FSV Frankfurt – VfL Osnabrück 2:0 (0:0).

[inspic=444,,,0]Der FSV Frankfurt steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Mit dem 2:0 (0:0)-Sieg gegen Ligakonkurrent VfL Osnabrück glückte die Pflichtspiel-Premiere in der neuen Heimstätte. Dabei wurde David Ulm zum Matchwinner des FSV. Der kleine Stürmer markierte vor 3170 Zuschauern nicht nur den Führungstreffer der Bornheimer (51.). Er bereitete auch das 2:0 durch Dennis Hillebrand mit einem klugen Pass vor (67.).
In einem Spiel, das der FSV Frankfurt überwiegend im Griff hatte, traten die ersatzgeschwächten Osnabrücker insgesamt zu passiv und wenig torgefährlich auf. Hinzu kam, dass die Gäste nach der Gelb-Roten Karte für Matthias Heidrich (58.), unmittelbar nach der Führung des FSV in Unterzahl gerieten. Als Hillebrand dann kurz darauf für den FSV zum 2:0 erhöhte, war das Spiel schon frühzeitig für die Gastgeber entschieden. Nur eine Möglichkeit hatte Osnabrück noch zum Anschlusstreffer: Doch Dominic Peitz’ Schuss ging knapp am Tor von Patric Klandt vorbei (80.).

Keine Probleme hatte gestern dann auch die völlig neu zusammengestellte Vierer-Abwehrkette der Bornheimer. Teamchef Tomas Oral hatte neben Angelo Barletta auch Alexander Klitzpera in die Innenverteidigung beordert. Klitzpera war erst am Morgen von den Frankfurtern unter Vertrag genommen worden und neben dem defensiven Mittelfeldspieler Radek Spilacek, der einzige Neuzugang in der Anfangsformation der Frankfurter. Mit der Verpflichtung des 30 Jahre alten Verteidigers von Alemannia Aachen hatte der FSV auf die Verletztenmisere in der Innenverteidigung reagiert.
Alexander Klitzpera, der auf insgesamt 184 Zweit- und 55-Erstliga-Spiele für Arminia Bielefeld und Alemannia Aachen kommt und bei den Bornheimern einen für die zweite Liga gültigen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieb, gab jedenfalls ein solides Debüt. Ausgestattet mit gutem Stellungsspiel strahlte der erfahrene Verteidiger viel Ruhe aus und dirigierte schon lautstark seine Mannschaftskollegen. Eine gelungene Premiere für ihn und seinen neuen Verein.
Klitzpera hatte vor dem Spiel nur vier Stunden geschlafen – der Blitztransfer war von Donnerstag auf Freitag klar gemacht worden. „Das war ein recht ordentlicher Einstand“, sagte der Verteidiger, den nach dem Spiel ein schönes Veilchen schmückte – Andenken an ein Kopfballduell.

32 Kommentare für “FSV Frankfurt – VfL Osnabrück 2:0 (0:0).”

  1. jan sagt:

    Zwei Tore, sehr solide Abwehrarbeit, immer wieder gute Pässe aus dem Mittelfeld und einige weitere gute Torchancen – nächste Pokalrunde erreicht – was will man mehr?

    Bißchen enttäuschend die Zuschauerzahl, aber dennoch war ganz gute Stimmung im Riesentempel, ich denke aber, wenn der FSV weiter so attraktiven Fussball spielt, wird sich das schnell in Frankfurt rumsprechen und noch wesentlich mehr Leute ins Stadion ziehen, vor allem bei attraktiveren Gegnern als den VfL Osnabrück, der mich auf ganzer Linie enttäuschte. Wenn das ein Fingerzeig auf das Niveau in der Zweiten Liga sein sollte, ist mir bei unserer Mannschaft nicht bange, da können wir absolut mithalten.

  2. Batman sagt:

    Mann war das GEIL!
    Nur die Zuschauerzahl war nix. Wirklich Schade. Aber wie die Jungs gespielt haben war super.
    Auf nach Ahlen!!!!

  3. Klaus sagt:

    Klitzpera hat gespielt, als wär seit der Jungend beim FSV. Kompliment!
    Sehr sicher. Super Stimmung. Hat spaß gemacht

  4. Klaus sagt:

    Aber die offizielle FSV- Seite ….
    Schon wieder überlastet. Gibst doch net.

  5. schwarzblauer Büdinger sagt:

    Ja, das was ganz großer Fußball. So etwas hat man beim FSV letztmals in den 80er Jahren erlebt – etwa als Juan Alvarez die roten Teufel aus der Pfalz fast allein aus dem DFB-Pokal geschossen hatte. Lang ist’s her. Hoffentlich nimmt Frankfurt und das Umland zur Kenntnis, was der FSV da in den vergangenen Jahren aufgebaut hat und kommt ins Stadion. Diese Mannschaft hat verdient, dass mehr als 3.200 Zuschauer im weiten Rund sind. Heute abend hat uns die Arena vielleicht Zuschauer gekostet, weil die Bornheimer, Seckbacher, Vilbeler (und alle anderen aus der Wetterau) den weiten Weg gescheut haben und im Süden Frankfurts und Richtung Darmstadt wohl weniger Potenzial für unsere Farben besteht, aber wenn die Mannschaft weiterhin so begeisternd auftritt, dann werden es jedesmal mehr werden, die zu unserem FSV kommen. Jeder von uns, die das Spiel gesehen haben, müssen mit leuchtenden Augen jedem erzählen, was er da gesehen hat: schönen, schnörkelosen Fußball einer technisch und kämpferisch sehr guten, leidenschaftlichen Mannschaft. Und: Zum ersten Zweitliga-Heimspiel muss jeder von uns mindestens einen neuen Fan mitbringen! Ich habe heute zwei neue Fans gewonnen, die mir vorher nicht glauben wollten, dass der FSV einen solch‘ attraktiven Ball spielt. Am Bornheimer Hang würde es mir übrigens auch besser gefallen, aber darüber sollten wir jetzt nicht mehr diskutieren. Jetzt gilt es unsere Mannschaft bei 17 Auswärtsspielen in der Beton-Schüssel anzufeuern und neue Potenziale für SCHWARZBLAU zu erschließen. Unsere Neuen waren übrigens richtig gut und sind echte Verstärkungen, doch herausheben möchte ich keinen Spieler, denn alle waren bestens drauf! Jungs, macht weiter so! Frankfurt wird es bald merken, dass es neben dem einmaligen Deutschen Meister (ist nächstes Jahr auch schon 50 Jahre her, hahaha…) noch einen Fußballsportverein gibt, bei dem Fußball mit Herz gespielt wird!

  6. Brillo Helmstein sagt:

    Du wirst so alt wie eine Kuh und lernst immer noch dazu! Als Knirps kam ich das erste Mal zu einem FSV-Heimspiel an den Hang. Seitdem sind ein paar Tage vergangen und ich bin zum ersten Mal zu einem Pflichtspiel in den Stadtwald gefahren. Die Stimmung war trotzdem irgendwie gut.

    Aber es ist einfach anders! Früher ging man hinter die Haupttribüne und hat viele Leute am Würstchenstand zum Fachsimpeln getroffen. Heute muss man sich über 3 Blocks zuwinken. Ich hoffe wirklich, dass die DFL uns ab der kommenden Saison wieder in unserem schnuckeligen neuen Stadion spielen lässt.

    Jetzt zum Spiel: Danke Jungs, Ihr ward die bessere Mannschaft! Die Abwehr stand und auch vorne ging vom FSV deutlich mehr Gefahr aus.

    Es war ein Gegner an dem wir uns im Abstiegskampf orientieren müssen und wir werden 2008/2009 kein „Deja vue“ Erlebnis haben. Die letzte Zweitliga-Saison ist lange Vergangenheit, diesmal spielen wir mit! Platz 15 ist machbar…

  7. Goralf sagt:

    Poste das erstemal
    War auch im Stadion und überzeugt von dieser Mannschaft. Sie hat das Potenzial in der 2.Liga zu bestehen. Einsatz, Kampfeswille alles war da.
    Ich glaube nicht das der FSV etwas mit dem Abstieg zutun haben wird, jedenfalls nicht am 34. Spieltag.
    Die neuen haben mich überzeugt. Eine gute Mischung.

  8. publiz sagt:

    Nach 220 Kilometer Anfahrt in meine Geburtsstadt bin ich heute sehr zufrieden. Okay, es war nicht der Hang, an dem ich groß geworden war. Es war das Stadion in der Einflugschneise. Wäre in Bernem die Zuschauerzahl in dieser Höhe gewesen, hätte man von einem gut gefülltem Stadion gesprochen. So sah es ziemlich trostlos aus. Und das tut schon weh.

    Spielerisch betrachtet, befinde ich mich fast im Rausch. Jungs, das war gut. Weiter so! Wir sind in der zweiten Runde, und das ist gut so. Wo sind nur die Fans geblieben?

  9. jan sagt:

    klar hätte mehr Leute kommen können, aber Leute: vor 15 Monaten haben wir in der OL Hessen vor einem reellen Zuschauerschnitt von 5-600 Zuschauern gespielt! Wenn man die Osnabrücker heute abzieht, waren rund 2500 „FSVler“ da und das ist eine Verfünffachung, ich finde das mal gar nicht so schlecht (und es gibt attraktivere Gegner als Osnabrück!)

  10. RME sagt:

    Hezlichen Glückwunsch zum Erreichen der 2. Runde!

    Der FSV hat viel besser gespielt und hochverdient gewonnen.

    Aber eins muss man dem VFL Osnabrück lassen: Fanmäßig müsst ihr noch einiges naxhholen, denn das trostlose Bild im Stadion, 3000 Fans und davon die Hälfte aus Osnabrück, liebe FSVer, das ist beileibe nicht 2. Ligareif.

    Mit besten Grüßen aus dem Norden

    Lila Weiss

  11. fsv300 sagt:

    ich sag garnix.. und denk an die zeit zurück,wie z.b. das pokal spiel in niederursel .. was ne wende

  12. Osnabrück sagt:

    Gerade wieder zurück in Osnabrück.

    Was für ein Scheiss Spiel vom VfL, selten so enttäuscht worden.

    Euch herzlichen Glückwunsch, ich gönne auch einen tollen Gegner in der nächsten Runde.

  13. Brillo Helmstein sagt:

    @RME

    Wiewiele Vereine spielen vor Eurer Nase 1. Liga? Eintracht Rulle ist nicht …………….

    Hier wächst etwas heran! Wir „Bernemer“ (nicht der Stadtteil, sondern die Einstellung ist gemeint) müssen aber alle daran arbeiten.

  14. […] wie man sich gepflegt auf den Weg dorthin macht, hat gestern des Zweitligist aus Bornheim eindrucksvoll gezeigt. Dessen Fans bewiesen übrigens im Waldstadion Humor: Als das 2:0 […]

  15. Hagen sagt:

    Das mit den Zuschauern wird schon. Wenn sich die Frankfurter Fußballfans zwischen der Eintracht und dem FSV entscheiden müssten, würde es tatsächlich noch schlecht aussehen. Das Wunder von Bernem auf dem Platz zieht nicht automatisch das Wunder von Rhein/Main nach sich, dass sich dort nämlich blitzartig sämtliche Hintern zum FSV in Bewegung setzen. So ein Hintern hat seine eigene Masseträgheit.

    Obwohl Sympathien schon von allen Seiten spürbar sind. Immerhin – nach so vielen Jahren in Liga 2 minus x, verglichen mit der BL quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der letzte Urlaub von der Versenkung vor dem jetzigen Flug des Phoenix ist fast 30 Jahre her, wo sollen die ganzen Fans plötzlich herkommen. Ich bin eher überrascht, wie stark der Verein trotzdem noch präsent ist. Die Awareness auf den Verein in der 2.Liga und Events/Leistungen wie gestern werden ihr Übriges tun.

    Entscheiden muss sie die Frankfurter Fußballgemeinde außerdem nicht – die Vereine spielen nicht gleichzeitig und die meisten Fans sind keine Aufsichtsräte. 😉

    Diesmal wird’s was im Profifußball, da bin ich 100% sicher.

  16. jan sagt:

    Man sollte natürlich auch nicht übersehen, das die Eintracht ein Einzugsgebiet von rund 150-200 Kilometer hat, ich glaube bei denen sind überwiegend Nicht-Frankfurter-Zuschauer im Stadion. Das sieht bei uns etwas anders aus, wir sind halt ein Stadtteilverein mit etwas begrenzterem Potential.

    Zumindest vorerst…

  17. Hagen sagt:

    Als ich zum ersten mal beim FSV war, 8.Spieltag 75/76, wusste ich noch nicht mal, dass das die Bornheimer sind. Kann mich wirklich nicht erinnern, dass das damals so eine Issue war. Obwohl der Verein natürlich -. schon wegen der Spielstätte – jetzt noch stärker in Bornheim verwurzelt ist als der Riederwälder Stadtteilverein in seinem. Ansonsten habe ich das immer eher für Imagepflege des FSV in der Oberliga gehalten: wenn schon nicht in Frankfurt die No.1, dann wenigstens in Bornheim.

    Ich bin Einzugsgebiet Nordwest 🙂

  18. jan sagt:

    Uns fehlen halt die vielen „Mode und Eventfans“, die gehen zur Eintracht, warum hätten die bislang auch zum FSV gehen sollen? Die langjährigen Oberliga/Regionalligaspiele in der Stadionruine Bornheimer Hang waren wirklich nur für Hardcore-Fans auszuhalten. Wenn der FSV jetzt weiter guten, attraktiven Fussball spielt und ein paar Jahre Zweite Liga durchhält, kann sich alles ändern 🙂

  19. Hagen sagt:

    sehe ich auch so.

  20. Tartan Army sagt:

    Zuschauer: Es doch verständlich, dass nicht alle, die die letzten Heimspiele besucht haben, gleich zum ersten Spiel, noch dazu „nur“ im Pokal, ins Waldstadion gehen. Da schaut man erst einmal, wie sich das Team eine Klasse höher schlägt, es könnte sich ja 94/95 wiederholen (1. Heimspiel 0:5 gegen Fortuna Köln). außerdem geht es ja auch um fast nichts, letzte Saison gegen Ahlen/Ingolstadt war ja auch für nicht FSV-ler spannend.
    Stadion: als Trugschluss wird sich erweisen, dass das waldstadion Leute anzieht, die nicht zum Bornheimer Hang kommen würden. Eher bleiben „Alt-FSVler“ zuhause. Und das nicht zu Unrecht: Für schlappe 4,50 EUR wird man in eine große Pfütze am Gleisdreieck eingewieden und wehe, man schart aus. Die gekiesten Parkplätze sind sicherheitshalber gesperrt. Wer aus der falschen Richtung kommt, muss vom Eingang nochmals 200 Meter zum Kassenhäuschen gehen (und zurück) weil dort keine Karten verkauft werden, dafür ist der Eingang direkt am Kassenhäuschen gesperrt.
    Bier- und Würstchenstände vor dem Stadion: geschlossen. Die Sicherheitskontrolleure sind vom schärfer als die am Flughafen, meine Flagge wird komplett auseinandergefaltet, zusammenlegen darf ich selber, ihre Kommentare hätten sich die Hansels auch sparen können. Innen dann die oben erwähnten Getränke zum Discounterpreis, nur erwerbbar mit der Stadionparallelwährung, dass seit Jahren in ganz Europa mit dem Euro gezahlt werden kann, ist hier noch nocht bekannt. Ihre Kartenmanie geht aber nicht soweit, dass man mit, den ebenfalls weltweiten anerkannten, üblichen Plastikdingern bezahlen kann, die unter dem Namen EC-Karte, Amexco, Master, VISA o.ä. bekannt sind. Dafür sind die Kartenverkäufer unhöflicher als ein Frankfurter Kellner. Endlich angekommen muss man zugeben, dolles Ding, und sogar FSV und 1899 im Oberrang dargestellt und das Dach ist zu. Und das hat die Eintracht zur WM geschenkt bekommen, ohne was dazuzuzahlen zum Stadion (wie K’lautern, Schalke, Dortmund, Bayern, 60) und ohne Diskussion um Naturschutz, Parkplätze und Flutlicht etc. Bloss weil sie halt gerade pleite war. Naja.
    Es wird schwierig werden, neue Fans in größerem Maße zu gewinnen, auch wenn wir uns in der 2.BL halten können. Nicht nur, dass die Stimmung eher der bei Auswärtsspielen gleichen wird, dass die Preise erheblich höher als letztes Jahr sind sondern auch, dass der zeitliche Aufwand für An- und Abfahrt und die „Nebenkosten“ viel höher als am Hang sind, wird einige abschrecken, die sich letzte Saison mal „außer der Reihe“ einen Besuch beim FSV gegönnt haben.

    Leider können wir erstmal nicht viel daran ändern, aber die Leistung der Mannschaft hat das alles wettgemacht.

  21. Tartan Army sagt:

    den ein oder anderen Rechtschreibfehler verzeiht ihr mir bitte….

  22. Hagen sagt:

    @Tartan Army

    Das ist zwar wirklich so, aber ich hätte mir nachher in den A*** gebissen, wenn ich deshalb gestern nicht hin gefahren wäre. Wenn der FSV ein Proficlub wird, bleibt der Amateurclub auf der Strecke, das hat leider einen gewissen Preis. Auch von einer möglichen Rückkehr an den Hang würde ich mir da keine Rückkehr zur früheren Situation erwarten. Dann steht da nämlich auch genau das, was heute als modernes Stadion gilt, mit allen Sicherheitsauflagen, Beschränkungen und Kommerzialisierungen. Nur der Ort ist dann noch gleich und alles ein Bisschen kleiner als im Waldstadion. Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass es von der Anfahrt, den Wege und den Kosten her viel anders sein wird als jetzt in der dicken Schüssel.

  23. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    @Hagen/@Tartan Army: Stimmt alles, was Ihr da so schreibt. Doch die Frage ist: Wollen wir weiterhin Bornheim gegen Bernbach sehen oder doch lieber den FSV gegen München 60. Ich bin auch 75/76 erstmals am Hang gewesen und auch mir war damals nicht bewusst, dass Bornheim gegen Nürnberg spielt. Erst nach dem Abstieg 1983 wurde aus dem FSV mit der Bedeutungslosigkeit, in der wir feststeckten ganz allmählich der Stadtteilverein. Wie Brillo Helmstein bereits weiter vorne schreibt, sind wir alle gerne Bernemer, weil der FSV, Bernem, Schwarzblau für Wärme, für Tragik, für immer wieder aufstehen, Herzblut und vieles mehr steht. Und wir allen sehnen uns an den Hang zurück. Doch der wird, sollte er je zweitligatauglich werden, eben auch für eine neue Zeit stehen, aber eben auch das Bindeglied zur schönen alten Zeit bleiben. Wir sollten jedoch in die neue Zeit aufbrechen und uns die Generationen Fans zurückholen, die seit bald 30 Jahren eben nicht mehr zu uns gefunden haben. Reden wir es nicht klein: Diese große hessische Stadt und ihr Umland haben Potenzial für einen zweiten Verein, für den FSV. Der wahre Fußball-Fan wird schon zu uns finden, eben der Fan, der Leidenschaft auf dem Platz erleben will und noch dazu KOntakt zum einzelnen Spieler haben will. Beim FSV geht das, bei den anderen nicht. Und wenn wir gut spielen, dann bin ich davon überzeugt, dass die Zuschauer kommen werden. Und aus Zuschauern werden anschließend Fans in Schwarz und Blau. Ich glaube daran. Jetzt muss unsere Mannschaft nur so stark weiterspielen.

  24. Schwarzblauer Büdinger sagt:

    Habe was vergessen: Ich habe lange nicht mehr so stolz den schwarzblauen Schal getragen! Wir sind wieder wer! Wir können wieder mit erhobenem Haupt durch die Welt gehen. Das ist doch was!!! Und in der zweiten Halbzeit hat es die Gegengerade geschafft, lauthals FSV zu skandieren. Wir sind wieder da und werden weiter durchstarten, ich glaube fest daran!

  25. Goralf sagt:

    Ich auch eines dürfen wir wirklich nicht vergessen. Der FSV kommt zwar aus dem Stadtteil Bornheim aber das zählt jetzt nicht mehr. Der FSV repräsentiert Frankfurt in der 2.Bundesliga. Mit Bornheim können nicht viele was anfangen. Aber mit FSV Frankfurt schon. Nur ein Tipp an die Fans.

  26. Brillo Helmstein sagt:

    Steht auf für den FSV……..Das habe ich mitgesungen und die Leute hinter mir sind auch aufgestanden. Hier wächst etwas heran.

    Der Schwarz-Blaue Büdinger hat es richtig gesagt: der FSV steht für Tragik, aber auch für immer wieder aufstehen.

    So ist es halt im Leben. Manchmal wirst du bezwungen, aber erst wenn Du liegen bleibst, dann hast Du verloren. Wir waren lange Zeit ziemlich weit unten und jetzt spielen wir 2. Liga. Das ist kein Grund die Vergangenheit zu vergessen und überheblich zu werden, aber es ist einfach nur schön!

    John F. Kenneddy hat damals gesagt „Ich bin ein Berliner“. Das hat eine Geisteshaltung in dieser merkwürdigen Zeit ausgedrückt!

    Ich sage heute (und ich hoffe es werden mehr, die das sagen): Ich bin ein Bernemer!

  27. Chris_Ffm sagt:

    @Goralf: sorry, aber wieso sollen wir jetzt nur weil wir in der 2. liga spielen auf einmal frankfurt statt bornheim rufen? gerade jetzt zählt es sich eine eigene identität aufzubauen und nicht zum abklatsch von der eintracht zu werden. wir sind nunmal der bornheimer verein und werden’s auch immer bleiben. 😉

  28. Tartan Army sagt:

    @Hagen/S-B-Büdinger: Ich will weißgottnicht die letzten 15 Jahre nochmal erleben, 300-400 Zuschauer und sich gegen die Elite der hessischen Provinz aufreiben. Vor allem, wenn man nicht weiß, ob das jemals ein Ende haben wird.

    Ich hab halt nur so leichte Anlaufschwierigkeiten…..

  29. karsten sagt:

    Tartan Army, du schreibst

    „das hat die Eintracht zur WM geschenkt bekommen, ohne was dazuzuzahlen zum Stadion “

    Ich dachte die Schüssel gehört der Stadt und von der mieten wir es auch. Wenn sie der Eintracht gehört, weil sie sie geschenkt bekommen hat, überweisen wir die Kohle an die Eintracht? Und ich war bislang der Meinung die wären Mieter wie wir auch!

  30. Brillo Helmstein sagt:

    @Chris_Ffm
    Grundsätzlich hast Du recht, dass wir keine zweitklassige Kopie von unserem Nachbarverein werden sollen.

    Aber wir werden in den kommenden Wochen/Monaten (hoffentlich) viele neue Besucher bekommen. Die werden mit Sicherheit eher aufstehen, wenn wir z.B. singen würden „steht auf für den FSV“ anstatt „steht auf, wenn ihr bornheim seid“.

    Wir müssen den „Neuen“ halt irgendwie übermitteln, dass mit „Bornheim“ nicht der Stadtteil gemeint ist, denn damit würden wir alle nicht in Bornheim wohnenden Besucher ausgrenzen. „Bernemer“ zu sein, ist ein Stück Identität – unabhängig von Ortsgrenzen -, mit der sich alle FSVler – auch die Neuen – identifizieren können…….

  31. Goralf sagt:

    @Chris_Ffm

    Meidericher SV. Hm wo liegt denn Meiderich. Würde keiner kennen wenn man nicht seiner Zeit das Duisburg dazu genommen hätte. Mit MSV Duisburg kann jeder was anfangen.
    Mir ist klar das der FSV sich in seiner Heimat, eben Bornheimer Hang, Stadtteil Bornheim heimisch fühlt und dem Stadtteil verbunden ist. Soll sich ja auch nicht ändern. Aber Bornheim ist eben nicht Sankt Pauli. Weithin in der Republik unbekannt. Der FSV repräsentiert eben die Stadt Frankfurt in der 2BL und dies ist für die überregionale Bedeutung eben wichtig. Der FSV ist im Profibereich angekommen und sollte dort auch bleiben weil er dorthin gehört. Mann soll nicht vergessen wo man herkommt nur sollte auch etwas von Frankfurt in die Schlachtrufe gelangen. Eben nicht nur Bornheimer sondern eben Frankfurter Jungs. Hat übrigens nichts damit zu tun ein Abklatsch der komischen anderen Fußballfraktion zu werden.

  32. Tartan Army sagt:

    Natürlich zahlt die Eintracht Miete wie die meisten Vereine, aber die genannten Vereine haben erhebliches Geld in den Ausbau/Neubau ihrer Stadien gesteckt und haben entsprechende finanzielle Probleme (Bayern ausgenommen). Mir ist auch bekannt, dass der Bornheimer Hang mit öffentlichen Mitteln erneuert wird. Nur war das Waldstadion zwar hässlich und öde, aber beileibe nicht so marode, dass man es unbedingt hätte neubauen müssen und der Zuschauerzuspruch hatte das auch nicht gerade verlangt. Und da hatte man das Glück, dass die Stadt die WM in Frankfurt/M haben wollte…

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