Premieren-Erfahrungen in der Commerzbank-Arena

[inspic=442,,,0]Sieht man mal davon ab, dass ein paar Deppen aus Halle die Premiere als Bühne nutzten, um sich auf bescheuerte Art und Weise zu profilieren, hat das erste Spiel des FSV in der Arena viel Aufschlussreiches gebracht. Brillo hat es ja im vorherigen Beitrag schon ausführlich beschrieben.

Aus Vereinssicht war man beim FSV jedenfalls zufrieden. „Das war genau das, was wir wollten“, sagte Manager Bernd Reisig.

„Für uns war es wichtig, die Abläufe kennen zu lernen. Denn nächste Woche sind wir alle angespannt.“ Von der Anfahrt mit dem Bus in den Bauch des Stadions, bis zur anschließenden Pressekonferenz, die live über den Videowürfel übertragen wurde, war der Ablauf genau so, wie er auch bei Pflichtspielen sein wird.

Von der Atmosphäre in der WM-Schüssel war Reisig zudem angetan. Obwohl bei 570 Zuschauern in einer Arena wo mehr als 50.000 rein passen, natürlich ein paar Plätze leer blieben. Aber das war ja bei einem Testspiel, bei dem wahrscheinlich noch nicht mal 300 an den Hang gekommen wären, auch nicht der Punkt. Dennoch: In der Arena wurde es auch trotz der paar hundert Fans laut.

Daniel Schumann, der verletzt auf der Tribüne saß, fand es auch angenehm: „Das ist klasse. Der Rasen ist ein Traum.“ Ganz nebenbei: Schumann (Bluterguss im Oberschenkel) wird nach eigener Aussage auf keinen Fall beim Pokalspiel gegen Osnabrück dabei sein.

Die Spieler haben den ersten Kick in der Arena dann auch relativ gelassen hingenommen. „Macht schon Spaß hier zu spielen“, meinte Torwart Patric Klandt, der nun auch ganz offiziell von Oral zur Nummer eins bestimmt wurde.

 

Die Erfahrungen von uns Journalisten waren am Freitagabend auch interessant. Mit vier Männeken (ähem, eine Dame war auch dabei/Kicker, FNP, FAZ, FR), saßen wir mutterseelenallein auf der riesigen Pressetribüne auf dem Oberrang. Zum Anpfiff kam auch noch der Kollege von der Bild dazu. Auch, wenn man die Gesichter der Jungs auf dem Rasen nicht mehr genau erkennen kann, die taktische Aufstellung sehen wir jetzt von da oben, wie aufgemalt….

Bis wir allerdings an unseren angestammten Plätze ankamen, war das schon so etwas wie eine kleine Odyssee. Wo ist der Aufzug, welche Tür führt nun wo hin, wo ist der Presseraum, in welches Stockwerk müssen wir nun? Und Kontrollen, immer wieder Kontrollen…….Und dann die Tiefgarage…groß, sehr groß….

2 Kommentare für “Premieren-Erfahrungen in der Commerzbank-Arena”

  1. bbcoach sagt:

    Sollte der FSV die Klasse halten, wird das Gastspiel im Waldstadion wohl zum Dauerzustand. Die Frankfurter Neue Presse meldet, dass es mit dem Zweitliga-Ausbau am Bornheimer Hang nichts wird.

    http://tinyurl.com/64hk74

  2. Michaelhaka sagt:

    Ein Horrorszenario!

    FSV 2.Liga dauerhaft im Waldstadion.
    In 90% der Heimspiele würde unser Stadion ausreichen denke ich. Parkplätze sind an der Eissporthalle, bei der Metro und im P&R am Hessencenter auch reichlich.
    Mir ist es 1000mal lieber vor 10.500 Zuschauern am ausverkauften Bornheimer Hang zu spielen als vor 13.000 im Waldstadion.
    Ich hoffe, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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