OFC: Alles nur ein Missverständnis
Der Nachbarschaftsstreit zwischen dem OFC und dem FSV ist ausgestanden. Einen Tag nach der Presseerklärung von OFC-Anwalt Hans Peter Adler und der Formulierung etwaiger Schadesnsersatzanrprüche, lenkte OFC-Vize Thomas Kalt am Donnerstag ein: “Das war etwas missverständlich formuliert.”
Weder der FSV noch der ehemalige Offenbacher Trainer Boysen müssten eine juristische Auseinandersetzung befürchten, sagte Kalt. „Wir haben Herrn Boysen die Freigabe erteilt − und dabei bleibt es auch. Wir machen keine Rolle rückwärts.“ Vielmehr habe man aufzeigen wollen, welche juristischen Möglichkeiten der OFC gehabt hätte. Kalt stellte klar: „Es wird keine Klage geben, Herr Boysen hat von uns nichts zu befürchten.”
Die Rechtsauffassung des FSV ist ohnehin eine andere. „Im Zweifelsfall hätten das die Rechtsanwälte klären müssen“, konterte Reisig auf Mallorca.
69 Kommentare



Blödmann, no comment.
@1BernemerKarl
Ich meine Herr Kalt solte seine Nasenspitze besser in Interne Angelegenheiten stecken.
Gruss Robby
Ich wiederhole mich: Die Oxxen haben echt nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Hoffentlich ist das Theater jetzt vorbei.
Warum ist der Reisig schon wieder in Mallorca?
Der darf nich so laut über die Nachbarn lachen, sonst platzen die noch vor wut, das wollen wir doch nicht, gelle?
@ black@blue
Nach diesem Hickhack , muss er sich mal entspannen.
1. Ihr wollt doch auch dass er nicht Boysen nicht reinschwätzt.
2. Vielleicht findet er dort noch unseren Wunschstürmer.
Berichtigung von oben, bei 1. ist 1x nicht zuviel.
Zu 2. das meine ich im Ernst, kicken immerhin 1. Liga und nicht schlecht
waren letztes Jahr neunter.
Bekannte ehemalige Spieler Greece Angelos Basinas
Netherlands Arnold Bruggink
Spain Francisco Copado
Cameroon Samuel Eto’o
South Africa Quinton Fortune
Argentina Leo Franco
Nigeria Finidi George
Spain Daniel Güiza
Argentina Ariel Ibagaza
Italia Mark Iuliano
Spain Albert Luque
Switzerland Patrick Müller
Spain Miguel Ángel Nadal
Japan Yoshito Ōkubo
Uruguay Walter Pandiani
Argentina Carlos Roa
Spain Diego Tristán
Morocco Badou Zaki
Diese Asse haben alle irgendwann mal dort gekickt.
Gott ist das schon peinlich …. Wie ein Kind das sein Schnuller verloren hat …
Das war der Urheber der Pressemitteilung von gestern:
http://www.zeiser.net/anwaelteundnotare.htm
“Rechtsgebiete Erb-, Gesellschafts- und Immobilienrecht.” Hihi, vom Arbeitsrecht sollte er die Finger weglassen.
Ihr könnt Herrn Rechtsanwalt Dr. Hans Peter Adler übrigens unter der E-Mail-Anschrift “adler@zeiser.net” schöne Grüße ausrichten! Aber immer schön höflich bleiben…
Knickers Offenbach
Ich gehe mal davon aus, dass der Präsident Müller morgen wieder eine “Rolle rückwärts” machen wird. Soviel Dilettantismus hätte ich selbst den Kickers nicht zugetraut. Kein Wunder, dass ihnen Hyundai als Sponsor entgangen ist und auch sonst nicht allzu viel mehr klappt.
@ WOLFSANGEL
Es Dietersche soll lieber Äppelwoi presse. Es gibt soviel Streuobst. ( Faule Äppel )
Und ich sage Euch auch mal deutlich, dass Herr Kalt nicht Kickers Offenbach ist. Der Mann ist dort äußerst umstritten, hat nur einst private Gelder in den Verein gepumpt und sich damit ein gutes Argument geschaffen, unabwählbar zu sein. Sein Machtstreben ist enorm und er schickt gerne Marionetten wie den gutmütigen, aber eben im richtigen Leben leicht überforderten Dieter Müller vor. Mit seiner vorzüglichen Redegabe erstickt Kalt aufkeimende Kritik gerne geschmeidig im Keim. Anders gesagt: er schwätzt seine Kritiker tot. Es gibt sehr viele OFC-Fans, die Kalt längst nicht mehr als einen von Ihnen, er kam ursprünlich mal aus der Fanszene des Vereins, akzeptieren. Die Wahrheit ist oft nicht so einfach wie das schöne Schwarzweiß-Bild “hier FFM, da Off(xx)enbach”.
Alles klar Herr Kalt ist nicht der OFC er ist dort nur Vize-Präsident. Das ganze Theater hat dazu geführt, dass auch hier im Blog einige kräftig die Trommeln gegen B.R. geschlagen haben. Die haben alle keine Ahnung vom Profigeschäft. Hier wurde bewusstes Störfeuer gelegt und wieder fielen darauf einige aus unseren Reihe hinein, dass und nur dass ist das traurige an der ganzen Story.
Ich hoffe das jetzt langsam alle FSV-Anhänger dem neuen Trainer und dem alten Geschäftsführer die Chance geben gute Arbeit d.h. den Nichtabstieg zu schaffen. Alles andere zählt ab sofort nicht mehr und auf der anderen Mainseite sollen sie sich auf ihre Ziele konzentrieren und vielleicht noch über die eine oder andere Verabschiedung nachdenken, denn am Fortgang von Boysen gibt es andere Schuldige, die sollen sie bitte nicht bei uns suchen.
Hallo, warum regt Ihr Euch auf,Offenbach ist doch froh gegen Jena gewonnen zu haben ein Tor David Ulm,nächstes Tor vorlage David Ulm ja was ist,alles klar oder?.Die sind so was von Neidisch das sie bald platzen,wenn dann der HERR KALT noch sein NASENSPITZE in Sachen steckt von der er keine Ahnung hat na ja dann gehts in die BUCKS.Na und der Dieter kennt eh nur die Firma Höhl richtig,von denen kommen die faule Äpfel (Äppel ).Ach Ihr liebe Leute ist doch schön das wir die Offenbächer haben sonst hätte mer vieleicht nichts mehr zu lache.
Gruss Robby
Robby, Dir geht es anscheinend schon besser, ist ja auch bekannt, das Lachen Gesund ist.
Gruß und weitere Besserung Hermann.
@ Tillet 9
Das war der Urheber der Pressemitteilung von gestern:
http://www.zeiser.net/anwaelteundnotare.htm
“Rechtsgebiete Erb-, Gesellschafts- und Immobilienrecht.” Hihi, vom Arbeitsrecht sollte er die Finger weglassen.
…aber unter WEITERE RECHTSGEBIETE steht da noch:
“INSOLVENZRECHT”. Damit schließt sich der Kreis: er ist also doch Spezialist für OFC-Pleiten, Pech und Pannen ;-)
@ 18
Genau so einen brauchen die Kickers!
@ 15
Aber mal ernsthaft, Rainer, Dir ist schon bewusst, dass auch nach der offiziellen Darstellung des FSV BR die Iniative ergriffen, Boysen angerufen und ihn gefragt hat, ob das Gerücht über seine Ausstiegsklausel richtig sei und ob er zum FSV wechseln wolle. Und das während der laufenden Saison und nachdem Boysen sich vor fünf Wochen mit dem OFC auf eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit geeinigt hat. Das ist sicher keine übliche Vorgehensweise und führt natürlich zu Empörung bei dem betroffenen Verein, wie scheinheilig die sich auch sonst verhalten haben mögen. Ich bleibe schon dabei, dass das Ganze auch für Reisig und den FSV alles andere als eine Glanztat war und sicher nicht gut für den Ruf des FSV ist. Zumal es ja genug andere inn Betracht kommende Trainerkandidaten gab.
Unabhängig davon wünsche ich dem neuen Trainer natürlich jeglichen nur möglichen Erfolg.
@7Hermann
Ja schon viel besser,ich Danke Dir.
Gruss Robby
@19 Tillet
Jetzt muss ich aber einmal Rainer Pflug unterstützen, lass mal die Kickers in ihrer
jetzigen Euphorie in Dresden einen auf den Arsch kriegen. Gesetz den Fall
HJB wäre noch dort geblieben ginge doch dann der ganze Zores weiter.
Heintje würde ihn wieder zum Rapport bestellen, jede Wette.
Also hat er doch aus seiner Sicht richtig gehandelt.
Auch in der Ansicht zur Meckerei über B.R. hier im Blog denke ich wie Rainer,
B.R. will und wollte das Beste für unseren FSV. Sehe ich so.
Außerdem halte ich es wie meine Oma ” was gehe mich die annern Leut aan , solle
se doch denke was se wolle “.
Grüße auf die falsche Mainseite. Ich wünsche Euch Boysen von Herzen, da dieser Söldner passend zu Eurer Söldnertruppe auch nicht erreichen wird das Ihr absteigt. Vielleicht gefällt HJB auch die sportliche Herausforderung nur Auswärtsspiele zu, da Ihr ja kaum 2000 eigene Fans ins Stadion kriegt.
Hoffe auf ein Treffen in der Relegation damit wir mit 2 Heimspielen Euch in Liga 3 schiessen können.
Geniesst Euren “vermeintlichen” Erfolg, bevor Ihr wieder in der bedeutungslosigkeit verschwindet
@ 21
Karl, natürlich hätten die Kickers Boysen früher oder später gefeuert, wenn seine Erfolgssträhne geendet hätte. Es war nie meine Absicht, die zu verteidigen. Und ich habe auch nie bestritten, dass Reisig das Beste für den FSV will. Mir ging es um die Art und Weise, wie er das im Fall Boysen praktiziert hat. Die halte ich für fragwürdig. Ich denke, auch er wäre nicht amüsiert, wenn, nachdem Boysen uns auf den Tabellenplatz 2 geführt hat, sagen wir die SGE ihn uns auf vergleichbare Weise ausspannen würde.
@ 22
Geh zurück zum Spielen auf Deinen Müllberg!
Gestern um 19:00 Uhr im Rhein Main TV hatte Boysen ausführlich Stellung genommen zu allen fakten,danach ist alles i.O. und es ist alles im Lot.Lasst uns doch mal weg von den Oxxenbächern denn die sind total Out,außerdem kotzen die mich nur noch an.Wir haben einen Trainer der eine gute Auffassung von unserem weiteren Training hat,auch seine Taktik ist einleuchtend.Also macht schluss mit Oxxenbach wir sind wichtiger.
Gruss Robby
Hallo OFC Arnie,
Hochmut kommt vor dem Fall. Schaut mal das ihr in der Spitzengruppe in
der 3 Liga bleibt. 3 Pünktchen auf den 10. Platz.
Frage wieviel Offenbacher spielen in Kickers Sölndertruppe???
26fritz
Hallo Fritz lass die doch ist eh alles abschaum,nicht mehr reagieren das ÄRGERT viel mehr,OK
Gruss Robby
OK
Hallo Freunde,
zum Aufenthalt von B.R. auf der Mittelmeerinsel. Nach meiner Kenntnis hat er dort eine Finca (ebenso wie der ehemalige Eintrachttrainer Funkel). Dorthin zieht er sich so oft wie möglich zur Regeneration zurück. In der Zeitung war zu lesen, daß er gesundheitlich angeschlagen sei und unter Schlaflosigkeit leide. Gönnen wir ihm also die Erholung. Bis zum nächsten FSV-Spiel wird er wohl wieder da sein.
Anscheinend gibt es auch sonst noch offene Rechnungen, z.B. zwischen Boysen und Manni B., die noch aus der gemeinsamen Offenbacher Zeit stammen. Deshalb will Boysen wohl mit ihm auch beim FSV nicht zusammenarbeiten. Bis Montag will der Verein wohl über die weitere Verwendung des seitherigen Co-Trainers entscheiden. Ich kann und will nicht untersuchen, wer da wohl “recht” hat. Zusammenarbeit kann man nicht erzwingen -sie Boysen und der ohne sein Wissen in Offenbach engagierte Manager. - Der gehörte übrigens mal dem FSV-Aufsichtsrat an. Ob er dort etwas bewegt hat weiß ich nicht.
Wie gesagt, ich kenne mich in Offenbach nicht sonderlich aus, obwohl ich mich für die sportliche Entwicklung aller Vereine unserer Heimat interessiere. Präsident Müller scheint mir ein Mann zu sein, den man noch unter dem veralteten Begriff “Sportler” einordnen kann. Als Aktiver war er da ein Mann ohne Skandale. Ob er als Kaufmann für die Führung eines großen Vereins geeignet ist weiß ich nicht. Nach meinen Informationen leitet er die “Ebbelwoifirma” seiner Lebensgefährtin. Dort ist die Konkurrenz groß. Da muß er eigentlich etwas Ahnung haben um zu bestehen. Kalt dagegen scheint der große Macher im Verein zu sein. Ich kenne ihn nicht persönlich. Aber Leute wie er haben in jedem Verein auch Gegner - siehe B.R. beim FSV. Auf jeden Fall haben sich die Offenbacher nicht mit Ruhm bekleckert in der Personalie Boysen. Erst einen anderen Trainer suchen und dann verägert sein wenn der ihnen zuvorkommt.
Wenn das vielleicht auch nicht alle verstehen werden: Wie Ihr hoffe ich, daß der FSV noch die Kurve kriegt und den Abstieg vermeiden kann. Aber ….. wenn mit den Kickers ein weiterer Verein aus dem Rhein-Main-Gebiet aufsteigen sollte, dann ist das für den FSV nur von Vorteil. Konkurrenz belebt das Geschäft und der Wegfall von Mainz und Nürnberg in dieser Runde wird sich für den Zuschauerschnitt des FSV nicht gut auswirken. Bei einem Spiel gegen die Offenbacher am Hang wäre die Hütte voll - wer wird kommen, wenn Ahlen oder Oberhausen hier spielt?
So, jetzt warten wir einmal ab, ob sich alsbald eine echte Mannschaft zusammenfindet. Ansätze waren doch gegen Kaiserslautern zu sehen. - Natürlich werde ich auch mit Interesse verfolgen, wie T.O. seine Trainerprüfung in Köln weiter angeht. Ich wünsche ihm viel Erfolg!
Gruß
Otto Schumann
Hi,
ich denke HJB hat das Zeug, um mit Euch ernsthaft um den Klassenverbleib zu kämpfen.
Wie sich das ganze persönlich entwickelt, wird sich zeigen, aber der Vorhang für den ersten Akt ist ja dann heute schonmal aufgegangen. Es ist kein böser Wille als vielmehr eine Vermutung: Früher oder später werdet Ihr über und mit Ihm die selben Diskussionen führen.
Ihr könnt auch mich jetzt gerne wieder “auf den Müllberg” zurückschicken (ich gehe freiwillig) aber um Eurer selbst willen, denkt einfach mal darüber nach, ob Ihr es wirklich als legitim und normal empfinden wollt, wenn konsequenter Rechtsbruch zum Alltag gehört oder gar Ausdruck von Professionalität sein soll. Bedenkt es kann schon morgen jeden selber treffen, auch im persönlichen Bereich. (z.B. wenn einer unter Euch selbständig ist und der Auftraggeber für einen Großauftrag zahlt einfach nicht, weil die Firma einen Rechtstreit finanziell nicht überlebt, womit wir wieder beim Insolvenzrecht wären)
So long
HERZLICH WILLKOMMEN HJB! Hoffe, Du ziehst den Karren aus dem Dreck. Für den FSV ist Liga 2 lebenswichtig!
Gute Entscheidung, BR! Allemal besser als HOCK oder LOOSE…
“Konsequenter Rechtsbruch”?
HJB hat eine im Vertrag festgeschriebene Kündigungsoption ausgeübt.
Der OFC hat ihm erlaubt, vor Ende der festgeschriebenen Kündigungsfrist eine neue Stelle anzutreten.
Das müsste man auch ohne Jurastudium kapieren, sogar in Offenbach.
Wenn wir dann zum Thema Professionalität kommen, dass vielleicht in Offenbach nicht soo verfolgt wird, muss man auch feststellen, dass es ganz normal ist, guten Leuten (oder welche, die man dafür hält) Angebote zu machen. Viele Unternehmen machen das per Headhunter, andere machen es direkt. Als Arbeitnehmer ist man dann in der seltenen Lage, sich für die subjektiv empfundene bessere Lösung zu entscheiden.
Wo sieht man da als Offenbacher ein Problem?
Im Insolvenzrecht?
Howdy.
Für die meisten, wohl auch für die OFC-Fans, die etwas Hirn haben, stellt sich die Sache doch ganz einfach dar. Boysen hat ein Vertrag beim OFC abgeschlossen, der es ihm, aber auch dem Verein erlaubt, diesen zum 30.11.2009 zu lösen. Von dieser Option hat nun mal ein Trainer (furchtbar muß das für die “Funktionäre” sein, dass ein Trainer, um Gottes Willen, was erlaubt der sich denn,normalerweise schmeißen wir doch den Trainer raus) von seinem Recht Gebrauch macht und diese Option zieht. Bekanntlich stand HJB ja schon im September zur Disposition. Natürlich ist B.R. auf dem “Berg” öfters zu sehen, natürlich spricht B.R. auch mal mit Boysen und natürlich läßt Boysen dann auch mal in einem solchen Gespräch locker anklingen, er habe ja eine Ausstiegsklausel und natürlich registiert ein B.R. das sofort ohne näher darauf einzu gehen. Und dann kam eben der Tag an dem B.R. zum Telefon griff und fragte, ob er wolle…und HJB hat eben gewollt . Hier also seitens des OFC von “Abwerbung” zu sprechen ist an den Haaren herbeigezogen, zumal dazu ja immer zwei gehören. B.R. brauchte nicht “abwerben” Boysen war über den Anruf sicherlich mehr als glücklich, konnte er doch endlich - na ja rächen für die Demütigungen mag zu hoch gegriffen sein - selbst initiativ werden. Das hat er dann getan !
Alles andere ist totaler Blödsinn !
@ #30 Heiko
HJB hat(te) beim OFC einen Arbeitsvertrag. Die “Ausstiegsklausel” ist wahrscheinlich nichts weiter als ein beiderseitiges Kündigungsrecht mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende. Zumindest wirkt die Klausel nach allem was wir wissen so, auch wenn “Ausstiegsklausel” drüber stehen sollte. Damit unterscheidet sich der Vertrag von meinen und Deinem (jetzigen, zukünftigen, früheren) Arbeitsvertrag in gar nichts.
Wenn der Arbeitnehmer jetzt fristlos kündigt, ist der Arbeitgeber (OFC) in der unangenehmen Lage, dass das zwar Vertragsbruch ist, er dagegen aber keine wirksamen Sanktionen hat. Er kann HJB schliesslich nicht nochmal rauswerfen, wenn er nicht zur Arbeit erscheint. Also müsste er vor Gericht gehen. Da bis zu einer Entscheidung die Kündigungsfrist, falls das Gericht feststellt sie wäre einzuhalten gewesen, längst verstrichen ist.
Also bleibt nur der Schadenersatz. Den Schaden müsste der OFC in Euro quantifizieren. Der nämlich dadurch entstanden sein müsste, dass HJB während der Kündigungsfrist den FSV trainiert hat und nicht auf der Couch saß, da der OFC ihn nach der Kündigung freigestellt hat. Oder bestenfalls dadurch, dass der Co-Trainer den OFC trainiert hat und n icht HJB. Das ist nicht so einfach und führt üblicherweise zu gar nichts, nicht nur im Sport nicht, sondern auch bei “ganz gewöhnlichen” Arbeitsverträgen nicht.
Was die moralische Wertung anbelangt: wenn BR, HJB oder jemand aus der OFC-Führung auf einen Heiligenschein aus sind, dann sind sie dem bei dieser Aktion gelinde gesagt nicht näher gekommen.
Die OFC-Führung weiß ganz genau, dass sie rechtlich nichts ausrichten kann, stellt es aber als Akt der Großzügigkeit hin, HJB die “Freigabe” zu erteilen. Ausserdem sind sie für den Abgang durch ihren Umgang mit dem Trainer in hohem Mass mitverantwortlich.
Bei BR ist *wahrscheinlich* klar, dass normalerweise die Kündigungsfrist gegriffen hätte. *Wahrscheinlich* geht die Gegenargumentation der FSV-Anwälte, es sei doch eine fristlose Kündigung zustande gekommen, weil der OFC HJB in dem guten Glauben weggeschickt hat, sie hätten eine solche angenommen (gestützt durch Darstellungen auf der OFC-Homepage,) in Richtung juristischer Trick unter Ausnutzung der Tatsache, dass die OFC-Führung zunächst nicht in der Lage war, rechtssicher und konsequent zu reagieren. *Wahrscheinlich* hat auch BR schon vor Orals Rücktritt mit anderen Trainern verhandelt.
Immer wieder “Wahrscheinlich,” weil der Unterschied zwischen FSV und OFC in dieser Sache mMn nicht der zwischen Gut und Böse ist, sondern darin liegt, dass BR sich bis jetzt nicht hat erwischen lassen.
Wenn Du kritisierst, dass “konsequenter Rechtsbruch zum Alltag gehört oder gar Ausdruck von Professionalität sein soll,” dann bei ich bei Dir, wenn wir die alleine auf BR und HJB gemünzte Volkal “konsequenter Rechtsbruch” faierweise etwas allgemeiner fassen.
Aber das ist etwas idealistisch. Überlege Dir mal, was passiert wäre, wenn sich alle so verhalten hätten, dass es unseren moralischen Ansprüchen genügt. Für den FSV hätte das zur Folge gehabt, dass BR selbst nach 20 weiteren Niederlagen und notfalls bis zurück in die Regionalliga an Oral hätte festhalten müssen, weil er es versprochen hat. Er hätte einen anderen Trainer verpflichten müssen, den er für weniger geeignet hält, und HJB sehr wahrscheinlich in die Arbeitslosigkeit geschickt. Hätte er ihn doch geholt und sich an die Fristen gehalten, hätte der FSV bis Dezember gar keinen Trainer gehabt.
Ich will es nicht rechtfertigen, eine Lüge bleibt trotzdem eine Lüge, aber ganz so einfach ist es mit der Moral leider auch nicht.
Hagen, eine Anmerkung: Mir erscheint es auch so, dass in Boysens Arbeitsvertrag mit dem OFC offensichtlich ein reguläres Recht zur ordentlichen Kündigung zum Monatsende enthalten war. Dass ist einerseits nichts besonderes, andererseits aber insoweit untypisch, als Verträge mit Trainern und Profisportlern in der Regel befristet und unter Ausschluss des Rechts zur ordentlichen Kündigung geschlossen werden. Das war wohl der erste Fehler, den der OFC in der Angelegenheit Boysen gemacht hat. Vielleicht war auch daran ja der oben genannte Spezialist für Erb-, Gesellschafts- und Immobilienrecht beteiligt..;)
@ #35 Tillet
Solche Ausstiegsklauseln sind häufig, auch wenn ich nicht wüsste wie sie typischerweise formuliert sind (kann kein Bespiel finden.) In dem Zusammenhang vielleicht ganz interessant; Löw kritisiert das hier als eine Art um sich greifende Unsitte:
http://www.dnews.de/sport/5571.....pping.html
Es ist schon komisch, dass die Clubs in ihren Verträge Klauseln reinschreiben (oder zumindest zustimmen,) deren Nutzung dann verwerflich sein soll …
Zitat: “Solche Ausstiegsklauseln sind häufig, auch wenn ich nicht wüsste wie sie typischerweise formuliert sind”
Etwa so:
“Dieser Vertrag endet mit Ablauf des 30. Juni 200x. Er kann von beiden Seiten vor Ablauf dieser Befristung jederzeit mit einer Frist von x Wochen zum Monatsende gekündigt werden.”
Ja, zumindest im Fall HJB dürfte es das ziemlich genau treffen.
Ausstiegsklausel per 30.11.2009; für einen vor 4 Wochen bereits zum Abschuss frei gegebenen Trainer, war dies doch eine komfortable Vertragsklausel.
Dannn kam ein Angebot und der Trainer sagte verständlicherweise: Nichts wie weg!
Zwei Monate standen zur Disposition und der OFC hätte wahrscheinlich zwar das Recht gehabt, die Arbeitskraft von HJB für diese 2 Monate einzufordern, aber gleichzeitig die Pflicht gehabt, das Gehalt weiter zu zahlen, ohne über einen motivierenden Trainer zu verfügen……..
Die Freigabe war die sauberste Lösung im Sinne aller Beteiligter!
Er hatte eine Ausstiegsklausel per 30.11.2009 und war ein vor 4 Wochen bereits zum Abschuss frei gegebener Trainer.
Das war doch eine komfortable Vertragssituation!
Dann kam ein Angebot und der Trainer sagte verständlicherweise: Nichts wie weg! Würden wir das anders machen?
Zwei Monate standen im Streit der Anwälte zur Disposition und der OFC hätte wahrscheinlich zwar das Recht gehabt, die Arbeitskraft von HJB für diese 2 Monate einzufordern, aber gleichzeitig die Pflicht gehabt, das Gehalt weiter zu zahlen, ohne über einen motivierenden Trainer zu verfügen……..
Die Freigabe war die sauberste Lösung im Sinne aller Beteiligter.
OFC-Pressekonferenz vom 12.10.09:
Thomas Kalt: „Allererstens möchten wir uns bei unseren Anhängern und darüber hinaus in aller Öffentlichkeit bezüglich der in den Raum gestellten Missverständnisse der vergangenen Tagen ausdrücklich entschuldigen. Wir, die Verantwortlichen des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers haben am Wochenende die Länderspielpause genutzt, um die gesamte Situation nochmals zu durchleuchten. Dabei sind wir zum Ergebnis gekommen, dass wir, der Verein Offenbacher Fußballclub Kickers auf gar keinem Falle bereit sein können, auf eine Schadensbegrenzung in Bezug des Vertragsbruchs Herrn Boysens zu verzichten. Um weitere Missverständnisse aus dem Wege zu gehen, möchte ich allerdings ausdrücklich betonen, dass wir Herrn Boysen sowie dem FSV Frankfurt dennoch den erwünschten Erfolg gönnen wollen, auf eine Ablösesumme jedoch nicht verzichten können, weil wir aufgrund entsprechender Rücksprache mit Herrn RA Adler einfach nicht dürfen, jedoch diplomatisch vorgehen müssen um nicht gänzlich die Interessen des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers samt seinem Umfeld zu vernachlässigen würden, können bzw. wollen. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.“
OFC-Pressekonferenz vom 13.10.09:
Thomas Kalt: „Ich möchte an dieser Stelle als erstes alle Anwesenden, insbesondere den Medienvertreter von RTL2, herzlich grüßen. Wir, ich und meine Kollegen des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers möchten wider sämtlichen Vermutungen, welche in der Öffentlichkeit entstanden sind, erneut betonen, dass es uns jegliche bösartige Absichten, völlig gleich wie bösartig wir diese auch wiedergeben, gegenüber Herrn Boysen beziehungsweise gar Herrn Reisig als Vertreter des Vereins FSV Frankfurt auch nur ansatzweise irgendwelche Ansprüche in irgendeiner Form beanspruchen werden, selbst wenn wir könnten aber entgegen der bösartigen unzulänglichen Rechtssprechung nicht wollen würden. Wir wünschen Herrn Boysen nochmals wirklich alles Gute für seinen weiteren Lebensweg. Lieben Dank.“
OFC-Pressekonferenz vom 14.10.09:
Thomas Kalt: „Wir, der Vorstand des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers begrüßen alle wertschätzende Anwesende. Wir können, wenn auch wir nicht wollen selbst wenn wir dürften, Ihnen mitteilen, dass wir nunmehr Klage gegen die aus unserer Sicht Personae non grata Boysen sowie Reisig bei der DFL eingereicht haben. Zu Ihrer Kenntnis: DFL bedeutet ausgeschrieben Deutsche Fußball-Liga, zu welcher wir in der Regel zu unserem Bedauern keine sonstigen Kontakte unterhalten. Aufgrund unseres wiederkehrenden Gewissens, dem des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers, und der damit verbundenen langjährigen Tradition des Vereins Offenbacher Fußballclub Kickers zusammenhängend nachhaltiger Rücksprachen mit unserem Anwalt RA Geier o.ä. sowie auch des Betreibers der vorörtlichen Tankstelle sehen wir doch nunmehr keine Möglichkeit mehr, notfalls ein gerichtliches Verfahren gegen uns freiwillig auszuräumen. Wir bedanken uns bei Herrn Reisig für seine Aufmerksamkeit und wünschen Ihnen, den Anwesenden hiermit Stadionverbot.“
OFC-Pressekonferenz vom 16.10.09:
Andreas Möller: „Als erstes möchte ich mich bei den Anwesenden dafür entschuldigen, dass Herr Kalt, Vizepräsident der ……. äh ….. Kickers, dieser Pressekonferenz, die er kurzfristig vor vier Tagen anberaumt hatte, aus unergründlich gesundheitlichen Gegebenheiten nicht persönlich beiwohnen kann. Ich vertrete ihn also hiermit und möchte Ihnen sagen, dass von unserer Seite bei weitem nicht alles so dargestellt wird, wie Sie, die Anwesenden es all die letzten Tage immer berichtend dargestellt haben. Ich will damit ein für allemal ausdrücken, dass wir lange nicht so heiß essen, wie Herr Reisig kocht. Außerdem möchte ich endgültig klarstellen, dass ich Herrn Boysen für einen wirklich guten, intelligenten und vor allem zuvorkommenden Menschen halte, den ich schätze und darüber hinaus einfach nicht leiden kann. Ich gedenke Ihnen für Ihre Anwesenheit, insbesondere des Nachrichtensenders Comedy Central und hoffe, dass hiermit alle Klarheiten beiseite geschaffen worden sind.“
OFC-Pressekonferenz vom 18.10.09:
Dieter Müller: „Die sportliche Situation – insbesondere aufgrund der Niederlage beim Gastspiel in Dresden – veranlasst uns, den Verein Offenbacher Fußballclub Kickers – zu unserem Bedauern, unseren bereits ausgeschiedenen Trainer Hans-Jürgen Boysen fristlos zu beurlauben. Die Geschicke der sportlichen Verantwortung werden wir in Zukunft unserem bisherigen Co-Trainer in die Hände legen, welche er bereits seit drei Wochen zu unserer besten Befriedigung beherzigt. Gleichzeitig werden wir Herrn Boysen – so dass endgültig sämtliche Ungereimtheiten aus der Welt geschaffen werden – eine entsprechende fristlose Kündigung samt der Forderung einer Abfindung, welche er an den Verein Offenbacher Fußballclub Kickers zu entrichten hat, auf gerichtlichem Wege zukommen lassen.
Drucker, das war jetzt aber ganz großes Kino! :-)
Hallo Heiko,
ich persönlich kann die ganze Aufregung nicht verstehen.
Es gab ein Mitarbeiter beim OFC der mit seinem Arbeitgeber nicht zufrieden war.
Deswegen hat er einen Arbeitsvertrag beim FSV unterschrieben.
Was wer passiert, wenn Boysen gesagt hätte ich kündige zum 30.11.2009 die letzten
2 Woche nehme ich noch meinen Urlaub!!!! ( naja und im Herbst kann man auch
noch eine Grippe bekommen)
Er wäre sofort freigestellt worden. Oder glaubst du wirklich er wäre noch nach
Dresden gefahren?
Das leitende Angestellte von anderen Firmen oder Personalberatung direkt angesprochen
werden ist auch in der Wirtschaft üblich.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch den Fall Binz hinweisen.
Der FSV hat in diesem Fall kein Theater veranstaltet (Reisende soll man ziehen lassen)
Ich bezweifele ob Andy Möller sich als Moralapostel eignet. (siehe z.B.Aschaffenburg)
Das ganze erinnert mich schon fast an den Fähnchen Streit mit unserem großen
Nachtbarn. Wäre Boysen zu 1860 oder Aachen gewechselt hätte sich
keiner so aufgeregt.
@ 40
Drucker, merci vielmals! Herrlich!
“Ich will damit ein für allemal ausdrücken, dass wir lange nicht so heiß essen, wie Herr Reisig kocht.”
Mein Lieblingssatz in diesem Meisterwerk.
@44 Tillet
Mir scheint, es gibt unerhofft tatsächlich noch Menschen, die zwischen den Zeilen einer Satire eine weitere dergleichen entdecken.
Mein Kompliment *lächel*
[…] die gestern anscheinend mit der Brieftaube losgeschickt wurden, verarbeitet hat, berichtet Jörg Hanau etwa zur gleichen Zeit darüber, dass Thomas Kalt vom OFC wieder zurück rudert. Missverständlich […]
Heute steht das Testspiel gegen meine armen welken alten Lilien an. Es wird erste Erkenntnisse bringen, mit welcher Besetzung und mit welcher Taktik Boysen seine Mission Klassenerhalt angehen wird. Ich hoffe, er berücksichtigt die Erkenntnis gerade des Spiels gegen Lautern, dass die Mannschaft stabiler steht, wenn sie eher offensiv ausgerichtet ist und den Ball vom eigenen Tor fernhält.
Die Darmstädter sind ein dankbarer Testgegner. Sie sind nach der Abwendung der Insolvenz zwar mit großer Euphorie in die Saison gestartet, aber ganz schnell in der harten Realität angekommen. Derzeit sind sie mit 5 Punkten aus 10 Spielen wie wir Tabellenletzter, wobei der erste Sieg erst letzte Woche gegen Ulm auf eher glückliche Weise erreicht wurde. Sie haben eine superjunge Mannschaft mit einer Reihe von Talenten, die aber noch nicht richtig funktioniert. Es fehlt vor allem an Cleverness. Sie spielen mit hohem Engagement, versemmeln aber selbst beste Torchancen im Dutzend und sind immer für saublöde Gegentore gut. Auch die Standards geraten regelmäßig zur Peinlichkeit. Stützen der Mannschaft sind im Sturm der zweitligaerfahrene alte Haudegen Melunovic, der inzwischen aber kein hohes Tempo mehr gehen kann und einen überschaubaren Aktionsradius hat, und im defensiven Mittelfeld der drittligaerfahrene Mannschaftskapitän Kolb. Zu beachten ist noch der junge Stürmer Sorriano, der bisweilen etwas pomadig wirkt, aber immer für ein Tor (oder einen Pfostenschuss oder kläglich vergebene Großchancen) gut ist. Insgesamt ist das eine Mannschaft, mit der auch unsere U 23 gut mithalten könnte. Ich hoffe aus alter Verbundenheit, dass wir sie nicht zu sehr zerrupfen. Aber ein klarer Sieg darf schon erwartet werden.
#40 erstklassige Sataire. Dank war schön zu lesen und ich habe herzhaft gelacht.
@Drucker
Für diesen Beitrag kriegst Du garantiert alle Privilegien eines Vorstandchefs, auf dem Mülberg, eingeräumt.
@ Tillet
Wir sind übrigens seit dem letzten Spieltag nicht mehr Tabellenletzter…..
@ 50
Naja, gefühlt schon. Aber das wird sich ändern!
Hallo Freunde,
wir alle kennen (vermutlich) den genauen Text des Arbeitsvertrags von Herrn Boysen bei den Kickers nicht. Einen Tarifvertrag für Fußballtrainer gibt es m. E. nicht. Also sind alle Vermutungen, die wir äußern, ohne echte Grundlage und deshalb überflüssig. Ich gehe davon aus, daß Herr Boysen seinen Vertrag den Juristen des FSV vorlegte und die kamen zu dem Ergebnis: “Es geht”. Natürlich sind die meisten Verträge auslegungsfähig. Entscheiden müßten dann die Gerichte. Wann? In zwei Jahren? Dann ist alles nur noch Schnee von gestern.
Deshalb sollten wir jetzt alle Kräfte auf die weitere sportliche Entwicklung des FSV richten. Die Spieler lassen sich von solchen Diskussionen nur insofern beeinflussen, als sie natürlich ständig ein Alibi für schlechtes Abschneiden suchen. Ist das unüblich? Nein, sie halten sich nur an das alte ökonomische Prinzip: “Mit dem geringsten Aufwand den größtmöglichen Nutzen erzielen”. In einer Bierzeitung schrieben wir vor vielen Jahren einmal: “Ohne Aufwand alles, wie der Dieb, das ist das ökonomische Prinzip” - eben!
Also …. hoffen wir auf ein gutes Ergebnis in der nächsten Woche und dann auf ein gutes Heimspiel gegen die Münchner Löwen - alles andere ist Lesen im Kaffesatz.
Gruß
Otto Schumann
Stimmt !
Aber was wäre ein Forum wert, ohne das “Lesen” im berühmten “Kaffeesatz”. Könnte man dieses ja gleich schließen, oder ?
Die FAZ hat heute sehr treffend bemerkt, dass das Kündigungsrecht auch bei den Offenbachern lag. Somit hätte man sich im Falle eines Misserfolges schnell und vor allem kostengünstig vom aktuellen Trainer trennen können. Meines Erachtens heißt das, volles (sportliches und finanzielles) Risiko wurde dem Trainer aufgewälzt, der Verein die aber hat die volle Handlungsfreiheit behalten. Sehr fair….
Die Offenbacher sollten mal einen nach Australien schicken und sich erklären lassen, wie ein Bumerang funktioniert.
@ 54
Tartan, das Kündigungsschutzgesetz gilt auch für Trainer. Da Boysen schon mehr als sechs Monate beschäftigt war, hätten die Kickers nur wirksam kündigen können, wenn ein Kündigungsgrund bestanden hätte. Schlechtes sportliches Abschneiden genügt dazu ohne weiteres nicht. Im Zweifel hätten die daher Boysen nach einer Suspendierung bis zum Vertragsende bezahlen oder einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung mit ihm schließen müssen.
also in Hollywood würden man aus so einer Story einen Film drehen ;-) Jetzt hört damit uff … der Drops ist gelutscht, wie ein sehr guter Radiomoderator immer sagt. Lasst uns auf die Liga konzentrieren.
@56bernemerjung
Willst Du die Hauptrolle haben?
Gruss Robby
@57 Robby
Nö die bekommt Heintje Möller. Ich will noch net mal ne Nebenrolle, aber im Kino würde ich mir das anschauen ;-)
@57bernemerjung
Abber es Heintje nur mit em Taschetüchelche, ohne dess gehts doch net.Aber Du als bernemerjung spielst ach mit,mit em Drobs im Mund,OK.
Gruss Robby
3 : 3 gegen Darmstadt. Nicht gerade eine gelungene Premiere von Boysen. Dreimal sind wir gegen den allerdings überraschend sicher und selbstbewusst spielenden Regionalligisten in Rückstand geraten, dem auch noch einen Pfostenschuss gelang. In der Abwehr gab es wieder einmal die bekannten Böcke. Und im Sturm lief mal wieder nichts ohne Cenci. Er schoss das 1 : 1 (Heber über den Torwart auf Vorlage von Lagerblom) und das 2 : 2 (direkt verwandenlter Freistoß) und bereitete das 3 : 3 durch Taylor mit einer schönen Flanke vor. Ansonsten viel Leerlauf im Spiel nach vorne. Ohne dass ich mitgezählt habe, hatten die Darmstädter gefühlt mehr und bessere Chancen als wir.
Gespielt haben wir im 4-2-3-1-System mit Cenci als einsamer Spitze. Orahovac spielte in der ersten Halbzeit auf Kujabis Position aus dem letzten Spiel und in der zweiten auf Gjasulas zentraler Position im Mittelfeld bis zu seiner Auswechslung. Ich denke, wir brauchen den nicht. Er fiel nicht ab, aber auch kaum auf. Das wäre ein weiterer Mitläufer. Insgesamt stand mir mich gerade für ein Spiel gegen einen klassentieferen und daher relativ defensiven Gegner ein Offensiver zu wenig auf dem Platz. Aber vielleicht ist das die richtige Auswärtstaktik gegen Düsselsdorf.
Gefreut habe ich mich, dass Gallego, Göbig und Ralf Schneider aus der U 23 auf der Bank saßen. Gespielt haben sie zwar nicht, aber es ist sicher richtig, sie näher an die erste Mannschaft heranzuführen und den Druck auf die Etablierten zu erhöhen.
Alles in allem trat die Mannschaft heute deutlich schwächer auf als am Sonntag gegen Kaiserslautern. Nach diesem Spiel dachte ich eigentlich, dass sie weiter sei als das, was sie heute präsentiert hat. Aber es war auch nur ein Testspiel. In Düsseldorf muss sie allerdings mehr zeigen, sonst gibt es dort die nächste Pleite.
Hallo Tillet,
also Göbig war aber heute nicht im Kader, wo hast Du den gesehen ?
Ansonsten kann ich Deinem Beitrag zu 100% zustimmen.
@ #60 Tillet
sehr gut kommentiert. Hast Du schon einmal erwogen einen Account auf transfermarkt anzulegen und so etwas dort auch einzustellen ? Die wenigen FSV-Fans dort stehen ein Bisschen auf verlorenem Posten.
Ergänung zu # 60
Die Lilientore schossen zweimal Sorriano und Hesse. Vor allem die Tore von Sorriano - der eigentlich der einzige wirklich torgefährliche Gegenspieler war, da Melunovic nicht spielte - durften so nicht fallen. Er wurde in unserem Strafraum ähnlich frei stehen gelassen wie etwa Auer beim 0 : 1 in Aachen. Aber aus Darmstädter Perspektive war das gastfreundlich von uns. Der Sorriano hat schon so viele Chancen in dieser Saison versemmelt, dem schadet ein wenig psychologische Aufbauhilfe nichts.
@ 61
Ich meine, Göbig mit auf der Bank gesehen zu haben. Ob er allerdings spielberechtigt war, weiss ich nicht.
@ 62
Mmh, mal sehen.
Übrigens gibts im HR-Heimspiel gleich Bilder vom Spiel.
nein Tillet, Göbig hat nicht auf der Bank gesessen. Wahrscheinlich hast Du hier den Spieler verwechselt. Sebastian Göbig spielt in der 2. Mannschaft auf der rechten Außenbahn !!!
@ 26,
Hochmut kommt vor dem Fall- richtig. und da wir schon gefallen sind, sehen wir uns in spät. 12 monaten wieder :D
Freu mich schon richtig drauf!
und dann gibts den bobbes rot-weiss versohlt :P
Nur der OFC
Dort erwartet uns einiges. Aber bange machen gilt nicht.
http://www.bild.de/BILD/sport/.....e-weg.html
Also ich muss ja mal sagen sehr amüsant hier bei dem Provinzclub mitten in der Stadt. Ich habe viel gelacht. Danke.
Den Vogel schießt euer Robby ab, der deutschen Sprache nicht wirklich mächtig und immer sehr scharfsinnige Kommentare. Der kennt sich wohl richtig aus in der Fußballwelt…
Das kommt davon wenn man am Wasserhäuschen aufwächst.
Viel Spaß beim Abstieg, schaut Euch mal an was der HJB bisher in der 2. Liga gerissen hat.
Richtig: Nix.