3:2 – FSV dreht nach dem Wechsel Partie gegen Cottbus

Der FSV Frankfurt festigte am Sonntag mit einem 3:2 (0:1)-Sieg gegen Energie Cottbus weiter seinen Platz im Tabellenmittelfeld der Zweiten Bundesliga. Nach sieben Spieltagen liegt die Mannschaft von Hans-Jürgen Boysen mit zwölf Punkte auf Rang acht.

Cottbus war in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Die Lausitzer standen gut in der Defensive und konterten gefährlich. So auch in der 17. Minute, als Emil Jula den unglücklich agierenden Frankfurter Christian Müller auf Höhe der Mittelinie leichtfüßig überlief, den mitglaufenen Rok Kronaveter bediente, der die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Eine zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Der FSV hatte zwar mehr Ballbesitz – vor dem Cottbuser Sechzehnmeterraum war für die Bornheimer aber Schluss.

Trainer Boysen reagierte, brachte zur Halbzeit in Sascha Mölders und Cidimar zwei zusätzliche Stürmer für die schwächelnden Mario Fillinger und Sven Müller. Und hatte damit Erfolg.

Nach dem Wechsel erwischte der FSV nämlich einen Traumstart. Binnen nur fünf Minuten kippte das Spiel. Erst traf der eingewechselte Mölders zum 1:1 (47.), drei Minuten Später verlängerte der Cottbuser Ersatzkapitän Markus Brzenska eine Hereingabe von Jürgen Gjasula ins eigene Tor zur 2:1-Führung für den FSV.

Cottbus versuchte das Spiel noch einmal zu drehen, der FSV konterte die Gäste nun aber lehrbuchmäßig aus: Flanke Gjasula, Kopfball Mölders – nach 77 Minuten stand es 3:1.

Der 2:3-Anschlusstreffer von Uwe Hünemeier (80.) sorgte dann zwar noch für zehn hektische Schlussminuten, in denen vor allem FSV-Keeper Patric Klandt im Mittelpunkt stand – am Sieg der Bornheimer änderten die aber nichts mehr.

136 Kommentare für “3:2 – FSV dreht nach dem Wechsel Partie gegen Cottbus”

  1. Hermann1947 sagt:

    So, jetzt noch den Tabellenführer vom Platz fegen, dann ist die Welt nur noch Schwarz und Blau.

  2. Sven_ sagt:

    Was für ein Spiel! Immer wieder was Neues beim FSV. In der Halbzeitpause überlegte ich noch, ob es einmal sinnvoll wäre, zwei zusätzliche Stürmer zu bringen, wegen dem vielen Sand im offensiven Getriebe. Schon brachte Boysen Cidi und Mölders. Der sofortige Erfolg schreit eigentlich nach Wiederholung, nur leider, ich glaube, das funktioniert nicht immer.
    Enttäuschend nur wieder die Zuschauerzahl.

  3. Tillet sagt:

    In den ersten Saisonspielen haben wir meist glänzend angefangen und dann in der zweiten Halbzeit abgebaut. Seit dem Spiel beim KSC haben wir die Taktik geändert: In der ersten Halbzeit Grottenfussball, und in der zweiten wird der Gegner dann überrascht.

    Wobei die heutige erste Halbzeit noch grottiger als die in Karlsruhe war. Pomadige Schönspielerei bis in die Nähe des gegnerischen Strafraums, und dann nichts mehr. Nichts. Überhaupt nichts. Keine vernünftige Flanke, kein vernünftiger Standard, und die „Torschüsse“ waren alle nur Karrikaturen. Höhepunkt war der Eckball vor dem Gegentor. Gjasula tritt den weit hiner den Strafraum, wo kein Mitspieler auch nur annähernd einschussbereit war. Der Ball geht nach etwas Stocherei prompt verloren, und wir fangen uns einen glänzend gespielten Konter, bei dem der angesprochene Christian Müller arg alleingelassen wurde. Cottbus stand dann hinten sicher und beherrschte uns nach Belieben. Mr. Großmaul Wollitz sprach in der Pressekonferenz sogar von einem Klassenunterschied“. Das ist zwar Blödsinn, aber es war ordentlich Sand im Getriebe. Besonders bedenklich spielten die Außenspieler, vorne wie hinten. Selbst der sonst so zuverlässige Christian Müller hatte große Probleme. Gegen Ende der Halbzeit versuchte Boysen durch einen Positionstausch von Sven Müller und Fillinger Besserung zu schaffen, aber das war eine ähnlich gute Idee wie die, Gallego gegen Aachen links hinten zu bringen.

    Ich hätte zur Halbzeit Sven Müller und Fillinger ausgewechselt. Verblüffenderweise tat Boysen genau das. Noch mehr verblüffte mich, dass er mit Mölders und Cidi gleich zwei zusätzliche Stürmer einwechselte. Wann haben wir schon einmal eine ganze Halbzeit mit drei Stürmern gespielt? Am verblüffendsten war aber, dass die Maßnahme sofort griff. Wir kamen mit einer völlig anderen Einstellung aus der Pause, setzten die Cottbusser sofort unter Druck, was die sichtlich überraschte, und nutzten gleich die erste Möglichkeit. Ein guter Schuss von Cinaz wurde auf die linke Seite abgewehrt, und Mölders vollendete gekonnt. Jetzt herrschte pure Konfusion in der Cottbusser Abwehr, und Gjasula bekam das 2 : 1 geschenkt. Ähnlich lief es mit dem 3 : 1. Und als man dachte, dass der Käse gegessen sein müsste, wurde es wieder eng. Wie das 3 : 2 fallen konnte, ist mir jetzt noch nicht klar. Jedenfalls legte unsere komplette Abwehr da eine kollektive Ruhepause ein. Und dann war richtig Stimmung. Wir standen unter Dauerdruck, Wollitz tobte und forderte einen Elfmeter. Aber irgendwie ging es gut.

    Insgesamt ein etwas glücklicher, aber auch irgendwie verdienter Sieg gegen eine Spitzenmannschaft. Die Cottbusser sind recht spiel- und ungeheuer kampfstark, brauchen aber noch eine bessere Abwehr, wenn sie wirklich aufsteigen wollen. So wird das nichts. Und wir stehen nur noch einen Punkt hinter Cottbus. Wer hätte das gedacht. Wir spielen seit Jahresbeginn ungeheuer konstant. Wir waren in der letzten Saison Achter der Rückrundentabelle, und jetzt stehen wir wieder auf Platz 8 vor Mannschaften wie Bochum und Augsburg. Da muss man schon etwas schlucken. Aber das kann gerne so weitergehen!

    In 14 Tagen knacken wir dann die Hertha und fügen denen die erste Saisonniederlage zu! (Natürlich nach einer grottigen ersten Halbzeit.)

  4. Tillet sagt:

    Wenn ich daran denke, was über die Verpflichtung von N´Diaye teilweise gemault wurde, muss man inzwischen doch sagen, dass er eine absolut sinnvolle Ergänzung ist, vor allem durch seine Schnelligkeit und seine Kopfballstärke. Die erste Halbzeit heute hat zwar gezeigt, dass er kein Mittelstürmer ist, mit dem man in einem Heimspiel ohne zweiten Stürmer Druck aufbauen kann. Er ist eher ein variabler Offensivspieler, der gerne auf die Flügel ausweicht. Hat er dagegen wie heute in der zweiten Halbzeit vorne Anspielpartner oder spielen wir eine Kontertaktik wie in Karlsruhe, ist er ein ganz wertvoller Spieler, der viel arbeitet und bewegt und den Gegner beschäftigt. Er hat die Schnelligkeit von Junior Ross, kann dazu aber auch noch ordentlich Fussball spielen.

  5. Christian sagt:

    Man sollte nicht vergessen daß bei Cottbus drei oder vier Stammspieler gefehlt haben. Hätte nicht gedacht daß der FSV nochmal zurückkommt. Angesichts dessen daß Cottbus kaum Chancen herausgespielt hat ist der Sieg unterm Strich sogar verdient. Daß Pele Wollitz massive Wahrnehmungsprobleme hat, ist ja bekannt.

    Personalien: Über Sven Müller sollte Boysen mal nachdenken, N´Diaye gelingt zwar auch nicht alles aber er ist wesentlich agiler an der Außenlinie, von Müller hat man in den letzten Spielen fast nur Standfußball gesehen. Am besten haben mir Cinaz und Heitmeier gefallen, was mir eh gut gefällt ist daß in der Abwehr im Gegensatz zu den ersten Spielen fast keine Böcke mehr geschossen werden. Gjasula war auch gut, hat auch viel nach hinten gearbeitet. Wunderlich wie gewohnt fleißig, sollte aber unbedingt mal ne Sonderschicht 20-m-Schüsse einlegen. Die Schußschwäche aus der 2. Reihe ist eh eklatant, war heute nicht das erste Mal.

  6. Bernemer Karl sagt:

    Den Bemerkungen von Euch ist nichts hinzuzufügen , aber eines habt Ihr vergessen
    die Glücksgöttin Fortuna muss mit irgend einem Schwarz – Blauen ein Verhältnis haben.
    Aber was soll es , das Masseltov haben wir uns verdient.

  7. Tartan Army sagt:

    Wollitz ist wahrscheinlich die Sonne nicht gewöhnt. Mal abgesehen davon, dass unsere erste Halbzeit in Grottenkick war, was hatten denn die Cottbusser außer dem Tor für Chancen? Richtig gefährlich waren die doch eigentlich erst nach dem 3:2. Den 9er von denen haben sie wahrscheinlich mit Kälbermastmittel großgezogen…..

  8. Tillet sagt:

    @ 5

    „Man sollte nicht vergessen daß bei Cottbus drei oder vier Stammspieler gefehlt haben.“

    Klar. Allein Kruska und Petersen sind für die kaum zu ersetzen.

    @ 6

    Karl, Fortuna war heute Frankfurterin. Die SGE hatte in Stuttgart noch mehr Glück als wir.

    Übrigens scheint in dieser Saison eine neue Regel zu gelten. Gewinnen wir an einem Spieltag, gewinnt auch die Eintracht. Und umgekehrt.

  9. Tillet sagt:

    Ich lese gerade Tartans Beitrag im FSV-Forum.

    http://fsv-forum.de/forum/index.php?page=Thread&postID=27114#post27114

    Tartan, warst Du beim 3 : 2 auf Ballhöhe? Ich konnte von der Südtribüne aus nicht beurteilen, ob das Abseits war. Aber das könnte natürlich erklären, warum unsere Abwehr nicht anwesend war.

  10. Tartan Army sagt:

    ich sitze im block L, meiner ansicht standen sogar 2 cottbusser, und bin nicht der ansicht, dass die reingelaufen sind. aber warten wir auf den videobeweis.

  11. Merkur sagt:

    Ich bin zwar nicht Tartan. Aber ich war auf Ballhöhe. Zumindest stark abseitsverdächtig. Spricht alles dafür, weil die gesamte Abwehrkette auf einer Linie blieb und zwei/drei Cottbuser plötzlich vor Klandt standen. S. Müller und M. Fillinger waren heute ausgesprochen schwach. Mölders kann mal auf der linken Seite vertreten. Aber: Eine Dauerlösung ist das nicht. Ein Flankengott und Passspieler ist er wirklich nicht. N’Diaye auf der rechten Seite hat in der 2. HZ schon ganz schön Wind gemacht. Was micht irritiert: Ab der 80. Minute waren einige Spieler ganz schön platt. Sind die Cottbuser Konditionswunder? Ich glaube, dass die Länderspielpause den Jungs ganz zupass kommt.

  12. OldJohn sagt:

    Den Vorpostern in der Bewertung des Spieles kann ich nur zustimmen. Die 12 Punkte nach dem 7. Spieltag kann uns keiner mehr nehmen – einfach nur super!

    Was man aber in der Länderspielpause mal thematisieren sollte ist die Zuschauerresonanz
    bei unseren Heimspielen. Gegen den Tabellenzweiten bei herrlichem Spätsommerwetter nur 3.600 Zuschauer! Ich denke, dies läßt sich wie schon so oft geschehen nicht allein mit der Tatsache erklären, daß wir für viele Jahre im Fußballniemandsland verschwunden waren.

    Zuschauerdurchschnitt im September 2010 laut des Informationsportals „Stadionwelt“:
    „Letzter Platz in der Zuschauer-Tabelle der zweiten Liga: Für den FSV ist das eigene Stadion zu groß“.

    1. Bor. Dortmund (Bundesliga) 72 333
    2. Bayern München (Bundesliga) 69 000
    3. FC Schalke 04 (Bundesliga) 60 989
    4. Hamburger SV (Bundesliga) 53 777
    5. 1. FC Köln (Bundesliga) 48 067
    6. Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 45 067
    7. 1. FC Kaiserslautern (Bundesliga) 44 783
    8. Hertha BSC (Zweite Liga) 43 313
    9. Bor. M’gladbach (Bundesliga) 42 866
    10. Hannover 96 (Bundesliga) 40 397

    37. Kickers Offenbach (Dritte Liga) 9447

    55. SV Wehen-Wiesbaden (Dritte Liga) 5265

    60. Hessen Kassel (Regionalliga) 4600

    64. FSV Frankfurt (Zweite Liga) 4056

    96. SV Darmstadt 98 (Regionalliga) 2350

  13. wolfsangel sagt:

    Insgesamt gesehen war es schon ein glücklicher Sieg gegen einer Cottbuser Mannschaft, die durchaus spielerisch mehr zu bieten hatte, als wir. Dafür standen aber in HZ 2 11 „Kampfsäue“ in schwarz-blau auf dem Rasen, die den Cottbuser „Schönspielern“ den Nachmittag gründlich verhagelten. Dass einige anschließend „platt“ waren, ist durchaus verständlich. Bester Mann für mich neben Gjasula heute Mölders mit seinem unbändigen Kampfgeist (nicht nur wegen seiner beiden Toren). Die Abwehr muß m.E. noch etwas sicherer werden Dahlen sollte durch Stein ersetzt werden Im Mittelfeld sind S. Müller und Fillinger unsere Schwächsten. Andererseits „paßt“ es derzeit in der Mannschaft…und das ist das entscheidende. Jetzt kann die „alte Dame“ Hertha kommen, deren Trainer Babbel angeblich da gewesen sein soll. Es wird ein toller Tanz in 14 Tagen mit den „Hertha-Fröschen…

  14. wolfsangel sagt:

    @OldJohn

    Die Zuschauerzahlen sind schon erschreckend ! Wenn man bedenkt, dass viele gemeint haben, wenn wir erst wieder aus der ungeliebten „Schüssel“ an den Hang wechseln, wird das Stadion schon voll, die haben sich gründlich getäuscht. Man kann halt rund 50 Jahre SGE-Vorherrschadft nicht in 1-2 Jahren 2. Liga (dazu auch nur knapp den Klassenerhalt schaffemnd) wett machen. Dazu kommen noch im R/M-Gebiet der SV WW und vorallendingen die „05er“. dass aus OF niemand den Weg zum Hang findet, ist bekannt und sollte dabei ausvorgelassen werden. Ich denke, es wird Jahre dauern, bis wir eine Zuschauerzahl erreicht haben, die halbwegs 2.Liga-tauglich ist. Es ist für mich deshalb auch kein Wunder, dass in vielen Foren unserer Gegner davon geschrieben wird, dass wir gar nicht in Liga 2 gehören. Hier sind die Verantwortlichen gefordert. Es ist beispielsweise nicht zu verstehen, dass die Stadt und die Außenbezirke nicht mit Plakaten zu diesem Spiel zugepflastert waren. Ich habe kein einziges Plakat gesehen…

  15. Tartan Army sagt:

    Hallo!!! Das sind die Zuschauerzahlen aus dem September 2010. Da hatten wir genau 2 Heimspiele, D’dorf und am Dienstag abend um 17 h30 gegen Aachen. Gegen Aachen hatten wir den schwächsten Besuch seit unserem Aufstieg, was sehr stark an der Zeit gelegen hat. Also, wer mit solchen Zahlen argumentiert, hat wirklich keine Ahnung.

  16. BlacknBlue sagt:

    Hat keinen Zweck jetzt über die Zahlen zu feilschen, Fakt ist, dass die Stadt ihren zweiten Profiklub immer noch nicht angenommen hat, auch wenn dieser im Grunde erst seit Anfang dieser Saison vom Image des „gefühlten Dauerabsteigers“ langsam wegkommt.

    Teilweise liegt es sicher an den bescheidenen Spielterminen, auch die sehr schlechte Außenwirkung in den Medien, vor allem im HR und dem Zweitligarechteverwerter Sport 1, dürften da ihren Anteil haben und das dauernd wechselnde spielerische Personal läßt wenig Fanbindung aufkommen, das ist vor allem bei den jüngeren Fans aber enorm wichtig und identifikationsstiftend.

    Ich vermisse aber auch einfach die Präsenz in Frankfurt, keine oder kaum Plakate, Kneipen die eher ein Spiel aus Saudiarabien zeigen als ein FSV-Spiel usw. Da ist echt noch wahnsinnig viel aufzuholen, auch wir Fans sind in der Pflicht neue Leute anzuwerben und sie für die Schwarzblauen zu begeistern, was hoffentlich in dieser Saison besser gelingt als in den zwar aufregenden, aber letztlich doch eher schwachen beiden Jahren, die wir bisher als Zweitligist abgeliefert haben.

  17. OldJohn sagt:

    @ 15

    Wir hatten in der Saison 2010/2011 nur 5 Heimspiele. Nimm halt noch Paderborn und Bielefeld hinzu, dann kommt man auf einen Durchschnitt von 3.763 Zuschauer.

  18. GPAdler sagt:

    #14
    Genau dieses Problem habe ich letzte Woche dem Verein geschildert und Vorschläge
    wegen Plakatierung und Zuschauergewinnung unterbreitet. z.B. Freikarten-Aktionen in Frankfurter Schulen die über 2-3 Monate dauern. Bei zig-tausend Schülern die regelmäßig beackert und mit Karten versorgt werden, bleiben dann bestimmt für die Zukunft 2-3000 neue Fans hängen, die dann auch regelmäßig zum FSV kommen würden.
    Man muß zuerst säen, wenn man später ernten will.

  19. Christian sagt:

    Man darf aber nicht vergessen daß bisher noch keine wirklich zugkräftigen Namen dabei waren, letztes Jahr hießen die Gegner im 3. und 4. Heimspiel St. Pauli und Kaiserslautern, da war die Hütte fast voll, daß Aachen und Cottbus nicht so ziehen kann doch keinen ernsthaft wundern. Gegen Hertha werden´s schon ne Handvoll mehr werden.

  20. Tillet sagt:

    Erkenntnisse aus dem Sport 1-Bericht:

    1. Das 2 : 1 war ein Eigentor von Brzenska.

    2. Christian Müller Mitte der 2. Halbzeit mit dem Ansatz einer Tätlichkeit. Ein kleinlicher Schiedsrichter hätte ihn wahrscheinlich vom Platz gestellt.

    3. Das 3 : 2 laut Kommentator angeblich kein Abseits. Die Situation wurde aber nicht nachvollziehbar aufgelöst.

    4. In der 87. Minute nach meinem Eindruck in unswerem Strafraum klar kein Foul von Cidimar, sondern eine Schwalbe von Radu. Da hat Herr Wollitz sich umsonst aufgeregt. Der TV-Kommentar war nicht so eindeutig, aber eine Fehlentscheidung konnten auch die nicht behaupten, geschweige denn belegen.

    5. „Der FSV ist mittlerweile fester Bestandteil der 2. Liga.“ Fazit von Sport 1. Ob denen das gefällt oder nicht.

  21. GOGO sagt:

    Hier müssen sich jetzt einige aber ganz schön korrigieren. Habe ich nicht recht behalten?! Wir sehen derzeit eine , wenn nicht die beste FSV-Mannschaft aller Zeiten, aber bestimmt der letzten 50 Jahre. So unrecht hat Euer GOGO nicht! Ich bin eben totaler Optimist und habe was gegen zuviel Trübsal!

  22. BlacknBlue sagt:

    #20 Tillet

    Punkt 5: “Der FSV ist mittlerweile fester Bestandteil der 2. Liga.”

    Ja, ich stelle auch fest dass wir in der Außenwirkung so langsam von der Lachnummer wegkommen und auch bundesweit der (sportliche) Respekt vor uns wächst. Bin viel in deutschen Landen unterwegs, unterhalte mich da am liebsten über Fussball und war der FSV vor zwei Jahren eigentlich völlig unbekannt, hat sich dies Bild doch inzwischen schon ganz schön geändert. Wir müssen Geduld aufbringen, Geduld und nochmal Geduld, dann wird es ganz stetig nach oben gehen, so meine Hoffnung.

  23. Hans 1938 sagt:

    Schöner „Nebeneffekt“ dieses heutigen Sieges und auch des letzten beim KSC ist sicherlich , dass wir beide Mannschaften, die vielleicht das beste 2.Ligaspiel (Cottbus-KSC 5:5) abgerliefert haben, bezwungen haben! Dank auch an den Kämpfer N`Diaye, ohne dessen Rettungstat kurz vor der Pausewir wahrscheinlich nicht mehr zurückgekommen wären. Und Mölders hatte heute endlich mal das Glück des „Tüchtigen“.

  24. Christian sagt:

    #21 GOGO

    Nichts gegen deinen Optimismus und keiner ärgert sich über den Sieg heute. Man muß aber auch sehen, daß der FSV mal ganz sicher nicht der Überflieger der Liga ist und daß es in den bisherigen Spielen selten mal zu mehr als 30 bis 45 Minuten wirklich gutem Spiel nach vorne gereicht hat. Natürlich freut sich jeder hier mit dir über Siege wie heute, aber ein kritischer Blick auf mögliches Verbesserungspotenzial muß deswegen trotzdem gestattet sein :o)

  25. Fritz sagt:

    Es war ein verdienter Sieg für den FSV. Man sollte sich einmal klar machen mit
    welchen finanziellen Vereine wie Cottbus ausgestattet sind.
    Christian natürlich wird die Mannschaft auch in dieser Saison gegen den Abstieg
    spielen aber ich bin guter Dinge das man 2 Spieltage früher den Klassenerhalt
    sicher kann.
    Die Zuschauerzahlen sind natürlich entäuschend.
    Insbsondere wie stark die Mannschaften seit Monaten zuhause spielt.
    Aber man sollte sich klarmachen das es im Rhein-Main Gebiet 2 Bundesligavereine gibt.

    Und man befindet sich in keinem Fußball Entwicklungsgebiet wie z.B. in Kassel.

    Ich bin auch der Meinung das vom FSV in dieser Richtung zuwenig Aktivitäten
    gestartet werden.
    Man kann nach meiner Einschätzung kann man neue Zuschauer nur über die „alten Fans“ gewinnen. Dementsprechend war die Aktion mit dem Ticketverkauf nicht
    sehr glücklich.
    Ich hoffe das es gegen Hertha ein volles Haus gibt.

  26. Romario sagt:

    @Fritz
    dem muß ich widersprechen; wir haben im Rhein Main Gebiet jetzt 5 BuLi Vereine, denn die Kickers ziehen Zuschauer wie ein 2.Ligist und spielen mit Wehen in einer Liga, die sich auch BuLi nennt.
    Dabei stehen wir was Bekanntheit/Beliebtheit angeht nur an Pos 4.

    Und gerade daß der Verein da zuwenig Aktivitäten zeigt, kann ich nicht erkennen – Blaues Sofa, Nistkästen, Plakate allenthalben, super Jugendarbeit, viele Freikarten für Jugendmannschaften, modernes Image via Facebook/Twitter – es soll einfach ein sympathisches Image auf gebaut werden.

    Es ist einfach so, daß wir zu viele Jahre weg vom Fenster waren und das macht man nicht von heute auf morgen wett.

  27. BlacknBlue sagt:

    Plakate allenthalben??

    Ich hab nichts gesehen. Und man sollte grade die Wirkung von einer guten, stadtweiten Plakatierung nicht kleinreden, da werden Leute aufmerksam, die sonst eher noch nicht viel vom FSV gesehen oder gehört haben. Diese aber befinden sich eben nicht bei Facebook, in der Fussballschule, auf dem blauen Sofa oder dem Nistkasten, die haben von so etwas noch nix gehört.

    Ich kann mich erinnern, dass zu Beginn unserer Zweitligazugehörigkeit in der Stadt viele, viele gutgemachte schwarzblaue Plakate hingen, das war unübersehbar und dürfte schon so einige aufmerksam gemacht haben. Und die Resonanz damals war ja auch nicht schlecht, trotz Freikartenaktionen hatten wir ne ganze Menge Leute mehr im (Wald)Stadion. Warum diese Werbemaßnahme so völlig eingeschlafen ist, erschließt sich mir nicht, vielleicht zu teuer?

  28. dirdybirdy sagt:

    Thema Zuschauerzahlen.

    Neben dem sportlichen Abschneiden, dem Auftreten des Teams und den begleitenden Werbeaktionen sind die Größe einer Region und die Konkurrenzverhältnisse die entscheidenden Bestimmungsgrößen der Zuschauerzahlen.

    Der FSV ist „nur“ die Nummer 2 in Frankfurt, dennoch ist der Verein nicht mit St.Pauli oder 1860 vergleichbar, denn der FSV war in den vergangenen 50 Jahren meistens die dritte Kraft im Rhein-Main Gebiet mit den beiden Zentren Frankfurt & Offenbach.
    Seit 1963 stand der FSV sportlich immer nur für sehr kurze Zeit vor den Kickers.

    Deswegen bietet sich als Meßlatte nur die Stadt München an.
    Dort ist in den 90er Jahren in einer Nachbargemeinde mit der Spvgg Unterhaching ein dritter Verein in den Profifußball gelangt.

    Von 1997 bis 2007 hat dieser Verein in sieben Jahren Zweitligafußball einen Zuschauerschnitt von etwa 4.300 erreicht. In dieser Zeit konnte ein Aufstieg in die BL erarbeitet werden, was der Zuschauerzahl einen kräftigen Schub gab.

    München ist mit den direkten Nachbargemeinden erheblich größer als Frankfurt plus Nachbarorte (mindestens etwa 1,5mio gegenüber. ca. 1,1mio).

    In den vergangenen beiden Jahren konnte der FSV mit etwa 7 und 5 Tausend Besuchern die Durchschnittswerte aus Unterhaching sogar übertreffen.

    Das liegt sicher an der zentralen Lage von Frankfurt und der guten Verkehrsanbindung.
    Frankfurt ist für die Fans der meisten Vereine der 2.Liga viel besser erreichbar als Unterhaching.

    So ist die aktuelle Zuschauerzahl beim FSV angesichts der guten sportlichen Leistungen nicht zufriedenstellend, aber eben auch keine Überraschung.

  29. GOGO sagt:

    Zum Thema Zuschauerzahlen möchte ich ebenfalls noch etwas „beitragen“, auch wenn vieles Richtige bereits gesagt wurde. Ich bin aber der Meinung, daß das Stadion auch nicht gerade dazu beiträgt, daß hier etwas „passiert“. Die Stehterrassen sind nicht überdacht, die Haupttribüne ist schwer in die Jahre gekommen, die neue Gegentribüne ist zugig und wenig angenehm. Und noch „etwas“: Ein „Underdog“ wie der FSV muß dafür sorgen, daß er etwas bietet, das „anders “ ist. Beispiel OFC: Der Bieberer Berg hat die überdachten (!) Stehränge in der Mitte (!) des Stadions! Damit unterscheidet sich dieses Stadion fundamental von allen anderen, die man so kennt. Das hat natürlich gerade für junge Fans eine unheimliche Anziehungskraft. Und selbst die „betagten“ Zuschauer kommen oftmals auch wegen der Atmosphäre bei eigentlich langweiligen Spielen. Das Stadion am Hang hätte man bei der Neugestaltung durchaus anders planen können. Ich ziehe den OFC als Vergleich heran, weil das ja unsere „Kragenweite“ ist bzw. sein könnte. Die Eintracht ist natürlich ein ganz anderes Thema. Mainz 05 wäre vor einigen Jahren „unser“ Thema gewesen. Dieser Verein hat es aus eigener Kraft geschafft, aus dem „Nichts“ ein eigenes Image zu schaffen, und das relativ kleine Stadion ist, auch wenn es letztlich ein Provisorium ist, sehr stimmungsvoll.

  30. BlacknBlue sagt:

    Gogo, der FSV war damals als Oberligist vermutlich null Prozent in die Planung und den Bau des Stadions involviert. Die Begehrlichkeiten kamen erst mit dem unerwarteten Aufstieg in die 2. Liga, leider ist die Stadt jetzt zu träge, zu unfähig und scheinbar auch zu uninteressiert, daran was zu ändern.

  31. FASF sagt:

    Hallo,
    bei der Diskussion um die Zuschauerzahlen möchte ich noch mal den Blick auf andere Städte lenken. Wie viele „zweite“, kleinere Vereine aus Großstädten mit einem Bundesligisten sind denn schon in den letzten zwanzig Jahren in der sportlichen Versenkung verschwunden bzw. ganz den Bach runtergegangen? Ich nenne nur die Beispiele Fortuna Köln, Stuttgarter Kickers, TB Berlin, SG Wattenscheid, Spvgg. Unterhaching. Die Liste könnte sicher noch um ein paar Namen erweitert werden.
    Es scheint doch eher die Ausnahme zu sein, dass sich in einer Stadt zwei Vereine gleichzeitig dauerhaft in der Bundesliga bzw. 2. BL halten können. Vor allem in München und Hamburg gelingt es, vielleicht jetzt auch in Berlin. Wenn man sich diese Städte ansieht, wird man erstens feststellen, dass es die drei größten Städte Deutschlands sind und dass sich der Markenkern der jeweiligen Vereine vor Ort stark unterscheidet. Das Rhein-Main-Gebiet ist mit den Metropolregionen Hamburg, München und Berlin durchaus vergleichbar. Mit zwei Bundesligisten, einem Zweitligisten und zwei (Noch-)Drittligisten ist der hiesige Markt der Fußballinteressierten im oberen Qualitätssegment sehr gut versorgt, vielleicht sogar überversorgt. Allein deshalb dürfte es für einen Verein mit zurzeit eher schmaler Fanbasis, wie es der FSV ist, eher schwierig sein, sich gegen diese Konkurrenz dauerhaft oben zu halten.
    Dies könnte gelingen, wenn der FSV stärker seine eigene Identität, seinen Markenkern herausarbeitet und öffentlich pflegt, Stichwort „Bornheim“. Wir sind nun mal eher in den östlichen Stadtteilen populär und nicht wie die Eintracht Stadt- und hessenweit. Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Charakter der Fanszene. Tolerant, offen, fair, witzig, selbstironisch, gewaltfrei – das sind die Attribute, mit denen wir punkten und uns auch von Teilen der Eintracht-Fanszene abheben und ein etwas „anderes“ Fußballerlebnis anbieten können. Hier sind vor allem wir Fans gefragt, uns zu engagieren, uns im Stadion vorbildlich zu verhalten und ein wenig Fußballatmosphäre zu erzeugen, sprich Stimmung zu machen. Ein bisschen Geduld ist zweifellos auch nötig, denn die Entwicklung, Pflege und dauerhafte Verankerung einer Marke in der öffentlichen Wahrnehmung braucht eben ihre Zeit.
    Bessere infrastrukturelle Rahmenbedingungen (ein Dach über den Stehplätzen) wären natürlich hilfreich, und ein attraktiver und erfolgreicher Sport ist nun mal die unerlässliche Grundlage. Ich finde, wir sind schon auf einem ganz guten Weg. Wenn man mal sieht, dass der harte Kern der Anhänger von 500 auf 3000 gewachsen ist, wenn man mal ins Internet schaut, wie viele Seiten, Foren und Portale dem FSV gewidmet sind, dann ist das einfach Klasse und war vor ein paar Jahren nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Hoffentlich haben wir noch ein paar Jahre am Stück in der zweiten Liga, um die sich entwickelnde Szene entsprechend ausbauen zu können.

  32. Sven_ sagt:

    @28 BlacknBlue
    Dass in der Stadt nicht mehr plakatiert wird, wundert mich auch. Da waren in der Vergangenheit wirklich gut Gelungene dabei.
    Was die Zuschauerzahlen anbetrifft, da bin ich etwas ratlos. In meinem Bekanntenkreis gibt es zwar Fußballinteressierte ohne besondere Vereinsbindung, aber sie zum FSV zu bekommen, ist irgendwie nicht drin. Höchstens mal zu den besonderen Spielen wie in der Vergangenheit Nürnberg oder St. Pauli. Aber selbst dann eben nur wegen den Gegnern.
    Selbst der öffentliche Raum in Bornheim und dem Nordend wirkt bei Heimspielen nach wie vor sehr schlafmützig.

  33. wolfsangel sagt:

    Wo „Romario“ Plakate zum Spiel gegen Cottbus gesehen haben will, muß er uns mal erklären. Ich habe in der Stadt, selbst in Bornheim keines gesehen. Ganz davon abgesehen müssten schon längst die Plakate überall, auch in den Randgebieten (Isenburg, Homburg, Main-Taunus, Maintal etc.) für das Spiel gegen Hertha hängen. Nichts von alledem ist zu sehen ! Es nutzt halt nichts nur ein paar Aktionen zustarten (Spatzenhäuser etc) um auf sich aufmerksam zu machen. Sicher, die beste Werbung ist und bleibt die sportliche Leistung der Mannschaft. Die ist derzeit durchaus auf einem guten, aber eben noch nicht „tragfähigen“ Weg. Hier müssen wir halt mal ein/zwei Jahre auf dem jetzigen Niveau spielen, um auch die letzten Skeptiker hinterm Ofen hervorzulocken. Vielleicht sollte man auch mal ganz profan, wie schon zu Hessenligazeiten einige Fans, Anzeigen in den Tageszeitungen schalten. Hörfunkwerbung wäre auch ein probates Mittel um auf sich aufmerksam zu machen und ein Spiel anzukündigen (FFH/hr1/hr3). ich weiß, das kostet alles Geld, könnte aber auch mehr „Geld“ letztendlich einspielen.
    Bin mal gepannt auf die Zuschauerzahl gegen die Hertha, wobei ich jetzt mal die Berliner Fans außenvorlasse. Das könnten schon alleine 1-2.000 sein.

  34. OldJohn sagt:

    @ 32 FASF

    Man hätte die aktuelle Situation und zukünftige „Projekte“ der Öffentlichkeitsarbeit rund um den FSV nicht zutreffender darstellen können!!

  35. BlacknBlue sagt:

    Tatsache ist doch, dass ein Verein heute nicht mehr zwingend auf die Zuschauereinnahmen angewiesen ist. Schlechte Spieltermine und Anstoßzeiten, die kaum Zuschauer hinter dem Ofen vorlocken, werden doch heute in den ersten beiden Profiligen mit den TV-Einnahmen „erkauft“, wenn es dann der Verein zudem noch schafft, mit gelungenen Transfers Überschüsse zu erwirtschaften und auch ansonsten vernünftig zu haushalten, kann man sich eben auch ganz gut ohne größere Fanbasis in der Liga halten.

  36. BlacknBlue sagt:

    Übrigens ratet mal, wer heute abend wieder einmal nicht in der hochnotpeinlichen „heimspiel“ Sendung des HRs vorkommt? Ja, richtig!

  37. BlacknBlue sagt:

    Den llnk dazu erspare ich euch, wozu auch.

  38. FASF sagt:

    Eine Idee für die nächste Freikartenaktion:
    Wie wäre es, wenn für ein bestimmtes Spiel jeder der 1700 Dauerkarteninhaber eine zusätzliche Freikarte bekäme, um eine Person seiner Wahl mitzubringen? Ich denke, die Freikarten wären so sinnvoller eingesetzt als bei der bisherigen Streuung an Sportvereine oder gar ins Blaue hinein, da die Dauerkarteninhaber ganz gut – wenn nicht am besten – wissen, wen sie eventuell für den FSV begeistern könnten.

  39. Romario sagt:

    Ich war nach dem Spiel in Bockenheim in der Kneipe – drin waren sogar gefühlt mehr FSV Fans als Eintrachtler – und da hing ein Plakat.

    Nochwas zum Thema Bornheim; wenn hier jemand meint, den Verein auf den Stadtteil Bornheim reduzieren zu müssen, dann geht es nur noch bergab. So ein Quatsch wie „Markenkern“ mit Stichwort Bornheim ist hier gefallen – solch Leute haben keine Ahnung wo der Verein herkommt und wo er hin muß/will.
    Wir sind ein Frankfurter Verein mit Wurzeln im ganzen Rhein Main Gebiet und nix anderes, mir kommt die Galle hoch wenn im Block Bornheim gebrüllt wird. Punkt.

  40. Rotbart sagt:

    @ Romario
    Lucky’s Sports Bar?

  41. FASF sagt:

    Hallo Romario,
    der Ahnungslose sagt dazu das: Wo der FSV herkommt, kannst Du gerne in der Vereinschronik nachlesen. Das FSV-Herz schlägt in Bornheim, das können Dir gerne jede Menge andere Ahnungslose bestätigen. Klar haben wir Anhänger auch woanders als in Bornheim – gottseidank -, aber so zu tun, als wären wir die zweite Eintracht ist halt voll daneben. Ich betrachte es als einen riesen Fehler, sich ums Verrecken vom Markenkern Bornheim (ja genau, der „Quatsch“) lösen zu wollen, um einen auf Groß-Frankfurter Verein machen zu wollen, der wir nicht sind und höchstwahrscheinlich auch nicht sein werden, denn die Marke ist bereits von der SGE besetzt. Ich selbst bin übrigens nicht aus Bornheim sondern aus Enkheim, aber mit „Bornheim“ kann ich mich sehr wohl identifizieren.

  42. GPAdler sagt:

    #32
    alles sehr zutreffend, solltest deine Meinung/Ansicht mal dem Verein vorlegen.

    #42
    geb dir hierzu nicht ganz recht. Mit der Marke Bornheim bekommt der Verein den Arsch nicht hoch, was aber nichts gegen Bornheim sein soll. Es ist nun mal so, daß sich der
    gemeine Fan unter FSV Frankfurt eben mehr vorstellen kann und dies ist als Marke
    leichter aufzubauen.
    Wieviel stehen denn auf wenn ihr singt: steht auf wenn ihr für Bornheim seid?
    Wenn aber „steht auf wenn ihr für schwarz-blau seid“ gesungen würde, würden
    sich mehr damit identifizieren. Wie gesagt, nichts gegen Bornheim, aber unter
    FSV Frankfurt hat man größere Chancen, sich einen namen zu machen. Zum Beispiel
    supporten die Münchner Löwen auch nicht mit“ Giesing, Giesing“ obwohl dort ihre
    Wurzeln stehn oder Stuttgarter Kickers „Degerloch, Degerloch“.
    Wir alle wollen doch, daß der FSV wieder eine feste Größe im deutschen Fußball wird,
    also muss man auch mal Abstriche machen können. Und zudem ist man als
    FSV Frankfurt damals in zwei Endspielen gegen Nürnberg und Rapid Wien gestanden und nicht als FSV Bornheim.

  43. BlacknBlue sagt:

    Der Verein wird sich da auch nach den Sponsoren richten müssen, kann mir kaum vorstellen das Hyundai oder die Volksbank sich explizit nur auf Bornheim beschränkt sehen wollen.

  44. FASF sagt:

    Hallo GPAdler,
    die Bezugnahme auf „Bornheim“ begreife ich auch nicht als ein striktes Ausgrenzen gegen Fußballinteressierte, die woanders herkommen. Das wäre auch völlig verfehlt.
    Gegenbeispiel: St. Pauli – die haben überall auf der Welt Fans und pflegen ihr Image als Verein mit Wurzeln im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Wenn Du einen St.-Pauli-Fan fragst, ob er FC Hamburg-Fan ist, wird er Dich wahrscheinlich ziemlich schief angucken. Überregionale Offenheit muss die Pflege der lokalen Verankerung nicht ausschließen.

  45. wolfsangel sagt:

    Das ist sicherlich alles richtig ! Richtig ist aber auch, dass viele Vereine eine Identität haben, eine Gegend/Stadtteil wo sie herkommen, wo ihre Wurzeln liegen. Die SGE ist durch die Fusionen mit Viktoria und FC Kickers zum Frankfurter Fußballverein und dann mit der TSG 1861 Frankfurt zur TSG Eintracht Frankfurt/ 1927 dann SG Eintracht Frankfurt im grunde dadurch ein „heimatloser“ Verein geworden. Nicht unbedingt erstrebenswert !!! Natürlich rufen die 60iger nicht „Giesing“, aber sie sind stolz auf ihre Heimat Giesing, während er FC Bayern durch Abspaltung vom MTV 1879 ebenfalls „heimatlos“ ist. Genau wie der BVB 09 sich heimisch am berühmten „Borsigplatz“ in Dortmund fühlt, so fühlt sich der FSV (im Nordend gegründet, ab 1912 im Prüfling/Bornheim spielend) als Bornheimer Verein. Im übrigen fühlen sich auch die Roten ganz klar als Bockenheimer Verein und die „alte“ Germania 94 ist nach der Fusion mit dem VfL Sachsenhausen, heute ein gestandener Sachsenhäuser Club. Man muß nicht unbedingt „Bornheim“ singen, aber wir sollten stolz darauf sein in diesem Stadtteil groß geworden zu sein. Jeder, der sich ein wenig in Deutschland mit Fußball auskennt (insbesondere ältere) kennen die „Bernemer“. Das soll auch so bleiben. Es genügt doch das „Frankfurt“ im Vereinsnamen. Wir sind also von daher nicht gleich als Stadtteilverein wie Schalke, St. Pauli oder Waldhof zu erkennen.

  46. GPAdler sagt:

    #45
    da geb ich dir Recht. Außer, das Beispiel mit St.Pauli hinkt, weil der Verein auch St.Pauli heißt. Im Unterschied zum FSV.

    #46
    wenn sich jeder mit der Herkunft von Vereinen so auskennen würde wie Du, könnte man sich viele unnötigen Diskusionen sparen.

    #44
    seh ich auch so, daß die Hauptsponsoren da ein Wörtchen mitreden wollen und auch
    warscheinlich dürfen.

  47. Chris_Ffm sagt:

    bitte nicht schon wieder diese bornheim vs. frankfurt diskussion.

    wir waren die bernemer, wir sind die bernemer und wir werden auch die bernemer bleiben. alles andere hilft uns nicht, einen ganz eigenen flair für unseren verein aufzubauen, denn gerade darin besteht doch die möglichkeit sich z.B. klar von der eintracht „abzugrenzen“.

  48. GPAdler sagt:

    Hier gehts aber um die Vorwärtsentwicklung des Vereins. Und im übrigen, die Abtrennung erfolgt ja schon ganz klar in den Vereinsfarben.
    Du kannst ja gerne ein Bernemer bleiben, ist doch o.k. Aber trotzdem hilft das
    dem FSV recht wenig.

  49. GPAdler sagt:

    zu#49
    Ergänzung: Eintrachtler sind Riederwälder und FSVler sind Bernemer.
    Also was solls.

  50. Christian sagt:

    #44

    Die Bornheimer Volksbank hat den FSV übrigens schon Jahrzehnte, bevor sie 1981 in der Frankfurter Volksbank aufging, unterstützt. Also ist auch hier durchaus ein traditioneller Stadtteil-Bezug gegeben.

  51. GOGO sagt:

    Wie wäre es denn mit FSV Bornheim? Hat doch was. Fast wie Schalke, Pauli oder doch nur wie Waldhof?

  52. GPAdler sagt:

    Auf Hauptversammlung Antrag auf Namensänderung stellen (grins)

  53. Tartan Army sagt:

    Wir sind der Fussballsportverein, die anderen sind die Eintracht. Unsere Wurzeln liegen in Bornheim, die der Eintracht? Im Riederwald? Die Riederwaldsiedlung wurde 1910 gegründet, Bornheim 1194 erstmals urkundlich erwähnt und 1877 von Frankfurt/Main eingemeindet. Also wenn einer einen Stadtteilbezug hat…..
    Dann noch die „Bornheimer Wolfsangel“ im Vereinswappen, das sich dadurch deutlich vom „Binding-Adler“ der SGE unterscheidet.
    Der Bezug ist also da und den sollten wir auch betonen, genau wie unser Underdogimage, unsere Selbstironie und unser sympathisches Auftreten. Halt der positive Gegenentwurf zur Eintracht.
    Aber wir sollten uns trotzdem als Frankfurter Verein begreifen und keine Bunkermentalität entwickeln. Schlieslich kommen unsere, wenn auch recht wenigen, Fans, nicht ausschlieslich aus Bornheim.

  54. Fritz sagt:

    Die Diskussion ist mühselig der Bezug auf Bornheim ist in Ordnung. Aber man sollte
    nicht vergessen der Stadteil hat nur 15.000 Einwohner, wenn man in der 2 Liga
    spielen will braucht der Verein ein großes Einzugsgebiet.

    Bitte keine Vergleiche zu Hamburg. Die Stadt hat ca. 1,6 Millionen Einwohner und
    im Umland gibt es keine Proficlubs.
    Dort gibt es nur 2 Möglichkeiten entweder man geht zum HSV oder Pauli oder man
    schaut sich RL Spiele an.

    #BlacknBlue ich muss dir leider widersprechen. Der FSV ist langfristig auf eine größere
    Fanbasis angewiesen. Der Stadionausbau wäre viel einfacher der Druck auf die
    Politiker wäre viel größer. Sponsoren bevorzugen auch gefüllte Ränge.
    Zusätzliche Einnahmen für den Verein. Die Kosten sind die gleichen ob 4.000 Zuschauer
    kommen oder 10.500. (vielleicht ein paar Ordner mehr)
    Beim Thema Fanartikel ist es genauso. Auch die Unterstützung wäre für die Mannschaft
    besser.

    Das einzige was wir zurzeit tun können Freunde und Bekannte zum FSV mitnehmen.
    Wie die Mannschaft zurzeit spielt kann man das mit guten Gewissen tun.
    Hauptsächlich wenn man den Leuten erklärt mit welchen geringen Budget beim FSV gearbeitet wird.

  55. GOGO sagt:

    Richtig! Komme auch nicht aus Bornheim. Wir müssen mehr auf „Blau-Schwarz“ setzen. Das sind auch die Farben des derzeit besten Vereins in Europa: Inter Mailand. Die Rot-Schwarz-Weißen Mailänder laufen denen hinter her. Vielleicht kommt es in Frankfurt ja auch mal soweit?! Übrigens: Wußtet Ihr, daß Inter nach Juve der populärste Verein in Italien ist? Viel populärer als AC Mailand! Und das nicht nur augenblicklich.

  56. GOGO sagt:

    Fällt mir gerade so ein: Gab es schon einmal einen Blau-Schwarzen Bundesliga-Meister oder überhaupt Deutschen Meister? Wäre doch schön, wenn… Träumen darf mal ja mal!

  57. GPAdler sagt:

    #54 und#55

    Exakt ihr beiden, genauso muß man das ganze betrachten. Alles andere schadet nur
    dem FSV und das will niemand.
    Übrigens Hetha – Aachen soeben aus. 0:0
    Dann obliegt es nun dem FSV der hertha die erste Schlappe beizubringen.
    Wär doch geil.

  58. Christian sagt:

    Der Stadtteilbezug ist ein Alleinstellungsmerkmal das man meiner Meinung nach noch viel stärker betonen müßte. Versuche, sich als Großstadtverein zu präsentieren und profilieren können angesichts der Konkurrenz im Rhein-Main-Gebiet nur im Sich-Lächerlich-Machen enden. Ich bin übrigens auch kein Bornheimer, genausowenig wie die wenigsten St.-Pauli-Fans aus diesem Stadtteil kommen.

  59. 111jahre sagt:

    Hallo Fritz, solltest Dich doch bitte besser erkundigen. Der Stadtteil Bornheim hat sicherlich mehr als 15.000 Einwohner, hat mehr als 100.000 Einwohner.
    Wo hast Du deine Info her ?

    Wenn nur jeder 10 Bornheimer in Stadion kommen würde hätten wir keine Probleme mehr.

  60. Fritz sagt:

    Wir können eine Volkszählung in Bornheim durchführen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stadtteile_von_Frankfurt_am_Main
    sind es 26.000 Einwohner.
    Ich finde die Diskussion auch mühselig. Bringt ein paar Freunde mit die den FSV gegen
    Hertha unterstützen. Meine Gäste sind aus dem tiefen Westerwald !!
    Und die kommen immer öfters zum FSV.

  61. BlacknBlue sagt:

    #60

    Ist halt immer die Frage, ob man da das Nordend hinzuzählt, manche machen es, der „puritanische Bernemer“ wird sich dagegen natürlich sträuben. Die Frage ist aber ob es den „guten alten Bernemer“, im Stadtteil geboren und aufgewachsen, so überhaupt noch in größeren Mengen gibt. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich viele Menschen noch wirklich mit ihren Frankfurter Stadtteilen identifizieren, es wird hin und hergezogen und gerade Frankfurt ist seit Jahrzehnten wahrscheinlich die deutsche Stadt mit der höchsten Einwohnerfluktuation. Da kann man schon die Frage stellen, ob wir da so stark auf die „Heimatkarte“ setzen sollten, ob das in Ffm die Leute noch besonders motiviert.

    Meiner Meinung nach wäre es fast die bessere Idee, Spieltagsplakate auch mehrsprachig zu drucken, um auch nichtdeutsche Zuschauer zu gewinnen, da sehe ich bei uns auch noch viel „ungenutztes“ Potential, wenn ich mich im Stadion so umschaue.

  62. BlacknBlue sagt:

    Sascha Mölders ist „Mann des Spieltages“ beim Kicker, herzlichen Glückwunsch!

    http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/spieltag/2-bundesliga/2010-11/7/mann-des-tages.html

  63. Tillet sagt:

    So wie ich das verstehe, ist „Bernem“ ein Symbol der Selbstdefinition als Underdogs in der Fanszene gegenüber Ligakonkurenten und – in erster Linie – gegenüber der in Frankfurt übermächtigen Eintracht. Gäbe es die nicht, gäbe es auch beim FSV kein „Bernem“. Dann wären wir einfach der Fussballsportverein Frankfurt. Insofern gibt es durchaus Parallelen zum FC Sankt Pauli. Gäbe es den HSV nicht, wären sie der Hamburger Verein. Ganz egal, aus welchem Stadtteil sie sich entwickelt haben.

    Solange wir nicht die Eintracht dauerhaft hinter uns lassen (und das wird – realistisch betrachtet – doch noch ein wenig dauern-;(), hilft uns nur ein Image, das sich klar von denen abgrenzt. Und das ist „Bernemer Haschisch und Äbbelwoi“ als Gegensatz zu dem Aramark-Fussball in der Airport-Arena. Zumindest als Symbol. Das Stolz-Catering am Bornheimer Hang holt einen dann schon wieder runter.

    @ 63

    Mölders hat das mit seinen zwei blitzsauberen Toren perfekt gemacht. Ich wollte ihn eigentlich auch noch einmal loben, habe mich dann aber zu sehr auf N´Diaye konzentriert, der auch verdammt viel geleistet hat.

  64. Bernemer Karl sagt:

    Es geht weiter , DFL contra Stadt ,

    http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/fussballliga-setzt-stadt-unter-druck_rmn01.c.8287071.de.html

    Wo das wohl enden wird .

  65. BlacknBlue sagt:

    #65

    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass es in der Stadionfrage sehr eng werden könnte für den FSV…

  66. Bernemer Karl sagt:

    @ 66 B&B , ich will ja nicht unken , aber das wird wohl garnichts werden.

    Spass an :
    Am Freitag spielt man ja gegen Hoffenheim in Zuzenhausen , dort ist deren
    Leistungszentrum. Vielleicht nutzt man ja die Möglichkeit mit Herrn Hopp zu
    sprechen , der könnte uns aus der Patsche helfen.
    Spass aus.

  67. BlacknBlue sagt:

    Karl, wenn wir wieder in die Commerzschüssel müßten, können wir auch gleich freiwillig absteigen und uns wieder in die Regionalliga zurück versetzen lassen. Mit einem 3-4000 Schnitt kann kein Verein der Welt ein WM-Stadion bezahlen.

    Vielen Dank für nichts, „Sportstadt“ Frankfurt!

  68. Fritz sagt:

    Liebe Freunde ich befürchte der FSV wird nicht sportlich scheitern. Sondern an
    der Stadt Frankfurt und dem Hochbauamt.

  69. BlacknBlue sagt:

    Dr. Hans Jürgen Pritzl ist übrigens der Leiter dieses Amtes, bei dem dürfen wir uns dann herzlichst bedanken.

    hans [dot] juergen [dot] pritzl [at] stadt-frankfurt [dot] de
    Telefon: 069-212 33266
    Telefax: 069-212 37851

    Er freut sich garantiert über einen netten Gruß aus Bornheim.

  70. BlacknBlue sagt:

    Vielleicht können wir ja mit einer weiteren Ausnahmegenehmigung nächste Saison in der Baustelle Bieberer Berg in Offenbach unterkommen. Die bauen da grade ein schickes, schönes Zweitligastadion mit bis zu 21000 Plätzen.

    Ich vermute in Offenbach gibt es kein „Hochbauamt“.

  71. Bornheimer Rainer sagt:

    Hier nochmals zu den Zuschauerzahlen, der Stadtteilbindung udgl.
    Jeder Verein auch die SEG hat eine Bindung zu einer Heimatstadt und trotzdem ist der Anhängerkreis weiter gefasst. Bei der Eintracht, die sich eben anderst entwickelt hat wie wir, ist dies Frankfurt am Main mit dem Einzugsgebiet Hessen. Bei uns war dies immer der Stadtteil Bornheim (weit gefasst mit Nord- und Ostend) und dem Einzugsgebiet Frankfurt – Rhein-Main Gebiet und Wetterau.
    Deshalb sollte der Verein Plakatwerbung in Frankfurt mit Schwerpunkt dem Norden machen und zwar die preisgünstige Variante in Geschäften und Gasthäusern und mit der Unterstützung von Änhängern auch ausserhalb von FFm. Ich habe hier in Karben mindestens 5 Stellen die unsere Plakate aushängen würden und ich würde sie dorthin bringen. A b e r es gibt ja garkeine Plakate, das haben wir doch garnicht nötig oder?
    Darüber hinaus wäre es gut, jede Woche auf dem Markt auf der Berger Str. einen Stand des FSV zu machen, der Fan Artikel verkauft und an dem 2 – 3 Ligaspieler zum Gespräch und für Autogramme zur Verfügung stehen.
    All das würde Bindung und Nähe (wieder) aufbauen und dazu führen, dass nicht nur die Bernemer kommen sondern auch andere.
    Unser Vorbild ist nicht die SEG sondern St. Pauli.

  72. Bornheimer Rainer sagt:

    Übrigens ich habe hier auch etwas vom Binding-Adler als Bezeichnung für den SEG-Vogel gelesen. Für uns alte Bernemer war das immer DER PLEITEGEIER.
    Es ist richtig, das die Wolfsangel in unserem Wappenschild auf dem Stadtadler, den Bornheimer Gerichtsschlüssel darstellt und somit an die Gründung unseres Vereins im Stadtteil Bornheim hinweist. Der Frankfurter Norden einschl. Seckbach hat tatsächlich rd. 100.000 Einwohner.

  73. Bernemer Karl sagt:

    #72 Bornheimer Rainer

    Hast Recht , man kann , vor allen Dingen wenn kein Geld da ist , auch Werbeaktivitäten
    in kleinen Schritten machen.

    Bei der Firma Speer in der oberen Berger Str. ist ein Schaukasten , dort hing in der
    letzten Saison ein Spielankündigungsplakat noch geschlagene 6 Wochen nach dem
    Spieltermin. Wurde auch von mir moniert , aber es geschah nix. Ich schaue seitdem
    garnicht mehr hin.

    Dass flächendeckende Litfaßwerbung nicht über die Saison zu finanzieren ist dürfte
    jedem klar sein , aber der Vorschlag von Dir mit Plakataushang in Kneipen und kleinen
    Lebensmittelgeschäften müsste doch machbar sein.

    So etwas kostet nicht die Welt , es kann natürlich auch sein dass solche poplige Maß-
    nahmen nicht gewünscht sind. Ich weiß es nicht.

  74. Romario sagt:

    @ Rotbart
    ja, Lucky’s Sportsbar, beim Griechen.

  75. Hermann1947 sagt:

    Karl #65
    was will dann die Stadt mit ihrer Baugenehmigung hinsichtlich des Fassungsvermögen, soweit mir bekannt ist, hat der FSV mal eine Genehmigung von 28.000 Zuschauern gehabt. Die Anwohner können also gar nicht klagen.
    Um das Fassungsvermögen auf 12.500 Zuschauern zu bringen langt doch ein Trennzaun auf der Süd, vllt noch eine Aufstockung mit einem Dach und dann sind wir bei 13.500 Zuschauern ohne Neubau der Tribühne.

  76. wolfsangel sagt:

    Noch ein Satz nachgereicht zu den „Riederwäldern“. Die SGE ist natürlich nicht im Stadtteil Riederwald beheimatet. War sie nie ! Das einzige, weshalb sie sich „Riederwälder“ nennen, ist ihr erstes Stadion im Riederwald gewesen (heute das Gebiet auf dem sich der METRO-Markt befindet. Das Stadion wurde im Krieg zerstört und diente anschließend der Trümmerverwertungsgesellschaft als Lagerplatz. 1953 wurde nördlich der Siedlung Riederwald auf Seckbacher Gebiet das neue Stadion „Am Riederwald“ der SGE errichtet.
    Im übrigen bleibe ich dabei, ein Verein sollte schon wissen, wo er hingehört, wo sein Mittelpunkt sich befindet. Das ändert nichts an der Tatsache, dass man natürlich bestrebt sein muss, weitere Kreise der Stadt und umliegenden Gemeinden anzusprechen, um dort Fans für sich zu akquirieren.

  77. Peter aus dem Odenwald sagt:

    Nochmal zum „Markenkern“ Bornheim: die Begriffe „Frankfurt“ und „Bornheim“ widersprechen sich doch gar nicht. Jeder Traditionsverein hat (innerhalb der jeweiligen Gesamtstadt) sein historisch bedingtes Umfeld, und beim FSV ist es nun mal Bornheim (inklusive Nordend und Ostend).

    Wenn man zum Fußball fährt, will man sich ja nicht nur auf das reine Spiel beschränken, sondern auch das Drum und Dran, das kulturelle Ambiente genießen, das ist nun mal für den FSV das „lustige Dorf“ (und nähere Umgebung), wo man nach dem Spiel noch gern mit seinen Freunden zusammenhockt in Traditionskneipen wie Solzer, Binding-Eck oder Äppelweinfrank. Dieses nette Beieinander ist auch für meine Freunde aus unserem Odenwalddörfchen immer ein besonderer Anreiz (eben über das Fußballerlebnis hinaus), mich zum Spiel zu begleiten.

    Übrigens: wenn ich Bekannten aus Niedersachsen oder Bayern vom FSV erzähle, fällt ihnen gleich der Begriff „Bornheimer Hang“ ein, gehört also doch zum Markenkern!

  78. GPAdler sagt:

    #72 und #74

    Dieser Weg der kleinen Schritte kostet nicht viel Geld, auch könnten die Plakate kostenfrei von FSV-Fans regelmäßig verteilt und aktuallisiert werden. Da würde man sicher ein paar helfer finden. Also ich finde den Vorschlag auch klasse und er zeigt, daß sich die Anhänger des Vereins alle Gedanken machen, dies und jenes zu verbessern.
    Nur sollten die gemachten Vorschläge auch an die zuständigen Personen beim FSV gelangen, denn ich denke nicht, daß die besagten Herren hier mitlesen.
    Habe übrigens zwei ähnliche Gedanken zur Verbesserung der Zuschauerzahlen und des
    Stadionkomforts (zugige Freiflächen, kein Dach) an den Verein gemailt. Leider bis jetzt
    noch ohne Kommentar. Vielleicht reagieren sie, wenn noch mehr Vorschläge geschickt werden.
    Also, nicht aufgeben – sondern kämpfen.

  79. BlacknBlue sagt:

    #78Peter

    Leider merkt man aber im „Lustigen Dorf“ nicht allzuviel davon, dass der FSV dort beheimatet ist, selbst am Spieltag kaum. Eigentlich müßte man dort an diesen Tagen schwarzblauen Augenkrebs bekommen…

    Du hast recht, der „Bornheimer Hang“ und die „Bernemer“ sind tatsächlich ein feststehender Begriff in der Fussballwelt, ob Nord oder Süd. Das sollte man auch keinesfalls wegwerfen, das ist der FSV!

  80. Bernemer Karl sagt:

    An alle , betr. meine Nr. 74 .

    Auf dem Rückweg eben an besagtem Schaukasten vorbei gefahren , Ihr werdet es
    nicht Glauben da hängt ein Plakat mit der Aufschrift 4 Spiele für ein Halleluja .
    Ohne Worte.

  81. Sven_ sagt:

    @78 Peter
    Ich stimme Dir zu. Ich kann auch keinen Widerspruch zwischen Bornheim und Frankfurt erkennen. Ich bin weder gebürtiger Frankfurter noch Bornheimer, wohne auch nicht dort, trotzdem trage ich ein „Bornheim“-Shirt. Auch diese seltsame Theorie, dass weniger Zuschauer ins Stadion kommen, weil ein paar hundert Leute hinter dem Tor manchmal „Bornheim“ rufen, ist nicht nachvollziehbar. Genauso gibt es FSV-Rufe.
    Wer sich einigermaßen im nationalen Fußball auskennt, weiß, dass der FSV am Bornheimer Hang spielt. Wir sollten froh sein, dass diese Wurzeln vorhanden sind und sie nicht negieren.
    Wem das nicht gefällt, der kann ja mal nach Hamburg schauen, da spielt der HSV in der xy-Arena, die hat bereits den dritten Namen seit ihrem Neubau. Viel Spaß dabei!

  82. Sven_ sagt:

    P.S. Union Berlin sind auch die „Köpenicker“ und spielen an der „Alten Försterei“ bzw. in der „Wuhlheide“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das dort kritisch diskutiert wird.

  83. Bernemer Karl sagt:

    Sollte hier rein.

    #56 Bernemer Karlam 5. Oktober 2010 um 13:18
    CHAOS

    Vereinschef Altegoer schmeißt hin

    Der VfL Bochum versinkt zwar nicht im Chaos, ist aber auf bestem Weg. Erst steigen die Bochumer aus dem Fußball-Oberhaus ab, dann verpatzen sie den Start in die zweite Liga. Jetzt tritt Vereinsboss Werner Altegoer zurück. Und niemand weiß, wie es weitergeht.

  84. GPAdler sagt:

    #83 Sven
    Genauso sehe ich das mit dem FSV. Das ware, sind und bleiben die Bernemer, ist auch gut so,
    aber in der Außendarstellung und offiziell ist es eben der FSV Frankfurt. Und auch das ist
    gut so.
    Amen.

  85. wolfsangel sagt:

    @Sven

    …wobei die Unioner eigentlich aus Oberschöneweide kommen. Sind aber 1966 in Köpenick neugegründet worden. Ursprungsclub war Union Oberschöneweide, deren erster Ableger bereits 1951 nach Westberlin emigrierte und dort den noch heute bestehenden SC Union 06 Berlin gründeten, der ein/zweimal sogar an der Endrunde zur deutschen Meisterschaft teilnahm. Heute spielen die blau-weißen in der Kreisklasse.

  86. Tillet sagt:

    @ 84

    In Bochum hat es tatsächlich ordentlich gekracht. Auch Thomas Ernst steht unter Beschuss:

    http://www.derwesten.de/sport/fussball/vfl/VfL-Chef-Altegoer-stiftet-mit-Ruecktritt-Chaos-id3794810.html

  87. Sven_ sagt:

    @86 Wolfsangel
    Richtig – Union Oberschöneweide! Union 06 hat, glaube ich, lange Jahre im Poststadion in Tiergarten gespielt. Das ist heute leider eine ziemliche Ruine.
    1984, noch zu DDR-Oberligazeiten, war ich das erste Mal an der Alten Försterei: Union gegen Wismut Aue 0:0. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, die spielen 2010 beide gegen den FSV, wäre ein leichtes Tippen gegen die Stirn meine ungläubige Antwort gewesen.

  88. Tartan Army sagt:

    also hat die eintracht nicht mal den riederwald als heimat, ist also heimatlos. scheinbar ein retortenverein wie hoffenheim…….

  89. BlacknBlue sagt:

    Wieso heimatlos, offiziell hausen sie doch in einer unkraut-umwucherten Stadionruine am Riederwald, oder? Da wo sich Karnnickel und herrenlose Hunde gute Nacht sagen…

  90. GOGO sagt:

    Nach anstrengendem Tag jetzt Entspannung hier:

    Also, zum Thema Bornheim: Ich bin total und zu 100% enttäuscht von unseren „Bernermer“. Als Sachsehäuser muß ich sagen, da gibt es bei uns doch (zum Glück) ein anderes „Stadtteilbewußtsein“. Leider hat der FSV sein neues Stadion nicht Dribbdebach gebaut. Hier gäbe es mehr Enthusiasmus.

    Zu den Plakaten: Wer wirbt denn mit so etwas noch. Na gut, es ist schön für die Nachwelt ein Zeitzeugnis zu haben. Aber glaubt doch nicht, daß die Formel „mehr Plakate = mehr Zuschauer“ aufgeht.

    Ich bin außerdem bitter enttäuscht, daß keiner unserer Experten meine durchaus berechtigte Frage beantwortet hat: Wer war der letzte Deutsche Meister in blau-schwarzen Vereinsfarben. Gab es überhaupt schon einmal einen und wann. Ich bitte dringend mein Informationsbedürnis zu stillen, ansonsten kann ich heute nacht wieder nicht einschlafen.

  91. BlacknBlue sagt:

    #91

    War der FSV nicht mal beim Bowling absolute Spitze?

  92. Christian sagt:

    Wenn du eh nicht einschlafen kannst, dann informier dich doch selbst 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Deutschen_Fußballmeister

  93. GPAdler sagt:

    Deutscher Fussballmeister 1909: Phönix Karlsruhe, Trikot: schwarz/blau
    am 30. Mai mit 4:2 gegen BFC Viktoria Berlin.
    Nur damit du ruhig schlafen kannst.

  94. GOGO sagt:

    @GPAdler: Interessant, aber verdammt lange her. Hat Phönix Karlsruhe etwas mit dem KSC zu tun? Könnte sein, daß es ein „Vorläuferclub“ ist. Wichtig: Es gibt noch keinen schwarz-blauen Club, der nach dem Krieg Deutscher Meister wurde: Da wir weit vor Saarbrücken, Koblenz, Paderborn und auch Waldhof stehen: Kein schlechtes „Fernziel“. Vielleicht ist das Ziel ja auch näher als wir alle denken. Mainz macht es vor!

  95. Heinz 59 sagt:

    Ich fass`es nicht!. Wir müssen vielleicht nächstes Jahr wieder in der Commerzschüssel spielen weil die Römer-Dilettanten nichts gebacken bekommen und ihr befasst euch mit dieser Vorkriegskacke. Mir ist Scheißegal wo der KSC oder Union Berlin hervorgegangen sind. Wir haben echt andere Probleme !!!!!!
    @GOGO
    Bin in Bernem geboren und dort aufgewachsen lebe aber seit einiger Zeit in Sachsebach. Wo haben wir bitte hier ein anderes Stadtteilbewusstsein ?

  96. GOGO sagt:

    @Heinz 59: Du mußt noch üben…

    Unser Vorstand und Management muß sich in erster Linie gegen den DFB wehren. Der Hang ist ein zweitligataugliches Stadion. Das Fassungsvermögen hat bisher ausgereicht, und die Sicherheit ist auch gewährleistet. Es gab m.W. jedenfalls noch keine diesbzüglichen Probleme. Was sollen diese eindimensionalen Auflagen?! Notfalls muß man vor ein ordentliches Gericht. In die Comba-Arena gehe ich jedenfalls nicht mehr!

  97. Heinz 59 sagt:

    @GOGO
    Natürlich sind die Auflagen des/r DFB/DFL Schwachsinn. Auch wenn die Stadionkapazität bisher ausreichte, auch wenn die Sicherheit gewährleistet ist: die DFL wird sich hier mit Sicherheit auf nichts einlassen und auch nur einen Millimeter von ihren Statuten abweichen. Wir brauchen also ein Stadion mit der erforderlichen Zuschauerkapazität. Und was ein ordentliches Gericht in DFB/DFL Angelegenheiten wohl entscheidet wissen wir ja.
    Nur eins: Sollten wir in die Waldarena spielen müssen, wäre ich – wie alle denen das Herz am FSV hängt – dabei. Ich denke Du auch.

  98. Tartan Army sagt:

    Die Auflagen des DFB gelten schon eine Weile und sind verbindlich. Die bestanden schon vor unserem 2.Ligaaufstieg und hätten in der damaligen Bauphase wahrscheinlich noch in die Planungen einbezogen werden können. Schließlich haben wir ein Jahr nicht am Hang gespielt. Hat übrigens noch jemand außer mir im Hinterkopf, dass eine Ausbaureserve auf 15.000 Zuschauer bestehen sollte? Aber zu diesem Zeitpunkt war der Bornheimer Hang nicht mal drittligatauglich. Auch diese DFB Auflagen waren unseren hohlköpfigen Politikern nicht bekannt.
    Deshalb sind alle Proteste und die Hinweise, dass wir ein sooo großes Stadion nicht benötigen, vollkommen sinnlos.
    Man sollte sich jetzt mal überlegen, wie man mit der vorhandenen Kohle, 10,5 Mio, die Haupttribüne umbauen kann und eventuell die Kapazität auf 12.500 (was anscheinend ein Kompromislösung für die DFL wäre) erhöht.
    Da ist halt ein bischen Hirn und Flexibilität gefragt, Einfallsreichtum und die ein oder andere clevere Idee (ich erinnere nur an das Überdachungskonzept von Rotbart). Leider sind das Eigenschaften, die ich bei den handelnden Personen der Stadt Frankfurt am Main selbst mit gößter Mühe nicht erkennen kann.

  99. BlacknBlue sagt:

    Das ist schön, das ihr auch in der Commerzschüssel dabei bleiben wollt. Ich fürchte nur, dass unser Verein in diesem Falle nicht mehr da sein wird, wo er jetzt ist – nämlich in der 2.Liga. Diesen „Spass“ werden wir uns einfach nicht leisten können, das kostet x-Mios! Und das uns die Stadt nochmal so günstig entgegen kommt, könnt ihr vergessen, die sind froh wenn sie unsern Verein aus Bornheim nicht mehr an der Backe haben.

  100. Heinz 59 sagt:

    @BlacknBlue
    das isses ja. Wie einer der Vorposter geschrieben hat: Wir schaffen es sportlich, können es aber finanziell abhaken. Wie mich das ankotzt.

  101. BlacknBlue sagt:

    #100 Heinz
    Ich denke, dann muß einfach auch mal die Stunde von uns FSV-Fans kommen, da müssen wir mit allem kämpfen, was wir auf die Beine stellen können. Wenn es gut geht, wäre das vielleicht auch ein kleiner Baustein auf unserm Weg zum „Kultverein“. Denn der besteht auch aus uns – den Fans, die sich 1000prozentig engagieren! Und dann werden wir auch mal sehen, ob es den Frankfurter Fussballfans wirklich so völlig worscht ist, ob der Zweitligist FSV aufgrund dieser totalen Unfähigkeit im Römer wieder untergeht.

  102. GOGO sagt:

    Heinz59: Nur nicht einknicken. Wir wollen nicht in die Suppenschüssel. Fertig, aus, pasta! Es gibt keinen vernünftigen Grund vom Hang wegzuziehen, jedenfalls nicht, solange wir keine 20.000 Zuschauer auf die Beine bringen.

    Eine Geschichte: Viele „Ältere“ werden sich noch an die Saison 1962/63 erinnern. Es war die letzte Oberliga-Saison und danach gab es bekanntlich „Bundesliga“. Es war bis zum Schluß ein großes Geheimnis, wer teilnehmen sollte, weil es eigentlich keine klare Qualifizierungsregel gab. Der FSV selbst, das war klar, war sportlich nicht qualifiziert. Eine sehr unrühmliche Rolle spielte der damalige Eintracht-Präsident Gramlich und der DFB-Vize Neuberger (der starke Mann). Unser Nachbar OFC war eigentlich sportlich qualifiziert (hinter dem Club 2. der ewigen Oberliga-Tabelle, also vor der Eintracht!). Aber Gramlich setzte alle (!) Hebel ein, damit der OFC nicht in die Bundesliga kam, mit der Begründung: „Es kann nur ein Verein aus dem Frankfurter Raum in der Bundesliga sein, und das ist die Eintracht!“ Dasselbe Theater bei 1860 vs. Bayern (Bayern war entgegen vielen Gerüchten praktisch immer besser als 1860, nur halt in der Saison 1963 nicht). Aber die Geschichte geht weiter: Neuberger unterstützte Gramlich und der wiederum Neuberger: Neuberger bestand nämlich – und das war sportlich nicht zu fassen – darauf, daß sein Heimatverein 1.FC Saarbrücken in die Bundesliga aufgenommen wurde, obwohl der FK Pirmasens und Borussia Neunkirchen klar und eindeutig sportlich besser waren; beide waren damals mit Kaiserslautern auf Augenhöhe!. Die „offizielle“ Begründung Neubergers: „Saarbrücken verfügt schließlich als einzige Stadt des Saarlandes (damals) über einen Autobahnanschluß“. Das ist absolut kein Witz! Dasselbe mit Aachen vs. Münster (Hauptstadt Westfalens) und Braunschweig (niedersächsische Kulturhauptstadt) vs. Osnabrück.

    Worauf will ich hinaus: Irgendwelche vorgeschobenen bautechnischen, finanziellen, historische oder auch organisatorischen „Defizite“ müssen herhalten, daß die „Kleinen“ nicht nach oben kommen dürfen. Wenn bei dieser ganzen Sauerei mit unserem Stadion die Eintracht nicht wieder ihre Finger im Spiel hat, wie damals Gramlich, fresse ich einen Besen. Deshalb hilft nur eines: Widerstand gegen die Ungerechtigkeit und den Unsinn. Was man in Stuttgart mit S21 kann, können wir auch!

  103. BlacknBlue sagt:

    Weiß eigentlich jemand ob dieser „Leiter Hochbauamt“ Pritzl auch seine Schnittchen bei der Eintracht frißt. Wundern würde es mich nicht.

  104. Chris_Ffm sagt:

    „Fertig, aus, pasta!“

    LECKER

  105. Tillet sagt:

    @ 105

    „“Fertig, aus, pasta!”

    LECKER“

    Ach Chris, das ist doch bloß Miracoli.

  106. Tillet sagt:

    Zum Thema Stadion kann ich mich eigentlich nicht mehr aufregen. Die Verantwortlichen werden weiter herumdiletieren, es wird dann wieder viel Pulverdampf für die Öffentlichkeit ausgestoßen werden, und irgendwann gibt es einen billigen (und damit meine ich nicht die Baukosten) Kompromiss. Niemand kann es sich leisten, den FSV zurück in die Airport-Arena zu zwingen. Die Stadt nicht, der DFB nicht, und der Verein kann sich das am allerwenigsten leisten.

    Ich gehe davon aus, dass wir in ein oder zwei Jahren eine erneuerte Tribüne haben, die so ist wie das ganze Stadion. Überteuert, mangelhaft, aber mit einem gewissen Charme. Wir werden damit leben können.

    @ 99

    Du hast recht, Tartan. Vor der Fertigstellung der Neubauten wurde verkündet, dass das Stadion erforderlichenfalls auf eine Zuschauerkapazität von 15.000 erweitert werden könne. Wie genau das gehen soll, hat – soweit ich mich erinnere – aber nie jemand erklärt. Gehen könnte das nur mit einer deutlichen Erhöhung der Süd- und der Nordtribüne. Und das erzeugt zusätzliche Kosten, die niemand tragen will. Das wird noch eine hübsche Auseinandersetzung zwischen der Stadt und dem DFB.

  107. wolfsangel sagt:

    @GOGO

    Ich fürchte, Dein Gedächtnis macht Dir einen Streich. Bereits vor der Saison 62/63 standen die Teilnehmer an der Bundesliga fest. Ermittelt nach einem Punktesystem der letzten Jahre. Damit war auch der FC Bayern qualifiziert. Dass er nicht in die Bundesliga aufgenommen wurde, lag daran, dass der DFB festgelegt hat, dass der jeweilige Oberliga-Meister der letzten Saison, also 62/63 egal ob qualifiziert (durch Vorpunkte) oder nicht in der Bundesliga spielen wird. Was hat 1860 gemacht ? Sie sind ganz locker Süddeutscher Meister geworden und der FC Bayern hatte das Nachsehen. Dass das in Frankfurt nicht kommen konnte, dafür sorgte schon die SGE in der Rund 61/62 als sie dem abstiegsbedrohten FC Schweinfurt 05 seltsamerweise die Punkte überließ. Ergebnis unser FSV mußte schließlich nach der 0:1 Auswärtsniederlage beim FC Bayern Hof erstmals nach 60 Jahren in Liga 2 spielen. Natürlich ist das mit der SGE nie bewiesen worden, wenngleich auch viele Leserzuschriften damals den Verdacht hatten. Nachzulesen in der FR von damals.
    @Sven
    Tatsächlich spielte der SC Union 06 im Poststadion !

  108. Fritz sagt:

    Nochmal zum Hochbauamt das die Jungs unfähig sind ist klar. Aber ich bin der Meinung das der Wille fehlt dem FSV ein kleines 2 Liga Stadion zur Verfügung zustellen.
    Wir reden über ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von 12.500 Zuschauer.
    (davon ca. 8.000 Stehplätze nicht überdacht 4.500 Sitzplätze. Die DFL hat doch Zugeständnisse gegenüber der Stadt Frankfurt gemacht.
    Städte wie Aalen, Aue ,Ingolstadt Osnabrück haben zweitligafähige Spielstätten.
    Im Notfall teilt man die Stehplätze auf der Südtribüne neue auf.
    Nach meiner Einschätzung gibt es im Frankfurter Römer zuviele Leute die verhindern
    möchten das der FSV im Profifußball spielt.
    Auch das Problem mit 3 Mannschaften am Bornheimer Hang war doch kein
    wirkliches Problem. Ich glaube im Römer waren die Verantwortlichen an keiner
    Lösung interessiert.
    Die FNP hat noch ein wenig Öl ins Feuer geschüttet.
    Am Anfang hat man die gehofft das der FSV wieder absteigt aber leider man den
    Damen und Herren nicht den Gefallen getan.
    Zum Schluß noch eine kleine Anmerkung es wird demnächst wieder gewählt und
    Wahltage sind Zahltage. Vielleicht hat Herr Frank danach noch mehr Zeit zur Eintracht zu gehen. Ich gönne ihm das von ganzen Herzen.

    Vielleicht gibt es noch Politiker in Ffm die verhindern wollen das eine Bauruine
    in Bornheim steht und die Stadt Mieteinnahmen für ein 2 Liga Stadion verliert.

  109. Tillet sagt:

    Noch etwas zum Thema Zuschauer und Regionalligareform:

    http://www.hna.de/regionalsport/amateur-fussball/ksv-hessen-kassel/hoch-tradition-kommentar-944540.html

    Am Samstag gab es in Kassel ein Regionalligaspiel, zu dem knapp dreimal so viele Zuschauer kamen wie zu unserem Spiel gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga. Man muss das realistisch betrachten: Der FSV hat – eingezwängt zwischen der SGE und dem OFC – ein ernsthaftes Akzeptanzproblem. Der Aufwärtstrend aus der Rückrunde der letzten Saison ist in dieser Saison – zu meiner Überraschung – komplett verpufft.

    Heute gibt es übrigens ein nicht ganz unwichtiges Regionalligaspiel am Bornheimer Hang. Die U 23 hat die Chance, mit einem Sieg gegen die Wormatia aus Worms die Abstiegszone zu verlassen. Auch dieses Spiel verdient ein paar mehr Zuschauer als üblich. Die im Zweifel aber nicht kommen werden.

    Eigentlich würde ich den Wormsern den Klassenerhalt gönnen. Die arbeiten mit sehr wenig Geld, aber mit viel Herzblut.

  110. Chris_Ffm sagt:

    wieso wird eigentlich die stadionproblematik in der frankfurter rundschau totgeschweigt?

  111. FASF sagt:

    Hallo,
    von Verschwörungstheorien halte ich nix. Es mag schon sein, dass der eine oder andere Stadtverordnete oder Magisträter den FSV für völlig überflüssig hält, aber deshalb ein Projekt torpedieren, in das bereits zig Millionen investiert wurden? Glaub ich nicht.
    Der Hauptgrund für den Schlamassel ist doch wohl eher darin zu sehen, dass die städtischen Planer in der schwierigen Gemengelage aus Baurecht, Finanzierung und Anforderungen der DFL den Überblick verloren haben. Dass unterschiedliche Stellen der Stadt die Finger mit im Spiel hatten und die verantwortlichen Dezernenten wechselten, dürfte auch einen Anteil am Chaos haben.
    Ich finde, wir haben uns jetzt hier die Finger genug wund geschrieben. Wir müssen den Umstand, dass nächstes Jahr Kommunalwahlen sind, nutzen, um politischen Druck auszuüben. Und das möglichst sofort. Lasst uns eine Unterschriftenkampagne starten mit dem Tenor, dass das Stadion jetzt möglichst schnell vernünftig fertig gebaut werden muss, damit es weiter sinnvoll ausgelastet werden kann und ein Millionengrab verhindert wird. Dazu fordern wir die Politik auf, erwarten kurzfristig eine Stellungnahme der im Römer vertretenen Parteien und einen baldigen Beschluss des Magistrates und der Stadtverordnetenversammlung. Die Listen übergeben wir medienwirksam, beispielsweise bei einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Die tagt öffentlich, man darf also ruhig mal hingehen und sich in schwarz-blauer Kluft auf die Tribüne setzen.

  112. Tillet sagt:

    @ 112

    Die jetzt ständig angeführten baurechtlichen Bedenken gegen ein die Kapazität von 10.500 Plätzen überschreitendes Stadion sind mir völlig schleierhaft. Das alte Stadion stand doch seit 90 Jahren an derselben Stelle und hatte eine Kapazität von weit über 20.000 Plätzen. Wo sollen plötzlich nachbar- oder naturschutzrechtliche Positionen herkommen, die einem deutlich kleineren Stadion entgegenstehen?

    Das Problem der Notwendigkeit einer europaweiten Ausschreibung der Baumaßnahme leuchtet mir da schon eher ein. Dies verzögert und verteuert sie, ohne dass das etwas mit der Unfähigkeit des Hochbauamtes zu tun hätte. Ob man diese die Stadt treffende Verpflichtung mit einer Übertragung des Projekts auf die ABG als städtischer Tochtergesellschaft wirklich rechtssicher umgehen kann, ist schon zweifelhaft. Notwendig ist eigentlich ein privater Bauherr. Hat der FSV nicht schon ein passendes Angebot gemacht?

  113. Fritz sagt:

    FASF „Das ganze hat nichts mit Verschwörungstherorien zu tun“. Aber glaubst
    du wirklich das es soviel Inkompetents im Römer gibt ? Die Anforderungen an
    ein 2 und 3 Liga Stadion kann man bei der DFL anfordern.
    ( sind keine Geheimunterlagen)

  114. Tillet sagt:

    Auch das gehört zum Fussball:

    http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~ED3D0550038554049B1F6286AF59D7370~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

    Wahrscheinlich mehr, als wir uns es vorstellen können. Ich könnte immer kotzen, wenn ich an einem Spieltag die Zocker in ihren Wettbüros sehe.

  115. Sven_ sagt:

    Fordert der DFB überhaupt die vorhandenen 4466 Sitzplätze? Wenn nicht, lasst uns daraus eine Stehtribüne machen, dann haben wir die 12.500 Plätze und außerdem ein Dach über dem Kopf.
    In der bestehenden Konstruktion wird diese Sitztribüne sowieso nicht angenommen: Trotz Sonnenseite sitzt dort kaum jemand. Kein Wunder – bei den Preisen und hinter einem langbrausenden Autos.

  116. Sven_ sagt:

    #116 Tillet
    Ich bin mal gespannt, was wir noch von der Osnabrücker Geschichte erfahren werden. Vom Frühjahr 2009 stehen 6(!) Spiele von denen unter Verdacht – zwei Unentschieden und vier Niederlagen.
    Abschlusstabelle FSV 38 Punkte, Osnabrück 36…

    http://www.mdr.de/fakt/7663348.html

  117. SK sagt:

    Zitat:
    „9500 Zuschauer sorgten im Auestadion beim Hessenderby für eine prächtige Kulisse. ‚Das war Drittliga-Atmosphäre'“, schwärmte Darmstadts Trainer Kosta Runjaic.“
    http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/startseite/543248/artikel_Damm-trifft-bei-Drittliga-Atmosphaere.html

    So ein Satz tut weh, angesichts unserer 3½Tausend Zweitliga-Atmosphäre. 🙁

  118. Tartan Army sagt:

    Also ich wiederhole nochmal: 10,5 Mio sind bewilligt. Die wassfilter haben mit 15 Mio ein ganzes Stadion gebaut. Da muss doch was möglich sein. Hirn und neue Ideen sind gefragt.

  119. GPAdler sagt:

    Interessant, auch in http://www.stadionwelt.de
    wird Thema Volksbankstadion behandelt.

  120. Fritz sagt:

    Noch ein kleiner Vergleich das neue Ingolstädter Stadion hat insgesamt 25. Mill
    gekostet. 9000 Sitzplätze und 6.000 Stehplätze das Stadion vollüberdacht.

  121. Tillet sagt:

    FSV U 23 – Wormatia Worms 2 : 0

    Unsere Aufstellung:

    Alvarez – Theodosiadis, Schulu, Stein, Hickl – Durur, Konrad, Fliess, Gallego – Pintol, Bouhaddouz

    Auswechslungen:

    Ucar für Hickl
    Göbig für Bouhaddouz
    Di Leone für Pintol

    Tore:

    1 : 0 Bouhaddouz (Elfmeter)
    2 : 0 Pintol

    Endlich der erste Heimsieg gegen das Schlusslicht mit der zweitschlechtesten Abwehr der Liga, wenn auch mit gütiger Mithilfe des Gegners und des Schiedsrichters. Das Stadion war mit knapp 400 Zuschauern relativ voll, knapp ein Viertel davon werden Wormser gewesen sein.

    In den ersten 40 Minuten war es ein maues Spiel, beide Mannschaften trauten sich nicht so richtig, Fussball zu spielen. Wir waren feldüberlegen, aber wenig zwingend. Zweimal verpasste Bouhaddouz Hereingaben von Gallego knapp, und es waren zwei Schüsse von Gallego und Konrad zu verzeichnen, die für Knödler allerdings keine Herausforderung waren. Die Wormser versuchten zu kontern, was meist beim Versuch blieb. Zweimal kamen sie allerdings gefährlich durch mit zwei Kopfbällen. Die dickste Chance hatte Rudi Hübner, als er einen Ball direkt neben den Pfosten köpfte.

    In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit ging es dann plötzlich rund. Der Ball wurde aus einem Gewühl im Wormser Strafraum aufs Tor geschossen, ich sah ihn schon fast drin, aber er ging dann doch nicht rein, der Grund war mir nicht recht klar. Ein Pfiff vom Schiedsrichterm, der Elfmeter gab und einem Wormser rot zeigte. Ich habe die Situation nicht genau mitbekommen, vermute aber, dass es ein Handspiel an der Torlinie war. Ob das allerdings jeder Schiedsrichter gepfiffen hätte, wage ich zu bezweifeln. Darauf rasteten einige Wormser Zuschauer im Auswärtsblock völlig aus, es flogen Gegenstände auf den Rasen, und etwa ein Dutzend von denen testete die Stabilität der Werbebanden. Erfolgreich übrigens. Bouhaddouz liess sich von dem Zirkus nicht irritieren und verwandelte den Elfmeter trocken. Kurz darauf rasteten die Wormser weiter. Der kleinlich pfeifende Schiedsrichter korrigierte einen Wormser Freistoß. Als darauf ein Wormser Spieler vor Wut den Ball auf den Rasen schmiss und er dafür prompt gelb sah, ging das Gepöbel im Auswärtsblock fröhlich weiter. Unmittelbar vor der Halbzeit hate Worms noch eine riesige Chance. Hübner zimmerte den Ball aber nur an den linken Pfosten.

    In der zweiten Halbzeit ging es ruhiger weiter. Von Worms kam nicht mehr viel, und auch wir hielten uns ziemlich zurück. Was nicht recht verständlich war, gegen den dezimierten Tabellenletzten hätte man den Sack eigentlich recht schnell zumachen können. Einmal verpasste Bouhaddouz nach einer Gallego-Flanke, und einmal Durur eine Hereingabe von Pintol, aber viel war das nicht. Erst mit der Einwechslung von Göbig kamen mehr Schwung und Kontermöglichkeiten ins Spiel. Die größte Chance hatte Pintol, der völlig allein vor Knödler auftauchte, den Ball mit Gewalt Richtung Tor drosch – aber leider deutlich darüber schoss. Zu seinem Glück hatte er kurz darauf eine fast identische Chance und machte es da besser. Diesmal umkurvte er den Torwart und schob den Ball von rechts ins Tor zur Vorentscheidung. Gegen Ende wurde es noch einmal farbig. Ein Wormser sprang bei einer Offensivaktion voll in den Mann und sah dafür – da schon verwarnt – gelb-rot. Ihr könnt Euch vorstellen, dass die Wormser wieder voll ausrasteten.

    Insgesamt war es ein einigermaßen verdienter Sieg gegen einen allerdings wirklich schwachen Gegner. Wenn die sich nicht deutlich steigern, werden sie schwerlich die Liga halten. Bei unserer U 23 hakt nach wie vor die Offensive. Da kommen immer noch viel zu wenig Impulse nach vorne. Es fehlen ein direktes Passspiel und der direkte Zug zum Tor. Vor allem Bouhaddouz ist mit seinen vielen Ballverlusten derzeit nicht auf der Höhe der Liga. Spaß gemacht haben mir Stein und Gallego. Stein machte das auf der ungewohnten Innenverteidigerposition ordentlich. Man sieht, dass das ein feiner Fussballer ist. Und Gallego steht inzwischen wieder richtig im Saft. Für mich war er in der Offensive der bei weitem stärkste Spieler.

    Ärgerlich war noch der Rückweg aus dem Stadion. Unsere Ordner hatten den Weg von der Südtribüne zum Max Bromme-Steig abgesperrt, offenbar wegen der paar ungusteligen Wormser Fans. Der Weg nach Bornheim war versperrt. Ich ging dann um die Eissporthalle und traf diverse völlig friedliche Wormser. Tolles Sicherheitskonzept.

    Her der offizielle Bericht:

    http://www.fsv-frankfurt.de/cms/index.php?&id=9&backPID=574&tt_news=6152&cHash=69e6950948

  122. Tillet sagt:

    Die Wormser schwören alle, dass es kein absichtliches Handspiel war und dass Ojigwes Hand nur angeschossen wurde:

    http://www.wormser-zeitung.de/sport/lokalsport/fussball/9488014.htm

    http://www.wormatia.de/nc/fanbereich/direkt-zum-forum.html?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=837&tx_mmforum_pi1%5Bpage%5D=4

    Wann kann man das denn im Fernsehen überprüfen?-;(

  123. BlacknBlue sagt:

    Der vom Platz geflogene ist doch unser ex-Oberliga Stürmer Isaac Ojigwe, oder seh ich das falsch?

    Ich hatte mich immer gefragt, was aus dem geworden ist. War damals an recht vielen Toren beteiligt, soweit ich mich erinnere, war er heute vielleicht etwas übermotiviert?

  124. fechenheimer sagt:

    #108 Wolfsangel:

    Die Geschichte mit Eintracht/OFC und der Intrige Gramlich/Neuberger stimmt in jedem Fall. Von Gramlich (sen.) ist in diesem Zusammenhang auch der Satz überliefert worden: „Es kann keine zwei Bäcker in dieser Straße geben.“ Ist zwar lange her, hat aber damals die Aversionen der Offenbacher gegenüber SGE und DFB, die ja bis heute bestehen, erst richtig geschürt.

  125. fechenheimer sagt:

    Zu 128:

    Sorry, es muss heißen: “Es kann keine zwei Bäcker in einer Straße geben.”

  126. Tillet sagt:

    @ 127

    „Der vom Platz geflogene ist doch unser ex-Oberliga Stürmer Isaac Ojigwe, oder seh ich das falsch?“

    Ja, er ist es.

    http://www.fnp.de/fnp/sport/regional/ende-der-tristesse_rmn01.c.8297726.de.html

    Er wirkte eigentlich nicht übermotiviert, er wollte nur das Tor verhindern. Ob er dabei wirlich regelwidrig Hand spielte, ist die Frage. Schade, dass das Spiel nicht aufgenommen wurde.

  127. wolfsangel sagt:

    Jedenfalls haben da gestern abend zwei Abstiegsaspiranten gespielt. Grottiger Kick von beiden, wobei man der Wormatia noch zu Gute halten muß, dass sie eigentlich einen OL-Kader hat. Sie waren ja sportlich aus der RL-West als Letzter abgestiegen und nur durch Lizenzentzüge anderer nachträglich wieder in die RL, diesmal Süd, aufgenommen. Hätten m.E. lieber verzichten sollen. Und unser Team… na ja, so wird das jedenfalls nichts ! Keine Ideen im Spielaufbau, schlampig in der Chancenauswertung (Pintol, der wollte mal 2. Liga spielen). Alles in allem keine Offebarung dieser langweilige Kick !!!

  128. wolfsangel sagt:

    @Fechenheimer

    das mag schon stimmen (SGE/OFC) aber der OFC hatte auch in der, glaube ich 5-Jahreswertung, wohl weniger Punkte zum BL-Aufstieg erreicht. Jedenfalls hätten sie Südmeister werden müssen, um die, schon damals arrogant auftretende, SGE noch abzufangen. Klar, dass die Aversionen bis heute bestehen.
    …und bis zum „Boysen-Fall“ fühlten sich ja auch der OFC und der FSV als „Opfer“ der SGE. Jetzt haben wir gegenüber dem OFC den gleichen „Status“ wie die SGE erreicht !

  129. Chris_Ffm sagt:

    @wolfsangel: „Keine Ideen im Spielaufbau, schlampig in der Chancenauswertung (Pintol, der wollte mal 2. Liga spielen).“

    ich frage mich wieso Berndroth den Pintol immer wieder im offensiven mittelfeld spielen lässt. ich finde das er entweder ins rechte mittelfeld oder in den sturm gehört. man konnte jedenfalls schon oft genug sehen das er alles, nur kein spielmacher ist.

  130. Nordendler sagt:

    Man liest hier immerwieder davon, dass der FSV sich von der Eintracht abgrenzen müsse. Warum eigentlich? Mehr Zuschauerzahlen bringt das bestimmt nicht, im Gegenteil.

    Ich kenne mehr Leute, die mit beiden Vereinen sympatisieren, als ablehnende Positionen. Man sollte jedenfalls keine Rivalität herbeireden. Falls es da doch eine geben sollte, gehört sie in die historische Mottenkiste.

    Außerdem kopiert doch gerade die FSV-Fankurve Choreos der Eintracht: „Wer nicht hüpft, ist Offenbacher“ oder buht Jermaine Jones aus, der nun wirklich nichts mit dem FSV zu tun hat.

    Ich bin glühender Anhänger des FSV und komme nicht aus Bornheim. Natürlich verstehe ich den lokalen Bezug und finde es auch klasse, wenn bundesweit über Sky „Bornheim“-Gesänge zu hören sind. Trotzdem ist es immer ein seltsames Gefühl, „Bornheim!“ brüllen zu müssen, damit man von den Fans überhaupt mal etwas hört. Ich möchte den FSV auch als meinen Verein ansehen.

    Es hat schon etwas Provinzielles an sich, andere Stadtteile per Choreographie auszuschließen. Dann muß man sich nicht wundern, wenn keiner mitsingt, keine Stimmung aufkommt und jedes Heimspiel wie ein Auswärtsspiel wirkt. Das „lustige Dorf“ ist einfach zu klein, um in der 2. Bundesliga unter sich zu bleiben.

    Trotzdem bin ich gern bereit, weiterhin „Bornheim“ zu brüllen, wenn sich die einzelnen Fangruppen wenigstens mal einig wären. Da existieren zehn gefühlte Fanclubs bei so wenigen Zuschauern. Entweder schließen die sich zusammen oder koordinieren sich besser für ihre Choreos. Dann reißt man auch die Gelegenheitszuschauer mit. Der Wechselgesang „Frankfurt – Bornheim“ beim Spiel gegen Osnabrück zwischen Block N und O war ein guter Angang!

    Und eine stadtweite Plakatierung wäre ebenfalls hilfreich.

    Schließlich trägt natürlich auch die Ignoranz des HR in der Sendung „Heimspiel“ zur Zuschauermisere bei. Obwohl durch stärkeres Airplay mehr Zuschauer kämen, was wiederum dem HR nützen würde. Versteh einer den Hessischen Rotfunk.

  131. Chris_Ffm sagt:

    also ich habe diese saison nur eine choreografie erlebt und das war vor dem anpfiff gegen schalke.

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