Annette am 30. April 2008
Taktisch und technisch hervorragend ausgebildet. Hat zahlreiche Talente in seinen Reihen. Verfügt über eine gute Mischung von jungen und erfahrenen Spielern. Wobei auch einige der Jungen schon ein paar Jahre Regionalliga-Erfahrung auf dem Buckel haben.
Glück hatte der FSV im Hinspiel, als Markus Husterer in buchstäblich letzter Sekunde mit einem Sonntagsschuss das 1:1 rettete. Man schrieb die dritte Minute der Nachspielzeit. Verlängerung »
Annette am 29. April 2008
Am Samstag beim Heimspiel gegen 1860 München ist etwas passiert, was man am Hang lange nicht mehr in dieser Intensität erlebt hat: Es herrschte Gänsehautstimmung. Stehende Ovationen von 3000 Zuschauern beim Einmarsch der Mannschaften, Support auch, als es nicht so gut lief. Und am Ende Zuversicht, dass die Niederlage nur ein Ausrutscher gewesen sei, der ja auch mal passieren kann.
Momentan ist die Stimmung rund um den FSV von einer Euphorie getragen, die von vielen so nicht erwartet worden war. Zur Erinnerung: es ist noch gar nicht so lange her, dass der FSV an gleicher Stätte in der Oberliga spielte. Verlängerung »
Annette am 28. April 2008
Beim Einlaufen zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München II kam schon fast so etwas wie Zweitliga-Stimmung auf. Stehende Ovationen und enormes Lärmpotenzial des neuen Krachspielzeuges, auf dem „Zugabe“ stand. 3000 Zuschauer gegen die Reserve einer Profimannschaft – Respekt. Treffend auch die Musik zum Einlaufen: „So soll es sein, so kann es bleiben“ von Ich & Ich. Und noch treffender die Musik nach dem Abpfiff: „Wenn Du durchhängst“ von Udo Lindenberg. Verlängerung »
Annette am 27. April 2008
„Der Gegner hat mit zwei Fernschüssen das Spiel gewonnen.“
Tomas Oral
„Das war nicht unser Tag.“
Bernd Reisig
„Wir waren sehr lethargisch und nicht so druckvoll nach vorne. Unser Pass- und Kombinationsspiel ist früh unterbunden werden.“
Tomas Oral
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Annette am 26. April 2008
Das war nichts. Nach einer schwachen Leistung verlor der FSV gegen die zweite Mannschaft vom TSV 1860 München am Samstag mit 1:2 (0:1). Dabei kam das junge Gästeteam durch zwei Distanzschüsse zum Erfolg: Bei beiden sah FSV-Keeper Patric Klandt nicht gut aus. Zuerst zog Anton Fink, der nicht energisch genug gestört wurde, aus 25 Metern unbedrängt zum 1:0 ab (21.), dann schloss Björn Ziegenbein einen Konter ebenfalls mit einem Distanzschuss erfolgreich ab (69.) Dies freilich schon in Unterzahl, weil der Münchner Baumgartlinger zuvor Gelb-Rot gesehen hatte (56.). Mehr als diese beiden Distanzschüsse war von den Löwen in der Offensive nicht zu sehen – allerdings reichte das aus, um den FSV, bei dem nicht nur der schwache Patric Klandt dieses Mal enttäuschte, zu bezwingen.
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Annette am 25. April 2008
Erhebliche Leistungsschwankungen zeigten die Löwen in der laufenden Saison. Was wenig verwundert, schließlich praktizieren die Münchner das bei Amateurmannschaften übliche personelle Wechselspiel ausgiebig. Nicht ein einziges Mal in der laufenden Saison konnte Trainer Uwe Wolf zwei Mal hintereinander die gleiche Mannschaft bringen. Regelmäßig spielen gleich eine ganze Reihe von Akteuren aus der Zweitliga-Mannschaft in der Regionalliga. Zwei Profis, die noch beim Sieg gegen den VfB Stuttgart II letzte Woche dabei waren, werden in Frankfurt definitiv fehlen: Christoph Burkhard (Risswunde am Schienbein) und U 20-Nationalspieler Alexander Eberlein (Muskelfaserriss) sind verletzt. Verlängerung »
Annette am 24. April 2008
Auf der turnusgemäßen Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München II, teilte Manager Bernd Reisig Details zu der (ersten) Aufstiegsfeier des FSV mit. So soll am 11. Mai mit 500 Gästen auf einem Passagierschiff auf dem Main eine Party steigen. Der Verein lädt ein, falls der Zuspruch höher, als die Kapazität des Dampfers ist, entscheidet das Los über die Teilnahme. „Wir werden diesen tollen, großartigen Erfolg feiern“, sagte Reisig und betonte noch einmal, dass „alles, was jetzt kommt eine Zugabe ist.“ Verlängerung »
Annette am 23. April 2008
Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran – auch mit dem Umbau des FSV-Stadions. Laut Geschäftsführer Clemens Krüger laufen die Bauarbeiten nach Plan, eine leichte zweiwöchige Verspätung soll bald wieder aufgeholt werden. Die Toiletten bei der Nordtribüne (dem Seckbacher Eck) sind gesetzt, die so genannten Bohrpfähle ebenso.
Die Nordtribüne ist dann auch die erste Kurve, die für die Öffentlichkeit frei gegeben wird. Verlängerung »
Annette am 22. April 2008
Ich weiß, was ein echter FSVler ist der verabscheut alles, was mit der Eintracht zu tun hat. Also auch die Arena, in der die SGE spielt. Wie groß muss wohl die Überwindung für einen Bernemer sein, sich in die Heimstätte des ärgsten Feindes zu begeben? Dass es so sein wird, ist ja Fakt – in der dritten Liga bei den Risikospielen, in der zweiten bei allen Heimspielen. Aber bietet die Arena eigentlich nur Negatives, wie: Verlängerung »
Annette am 21. April 2008
Am Rande des Nervenzusammenbruchs waren die gesperrten Angelo Barletta und Christian Mikolajczak beim Spiel gegen Reutlingen. Die beiden fieberten auf ihre Weise unterm Tribünendach mit ihren Kameraden mit. Während Barletta ständig hin und her tigerte und gar nicht mehr ruhig sitzen konnte, kommentierte Mikolajczak jede Szene. „Komm Che, komm Che, gut gemacht…und jetzt bring den Ball, ja, ja…..“ Hinterher war nicht nur Mikolajczak arg geschafft: „Das ist ja schlimmer, als wenn du selber da unten rum rennst.“ Verlängerung »
Annette am 20. April 2008
„Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich noch Mal zweite Liga spielen möchte. Und, wenn ich das mit dieser Truppe könnte, wäre das ein Traum.“
Daniel Schumann
„Alles was jetzt noch kommt, nehmen wir gerne mit.“
Tomas Oral
„Jeder rennt für jeden, wir haben einen Super-Zusammenhalt in der Truppe.“
Daniel Schumann über das Geheimnis des Erfolges Verlängerung »
Annette am 19. April 2008
Das erste Ziel ist erreicht: Der FSV hat mit einem hart erkämpften 1:0 (1:0)-Sieg beim SSV Reutlingen die Qualifikation für die dritte Liga klar gemacht: „Anfang Mai gibt es eine Aufstiegsfeier“, kündigte ein überglücklicher FSV-Manager Bernd Reisig an. „Die wird ziemlich schön und groß. Das hat sich die Mannschaft verdient.“ Glückselig lagen sich Verantwortliche und Spieler nach dem Abpfiff in den Armen. Verlängerung »
Annette am 18. April 2008
Die kompakte und kampfstarke Spielweise der Reutlinger brachte schon so manches Spitzenteam in Verlegenheit. So gewann der SSV zuletzt gegen den VfB Stuttgart II (1:0) und rang dem VfR Aalen ein Unentschieden ab (1:1). Auch Sandhausen wurde geschlagen (1:0). Reutlingen lebt vom Kollektiv, hat nicht so starke Einzelkönner, wie der FSV, kann aber durch seine Willenstärke brandgefährlich werden. Verlängerung »
Annette am 17. April 2008
Ohne die wegen ihrer jeweils fünften Gelben Karte gesperrten Angelo Barletta und Christian Mikolajczak geht der FSV in sein Auswärtsspiel gegen den SSV Reutlingen. Trainer Tomas Oral nimmt den Ausfall seiner beiden Leistungsträger allerdings zumindest äußerlich gelassen. „Wir haben 30 Leute. Da ist es egal, wenn einer mal gesperrt ist.“ Verlängerung »
Annette am 16. April 2008
Erfolg macht sexy. Und deshalb kommt auch der altehrwürdige Frankfurter Sportverein von 1899 momentan recht knackig daher. Doch Spaß beiseite: Kommt Euch auch immer wieder noch das Vorurteil in die Quere, dass die Anhängerschaft des FSV maßlos überaltert sei, der Klub den Anschluss an die Moderne verpasst hat und nur noch von seiner verstaubten Tradition lebt? Und von den Erfolgen vergangener Tage? Ganz ehrlich. Solche Dinge kriege ich immer mal wieder mit - und diese Ignoranz bringt mich auf die Palme. Verlängerung »