich denke dieser gefühlte Sieg wird den Jungs genügend Motivation geben auch den FC St. Pauli niederzukämpfen.

  20. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    unlängst sagte ein schlauer Mensch: „Wenn das Glück fehlt, kommt gewöhnlich noch Pech hinzu“. Im Klartext: In der 88. Minute noch den Gegentreffer einzufangen ist wirklich Pech.

    Positiv ist anzumerken: Die Jungs haben endlich wieder einmal gekämpft.

    Negativ: Wie Oral selbst feststellte: Die Kondition reicht nicht für 90 Minuten …. und das ist kein Pech, sondern hausgemacht.

    Ich wiederhole mich: „Die Kersch ist erst aus, wenn die Glocken nicht mehr läuten“. Ganz am Ende ist der FSV also doch noch nicht. Was nun aber unbedingt kommen muß:

    1. Gegen St. Pauli muß wirklich ein Dreier her …. und das wird nicht einfach.
    2. In der Winterpause muß in einem Trainingslager mit einer überhaubaren Truppe (keine30 Mann) so hart gearbeitet werden, daß zum Rückrundenbeginn alle Spieler topfit sind. Das müßten die Trainer doch hinbekommen. Magath sagte einmal, daß er am Ende eines derartigen Trainingslagers sich mühsam im Hotel am Treppengeländer hochziehen mußte. Aber dann sei die Mannschaft (er sprach vom HSV unter Ernst Happel) so fit gewesen, daß sie anderen immer einen Schritt voraus gewesen sei. So handelt er auch als Trainer – sehr zum Unwillen vieler Spieler, aber da muß der durch, der Erfolg haben will. Ich hoffe, daß dies beim FSV alle Spieler begriffen haben.

    Also: Wie richtig gesagt wurde ist es seither noch keiner Zweitligamannschaft gelungen, nach so wenig Punkten in der Vorrunde, in der Rückrunde noch soviel zu punkten, daß es noch reichte. Aber immer im Leben gibt es ein erstes mal. Warum sollte das dem FSV nicht gelingen?

    Voraussetzung ist aber der feste Wille zum Kampfspiel. Mit Scheiberlspiel wird es nicht reichen. Als rettungsloser Optimist hoffe ich immer noch.

    Glück Auf!

    Otto Schumann

  21. Goralf sagt:

    Ich hoffe das dieses Spiel unseren Spielern gezeigt hat das sie in der Lage sind mitzuspielen. Es ist wie in der letzten Saison auswärts sind wir besser. Warum auch immer. Es ist echt rätselhaft. Am Feitag kommt Pauli ich wünsche mir diese Mannschaft +Barletta und dann wird es ein Sieg, ein Befreiungsschlag und damit geht es dann positiv in die Pause. Etwas zeigt sich mir auch noch. Diese Mannschaft hat das Zeug sich in der Zweiten Liga zu behaupten. In Osnabrück wudre nur wegen der fragwürdigen Elfmeter verloren, in Ahlen nur weil man alles wollte, in Augsburg auch nur durch Strafstoß nur ein Unentschieden. Ich bin überzeugt das diese Mannschaft(von Freitag) das Potential hat in der Liga zu bestehen. Habt ihr mal die Latten- und Pfostentreffer gezählt? Auch diese gehören zum Sturm und MIttelfeld. Gegen Koblenz waren es drei. Es war glück für sie. Immer Pech kann keine Mannschaft haben. Diese Mannschaft so wie sie am Anfang gespielt ist für mich das Kämpferichste was es beim FSV gibt. Lieber mit wehenden Fahnen absteigen als nur einfach so weil es nicht passt.
    Abgerechnet wird am Schluss.

  22. Brillo Helmstein sagt:

    @otto schuhmann
    Wir bekommen den Klassenerhalt nicht geschenkt, wir müssen ihn uns erarbeiten. Konditionstraining mag keiner, aber wenn du spielerisch nicht besser bist, dann musst Du wenigstens auch nach 80 Minuten noch mehr laufen als dein Gegner. Und da helfen nur drei Dinge: sich quälen, sich quälen, sich quälen!

    @goralf
    Es gibt wirklich keinen Grund aufzugeben. Wenn die Spieler mit Leidenschaft auf dem Feld stehen und für jeden Sieg mit Leidenschaft arbeiten, dann kann noch viel passieren: Abgerechnet wird nach dem 34. Spieltag!

    Wir sind die Unterschicht der 2. Liga!

    Status Quo: Uns steht das Wasser bis zum Hals!

    Chance 1: Lassen wir zwei andere Unterschichtler hinter uns, dann haben wir zumindest ein Entscheidungsspiel erreicht (darf das übrigens im Volksbank Stadion stattfinden?).

    Chance 2: Lassen wir drei andere Unterschichtler hinter uns, dann haben wir ein zweites Wunder von Bernem vollbracht!

    Es gibt keinen Grund aufzugeben, denn es werden noch 54 Punkte vergeben!

  23. Bernemer Karl sagt:

    Heute in der Sonntags FAZ Interview mit Markus Husterer (Kurzform )

    Ist die Mannschaft verunsichert ? Nein , uns fehlt auch ein Quentchen Glück
    wir glauben an uns , das vermitteln auch Teamchef und Manager

    Ist der Klassen Erhalt noch möglich ? Wir stehen kurz vo der Winterpause und nicht
    am Ende der Saison. Wir geben auf keinen Fall auf.

    10 Punkte nach 16 Spielen? Die Relegation ist noch eine Chance da wollen wir hin ,
    mindestens.

    Werden noch 2 Mannschaften hinter dem FSV stehen ? Ja auf jeden Fall MINDSTENS
    zwei.

    Ist doch positiv ! Markus ich nehme Dich beim Wort.

  24. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,
    ich habe das Interview mit Husterer auch gelesen. Vielleicht hätte der zur Stabilisierung der Hintermannschaft beitragen können, hätte ihn die Verletzung nicht monatelang zurückgeworfen. Ein Teil meiner Hoffnung dreht sich darum, daß Spieler wie er und J. M. in der Winterpause an das erforderliche Niveau herangeführt werden und daß es dann besser wird.

    Es war aber auch heute zu lesen, daß in der Bundesliga ein Umdenken zu den Trainingsinhalten und der Intensität erfolgfen muß (nicht nur beim FSV). Mit 90 Minuten Training an fünf Wochentagen ist es nun einmal nicht getan. Für die Spieler der Profiligen ist das halt Beruf und wer heute mehr als der Durchschnitt verdienen will, der kann sich auch nicht an eine 35-Stundenwoche klammern. Das Berufsleben ist heute brutal … das müssen auch Fußballspieler lernen.

    Wir wollen zwar keine amerikanischen Verhältnisse bei uns …. aber durch die internationalen Verpflechtungen werden wir zu vielen unmenschlichen Dingen gezwungen. Ich hoffe sehr, daß man beim FSV die Zeichen der Zeit nun erkannt hat und daß vor Beginn der Rückrunde hart gearbeitet hat ….. offensichtlich war das seither nicht der Fall.

    Eine ganz andere Sache: Oben wurde die Frage aufgeworfen, ob ein eventuelles Relegationsspiel am Bornheimer Hang stattfinden könne. Eigentlich sollte der Umbau ja bis zum November 2008 abgeschlossen sein – zum 3.-Liga fähigen Stadion. Zuletzt kam heraus, daß die Stadt Frankfurt vielleicht doch den Umbau für die 2. Liga durchführen läßt. Wie ist eigentlich hier der aktuelle Stand der Dinge? Derzeit spielt die Eintracht-Reserve am Hang – gewöhnlich vor 150 Zuschauern. Aber selbst am Riederwald hat man ja begonnen. jahrzehntelange Versäumnisse aufzuarbeiten.

    Es läßt sich halt nicht wirklich messen. Aber ich behaupte, daß der FSV in der Vorrunde mindestens 5 Punkte mehr hätte, wenn es zu echten Heimspielen am Hang gekommen wären. Neben der fehlenden Fitneß der Spieler war das ein weiterer Schwierigkeitsgrad, den der FSV überwinden mußte. Gegen St. Pauli werden sich vielleicht 5.000 Zuschauer im Stadtwald verlieren. Wie soll da eine Heimspielstimmung aufkommen?

    Also wieder ein paar Tage Hoffen und Bangen!

    Glück Auf!

    Otto Schumann

  25. Holger sagt:

    Trainieren die FSV Spieler nicht 2×2 Stunden 4-5 Mal die Woche. Ist zwar auch nicht doll, wenn man sieht was in anderen Sportarten professionell trainiert wird, aber 90 Minuten täglich kann ich mir nicht vorstellen, da mache ich ja als Freizeitsportler mehr.

  26. otto schumann sagt:

    Antwort:

    Mir kommt das auch wenig vor – Behauptung in der FAZ. Andere Spitzensportler haben natürlich nicht jede Woche einen Wettkampf und können deshalb das Training so periodisieren, daß auf bestimmte Schwerpunkte hingearbeitet werden kann. Viermal zwei Stunden täglich und das an sechs Tagen die Woche sind aber da normal.
    Natürlich müssen dann genügend Erholungsphasen vorhanden sein …. und auch ein Ernährungsplan muß bestehen. Trainer Andersen von Mainz meinte die Tage, die Frage eines Spielers, ob er besser im Schuß sei, wenn er Cola und Chips weglasse, habe ihn schon überrascht. Das müsse doch inzwischen für Spitzensportler selbstverständlich sein.

    Natürlich ändern sich Meinungen. Erst schworen Sportler darauf, vor dem Spiel ein rohes Ei in Rotwein zu verrühren und sich dadurch – mit Traubenzucker aufzubauen. Dann wurde auf Eiweiß geschworen – möglichst zwei Steaks am Tag und viel Pulver aus Sojabohnen, aber auf keinen Fall Kohlehydrate. Heute sagt man: Ganz falsch, kein Fett, kein Eiweiß, aber viel Kartoffeln und Nudeln – also Kohlehydrate. Natürlich … und das wollen wir nicht näher untersuchen, soll es auch Spieler geben, die vor dem Spiel ein Captacon einwerfen. Das wäre aber nur eine Kurzzeitlösung, die mittelfristig zu einem körperlichen Zusammenbruch führt- ich kenne Menschen, die das machen, wenn sie nonstop von Frankfurt mit dem Auto nach Spanien fahren … und für Soldaten war und ist das selbstverständlich vor dem Einsatz. Früher nannte man das Fliegerschokolade.

    Die heutigen Ergebnisse waren ja für den FSV nicht so schlecht. Mit fünf Punkten mehr wäre er aus dem Schneider.

    Also: Auf gegen die Männer von der Reeperbahn!

    Gruß
    Otto Schumann

  27. Olli aus R (OLeiJo1) sagt:

    Eiweiß wird v.a. in der Vorbereitung gebraucht wenn Kondition und Kraft gebolzt und somit auch Muskelmasse aufgebaut werden.
    Kohlenhydrate sind und bleiben nun mal der „Treibstoff“ des Körpers. Wer noch in der 90. MInute genügend Körner haben soll der muß am Abend vorher ein ordentliches „Carbo-Loading“ praktizieren und das am besten mit den sogen. guten Kohlenhydraten wie Vollkornnudeln u.ä.
    Bevor wir hier jetzt eine Grundsatzdebatte über Trainings- und/oder Ernährungslehre vom Zaun brechen möchte ich noch sagen, daß so gut die Kondition auch entwickelt sein mag, es natürlich auf den Spieler ankommt. Nur wenn dieser allzeit den absoluten Willen zeigt und Schmerz und Ermüdungssymptome des Körpers ignoriert – selbstverständlich ohne Drogen – dann kann er im Spiel einen Vorteil gegenüber seinen Gegenspielern haben. Am Freitag hatte ich das Gefühl daß diese Einstellung bei unserer Mannschaft wieder vorhanden ist. Cenci rannte wie ein Irrer auch noch spät im Spiel.
    Kreuz, von dem das Trainerteam während der Woche noch verlauten lies‘, daß er derzeit wohl keine Hilfe für die Mannschaft darstellt ist natürlich motiviert bis in die Haarspitzen, wenn er doch vorher selbst gar nicht damit rechnet von der Tribüne in die erste 11 zu rutschen.
    Das soll jetzt aber nicht heissen daß ich so eine „Totalrotation“ prinzipiell begrüße.
    Wir brauchen eine Leidensfähige und -willige Mannschaft auf dem Platz so martialisch das klingen mag.

  28. otto schumann sagt:

    Hallo Freunde,

    ich las heute einen sehr vernünftigen Beitrag des Cheftrainers: Tenor: Die Mannschaft darf nicht dauernd umgestellt werden. Nur dann, wenn Verletzungen, Krankheiten oder Sperren das notwendig machen – wie wahr!

    Er würde in der Winterpause keine neuen Spieler verpflichten, aber auch keinen aus dem kader wegschicken. Er hält diesen für stark genug, um die Klasse noch zu halten. Der Mann ist doch hautnah bei den Speilern. Natürlich wäre es für ihn leichter, jetzt nach Verstärkungen zu rufen – wirkliche Kracher wird der FSV jetzt aus finanziellen Gründen sowieso nicht kriegen.

    Nochmals: Die Sonntagsspiele gingen nicht so schlecht aus. Die Situation hat sich für den FSV zumnidest nicht verschlechtert. Noch ist nichts verloren.

    Interesessant ist die heutige Feststellung in der FAZ: Dort hält man in der 1. Lga lediglich vier Mannschaften körperlich so fit, daß sie international mithalten können. Wir können dies ja auch an den Ergebnissen der Europapokalspielen ablesen. Insofern trifft dieses Feststellung erst recht dür die 2. Liga zu. Das heißt: Im internationalen Vergleich muß das Training in den deutschen Vereinen verbessert werden. Der FSV ist also hier nicht schlechter aufgestellt als einige andere – und darin liegt die Chance für die Rückrunde. Es kann nur besser werden!

    Glück Auf!
    Otto Schumann

  29. Bernemer Karl sagt:

    @ Otto Hat aber lange gedauert bis er, der Cheftrainer dass gemerkt hat, wurde schon hier zigfach angefragt , warum spielt die Aufstiegtruppe nicht ?( mit punktuellen Verstärkungen! )

    Zu Deiner Bemerkung wg. Faz Feststellung von heute muss ich sagen, körperliche Fitness, mentale Stärke und geistige Beweglichkeit, sind im heutigen Spitzensport unbedingt erforderlich.

    Aber über Klinsmann und sein Verständnis von Trainingsmethodik wurde gelacht.

    Also im Wintertrainingslager keine Scheu, ruhig einen Psychologen (Mentaltrainer )

    sowie einen ausgebildeten Fitnesstrainer einladen und mitnehmen.

    Wir können so etwas auch, wenn auch eine Nummer kleiner. Gruß Karl

  30. otto schumann sagt:

    Lieber Bernemer Karl,

    ich muß Dir zupflichten. Der FSV kann und will nicht den Aufwand betreiben, den die Großen oder die Nationalmannschaft sich leisten. Aber im kommenden Trainingslager muß man etwas aus den ausgefahrenen Gleisen herauskommen …. ruhig etwas Anleihen bei anderen Sportarten nehmen, die sich mit Fitneßtraining besser auskennen als Fußballer – das ist nicht so teuer. Dieses Geld ist besser angelegt, als wieder einen oder zwei ausgediente Spieler zu verpflichten, die wo anders nicht mehr gebraucht werden.

    Wir haben es doch hier in Frankfurt vor der Haustür. Ich spreche nicht gerne von der Eintracht. Aber deren Trainer rühmt sich bei jeder Gelegenheit seiner großen Erfahrung ….. im Mittelmaß ja. Das war er als Spieler und auch als Trainer. Da helfen auch 30 Jahre Erfahrung nichts, wenn man nicht mit der Zeit geht – das gilt in jedem Beruf. Das Ergebnis sehen wir auch wieder: Kein Eintrachtspieler hat derzeit die Chance, in der Nationalmannschaft zu spielen …. es sei denn, er geht weg – siehe Jones nach Schalke. In Frankfurt wurde er verspottet. Er habe sich eine Speisekarte des Chinarestaurants auftätowieren lassen – in Schalke wurde er Nationalspieler.

    Aber wir müssen vor der eigenen Haustür kehren. Das Nahziel kann nur sein: Gegen St. Pauli punkten und dann im Trainingslager dafür sorgen, daß die Spieler zur Rückrunde fit werden (und sich die Laufwege einprägen). Dann kann es noch langen.

    Auch andere Mannschaften werden nervös. Siehe Wehen und gar Rostock, wo der Trainerwechsel gar nichts nutzte. Koblenz wird von den Tricksereien des Vorjahrs eingeholt und die davor liegenden Mannschaft sind auch nicht aus dem Schneider – also erneut Hoffen!

    Glück Auf!

    Otto Schumann

  31. Rainer Pflug sagt:

    Das Spiel in Ingeolstadt wäre wenn wir nicht da stünden wo wir stehen soweit in Ordnung gewesen, allerdings mit dem Hinweis auf Pech. Denn es ist Pech wenn man in der 88. Min. den Ausgleich kassiert, was wohl keiner gesehen hat, wir haben die Kraft noch gehabt nach dem Ausgleich eine gute Torchance durch Cenci herauszuspielen, die nur Zentimeter am Tor vorbeiging. Es hat sich gezeigt, das die Forderung nach den Aufstiegshelden berechtigt war!!!!!
    Die Winterpause sollte zum Neuaufbau in jeder Hinsicht genutzt werden. Eine Unterstützung aus der „Eierkopf“-Fraktion wäre bestimmt mach- und bezahlbar. Denn was der Klinsi kann, können wir auch.
    Zum Kader, ob Reduzierung notwendig ist, müssen die Trainer und Herr Reisig wissen, vielleicht aus Gründen der Disziplin notwendig. Ein neuer Stürmer? Wie man hört soll es Kontakte ins Ausland geben, vielleicht doch eine Verstärkung denn da fehlts.

  32. Stefan sagt:

    @Rainer Pflug
    „…was wohl keiner gesehen hat, wir haben die Kraft noch gehabt nach dem Ausgleich eine gute Torchance durch Cenci herauszuspielen,…“

    Doch. Ich habe das gesehen, und oben im Beitrag auch geschrieben:

    „Anschließend hatte der FSV durch Cenci sogar noch die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch am Ende blieb es beim 1:1.“

    Deshalb vertrete ich auch die Meinung, dass es nicht an der Kondition lag.

  33. Brillo Helmstein sagt:

    Naja, ein Schuss vorbei ist ein Schuss vorbei. Mit 5% mehr Konzentration (=Kondition) wäre der Ball möglicherweise im Tor gewesen………….Das hätte so sein können und vielleicht auch nicht!

    Ich halte mich an den Spruch von Bernd Reisig: Elefanten kannst Du nicht beibringen auf Bäume zu klettern. Aber was kann man stattdessen tun?

    Wir könnten z.B. bei ganz normalen Zweitligafußballern das Handwerkszeug verbessern.
    Dazu gehört auf jeden Fall die Kondition. Und wenn wir mit einem professionellen Fitnesstrainer hier nur 2 Prozent mehr herauskitzeln können, dann ist das aus meiner Sicht auf jeden Fall einen Versuch wert.
    Das gleiche gilt für die Nervenstärke. Der Versuch mit einem Mental-Trainer kann sicher nicht schaden.
    Ansonsten denke ich immer noch, dass unsere Standardsituationen zu ungefährlich sind. Auch für diese Situationen mit dem ruhenden sehe ich Trainingsmöglichkeiten.

    Wenn wir mit einigen kleinen Trainings-Puzzle-Stücken in der Winterpause noch ein paar Prozent mehr Leistung aus der Mannschaft herauskitzeln können, dann klappt das in der Rückrunde auch mit den 3ern. Und vielleicht geht dann die Formel auf:

    Aufstiegshelden + sinnvolle Ergänzungen = Mittel zum Klassenerhalt

  34. Gaga sagt:

    otto schumann/Bernemer Karl

    an der Kondition kann es nicht liegen.
    Denke eher das es an der allgemeinen Situation, also im Bereich des “ Mentalen“. liegt.
    Cenci hätte in der letzten Saison seine beiden Großchancen eiskalt eingeschossen.

    Was der Mannschaft fehlt ist, schlicht und ergreifend, ein Sieg!!!!!!!!!!!

    Ich kann mir vorstellen das der am Freitag auch fällig wird, denn auf das Spiel in Ingolstadt kann man aufbauen.

    Freue mich auf das Spiel und unseren Sieg!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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